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  • Thema von carlos im Forum Kongo

    Einfache Plastikstühle im Freien sind das Wartezimmer. Oft harren die Patienten über Stunden aus, um behandelt zu werden. Frühmorgens kommen die ersten, und spätabends gehen die letzten nach Hause. Der Besuch beim Zahnarzt ist keine Alltäglichkeit für die Menschen in der Stadt Goma im Osten des Kongo. Keiner der Wartenden geht ohne Behandlung nach Hause

    https://www.rundschau-online.de/region/r...-kongo-31438882


    http://www.kirche-bensberg.de/herkenrath...s-im-kongo.html

  • Die drei Preisträger erhalten je eine Kombination aus Preisgeld (insgesamt 60.000 Euro) und Medienleistungen (100.000 Euro insgesamt). Sponsoren sind neben Springer Medizin die Unternehmen Vendus Group, die Anwaltskanzlei Ehlers, Ehlers & Partner sowie MedServation von Digitalarzt Dr. Johannes Wimmer.

    https://www.aerztezeitung.de/panorama/k_...GC3eq0y_HcE0hPw

  • Thema von carlos im Forum Brasilien

    In July 2018, Dentsply Sirona partnered with two exciting projects in Brazil. A team from Doctors without Borders travelled to the indigenous people of Amazonia to deliver dental treatment directly on site. A group led by Prof. Manoel Eduardo de Lima Machado from Sao Paulo University also accompanied them to provide endodontic treatment to the patients. Dentsply Sirona Endodontics, Restorative, Implants and CAD/CAM products were used on site.

    Giving a smile back every day to people who would otherwise not have the opportunity to receive dental treatment: such is the mission of Brazilian non-profitable organization Organisation DSF, Doutores Sem Fronteiras (Doctors without Borders). This year, initiator Dr. Caio Machado, a dentist from Sao Paulo, led a team of about 120 volunteers from Brazil, among them doctors, general and specialist dentists, and dental students to areas of the country where indigenous people of Amazonia live. During the 35-day expedition, around 30 different indigenous peoples and several communities in the state of Rondônia were visited and received dental treatment. Dentsply Sirona supported the project by providing high-tech equipment like CEREC and materials and devices like Celtra Duo blocks and endo files.
    In the middle of the rainforest: producing full-zirconia crowns at 1,200 degrees

    "It was a remarkable experience," said Fabiana Schleder Ruiz, Marketing Manager CEREC Europe, Canada and Latin America at Dentsply Sirona and a volunteer on the trip. "We produced full-zirconia restorations in Amazonia for the first time ever. The CEREC SpeedFire was supplied with energy from a generator on a boat and reached 1,200 degrees in the middle of the rainforest. The crowns produced were directly inserted in patients’ mouth and were a perfect fit." The complete DSF-team led by Caio Machado was impressed that CEREC was able to easily withstand the difficult climactic conditions. Caio Machado comments, "CEREC proved to be very robust but was also exceedingly easy to use, which was very helpful to us on site. In total, the modern technology from Dentsply Sirona allowed us to conduct more than 3.678 dental treatments and treat over 1.096 patients very quickly and, most importantly, very safely."

    For the indigenous people of Amazonia, these treatments were something very special. Many cannot afford dental care and don't generally have access to a dentist either. Over the course of the expedition, the DSF volunteers not only provided them with CEREC restorations but also with implantology and endodontic treatment. Children were given small dental care sets comprising toothbrushes and toothpaste.

    Caio Machado was very grateful that thereby he could cover various endodontic, implant and restorative treatments. The organization Doutores Sem Fronteiras has been engaged in similar expeditions since 2014 and will be looking after the dental health of hard-to-access areas of Brazil again next year – supported by Dentsply Sirona.
    Support for an endodontic research project

    Another member of the volunteer team was Prof. Manoel Eduardo de Lima Machado from Sao Paolo University, and father of Caio Machado. His role on his son's team during the trip was to deal with endodontic treatments, supported by Dentsply Sirona with appropriate equipment such as motors, files and root canal filling materials.

    For Prof. Machado, this work was part of "Project 32", a name which represents the importance of all 32 teeth and which is funded by Dentsply Sirona Endodontics. The aim is to improve the social integration and comprehensive oral health care of the Brazilian population through an efficient technique with a standardized endodontic protocol and a quick learning curve. The treatment can be carried out in a single session with a positive benefit to cost ratio which means it can be used in public health care services allowing endodontic care to be more accessible.

    "As a market and technology leader in the dental market, we believe we have great social responsibility," says Pamela Marklew, Vice President Clinical Affairs at Dentsply Sirona Endodontics. “As a company that is active on a global scale, we support important projects both through our products and by providing personal assistance on site. Feedback from the patients confirms the impact good dental care has on their quality of life and motivates us to continue working on solutions to make quality dentistry better, safer and also faster."

    For more information on Doutores Sem Fronteiras (Doctors without Borders): www.dsf.org.br

  • Thema von carlos im Forum Brasilien

    Mein erster zahnärztlicher Einsatz war 2013 in Nepal. Die Erfahrungen dort hatten mich sehr geprägt, und ich hatte den Wunsch, sie zu vertiefen. Ich wollte wieder Menschen zur Seite stehen, die wegen ihrer Armut ohne zahnärztliche Versorgung auskommen müssen, und dabei auch selbst wichtige Lebenserfahrungen gewinnen.

    Mein Wunsch ließ sich verwirklichen mit der Unterstützung der Aktionsgemeinschaft Zahnarzthilfe Brasilien (AZB plus) -

    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...d-wintermantel/

  • Hilfseinsatz in Bolivien Ciao KariesDatum30.09.2018 23:10
    Thema von carlos im Forum Bolivien

    Der Berliner Zahnarzt Dr. Sebastian Geiger war mit dem Förderkreis Clinica Santa Maria e.V. in Bolivien (Sucre, Padilla und dem Umland) vom 26. Februar bis 23. März auf einem Hilfseinsatz. Neben Zahnbehandlungen in Schulen und in der fahrbaren Dentaleinheit Dentomovil entwickelte er mit seinem Team auch eine "Präventions-Performance".

    https://www.zm-online.de/news/nachrichte...-ein-abenteuer/

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Foren-Beitrag von carlos im Thema

    30.09.2018 20:36
    Mit Einsatz Hoffnung nach Afrika bringen
    Langenberg (jahö) - Am 28. April nächsten Jahres beginnt für Saskia Kraft das Abenteuer Westafrika: Dann tauscht die gebürtige Langenbergerin ihren Arbeitsplatz in Rheda-Wiedenbrück drei Wochen lang gegen ein schwimmendes Krankenhaus an der Küste des Staats Guinea ein.
    Bild: Hövelmann
    Am 28. April 2019 wird Saskia Kraft nach Guinea in Westafrika reisen. Dort arbeitet die Zahnmedizinische Fachangestellte für drei Wochen auf dem Hospitalschiff „Africa Mercy“.
    Bild: Hövelmann

    Dort wird die Zahnmedizinische Fachangestellte auf dem Hospitalschiff „Africa Mercy“ Dienst tun.

    „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Herausforderung“, betont die 29-Jährige. Auch wenn bis dahin noch einige Monate vergehen, läuft die Planungsphase bereits auf Hochtouren. Ob Formulare ausfüllen oder Referenzen einholen – „es gab bereits einiges zu tun“, sagt Kraft.

    Ihren genauen Einsatzbereich kennt die 29-Jährige bisher noch nicht. Fest steht: Als Zahnmedizinische Fachangestellte kann sie auf dem Schiff sowie in der mobilen Zahnklinik zum Einsatz kommen. Dabei stehen nicht nur Behandlungen auf dem Plan. Ziel ist es laut der Organisation Mercy Ships, die allgemeine Mund- und Zahnhygiene in Guinea durch Schulungen zu verbessern. Damit dies gelingt, würden zum Beispiel Fortbildungen für das einheimische Personal angeboten. „Das Gesundheitssystem dort lässt sich mit unserem nicht vergleichen“, stellt sie heraus. „Ich bin gespannt, was mich erwartet.“

    Mit Einsatz den Menschen etwas zurückgeben

    Mit ihrem humanitären Hilfseinsatz möchte die gebürtige Langenbergerin vor allem eines: den Menschen etwas zurückgeben. „Uns geht es in Deutschland gut. Dafür sollten wir dankbar sein“, stellt sie heraus. Viele Bundesbürger neigten dazu, ihre Lebensumstände als zu selbstverständlich hinzunehmen. Das finge schon bei alltäglichen Dingen an: „Wenn ich den Wasserhahn aufdrehe, kommt sauberes Wasser heraus“, sagt sie. „In Entwicklungsländern wie Guinea haben die Menschen im Idealfall ein Dach über dem Kopf. Sie schlafen auf Lehm- oder Steinböden und haben eben kein sauberes Trinkwasser. Und trotzdem sind sie glücklich.“

    Hand in Hand wird Saskia Kraft mit ihren internationalen Kollegen zusammenarbeiten. Denn sie alle eint ein Ziel: aus Nächstenliebe Hoffnung und Heilung bringen – so wie es der Slogan der Organisation verspricht. „Ich freue mich unheimlich darauf, neue Menschen kennenzulernen und Kontakte weit über die Landesgrenzen hinaus zu knüpfen“, stellt sie heraus. Dass sie darauf nicht lange warten muss, ist gewiss: Denn in den Mehrbettkabinen an Bord wird die 29-Jährige Privatsphäre vergeblich suchen. Hört sich ganz so an, als ob der berufliche Erkenntnisgewinn vor allem auch ein ganz persönlicher wird.

    „Ich war sofort begeistert“

    Wie es der Zufall will: Beim Durchblättern einer beruflichen Fachzeitschrift war Saskia Kraft auf die Organisation Mercy Ships aufmerksam geworden. „Jetzt bewerben – ZM verlost Hilfseinsätze für Zahnmedizinische Angestellte“, stand über einem Bericht geschrieben. „Ich war sofort begeistert“, erinnert sich die 29-Jährige.

    Zumal auch die Voraussetzungen stimmten: Englischsprachig, Berufserfahrung, Kenntnisse der zahnmedizinischen Instrumente und Vorgänge sowie eine Offenheit dafür, dass sich die christlichen Grundwerte in der Gemeinschaft an Bord widerspiegeln – hinter all diese Punkte kann Kraft einen Haken setzen. „Letzteres zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ich seit Jahren bei den Langenberger Messdienern aktiv bin“, sagt sie. „Auch jetzt noch, obwohl ich seit Mai in Rheda-Wiedenbrück lebe.“

    Der Tag, an dem Saskia Kraft die Zeitschrift in die Hände fiel, ist ihr noch gut im Gedächtnis: „Da gab es nämlich ein Problem. Gelesen habe ich den Aufruf am 30. März“, sagt sie. „Einen Tag später lief die Bewerbungsfrist ab.“ Viel Zeit zum Überlegen blieb folglich nicht.

    Aus 24 Einsendungen zwei Umschläge gezogen

    Als ihr Chef, der Rheda-Wiedenbrücker Zahnarzt Christian Grünewaldt, sein Okay gab, war die Entscheidung gefallen. „Noch am gleichen Abend habe ich Bewerbung, Lebenslauf und Motivationsschreiben abgeschickt“, betont sie. Einige Wochen später dann die Zusage: Aus 24 Einsendungen hatten die Verantwortlichen zwei Siegerumschläge gezogen. „Ich konnte mein Glück kaum fassen,“ sagt die 29-Jährige. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.“ Denn bisher war bei Ausschreibungen für sie nie das große Los dabei. Bis jetzt.

    Nun werden die Kosten für Flug, Kost und Unterkunft übernommen. „Eigentlich wäre der Hilfseinsatz ein teurer Spaß“, sagt sie. Im Regelfall müssten die Ehrenamtlichen nämlich selbst für die Aufenthalte aufkommen.

  • Thema von carlos im Forum Senegal

    Behandlungsstühle für Baraka!

    Der Slum Baraka im senegalesischen Dakar wird zu einem modernen Stadtteil umgebaut. Auch eine Zahnarztpraxis soll dort entstehen. Die beiden Zahnärzte Dr. Joanna van Straelen und Dr. Christian Dan Pascu helfen bei der Planung ehrenamtlich.



    https://rp-online.de/nrw/staedte/rheinbe...al_aid-24936653

  • Thema von carlos im Forum Guinea

    Nordhessische Zahnmedizin am anderen Ende der Welt. Für zwei Wochen tauscht Zahnarzt Dr. Sören Linge aus Kassel den ruhigen Praxisalltag gegen das Leben an Bord von Mercy Ships in Afrika. Hier wird er den Hilfseinsatz der Organisation (siehe unten) in Conakry, der Hauptstadt Guineas, unterstützen. „Vor 20 Jahren, also nach meinem Zivildienst und vor meinem Studium, war ich schon einmal für Mercy Ships im Einsatz, damals allerdings noch als Helfer an Deck des Schiffes. Jetzt werde ich zwar an Bord schlafen und leben, die Zahnklinik ist jedoch vor Ort an Land aufgebaut. Dort geht es um die alltäglichen Dinge eines Zahnarztes wie Zähne ziehen und füllen, wobei wir auch viel aufklären und Prophylaxe durchführen werden. Auf 150.000 Bürger kommt dort vielleicht ein Zahnarzt. Daher werden die Leute vor Ort ausgebildet und wir sind auch für die Hilfe zur Selbsthilfe zuständig“, berichtet der 41-jährige Familienvater.

  • Zähne ziehen in der MongoleiDatum30.09.2018 20:16

    Die Radebeuler Zahnärztin Uta Vogt reiste für einen Hilfseinsatz in das Land nach Zentralasien.


    https://www.sz-online.de/nachrichten/zae...ei-4021986.html

  • Mission Zahnarzt-HeldenDatum24.09.2018 23:14
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Mission Zahnarzt-HeldenDatum24.09.2018 23:14

    Mission
    Mehr Zeit, um Zahnärzti| zu sein.

    Unsere Mission bei Zahnarzt-Helden ist gleichzeitig die wohl wertvollste Währung der Welt — nämlich Zeit.

    Wir glauben daran, dass Zahnärzte und Zahnärztinnen ebenso wie Fachberater/-innen gleichermaßen das Bedürfnis haben, ihre Zeit im Berufsleben so effizient wie möglich zu nutzen.

    Mit unserer Dienstleistung möchten wir deshalb dafür sorgen, dass beide Parteien einfacher und kostengünstiger zueinander finden.

    Das Internet ermöglicht es uns, solche Geschäftsbeziehungen ort- und zeitunabhängiger zu gestalten und dadurch auf beiden Seiten für große Zeiteinsparungen zu sorgen.

    Mit der Digitalisierung möchten wir den persönlichen Kontakt beim Kauf von erklärungsbedürftigen Medizinprodukten angenehmer und gleichzeitig vorteilhafter gestalten.

    So haben Zahnärzte und Zahnärztinnen mehr Zeit für Ihre Patientinnen und Patienten. Fachberater/-innen erzielen eine höhere Qualität ihrer Beratung.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Kambodscha

    It was so wonderful to have dental checkup and dental treatment for our children at Kandal Community Centre (KCC). Thank Mini Molars Cambodia our great partner and German Dentists so much for always be there and ready to support us. We just love to see these children smile happily and have a great future. Please help us invest in these children happiness and make a better Cambodia by donating via the link below:



    This project will help over 200 underprivileged children get the opportunity to go to class every day. This project aims to focus on English education, basic health & hygiene, sports, arts which lead these kids to fully develop and grow up with well-rounded capacity. With the proposed USD7,200 fundraising will help those over 200 children to go to class for a year for 2019.


    https://www.globalgiving.org/projects/he...community-kids/

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Madagaskar

    Wir freuen uns, dass unser vierter Einsatz in Madagaskar in diesem Jahr mit voller Kraft angelaufen ist. Ein Team aus fünf Studentinnen sowie drei Zahnärztinnen und einem Zahnarzt bringt zahnärztliche Hilfe in die Ausbildungsstätte Soltec/DMVE e.V. in Antananarivo und in die Schule Marillac im Süden des Landes in Fort Dauphin. Mit viel Material und Spannung auf das Bevorstehende im Gepäck hat sich das Einsatzteam vor gut einer Woche auf den Weg gemacht. Wir danken unserem Team für ihre Zeit, ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, zur Verbesserung der Mundgesundheit in Madagaskar beizutragen! Viel Spaß und Freude bei der Arbeit!

  • Heidenauer Zahnarzt auf HilfsurlaubDatum13.09.2018 23:08
    Thema von carlos im Forum Kambodscha

    Gambia, Kambodscha, Kenia, Thailand: Das liest sich wie neidisch machende Urlaubsziele. Frank Würfel wählt die Länder nach anderen Gesichtspunkten aus. Der Heidenauer Zahnarzt geht dort hin, wo er effektiv helfen kann. Effektiv heißt, wo er gebraucht wird, die Menschen etwas von seinem Aufenthalt haben und kein Geld in große Organisationen fließt. Er sucht und findet immer wieder andere kleine karitative Vereine und hat bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

    https://www.sz-online.de/nachrichten/hei...ub-3996965.html

  • Thema von carlos im Forum Deutschland

    Zahnschmerzen, Tuberkulose, Sucht, ein von Ratten zerfressener Fuß: In die Elisabeth-Straßenambulanz kommen Obdachlose, die bei der normalen Krankenversorgung durchs Raster fallen. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen. Und warnt: Es gibt eine gesellschaftliche Fehlentwicklung.


    Tadeusz B. hat seinen Humor nicht verloren. „Stillhalten“, sagt Krankenschwester Maria Förster und fängt an, das Bein des 62-Jährigen mit einem dicken, desinfizierenden Verband zu umwickeln. „Ich hab’ ja keine andere Wahl“, sagt der gebürtige Pole und grinst. Seit März lebt er wieder auf der Straße, nachdem er zuvor einige Monate in der Obdachlosenunterkunft im Ostpark untergekommen war.

    Der gelernte Elektriker hat schwache Venen und seit zwei Wochen ein offenes Geschwür am Knöchel. Mit einem ordentlichen Verband und drei Tagen Bettruhe eigentlich harmlos. Ohne Bett, ohne Krankenversicherung und mit ständig hohem Stresslevel hingegen ein richtiges Problem: „Wenn man das nicht behandelt, kommen erst die Fliegen und dann die Maden“, sagt Maria Goetzens.

    Die Ärztin leitet die Elisabeth Straßenambulanz (ESA) seit 1996 – und hat all das, von dem sie spricht, bereits gesehen: Den Mann mit den Maden in der Wunde. Oder den, dem die Ratten nachts die halbe Ferse abgebissen hatten. 1515 Patienten hat die ESA in der Klingerstraße im vergangenen Jahr behandelt, pro Tag zwischen 40 und 50 Menschen.

    Sie kommen mit akuten Verletzungen, aber immer häufiger auch mit psychischen oder chronischen Erkrankungen: Seit die ESA ihre Tätigkeit aufnahm, hat sich das Altersniveau der Patienten um zehn Jahre nach hinten verschoben. Und noch etwas hat sich verändert: Während die Patienten vor 25 Jahren vorwiegend deutsch waren, kommen heute 70 Prozent aus dem Ausland, vor allem aus Bulgarien, Rumänien und Polen. So wie Tadeusz B, der drei Kinder hat und von seiner Frau getrennt lebt.

    „Diese Menschen sind hier, um hier Geld für ihre Familien zu erwirtschaften“, sagt Goetzens. Meist mit Schwarzarbeit. Denn um legal arbeiten zu können, braucht man in Deutschland einen Wohnsitz. Und um eine einigermaßen bezahlbare Krankenversicherung zu bekommen, eine legale Arbeit. 84 Prozent der Patienten waren 2017 nicht krankenversichert. Ihnen bleiben die ESA oder andere Hilfsangebote, die ihre Mitarbeiter und Medikamente durch Spenden finanzieren.
    Wer bekommt Prothese?

    Das führe oft zu schwierigen ethischen Entscheidungen, sagt Goetzen. „Wir können zum Beispiel nicht für jeden, der keine Zähne mehr hat, eine Zahnprothese anfertigen.“ Mehr als zwölf pro Jahr könne sich die ESA, die seit 2009 auch Zahnarzt-Behandlungen anbietet, nicht leisten. Alkoholiker haben von vorne herein schlechtere Chancen, denn wenn der Notarzt sie mit einem Krampfanfall ins Krankenhaus bringt, achtet keiner auf die falschen Zähne – im schlimmsten Fall sind sie am Ende verschwunden. „Klar ärgert mich das dann, weil man ja viel Mühe reingesteckt hat“, sagt Goetzen. Aber manchmal wolle man eben daran glauben, dass ein Patient seine Sucht nun im Griff habe. „Manchmal hat man einen selektiven Blick.“

    Denn eines wollen die Ärztin und ihr Team aus zwölf Hauptamtlichen und 29 Ehrenamtlichen auf keinen Fall: auf die Patienten herabblicken. „Es geht um ganz kostbare Menschen, die alle ihre Geschichte haben.“

    Manchmal endeten die Geschichten dann auch positiv: Etwa die des schweren Alkoholikers, der jahrelang auf der Berger Straße gelebt habe, und mit Hilfe eines Anwohners am Ende wieder mit seiner Familie vereint werden konnte. Oder die des Mannes, der nach Jahren auf der Straße den Schritt zurück zur eigenen Wohnung gewagt hat – und irgendwann anfing, sie einzurichten.
    Obdachlose sterben jung

    Doch manchmal enden sie auch negativ. 14 ihrer Patienten seien im vergangenen Jahr mindestens gestorben, die Dunkelziffer sei aber wohl deutlich höher, sagt Goetzen. Zwar sind Krankenhäuser verpflichtet zu helfen, wenn ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt. Eine aufwendige, nicht lebensbedrohliche Operation oder teure Krebsmedikamente fallen nicht darunter. Und auch die ESA kann sie nicht bezahlen.

    53,5 Jahre alt seien die elf verstorbenen Patienten durchschnittlich geworden, 45,3 Jahre die drei Patientinnen. Das durchschnittliche Sterbealter in Deutschland liegt bei Männern 20 Jahre und bei Frauen 36 Jahre darüber. „In einem Land wie Deutschland“, sagt Goetzen, „muss das doch nicht sein.“

  • Behandlung auf 4.200 MeternDatum10.09.2018 09:05
    Thema von carlos im Forum Nepal

    Kompakte Prophylaxe hat Vorrang

    Das Behandlungsspektrum umfasst Chirurgie, konservierende Behandlung, Zahnreinigungen, inititale PA-Behandlungen, Fissurenversiegelungen und Fluoridierungen. Wert gelegt wird auf eine intensive Individual- und Gruppenprophylaxe, in die auch Lehrer und Eltern mit einbezogen werden. Ein nachhaltiges Behandlungsergebnis mit geringstmöglichem Nachsorgebedarf und Komplikationsrisiko hat Vorrang. Da keine durchgängige zahnärztliche Präsenz gewährleistet ist, müssen die Behandlungen der Volonteerzeit dauerhaft und risikoarm abgeschlossen sein.

    https://www.zm-online.de/soziales-engage..._preview%5D=177

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
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