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  • Thema von carlos im Forum Nicaragua

    "Feliz navidad, Alemán"
    HILFSEINSATZ Zahnarzt Carsten Wenzel verbringt Weihnachten in Nicaragua

    Gladenbach. An weiße Weihnachten denkt Carsten Wenzel in diesem Jahr nicht. Wärmende Klamotten sind ebenfalls nicht nötig, wenn der Gladenbacher Zahnarzt am Heiligabend vor die Tür tritt. Schneefall wäre eine Sensation, immerhin haben die Wetterfrösche 30 Grad und mehr vorausgesagt. Wenzel erlebt das Weihnachtsfest in Nicaragua. Urlaub machen ist für ihn dort aber nicht angesagt. In Zentralamerika beteiligt sich der Mediziner an einem Hilfseinsatz.
    Mit einem geländegängigen Auto, ... | Foto: privat

    "Feliz navidad, Alemán": So wird derzeit Dr. Carsten Wenzel auf den Straßen in Nicaragua begrüßt. Der Gladenbacher Zahnarzt ist sechs Wochen lang in einem der ärmsten Länder der Welt unterwegs. In Zentralamerika unterstützt er die "German Doctors" bei deren Hilfseinsatz. Die vor 30 Jahren unter dem Namen "Ärzte für die Dritte Welt" gegründete gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, arme und kranke Menschen medizinisch zu versorgen.
    In den Hochebenen Nicaraguas ... | Foto: privat

    Seit vielen Jahren stellt sich Carsten Wenzel in den Dienst der guten Sache. Für verschiedene Hilfsorganisationen war der Zahnarzt bereits ehrenamtlich im Einsatz - so in Sri Lanka und in Kenia oder zuletzt in Namibia. In Nicaragua war er vor drei Jahren schon einmal tätig. Nun verbringt er das Weihnachtsfest und Silvester wieder 9000 Kilometer von seiner Heimat entfernt.

    "Nicaragua zählt zur Wiege der Kaffee produzierenden Länder und ist dennoch ein Dritte-Welt-Land geblieben, das auf Unterstützung von humanitären Organisationen angewiesen ist", berichtet Wenzel.

    Zusammen mit einem Allgemeinarzt und einem örtlichen Helferteam macht sich der Zahnarzt täglich in die Bergdörfer um Ocotal auf, einer entlegenen Region im Norden Nicaraguas. In den Hochebenen - weit über tausend Meter über dem Meeresspiegel - befinden sich die nur schwer zugänglichen Arbeitsorte des Kaffeeanbaus.

    Mit einem voll bepackten, geländegängigen Fahrzeug erreichen die Ärzte nach gut zwei Stunden Fahrt ihre Einsatzorte. Mit Hilfe von Radiomeldungen sind die Einheimischen darüber informiert worden, dass Mediziner sie besuchen werden. Viele Nicaraguaner nehmen dafür einen mehrstündigen Fußmarsch in Kauf.

    Imposante Krippen und geschmückte Palmen gibt es zu Weihnachten

    Da die Arbeit der "German Doctors" eine nachhaltige Hilfe für die Menschen sein soll, werden die Gebiete in einem Abstand von zwei bis vier Wochen wieder aufgesucht. Die Patienten werden vor der Behandlung gewogen und ihre Vitalfunktionen dokumentiert.

    "Ich versorge dann leider in den meisten Fällen nur die desolaten Gebisssituationen durch chirurgische Maßnahmen", erzählt Wenzel. Dabei gelte es, den Menschen zunächst einmal die Schmerzen zu nehmen.

    Die Strapazen eines solchen Hilfseinsatzes nimmt der Gladenbacher Zahnarzt gerne auf sich. "Ich bekomme immer wieder sehr viel Dankbarkeit von den sehr scheuen und einfachen Menschen entgegengebracht", freut sich Wenzel.

    Auch in Nicaragua freuen sich alle Menschen auf das Weihnachtsfest. Auf der anderen Seite der Welt erkundet Wenzel die Eigenheiten und Gemeinsamkeiten der Feierlichkeiten. So wurde er eines Tages mit einem Schrecken auf die Straße gelockt. Denn in freudiger Erwartung auf das anstehende neue Jahr werden in Nicaragua schon weit vor dem Weihnachtsfest immer wieder die Silvesterknaller ohrenbetäubend in die Luft gejagt.

    "Hier wird es wohl definitiv keine weißen Weihnachten geben. Dennoch sind die Bräuche nicht ganz verschieden und in vielen Orten glänzen in den Abendstunden die blinkenden Lichterketten in verschiedenen Farben", so Wenzel.

    Statt Tannenbäume werden im "Land der tausend Vulkane" meist Palmen und Kakteen geschmückt. Die aufwendig gestalteten Krippen auf der Straße ließen bei dem Gladenbacher Zahnarzt dann doch vertraute weihnachtliche Gefühle aufkommen. "Wenn man dabei nur nicht in T-Shirt und kurzen Hosen unterwegs wäre", so Wenzel. Aber es sei immer wieder erstaunlich, wie sehr sich doch die Bräuche auf der Welt ähneln.

    Nicht nur im Hinterland begeistert Wenzel auch gerne mit seinen musikalischen Fähigkeiten die Menschen. In Nicaragua ließ er sich nun ebenfalls nicht lange bitten und spielte dort ein Weihnachtskonzert. Dabei musste er auf Wunsch seiner Gastgeber auch deutsche Weihnachtslieder vortragen und so brachte der Zahnarzt "Oh Tannenbaum" nach Nicaragua. Seine Zuhörer quittierten das mit viel Freude und wünschten dem Kulturüberbringer eine schöne Weihnachtszeit: "Feliz navidad, Alemán".

    Mitte Januar wird Wenzel dann wieder für seine Patienten in Deutschland da sein und bestimmt dem einen oder anderen noch von seinen Erlebnissen in Nicaragua berichten.

  • Guiding PrinciplesDatum24.12.2013 12:27
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Guiding Principles
  • InitiativesDatum24.12.2013 12:27
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Initiatives
  • InitiativesDatum24.12.2013 12:25
    Thema von carlos im Forum Alliance for Oral Heal...

    I. To inaugurate the concepts of the Alliance, plans have begun to:

    a) recruit additional dental school members;

    b) invit e dentists and dental organizations in area of unrest or conflict or health crises to join the Alliance, and

    c) organiz e regional workshops to train ambassadors from dental schools and organizations to engage in dialogue on how to create an environment wher e tolerance and understanding of differences among members can be understood and respected , as well as to develop joint oral health educational and intervention projects to promote peace and understanding through oral health programs.

    II. Following th e regional meetings, a conference of all members will be organized in 2014 to follow up on the regional workshops and bring the full membership together, as well as launch cross - regional oral health programs . The goal of the regional and full Alliance meet ings will be to prepare leaders to work for health and peace through oral health initiatives , within their own countries and across borders. In the 2014 meeting , i nvitees will include oral health professionals from Bangladesh, Demcratic Republic of Congo , India, Indonesia, Iraq (Kurds, Shia, and Sunni), Israel (Israelis and Palestinians), Ivory Coast , North and South Korea, Malaysia, Pakistan, Rwanda, Burundi, Syria, Egypt, Libya, and other areas that have ex perienced hostility and strife.

    Listening and reflection are the building blocks for understanding and respect of other humans. Sharing of human experiences builds bonds and connects people from diverse communities under shared human values. For dialogue to be successful, participants require skills to manage peer pressure, and to understand different cultures where understanding and recognition of others who disagree may not be welcomed.

    Leadership skill s are important for the results of dialogue to take root and spread beyond those d irectly involved. At the Alliance conference , t hese two pathways – dialogue and leadership – will converge . Opportunities for training in leadership and negotiation skills will be provided and embedded in the context of discussions about oral health issue s and their solutions. Leadership skills development will focus on positive engagement through communication, advocacy, and setting high ethical standards , and aspirations for peace. Participants will work together on oral health and health promotio n projects that will take place during and after the conference . Projects will be developed by the participants to set the stage for future meetings where members of the Alliance will share experiences in achieving goals of promoting health and peace in their communities, and will continue to refine their skills in dialogue and leadership.

    II I .

    The Alliance is beginning plans for a Young Ambassadors program under which o ral health students and newly graduated professionals can serve as “ Young Ambassadors ” , extending the reach of the Alliance to greater numbers in the pursuit of peace. Focusing on the creation of career pathways in the oral health domain, young professionals can be the conduit for harmonious relationships as they grow, become e ducated , and mature into understanding, compassionate, caring oral health professionals, pursuing careers in education, research, clinical service delivery, and in other entrepreneurial or administrative roles.

  • Guiding PrinciplesDatum24.12.2013 12:25
    Thema von carlos im Forum Alliance for Oral Heal...

    Basic to the work of the Alliance is the overall guiding principle of ethical behavior and impartiality, respecting all racial, ethnic, religious, political, gender , and age characteristics of people everywhere. The Alliance is dedicated to the spirit of humanitarianism, having genuine concern for the lives of others and their improvement , and foster mutual understanding and respect for the human right to health, including oral health , for all . Within this context, members of the Alliance view oral health as an integral part of general health, w ith many of the risk factors shared with diseases affecting other body systems. The projects to be sponsored by the Alliance should promote health, prevent disease, and provide appropriate healthcare for populations in areas in conflic t , war, or social or economic distress.

  • What We Are AboutDatum24.12.2013 12:21
    Thema von carlos im Forum Alliance for Oral Heal...

    Alliance for Oral Health Across Borders

    …”The Alliance for Oral Health Across Borders was founded for the purpose of promoting peace and well-being through oral health in countries, regions, and communities in the world, particularly those facing social, economic, and political unrest. Using oral health as the path, members of the AOHAB are committed — independently of any political agendas — to foster, create, and sustain collaborative relationships in order to bring about peace and harmony among people.

    Alliance for Oral Health Across Borders

    What We Are

    About

    Alliance for Oral Health across Borders was founded for the purpose of promoting peace and well - being through oral health in countries, regions , and communities in the world , particularly those facing social, economic , and political unrest. Using oral health as the path , members of the Alliance are committed, independently of any political agendas, to foster, create , and sustain collaborative relationships in order to bring about peace and harmony among people .

    Who We Are

    The Alliance is a n on - profit international non - governmental organization created by oral health care professionals and oral health advocates – dentists, dental educators, members of the oral health care team, business lea ders, public servants, administrators, researchers, advocates and others – representing dozens of nationalities with the vision of achieving global peace and health through oral health by means of collaborative dialogue and action.

    What We Want To Do

    Discussions and activities by Alliance members will focus on creating a supportive environment for harmonious relationships across cultures. Members of t he Alliance believe that science, and specifically knowledge and expertise associated with oral health, can be the foundation for individual and community health and well - being, as well as enable communication among individuals, regardless of political allegiances, when gove rnmental relations may be difficult. Science and health diplomacy can build bridges, helping to prepare and nurture protective environments for people living in conflict, post - conflict , or hostile areas to come together for a unif ied purpose of attaining a nd sustaining the health of populations. Whether the specific goal is to improve overall health of communities , to remove health inequalities, or for oral health professionals living in different countries to explore resolutions for peaceful interactions, the intent of the Alliance for Oral Health Across Borders is to develop leadership and advocacy for the purpose of building human capacity to promote peace and well - being through oral health

  • Opaal Clinic LeoganeDatum22.12.2013 15:59
    Thema von carlos im Forum Haiti

    Sustainable Aid from Bayer Cares Foundation

    Léogâne. Aid that makes a real difference: Following the earthquake in Haiti in January 2010, Bayer employees donated more than EUR 250,000 for the victims in the company's first global call for donations. The Group supplemented this with its own donation of EUR 100,000.
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    Alongside the treatment of acute diseases, preventive care is also offered at the center. » Open image collection
    The Bayer foundation used this money to support Caritas in building a health center in Léogâne, a city severely affected by the earthquake. The previously makeshift outpatients unit was turned into the "Marie Jean" health center in which around 50,000 patients were treated last year alone.

    The new refurbished health center is to be officially opened on February 22. "The new center makes an important contribution to significantly improving the standard of medical care for the population in the long term," says Dr. Richard Pott, member of the Board of Management of Bayer AG and of the Executive Committee of the Bayer Cares Foundation. Together with the donation of medicines, Bayer's contribution in Haiti after the earthquake totaled more than one million euros.

    Model for the region
    Alongside the treatment of acute diseases, preventive care is also offered at the center. It provides services above all to pregnant women and children and also offers vaccination, health care and hygiene programs to the general population. This should help to prevent epidemics in the area. The center already serves as a model for the entire region.

    The Bayer Cares Foundation's project is not finished with the completion of the building. The center is now to be integrated into the Haitian health system. In addition, a support group for the center is to be set up locally. Caritas transferred responsibility for the health project in Léogâne to the Medical Mission Institute Würzburg (MI) and its partner "Pharmacists without Borders" back in 2011. The local partner in Haiti is the Organisation Plaidoire pour l’Advancement d’Arrondissement de Léogâne (OPAAL). The diocese in Port-au-Prince is also to be a long-term partner of the health center.

  • Zähne ziehen in SambiaDatum16.12.2013 22:37
    Thema von carlos im Forum Zahnärzte ohne Grenzen

    Denkt man an Afrika, sieht man Elefantenherden, faule Löwenfamilien oder Büffelherden. Doch bei dem Reichtum an Tierarten wird oft vergessen, dass die Menschen des Kontinents überwiegend zu den Ärmsten der Erde gehören, meist ohne Zugang zu ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung. Hilfe kommt von zwei Zahnärzten und einem Mitarbeiter aus Kiel.
    Foto: Volkhard (links) und Moritz König bei der Behandlung einer kleinen Patientin.

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    Kiel. Die Kieler Zahnärzte Volkhard König und Dr. Johannes Voß hatten sich mit Zahnarzthelfer Moritz König für „Zahnärzte ohne Grenzen“ in die Nähe der sambianischen Stadt Siavonga aufgemacht. Zwei Wochen lang leisteten sie zahnärztliche Hilfe. Hier ihr Bericht:

    Unser Einsatzgebiet in Sambia war der Siavonga-District. Den Mittelpunkt dieses Gebietes stellt das Siavonga District Hospital dar, in dem wir während unseres Aufenthalts auch tätig waren. Abgesehen von diesem zentralen Anlaufpunkt gab es einige Einsätze im sogenannten Outreach, also in so weit abgelegenen Dörfern, dass die Patienten den Fußmarsch bis zum Krankenhaus nicht auf sich nehmen können.

    Ein typischer Arbeitstag für Zahnärzte ohne Grenzen in Sambia sieht folgendermaßen aus: Der Tag beginnt mit der Fahrt zum jeweiligen Einsatzort. Dieser Weg ist meist übersät mit Schlaglöchern, und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Am Zielort wird zunächst der örtliche Behandlungsraum inspiziert und ein Plan erstellt, wie man den Raum mit den mitgebrachten Materialien ausstatten kann, um einen bestmöglichen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Ist der Raum eingerichtet, beginnen die Behandlungen. Sollte man die Illusion haben, überwiegend zahnärztliche Hilfe in Form von Füllungen oder sogar Wurzelbehandlungen durchzuführen, wird diese schnell zerschlagen. Das Hauptgeschäft besteht in Extraktionen.

    Da vor Ort meistens keine ausreichenden Möglichkeiten für die Sterilisation gegeben sind, müssen zwischendurch immer wieder Hebel und Zangen hochdosiert desinfiziert werden, um den Andrang von Patienten mit ausreichend Material bewältigen zu können. Wenn alle Patienten versorgt sind, werden die mobilen Materialien abgebaut und verpackt, danach geht es wieder ins Camp zurück, wo alle Bestecke für den nächsten Einsatz sterilisiert werden können. Wie schon erwähnt, muss man sich auf das primäre Anliegen der Einheimischen konzentrieren, schmerzende Zähne entfernen zu lassen. Ästhetische zahnärztliche Tätigkeiten spielen eine eher untergeordnete Rolle. Dem Patienten ist eine Extraktion oft lieber als eine aufwendige Füllungstherapie, die in vielen Fällen allerdings möglich gewesen wäre.

    Ohne den für Sambia zuständigen Mann vor Ort, Herman Striedl, geht nichts. Er ist Organisator, Moderator, Vermittler, Fahrer, einfach alles. Er ist auch der einzige Ansprechpartner vor Ort, der kompetente Auskünfte über den Einsatz in Sambia geben kann. Seit 40 Jahren lebt er in dem sambianischen System, kennt die wichtigen Leute und auch alle Verantwortlichen, die für die zahnärztliche Hilfe bedeutsam sind. Die Organisation vor Ort verläuft dank Striedls Hilfe reibungslos. Nach 40 Jahren Afrika hat er die afrikanischen Systeme verinnerlicht und versteht es, mit Einheimischen so zu kommunizieren, dass ihnen die Angst genommen wird, sich von unbekannten Menschen behandeln zu lassen.

    Wenn man sich an eines ganz schnell gewöhnen muss, ist es der afrikanische Lebensstil. Die Vorstellung, in Sambia den „Dental Therapists“ das Handwerk nach deutschen Standards beizubringen, sollte man schnell vergessen. Sie haben ihren eigenen, sehr afrikanischen Arbeitsstil. Keiner kann Zähne so effektiv ziehen wie sie. Vielmehr sollte man die Zusammenarbeit mit ihnen als deutsch-sambianisches Austauschprogramm sehen. Geht es zum Beispiel um Füllungen, so können die Sambianer definitiv noch lernen, genauso aber können sich die deutschen Zahnärzte den einen oder anderen Tipp bezüglich der Extraktionen abschauen.

    Man arbeitet in Sambia täglich unter erschwerten Bedingungen. Man wird keinen Tag erleben, an dem man nicht irgendetwas vermisst, mit dem man die Arbeit leichter bewältigen könnte.

    Es ist eine tolle Erfahrung, eine fremde Kultur nicht aus der Sicht eines Touristen kennenzulernen, sondern Menschen Afrikas auf Augenhöhe begegnen zu können. Man sollte sich aber darauf einlassen, sich mit den Möglichkeiten vor Ort zufrieden zu geben, um zahnärztliche Hilfe zu leisten. Im Endeffekt ist es ein permanentes Improvisieren. Hier ein elementarer Tipp für die zahnärztliche Hilfe in Sambia: Zwar sind die Materialien vor Ort vorhanden, allerdings lässt der Zustand oftmals zu wünschen übrig. Da man hauptsächlich mit Extraktionen beschäftigt ist, sollte man es in Erwägung ziehen, feine Hebel aus Deutschland mitzubringen, die die Arbeit enorm erleichtern. Möchte man im Vorhinein Hilfe beisteuern und sich um Materialspenden kümmern, wäre es in Sambia eine riesige Hilfe, sich um Anästhetika zu bemühen. Diese sind absolute Mangelware und werden dringend benötigt.

    Die afrikanische Kultur einmal hautnah zu erleben, war ein tolles Erlebnis. In diesem Umfeld zusätzlich Hilfe leisten zu können und einigen Menschen das Leben zu erleichtern, ist ein schönes Gefühl. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass ein solcher Einsatz nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein sein kann. Dennoch konnten wir vielfach direkte Hilfe bei Schmerzen und Krankheit leisten. In diesem Sinne lohnt es sich in jedem Fall, die Organisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ durch einen persönlichen Einsatz zu unterstützen.

    Ein Einsatz in Sambia für „Zahnärzte ohne Grenzen“ wird auf jeden Fall den persönlichen Horizont erweitern und ist eine Erfahrung fürs Leben. Man sollte die Hilfe für jeden individuell wertschätzen, dann wird die Hilfe in Sambia ein unvergessliches Erlebnis.

  • Zähne ziehen in SambiaDatum16.12.2013 22:36
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Zähne ziehen in Sambia
  • Zähne ziehen in SambiaDatum16.12.2013 22:35
    Thema von carlos im Forum Zambia

    Denkt man an Afrika, sieht man Elefantenherden, faule Löwenfamilien oder Büffelherden. Doch bei dem Reichtum an Tierarten wird oft vergessen, dass die Menschen des Kontinents überwiegend zu den Ärmsten der Erde gehören, meist ohne Zugang zu ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung. Hilfe kommt von zwei Zahnärzten und einem Mitarbeiter aus Kiel.
    Die Kieler Zahnärzte Volkhard König und Dr. Johannes Voß hatten sich mit Zahnarzthelfer Moritz König für „Zahnärzte ohne Grenzen“ in die Nähe der sambianischen Stadt Siavonga aufgemacht. Zwei Wochen lang leisteten sie zahnärztliche Hilfe. Hier ihr Bericht:

    Unser Einsatzgebiet in Sambia war der Siavonga-District. Den Mittelpunkt dieses Gebietes stellt das Siavonga District Hospital dar, in dem wir während unseres Aufenthalts auch tätig waren. Abgesehen von diesem zentralen Anlaufpunkt gab es einige Einsätze im sogenannten Outreach, also in so weit abgelegenen Dörfern, dass die Patienten den Fußmarsch bis zum Krankenhaus nicht auf sich nehmen können.

    Ein typischer Arbeitstag für Zahnärzte ohne Grenzen in Sambia sieht folgendermaßen aus: Der Tag beginnt mit der Fahrt zum jeweiligen Einsatzort. Dieser Weg ist meist übersät mit Schlaglöchern, und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Am Zielort wird zunächst der örtliche Behandlungsraum inspiziert und ein Plan erstellt, wie man den Raum mit den mitgebrachten Materialien ausstatten kann, um einen bestmöglichen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Ist der Raum eingerichtet, beginnen die Behandlungen. Sollte man die Illusion haben, überwiegend zahnärztliche Hilfe in Form von Füllungen oder sogar Wurzelbehandlungen durchzuführen, wird diese schnell zerschlagen. Das Hauptgeschäft besteht in Extraktionen.

    Da vor Ort meistens keine ausreichenden Möglichkeiten für die Sterilisation gegeben sind, müssen zwischendurch immer wieder Hebel und Zangen hochdosiert desinfiziert werden, um den Andrang von Patienten mit ausreichend Material bewältigen zu können. Wenn alle Patienten versorgt sind, werden die mobilen Materialien abgebaut und verpackt, danach geht es wieder ins Camp zurück, wo alle Bestecke für den nächsten Einsatz sterilisiert werden können. Wie schon erwähnt, muss man sich auf das primäre Anliegen der Einheimischen konzentrieren, schmerzende Zähne entfernen zu lassen. Ästhetische zahnärztliche Tätigkeiten spielen eine eher untergeordnete Rolle. Dem Patienten ist eine Extraktion oft lieber als eine aufwendige Füllungstherapie, die in vielen Fällen allerdings möglich gewesen wäre.

    Ohne den für Sambia zuständigen Mann vor Ort, Herman Striedl, geht nichts. Er ist Organisator, Moderator, Vermittler, Fahrer, einfach alles. Er ist auch der einzige Ansprechpartner vor Ort, der kompetente Auskünfte über den Einsatz in Sambia geben kann. Seit 40 Jahren lebt er in dem sambianischen System, kennt die wichtigen Leute und auch alle Verantwortlichen, die für die zahnärztliche Hilfe bedeutsam sind. Die Organisation vor Ort verläuft dank Striedls Hilfe reibungslos. Nach 40 Jahren Afrika hat er die afrikanischen Systeme verinnerlicht und versteht es, mit Einheimischen so zu kommunizieren, dass ihnen die Angst genommen wird, sich von unbekannten Menschen behandeln zu lassen.

    Wenn man sich an eines ganz schnell gewöhnen muss, ist es der afrikanische Lebensstil. Die Vorstellung, in Sambia den „Dental Therapists“ das Handwerk nach deutschen Standards beizubringen, sollte man schnell vergessen. Sie haben ihren eigenen, sehr afrikanischen Arbeitsstil. Keiner kann Zähne so effektiv ziehen wie sie. Vielmehr sollte man die Zusammenarbeit mit ihnen als deutsch-sambianisches Austauschprogramm sehen. Geht es zum Beispiel um Füllungen, so können die Sambianer definitiv noch lernen, genauso aber können sich die deutschen Zahnärzte den einen oder anderen Tipp bezüglich der Extraktionen abschauen.

    Man arbeitet in Sambia täglich unter erschwerten Bedingungen. Man wird keinen Tag erleben, an dem man nicht irgendetwas vermisst, mit dem man die Arbeit leichter bewältigen könnte.

    Es ist eine tolle Erfahrung, eine fremde Kultur nicht aus der Sicht eines Touristen kennenzulernen, sondern Menschen Afrikas auf Augenhöhe begegnen zu können. Man sollte sich aber darauf einlassen, sich mit den Möglichkeiten vor Ort zufrieden zu geben, um zahnärztliche Hilfe zu leisten. Im Endeffekt ist es ein permanentes Improvisieren. Hier ein elementarer Tipp für die zahnärztliche Hilfe in Sambia: Zwar sind die Materialien vor Ort vorhanden, allerdings lässt der Zustand oftmals zu wünschen übrig. Da man hauptsächlich mit Extraktionen beschäftigt ist, sollte man es in Erwägung ziehen, feine Hebel aus Deutschland mitzubringen, die die Arbeit enorm erleichtern. Möchte man im Vorhinein Hilfe beisteuern und sich um Materialspenden kümmern, wäre es in Sambia eine riesige Hilfe, sich um Anästhetika zu bemühen. Diese sind absolute Mangelware und werden dringend benötigt.

    Die afrikanische Kultur einmal hautnah zu erleben, war ein tolles Erlebnis. In diesem Umfeld zusätzlich Hilfe leisten zu können und einigen Menschen das Leben zu erleichtern, ist ein schönes Gefühl. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass ein solcher Einsatz nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein sein kann. Dennoch konnten wir vielfach direkte Hilfe bei Schmerzen und Krankheit leisten. In diesem Sinne lohnt es sich in jedem Fall, die Organisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ durch einen persönlichen Einsatz zu unterstützen.

    Ein Einsatz in Sambia für „Zahnärzte ohne Grenzen“ wird auf jeden Fall den persönlichen Horizont erweitern und ist eine Erfahrung fürs Leben. Man sollte die Hilfe für jeden individuell wertschätzen, dann wird die Hilfe in Sambia ein unvergessliches Erlebnis.

  • Overseas Volunteer ProgramsDatum15.12.2013 00:32
    Thema von carlos im Forum NDA National Dental As...

    For many years NDA volunteers have held expeditions to Third World countries in the dire need of health care. Teams of dentists, students, hygienists and assistants have stayed for weeks at a time. Countries such as Israel, Jamaica, Trinidad and Guyana have benefited from manpower and supplies provided by the NDA.

    http://ndaonline.org/nda-community-outreach/

  • Thema von carlos im Forum Philippinen

    Der Ansturm war groß: Rund 150 Freunde, Paten und Spender des „Kressbronn-Toril-Education-Programs“ (KTEP) waren in das Foyer des Rathauses gekommen und mussten sich zum Teil mit Stehplätzen und Treppenstufen begnügen – doch das tat der Begeisterung keinerlei Abbruch.

    Initiator und Organisator Reinhold Kugel und seine Frau Aurora berichteten nach einem philippinischen Essen über die neuesten Entwicklungen im Projekt. „Die Damenwelt in Kressbronn und Umgebung ist mit Kokostaschen versorgt, der Verkauf lief deshalb immer schleppender. Mit Unterstützung vieler Seiten konnten wir eine biologische Gemüseproduktion aufbauen und damit unsere alleinerziehenden Mütter weiter beschäftigen“, teilte Kugel mit. Die Zahnarztklinik habe einen zweiten Behandlungsstuhl und helfe inzwischen regelmäßig fünf Tage in der Woche die Zahngesundheit der lokalen Bevölkerung zu verbessern. Der Arzt Georg Lilly aus Kitzingen habe vor Ort praktiziert und werde darüber gesondert berichten.

    Nach dem Motto Wasser ist Leben versorge KTEP inzwischen über 70 000 Menschen mit frischem Trinkwasser. Mit Hilfe der Kressbronner und der Region seien in den letzten zwei Jahren wieder sage und schreibe 40 neue Brunnen gebaut worden“, berichtete Kugel. Vier Jugendliche aus Lindau und Friedrichshafen hätten ehrenamtlich in Toril geholfen und würden ihre Erfahrungen noch bekannt geben. Zwei weitere Mädchen und ein Junge aus Biberach und Langenargen arbeiteten derzeit vor Ort im Projekt mit.
    Im November habe das Programm bekanntlich den Eine-Welt-Preis in der Stufe zwei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg erhalten. Um eine familiäre Notsituation in Tettnang zu lindern, habe man doch noch das 40. Aupair-Mädchen aus Toril, Amor Campana, eingeladen, zählte Reinhold Kugel auf. Abschließend wies er darauf hin, dass auch edle Weihnachtsgeschenke aus Toril erhältlich seien.

    Im weiteren Verlauf der Veranstaltung begeisterten eine Modenschau mit aktuellen Accesoires von den Philippinen sowie Musik, Videos und Dias von Helfern. Bürgermeister Edwin Weiß fasste zusammen: „ Diese Aktionen von KTEP sind ein Gewinn für die Menschen.“

  • Volunteer Camp 2014Datum07.12.2013 00:50
    Thema von carlos im Forum in eigener Sache

    Dominikanische Republik – Haiti Ostern 2014
    Einführung in die Arbeit mit Hilfsorganisationen - Einsatz in Camps – Verlängerungsoption
    1) Einführung und Projektbeschreibung:
    Vorstellung von ILAC – CESI mit Zielen und Aufgaben der „Mission“:
    Zahngesundheit auf der Insel Hispaniola, ethnische Gruppen
    Auf was muss ich achten?
    Was brauche ich für einen Einsatz?
    Wie kann ich mich vorbereiten?
    „Me duele“ landestypische Besonderheiten
    2) Vorbereitung,
    Einweisung an den Einheiten,
    Auswahl des Materials
    Besprechung mit den Mitarbeitern

    3) Einsatz
    Aufteilung der Arbeitsgebiete
    verschiedene Lager und abgelegenen Dörfer

    Osterpause

    II. Woche (optional)
    Weiterreise Haiti
    Oanaminthe, Leogane, Port au Prince
    individuelle Heimreise

  • Zahnärzte helfen ObdachlosenDatum06.12.2013 23:13
    Thema von carlos im Forum Österreich

    Salzburger Zahnärzte helfen bei einem karitativen Projekt nun auch Obdachlosen gegen ihre Zahnkrankheiten und Gebissprobleme. Frischen Wind bringt dabei das neue Notdienstzentrum in der Landeshauptstadt, das an Wochenenden der gesamten Bevölkerung dient.
    Behandlung beim Zahnarzt

    APA/Georg Hochmuth

    Wurzelbehandlung

    Das Notdienstzentrum der Zahnärzte ist von der Bergstraße in der Stadt Salzburg in die Glockengasse übersiedelt und wurde nach einem Probebetrieb am Freitag offiziell eröffnet.
    Obdachlose willkommen

    Zusätzlich wollen sich die Zahnärzte nun in einem Sozialprojekt um Obdachlose kümmern, die oft fürchterlich unter Zahnschmerzen zu leiden und kein Geld für Hilfe haben, so der Zahnmediziner Walter Keidel: „Das Projekt begleitet unser Doktor Vorauer, der die Patienten extern anspricht, um sie nicht gleich auf dem Sessel zu verschrecken. Wenn Obdachlose eine Behandlung brauchen oder wünschen, dann stellen wir die Räume im neuen Notdienstzentrum zur Verfügung.“

    Anlaufstelle für Obdachlose mit Zahnproblemen ist das Sozialprojekt Saftladen in der Schallmooser Hauptstraße. Hier kann man sich anmelden.
    Notdienste an Wochenenden für alle Patienten

    Andere Patienten - ob über die Krankenkasse versichert oder privat - werden an Wochenenden im Notdienstzentrum versorgt, wenn Ordinationen einzelner Zahnärzte geschlossen sind. An Werktagen steht das Zahnärzte-Notdienstzentrum auch für ein karitatives Projekt zur Verfügung.

    Zwei Behandlungsstühle, pro Schichtdienst ein Zahnarzt - Frauen und Männer: Das ist das Notprogramm für Zahnpatienten an Wochenenden.
    Keine Sonderwünsche

    Etwa 3.500 Einheimische und viele Touristen werden im Notdienstzentrum pro Jahr behandelt, schildert Zahnarzt Walter Keidel: „Es sind oft Zahnschmerzen, abgebrochene Zähne, die extrem störend sein können, und geschwollene Backen. Wir können an Wochenenden aber keine Generalsanierungen machen oder Extrawünsche bedienen. Dem ist ein Riegel vorgeschoben.“
    Link:

    Notdienstzentrum der Salzburger Zahnärzte

  • Amchi ProgrammeDatum21.11.2013 23:32
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Amchi Programme

    EDSA Volunteer Work

  • Amchi ProgrammeDatum21.11.2013 21:11
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Amchi Programme
  • Amchi ProgrammeDatum21.11.2013 21:10
    Thema von carlos im Forum EDSA - European Dental...

    The EDSA volunteer working group is dedicated to making a difference where it matters the most. Through volunteer programmes we are broadening the horizons and skill-set of European dental students and giving something back to the millions around the world in need of care.
    In August 2012, interns from Manipal University, College of Dental Sciences in collaboration with the European Dental Students Association and Wisdomtooth( a healthcare foundation based in Washington, USA) conducted an Outreach mission in Ladakh District of Jammu & Kashmir, India.
    The mission titled Amchi Project was a multinational effort involving 44 doctors, dentists, interns and dental students from 3 continents involving 14 nationalities(United States of America, United Kingdom of Great Britain & Northern Ireland, Ireland, Sweden, Germany, Czech Republic, Slovakia, Croatia, Romania, Singapore, Hong Kong, Taiwan, Malaysia and India). The project was conceived one and a half years ago by Dr. Ritesh Bhattacharjee from Manipal University, India and Dr. Mina Tagt Khodabandehloo from Karolinska Institutet, Sweden.
    Amchi 2012
    Through initiatives such as the Amchi Programme we are committed to making a sustainable difference. We aim to deliver culturally sensitive, region specific healthcare solutions: Initiatives which are self sustainable and rooted in education and training, empowering local healthcare providers to make a positive change for their own society and population.

  • EDSA Volunteer WorkDatum21.11.2013 21:06
    Foren-Beitrag von carlos im Thema EDSA Volunteer Work
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