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  • zartes Anzeichen für GrenzöffnungDatum13.05.2020 11:11
    Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    ist zwar nur das Nachbarland Österreich, aber ein deutliches Zeichen, dass sich etwas tut in Sachen Grenzöffnung und damit Rückkehr zur Normalität

    https://www.t-online.de/nachrichten/deut...d-komplett.html


    https://www.spiegel.de/politik/ausland/o...29-e0c8468b3694

  • lt.
    Können wir dieses Jahr überhaupt im Sommer Urlaub machen?

    Laut des Auswärtigen Amts wird vor jeglichen, nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland bis Anfang Mai gewarnt. Gegenüber watson heißt es: Erst danach werde entschieden, wie mit den Reisewarnungen weiter umgegangen wird.

    Das Bundeswirtschaftsministerium, wozu der Tourismus zählt, teilt gegenüber watson mit: "Wir können aktuell nur schwer abschätzen, wie sich die gesundheitliche Lage und damit die Reisebeschränkungen in den nächsten Monaten entwickeln werden." Zumindest die Aussichten für Fernreisen sehen gerade düster aus, für Reisen in die Nachbarländer gibt es noch Hoffnung:
    "Im Moment spricht viel dafür, dass jedenfalls Fernreisen diesen Sommer ausfallen müssen. Wie es mit Reisen ins nähere europäische Ausland aussieht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen."

    Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte demnach zunächst keine großen Reisen im Sommer planen. Und erst wieder den Herbst ins Auge fassen.
    Ist damit zu rechnen, dass die pandemische Welle im Sommer abflacht?

    Thomas Schulz, Virologe an der Medizinischen Hochschule in Hannover, sagt watson gegenüber:
    "Ja, die Rate der Neuerkrankungen sollte sich abflachen, das Virus wird aber vermutlich über den Sommer weiterhin zirkulieren."

    Wenn wir Pech haben, gibt der Virologe zu bedenken, führen die aktuell geplanten Lockerungen zu einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen. Schulz warnt vor einer Art Leichtsinn:
    "Das Einzige, was wir sicher wissen: Wenn wir jetzt alle Einschränkungen aufheben und wieder so leben, wie noch im Februar, dann werden die Neuinfektionen wieder sehr schnell zunehmen und man wird im Sommer wieder einen ähnlich stringenten Lockdown einführen müssen, wie am 22. März verfügt."

    Ganz aussichtslos ist es also noch nicht: Die Chance auf einen Sommerurlaub steigt, wenn wir Maßnahmen nur schrittweise lockern und die Auswirkungen der Pandemie weiterhin genau beobachten.

    Timo Ulrichs, Professor für Globale Gesundheit an der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin, warnt gegenüber watson außerdem:
    "Wir müssen damit rechnen, dass im Spätsommer/Herbst eine zweite Welle entstehen könnte, und die sollte nicht durch eine schlechte epidemiologische Ausgangslage oder durch ein Nachlassen unserer Eindämmungsbemühungen befördert werden."

    Wohin dürfen wir in Deutschland fahren?

    Der Tourismus ist in Deutschland Ländersache. Das heißt, es gibt keine einheitliche Regelung für die einzelnen Urlaubsziele hierzulande. Momentan sind beispielsweise die Küstenregionen und Inseln für Touristen bis zum 3. Mai gesperrt, wann sie wieder öffnen – darüber muss noch beraten werden.

    Der Verband der deutschen Reiseveranstalter (DRV) kann dazu auch keine belastbare Prognose abgeben. "Wir hoffen es", sagt Sprecherin Kerstin Heinen auf die Frage, ob Urlaub dieses Jahr möglich sein wird. "Das hängt unter anderem von den weiteren Entscheidungen der Bundesregierung ab. Aktuell sind touristische Reisen weder im Inland noch ins Ausland möglich."

    Tipp: Corona verbreitet sich an der frischen Luft weit schlechter als in geschlossenen Räumen. Daher ist es sicherer, den Urlaub viel im Freien zu verbringen. Wandern in den Bergen, Spazierengehen im Wald oder auch an den Badesee zu fahren, sind also sicherere Urlaubsorte. Es gilt dabei immer, die Abstandregelungen einzuhalten. Daher Städtetrips besser vermeiden und stattdessen auf weitläufige Landschaften setzen.
    Ostsee

    Die Ostsee ist ein angesagtes Urlaubsziel für die Deutschen. Und könnte in Zeiten der Corona-Krise noch beliebter werden. Bild: iStockphoto / Alex Potemkin
    Wann können wir wieder ins Ausland verreisen – und in welche Länder, welche nicht?

    Aktuell wird vor Reisen ins Ausland wegen der Corona-Pandemie gewarnt. Zudem haben zahlreiche beliebte Urlaubsländer vorerst ihre Grenzen geschlossen wie zum Beispiel Italien. Andere Länder wie Frankreich kontrollieren Einreisende verstärkt.

    Das beliebte Urlaubsland Spanien, das neben Italien besonders stark von der Pandemie getroffen ist, rechnet erst ab Ende des Jahres mit Touristen. Die Türkei jedoch erwägt laut Behörden, ab Juni wieder Reisegäste aufzunehmen.

    Allein Österreich stellt in Aussicht, im Sommer wieder deutsche Touristen aufnehmen zu können. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger sagte in einem Interview mit der Wiener Tageszeitung "Die Presse":
    "Wenn Länder aber auf einem sehr guten und positiven Weg sind wie beispielsweise Deutschland, dann gibt es durchaus auch die Möglichkeit, dass man sich bilateral einigt."

    Kerstin Heinen vom DRV sagt gegenüber watson: "Lockerungen wird es vermutlich in einem ersten Schritt für innerdeutsche Reisen geben." Danach dann Schritt für Schritt auch für andere Länder.

    Epidemiologe Ulrichs meint, wahrscheinlich werden deutsche Touristen nur unter strengen Auflagen wieder in andere Länder gelassen. In einigen Urlaubszielen sei die Corona-Lage außerdem zurzeit besonders kritisch, sodass von einer Reise dorthin abzuraten sei:
    "Dazu gehören die USA, die Türkei und Russland".

    Tipp: Im Sommer 2020 lieber darauf einstellen, auf Fernreisen zu verzichten und regional Urlaub machen.
    Ist gewährleistet, dass wir nach einer Auslandsreise wieder nach Deutschland einreisen können?

    Es muss sicher sein, dass Auslandsreisende auch ohne Probleme wieder zurückkommen können. Das Auswärtige Amt hat gerade erst in einem beispiellosen Kraftakt mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften mehr als 240.000 wegen der Corona-Krise gestrandete Touristen nach Hause zurückgeholt. Das soll eine Ausnahme bleiben.

    Weitere Rückholaktionen sind momentan nicht geplant.

    Tipp: Wer also in naher Zukunft ins Ausland verreisen will, sollte zunächst abwarten, bis die Bundesregierung weitere Informationen verkündet und beim jeweiligen Zielland sicherstellen, dass eine Ausreise möglich ist.
    Welche Regeln sollte ich beachten, um mich bei einer Reise vor Corona zu schützen?

    Weiterhin gelten die bisher getroffenen Maßnahmen: Zu anderen Menschen mindestens zwei Meter Abstand halten, regelmäßig und gründlich Hände waschen, sich oder anderen nicht ins Gesicht fassen sowie Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen meiden.

    Epidemiologe Ulrichs warnt mit Blick auf die Situation in Ischgl, wo das Virus sich während der Skisaison stark verbreitet hat, davor, allzu beliebte und damit überfüllte Urlaubsziele in der Umgebung aufzusuchen: "Denn an Ferienorten ist die Durchmischung besonders groß und damit auch das Risiko, dass das Virus von einem anderen Ort dorthin verbracht und weitergegeben wird."

    Tipp: Virologe Schulz empfiehlt zudem, einen Mundschutz zu tragen, wenn zwei Meter Abstand nicht eingehalten werden können.
    "Ansonsten: Abstand, Abstand, Abstand."

    Virologe Thomas Schulz
    Darf ich in den Urlaub fahren, wenn ich konsequent eine Schutzmaske trage?

    Alle 16 Bundesländer haben sich inzwischen für eine Maskenpflicht entschieden, für die meisten gilt diese ab Montag, den 27. April. Mit der Vorschrift, Mund und Nase mit Stoff zu bedecken, soll die Gefahr minimiert werden.

    Für Auslandsreisen gibt es noch keine Regelungen bezüglich Schutzmasken. Fest steht im Moment jedenfalls: Wer eine Maske trägt, wird nicht automatisch mehr Reisefreiheit haben.

    Tipp: Für Reisen in Deutschland immer eine Schutzmaske im Gepäck haben,
    Welches Reisemittel ist während Corona-Zeiten am sichersten – Flugzeug, Bus oder Bahn?

    Laut dem Virologen Hendrik Streeck von der Uniklinik Bonn sind bisher noch keine Ansteckungen mit dem Coronavirus in öffentlichen Verkehrsmitteln bekannt. Wer auf eine Bus- oder Bahnreise jedoch nicht verzichten kann, sollte auch hier gängige Abstandsregeln beachten und sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen.

    Viele Flughäfen sind zudem gerade geschlossen oder der Flugverkehr ist stark eingeschränkt. Viele Länder sind aufgrund geschlossener Grenzen gerade nicht erreichbar.

    Virologe Schulz sagt gegenüber watson, dass auch das Reisemittel davon abhängt, wie die epidemiologische Situation zum Zeitpunkt der geplanten Reise aussieht und wie die Situation in dem Zielland sein wird.

    Sollten Flugreisen bald wieder möglich sein, wird da einiges zu beachten sein, meint Virologe Norbert Tautz von der Uni Lübeck: "In Flugzeugen geht es sehr eng zu. Wie man da die Abstandregeln einhalten kann, wird zu prüfen sein. Nur die Hälfte der Sitze zu besetzen erscheint möglich."

    Ansonsten werde in Flugzeugen die Luft in den Klimaanlagen mit Hepa-Filtern gereinigt, die auch Bakterien und Viren filtern. Das sei laut des Virologen in Bussen und Bahnen wohl nicht der Fall. Wird in Flugzeugen genügend Abstand gehalten, könnten auch diese wohl sicher sein.

    Tipp: "Am ehesten ist die Bahn fürs Reisen geeignet", so Epidemiologe Ulrichs. Dort kann man noch am besten auf Abstand setzen. Zudem empfiehlt Virologe Tautz das Tragen von Masken.
    Ausflug an den Badesee oder Radtour: Welche Freizeitaktivitäten sind erlaubt?

    Ausflüge in die Natur, zum Beispiel zum Wandern oder Fahrradfahren, sind erlaubt, sofern man nicht in einer Gruppe von Menschen unterwegs ist, mit denen man nicht zusammenlebt. Auch darf man mit einer weiteren Person gemeinsam draußen unterwegs sein, sofern man die Abstandsregeln einhält.

    Virologe Schulz hofft, dass sich die Situation in Richtung Sommer vielleicht noch etwas entspannt, "aber sicher voraussagen kann man das nicht".

    Tipp:
    "Beim Baden wird es sehr davon abhängen, wie dicht bevölkert die Strände sein werden – an einem einsamen Ort Schwimmen gehen, wird schon möglich sein."

    Bild

    Fahrradtouren sind im Sommer trotz Corona erlaubt. Solange man sich an die Abstandsregeln hält. Bild: E+ / FluxFactory
    Campen oder ins eigene Ferienhaus fahren: Darf ich das?

    Das kommt darauf an, wo das Häuschen steht. In Baden-Württemberg ist der Aufenthalt in der Zweitwohnung erlaubt, in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein ist er derzeit verboten. Und Besitzer von Ferienwohnungen Mecklenburg-Vorpommern dürfen vom 1. Mai an wieder kommen. In Brandenburg hat es eine erfolgreiche Klage gegen eine Beschränkung gegeben.

    "Für jedes Bundesland gelten unterschiedliche Regelungen, wie mit Zweitwohnungen verfahren wird", erklärt Michelle Schwefel vom Deutschen Ferienhausverband gegenüber watson. "In Einzelfällen haben Kreise und Kommunen auch darüber hinausgehende Verfügungen erlassen. Daher ist es für Eigentümer wichtig, sich umfassend zu informieren."

    Der Verband sieht aber Anlass zur Hoffnung.
    "Es gibt erste Signale, beispielsweise von der Landesregierung in Schleswig-Holstein, die einen schrittweisen Neustart für den Tourismus vorsehen."

    Zweitwohnungen, sprich das eigene Ferienhaus, sollten demnächst wieder zugänglich sein. "Wir denken schon, dass sich bis zum Sommer Lockerungen bei den Reisebeschränkungen ergeben werden", erklärt Schwefel.
    Wenn ich bereits meinen Urlaub gebucht habe: Kann ich ihn wegen Corona stornieren?

    Das ist sowieso grundsätzlich immer möglich, allerdings mit Stornierungsgebühren verbunden.

    Tipp: "Wenn Sie gebucht haben, sollten Sie erstmal abwarten", rät Kerstin Heinen vom DRV gegenüber watson. Momentan sei einfach unklar, wie sich die Situation weiter entwickele.
    "Klar ist: Kein Veranstalter wird Reisende in ein ausgewiesenes Hochrisikogebiet reisen lassen. Dann werden die Reisen abgesagt."

    Kerstin Heinen

    Im Gegensatz zu einer Stornierung ist eine Absage für den Kunden kostenlos. Ihm werde dann entweder ein anderes Ziel oder eine zeitliche Verschiebung angeboten. "Das ist momentan natürlich sehr schwierig, weil nicht klar ist, wann und wohin Reisen möglich sein werden", sagt Heinen.

    Auch das Ausstellen von Gutscheinen sei möglich. Für die Veranstalter und Reisebüros, die momentan in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, wäre das natürlich die beste Lösung. Die Gutscheine sollten verpflichtend und staatlich abgesichert werden, so Heinens Forderung:
    "Das Problem für die Veranstalter ist: Wenn die Reisebestandteile bereits von ihm eingekauft sind und der Kunde sein Geld wieder möchte, ist das für ihn schon gar nicht mehr da. Neue Reisen werden aktuell nicht gebucht, also ist es sehr schwer für die Unternehmen, Rückzahlungen zu tätigen."

    Stornieren geht immer, kostet aber. Und wenn ihr nicht wollt, dass nach der Corona-Krise alle Reiseunternehmen pleite sind, überlegt euch gut, in welcher Form ihr euch für bereits gebuchte Reisen im Zweifelsfall entschädigen lasst.
    Greift eine Reiserücktrittsversicherung?

    Auf eine Versicherung zu hoffen, ist wenig aussichtsreich: Eine Reiserücktrittsversicherung gilt in der Regel nur bei Unfall oder Erkrankung samt entsprechendem Attest. Bei höherer Gewalt greift sie nicht. Auch "individuelle Ängste oder Sorgen vor Ansteckung sind keine Gründe, bei denen eine Versicherung einspringt", erklärt der ADAC.

    Obwohl die Corona-Krise auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell als Pandemie eingestuft wird, sehen viele Versicherer laut den Verbraucherzentralen nicht vor, dass "Schäden, Erkrankungen und Tod infolge von Pandemien" versichert sind. Genauere Details solltet ihr in eurem Vertrag nachsehen.

    Lesenswert: Forscher finden 3 Mutationen von Coronavirus – Wuhan-Theorie bröckelt
    Wie es in Flugzeugen nach dem Corona-Shutdown aussehen wird
    Coronavirus: Virologe erklärt, an welchem Tag Erkrankte am ansteckendsten sind

    Was muss ich beachten, wenn ich jetzt einen neuen Urlaub buchen will?

    Es ist derzeit schwer vorherzusehen, wie sich die Situation verändern wird, dass es kaum ratsam ist, gerade jetzt auf gut Glück Reisen zu buchen. Niemand kann im Moment garantieren, dass diese auch stattfinden werden.

    Tipp: Lieber noch etwas warten. Zumindest bis zum 30. April. Da wollen Bund und Länder neue Beschlüsse zu Reisen bekannt geben.
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    Wer sicher gehen möchte, bucht erst einmal keinen Urlaub in diesem Jahr – und verbringt lieber entspannte Stunden auf dem Balkon. Bild: iStockphoto / skyNext
    Wie geht es nach dem Sommer weiter? Soll ich meinen Urlaub auf Herbst oder Winter schieben?

    Es ist nicht abzusehen, wie sich die Lage weiterentwickelt und ob im Herbst oder Winter Reisen möglich sein werden, und wenn ja, wohin. "Sobald es eine Öffnung gibt, gehen wir davon aus, dass Reisen sehr schnell wieder möglich sind – natürlich unter den notwendigen Hygiene-Vorkehrungen", erklärt Kerstin Heinen (DRV). Nur weiß momentan niemand genau, wann eine solche Öffnung erfolgen könnte. Auch hier gilt also: abwarten.

    Auch Epidemiologe Ulrichs sagt gegenüber watson:
    "Entweder setzt sich der Trend der Abschwächung fort, und wir kriegen die Corona-Lage weltweit wieder in den Griff – oder es kommt eine zweite Welle mit unbekannter Virulenz und Dynamik des Erregers, die wiederum restriktive Maßnahmen erforderlich machen wird."

    Auch Virologe Tautz meint: "Was man sicher sagen kann: Das Coronavirus ist im Herbst nicht einfach 'weg'." Wir können also auch in Monaten nicht davon ausgehen, uns wieder komplett frei bewegen zu können.

    Tipp: Grundsätzlich rät der Experte davon ab, größere Urlaubs- oder Ferienaktivitäten zu planen. Besonders riskant wären seiner Ansicht nach zum Beispiel Kreuzfahrten – wie das Beispiel der "Diamond Princess" zu Beginn der Corona-Ausbreitung gezeigt hat. "Kleinere Reisen innerhalb Deutschlands wären da eher unproblematisch – und würden die heimischen Gastgeber unterstützen."
    Sollte ich alle Reisen für 2020 stornieren?

    Das ist nicht nötig. Wie oben erwähnt werden bereits gebuchte Reisen, die aufgrund einer Reisewarnung nicht zustande kommen, ohnehin im Zweifelsfall entschädigt.

    Tipp: Es ist also besser, noch ein wenig Geduld zu haben und zu schauen, wie sich die Situation weiterentwickelt

  • Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    Bis 3. Mai gilt eine weltweite Reisewarnung. Doch wie geht es dann weiter? Kann man diesen Sommer überhaupt noch einen Urlaub planen? Und wenn ja, wie und in welchen Ländern? Virologen, Experten und Verbände antworten.

    Bevor die pandemische Welle in Deutschland so richtig ins Rollen gekommen ist, gingen viele Experten davon aus: Das Coronavirus wird im Sommer kein Thema mehr sein. Dennoch sieht es nach derzeitigem Stand danach aus, dass wir dieses Jahr auf den großen Urlaub verzichten müssen. Oder ihn zumindest nur unter Einschränkungen wahrnehmen können.

    So sagte SPD-Politiker und Corona-Experte Karl Lauterbach zu watson: "Ich halte es für eine grotesk schlechte Idee, diesen Sommer in den Urlaub zu fahren. Die Gefahr ist sehr hoch, dass wir im Sommer einen schweren Rückfall der Krankheit erleben."

    Bis 3. Mai gilt eine weltweite Reisewarnung, diverse Veranstalter haben alle touristischen Reisen bis dahin abgesagt. Das hat die Bevölkerung mit geradezu stoischer Ruhe hingenommen. Wie soll es allerdings weitergehen? Droht nun auch der Sommerurlaub, der nach den bisherigen Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten wohl umso dringlicher herbeigesehnt wird, zu kippen? Watson hat bei Experten nachgefragt und die wichtigsten Antworten zum Sommerurlaub 2020 gesammelt.

  • Thema von carlos im Forum Peru

    Die Neukirchener Zahnärztin Dr. Birgit de Taillez hatte für März geplant, an einem Hilfsprojekt teilzunehmen. Jetzt sitzt sie wegen Corona fest.
    Eigentlich befindet sie sich zurzeit in Peru, um Kinderzähne zu behandeln. Die Neukirchener Zahnärztin Dr. Birgit de Taillez hatte für März geplant, an einem Hilfsprojekt teilzunehmen.Dann kam das Virus dazwischen. Nun sitzt sie seit dem 10. März mit ihrer Kollegin Kerstin Kelch aufgrund des Coronavirus in Urubamba fest. „Es hilft alles nichts. Wir müssen uns mit der Situation arrangieren und keine Panik zulassen“, sagt de Taillez.Die Kolleginnen sind im Rahmen eines Hilfsprojektes von „Zahnärzte helfen e.V.“ in Kooperation mit „Corazones para Peru“ in das Land gereist.
    Ursprünglich wollten sie Kinder im Kinderdorf behandeln, an Gesundheitskampagnen in Elendsvierteln teilnehmen und die Andenbevölkerung kennenlernen. Dann hat das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung gemacht.

  • Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    Als die Bundesregierung die größte Rückholaktion aller Zeiten startete, waren auch viele junge Zahnmediziner unter den Rückkehrern. Anfangs ging man von insgesamt 100.000 Menschen – darunter Urlauber, Mitarbeiter von Unternehmen und viele Freiwillige – aus, mittlerweile liegt der Stand bei mehr als 200.000 Personen, die sich in die Listen der Botschaften auf den Wartelisten für die Rückholaktion des Auswärtigen Amts eingetragen hatten.

    Rückholaktion des Auswärtigen Amts für Studierende und freiwillige Helfer – allein 50 Personen aus der Karibik wieder in Deutschland


    https://www.quintessenz-news.de/auch-hil...tion-betroffen/

  • Thema von carlos im Forum Indien

    "Das ist eine absolute Extremerfahrung, die man als Tourist nie bekommt", schildert der Zweibrücker Zahnarzt, Dr. Klaus Wöschler, seine Erfahrung der beiden Hilfseinsätze in Indien. Nach 2009 war Wöschler vom 11. bis 22. April zum zweiten Mal im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu für die Vereinigung Zahnärzte für Indien tätig.Bei Temperaturen von über 30 Grad seien die Behandlungen sehr anstrengend. Dazu sei die Kommunikation trotz Dolmetschern wegen des "speziellen Englischs" schwer. Doch die "hautnahe Begegnung" mit den Menschen entschädige für die Mühe. Trotz der Armut habe er eine Fröhlichkeit und Zufriedenheit gespürt. Als Beispiel für die Armut erzählte Wöschler, dass nicht allein die Nachbarschaft fehlt oder der Computer. Selbst Einrichtungen wie Toiletten seien in den Dörfern der von ihm besuchten Region nicht vorhanden.

    Bei seinem ersten Aufenthalt im November 2009 behandelte Wöschler Kinder mehrere Tage in einem Mädchenheim in Indien. Dadurch ist eine Verbundenheit zu dem Heim entstanden. Bei dem diesjährigen Aufenthalt war er ein Tag in Trichy. Die übrige Zeit reiste er mit einem weiteren Zahnarzt, Dr. Moritz Ries aus Hamburg und der Helferin Friederique Heckel aus dem Vogtland mit einer fahrbaren Zahnarztpraxis eine Woche durch Südindien.

    Die Zahnärzte kamen mit dem Dentomobil zu den Menschen. Neben der Information über die richtige Zahnpflege behandelte das Team auch die Patienten vom Kleinkind bis zum Greis. Wobei mehr als Zahnreinigung, Füllungen und Ziehen nicht möglich war. Denn am kommenden Tag waren die Ärzte wieder unterwegs. Bei der Behandlung untersuchte ein Zahnarzt den Patienten unter freiem Himmel auf einem Stuhl. Wenn nötig wurden die Patienten dann in der mobilen, gut ausgerüsteten Zahnarztpraxis behandelt. Das Projekt sei dennoch nachhaltig, erklärt Wöschler, weil ständig Ärzte der Hilfsorganisation unterwegs seien.


    Neben der Zufriedenheit in der intakten dörflichen Solidargemeinschaft erlebte Wöschler auch eine große Dankbarkeit, dass sich "jemand aus Deutschland in Indien engagiert". Bei Klaus Wöschler hat die Begegnung mit einer deutschen Kinderkrankenschwester das Engagement ausgelöst. "Bei dem Gespräch über Kleinkinder fasste ich den Entschluss, zu helfen." Bei seiner Suche wurde er auf die Zahnärzte-Organisation aufmerksam. Zumal ihm Indien wegen der Spiritualität mehr zusagte als andere Regionen.

  • Seit dem Jahr 2007 reist Barthelmie häufig nach Indien, um bedürftige indischer Kinder zahnärztlich zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln. Am 22. Februar wird Barthelmie sich wieder auf den Weg nach Südindien machen, um dort in den kommenden zwei Wochen 1000 bis 1200 Kinder zahnärztlch zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln. Wohnen wird er dort in einem Heim, dass die Kindernothilfe in einem ehemaligen Polio-Krankenhaus errichtet hatte. Dieses Haus hatte Barthelmie bereits vor vier Jahren kennengelernt. Er hatte die dort lebenden 50 Kinder behandelt, Kinder mit und ohne Behinderung. „Hier wird Inklusion ganz selbstverständlich gelebt“, berichtet Barthelmie. Dem Haus hatte Barthelmie auf eigene Kosten einen neuen Anstrich geschenkt. Nun freut er sich aufs Wiedersehen mit einigen Kindern, die dort noch bis zu ihrem 18. Lebensjahr leben dürfen sowie den Betreuern und den Lehrern. Mit den indischen Menschen habe er bislang immer nur positive Erfahrungen gemacht – sowohl mit den Kindern als auch den Erwachsenen, berichtet Barthelmie.

    Barthelmie gehört einer Gruppe von zurzeit 35 deutschen Zahnärzten an, die ehrenamtlich indische Kinder in ihren Urlauben zahnärztlich untersuchen und wenn nötig behandeln. German Dentist Carehood International (GDCI) heißt ihre Organisation, die eng mit der Kindernothilfe zusammenarbeitet. Die GDCI-Ärzte kennen sich mittlerweile untereinander, treffen sich mindestens einmal im Jahr, um ihre indischen Erfahrungen auszutauschen. Jeder von ihnen fährt für mindesten zwei Wochen jährlich nach Indien, um in Schulen und Heimen die Zähne tausender Kinder zu untersuchen und zu behandeln.

    Erwachsene behandeln die deutschen Zahnärzte übrigens nicht, da das sonst böses Blut mit den indischen Kollegen geben würde, denen man die Arbeit wegnehmen würde, sagt Barthelmie. Er und seine Kollegen beschränken sich auf Kinder, die sonst nie einen Zahnarzt zu Gesicht bekommen würden.

    Bei seinen Reisen nach Indien nimmt Barthelmie immer zahnärztliche Gerätschaften mit, die in Indien kaum zu bekommen sind und die in der indischen Zahnartzpraxis, die von den GDCI-Ärzten eingerichtet wurde, nachgefragt werden. Um diese Zahnarzt-Instrumente kaufen zu können, sammeln die Zahnärzte Spenden oder fragen ihre Patienten, ob sie entnommene Goldfüllungen für den guten Zweck verkaufen dürfen.

    Und wie steht es um die Zahngesundheit der indischen Kinder? Die sei vergleichbar mit der Zahngesundheit deutscher Kinder, sagt Barthelmie. Die indischen Kinder hätten manchmal zwar noch nicht einmal eine Zahnbürste, aber die einfache Ernährung komme der Zahngesundheit durchaus zugute. Die indische Quote entspreche der deutschen: Von 1000 untersuchten Kindern müssten erfahrungsgemäß rund 250 zahnärztlich behandelt werden. Bei den Erwachsenen sehe es schlechter aus: „Da sieht man in lauter zahnlose Münder“, berichtet Barthelmie. Der Grund ist klar: Die Krankenkassen zahlen keine Zahnbehandlungen.

  • Bohren in MadagaskarDatum16.02.2020 01:25
    Thema von carlos im Forum Madagaskar

    Der Heidenauer Zahnarzt Frank Würfel nimmt sich regelmäßig eine Auszeit zum Helfen. Diesmal in Afrika. Dafür bekommt er überraschend Hilfe.
    Madagaskar im zweiten Anlauf: Beim ersten Mal vor zwei Jahren kam die Lungenpest dazwischen. Daran erkrankten und starben damals in dem ostafrikanischen Land viele Menschen. Dieses Risiko war Frank Würfel dann doch zu heikel. Helfen ja, aber sich selbst in Gefahr bringen, nein. Und wenn es gar zu teuer wird, muss es auch nicht sein. So wie im afrikanischen Malawi. Nun also klappt alles mit Madagaskar. Am 19. Februar geht es los, für zweieinhalb Wochen. Frank Würfel fliegt mit sechs anderen deutschen Zahnärzten und Studenten über den Heidelberger Verein "Planet action, helfende Hände", nach Afrika. Der Verein organisiert ehrenamtlich die Reisen, die Kosten bezahlen die Helfer selbst. Es ist die sechste derartige Reise des Heidenauers.

    https://www.saechsische.de/plus/zahnarzt...ar-5172108.html

  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Zahnarzt Dr. Ralf Pineda aus Oberschleißheim sitzt auf gepackten Koffern: Morgen fliegt er nach Nepal. Zum 4. Mal nimmt er dort an einem zahnärztlichen Hilfsprojekt in einer der ärmsten Regionen der Welt teil. Dieses Mal dauert die Mission bis zum 23. April, in dieser Zeit betreut Assistenzärztin Teresa Vinzek die Patienten in der Praxis an der Haselsbergerstraße.

    „Wenn man weiß, dass in vielen Ländern die Gesundheit der Menschen allein vom Geld abhängt und es keine Krankenkassen oder Versicherungen gibt, dann muss man etwas dagegen tun“, erklärt der promovierte Zahnmediziner Deshalb engagiere er sich persönlich seit 12 Jahren für Hilfsprojekte in Indien, der Dominikanischen Republik, Haiti und Nepal.

    Hilfe leistet Ralf Pineda aber nicht nur in fernen Ländern, sondern auch daheim in Oberschleißheim. In seiner Zahnarztpraxis steht seit Kurzem ein Defibrilator für den Notfall zur Verfügung. Die Entscheidung war für ihn klar: „60 Prozent aller Herzinfarkte werden durch Kammerflimmern verursacht. Über die Hälfte davon kann durch eine rechtzeitige Defibrilation folgenlos überlebt werden.“

    An dem Gerät wurde das gesamte Praxisteam ausgebildet und zertifiziert. Überhaupt ist es Dr. Pineda wichtig, seine Patienten auch in Zukunft mit gut geschultem Fachpersonal zu betreuen. Deshalb bildet er auch selbst zahnmedizinische Fachangestellte aus: „Aktuell ist bei uns in der Praxis in Oberschleißheim eine Ausbildungsstelle frei, gern auch für Wechsler.“

    Wer die Hilfsprojekte befördern möchte, könne durch Spenden dazu beitragen, erklärt Dr. Pineda: „Ich verbürge mich persönlich, dass jeder Cent in die Hilfe vor Ort geht. Alle Kosten des Hilfseinsatzes tragen die Helfer selbst.“

    OPEN-EYES e.V.
    Deutsche Bank AG München
    IBAN: DE69 7007 0024 0200 3929 00
    BIC: DEUTDEDBMUC

    www.open-eyes-ev.org

  • DentamobilDatum26.01.2020 20:59
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Dentamobil
  • DentamobilDatum26.01.2020 20:59
    Thema von carlos im Forum Dominikanische Republik

    Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat das Dentamobil, die mobile Zahnarztpraxis von Dr. Ralf Pineda, noch einen Hilfseinsatz in der Dominikanischen Republik absolviert. Der Oberschleißheimer Zahnarzt war Ende November mit zwei Berufskollegen und zehn weiteren medizinischen Fachkräften nach Las Lagunas geflogen. Das Kaffeepflanzerdorf erhielt damit nach 2009 zum zweiten Mal Besuch aus Deutschland. Ziel war es, die Nachhaltigkeit der Projekte, die unter der Schirmherrschaft des Eine Welt e.V. Kirchheim ins Leben gerufen worden sind, zu gewährleisten. (www.eineweltev.de)

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    Der Eine Welt Verein wiederum trug mit Plastikplanen mit dazu bei, dass die Bauern unter selbstgebauten Gewächshäusern mehrere Ernten pro Jahr bei erstklassiger Qualität erwirtschaften. Dies gibt der Landbevölkerung die nötige wirtschaftliche Kraft, um in ihren Dörfern eine Zukunft mit relativem Wohlstand zu sehen. In Las Lagunas ist die positive Entwicklung spürbar, schätzt Dr. Pineda ein. So habe das Dorf fast den ganzen Tag Strom, und obwohl es im Zentrum des Landes auf 1500 Metern Höhe liegt, gebe es nun Handyempfang. Die Einwohner müssen nicht in die Städte gehen, die bereits überlaufen von Menschen sind. Dort gibt es zu wenig Arbeit. Die Folgen sind offensichtlich: Slums, Drogen, eine hohe Kriminalitätsrate und Prostitution.

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    Doch allein eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft reicht nicht, um die Menschen in den abgelegenen Dörfern an der Landflucht zu hindern. Ein erschwinglicher und schneller Zugang zu medizinischer Versorgung bei Gesundheitsproblemen ist genauso wichtig für ein sicheres Lebensgefühl.

    In Zusammenarbeit mit dem ILAC wurde vom Verein eine feste Gesundheitsstation in Las Lagunas errichtet. Zwei Einheimische sollen zu Pflegern ausgebildet werden, um ganzjährig als Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen zu fungieren. Nur noch Patienten mit ernsten Beschwerden müssen sich auf die beschwerliche vierstündige Busfahrt über Schlamm- und Schotterpisten zum Krankenhaus des ILAC in Santiago de los Cavalieros begeben.

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    Diese Gesundheitsstation in Las Lagunas verwandelten die Ärzte und Helfer während einer Woche in eine provisorische Poliklinik. Eine Frauen-, eine Haut-, eine Kinderärztin, zwei Allgemeinärzte, ein Apotheker eine Physiotherapeutin sowie die drei Zahnärzte samt drei Assistentinen arbeiteten auf engstem Raum zusammen.

    ehrere hundert Patienten aus allen umliegenden Dörfer wurden untersucht und behandelt. Aus Deutschland wurde ein Vorrat an Medikamenten (bezahlt von Spenden) mitgebracht, der für mindestens ein Jahr ausreicht, die festgestellten Krankheiten behandeln zu können.

    “Aus zahnärztlicher Sicht haben wir eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland: immer weniger haben Karies”, schätzt Dr. Pineda ein. Viele benötigten aber eine regelmäßige Zahnpflege. Das Problem seien die Eltern, die sich nicht um die Zahngesundheit ihrer Kinder kümmern. Die Folge sind zum Teil grausam zerstörte Kindergebisse.
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    Durch die Aufklärung der Lehrer in den Dorfschulen und das gemeinsame Zähneputzen in den Schulen mit einer hochfluoridhaltigen Zahnpasta versuchen die Helfer, dieses Problem zu bekämpfen. Zudem wird alle drei Monate eine Zahnärztin des ILAC in der neuen Krankenstation von Las Lagunas Zahnstein entfernen und die weitere Versorgung der Zähne übernehmen.

    Dr. Pineda hatte mit seiner mobilen Zahnarztpraxis bereits im Jannuar dieses Jahres ein 14-tägiges dental-camp in Südindien erfolgreich abgeschlossen.

    Dieses breitgefächerte Engagement ist nur mit Hilfe Ihrer Spenden möglich. Insbesondere in Tura / Nordost-Indien werden damit Malzeiten für Kinder, die Schuluniformen, der Bau von Dorfschulen und vier indische Lehrerinnen bezahlt. Im Süden Indiens bezahlt der Verein einen angestellten indischen Zahnarzt für die kostenlose Behandlung von Bedürftigen in der vom Verein getragenen Zahnstation im Blinden- und Gehörlosenheim in Chennai. Ebenso trägt der Verein die Kosten für Verbrauchsmaterialien und Medikamente in der Zahnstation.

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    Jeder kann mit seiner Spende Helfen. Auch die Patienten leisten einen wichtigen Beitrag: So überlassen sie Dr. Ralf Pineda beispielsweise die ausgedienten Goldfüllungen ihrer Zähne, damit diese eingeschmolzen und das Altgold für den guten Zweck verkauft werden kann.

    Der Verein Hilfe für Indien hat bei der Kreissparkasse München (BLZ: 702 501 50) eine Spendenkonto mit der Nummer 28 2 82 eingerichtet. Spendenformulare können auch von der Internetseite des Vereins unter www.hilfe-fuer-indien.de heruntergeladen werden.

    Das gespendete Geld kommt zu 100% bei den Bedürftigen an. Alle Kosten (Flüge,Unterkünfte etc.) zahlen die Aktiven selbst.

    Nachdem nun auch das Hilfsprojekt in der Dominikanischen Republik gut verlaufen ist, kann “dentamobil” nun entspannt in die Weihnachtsferien gehen.

  • Dentamobil hilft Campesinos Datum26.01.2020 20:57
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Dentamobil hilft Campesinos
  • Dentamobil hilft Campesinos Datum26.01.2020 20:57
    Thema von carlos im Forum Dominikanische Republik

    Zwei Jahre nach dem erfolgreichen „medical + dental Camp“ im Kaffepflanzer-Dorf Las Lagunas mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen hatte sich der Familienvater Dr. Ralf Pineda mit seiner mobilen Zahnarztpraxis erneut an einem Hilfsprojekt in der Dominikanischen Republik beteiligt. Zusammen mit drei weiteren Zahnärzten wurden innerhalb einer Woche über 200 Campesinos im Kakaopflanzer-Dorf Jagua Clara an der Nordküste zahnärztlich versorgt.
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    Die Altgold- und Geldspenden der Schleißheimer Bevölkerung hatten dem Verein „Hilfe für Indien“ den Erwerb einer Zahnarztpraxis im Kofferformat (dentamobil) ermöglicht. Die Idee „dentamobil“ steht für die flexible zahnärztliche Versorgung armer Menschen weltweit.
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    Die deutschen Ärzte haben nach Pinedas Worten in der Dorfschule über das richtige Zähneputzen aufgeklärt und die Lehrer in die Aktion eingebunden. „Einmal wöchentlich putzen die Schüler unter Aufsicht der Lehrer in der Schule die Zähne“, freut sich der 45-Jährige über erste zaghafte Erfolge. Dafür hätten Firmen Zahnbürsten und eine besonders zahnhärtende Zahncreme gespendet. Ferner seien die gesunden Zähne der Kinder versiegelt worden, so wie es bei uns in Deutschland üblich ist.
    Unterdessen habe auch die Hilfe für Indien in diesem Jahr weitere Fortschritte gemacht. So sei im November die 2006 fest eingerichtete Zahnstation im Blinden- und Gehörlosenheim in Chennai um ein Röntgengerät erweitert worden. Der Verein Hilfe für Indien e.V. beschäftige hier neben einem indischen Zahnarzt nun zusätzlich einen Zahnarzthelfer. Die Patientenzahl habe sich mittlerweile verdreifacht und liege nun bei über 1000 Menschen pro Jahr.
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    Außerdem sei im November in der Stadt Tura im nordöstlichen Bundesstaat Megalaya eine weitere Zahnstation; mit Hilfe der Spenden, nach dem Erfolgsrezept von Chennai eingerichtet worden. In einem durch die Bethany-Gesellschaft neu gebauten Ärztehaus stehen dem Verein dafür zwei Räume kostenlos zur Verfügung. „Der Zahnarztstuhl ist installiert, und unser Vereinsvorsitzender Christian Klages hat auch schon das zahnärztliche Material samt Instrumenten an Ort und Stelle gebracht“, erklärt der engagierte Zahnmediziner. „All diese Hilfe ist bitter nötig und muss fortgesetzt werden. Sie wäre aber undenkbar ohne die Altgold- und Geldspenden, die der Verein Hilfe für Indien e.V. in Deutschland erhält“, bedankt sich Dr. Pineda.
    Der Verein Hilfe für Indien hat bei der Kreissparkasse München (BLZ: 702 501 50) eine Spendenkonto mit der Nummer 28 2 82 eingerichtet. Spendenformulare können auch von der Internetseite des Vereins unter www.hilfe-fuer-indien.de heruntergeladen werden.

  • Zahnärzte für Lateinamerika gesuchtDatum22.01.2020 08:41
  • Zahnärzte für Lateinamerika gesuchtDatum22.01.2020 08:41
    Thema von carlos im Forum Bolivien

    Der Förderkreis Clinica Santa Maria e. V. (FCSM) – Zahnmedizin für Lateinamerika sucht für das bolivianische Projekt Huancarani eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt. Die Mindesteinsatzdauer sollte drei Wochen möglichst nicht unterschreiten. Eine deutsche ZFA ist über den gesamten Zeitraum anwesend, ebenso sind Zahntechniker (für einfache Kunststoff-Prothetik) vor Ort. Auch für die zweite Jahreshälfte stehen noch Plätze offen.
    Der FCSM unterhält in Huancarani eine stationäre Zahnarztpraxis seit August 2014, projektiert für ganzjährigen Betrieb. Wir sind dort in den Gebäuden der PIRWA untergebracht, einer Einrichtung der Schweizer Stiftung „Pro Huancarani“, die neben Kinderbetreuung auch andere soziale Aufgaben zum Ziel hat.
    Die Praxis besteht aus einem Behandlungszimmer mit einer Einheit aus brasilianischer Produktion, luftgesteuert mit Turbine und Mikromotoren, separater Absaugung für blutige Sekrete, Ultraschall-ZEG, Autoklav, Kapselmischer, chir. Motor mit integrierter Pumpe für NaCl-Lösung und elektr. WK-Längenmessgerät. Ein separater Röntgen-Raum (70 kV) mit Nass-Entwicklung steht ebenso zur Verfügung. Die Praxis ist demnach für alle kons.-chir. Maßnahmen und Endodontie ausgestattet. Ebenso für einfache prothetische Leistungen wie Interimsprothesen, die in Bolivien standardmäßig als Zahnersatz eingesetzt werden, sog. „Placas“. Eine einheimische Helferin haben wir (noch) nicht, deshalb ist die Belegung zum Teil mit Studenten und Jung-Akademikern vorgesehen.
    Seit Februar 2018 haben wir neben dem Consultorio einen Prophylaxeraum eingerichtet. Das zahntechnische Labor befindet sich eine Treppe oberhalb des Consultorios und ist mit KaVo-Motor K9, Absaugschublade, Rüttler, Gipstrimmer, Abbrüh-Gerät und Poliereinheit für alle Arbeiten im Zusammenhang mit den Placas ausgestattet.
    Die Unterkunft befindet sich im selben Gebäude, dort haben wir ein Apartamento mit drei Schlafräumen, einem gemeinsamen Bad, einer Küche und einem Gemeinschaftswohnraum eingerichtet. Weitere Räumlichkeiten können ebenfalls genutzt werden. Bettzeug und Handtücher (auch Duschtücher) sind ausreichend vorhanden. W-LAN können wir momentan noch nicht bieten, ist aber in Vorbereitung. Zwei kleine Internet-Cafés im Dorf ermöglichen den Kontakt zur übrigen Welt. Für die Voluntarios ist die Unterkunft kostenlos, ebenso an Arbeitstagen das Mittag- und Abendessen, das Doña Adela warm zubereitet. Für das Frühstück und die Wochenend- Verpflegung sorgen die Voluntarios selber.
    Huancarani ist ein Dorf, 35 km von Cochabamba entfernt, liegt nördlich der Nationalstraße nach La Paz und ist eine Comunidad des Municipio Sipe Sipe. Es ist landwirtschaftlich geprägt, einige Gips-Brennereien prägen das Bild mit, die Bevölkerung ist überwiegend indigen, viele Ältere sprechen nur Quechua. Die nächstgelegene Stadt Quillacollo, die innerhalb von 20 Minuten mit dem Trufi zu erreichen ist, bietet umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten, darüberhinaus gehende Wünsche lassen sich in Cochabamba erfüllen (weitere 30 Minuten).
    Interessierte Zahnärztinnen oder Zahnärzte melden sich bitte bei der FCSM-Geschäftsstelle – Zahnmedizin für Lateinamerika, c/o Dr. Ekkehard Schlichtenhorst E-Mail: info@fcsm.org, Tel.: 08382- 8486. Weitere Infos auf der Website: www.fcsm.org.

  • Thema von carlos im Forum Bolivien

    Zahnmedizinische Liebe auf den 1. Blick

    Nach 15 Stunden Flugzeit war es mir egal! Ich nahm meinen kleinen Reiserucksack und verstaute ihn in seinem Wagen. Ich hatte keine Lust noch mal 15 Stunden auf meinen Koffer zu warten. Ich hatte mein Reisepass, meine Kreditkarte – aufgefüllt von meinem Mann – und meine Lupenbrille! „Hola Bolivia! Soy de Alemania!“, dachte ich.
    Ekkehard fuhr mich in das Hostel der Voluntarier in Sucre und erzählte mir dabei Anekdoten über Land und Leute. „Die anderen erwarten Dich schon!“, sagte er als wir in die Straße des Hostels einfuhren. Das Zimmer wurde mir zugeteilt. Dann lernte ich meine Mitstreiter kennen. Mit Tini und Lena war es „die zahnmedizinische Liebe auf dem ersten Blick!“ Sie waren in meinem Team und ich dachte: „Dein Bauchgefühl hat Dich nicht getäuscht – das passt!“ Obwohl wir Fremde füreinander waren, hatte ich das Gefühl, daß Bolivien uns zu Freunden machen würde!

    https://www.wuerzburgerleben.de/2018/09/...in-suedamerika/

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