Foren Suche

  • Thema von carlos im Forum Indien

    Zahnmedizinische Versorgung soll ganzjährig verfügbar sein – Rund 40 Tonnen Material werden verbaut

    Zwei Jahre hat sich ein 15-köpfiges Team aus Tuttlingen, Stuttgart, Fürth und Steisslingen auf das Projekt vorbereitet. Darunter Architekten, Zimmerleute, Schreiner und Elektriker. Im Juli sind sie nach Leh in der Region Ladakh in Indien aufgebrochen. Das Ziel: in rund einem Monat eine betriebsbereite Zahnklinik mit Unterkünften aufzubauen. Angestoßen hat das Projekt ein Zahnarzt aus Neuhausen/Fildern, der die Region bereits seit 2000 jedes Jahr bereist und dort eine provisorische Zahnstation eingerichtet hat.

    http://www.schwaebische.de/region_artike...3_toid,705.html

  • Hilfe für Kubas ZahnmedizinDatum18.11.2017 22:55
    Foren-Beitrag von carlos im Thema

    Grundsätzlich unterliegt alles in Kuba staatlichem Einfluss, dh. wir haben es bisher noch nicht geschafft, Freiwillige unterzubringen.
    Materiallieferungenwerden ebenfalls sehr restriktiv gehandhabt, aber das gelingt immer wieder, da werden alle Augen zugedrückt

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • „Sie alle wissen es und ich weiß es auch: Das soziale Engagement der deutschen Zahnmediziner im In- und Ausland ist großartig! Aber die breite Öffentlichkeit weiß das nicht! Das müssen wir ändern!“ Dieses Credo wiederholt Dr. Wolfgang Schmiedel, Vorstandsreferent der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) für Soziale Aufgaben und Hilfsaktionen nun seit acht Jahren – seit die BZÄK zum ersten Mal die zahnärztlichen Hilfsorganisationen zur Koordinierungskonferenz anlässlich der IDS in Köln einlud. Auch in diesem Jahr steht Schmiedel vor mehr als 70 Teilnehmern und spricht seinen entscheidenden Satz: „Tut Gutes und redet darüber!“

    Was fast schon wie ein Mantra klingt, hat Erfolg: „In der Fachpresse wird das soziale Engagement der deutschen Zahnmediziner durchaus gewürdigt“, sagt Schmiedel. „Mein Traum ist es aber, den Bericht eines zahnärztlichen Hilfseinsatzes auf der ersten Seite der Bild-Zeitung zu lesen.“

    Hundert Hilfseinsätze auf der ganzen Welt werden jährlich von Zahnmedizinern aus Deutschland geleistet – ehrenamtlich und oft unter erschwerten Bedingungen. Um von den Erfahrungen der anderen zu lernen, bietet die BZÄK den Akteuren alle zwei Jahre die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.
    Kräfte bündeln

    „Die BZÄK ist stolz, den Hilfsorganisationen mit der Koordinierungskonferenz eine Plattform zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zur Anregung neuer Ideen bieten zu können“, betonte Dr. Peter Engel, Präsident der BZÄK, zu Beginn der Veranstaltung. „Sie sind Glanzlicht und Ansporn für alle Zahnmediziner!“ Außerdem soll die Koordinierungskonferenz – kurz KoKo – neue Anreize bieten: Hans-Peter Baur, Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, stellte das Projekt „Klinikpartnerschaften“ seines Ministeriums vor. Diese Initiative fördert Hilfsprojekte mit bis zu 50.000 Euro für einen Zeitraum von maximal 24 Monaten. Auch drei zahnmedizinische Projekte werden durch die Klinikpartnerschaften gefördert – darunter DIANO (Dental International Aid Networking Organisation) von Initiator Tobias Bauer.

    Bereits zum vierten Mal fand die KoKo nun im Rahmen der IDS statt, in diesem Jahr wurde sie zum letzten Mal vom ehemaligen Berliner Kammerpräsidenten Schmiedel geleitet. „Ich habe dieses Amt unwahrscheinlich gerne ausgefüllt. Es war mir eine Herzensangelegenheit. Und ich bin sehr wehmütig“, sagte Schmiedel. Dennoch blickt er positiv in die Zukunft. Die nachfolgende Generation der Zahnmediziner habe verstanden, wie wichtig dieses Engagement ist, sagte er – und kündigte an, in zwei Jahren wieder dabei zu sein. „Aber dann sitze ich in der letzten Reihe und passe auf, dass alles seinen Gang geht.“

  • Sie fühlt Armen kostenlos auf den ZahnDatum18.10.2017 21:52
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Sie fühlt Armen kostenlos auf den ZahnDatum18.10.2017 21:51

    Die Regensburgerin ist weltweit im Einsatz. Zuletzt half sie im Sommer den Menschen auf den Kapverdischen Inseln.
    Wenn andere Menschen Urlaub machen, geht es für Dr. Iris Neuner in ihrem Beruf weiter. Schon mehrfach war die Zahnärztin im humanitären Einsatz für verschiedene Hilfsorganisationen in der Welt unterwegs. Sie half Menschen, die kein Geld für eine Behandlung haben.

    Angefangen hat es für sie nach dem Studium. Damals ging sie für fünf Monate nach Brasilien. Es folgten Aufenthalte in Nepal auf den Philippinen. Erst im August war sie zwei Wochen für die Stiftung „Zahnärzte ohne Grenzen“ auf den Kapverdischen Inseln westlich des afrikanischen Festlands. „Dort steht man der Armut gegenüber. Viele können sich keinen Zahnarztbesuch leisten. Sie laufen mit abgefaulten Zähnen herum“, schildert die Ärztin dortigen Verhältnisse.

    Entsprechend sieht auch die Behandlungsstatistik aus: An acht Arbeitstagen hat das Team 230 Patienten behandelt und dabei 180 Zähne gezogen. Außerdem wurden 85 Füllungen gemacht und 95-Mal Zahnstein entfernt oder Prophylaxe durchgeführt.

    Behandlung für Bedürftige

    Der schlechte Zustand der Zähne würde nicht erst bei einer mangelnden zahnärztlichen Kontrolle beginnen. „Oft scheitert es schon daran, dass die Menschen keine Zahnbürste und keine Zahnpasta haben“, sagt die Regensburgerin. Deswegen sei gerade bei Kindern großer Wert auf die Prophylaxe gelegt worden. „Das Schlimmste, das ich gesehen habe, war eine Patientin, die noch fünf Zähne hatte. Sie war vielleicht 20“, erinnert sich die Ärztin.

    „Das Schlimmste, das ich gesehen habe, war eine Patientin, die noch fünf Zähne hatte.“
    Dr. Iris Neuner

    Neuner und ihre Kollegen von der Stiftung „Zahnärzte ohne Grenzen“ sind in ihren Einsatzgebieten stets für die Bedürftigen da. Wenn Patienten nachweisen können, dass ihnen die finanziellen Mittel fehlen, können sich von den Ärzten behandeln lassen. Doch gerade bei diesen Patienten können die Ärzte nur das Notwendigste durchführen. Denn wegen der fehlenden technischen Ausstattung sind beispielsweise Wurzelbehandlungen nicht möglich. Eine Wurzelbehandlung kostet vor Ort zwar nur wenige Euro. Doch leisten können sich das nur die Reichen.

    Die Zahnärztin arbeitete zusammen mit einer weiteren deutschen Ärztin aus Greifswald, einer brasilianischen Ärztin sowie zwei Pflegerinnen in einem Gesundheitszentrum. Die Grundausstattung fanden sie vor, doch das Verbrauchsmaterial mussten sie selber mitbringen. Dabei sind die Ärzte darauf angewiesen, dass die Hersteller von Handschuhen, Tupfern oder Spritzen bereitwillig Material zur Verfügung stellen.
    Über den Einsatz

    Praxis

    Dr. Iris Neuner betreibt in Dechbetten zusammen mit ihrem Vater Dr. Wilhelm Neuner eine Zahnarztpraxis.
    Studium

    Sie schloss das Studium der Zahnmedizin in ihrer Heimatstadt Regensburg ab.

    Im Kontakt mit den Menschen hat Neuner geholfen, dass sie Portugiesisch spricht. Denn bei der Republik Kap Verde handelt es sich um eine ehemalige Kolonie Portugals. Jedoch basiere das kapverdische Kreol nur auf dem Portugiesischen und habe im Alltag andere Bedeutungen, sagt sie.

    Neuner erklärt, dass es eine Umstellung gewesen sei, unter den dortigen Verhältnissen zu arbeiten. Die hochmoderne Zahnarztpraxis musste gegen eine rudimentäre Ausstattung eingetauscht werden: Der Zahnarztstuhl funktionierte lediglich mechanisch, mit einer Stirnlampe leuchtete sie den Patienten in den Mund.

    Menschen sind dankbar

    Dr. Iris Neuner ist Zahnarzt.Foto: Neuner

    Trotz der erschwerten Bedingungen wollte Neuner nicht einfach nur das Nötigste erledigen. „Du willst die Füllung nicht nur korrekt machen, sondern es soll auch schön werden“, erklärt Dr. Iris Neuner. Letztlich würde man sich aber an den Möglichkeiten, die einem die Technik biete, orientieren. Außerdem spricht sie davon, dass die Patienten vor allem nach kosmetischen Behandlungen gefragt hätten. Oft ging es darum, die sichtbaren Zahnschäden zu beheben. Dafür hätten sie in Kauf genommen, weitere „Baustellen“ nicht behandeln zu lassen.

    Auf den Kapverden hat Dr. Neuner ein hohes Maß an Dankbarkeit erfahren. Von einer Obstverkäuferin habe sie Früchte bekommen, die auf dem Markt sicherlich viel wert gewesen seien. „Die Menschen haben gewusst, dass das ihre Chance ist, um die Schmerzen loszuwerden“, sagt Dr. Iris Neuner, die gemeinsam mit ihrem Vater Wilhelm eine Zahnarztpraxis betreibt.

    „Du willst die Füllung nicht nur korrekt machen, sondern es soll auch schön werden.“
    Dr. Iris Neuner

    In der christlich geprägten Kultur sei ihre Arbeit geschätzt worden. Im hinduistisch geprägten Nepal habe sie beinahe das Gefühl gehabt, den Status einer von Gott gesandten Ärztin einzunehmen. Der Dank galt weniger ihr, sondern vielmehr der Göttin Shiva, schildert sie die Wahrnehmung.

    Zahnärztin Dr. Iris Neuner kann sich durchaus vorstellen, weiterhin im humanitären Einsatz, für den sie keinen Lohn erhält, unterwegs zu sein. Doch ganz aufgeben möchte sie ihr Leben in Deutschland nicht. Dauerhaft – so glaubt sie – würde sie mit den unterschiedlichen Lebensstilen in der Ferne Probleme haben. Eines steht aber jetzt schon fest: „Ich möchte noch einmal auf die Kapverden, weil eine meiner Helferinnen mich dorthin begleiten möchte“, blickt sie voraus.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema

    http://www.eritrea-hilfswerk.de/gesundheit.htm


    iel unseres Projekts ist die Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Karies und damit verbundenen Folgekrankheiten. Durch prophylaktische Maßnahmen wie Reihenuntersuchungen und Mundhygieneunterricht soll der derzeit hohe Stand von ca 40 Prozent Grundschulkindern mit kariösen Zähnen reduziert werden.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Eritrea

    ein nachhaltiges zahnmedizinisches Hilfs-Projekt für Afrika

    Das große Banner hinter dem Empfangstresen ist nicht zu überse-
    hen. Auf zwei mal drei Metern lachen Kinder mit strahlend weißen
    Zähnen den Patienten und Besuchern der Praxis entgegen. „EHD –
    Eritrea Hilfswerk Deutschland" steht in großen Lettern über dem
    Banner. Schön, dass das Thema des ZBW-Redaktionsbesuchs gleich
    ins Auge sticht. Wir sind zu Gast bei Dr. Jens-Peter Würfel. Der Fell-
    bacher Zahnarzt ist Initiator, treibende Kraft und Seele eines langjäh-
    rigen Hilfsprojektes für Eritrea. Wenn das Land am Horn von Afrika
    heute als einziges afrikanisches Land die UN-Millennium-Ziele im Be-
    reich Gesundheit erreicht, ist das auch sein Verdienst.

  • Eritrea 2016 – erste Eindrü ckeDatum15.10.2017 18:54
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Eritrea 2016 – erste Eindrü ckeDatum15.10.2017 18:54
    Thema von carlos im Forum Eritrea

    Eritrea 2016

    erste Eindrü cke
    Als im vergangenen Jahr die europäische Medienlandschaft vom Flüchtlingsstrom überrannt wurde, regte sich in mir das Gefühl jenem „Strom“ entgegen schwimmen zu wollen. Raus aus Deutschland, rein in die Herkunftsländer. Zwar kann man als Zahnarzt weder politische Systeme ändern, noch sind Zahnschmerzen oder ein kaputter Zahn die Ursachen für eine Flucht, aber zumindest kann man einen kleinen Beitrag leisten um Lebensbedingungen zu verbessern.
    Also wohin?
    Afrika! Für mich ganz klar. Und da ich glücklicherweise einige Freunde aus Eritrea in den letzten Jahren kennenlernen durfte, war die Neugier speziell auf dieses Land enorm.
    Nach kurzer Internetrecherche stieß ich im vergangenen Herbst auf Dr. Jens - Peter Würfel, der maßgeblich für den zahnmedizinischen Fortschritt in Eritrea verantwortlich ist und auf das EHD
    Projekt „Zahnmobil“, welches seit einigen Jahren hervorragende Dienste in Asmara und Um-gebung leistet.

    weiter

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Kenia

    Sie haben kein Geld für Arztbesuche, sauberes Wasser, regelmäßiges Essen, hygienische Toiletten: Menschen im Dorf Kasuna in Kenia. Seit Jahren werden sie von der deutschen Hilfsorganisation "Ubuntu" unterstützt. Mit dabei: Allgemeinarzt Johannes Höß.



    NEU-ULM. Einmal im Jahr schließt der Allgemeinmediziner Johannes Höß in Neu-Ulm seine Praxis zu. Dann fliegt er nach Kenia, in das 3000 Einwohner große Dorf Kasuna im Westen des Landes am Viktoriasee. "Kasuna, das ist eine extrem arme Ecke", sagt der Arzt. Das bestätigt auch der Welthungerindex: Demzufolge ist mehr als jeder fünfte Einwohner Kenias unterernährt. "Die Menschen dort sind durch die Bank alle ganz knapp dran oder unterhalb der Existenzgrenze."

    Zu dem Dorf Kasuna hat Johannes Höß eine persönliche Beziehung: Sein Schwager Tobias Lutz, ein Zahnarzt in Friedberg bei Augsburg, hat eine Kenianerin aus Kasuna geheiratet. Acht Jahre ist das nun her. Schon damals hatte der Schwager zusammen mit seiner kenianischen Frau Brenda beschlossen, etwas gegen die Not in der Region zu tun. Sie gründeten schließlich den Verein "Ubuntu", in dem sich auch Johannes Höß engagiert. Im vergangenen Jahr konnte die kleine Familienhilfsorganisation zwischen 50 000 und 60 000 Euro an Spenden sammeln.
    Ubuntu heißt: miteinander helfen

    Der Name Ubuntu ist bewusst gewählt und hat nichts mit dem gleichnamigen Computer-Betriebssystem zu tun. "Ubuntu ist eine Wort aus dem Bantu", erklärt Höß. "Und meint so viel wie für einander da sein, miteinander helfen." Geprägt hat das Wort der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. "Also nicht mit der Gießkanne Geld ausschütten, sondern helfen und die Menschen, denen wir helfen, auch zu verpflichten, etwas zu tun."

    zur Galerie klicken

    Babysprechstunde in Kasuna: Allgemeinarzt Johannes Höß bei der Arbeit.

    © privat

    Dem Verein geht es darum, ein soziales Netz vor Ort zu schaffen. Seit sieben Jahren baut er deshalb eine Schule und einen Kindergarten im Dorf auf. "Bildung ist einfach das wichtigste, was wir leisten können", sagt Höß. Dazu kommen seit drei Jahren medizinische Einsätze. Zwei Wochen lang reist Johannes Höß dann mit seinem Team von insgesamt 15 Ärzten, Krankenpflegern, Hebammen und Helfern nach Kenia. "Länger geht nicht, denn die Mitarbeiter machen das ehrenamtlich – sie opfern ihren Urlaub und bezahlen den Flug aus eigener Tasche."

    Bei dem Einsatz besucht das Team die Dörfer rund um Kasuna im Umkreis von 15 Kilometern. "Drei Kinder kamen zu uns. Sie waren völlig komatös, ausgehungert, gelähmt, gelb in den Augen", erzählt Höß von seinem letzten Einsatz im vergangenen November.

    Die Ärzte diagnostizieren Malaria im fortgeschrittenen Stadium. Malaria ist ein großes Problem in der Region, sagt Höß. Aber auch Wundinfektionen. Bei ihrem letzten Einsatz im vergangenen Herbst haben die Ärzte 2303 Patienten behandelt, dazu kamen 560 zahnmedizinische Einsätze oder anders gesagt: 800 gezogene Zähne.
    Hilfe, die an viele Grenzen stößt

    In Kasuna hat der Verein inzwischen zwei Angestellte vor Ort. Die kümmern sich um die Schule und den Kindergarten, aber auch um die Nachsorge der Patienten, wenn die Ärzte aus Deutschland wieder weg sind. Beispielsweise, wenn die Ärzte Kinder und Jugendliche behandelt haben, die dringend eine Augen-OP brauchen. Dann fahren die Mitarbeiter schon mal mit einem Bündel Geld in die Klinik nach Nairobi und stellen sicher, dass die Kinder auch operiert werden. Inzwischen setzt Johannes Höß aber auch hin und wieder auf Telemedizin: Dann berät er über das Internet, lässt sich Fotos von dem Patienten und seiner Erkrankung über WhatsApp schicken.

    Trotzdem weiß Johannes Höß: Die Hilfe, die die kleine Familienhilfsorganisation leisten kann, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn die größte Zeit des Jahres bekommen die Menschen eben keine medizinische Betreuung. Ein Gesundheitssystem gibt es in dem Land nicht.

    Zum Arzt geht nur derjenige, der es sich leisten kann. Für die Ärzte aus Deutschland ist nur punktuell Hilfe möglich. "Was wir machen können, ist eine Bestandsaufnahme", sagt Johannes Höß. Und doch will er mit seiner Hilfe auf die Probleme in dem Land aufmerksam zu machen. Langfristig, hofft Johannes Höß, merkt vielleicht auch die Regierung, dass eine andere Gesundheitspolitik notwendig ist.

  • Famulatur in Santo DomingoDatum07.10.2017 22:27
    Foren-Beitrag von carlos im Thema

    Dominikanische Republik (ODEM) | Santo Domingo
    Innere - Fam (Famulatur)
    von Annelie Voigt
    Motivation

    Ich liebe reisen, fremde Kulturen, Abenteuer und habe immer Lust auf was Neues - da fiel mir die Motivation für einen interkulturellen Austausch nicht so schwer.
    Desweiteren wollte ich meine Spanisch Skills noch etwas auffrischen und "Medizin mit den Händen" lernen,was bei uns in Deutschland ja mittlerweile immer mehr in Vergessenheit gerät.
    Da ich von vorherigen Reisen ein absoluter Lateinamerika Fanatiker bin, musste es natürlich wieder in diese Region gehen für mich - da fiel meine Wahl auf die Dominikanische Republik relativ schnell.
    Dominikanische Republik da dachte ich mir "mmmhhh arbeiten und dazu Lebensfreude pur - Warum nicht! - go for it"
    ...und so nahm alles seinen Lauf:)
    Vorbereitung

    Wer mit dem Gedanken spielt auch einen Austausch zu machen,sollte mit den Vorbereitungen zeitig genug beginnen - am besten 1 Jahr im voraus informieren und alle Dokumente zusammen suchen.
    Vergesst nicht euch die Bedingungen für euer gewähltes Land genau durchzulesen und ich würde jedem raten die Landessprache wenigstens für einen "Smalltalk" zu können damit man auch mit den Patienten/Ärzten/Stundeten vor Ort gut kommunizieren kann,da werden einem oft einige "Türen geöffnet" und man wird vorallem nicht immer bei den Preisen übers Ohr gehauen:)
    Also z.b. vorher nochmal eine Spanischkurs an deiner Uni oder Volkshochschule besuchen.
    Ansonsten einfach die Liste der geforderten Dokumente abarbeiten,aber da steht euch dir bvmd mit Rat und Tat immer super zur Seite :)

    Visum

    EIn Visum musste ich nicht beantragen für die Dominikanische Republik, da gab es für jeden ein Formular im Flugzeug oder am Flughafen vor Ort &10 US Dollar zu zahlen und fertig.
    Sollte man länger als 30Tage (? ich bin mir nicht mehr sicher aber da könnte ihr euch im Internet nochmal belesen da ich die Zahl auch öfter ändert) in der Dominikanischen Republik sein ,muss man bei der Ausreise eine Gebühr zahlen, die sich da nach richtet wie lang ihr vor Ort seid, aber Ärger gibt es nicht :)
    Also alles entspannt wie man es eben kennt aus der Karibik.
    Gesundheit

    Ich habe vorher meinen Impfstatus nochmal prüfen&ausffrischen lassen beim Hausarzt (HepA/B, Gelbfieberm,Thyphus,Diphtherie-Keuchhusten-Tetanus,Mumps-Masern-Röteln,...)
    Außerdem musste ich einen Tuberkulose Test vorher nachweisen, den habe ich beim Gesundheitsamt durchführen lassen.
    Ihr solltet euch bewusst sein das vor Ort Infektionskrankheiten wie Tuberkulose,HIV,Dengue,.... an der Tagesordnung sind und euch dementsprechend gut schützen. Checkt deshalb auch vorher unbedingt immer die Krankenakten der Patienten , die euch manchmal von den Oberärzten zugeteilt werden.
    Da in den öffentlichen Krankenhäusern eigentlich alles Mangelware ist ,nehmt euch aus Deutschland Desinfektionsmittel, Handschuhe(steril&unsteril), Mundschutz , OP-Kleidung,Arztkittel,Stethoskop,Focusleuchte etc. mit.
    Was die Reiseapotheke angeht, habe ich meistens nur Paracetamol oder ASS dabei,das andere bekommt ihr dort alles vor Ort,wer natürlich auf Nummer sicher gehen will kann seine halbe Hausapotheke mitnehmen.
    Schließt eine Auslandskrankenversicherung&Unfallversicherung ab, vor Ort wird es nämlich schön teuer wenn euch was passiert.
    Sicherheit

    Die Sicherheit in der DR ist so eine Sache für sich. Da ich seit meiner Kindheit in dem Land bin, fühle ich mich relativ sicher.
    Man sollte jedoch auch einige Regeln beachten:
    - wenn man auf der Straße rumläuft nicht den meisten&teursten Schmuck umhängen,auch wenn die Dominikaner alle behangen sind die Weihnachtsbäume ;)
    - auf der Straße nicht mit seinem Smartphone telefonieren,dass ist schneller weg als ihr gucken könnt
    -eure Tasche immer eng am Körper tragen und das Bargeld/Handy in eure Kleidung tun z.B. BH
    - nachts nicht alleine durch die Straßben laufen und generell nicht in "heißen" Zonen alleine rumlaufen
    -fragt vorher nach Gegenden die ihr lieber meiden solltet
    - beim Überfall lieber alles hingeben und nichts sagen - sonst kann das auch böse enden,vergesst nicht das dort fast jeder eine Waffe hat
    - Achtung im Straßenverkehr bzw. beim Überkreuzen der Straße - die Dominikaner sind einfach verrückt was das Fahren angeht - ihr könnt natürlich auch jemand um Hilfe beten der euch mit über die Straße begleitet, die Dominikaner helfen gerne:)
    - bei Massenansammlungen etwas auf die Stimmung achten, sollte diese kippen sich lieber entfernen - Dominikaner sind sehr impulsiv im streiten - da fliegen schnell die Flaschen oder auch hier werden gerne Waffen gezückt

    ... wenn ihr euch nicht so gut in der Stadt auskennt,wird euch eure Gastfamilie aber bestimmt rumfahren und ihr werdet nicht so oft alleine rumlaufen.
    Auch wenn sich das jetzt alles schlimmer anhört als es ist - keine Panik. Mir ist in den ganzen Jahren noch nie was passiert und generell sind die Menschen auch Herzensgut.
    Wollte euch nur auf ein paar Gefahren aufmerksam machen,weil viele nur das Paradies vor Augen haben,wenn sie an die Dominikanische Republik denken.
    Achja und passt im Hospital auf euer Stethoskop auf - jeder dort ist man scharf auf ein "LIttmann" und einige werden euch fragen ob sie es sich mal ausleihen können, auch Oberärzte etc,. und dann kann es passieren das es mal euer "Littmann" war -Dominikaner sind superlieb,können aber auch sehr dreist sein.
    Geld

    Dollar, Euro, Traveller Cheques,...alles ist möglich in dem Land. Die Landeswährung ist jedoch der Dominikanische Peso (DOP) - z.Z. sollte der Wechselkurs bei 1Euro: 45-50 DOP liegen. Dieser Wert kann natürlich regional schwanken und wird in Touristengegenden wie Punta Cana, Airport,... deutlich schlechter sein.
    Prinzipiell kann man in den Touristenhochburgen wie Punta Cana,Bavaro,Puerto Plata,... auch problemlos mit US-Dollar oder Euro bezahlen, da man dort sowieso alles teurer ist und euch das Geld aus der Tasche gezogen wird ist es egal womit ihr dort bezahlt.
    Ansonsten würde ich euch empfehlen immer mit DOP zu zahlen oder eure Kreditkarte dabei zuhaben,mit der man auch fast überall bezahlen kann und wenn nicht, ist irgendwo in der Nähe ein Geldautomat.
    Traveller Cheques hatte ich auch mal mit auf Reisen in der DR,aber wenn ihr Pech habt verbringt ihr dann 2 h in einer Bankfiliale weil der zuständige Mitarbeiter bzw. der diese Cheques bearbeiten kann gerade nicht vor Ort ist und so heißt es warten warten warten ;)
    Die Landeswährung könnt ihr von Deutschland aus nicht vorher besorgen - ich würde also einfach Geld für die ersten Tage mitnehmen und es vor Ort umtauschen und den Rest bequem mit der Kreditkarte vor Ort regeln.
    Wenn ihr abends mal Geld abheben wollt ,geht auf Nummer sicher und schaut das in der Filiale eine Security vorhanden ist.
    Ansonsten könnt ihr in Santo Domingo von billig bis teuer alles mitnehmen ;) - kommt ganz auf euren Anspruch an. Ihr bekommt natürlich an jeder Straßenecke und im Colmado/Comedor für ein paar Peso Empandas,Pica Pollo,Jimmy, wer es lieber europäisch&hygienischer mag der findet natürlich auch alle möglichen Restaurants - hier unterscheiden sich die Preise aber kaum von denen in Deutschland.
    Einheimische Getränke&Waren sind natürlich extrem günstig, ansonsten sind einige Dinge sogar teurer als bei uns in Deutschland z.B. Hygieneartikel,...
    Für 1 Monat High Life mit Reisen, Party und allem drum&dran solltet ihr zwischen 600-1000Euro einplanen.
    Sprache

    In der Dominikanischen Republik wird Spanisch gesprochen - im Hospital wird auch niemand mit dir Englisch reden,dafür sind die Ärzte auch zu faul oder sagen wir gemütlich ;) und zu überarbeitet.
    Dominikaner reden vorallem schnell,undeutlich und laut - willst du mitreden,versuche einfach immer lauter zu reden - ganz nach der Devise "Wer lauter ist hat auch recht".
    Ich liebe das dominikanische Spanisch,aber das liegt eventuell auch daran das ich dort die Sprache vor ein paar Jahren in der Schule gelernt habe - hier wird eigentlich alles abgekürzt und das S in jedem Wort weggelassen da wird aus einem "Como estas" ein "Como tu ta", zu "esta cosa" wird "eta vaina" gesagt und solche Späße.
    Das Hospital liegt in einer "Zona caliente" also eine "heiße Zone" die von Armut bestimmt wird,dementsprechend sind auch Haitianer unter deinen Patienten die oft kein Spanisch verstehen, aber meist ist ein Haitianischer Medizinstudent in deiner Nähe :)
    Ich würde um effektiv wirklich etwas dort zu lernen mit mind. B1-Level auf die Insel reisen.
    Verkehrsbindungen

    Wollt ihr Abenteuer, Spaß und lange Transportzeiten dann könnt ihr mit den öffentlichen Bussen und Sammelautos (Guagua, Carito, Caro publico) von A nach B gelangen.Es gibt keine offiziellen Bushaltestellen,also müsst ihr euch durchfragen und im Bus einfach zum Fahrer rufen wo er anhalten soll.
    Bequem sauber und klimatisiert geht es natürlich auch mit der Metro. Wer auf den ganzen Stress keine Lust hat dem würde ich die App"Uber" ans Herz legen - Sicher,sauber,flexibel und schneller. Taxis gehen natürlich auch aber die sind meist teurer als die Uberfahrer und wollen euch mit Sicherheit immer bei dem Preis verarschen.
    Zur Arbeit bin ich meist mit den öffentlichen Transportmitteln gefahren,wenn es dunkel wurde war mir dann ein Uber doch lieber oder meine Freunde vor Ort haben mich mit ihren Autos abgeholt.
    Bei Dunkelheit würde ich nicht auf keine Fall mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren,das ist einfach zu gefährlich gerade in der Zone wo das Hospital ist.
    Auch wenn man sich sicher fühlt, muss man wissen das dort jeder eine Waffe haben kann und man als hellhäutiger immer ein potentieller Magnet für Überfälle sein kann.
    Kommunikation

    Zur Sprache habe ich ja bereits etwas geschrieben - ansonsten gibt es eigentlich fast überall dort Internet.
    Ich habe mir noch eine dominikanische Telefonkarte gekauft ( Telefonanbieter: Claro oder Orange ) mit einem Paket für Internet/SMS/Telefonieren - was ich euch auch empfehlen würde,damit ihr auch unterwegs z.B. Google Maps checken könnte, falls ihr im Stadtdschungel mal verloren geht.
    Natürlich gibt es auch Internetcafes vor Ort oder eure Gastfamilie ist gut vernetzt.
    Unterkunft

    Vor Ort habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt, aber das konnte man vorher wählen.
    Wer mehr Freiheiten haben mag und das Land eventuell auch schon kennt, dem empfehle ich ein Apartment.
    Ansonsten ist eine Gastfamilie vor Ort super,da du auch immer einen Ansprechpartner hast, 3x Mahlzeiten am Tag .
    Es kann sein das du dir ein Zimmer teilen musst mit deinen Gastgeschwistern,also bedenke vorher dominikanische Familie sind groß und laut - wer gern seine Ruhe hat sollte sich auch nach etwas anderem umsehen.
    Ich liebe das Chaos und den alltäglichen dominikanischen Wahnsinn und bin deshalb in einer Gastfamilie immer bestens aufgehoben :)
    Und wo sonst kann man so nah an der Kultur sein,wenn nicht in einer einheimischen Familie?
    Literatur

    Da ich bereits vorher 8x in dem Land war,musste ich mich vorher nicht wirklich belesen.
    Hatte mir ein "Spanisch für Mediziner" Büchlein besorgt ,aber das braucht man eigentlich nicht.
    Ansonsten gibt es genug Tipps über die Insel im Internet wer backpacken will der kann sich den Lonely Planet besorgen, obwohl der mich auch nicht zufrieden gestellt hat.
    Ansonsten geb ich natürlich gerne Tipps zum Land . Schreibt mir einfach: ebay1302@web.de oder schaut mal auf meinen Insatgram-Account, da findet ihr auch viel zum Land: Anelia Castillo Santos
    Ansonsten arbeiten die Studenten und Ärzte glaube gerne mit dem Harrison Medicina Interna ( http://harrisonmedicina.mhmedical.com/book.aspx?bookid=1717 ) oder ihr lasst euch vor Ort von den Studenten Skripte zukommen wenn ihr lieb fragt ;)
    Mitzunehmen

    - Desinfektionsmittel, Handschuhe (steril&unsteril), Mundschutz
    -Kittel, OP-Kleidung
    -Stethoskop (eventuell Pulsoxymeter, RR-Manschette)
    - blauer&schwarzer Kugelschreiber ( die Dominikaner nehmen es mit der Dokumentation der Vitalparameter etc sehr genau in Bezug auf die Farbe des Kugelschreibers ;) )
    - Bauchtasche ( für den Klinikalltag: für eure Wertsachen,Handschuhe, Sterilium ,Stethskop etc,...)
    -Mückenschutz ( denkt an Dengue/Chikungunya/Zika in der DR ), Sonnenschutz
    -Reiseapotheke , dazu hatte ich ja bereits was geschrieben
    - Kreditkarte ( z.B. DBK, APO-Bank - für weltweit kostenloses Geld abheben)
    -App: Uber
    - Adapter für eure elektronischen Geräte, eventuell Powerbank für euer Handy
    -Gastgeschenke z.B. einheimische Produkte,Schokolade etc,
    - noch Platz im Koffer ? - dann macht doch vorher einen kleinen Spendenaufruf in eurer Familie/Freunde für z.B. Hygieneartikel, Stifte, Malbücher,Zahnbürsten,... und schaut in Santo Domingo (Zona San Luis) mal bei der Fundacion "DOMINIÑO" vorbei - die Kids freuen sich sicher über eure Spenden :)
    - viel Geduld&Gelassenheit
    Reise und Ankunft

    Da ich bereits 2 Wochen vor Famulaturbeginn durch das Land gereist bin und Familie&Freunde besucht habe wurde ich von denen am Flughafen abgeholt.
    Mit dem Guagua ging es dann einen Tag vor Famulaturstart nach Santo Domingo, wo mich meine Gastschwester Ana ( BESTE :))) !!!) mehr oder weniger pünktlich (1 1/2h Verspätung) von der Guagua/Busstation abgeholt hat,aber daran war man schon gewöhnt und so vertreibt man sich die Zeit dann einfach bei einem Kaffee und Salsa in der Bushaltestelle :)
    Mit Sack&Pack sind wir dann gleich zu ihrer Familie gefahren und ich wurde allen vorgestellt. Wie zu erwarten haben alle einen sehr herzlich aufgenommen und dann gab es erstmal typisch dominikanisches Essen.
    Am nächsten Tag wurde ich dann von meinem Gastpapa und Ana zum Hospital gebracht und sie stellten mich der zuständigen Ärztin vor ( die ich aber eigentlich nur am Anfang kurz und am Ende für meine Unterschriften gesehen habe ).
    Da ich zu der Zeit die einzige Austauschstudentin war,konnte mir niemand so richtig was über den Ablauf erklären und im Krankenhaus wusste auch fast niemand von dem Austauschprogramm - so lief alles etwas drunter&drüber für mich die ersten 4 Tage. ( Aber mehr dazu weiter unten :) )

    An meinem 1. Arbeitstag wusste ich ehrlich gesagt nicht auf welche Station ich sollte - ich war laut Protokoll der ODEM auf der Inneren Abteilung eingeteilt - tjaaaa und die ist groß:D
    Ich fragte mich bei Oberärzten irgendwie durch,aber keiner wollte sich so richtig verantworlich fühlen und so landete ich vormittags auf der Kardiologie.
    Auf der Station war ich erstmal etwas überfordert,weil ich den Ablauf nicht kannte und keine Studenten weit&breit gesehen hatte,so wusste ich nicht ob ich mit den Residencias mitlaufen sollte oder die anderen Studenten aufsuchen .
    Nach ein paar Tagen blickte ich dann durch das Karibische Chaos mehr durch - wie sah also nun der ganz alltägliche Wahnsinn in der Karibik aus bei"Medizin zwischen Salsa&Rum": siehe Tätigkeitsbeschreibung.
    Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

    Wie sah nun mein Tagesablauf aus.
    Nachdem ich mich jeden morgen durch das Verkehrschaos kämpfte und auf dem Weg 1030201x gesegnet wurde von allen Menschen war ich froh, wenn ich pünktlich 7.30Uhr im Hopsital ankam.
    Jeden morgen fand die sogenannte "Entrega" statt,also eine morgendliche Übergabe von der Nachschicht,wo alle Studenten,Assistenzärzte und Oberärzte PÜNKTLICH anwesend sein sollten.
    Es ist etwas kontrovers,aber bei der Entrega wird sehr auf Disziplin und Pünktlichkeit geachtet - solltest du mal zu spät kommen darfst du den Raum nicht mehr betreten oder du wirst vor allen laut zu Rechenschaft gezogen.
    Vergiss auch deine weißen Kittel nicht sonst wirst du auch gleich wieder rausgeschmissen ;) - kann sein das bei Austauschstudenten mal ein Auge zugedrückt wird, ich würde es aber nicht riskieren.
    Dann eröffnet ein Assistenzarzt die Entrega mit einem Gebet und im Anschluß findet eine Patientenübergabe und ein Vortrag statt.
    Danach werden die Assistenzärzte meist zu der Thematik des Vortrages befragt - da kann sich die Entrage manchmal bis 2h ziehen,was sehr anstrengend sein kann wenn man vorher "dia de servicio"(=24h Dienst) hatte.

    Nach der Entrega schwirrt dann jeder auf seine Station aus, hängt euch einfach an eine Gruppe der Studenten und rotiert mit denen mit.
    Man kann natürlich auch erstmal frühstücken gehen nach der Entrega wenn nicht so viel zu tun ist - gegenüber vom Hospital ist der beste Empanadaladen , da bekommt ihr frisch zubereitete Empanadas in allen Variationen und frischen Saft. (YUMMMMMI).
    Ansonsten gibt es auch noch einen Colmado wo viele Ärzte immer frühstücken gehen außerhalb des Klinikgeländes - probiert da unbedingt Platanos con salami und Mangu!
    So jetzt sollte es aber mal zur Arbeit gehen - auf Station ist es Aufgabe der Studenten alle Vitalparameter der Patienten durchzuchecken und zu dokumentieren.
    Bei der Dokumentation sind die Dominikaner sehr genau - man muss alles mit einem blauen oder schwarzen Kugelschreiber notieren und sollte sich nicht verschreiben,sonst darf man das komplette Blatt nochmal abschreiben!
    JAAAA Dominikaner können mit sinnlosen Aufgaben sehr viel Zeit vertrödeln. Auch strukturiertes Arbeiten ist ihnen nicht in die Wiege gelegt wurden, ihr braucht euch auch keine Mühe geben das zu ändern es wird nicht klappen;)
    Ansonsten fallen typische Stationsarbeiten an wie : Blut abnehmen(mit Recapping :/ ), Katheter legen, Magensonde legen ( wenn man es kann und sich selber zutraut).
    Hat man keine Lust muss man das aber auch nicht tun und kann sich ein hinsetzen und mit den Patienten plaudern,dass kann jeder für sich entscheiden.
    Ansonsten ist man sehr verwöhnt aus Deutschland,da man hier von Blutröhrchen,Butterfly, Verbandmaterial,.... alles hat.
    Hier muss man wegen allem rumrennen und sich irgendwas zusammen suchen wie Blutabnahmeröhrchen, Blutzuckermessgerät,....... und damit kann man echt viel Zeit verbringen.
    Wenn man fragt bekommt man auch Dinge erklärt sonst sind die Ärzte nicht wirklich an der Leere während der Stationsarbeit interessiert.
    Am Montag und Mittwoch fand nochmal im Obergeschoss jeweils Studentenunterricht statt, wo einer der Studenten einen Vortrag hielt und danach auch wieder die Studenten befragt wurden.
    Wird ein Name aufgerufen,so muss dieser aufstehen und darf sich erst wieder setzen wenn der Arzt es sagt,das ist wirklich noch sehr akademisch geregelt.
    Auch hier sollte man nicht zu spät kommen oder eine sehr sehr gute Ausrede parat haben.
    Ansonsten würde ich auf Station nirgends meine Tasche rumliegen lassen mit Wertsachen, da dort Personal/Angehörige etc jederzeit Zugang haben zu allen Räumen kann die Tasche schneller weg sein als man gucken kann.
    Nach 2 Wochen wurde es mir auf der Kardiologie ehrlich gesagt zu langweilig und ich habe gefragt ob ich mit in die Notaufnahme gehen darf - da bekam das Wort Chaos eine ganz neue Bedeutung ;)
    Die Notaufnahme war voller Menschen wo man manchmal nicht wusste wer ist jetzt Patienten oder Angehöriger.
    Zwischen Messerstechereien, betenden Menschen,übermüdeten Ärzten, 243423232 Bakterien aller Art hörte man natürlich immer die Klänge dominikanischer Musik.
    Manchmal hatte ich das Gefühl die Patienten sind die "Versuchskaninchen" für die Studenten - da wurde wenn der Katheter nicht passte er eben 3 raus und rein geschoben und zwischendurch auf alle möglichen unsterilen Unterlagen gelegt die es in der Umgebung gab.
    Beim Blut abnehmen wird hier immer noch das Recapping gemacht ,was ja schon längst bei uns als veraltet ist.
    Die Spritze vom HIV-Patienten wird dann auch manchmal einfach in die Matratze gehauen wenn es schnell gehen muss damit sich keiner daran sticht.
    Also ich glaube viele Patienten kommen hier gesünder an in der Notaufnahme als sie wieder rauskommen.
    Da was Hospital in einer "Zona caliente" liegt gibt es natürluch viel Armut und dementsprechend ist auch das Patientenklientel - was die Kommunikation weiterhin erschwert.
    Ansonsten sollte in der Notaufnahme stündlich die Vitalparameter der Patienten notiert werden,was auch die Aufgabe der Studenten ist.
    Wenn du aktiv und Initiative zeigst,kannst du hier viel lernen: über Blut abnehmen, Katheter legen, EKG schreiben, nähen ,Röntgenscheine ausfüllen,.......
    Einmal würde ich dir auch empfehlen ein Dia de Servicio mitzuerleben und eventuell fragen ob du mal in die chirurgische Notaufnahme darfst- da geht es dann richtig ab am Abend oder am Wochenende.
    Von Machetenverletzungen, Unfällen, Schussverletzungen und Messerstechereien alles dabei und das was für uns völlig schockierend ist , wird einfach als Normalität genommen - irgendwie erschreckend gewesen.
    Tagsüber kommt auch manchmal auf Station eine Frau und verkauft Lippenstifte oder andere Hygieneartikel für kleines Geld. Die Versorgung der Patienten erfolgt außerdem über die Angehörigen - keiner da? Dann hat der Patient auch kein Essen und Trinken - in wieweit man dann selber aktiv wird und ein Sandwich mitbesorgt für kleines Geld ist jedem selber überlassen...
    12Uhr konnte man dann auch gehen oder noch vorher was in der Kantine essen - da bestand das Essen meist aus Reis,Bohnen und Fleisch.
    Der Nachhauseweg war dann auch wieder ein Abenteuer für sich,aber irgendwie kam ich dann doch immer wieder zu Hause an - Gott sei Dank:)


    Land und Leute

    Wenn du zum ersten Mal auf der Insel bist,bieten sich natürlich die typischen Touristen Hot-Spots an, die du in jedem Reiseführer findest. ( Die liste ich hier jetzt nicht nochmal auf)
    Ansonsten sag ich dir einfach mal womit ich mir gerne die Zeit dort vertreibe.
    Wenn du in Santo Domingo bist geh Sonntags auf jeden Fall auf das Konzert von "Bonye" - das ist in der Zona Colonial und natürlich gratis - da wird dann Merengue, Salsa gespielt. Nachdem Konzert kannst du doch auf einen Absacker in die Bar "Parada 77" gehen , die in der Nähe vom Plaza España ist.(Frag einfach Leute vor ort jeder kennt die Bar).
    Ansonsten ist eigentlich jede Ecke in der Zona Colonial toll - für gute Drinks udn Stimmung bietet sich auch noch die Bars "Bio", "Onnos Bar", "beermarket" ,"Doubles" an.
    Tagsüber kannst du mit der "ZonaBici" eine Biketour machen durch die Kolonial-Stadt.
    Wer auf Streetart und Grafiti steht (ICH LIEBE ES) der sollte ins Viertel "Santa Barbara" gehen, da würde ich aber auch mit Begleitung hingehen weil es schon eher ein Barrio ist.
    Wer Shoppen gehen mag kann entweder in eine typische Shoppin Mall gehen wie "Agora Mall" oder "Blue Mall" oder typisch auf einem Wochenmarkt das Chaos auf sich wirken lassen ( Mercado in der Av. Duarte" - das ist eigentlich ein absolutes MUSS!!!!)
    Lecker und typisches essen gibt es am Malecon bei Adrian Tropical ansonsten nach der Party unbedingt ein Chimi probieren.
    Wer nach dem arbeiten an den Strand will kann in die Nähe nach Boca Chica oder Juan Dolio fahren - ich würde aber immer Juan Dolio empfehlen - in Boca Chica ist der Strand nicht schön und das Sexbusiness boomt.
    Natürlich müsst ihr auch mal bei Salsa und Dembowklängen ein Presidente Bier in einem Colmado trinken , die gibt es an jeder Ecke, aber am besten ihr macht es in einem Colmado in der Zona Colonial das ist am sichersten ,weil hier auch verstärkt Polizei im Einsatz ist.
    Außerhalb von Santo Domingo würde ich auf jeden fall hier hin fahren:
    Samana/Las Terrenas ( Dominican Tree House, Playa el Valle, El Cabito, Barcardi Island,...)
    Baní ( Las Dunas, Las salinas, Mangos de Bani, Crema de Coco,...)
    San Pedro de Macoris ( el Malecon de San pedro de Macoris bei Nacht, Restaurante Amable,...)
    La Romana
    Isla Saona/Isla Catalina
    Jarabacoa ( Rafting, Canyoning,....)
    Puerto Plata ( Parque Central, Seilbahn, 27 Waterfalls,...)
    Miches ( Montana Redonda,...)
    Punta Cana ( hat schöne Strände aber ist nur eine Touristenhochburg ,...)

    Ansonsten wird euch eure Gastfamilie und die Studenten auch zu allen mögliche Festlichkeiten miteinladen oder sagen wo ihr hingehen könnt.

    Fazit

    Ich würde immer wieder in das Land reisen und meine Erwartungen werden immer zu 100% erfüllt,dass ist aber auch kein Wunder, da ich mir sehr gut vorstellen kann später mal dort zu leben.
    Ich vermisse jeden einzelnen Menschen den ich dort kennenlernen durfte , von meiner haitianischen Medizinstudentin die ständig als Nebenverdienst Unterwäsche im Hospital verkaufen wollte bis zu meiner Gastfamilie die immer das beste essen zauberte.
    Ich vermisse die Bachataklänge,das tanzen,die Kultur,den täglichen Wahnsinn.
    In Deutschland fühlt sich das alles mehr nach existieren kann auf der Insel mehr nach LEBEN!!!

    Wellblechhäuser, kein Wasser, kein Strom, Schmutz, Straßenkinder – ich wünschte ich müsste das nicht sagen, aber das ist leider die Realität in vielen Teilen dieser wundervollen Insel. Trotz dessen treten einem die Menschen mit so einer Herzlichkeit und Dankbarkeit entgegen, was ich sonst noch nie erlebt habe. Die Menschen teilen und gehen respektvoll miteinander um, wo sich viele Deutsche im Umgang miteinander eine Scheibe abschneiden könnten. Viele haben mich gefragt, warum ich nicht lieber sicher und mit fließend Wasser in einer der All-inclusive-Hotels gegangen bin. Genau deswegen, weil man nirgendwo diese Mentalität so impulsiv zu spüren bekommt als direkt bei den Dominikanern – diese chaotische Ordnung fasziniert einen und steckt an. Aus Deutschland bin ich es gewohnt, alles Tage, ja sogar Wochen vorher zu planen, wird dort alles von einem auf den anderen Tag in den Gang gesetzt und möglich gemacht – auch wenn es manchmal nur eine kurzfristige Lösung ist. Ich habe gelernt, viele Dinge mit mehr Leichtigkeit zu nehmen und keine unnötigen Probleme zu schaffen, wozu unsere Mentalität oft neigt. Außerdem sollte man für alles dankbar sein, was einem das Leben schenkt, auch die einfachen kleinen Dinge im Leben, die uns selbstverständlich erscheinen wie täglich warmes Wasser und Strom. Umstände, die wir als erschreckend wahrnehmen, gehören für viele Menschen in der Dominikanischen Republik zum Alltag. Ich musste lernen, damit umzugehen, während mir bereits Kleinkinder dabei einen großen Schritt voraus waren. Denn es geht nicht darum, unter welchen Umständen ich groß geworden bin, sondern vielmehr darum ob ich dem gewachsen bin.

    Wer dort hingeht und offen für die Kultur ist wird die beste Zeit seines Lebens haben.
    Vielleicht lebe ich ja mittlerweile dann schon drüben - dann kontaktiert mich einfach und ich führe euch gerne etwas herum:)
    e-mail: ebay1302@web.de
    Instagram: Anelia Castillo Santos

    P.S.: Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten ;

  • Famulatur in Santo DomingoDatum07.10.2017 22:20
    Thema von carlos im Forum Dominikanische Republik

    sehr gut geschriebener Bericht einer Medizinstudentin, auch wenn Innere, trotzdem supergut!


    https://www.bvmd.de/unsere-arbeit/austau...6b1d7b26c629a7a

  • Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Auch in diesem Jahr zeigt Henry Schein gesellschaftliches Engagement und konnte gerade wieder ein Scheck über 8.535 Euro an den Verein Dentists for Africa e.V. übergeben. „Nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, mag man vielleicht denken, angesichts der großen Herausforderungen. Haupteinsatzgebiet des Vereins ist Kenia, unzählige Menschen haben hier gerade in den ländlichen Gebieten kaum Zugang zu ärztlicher Versorgung. Gemeinsam mit kenianischen Projektpartnern baut Dentists for Africa e.V. verlässliche Strukturen auf und legt dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit.

    Neben dem Aufbau von Zahnstationen und dem Einsatz von ehrenamtlichen Zahnärzten, Helfern und Technikern aus Deutschland vor Ort legt Dentists for Africa e.V. viel Wert auf die Ausbildung von lokalen Fachkräften. Inzwischen arbeiten – neben anderen kenianischen Zahnärzten – bereits zwei Zahnärztinnen und fünf Oral Health Officer in den dreizehn Zahnstationen des Vereins, deren Ausbildung erst durch Dentists for Africa ermöglicht wurde.

    Auch die Instandhaltung des gespendeten Equipments ist durch lokale Fachkräfte weitestgehend sichergestellt. Die beiden Medical Engineers Felix und Kevin, ehemalige Patenkinder des Patenschaftsprogramms von Dentists for Africa e.V., haben im vergangenen Jahr die Wartung der zahnmedizinischen Geräte der Stationen übernommen. Thorsten Rauch, Techniker bei Henry Schein und freiwilliger Helfer der ersten Stunde, war im vergangenen Jahr erneut in Kenia, um die beiden Mitarbeiter weiter zu schulen. „Es gibt natürlich immer Dinge, die ich zeigen kann. Im Grunde arbeite ich aber daran, mich überflüssig zu machen“, so Rauch.

    „Ein Sprichwort sagt: Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben. Dieses Prinzip verfolgt der Verein in seiner täglichen Arbeit. Unsere zahnärztlichen Projekte sind erfolgreich und sorgen für Veränderungen vor Ort. Die Mundgesundheit hat sich in den Regionen, in denen wir oder unsere Kooperationspartner tätig waren, sehr gebessert.“, freut sich Dr. Peter Dierck, Generalsekretär bei Dentists for Africa e.V. „Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Auswahlkriterium für die Projekte, die wir im Rahmen von Henry Schein Cares unterstützen. Nur wenigen Organisationen gelingt das in der Umsetzung so konsequent wie Dentists for Africa e.V. Das dauerhafte Engagement des Vereins ist beispiellos und leistet einen wertvollen Beitrag zu einem selbstbestimmteren Leben der Menschen in Afrika“, ergänzt Joachim Feldmer, Geschäftsführer & Vice President Marketing bei Henry Schein Dental Deutschland.



    Über Dentists for Africa e.V.
    Der 1999 gegründete Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, durch den Aufbau von Zahnarztpraxen, Prophylaxemaßnahmen und Ausbildungsförderung die zahnmedizinische Versorgung in Kenia nachhaltig zu verbessern. Bislang wurden dreizehn Zahnstationen aufgebaut und unterstützt. Ehrenamtliche Zahnärzte, Zahnarzthelferinnen, Zahntechniker und Zahnmedizinstudenten aus Deutschland und auch anderen europäischen Ländern reisen jedes Jahr in die Projektgebiete, um in den Zahnstationen zu helfen und die lokalen Fachkräfte weiter zu schulen – häufig wird dazu der eigene Jahresurlaub geopfert.

    Zusätzlich zur zahnmedizinischen Hilfe hat der Verein ein Patenschaftsprojekt aufgebaut. Mit einem monatlichen Beitrag unterstützen die Spender aus Deutschland einzelne Waisenkinder und finanzieren ihnen den Schulbesuch oder eine Ausbildung und damit die Aussicht auf eine bessere Zukunft. Die meisten der mehr als 850 Patenkinder haben ihre Eltern durch AIDS verloren und hätten ohne die Unterstützung durch die Paten keine Perspektive für ihr Leben. Über 150 der Kinder haben das Programm bereits bis zum Berufsabschluss durchlaufen. Auch hier setzt der Verein auf ein System, das sich langfristig zumindest teilweise selbst tragen wird. Nach Abschluss der Ausbildung zahlen die Patenkinder einen Teil ihrer Einkünfte in einen Bildungsfonds ein, aus dem nun die Ausbildung von drei weiteren Kindern finanziert werden kann.

  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Seit zwei Jahren bestanden die Kontakte und der Austausch mit Prof. Rumstadt, dem chirurgischen Chefarzt des Freiburger Diakonie KH und Martin Schwarz. Seit über zehn Jahren fährt Prof. Rumstadt nach Burkina Faso um dort medizinische Hilfe zu leisten. Ein Kontakt mit dem Architekten Cerre und ein Geschenk des lokalen Häuptlinges zur Landüberlassung auf 99Jahre erwies sich als Glücksfall. Der Architekt, der mit Schlingensief schon das Operndorf in Ouagadougu entwarf entwickelte eine Idee einer Krankenstation die mit einfachen Mitteln die Seele und operativer Hilfe den Körper gesund werden lässt.
    http://www.interplast-germany.de/categor...zberichte-2017/


    Teilnehmer

    Dr. Martin Schwarz Plastischer Chirurg

    Dr. Pius Weisser Zahn, Mund, Kieferchirurg

    Dr. Tim Delbeck Anaesthesist

    Dagmar Große Wilde Anaesthesie-Pflege

  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Zum 4. mal fuhr in einem gemeinschaftlich von den Sektionen München, Südbayern und Stuttgart-Münster organisierten und finanzierten Projekt ein Interplastteam zu einem Einsatz in die Hafenstadt Sittwe im Nordwesten Myanmars. Begleitet wurde dieses Team von Danilo Hackner, einem überaus engagierten und interessierten Medizinstudenten der TU-München. Dieser hat in einer beachtenswerten Fleißarbeit den Einsatz statistisch ausgewertet und dokumentiert.


    http://www.interplast-germany.de/categor...zberichte-2017/

Inhalte des Mitglieds carlos
Beiträge: 1940
Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen