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  • Ein Zahnarzt, der den Ärmsten hilftDatum08.09.2013 22:58
    Thema von carlos im Forum Deutschland

    Seit dreieinhalb Jahren behandelt der Elmshorner Bernd Ossenkop mindestens einmal im Monat Bedürftige in Hamburg

    Hurjudin , 26, steht vor der Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof und hält sich mit der rechten Hand die linke Wange. "Ich bekomme meinen Mund nicht mehr auf, mein Backenzahn muss dringend gezogen werden", sagt der Tischlermeister aus Montenegro. Aber Hurjudin Pusija hat ein Problem: Er ist erst seit einem Monat in Deutschland und hat noch keine Krankenversicherungskarte.

    Es ist 9.15 Uhr an diesem Vormittag und mit dem Mann aus Montenegro stehen zehn weitere Männer und Frauen vor der Bahnhofsmission. Sie alle haben das gleiche Problem: Sie haben höllische Zahnschmerzen. Aber entweder haben sie keine Krankenversicherung oder sie schämen sich zu einem niedergelassenen Zahnarzt zu gehen, weil sie obdachlos sind oder die deutsche Sprache nicht können.

    Acht Minuten später naht Hilfe für die Zahnkranken vor dem Hamburger Hauptbahnhof. Ein weißer Mercedes Sprinter hält vor der Bahnhofsmission: das Zahnmobil der Hamburger Caritas. Der Transporter ist die erste rollende Zahnarztpraxis in Deutschland. Im Innenraum befindet sich eine komplette Zahnarztpraxis.

    An Bord sind an diesem Tag der Elmshorner Zahnarzt Dr. Bernd Ossenkop, 65, und die Zahnmedizinische Fachangestellte Christine Himberger. Sie werden bis 12 Uhr sieben Schmerzpatienten behandeln. Drei Zähne wird Bernd Ossenkop ziehen und am Ende des Vormittages bilanzieren: "Wir haben heute die ganze Palette der Zahnheilkunde eingesetzt: Füllungen, Wurzelfüllungen, Extraktionen und Statusaufnahmen."

    Als der Fahrer des Zahnmobils, Matthias Trensch, die Hintertüren zur mobilen Zahnarztpraxis öffnet, ist die Aufregung groß unter den Menschen, die alle aus dem Ausland kommen. Matthias Trensch verteilt Zettel mit Nummern von eins bis sechs - Hurjudin Pusija ist leer ausgegangen. Er fleht den Fahrer an: "Bitte, bitte, geben Sie mir auch einen Zettel, ich kann nichts mehr essen."

    Matthias Trensch hat Mitleid mit dem Mann aus Montenegro und gibt ihm einen Zettel mit der Nummer sieben. Die anderen Zahnkranken sollen am Nachmittag zur Übernachtungsstätte Pik As in der Hamburger Neustadt kommen. Dorthin wird das Zahnmobil zu einer zweiten Schicht aufbrechen.

    Der Zahnarzt Bernd Ossenkop arbeitet an diesem Tag ehrenamtlich im Zahnmobil. Seine Frau Christa, sie ist auch Zahnärztin, vertritt ihn in der Praxis in Elmshorn. Mindestens einmal im Monat behandelt der 65-Jährige die Ärmsten der Armen in Hamburg, seit dreieinhalb Jahren. "Ich habe meine Praxis seit 34 Jahren", sagt Bernd Ossenkop, "es geht mir nicht darum, noch weitere Reichtümer herauszuziehen."

    Patient Nummer zwei an diesem Vormittag ist Herr Zolin aus Polen. Seine Turnschuhe sind ausgetreten, seine Fingernägel dreckig. "Tschuldigung, ich stinke ein bisschen", sagt er, "ich wohne auf der Straße." Herr Zolin lebt schon seit 26 Jahren in der Hansestadt. "Wie lange haben sie schon Beschwerden?", will Bernd Ossenkop wissen. "Schon lange", sagt der Pole.

    Bernd Ossenkop untersucht die Zähne mit einem Spiegel. "Dieser Zahn muss entfernt werden", lautet seine Diagnose. Es ist ein Backenzahn, in der Zahnarztsprache der "4/7-er". "Die hintere Wurzel hat keine Verbindung zur Zahnkrone", analysiert der Zahnarzt, "der Zahn ist zerstört und nicht erhaltungsfähig." Bernd Ossenkop setzt zweimal eine Spritze, dann zieht er den Zahn. Nach 20 Minuten verlässt Herr Zolin das Zahnmobil. Leise sagt er "Danke schön".

    Patientin Nummer vier kommt aus Rumänien und spricht kein Wort Deutsch, nicht einmal "Ja" oder "Nein" versteht sie. Vor einer Woche hat einer der 27 ehrenamtlichen Zahnmobilärzte ihr beim "3/7er" Karies entfernt und eine provisorische Füllung gelegt. Eine Zahnarzthelferin hat die Behandlung auf einer Dateikarte dokumentiert. Jetzt wird Bernd Ossenkop den Zahn endgültig füllen. "Die Verständigungsprobleme erschweren die Behandlung", sagt der Zahnarzt, "man kann die Patienten nicht so führen wie Patienten, die Deutsch sprechen."

    Im vergangenen Jahr hatten drei Viertel der Zahnmobil-Patienten einen Migrationshintergrund. Mehr als ein Viertel der Patienten kam aus Bulgarien, 15 Prozent kamen aus Rumänien und knapp 13 Prozent aus Polen. Der Anteil von Männern lag bei 77 Prozent. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 30 Jahren, im Jahr zuvor noch bei 42,5 Jahren.

    Die Behandlung im Zahnmobil, sagt Bernd Ossenkop, sei im Vorwege überhaupt nicht planbar. Wie viele Patienten kommen? Welche Probleme haben sie? Wie lange dauere die Behandlung? Das alles bleibe offen, anders als oft in der Zahnarztpraxis.

    Um kurz vor 12 Uhr hat auch Patient Nummer sieben, Hurjudin Pusija aus Montenegro, einen Backenzahn weniger und Bernd Ossenkop zieht sich die Plastikhandschuhe aus. Sein Resümee an diesem Vormittag: "Diese sieben Patienten hatten einen Zahnarztbesuch dringend nötig."

  • Nepalhilfe Kulmbach Datum26.08.2013 13:28
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Nepalhilfe Kulmbach
  • Nepalhilfe Kulmbach Datum26.08.2013 13:28
    Thema von carlos im Forum Nepal

    Die traditionellen süßen Nachspeisen gibt es für die Kinder aus der Grundschule in Malekhu nicht. „Die Nepalhilfe Kulmbach sorgt für ein gesundes Schulessen“, erklärt der Würzburger Zahnarzt Dr. Oliver Heilmann. Weil Kinder in Nepal viel Süßes essen, haben viele schlechte Zähne. Das sah Heilmann, als er in Malekhu war. Hier behandelte er für die Nepalhilfe Kulmbach zwei Wochen lang freiwillig über 350 Kinder, außerdem einige Lehrer und Einheimische.

    In Deutschland wissen inzwischen viele Kinder um die vier Pfeiler der Zahngesundheit: Gesunde Ernährung, fluoridiertes Speisesalz, zweimal täglich Zähneputzen und regelmäßige zahnärztliche Kontrolle. In Nepal ist dieses Wissen kaum verbreitet, so Heilmann: „Mindestens jedes zweite Kind, das wir untersuchten, hatte riesige Löcher.“ Um die 400 Zähne zogen er und sein Zahnarztkollege Armin Gambal aus dem niedersächsischen Peine während der 14 Tage: „Zum Glück handelte es sich meist um Milchzähne.“ Eine Hauptschülerin war jedoch auch dabei, der im rechten Kiefer sämtliche Backenzähne oben und unten entfernt werden mussten.

    Das Land der Räucherstäbchen, der Dreiräder und des Reisweins erlebte der Würzburger Zahnarzt als eine „völlig andere Welt“. Schon die Anfahrt auf der einzigen Straße, die von Kathmandu nach Malekhu führt, war abenteuerlich: „Für diese 97 Kilometer benötigten wir dreieinhalb Stunden.“ Was noch ein großes Glück war: „Es kann auch acht Stunden dauern.“ Die von der Nepalhilfe Kulmbach errichtete Schule befindet sich inmitten von Reisfeldern.
    Ständige Improvisation

    Malekhu selbst hat nur rund 3000 Einwohner: „Doch aus der ganzen Gegend kommen die Kinder hierher.“ 324 Sechs- bis Zehnjährige besuchen die Primary School, um die 500 gehen in die benachbarte Hauptschule. Wer nervös wird, wenn mal alles nicht wie am Schnürchen läuft, sollte als Zahnarzt besser nicht in Nepal arbeiten. Denn hier muss ständig improvisiert werden. Das größte Problem, so Heilmann: „Der Strom ist dauernd weg.“ Das ist besonders lästig, wenn gerade eine Füllung gemacht wird.

    Dass die Füllung aushärtet, dafür sorgt eine Polymerisationslampe. Und die funktioniert ohne Elektrizität nun mal nicht. Auch in der Zahnarztpraxis, die von der Nepalhilfe Kulmbach in der Grundschule mit Equipment aus Indien eingerichtet wurde, geht es anders zu als in einer deutschen Praxis. Es ist eng. Und nur das Allernötigste an Arbeitsmaterial ist vorhanden.

    In Nepal kann kaum jemand bei plötzlichen Zahnschmerzen spornstreichs zum Arzt eilen: „Ein Zahnarzt kommt auf 100 000 Einwohner.“ Sich behandeln zu lassen, ist für die meisten Nepalesen sowieso unerschwinglich. Bis zu neun Euro würde dies kosten: „Wobei das Jahreseinkommen bei durchschnittlich 250 Euro liegt.“

    Darum nutzten die Einheimischen auch die Chance, sich von den zwei Zahnärzten aus Deutschland, denen die Würzburger Prophylaxefachfrau Sabine Behringer assistierte, in den Mund schauen zu lassen. Heilmann: „Sie nahmen fünfstündige Fußwege auf sich. Und warteten anschließend noch einmal fünf Stunden, bis sie an der Reihe waren.“
    Nepalhilfe Kulmbach

    Die Nepalhilfe Kulmbach wurde vor zehn Jahren gegründet. Eines der ersten Ziele war die Errichtung einer Schule in Malekhu, da in Nepal nur etwa jedes zweite Kind die Schule bis zur fünften Klasse besucht. Eine von der Organisation finanzierte Krankenschwester untersucht den Gesundheitszustand der Schüler regelmäßig.

    Ständig gesucht werden deutsche Zahnärzte für die kleine Zahnarztpraxis, die in der Schule eingerichtet wurde. Wer den Verein unterstützen möchte, kann auf das Konto Nr. 110130 der Nepalhilfe Kulmbach, Sparkasse Kulmbach (BLZ 77150000) spenden. Kontakt zur Organisation gibt es unter nepalhilfe-kulmbach@gmx.de. Text: Pat

  • Thema von carlos im Forum Haiti

    Here is what local doctors who visited Haiti saw.

    "We saw a young boy knocking mangos off a tree," said Dr. Patrick Broderick, director of emergency medicine at Western Connecticut Health Network. "The mango would fall into a stream. Another boy would fish them out. The stream was polluted with sewage from another stream. That's how it starts."

    In this case, "it" refers to cholera -- a bacterial disease caused by drinking contaminated water. The disease has largely been eradicated in the Western Hemisphere through basic public health sanitation -- you don't drink water carrying human or animal waste.

    Haiti's three-year-old cholera epidemic has killed more than 8,000 people and hospitalized 650,000 because the country lacks even the most basic protections for its sources of drinking water.

    "The first day we were there, I saw a cholera case," Broderick said. "I've seen two or three in my 20 years of practicing medicine."

    "The sanitary conditions are abysmal," said Dr. Robert Jarrett, a Brookfield cardiologist.

    Jarrett and his wife, Menoo Afkari Jarrett, founded of Hearts Around the World, a group dedicated to teaching modern medical practices to doctors in Third World countries. The group has projects underway in Vietnam, Kenya, China and plans one in Myanmar. A group recently returned from Haiti.

    In all these mission, Jarrett assembles a team of doctors and nurses to spend about a week abroad. Each team, while caring for the people in host country hospitals, emphasizes best medical practices while working with local doctors.

    In other countries, a Hearts Around the World team might include 10 to a dozen people, with a team visiting the country twice a year.

    In Haiti, Jarrett said, the conditions on the ground are so hard, and the care so basic, Hearts Around the World has had to change its model. The group plans to send smaller teams there more often.

    "We want to go every two months," Jarrett said. "They need everything."

    The team -- Jarrett, Menoo Akfari Jarrett, Broderick, his wife, Linda, a cardiac nurse,and Sofia Rodrigues, a cardiac sonographer, both at Danbury Hospital -- spent their days at Hospital Sacre Couer in Milot, a town in the mountains of northern Haiti.

    The 75-bed hospital is run privately by a relief organization, Crudem, which is run by Holy Name Hospital in Teaneck, N.J.

    Because of its location on Haiti's north coast, Hospital Sacre Couer escaped the ravages of the 2010 earthquake that decimated the country. But the acute need for care forced Sacre Couer to find room for 300 patients. It still has tents outside that shelter an extra 50 beds.

    "It's this oasis in the mountains," Broderick said of the hospital.

    Getting good medical care to patients in Third World countries is difficult enough. But Haiti is an extreme case.

    Haiti's average annual income is about $1,630, according to the World Bank. About 80 percent of the people in the country live in poverty

    "I've been to Africa," Rodrigues said. "But the level of poverty I saw in Haiti was something I don't think I would have been able to comprehend."

    Extreme poverty breeds disease.

    "The tuberculosis rate is very high," Akfari Jarrett said. "It's really heartbreaking."

    "People walk barefoot and get tetanus," Jarrett said. "There are diseases there we don't see in the United States."

    "I treated people with malaria, more in one day than I've seen in 20 years," Broderick said.

    The civil institutions that provide structure in other countries don't exist there.

    "There really is no government," Jarrett said. "There really is no police except the U.N. peacekeepers, and there aren't a lot of them."

    But, as is often the case, people with so little are extremely appreciative of any care offered, the physicians said.

    "The people there are so kind, so grateful, so welcoming," Broderick said. "The staff is so eager to learn anything they can."

    "In the United States, we make an appointments to see the doctor and heaven forbid if the doctor is two seconds late," Rodrigues said. "There, the people were waiting six hours for an echocardiogram without complaining. These are people who are so much sicker than we see in the United States."

  • Mission of Mercy Datum17.08.2013 21:49
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Mission of Mercy
  • Mission of Mercy Datum17.08.2013 21:49
    Thema von carlos im Forum ADA International Dent...

    Mission of Mercy milestones
    Virginia, Wisconsin projects log impressive numbers
    By Stacie Crozier, ADA News staff


    Under the Big Top: Dr. Benita Miller, right, a periodontist in Richmond, Va., and an oral surgery assistant provide care in a tent at the Wise County MOM. Photo by Tim Cox
    Nationwide, more than half of U.S. states have launched Mission of Mercy dental clinic programs or similar initiatives. They are racking up impressive numbers and reaching significant milestones as they treat patients who can't otherwise afford access to dental care and support the ADA's Action for Dental Health Initiative by providing care to people suffering with untreated disease. See story for more details on the initiative.

    Virginia treats 50,000th patient

    In the state where it all began, the Wise County MOM project marked a significant milestone—treating its 50,000th patient since the first Virginia MOM in 2000.

    "Knowing that serving the 50,000th patient isn't the answer, we continue to look for a more sustainable solution for the next 50,000," said Dr. Terry Dickinson, Virginia Dental Association executive director and founder of the Mission of Mercy Project. "The first 50,000 patients all had stories, often filled with a lack of hope and dreams for a better tomorrow. We truly have been blessed to be a part of their lives and their stories. We will continue to seek to make a difference in the lives of those we serve."

    During the Wise MOM July 19-21, some 425 dental volunteers provided $1,378,000 of free dental care to 1,329 patients. Virginia has held 69 MOMs in the past 14 years, providing 51,311 patients with $32 million in free care.


    Giving back: Wisconsin Dental Association’s 10,000th MOM patient, James Spade, returns to help Lani Becker, WDA associate executive director, and other volunteers with cleanup on June 30 as a way to thank volunteers for his care.
    10,000th Wisconsin patient volunteers

    When Wisconsin hosted its fifth MOM event June 28-29 in Lake Geneva, volunteers treated the state's 10,000th patient, James Spade. Mr. Spade was so touched by the care he received that he returned to work as a volunteer for teardown and packing on June 30.

    "You guys rock heaven," Mr. Spade wrote on his patient comment card after receiving care. "Thanks a lot. All you guys are heaven sent. This is how people show that they care for others that don't have the means. God bless each and every one of you. Always keep spreading the love, Mr. 10,000 James Spade."

    Since 2009, Wisconsin has held MOMs in La Crosse, Sheboygan, Wausau, Madison and Lake Geneva. Nearly 6,000 volunteers have logged 11,379 patient encounters and provided $5.8 million in free dental care.

    "Our volunteers feel good that their work is appreciated, and that helps them keep coming back," said Lani Becker, associate executive director of the Wisconsin Dental Association and a member of the board of America's Dentists Care Foundation, the organization that helps states organize their MOM projects. "Our volunteers are the greatest. They fix smiles, but they provide care for the whole person."

    One case in June that touched her heart, she noted, was meeting a man who had arranged in advance to receive full dentures at the MOM. He had already undergone his extractions and healing.

    "When one of our volunteers placed his dentures in, he looked great and I told him he had a beautiful smile," said Ms. Becker. "But the man's fiancée, who came along to support him in the process, seemed upset."

    After talking with the couple, she and the other volunteers learned that their wedding was coming up, and although the groom-to-be now had a winning smile, the bride-to-be had some dental issues that needed addressing.

    "After she left the treatment area, she told me that she also needed dentures, but had no way to get them before the wedding," Ms. Becker said. "And when Dr. Mark Huberty, a volunteer from Sheboygan, learned this, he was determined not to make her wait another year for the next MOM. He had her fiancé call her cell phone and get her to come back. They examined her and found she needed a couple of fillings and a partial to replace a missing front tooth to restore her smile. Even though our lab had closed down a few hours before, we asked them to make the partial and they happily helped.

    "It's hard to describe how it feels to be a part of this, but it's amazing," Ms. Becker added. "Our patients wait long hours in rain or heat, they make new friends while they wait. They are special people and we do what we can for them."

    For more information regarding how to start a MOM program in your state, or to see a list of events scheduled by state, visit America's Dentists Care Foundation at www.adcfmom.org.


    Ready to work: Dr. Robert Faiella, ADA president, left, joins fellow volunteers Dr. Terry Dickinson, MOM founder and Virginia Dental Association Executive Director; and Marcia Brand, Ph.D., Health Resources and Services Administration deputy administrator; at the Wise Mission of Mercy Project July 20. Photo by Tim Cox
    ADA plans MOM in New Orleans

    Volunteers are still needed for the Mission of Mercy charity dental clinic planned for Nov. 3 in New Orleans in conjunction with the ADA's 2013 Annual Session.

    The ADA hopes to serve some 1,000 patients in need of dental care on the last day of the Oct. 31-Nov. 3 meeting.

    The ADA will host the MOM event in conjunction with the America's Dentists Care Foundation with the support of the Louisiana Dental Association and the New Orleans Dental Association. Dentists, dental team members, dental and dental team students, office staff, families and friends (age 18 and older) who will be in New Orleans for the Annual Session are encouraged to volunteer for the event.

    "This is the first MOM program that will actively recruit dental professionals from around the country to participate at one location," said Ms. Becker, who is helping to coordinate the program. "We encourage volunteers from all around the country to join together to help people in a city that has faced more than its share of challenges. We can make a difference."

    The program will need about 800 volunteers, including dentists, team members, clerical and support staff and more. The event offers families or dental offices attending Annual Session a chance to experience a unique and rewarding team-building activity.

    MOM volunteers serve in a multitude of roles during a typical event. Roughly half of the 800 or so volunteers are dental professionals who provide triage services, radiology, diagnostics and treatment, including restorative and specialty care. Other volunteers—students, laboratory technicians and front office specialists—also help the massive MOM clinics run smoothly. About 200 nonclinical volunteers cover support services from registration, patient greeting and escorting, conducting exit interviews, site set-up and teardown, parking attendants and many more roles.

    The event will run from 5:30 a.m. to 5:30 p.m. Nov. 3. For more details or to register as a volunteer, visit ADA.org/MOM.

  • 'Frontier dentistry' making lives wholeDatum16.08.2013 21:54
  • 'Frontier dentistry' making lives wholeDatum16.08.2013 21:53
    Thema von carlos im Forum Haiti

    Last August, Jefferson University Hospital surgeons removed a Haitian man's diseased lower jaw, then reconstructed it using bone from his left leg.

    The $100,000 worth of medical care, donated by Jefferson, liberated Daniel Smith, 30, from a noncancerous but life-threatening, disfiguring jaw tumor.

    The only downside to his transformation, chronicled in The Inquirer, was the lack of lower teeth.

    His doctors had no way to firmly attach ordinary dentures to his pseudo gums, made of a flap of connective tissue and skin from his leg. He needed dental implants - artificial tooth roots - and state-of-the-art restorative dentistry. That would cost at least $30,000, an unimaginable sum for Smith, a vocational student who lives with his parents in a small Haitian town.

    Ultimately, he got new choppers, thanks to another wave of generosity from Jefferson, the American families who hosted him, and Center City prosthodontist Louis Marion.

    Smith's happy ending shows how far dentistry has come. Now, even people who lose all natural dental structures to cancer, facial trauma, or periodontal disease can be made whole, with the ability to eat, speak - and look - the way they used to.

    "Implant dentistry is now pretty standard treatment with set protocols," Marion said. "But Daniel's type of craniofacial surgery with prosthodontics is pushing the envelope - frontier dentistry."

    The discovery that made dental implants viable was accidental.

    In 1952, to study bone healing, Swedish surgeon P.I. Branemark put titanium-covered optical devices in rabbits' bones. When he tried to remove the gadgets, he couldn't. The titanium and bone had fused, a marvel he termed "osseointegration."

    Today, three million Americans have implants that anchor fake teeth, says the American Academy of Implant Dentistry.

    In the usual two-stage procedure, a hole is drilled in the jaw and a half-inch-long, screw-shaped titanium post is inserted just below the gum line. The implant is topped with a changeable cap called an abutment.

    The gum heals over the implant, which osseointegrates with the jaw in about four months. Then the patient has minor surgery to remove the overlying gum and expose the head of the implant.

    The final abutment protrudes just above the gum, acting as a junction between the implant and the tooth or "bridge" of teeth.

    Though ingenious, the system lacks the ligament that wraps around the natural root, acting as a shock absorber during chewing. Still, the long-term success rate of implants is above 95 percent.

    Unfortunately, Marion said, insurance plans generally don't cover implant dentistry - even for cancer patients.

    Smith, a lanky, soft-spoken man, is often literally wide-eyed at Americans' affluence and generosity.

    His good fortune was the work of a lengthy list of individuals and groups dedicated to helping Haiti, starting with the Haitian Connection Network, a nonprofit online school based in Ephrata, Pa., through which he is working toward a computer-science degree in his impoverished homeland.

    After Smith's life-changing reconstructive surgery, he was grateful beyond words. He considered his lower teeth - splayed and decayed - a manageable loss.

    But Kim Myers of Zionsville, and her sister, Brenda Alburger of Hatfield, were disappointed. Their families gave Smith room, board, transportation - and loving care - during his U.S. sojourn.

    In October, before Smith flew home, Myers appealed to Robert Diecidue, the surgeon who led Smith's reconstruction. What would it take to get him teeth? she asked.

    The resulting plan: Diecidue's team would donate the cost of placing four implants in Smith's rebuilt jaw before his return to Haiti. Marion, a colleague of Diecidue's, would design and fit the dental bridge free of charge when Smith returned to the United States in five months.

    And the sisters, with the help of A Child's Refuge in Fayetteville, Pa., would raise $4,000 to pay the dental lab that would fabricate the final prosthesis.

    After Smith returned to the United States in April - using Myers' frequent-flier miles - the biggest challenge proved to be the toughness of the pseudo gum tissue that had been made of fascia and skin grafted from his leg.

    Jefferson surgeons exposed Smith's four implants by removing bits of gum tissue, only to have it regrow within days over the two implants on the left side of his jaw, which were a tenth of an inch deeper than on the right. Temporary "healing" abutments designed to adapt the gum tissue to form a cuff did not work on the left implants.

    "The leg tissue is doing what it was originally supposed to do - heal the wounds," Marion said in his office suite at 1500 Locust St.

    Before that could happen again, Marion saw Smith on July 19, the day after his third gum-removal surgery. Marion was determined to proceed with the next step - making the rubbery impressions of Smith's teeth that would be a model for his prosthesis.

    It wasn't easy. Raw, swollen gum tissue obscured the left implants. Marion struggled to unscrew the healing abutments and screw in taller "impression copings" to precisely mark the implants' location in the impression.

    With the help of assistants Alexandra Pileggi and Paige Davis (and ample lidocaine for Smith), Marion succeeded.

    Perhaps the worst part for the patient was sitting with a mouthful of purple goo. As legions of dental patients know, it takes about three minutes for the goo, alginate, to firm up enough to capture an impression.

    "An eternity," Pileggi said, patting Smith's shoulder.

    A week later, Marion spent more than four hours installing Smith's bridge, a set of pearly acrylic teeth and pink acrylic gums. The rigid prosthesis fit on top of his rebuilt jaw and attached to the implants with four screws inserted through tiny holes in the teeth.

    The gum over the left implants still needed adjustment, so Marion used an electric coagulator to trim, cauterize and sculpt it.

    On hand was technician Yakov Dvorkin from the Colonial Dental Lab in West Berlin, the company that fabricated the prosthesis.

    Marion and Dvorkin agreed that when Smith bit down, one spot was not quite right. In a corrective measure that looked to the untrained eye like destruction, Dvorkin cut out a tooth-wide segment, then they used instant-hardening acrylic compounds to reconnect the bridge and make a new, smaller tooth.

    Despite all this effort, the prosthesis was "temporary." The final version, which Smith will get later this month, will have an ultra-durable frame made of gold and palladium.

    Smith's adjustment to his new ivories has been smooth. His upper teeth ached for a day until they got used to the renewed wonder of chewing. After six days, Smith - who once kept his chin lowered to try to conceal his bulging tumor - returned to Marion, saying he felt excited and confident.

    Even though running water is a luxury in Haiti, Smith promised to brush his teeth and clean under his acrylic gums with a special floss.

    "What do you see in the mirror now?" Alburger asked him.

    He smiled. "How completely changed I am."

    > Inquirer.com

    For a treatment slide show, from Daniel Smith's first visit to his last, go to www.inquirer.com/health_science

  • Thema von carlos im Forum Humedica

    Humedica startet mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes ein Projekt in Uganda (Bundibugyo) zur Nothilfe für Flüchtlinge aus der demokratischen Republik Kongo.

    Für unsere medizinischen Teams suchen wir Ärzte, die für mindestens drei Wochen oder länger unser Einsatzteam verstärken.

    Das Projekt läuft voraussichtlich bis 15.02.2014.

    Folgende Einsatztermine stehen im Moment zur Verfügung (Daten beziehen sich immer auf Abflug und Ankunft in Deutschland):

    Termin 1: 13.09.2013 bis 06.10.2013
    Termin 2: 04.10.2013 bis 27.10.2013
    Termin 3: 25.10.2013 bis 17.11.2013
    Termin 4: 15.11.2013 bis 08.12.2013

    Gemeinsam mit unserem Partner Medical Teams International (MTI) wird Primary Health Care im Transitlager Bubukwanga durchgeführt. Ein medizinisches Team besteht immer aus zwei Ärzten und zwei Pflegekräften (je einer von humedica und MTI).

    Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt finanziert. Daher übernimmt humedica Flugkosten, Verpflegung, Unterkunft und Versicherungskosten.

  • Thema von carlos im Forum Humedica

    nser Bedarf an ärztliche Spezialisten für Melkadida, Äthiopien ist immer noch sehr groß. Zurzeit behandeln wir ca. 900 Patienten pro Woche und unsere Gesundheitsaufklärung erreicht durch die von uns trainierten Community Health Workers täglich hunderte von Menschen.

    Leider fehlen uns aber immer wieder die passende Einsatzkraft um den großen Bedarf abzudecken. Dadurch stehen wir bis Ende 2013 vor einer großen Ungewissheit bzgl. unserer Aktivitäten. Die Behandlungen laufen weiter (mit lokalem Personal), doch wir benötigen dringend verschiedenste Spezialisten um weitere Fälle behandeln zu können und um unsere Hilfsleistungen zu ergänzen. Außerdem wollen wir unser Personal und das Personal anderer Organisationen durch Trainings ausbilden um die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern.

    Folgende Einsatzkräfte werden wie folgt benötigt:

    Ultraschall Training (Einsatzdauer 14-21 Tage)
    Wir haben zwei Ultraschall Geräte vor Ort und es ist wichtig dass die lokalen Mitarbeiter sowohl jetzt schon, als auch in der Zukunft wissen wir man mit dem Gerät umgeht und wie man es zur Behandlung und Diagnose gebrauchen kann. Der Schwerpunkt liegt meistens im bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe. Radiologen/Internisten/Gynäkologen und andere Erfahrene sind eingeladen sich zu melden.

    Gynäkologen, HNO Ärzte (Einsatzdauer 21-28 Tage)
    Wir benötigen Gynäkologen und HNO Ärzte sowohl zur Behandlung als auch zur Weiterbildung der lokalen Kräfte in Melkadida und in spezifischen Fällen auch in den umliegenden Camps.

    Zahnärzte, Augenärzte (Einsatzdauer 21 - 28 Tage)
    Zahnärzte und Augenärzte werden zur Behandlung sehr dringend gebraucht. Die Behandlungen finden in allen Camps der Region Dolo Ado statt und wurden schon mehrmals von unseren Partnerorganisationen angefordert. Assistenten können unter Umständen mitkommen und assistieren. Bei den Augenärzten muss der genaue Bedarf nochmals vor Ort untersucht werden bevor ein Einsatz zustanden kommen kann.

    Weitere Informationen über unser Projekt im Flüchtlingslager Melkadida - nah an der Somalischen Äthiopischen Grenze - findet Ihr unter:

    http://www.humedica.org/projekte/aethiop.../index_ger.html

    Das Betreiben einer Gesundheitsstation mit Ex Pat und lokalem Personal sowie das Verteilen von NFI's und die Unterstützung weitere Gesundheitsstationen in der Umgebung ist ebenfalls im Projekt integriert.

    Bei Interesse meldet Euch bitte bei Petra unter 08341 966148-31 oder per Email p.berwanger@humedica.org .

  • Thema von carlos im Forum MSF Medecines sans fro...

    Trotz Bürgerkriegs und alltäglicher Gewalt haben Ärzte ohne Grenzen seit 22 Jahren in Somalia Zehntausenden Menschen geholfen. Doch nun beenden die Helfer alle Projekte am Horn von Afrika. Die Situation vor Ort sei nach Angriffen auf Mitarbeiter untragbar geworden.
    Die humanitäre Lage in Somalia droht sich weiter zu verschärfen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) schließt wegen der prekären Sicherheitslage in dem Krisenland sämtliche Projekte. Grund für den Rückzug sind zahlreiche Angriffe auf Mitarbeiter bis hin zu Entführungen und Ermordungen.

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    "Wir beenden unsere Programme in Somalia, weil die Situation im Land zu einem unhaltbaren Ungleichgewicht geführt hat zwischen den Risiken, die unsere Mitarbeiter eingehen müssen, und unseren Möglichkeiten, der somalischen Bevölkerung zu helfen", sagte MSF-Präsident Unni Karunakara. "Indem bewaffnete Gruppen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen töten, angreifen oder entführen, haben sie und die zivilen Autoritäten, die deren Vorgehen tolerieren, das Schicksal unzähliger Menschen in Somalia besiegelt."

    Ärzte ohne Grenzen leisten seit 22 Jahren medizinische Nothilfe am Horn von Afrika. Dabei wurden bislang insgesamt 16 Mitarbeiter getötet. Zu den jüngsten Vorfällen in Somalia zählen die brutale Tötung zweier Mitarbeiter in Mogadischu im Dezember 2011, deren verurteilter Mörder anschließend vorzeitig aus der Haft entlassen wurde, sowie die gewaltsame Entführung von zwei Mitarbeiterinnen aus dem Flüchtlingslager Dadaab in Kenia. Die Entführung endete erst vergangenen Monat nach 21-monatiger Geiselhaft in Süd- und Zentral-Somalia.

    "Die Zivilbevölkerung in Somalia zahlt den höchsten Preis"

    In einigen Fällen seien dieselben Akteure, mit denen Ärzte ohne Grenzen minimale Sicherheitsgarantien für die medizinische, humanitäre Arbeit verhandeln mussten, direkt an Übergriffen auf Projektmitarbeiter beteiligt oder hätten diese stillschweigend gebilligt.

    Bislang arbeiteten mehr als 1500 Mitarbeiter der Organisation im Land. Sie boten kostenlose medizinische Grundversorgung an, behandelten mangelernährte Kinder und leisteten Schwangerenvorsorge. Sie führten chirurgische Eingriffe und Impfkampagnen durch, bekämpften Epidemien und stellten sauberes Wasser und Hilfsgüter bereit. Allein im Jahr 2012 haben die Teams mehr als 624.000 medizinische Behandlungen durchgeführt, 41.100 Patienten in Krankenhäuser aufgenommen, 30.090 mangelernährte Kinder behandelt, 58.620 Menschen geimpft und die Geburt von 7300 Kindern begleitet.

    "Letztendlich zahlt die Zivilbevölkerung in Somalia den höchsten Preis", sagte Karunakara. "Die Bevölkerung erhält ohnehin weit weniger Hilfe als notwendig. Durch die Angriffe bewaffneter Gruppen auf humanitäre Hilfsorganisationen, die von den zivilen Repräsentanten akzeptiert werden, verliert die somalische Bevölkerung nun noch den letzten Zugang zu medizinischer Versorgung."

  • ZM: Zahnärzte helfen MyanmarDatum13.08.2013 20:53
    Thema von carlos im Forum Myanmar
  • Was nichts kostet, ist auch nichts wert

    In Gambia gilt, wie in anderen afrikanischen Ländern auch: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ Die Erfahrung zeigt, dass Patienten nach kostenfreien Behandlungen nicht zu notwendigen Nachkontrollen kommen. Daher werden geringe Behandlungsgebühren erhoben. „Die Entscheidung für einen zweiten Behandlungsraum ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Einnahmen des zahnmedizinischen Bereichs mittleweile einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung der gesamten Klinik darstellen. So wirkt „Teeth“ über die Zahnmedizin hinaus, denn unsere Partnerklinik ist Anlaufstelle für fast 36 000 Menschen pro Jahr“, sagt Köhler erfreut.

    Ärzte helfen e.V.
    Pfeilstr. 2
    13156 Berlin
    Tel.: 030/3920249
    info@aerztehelfen.de
    www.aerzte-helfen.net

  • Thema von carlos im Forum Gambia

    Zahnmedizinische Hilfe für Westafrika

    Seit drei Jahren setzt sich der Verein Ärzte helfen e.V. mit seinem Projekt „Teeth“ im westafrikanischen Gambia für eine bessere zahnmedizinische Versorgung ein. Im Februar 2013 konnte ein zweiter Behandlungsraum eingerichtet werden.

    Einstellungen

    Dr. Steffen Köhler bei der Übergabe von Hilfsgütern in einer Schule. Foto: Ärzte helfen e.V.

    „Während einer karitativen Rallye in die Landeshauptstadt Banjul besuchten wir die ASB-Klinik und erfuhren von der dentalen Unterversorgung in Gambia, dem kleinsten Land Afrikas. Nach einigen Gesprächen war klar, dass wir die gute Infrastruktur unserer heutigen Partnerklinik nutzen können, und wir beschlossen, eine Praxis einzurichten“, erzählt PD Dr. Steffen Köhler (MKG-Chirurg), Vereinsvorsitzender von „Ärzte helfen“.

    Die Ausstattung für den Behandlungsraum wurde mittels Spenden zusammengetragen und im Herbst 2009 nach Gambia verschifft. Ein Team des damals neu gegründeten Vereins reiste hinterher und baute gemeinsam mit einheimischen Handwerkern einen Raum in der Klinik zur Praxis um. Wertvolle Unterstützung erhielt das Team von Rüdiger Brückner, der einen Dentalreparaturservice in Thüringen betreibt. Er stellte den Großteil der technischen Ausstattung zur Verfügung und packte beim Aufbau in Gambia selber mit an. Im März 2010 konnten die ersten Patienten versorgt werden. Dres. Steffen und Sibylle Köhler machten den Auftakt. „Die Menschen nahmen das Angebot sofort dankbar an und die Klinikleitung war begeistert vom hohen Standard der Praxis“, erinnert sich der Kieferchirurg.

    Seitdem hat Ärzte helfen bereits 19 Teams entsandt. Die Ärztetransfers sind jedoch nur ein Baustein der Hilfe. Ein einheimischer Community Oral Health Worker (COHW), der im Rahmen des GambiaDentCare-Programms der Universität Witten-Herdecke ausgebildet wurde (die zm berichteten) sowie eine Assistenz sind ganzjährig in der Praxis tätig. Der Vereinsvorsitzende betont: „Es war uns besonders wichtig, dass zum einen der kontinuierliche Praxisbetrieb gesichert ist und zum anderen einheimisches Personal behandelt. Das wir dabei auf die qualifizierten COHWs zurückgreifen konnten, war unser großes Glück.“ Die Fortbildung der gambianischen Mitarbeiter gehört zu den Aufgaben, die die Transfermediziner/-innen mit übernehmen sollen.

    Nicht zuletzt dem hohen Bekanntheitsgrad der Partnerklinik und der Lage im Ballungsraum Serrekunda ist der Umstand geschuldet, dass sich die Patientenzahlen gegenüber dem ersten Jahr nahezu vervierfacht haben. Im Jahr 2012 haben rund 4 000 Menschen zahnmedizinische Hilfe durch das Teeth-Programm erfahren. Vor diesem Hintergrund richtete der Verein im Februar 2013 einen zweiten Behandlungsraum ein. Die Anstellung eines weiteren COHW ist geplant.
    Was nichts kostet, ist auch nichts wert

    In Gambia gilt, wie in anderen afrikanischen Ländern auch: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ Die Erfahrung zeigt, dass Patienten nach kostenfreien Behandlungen nicht zu notwendigen Nachkontrollen kommen. Daher werden geringe Behandlungsgebühren erhoben. „Die Entscheidung für einen zweiten Behandlungsraum ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Einnahmen des zahnmedizinischen Bereichs mittleweile einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung der gesamten Klinik darstellen. So wirkt „Teeth“ über die Zahnmedizin hinaus, denn unsere Partnerklinik ist Anlaufstelle für fast 36 000 Menschen pro Jahr“, sagt Köhler erfreut.

    Ärzte helfen e.V.
    Pfeilstr. 2
    13156 Berlin
    Tel.: 030/3920249
    info@aerztehelfen.de
    www.aerzte-helfen.net

    Info
    Auslandseinsatz

    Als Einsatzdauer empfiehlt „Ärzte helfen“ mindestens zwei Wochen im Zeitraum zwischen November und Mai. Informationen zum Ärztetransfer bietet der Verein auf seiner Website.

  • mit "Dentists for Africa" nach KeniaDatum13.08.2013 10:34
    Foren-Beitrag von carlos im Thema mit "Dentists for Africa" nach Kenia
  • mit "Dentists for Africa" nach KeniaDatum13.08.2013 10:34
    Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Nach Nicaragua und Brasilien ist der Geislinger Zahnarzt Dr. Gerhard Petz erneut zu einem humanitären Einsatz aufgebrochen. Mit diversen Utensilien und Substanzen zur Zahnbehandlung im Gepäck, brach er im Rahmen der Hilfsorganisation "Dentists for Africa" diesmal nach Kenia auf. Mit an Bord bei dem Flug dorthin von Stuttgart über Zürich nach Nairobi, die 19-jährige Zahnarzthelferin Jennifer aus Süßen.

    Eine bereits eingerichtete Praxis in einem Kloster der Franziskanerinnen der 276 000 Einwohner zählenden Stadt Nakuru werden dem 67-jährigen Zahnmediziner und seiner jungen Assistentin bis Anfang September als Wirkungsstätte dienen. Täglich von 8 bis 17 Uhr gelte es dort, die zahnmedizinische Behandlung der Patienten sicherzustellen, wobei der Zahnerhalt nach unseren Standards angestrebt werde, beschreibt Petz seine dortige Tätigkeit. Die persönliche Unterbringung nennt er "zufriedenstellend". Die Verständigung könne natürlich nicht in Kisuaheli, der Landessprache, geführt werden, aber Petz ist zuversichtlich, dass man dort auch mit Englisch weiterkommt, sagt Petz vor seinem Abflug mit einem Schmunzeln.

    Ganz fremd ist dem Zahnmediziner im "Unruhestand" das an Naturreservaten reiche afrikanische Land nicht, denn als Tourist hat er die Region bereits bereist und interessante Eindrücke von Land und Leuten hierbei gewonnen. Wenn er dann von Kenia zurückkommt, stehen Gerhard Petz lediglich zwei Tage für den Wäschetausch zur Verfügung, erklärt Petz, dann geht es schon wieder nach Ghana, um dort humanitär zu helfen.

    Und was treibt den 67-Jährigen an, im Rentenalter die Strapazen auf sich zu nehmen? "Der Hang zum Reisen mit einem Schuss Abenteuerlust und der Gewissheit, Bedürftigen sichtbar zu helfen, ist Ansporn und innere Befriedigung zugleich", meint der Dentist.

  • Thema von carlos im Forum Aktion-Z

    Stuttgart (ots) - 17.04.2000 - Ein Rekordergebnis können die Initiatoren der "Aktion Z - Altgold für die Dritte Welt" vermelden: Mehr als eine Million Mark beträgt der Erlös aus der Sammlung von altem Zahngold, die überwiegend in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurden. Mit dem Ergebnis werden drei in der Dritten Welt tätige Hilfsorganisationen unterstützt. Sichtlich erfreut über die hohe Summe konnte der Beauftragte der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Gutermann, im Beisein der Vertreter der Hilfsorganisationen am 17. April 2000 einen Spendenscheck in Höhe von 1.021.763,52 Mark an die Schirmherrin der Aktion Z, Prof. Dr. Rita Süssmuth, überreichen.

    Ausgehend von einer Initiative der Zahnärztekammer Karlsruhe konnten seit Beginn der Aktion Z im Jahr 1987 mehr als vier Millionen Mark für humanitäre Projekte in der Dritten Welt gesammelt werden. In diesem Jahr erhalten die Hilfsorganisationen "Aktion Hilfe zur Selbsthilfe" in Dossenheim, "Komitee Ärzte für die Dritte Welt" in Frankfurt und "Jugend Dritte Welt" in Bonn je ein Drittel der Spendensumme.

    Das Prinzip der Aktion Z ist einfach: Für die Patienten hat der ausgediente Zahnersatz keinen materiellen Wert mehr. Das Einschmelzen der kleinen Goldmengen ist unrentabel, und auch als Erinnerungsstück taugt ein altes Stück Zahngold nur wenig.

    Wird das Altgold jedoch in den Zahnarztpraxen gesammelt und in
    größerer Menge eingeschmolzen, lohnt sich die Verwertung. Aus vielen
    kleinen Stücken alten Zahngoldes wird so eine große Hilfe für die
    Menschen in der Dritten Welt.

    ots Originaltext: Informationszentrum Zahngesundheit
    Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

    Bei Rückfragen:
    Johannes Clausen, Leiter des Informationszentrums Zahngesundheit;
    ( 0711 / 222 966 - 0 Fax 0711 / 222 966 - 20
    E-mail: PresseIZZ@t-online.de

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