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  • Thema von carlos im Forum Kapverden, Kapverdisch...

    Sontra. Zwei Wochen lang hieß es für Dr. Carina Angeli Kapverdische Inseln statt Sontra und Portugiesisch statt Deutsch. Denn die 33-Jährige begab sich für die „Dentist without Limits Foundation“ (Zahnärzte ohne Grenzen) in das Centro de Saude-Klinikum in Sao Domingos (wir berichteten).
    „Seit Montagnachmittag bin ich wieder hier und muss mich erstmal wieder an alles gewöhnen. Die Arbeiten hier und auf den Kapverden sind zwei komplett verschiedene Welten“, so Angeli.
    299 Patienten in neun Tagen behandelt

    Neun Tage behandelte sie mit drei weiteren Zahnärzten 299 Patienten im Alter von zwei bis 80 Jahren, darunter viele Kinder und Jugendliche. „In Sao Domingos gibt es keinen Zahnarzt, die Bewohner müssten bis in die Hauptstadt Praya fahren, aber das ist für die meisten einfach nicht möglich“, erklärt die Zahnärztin. So war es kein Wunder, dass die Patienten jeden Tag Schlange standen und die Zahnärzte Behandlungen im Wert von rund 25.000 Euro vornahmen.
    98 Patienten behandelte Carina Angeli in ihrer Zeit in Sao Domingos.
    98 Patienten behandelte Carina Angeli in ihrer Zeit in Sao Domingos.

    „Bei jedem Patienten mussten wir entweder einen Zahn ziehen oder eine Füllung machen, so viele extreme Fälle habe ich in Deutschland noch nicht gesehen“, erklärt Dr. Angeli. Abgebrochene Zähne und Karies standen an der Tagesordung.
    Und bei der Behandlung standen den Ärzten nur die nötigsten Werkzeuge zur Verfügung, diese waren zumeist auch schon sehr alt.
    Um die Zahnpflege in den Köpfen der Einheimischen zu verankern, ging es am letzten Behandlungstag in eine kleine Schule. 80 Kindern der 1. bis 5. Klasse, wurde hier der richtige Umgang mit der Zahnbürste beigebracht.
    „Keines dieser Kinder war jemals in seinem Leben bei einem Zahnarzt gewesen, Vorsorge gibt es hier einfach nicht“, zeigt sich Carina Angeli besorgt. Dafür gäbe es aber an jeder Ecke Süßigkeiten zu kaufen, Zucker gäbe es auf den Kapverden ständig. Das erkläre auch den teilweise sehr schlechten Zustand der Zähne schon im Kindesalter. Umso wichtiger also, das Bewusstsein für die Vorsorge aufzubauen.
    „Ich weiß jetzt, dass meine Arbeit in Sao Domingos gebraucht wird und ich bin froh, dass die Organisation noch bis in den Juni hinein Teams dorthin schicken wird“, danach ziehe man in das nächste Dorf weiter.
    Probleme mit Gesundheitsamt

    Wird sich die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt allerdings nicht bessern, muss der Einsatz zu einem jähen Ende kommen.
    „Wir wurden zwar vom Flughafen abgeholt und in unser Appartement gebracht, aber das war es dann auch schon. Der Zahnarzt, der uns helfen und übersetzen sollte, war nicht gerade zuverlässig und auch sonst haben wir vom dortigen Gesundheitsamt wenig Unterstützung erfahren“, beschwert sich Angeli, die hofft, dass sich dieses Problem für die nächsten Teams nicht mehr stellt.
    Das Team der „Zahnärzte ohne Grenzen“ im Centro de Saude-Krankenhaus auf einer der Kapverdischen Inseln: (v.li.) Zahnärztin Julia Reichmann, Dr. Carina Angeli, Dr. Karsten Rübeling und Gruppenleiter Dr. Wolfgang Pehl.
    Das Team der „Zahnärzte ohne Grenzen“ im Centro de Saude-Krankenhaus auf einer der Kapverdischen Inseln: (v.li.) Zahnärztin Julia Reichmann, Dr. Carina Angeli, Dr. Karsten Rübeling und Gruppenleiter Dr. Wolfgang Pehl.

    Für sie ging es nach dem Besuch der Schule mit einem fast 20-stündigen Flug zurück in die Berg- und Hänselstadt. Zuhause angekommen schlug dann die Erschöpfung zu, 17 Stunden am Stück schlief sie.
    „Ich war kurz bei meinen Eltern und wollte ein paar Stunden später noch einmal hin, doch kaum, dass ich etwas Ruhe hatte, bin ich auch erstmal nicht mehr aufgewacht“, lacht sie.
    Nichtsdestotrotz ist sie sich sicher, dass sie wieder zu einem Einsatz fliegen würde. „Allerdings ist das alles kein billiges Vergnügen, ich habe 2.500 Euro für die Reise bezahlt und nur dank Spenden von Firmen mussten wir unsere Arbeitswerkzeuge nicht auch noch bezahlen. Das Geld ist der einzige Grund, an dem eine weitere Reise scheitern würde“, so die Ärztin.

  • WER SIND WIR?Datum03.05.2016 11:47
    Foren-Beitrag von carlos im Thema WER SIND WIR?
  • WER SIND WIR?Datum03.05.2016 11:47
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  • WER SIND WIR?Datum03.05.2016 11:47
    Foren-Beitrag von carlos im Thema WER SIND WIR?
  • WER SIND WIR?Datum03.05.2016 11:46
    Foren-Beitrag von carlos im Thema WER SIND WIR?
  • WER SIND WIR?Datum03.05.2016 11:46
    Thema von carlos im Forum Global Brigades

    WER SIND WIR?
    Global Brigades ist die weltweit größte, studentisch geführte, Nichtregierungsorganisation für Entwicklungszusammenarbeit und interkulturellen Austausch. Im Jahr 2004 wurden die ersten Global Brigades Initiativen in den USA und Honduras gegründet. Seither konnten wir uns stetig vergrößern und sind seit 2010 auch in Deutschland vertreten. Bis zum Frühjahr 2014 haben bereits fast 35.000 Studierende an Global Brigades Projekten in Ghana, Nicaragua, Honduras und Panama teilgenommen und dabei über 400.000 Menschen unterstützt.

    UNSER NÄCHSTES PROJEKT: PUBLIC HEALTH IN NICARAGUA
    Ziele einer Public Health Brigade:
    VERBESSERUNG DER LEBENSSITUTATION IN FOLGENDEN BEREICHEN
    • Gesundheit
    • Sanitäre Situation und Hygiene
    • Zeitmanagement
    PRIVATE SANITÄRE ANLAGEN
    • Wasserholen von entfernten Quellen entfällt
    • Verminderung von Hautkrankheiten
    Mit einer Public Health Brigade wollen wir, durch den Bau von Latrinen, Wassertanks, Duschen, zementierten Böden und Education für Verbesserung der medizinischen Situation sorgen.
    Für die Projekte werden Gemeinden ausgewählt, in denen überdurchschnittlich viele Bewohner an Atemwegserkrankungen, Chagas (besondere Krankheit dort) und anderen, durch bessere Infrastruktur und Hygienestandards, vermeidbaren Krankheiten leiden.

    Nachhaltigkeit:
    Um die Nachhaltigkeit unserer Projekte zu gewährleisten werden zuvor in diesen Bereichen geschulte, einheimische Mitarbeiter angestellt, die auch zwischen den Brigaden vor Ort sind. Zudem werden dann auch Mitarbeiter beschäftigt, die direkt aus den Gemeinden kommen und den Bau weiterer Projekte leiten, die Entwicklung in den Gemeinden langfristig beobachten und nach neuen Gemeinden suchen können. Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

  • Global Brigades (GB) is the largest, student-led, nonprofit health and sustainable development organization with varied membership that spans North American and European universities. Participating student and professional volunteers empower communities in developing countries with sustainable solutions that improve quality of life and environment, while respecting local culture.

    According to the organization, more than 30,000 volunteers from over 800 university clubs have traveled to provide health and economic development solutions to more than 600,000 beneficiaries. Brigades usually consist of a minimum of 30 students that participate in 7 to 10 day brigades. There is usually a new university on brigade at each community every 3–4 months. The organization has concentrated its efforts largely within Honduras, Panama, Nicaragua, and Ghana.[1] Various programs are designed to suit the broad range of needs in those developing nations.

    Global Brigades currently has ten different branches: Architecture, Business, Dental, Engineering, Environmental, Human Rights, Medical, Microfinance, Public Health, and Water.[2] When a community has all aspects of these branches established to the point where it is self-sustaining, Global Brigades exits the community.

  • Thema von carlos im Forum Honduras

    In May of last year, 17 Arizona State University students joined 16 Texas Tech students for a seven-day excursion to a rural community in Tegucigalpa, Honduras. I had the privilege of be involved in this expedition thanks to the Arizona State University Chapter of Global Brigades, the largest student led international non-profit organization that promotes health, wellness and economic stability to under-resourced communities. Our mission was to provide a holistic-model approach to help the community meet developmental goals to self-sustain and thrive on all levels. This model implements resource programs including business, dental, environmental, human rights, medical, microfinance, public health and water missions. This opportunity gave us the chance to immerse ourselves into a new culture and experience a different way of life.

    During our time in Honduras, a mobile medical-dental unit was assembled at Tegucigalpa’s local elementary school. It was there that we had the opportunity to shadow and assist licensed medical and dental professionals. Each classroom provided a specific service, including in-take, triage, consultation, dental, pharmaceutical, gynecology and data informatics for statistical analysis. Although dentistry was my primary focus, it was wonderful to be allowed the opportunity to rotate and practice within each specialty. Working in the other stations allowed me to witness the importance that maintaining oral health has on an individual’s overall well-being. Unfortunately, due to a lack of education and deficit of resources, the majority of the community had serious untreated medical conditions that could have otherwise been prevented. Our goal was to not only provide immediate care, but also to educate in order to make a lifelong impact. We spent time within the community, teaching them the proper way to brush and floss their teeth, as many of them had never learned. We created an enjoyable learning environment by utilizing interactive games and songs. Over the course of three days in the clinic, we were able to provide services to 755 patients, averaging 250 patients a day!

    The second aspect of the mission was to focus on the community’s wellness. While I’ve always generally understood the idea of poverty, witnessing the strenuous type of life first-hand cannot compare to any textbook description I have ever read. In the United States, there are many resources abundantly available that I feel many of us take for granted. We don’t always take the time to realize that not everyone has access to clean drinking water, safe food to eat, long-lasting and durable homes with showers, toilets and proper ventilation. Inhabitants of first-world countries are not accustomed to infrastructure, a stable economy, job availability, homes with concrete flooring rather than soil, and the ability to pursue an education. Global Brigades aims to minimize this gap by providing a public health initiative to help address and resolve these issues, so that ultimately the communities can be successful on their own.

    It was remarkable to see how members of this community were some of the most positive, optimistic and genuinely resourceful individuals I have ever met, despite the harsh lifestyle they endured. From children playing soccer with a soda can, to families of ten sharing the same single toothbrush, to having the whole community volunteer to help us in any way they could, the generosity of a community with so little never ceased to amaze me. Even being in a country with a tremendous language barrier, it was so humbling to discover that love really is the universal language.
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    Nearing the end of the Brigade, we reflected on our time spent in the community, and one of the medical providers said, “At the end of the day, it is important to ask yourself, do you simply love, or do you love to serve others? Medicine is a service of giving back that has no ceiling, no act is too big or too small. Be the example and change you wish to see in the world.”

    I always knew that I wanted to pursue a career in dentistry, but being a part of an experience that allowed me to be involved in something bigger than myself, such as Global Brigades, really showed me the true meaning of perseverance. All 33 of us knew that this trip would leave a long lasting impact on the community members we had the opportunity to serve, but there is no way we could even begin to imagine the magnitude of what mark this would leave on us. If I could offer one piece of advice to dental students, it would be to give back to your community in any way you can. Through Global Brigades, I found that gaining knowledge and experience in the dental field by stepping outside of my comfort zone proved to be the most unexpectedly rewarding approach.

    ~Devyn Michelotti, predental

  • Thema von carlos im Forum Indien

    Das "Dentomobil" neigt sich leicht zur Seite. Dietrich Münchgesang wuchtet seine drei Zentner aus der Fahrzeugkabine und ist sofort umringt vom ganzen Dorf. Schnell hat sich herumgesprochen, dass ein deutscher Zahnarzt unterwegs ist.
    Zahnärzte gibt es in Indien nur für die Reichen. Die meisten der 1,2 Milliarden Inder haben noch nie einen Zahnarzt zu Gesicht bekommen, geschweige denn eine Praxis von innen gesehen. Sorgen um ihre Zähne rangieren weit abgeschlagen auf einem der hintersten Plätze der indischen Lebenswelt. Bei Zahnweh helfen Hausmittel wie Nelken, und die Sache ist - erstmal - vergessen.

    http://programm.ard.de/?sendung=2872210420167612

  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Was haben 717 gezogene Zähne gemeinsam mit dem Konzert Rock4India in Unterschleißheim? Hintergrund ist, dass der Zahnarzt Dr. Ralf Pineda erst vor kurzem zusammen mit weiteren fünf Zahnarzt-Kollegen in Nepal weilte und dabei rund 1.200 Patienten behandelt und ebenso viel Zähne gezogen hat.

    http://www.wochenanzeiger.de/article/156584.html

  • Thema von carlos im Forum Kenia

    Thüringer Allgemeine
    Die Straußfurter Zahnärztin Dr. Katrin Schneider ist Mitglied im Verein "Dentists for Africa". Sie arbeitete erstmals vor Ort und traf dort auch Patenkinder ...

    http://www.thueringer-allgemeine.de/star...enia-1687156434

  • Zahnklinik Nepal Datum01.05.2016 16:35
    Thema von carlos im Forum German-Rotary Voluntee...

    150 gezogene Zähne am Tag sind normal

    Dr. Hubert Kienle und seine Tochter Katharina arbeiteten in Nepal in einer Zahnklinik und spendeten für ein Waisenhaus und und und und und

    http://www.augsburger-allgemeine.de/mind...id15389411.html

  • Zahnärzte für Dodi PapaseDatum01.05.2016 16:34
    Thema von carlos im Forum German-Rotary Voluntee...
  • 150 gezogene Zähne am Tag sind normalDatum01.05.2016 16:32
  • 150 gezogene Zähne am Tag sind normalDatum01.05.2016 16:32
    Thema von carlos im Forum Nepal

    Bad Wörishofen/Nepal Gleich auf zweifache Weise waren Dr. Hubert Kienle und seine Tochter Katharina zuletzt im fernen Nepal, um Hilfe zu leisten. Zum einen brachten sie eine Spende für den Aufbau eines Waisenhauses mit und zum anderen behandelten die beiden Zahnärzte im ländlichen Nepal auf sehr ursprüngliche Weise Patienten in einer kleinen Klinik. Nepal, das zwischen China und Indien liegt, ist das zweitärmste Land Asiens mit einer Arbeitslosigkeit von 40 Prozent und einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Jahreseinkommen von rund 250 US-Dollar. 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft.

    Zunächst wurde Dr. Kienle durch einen privaten Kontakt auf ein Hilfsprojekt in Nepal aufmerksam. In Dhading, westlich der Hauptstadt Kathmandu, entsteht gerade eine Waisenhausanlage nach dem Muster eines SOS-Kinderdorfes. Die Gemeinschaftspraxis Dr. Kienle/Amberger sammelte dazu das von Patienten gespendete Zahngold im Wert von 18500 Euro.

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    Zusammen mit 3300 Euro Barspenden von Rotariern und Freunden konnte die stolze Summe von 21800 Euro für die Nepalprojekte aufgebracht werden. 16500 Euro davon wurden dem Waisenhaus zur Verfügung gestellt, der Rest ging in Form von zahnärztlichen Geräten in die Klinik, in der Katharina und Hubert Kienle drei Wochen ihres Aufenthaltes arbeiteten. Die Spenden wurden über das Rotary Hilfswerk abgewickelt. Ausdrücklich bedanken möchte sich Dr. Kienle bei allen Patienten und Spendern, die ihn unterstützten.

    Als überaus spannend und erlebnisreich gestaltete sich der zahnärztliche Hilfseinsatz im Tamakoshi Cooperative Hospital in der 80 Kilometer südöstlich von Kathmandu gelegenen Stadt Manthali im Distrikt Ramechhap. Die German Rotary Volunteer Doctors, kurz GRVD, bei der Dr. Kienle seit der Vereinsgründung Mitglied ist, koordiniert solche Einsätze. Der sterile Operationssaal, die augenoptische Abteilung sowie die Zahnstation dort wurden von Rotary mitfinanziert. Der Allgemeinmediziner und einzige Arzt Dr. Suman leitet das Hospital und betreute die beiden während des Aufenthaltes sehr gastfreundschaftlich. Manthali liegt auf rund 800 Höhenmetern und hat ein trockenes, schwülwarmes Tagesklima mit kühlen Nächten. Die umliegenden Dörfer des Distrikts befinden sich auf einer Höhe bis zu 2000 Metern, wo es nachts empfindlich kalt werden kann.

    „Schon die Hinfahrt im Ambulanzjeep der Klinik über Bergstraßen, die sieben Stunden dauerte, war ein Abenteuer“, so die Beiden. Von Sonntag bis Freitag arbeitete Dr. Kienle mit seiner Tochter Katharina in der Zahnstation der Klinik. Untergebracht waren sie im dazugehörigen Gästehaus. „Als Verpflegung gab es drei Wochen lang das Nationalgericht „Dahl baat“, Reis mit Linsensuppe. „Daran mussten wir uns schon erst gewöhnen“, so Katharina im Gespräch.

    Die dortige Zahnstation wird von einem Dentisten betrieben, der in etwa unserem „Dorfbader“ der letzten Jahrhunderte entspricht. Ziel des Hilfseinsatzes war nicht nur die Behandlung der Patienten, sondern vor allem die Schulung und Weiterbildung dieses Dentisten und seiner Helferin, um Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Mitgebracht hatten die Kienles dazu insgesamt 25 Kilogramm an zahnärztlichen Materialien vom Anästhetikum über Füllungsmaterialien bis hin zu chirurgischen Instrumenten, die großteils die eigene Praxis gespendet hatte. Nicht einfach war die Verständigung mit den Patienten, die kein Englisch sprachen. Zeichensprache war angesagt.

    „Die Armut ist auch außerhalb Kathmandus deutlich zu spüren. Die Stromversorgung ist sehr dürftig und fällt ständig aus“, wussten beide zu berichten. Vor allem bei der Arbeit in der Klinik, wo zum Teil mit Stirnlampen gearbeitet wurde, ist dies ein Problem. Häufig wurde ein kleiner dieselbetriebener Generator angeworfen, um die Füllungstherapien durchführen zu können. Wegen der Stromspannungsschwankungen von 150 bis 220 Volt war auch das Röntgen eine echte Herausforderung. Richtig abenteuerlich gestalteten sich aber jeweils die Wochenenden. Hier zogen die Kienles über mehrstündige Fußmärsche in das Hinterland, um in Dental Camps für ein oder zwei Tage zu arbeiten. Jugendclubs hatten diese eigens organisiert. „Wir behandelten dort am Tag bis zu 50 Patienten, die zum Teil noch nie bei einem Zahnarzt waren, und sahen Kinder mit fast völlig zerstörten Zähnen“, so Dr. Kienle.

    Katharina ergänzt: „Dort musste zuerst Holz gesammelt und gehackt werden, um Wasser für die Instrumenten-Sterilisation erhitzen zu können.“ Kein Wunder, dass als Behandlung fast ausschließlich Zahnentfernungen auf der Tagesordnung standen. Dennoch nahmen die Einheimischen bis zu drei Stunden Anmarsch in Kauf, und warteten geduldig stundenlang auf ihre Behandlung, die in den Dörfern kostenlos angeboten wurde. 150 gezogene Zähne am Tag waren für die Kienles deshalb durchaus normal.

    Zum fünfwöchigen Aufenthalt gehörte schließlich noch ein Besuch im Rotary-Club in der Nähe von Kathmandu. „Und nächstes Jahr im Oktober möchten wir wieder vor Ort sein. Das haben wir schon fest eingeplant,“ so die beiden Zahnärzte. Außerdem soll das Waisenhausprojekt weiterhin unterstützt werden.
    ...
    150 gezogene Zähne am Tag sind normal - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/mind...id15389411.html

  • Dodi Papase braucht ZahnärzteDatum01.05.2016 16:30
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Dodi Papase braucht Zahnärzte
  • Dodi Papase braucht ZahnärzteDatum01.05.2016 16:26
    Thema von carlos im Forum Ghana

    im mittleren Osten Ghanas, nahe der Grenze
    zu Togo, liegt Dodi Papase. Eine Kleinstadt
    mit ca. 6.000 Einwohnern, ländlich geprägt,
    von der Landflucht bedroht, denn ein Schäd-
    ling hat den ehemals florierenden Kakaoan-
    bau weitgehend zum Erliegen gebracht.
    Die Bevölkerung dort ist arm und häufig
    arbeitslos, lebt in einfachen Hütten und ist
    organisiert in traditionellen Clanstrukturen.
    In weitem Umkreis gibt es nur ein einziges
    medizinisches Versorgungszentrum. Selbst-
    hilfe, Aberglaube und Naturmedizin spielen

  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Von wegen Ruhestand: Zahnarzt Dr. Klaus Prinz (70) war auch heuer wieder in Nepal, um in diesem armen Land von Zahnschmerzen geplagten Menschen zu helfen. Mit von der nunmehr dritten humanitären Partie: Allgemeinarzt Dr. Eckstein aus Dischingen, ein Anästhesist und ein Chirurg.
    Vermittelt wurde der dreiwöchige Einsatz von der Organisation German Rotary Volunteer Doctors. Einsatzort war wieder das Krankenhaus in Manthali im Bezirk Ramechap, etwa 80 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu. Die Aufgabe von Dr. Prinz bestand dort in der Behandlung von schwierigeren Fällen und in der Weiterbildung der Dental Assistents. Die meisten seiner Patienten aus dem Umkreis nahmen für den Weg zu ihm Tagesmärsche oder lange Busfahrten in Kauf. Hier sein Bericht:
    Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 18 US-Dollar. Geographisch liegt das Land auf dem Breitengrad wie Nordägypten. Es liegt zu Füssen der Gebirgskette des Himalayas und erstreckt sich in ost-westlicher Richtung über 800 km, von Norden nach Süden über 200 km. Der Süden liegt auf 60 m Meereshöhe, das Mittelland geht bis auf 3000 m, acht Berge im Norden gehen über 8000 m, der bekannteste darunter ist der Mount Everest. Durch diese Lage gibt es in Nepal alle Klima- und Vegetationszonen.

    Im Süden tropisches Klima, im Mittelland ist es gemäßigt und eisig in der Hochgebirgsregion. Nepal ist flächenmäßig halb so groß wie die Bundesrepublik bei 30 Mill. Einwohnern. Diese setzen sich zusammen aus über hundert Ethnien mit ebenso viel Sprachen und Dialekten, 80% sind Hindus, etwa 10% Buddhisten. Nur 1.5% der Staatsausgaben wird für die medizinische Versorgung aufgewendet. 25 Tsd. Menschen kommen auf einen Arzt (BRD 335), die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%, Erkrankungen in Folge von Mangelernährung und schlechten hygienischen Verhältnissen sind hoch.

    Dennoch ist die mittlere Lebenserwartung in den letzten zwanzig Jahren von 40 auf 62 Jahre gestiegen. Vermittelt wurde mir der Einsatz von GRVD (German Rotary Volunteer Doctors), eine humanitäre Organisation, die von Rotary Deutschland getragen wird. GRVD entsendet Ärzte/-innen und medizinische Fachkräfte hauptsächlich nach Ghana und Nepal, damit sie in medizinisch unterversorgten Gebieten helfen können. GRVD steht auch Nicht-Rotariern offen. Zusammen mit mir flogen der Allgemeinarzt Dr. Eckstein aus Dischingen, ein Anästhesist und ein Chirurg für 3 Wochen im November. Unser Einsatzort war, wie für mich schon vor zwei Jahren, Manthali im Bezirk Ramechap, etwa 80 km östlich von Kathmandu.

    Durch eine neue Straße hat sich die Wegstrecke fast halbiert, so daß wir nach 5 Stunden Fahrt am Einsatzort waren. Lediglich die noch nicht fertiggestellten Straßenabschnitte waren abenteuerlich steil und nah am Abhang auf sandig- steiniger Piste, was ein Geländefahrzeug erforderlich machte. In Manthali wurden wir herzlich im Tamakoshi Co-operative Hospital empfangen. Der Ort liegt auf 500 m Meereshöhe, hat etwa 5000 Einwohner und ist Einzugsgebiet für 100 000 Menschen. Die Temperatur betrug mittags um 25°, es war Zeit für die Reisernte.

    Das Krankenhaus wurde1986 mit Hilfe von „World Neighbors“ (USA), einer örtlichen Interessen-gemeinschaft (Tamakoshi Sewa Samiti) und der örtlichen Sparkasse gegründet. Aus einer einfachen Gesundheitsstation entwickelte es sich bis 2007 zu einem 15 Betten Krankenhaus. Neben der Bettenstation gibt es Untersuchungs- und Behandlungsräume für ambulante Patienten, eine Entbindungsstation, ein Zahnbehandlungsraum und einen Operationssaal.

    Es werden folgende Gesundheitsleistungen angeboten: 24 Stunden Notfallbereitschaft allgemeinärztliche Untersuchung und Behandlung Geburtshilfe Familienplanung Mutter und Kind Gesundheitsfürsorge Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche Zahnbehandlung Augenuntersuchungen Medikamente aus der krankenhauseigenen Apotheke In regelmäßigen Abständen werden sog. Camps durchgeführt, d.h. es kommt aus Kathmandu ein einheimisches Ärzteteam das in wenigen Tagen 50-70 Kataraktoperationen durchführt, ein Gynäkologenteam operiert Uterusvorfälle, die sehr häufig sind, da die Frauen oft mehr als fünf Kinder gebären. Ausländische Chirurgen, wie unser Team, operieren vorwiegend Leistenbrüche, Hämorrhoiden, Zysten, Hautgeschwülste und führen Sterilitätseingriffe durch.

    Ein großer Mangel ist, daß nur sporadisch ein Chirurg dem Krankenhaus zur Verfügung steht. So müssen Unfälle mit Knochenbrüchen auf dem sehr holperigen Weg nach Kathmandu verlegt werden. Eine schwangere Frau, bei der ein Kaiserschnitt erforderlich wird, stirbt, wenn sie nicht den Transport nach Kathmandu übersteht. Das Krankenhaus beschäftigt 25 Personen, darunter 2 einheimische Ärzte, 2 Medical Assistents (nichtakademische Ärzte die eine dreijährige Ausbildung haben), 4 Hebammen, einen Augenassistent, 2 Dental Assistent, Krankenschwestern und weitere Hilfskräfte. Der Haushalt des Krankenhauses wird laut Aussage des ärztlichen Leiters Dr. Suman inzwischen durch die Einnahmen gedeckt. Lediglich für Neuanschaffungen oder Erweiterungen ist man auf Spenden angewiesen.

    Dies ist auch erklärtes Ziel von GRVD: Hilfe zur Selbsthilfe. Meine Aufgabe als Zahnarzt bestand neben der Behandlung von schwierigeren Fällen in der Weiterbildung der Dental Assistents. Die Mundgesundheit der Bevölkerung im Ort ist recht ordentlich, so wurden auch zahnerhaltende Maßnahmen wie Füllungen erbracht. Die meisten Patienten kamen jedoch aus dem Umkreis mit Tagesmärschen oder langen Busfahrten. Diese Patienten kamen jedoch nur wegen Schmerzen und entsprechend war deren Zustand: abgefaulte Zähne und Abszesse. Untergebracht waren wir im Wohnheim der Genossenschaft, ca.70 m über dem Krankenhaus gelegen.

    Dies bedeutete im Lauf des Tages 350 – 400 Höhenmeter Fußmarsch. Die Betten bestanden aus einem harten Holzbrett, die sanitäre Einrichtung mit kalter Dusche war einfach. Anstatt Fensterglas gab es nur Fliegengitter. Die Wäsche mussten wir selber waschen. Zum Frühstück gab es Bohnen und harte Eier, zum Mittag- und Abendessen das Nationalgericht „Dhaal Bhaat“, Reis mit Linsensoße und Gemüse. Es schmeckte zwar, wurde aber bald sehr eintönig. Vor zwei Jahren hatte ich locker 5 kg abgenommen. Diesmal, etwas gewiefter, hatten wir Würste mitgebracht, um das Essen anzureichern. Diese schmeckten auch unseren nepalesischen Mitarbeitern.

    Der Aufenthalt war anstrengend und entbehrungsreich. Befriedigend jedoch war, daß ich meine berufliche Erfahrung sinnvoll einbringen konnte. Eine große Bereicherung ist die Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung. Trotz harter Lebensbedingungen waren sie stets liebenswürdig und freundlich. Die Umgebung mit den tiefzerklüfteten Tälern und den hoch terrassierten Reisfeldern ist grandios. Dank Firmenspenden konnte ich vielen Kindern mit Kugelschreibern, Luftballons und Zahnbürsten eine große Freude machen. Ihre strahlenden Gesichter sind Dank für manche Beschwernis dieser Reise.

  • Thema von carlos im Forum Cuba

    Más de 700 delegados de una veintena de naciones, de ellos 400 cubanos harán una puesta al día de los últimos adelantos en el campo de la estomatología, en un Congreso Internacional de esa especialidad que se extenderá hasta el viernes en la capital, informó AIN.

    Entre los países se encuentran México, España, Italia, Alemania, Argentina, y Estados Unidos, anunció el comité organizador de la cita que este lunes y martes sesionó en cursos pre congreso en la Escuela de Estomatología de la Universidad de La Habana, de referencia nacional en esa rama de la medicina.

    Los autores presentarán los resultados de sus investigaciones mediante mesas redondas, conferencias, temas libres y póster, entre otras modalidades, en el Palacio de Convenciones de La Habana y se aspira que el debate científico permita alcanzar mayores metas en la praxis y en la enseñanza universitaria de esta profesión, aspectos que deben redundar en el mejoramiento del estado de salud bucal de los pueblos.

    El Doctor en Ciencias Luis Soto Cantero, miembro del comité organizador del foro destacó a la AIN que las temáticas del evento versarán sobre la estética dental, implantología, prótesis, la Atención Primaria en Odontología, nuevas tecnologías y biomateriales en los tratamientos dentales, el papel de la Universidad y la práctica odontológica en la integración latinoamericana y el cáncer bucal: un problema de salud.

    En el contexto de este evento se desarrollarán el Simposio de la Sociedad Cubana de Periodontología, el III Simposio Internacional de Gerodontología, el III Encuentro Cuba- Alemania de Odontología, y la V Reunión del Grupo Latinoamericano de Aplicaciones e Investigaciones clínicas en Biomateriales.

    También incluye un Encuentro Iberolatinomericano de Estudiantes de Odontología, otro de la Academia Italiana de Implantoprótesis, la X Reunión de la Sociedad de Implantología Oral Latinoamericana, un Simposio sobre Atención Temprana a las malformaciones dento máxilo faciales, y el de la Sociedad Cubana de Cirugía Máxilo Facial, precisa la fuente.

    Asimismo, se realizará una feria expositiva en la cual una docena de firmas comerciales en el propio Palacio de Convenciones presentarán sus productos y equipos, y se desarrollarán también cursos, intracongreso y postcongreso que impartirán renombrados expertos nacionales y foráneos, enfatizó el científico.

    El foro está dedicado a celebrar el aniversario 115 de la Escuela de Odontología de la Universidad de La Habana, fundada el 19 de noviembre de 1900, concluyó el profesor de la Facultad de Estomatología de la Universidad de Ciencias Médicas de La Habana.

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