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  • Wrigley Oral Healthcare ProgramDatum26.02.2021 09:50
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Wrigley Oral Healthcare Program
  • Wrigley Oral Healthcare ProgramDatum26.02.2021 09:50
    Thema von carlos im Forum Global Oral Health

    The Wrigley Oral Healthcare Program (WOHP) partners with dental professionals worldwide, helping them improve their patients’ oral health through one additional simple and enjoyable step in their daily routine: chewing sugar-free gum after eating and drinking.

    Since the 1930s, Wrigley has been leading research to understand the role of gum in oral care . Based on decades of research, today regulatory bodies, national governments, the FDI World Dental Federation and around 20 national dental associations worldwide recognize the oral care benefits of chewing sugar-free gum

  • Sudden Repulsion SyndromeDatum25.02.2021 18:09
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Sudden Repulsion Syndrome
  • Sudden Repulsion SyndromeDatum25.02.2021 17:48
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Sudden Repulsion Syndrome
  • Sudden Repulsion SyndromeDatum25.02.2021 17:05
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Sudden Repulsion Syndrome

    Sudden Repulsion Syndrome
    Das steckt hinter dem plötzlichen Ekel vor dem Partner

    https://www.t-online.de/gesundheit/krank...em-partner.html
    Plötzlicher Ekel vor dem Partner ist ein Schutzmechanismus

    Der plötzliche Ekel vor dem Partner kann jederzeit auftreten und steht meist stellvertretend für ein verstecktes, viel tiefer liegendes Problem im Miteinander. Da es sich bei Ekel um einen natürlichen Schutzmechanismus des Körpers handelt, gibt es in den meisten Fällen einen ganz bestimmten Auslöser für den plötzlichen Widerwillen: "Die Symptome des SRS beschreiben häufig Singles in der Phase des Kennenlernens. Meist wenn es gerade verbindlicher werden würde", weiß Paarberater und Single-Coach Eric Hegmann aus Hamburg. "Bindungsangst ist daher ein möglicher Auslöser für den Ekel."
    Sudden Repulsion Syndrome kann auf Trennungswunsch hindeuten

    Aber es kann in der Beziehung auch etwas vorgefallen sein, dass den Blick auf den anderen verändert und die Abneigung auslöst – und das kann selbst nach mehreren Jahren Beziehung passieren. So kann der Ekel möglicherweise ein versteckter Hinweis auf einen Trennungswunsch sein. Laut Hegmann ist der Ekel dann die Stimme, die sagt: Dieser Partner passt nicht. Du hast dich getäuscht. Dann wird zum Beispiel der Eigengeruch des Partners, den man immer anziehend fand, plötzlich abstoßend oder das leise Schmatzen beim Essen, das man immer mochte, plötzlich unerträglich.
    Seelische und körperliche Verletzungen rufen häufig Ekel hervor

    "Akute seelische oder körperliche Verletzungen, die in der Partnerschaft stattgefunden haben, können die Abneigung ebenfalls auslösen. Es können aber auch Erinnerungen an frühere Erlebnisse dahinterstecken. Meist gibt es einen bestimmten Anlass für die plötzliche Abwehrreaktion. Den zu finden ist ohne therapeutische Unterstützung jedoch nur selten möglich", so Hegmann.
    Ekel-Gefühl gefährdet die Liebe

    Die Abwehrreaktion ist immer ein Warnzeichen, dass etwas in der Beziehung zwischen zwei Menschen nicht stimmt und dass die Liebe in Gefahr ist. "Es entsteht ein Tunnelblick. Die Person steht nicht mehr als Ganzes im Vordergrund, sondern nur noch das eklige Verhalten. Das ist eine große Belastung", weiß Hegmann.

    Denn die Liebe ist gleich doppelt gefährdet: nicht nur, dass sich das Gefühl des Ekels nicht so einfach überwinden lässt. "Es gehören ja immer zwei zu einem Paar. Und es ist unwahrscheinlich, dass der Partner durch eine solche Reaktion auf sich nicht tief verletzt ist", gibt der Beziehungsexperte zu bedenken.



    Möchten beide für ihre Beziehung kämpfen, ist eine Paartherapie eine Möglichkeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ist der Ekel allerdings zu stark, ist es wahrscheinlich, dass beide zukünftig getrennte Wege gehen werden – das ist vor allem in einer frischen Beziehung der Fall.

  • Thema von carlos im Forum Verwandte Themen

    SRS – das plötzliche Ekel-Syndrom

    Woraus ich hinaus möchte, ist ein Phänomen, das sich „Sudden Repulsion Syndrome“(SRS) nennt, „Plötzliches Ekel-Syndrom“. Aus dem Nichts fällt Betroffenen etwas an ihrem Menschen auf, das sie abstößt. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um Grundlegendes wie unterschiedliche Ansichten über Leben, Liebe oder Politik, die Frage, ob Dortmund oder Schalke, sexuelle Unvereinbarkeiten oder darum, ob der eine die Zahnpastatube zudreht und der andere nicht.

    In vielen Fällen sind es Kleinigkeiten, die SRS auslösen. Einige weitere Beispiele aus meiner Datinghistorie: Die Angewohnheit eines Ex-Freundes, meinen Rücken zu tätscheln. Die falschen Schuhe. Ein leicht fettiger Scheitel. Eine randlose Brille. Die Art, „Hallo“ zu sagen. Eine (mir zu) innige Umarmung mit Mama. Die Angewohnheit, beim Sex „Melk ihn ab“ zu keuchen (wäääh). Das Geräusch beim Spaghetti-Essen. Ein Blick. (Auch interessant: Expertin: Diese Geheimnisse sollte man sich in einer Beziehung bewahren)

    Nichts, was eine gesunde Beziehung oder eine ausgeprägte körperliche Anziehung ins Wanken bringen sollte. Doch hatte ich das Gefühl des Abscheus meinem Partner gegenüber einmal verspürt, war es vorbei. Der Ekel wollte nicht mehr vergehen und breitete sich in der Folge aus, verschlang alles Gute, das ich bis dahin empfunden hatte. Schluss mit lustig, aus die Maus, die Tage meiner Zuneigung waren gezählt. Das Schlimme: Es traf mich sowohl in Affären als auch in Langzeit-Beziehungen. Mal trat das Phänomen nach einer Woche auf, einmal nach vier Jahren, manchmal gar nicht.
    Woher kommt der plötzliche Ekel?

    Woher aber rührt das Sudden Repulsion Syndrome? Da es bislang keine wissenschaftlichen Studien dazu gibt, bleibt außer Mutmaßungen nicht viel. Die von mir verehrte US-Sex-Bloggerin Karley Sciortino hat in einer ihrer Kolumnen die, wie ich finde, interessanteste Theorie wiedergegeben. Sie schreibt, dass die Phase erster Verliebtheit mit einer Absenkung des Serotoninspiegels einherginge, die wiederum charakteristisch für Zwangsstörungen sei. Im Grunde sei dieser eigentlich so romantische Zustand also mit dem einer Zwangsstörung zu vergleichen. Menschen, die an Letzterem erkrankt seien, empfänden schneller Ekel als andere. Frisch Verliebte nach Sciortinos Erläuterung ebenso. Sprich: Wir neigen dazu, unseren Crush in der ersten Zeit auf ein meterhohes Podest zu verfrachten, um ihn dort gebührend zu verehren. Doch sind Podeste nicht für einen dauerhaften Aufenthalt konzipiert, und so genügt meist ein kleiner Schritt, um von dort in die Tiefe zu knallen. (Lesen Sie auch: Steht die Trennung kurz bevor? Das sagt die Schlafposition von Paaren über ihre Beziehung aus)

  • Sudden Repulsion SyndromeDatum25.02.2021 17:03
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Sudden Repulsion Syndrome
  • Sudden Repulsion SyndromeDatum25.02.2021 17:03
    Thema von carlos im Forum Verwandte Themen

    Aversionen und Hass in Liebe verwandeln

    Beatrice Bachmann


    Aversionen sind immer wieder Thema der Ehe- und Familienberatung, wenn ein Partner (oder beide) voller Hass gegen den anderen ist oder eine Aversion gegen bestimmte Verhaltensweisen entwickelt hat. Betroffene bemerken oft lange Zeit nicht, dass sie sich im Kreis drehen; sie haben das vage Gefühl, dass alles immer schlimmer wird – die Liebe nimmt ab oder hat sich bereits in Hass verwandelt. Wie kann eine Aversion geheilt, wie Hass in Liebe verwandelt werden?

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:31
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Umgang mit Aversionen und Hass

    Beatrice Bachmann, M.A., leitet den Verein für Christliche Ehe- und Familienarbeit e.V. (http://www.cef-ev.de) mit dem Ziel der Scheidungs-Prävention. Sie bieten nach biblischem Konzept Ehe-Beratung, Ehe-Seminare und Seminare zum Ehe-Berater.

    Bücher: „Handbuch der Ehe- und Familienberatung“, “Zeit-Management für die Familie” u.a.

    Kontakt

    Beatrice Bachmann, M.A.
    Christliche Ehe- und Familienarbeit CEF e.V.
    Schlossstr. 18
    88441 Mittelbiberach

    Tel. 07351/300 37 36
    Fax: 07351/300 36 45

    E-Mail

    Verein Christliche Eltern- und Familienarbeit

    https://www.familienhandbuch.de/familie-...everwandeln.php

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:30
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Umgang mit Aversionen und Hass

    Tipps

    Personen oder Paare, die mit Aversion zu kämpfen haben, können überlegen:

    Was ist der Auslöser für unseren Streit?
    Kann es sein, dass wir in einem Negativen Regelkreis fest gefahren sind? Wie sieht er aus? Was passiert dabei? Wie reagiere ich auf deine Handlung? Wie reagierst du auf meine Handlung?
    Wie lauten die einzelnen Punkte unseres Problems?
    Wie können wir uns gegen unerwünschte Verhaltensweisen besser abgrenzen – finanziell, räumlich, zeitlich, durch Änderung der Umstände?
    Welches Bedürfnis steckt hinter der Abneigung gegen die verhasste Handlung?
    Was wünsche ich mir von dir?

    Hier können schon im gemeinsamen Gespräch Ursachen einer Aversion ausgeräumt werden. Hat sich die Abneigung verfestigt, regen wir an, eine Liste zu erstellen, die folgende Fragen beantwortet:

    Was hat Ihnen damals, als Sie sich kennen lernten, an Ihrer Frau / Ihrem Mann gefallen?
    Was waren die Gründe, warum Sie sich in sie / ihn verliebt haben?
    Was gefällt Ihnen heute noch an ihm / ihr?
    Was schätzen Sie an Ihrem / r Partner / in besonders?

    Hier kann Paaren bewusst werden, dass sie früher – meist ist es noch gar nicht so lange her – ein besseres Bild von ihrem/r Partner/in hatten. Manchmal sind sie schockiert, dass sie sich so weit von ihren ursprünglichen Gefühlen entfernt haben. Den meisten Paaren ist in der von Aversionen bestimmten Gefühlslage nicht bewusst, wie sehr sie sich lieben.

    Durch die genannte Aufgabe kann die Bedeutung des Partners wieder ins Bewusstsein rücken. Dadurch und durch die Bereitschaft zur Veränderung im gemeinsamen Gespräch kann ein neuer Grundstein gelegt und Hass in Liebe verwandelt werden: “Genieße an jedem einzelnen Tag, der dir beschieden ist, das Leben mit der Frau / dem Mann, den du liebst, was hast du sonst von deinem kurzen Leben?” (nach: Bibel, Buch Prediger, Kap. 9, Vers 9).

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:29
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Umgang mit Aversionen und Hass

    Mut zur Abgrenzung!

    An zwei Punkten macht sich in diesem Gespräch eine Unfähigkeit der Partner zur Abgrenzung bemerkbar: Es wurde kein Platz oder Zimmer bestimmt, wo der Mann die Sachen hinstellen darf, und es wurde kein Budget bestimmt, mit dem der Mann seiner Leidenschaft frönen kann, ohne auf Kosten der Bedürfnisse anderer Familienmitglieder zu leben. Auch das tiefer liegende Problem hinter der Aversion der Frau kommt zur Sprache: Der Mann kennt seine Mann-spezifischen Rechte und Aufgaben in der Familie nicht und weist einen Mangel an Fähigkeiten auf, die Bedürfnisse von Frau und Kindern zu berücksichtigen und zu befriedigen. Die Frau hingegen sollte die Fähigkeit entwickeln, eigene Bedürfnisse zu verwirklichen und ihn in dieser Zeit für die Beaufsichtigung der Kinder einzusetzen.

    Auf der Unfähigkeit zur Abgrenzung basieren viele “Ehe-Spiele”, die nicht selten den Charakter eines “Ehe-Kriegs” annehmen können. Dieses Verhaltensmuster kann auf kindliche Prägungen der Partner hinweisen. Im Rahmen von Regelkreisen können in der Kindheit geprägte Verhaltensweisen sich mit dem Ehepartner wiederholen.

    Frau H., deren Vater als Alkoholiker ihre Mutter und sie stark vernachlässigt hat, heiratet einen Mann, der im Laufe der Ehe Alkoholiker wird. Wie ihre Mutter richtet sie ihre Energie darauf, ihren Mann “vom Alkohol weg zu kriegen”. Die Mittel aber, deren sie sich bedient – Beschuldigungen, Beschimpfungen, Herabsetzen vor den Kindern, Nachbarn und Bekannten – erzeugen genau die gegenteilige Wirkung: Herr H. verliert jegliche Selbstachtung, verwirft seine guten Vorsätze und verfällt weiter dem Alkohol.

    Jede Sucht kann nur angegangen werden, wenn sie von den Betroffenen erkannt wird. Dazu muss auch der Co-Abhängige, also die nicht süchtige Person, die ebenso wie der Süchtige in dem Negativen Regelkreis gefangen ist, erkennen, welche Funktion sie ausübt. Nach der Information über den vorliegenden Regelkreis kann das leichter fallen. Positiv daran ist: Da an dem tragischen “Spiel” immer (mindestens) zwei Personen beteiligt sind, reicht es, wenn eine Person “aussteigt” und das Spiel nicht mehr mitspielt, um einen grundsätzlich neuen Handlungsbedarf für den Partner zu schaffen.

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:29
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Umgang mit Aversionen und Hass

    Gefangen im negativen Kreislauf

    Eine Aversion führt häufig zu einem negativen Regelkreis der verhassten Verhaltensweisen. Ein Regelkreis ist ein sich wechselseitig steuerndes Verhalten von zwei (Ehepaar) oder mehr Personen (Familie), das sich zu einem Selbstläufer ausgebildet hat. Die sich in dem Regelkreis befindlichen Personen haben über ihr Verhalten die Kontrolle verloren, d.h., sie steuern ihr Verhalten nicht mehr bewusst und aktiv, sondern reagieren nur noch auf das Verhalten des/der anderen Person/en. Regelkreise haben eine Tendenz zur Verstärkung, und der ausgelöste Leidensdruck kann unerträglich werden.

    Herr P. ist über die Angriffe seiner Frau frustriert: “Ja, es stimmt, wenn sie mich mit ihren Schrei-Anfällen nieder macht, dann gehe ich anschließend auf den Flohmarkt, um mich aufzuheitern und ein gutes Geschäft zu machen – danach fühle ich mich besser!” Frau P. sieht das als Angriff ihres Mannes auf ihre Bedürfnisse nach Ordnung und finanzieller Sicherheit. Sie greift ihn verbal an – worauf er wieder den Flohmarkt aufsucht.

    Für die Beteiligten ist es oft schwierig, einen negativen Regelkreis zu erkennen und von innen aufzubrechen. Um ihn aufzubrechen hilft es häufig schon, ihn zu erkennen. Um dies zu erreichen, sollten die einzelnen Punkte des Konflikts definiert werden.

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:28
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Umgang mit Aversionen und Hass

    Die Wurzel der Aversion: Unerfüllte Bedürfnisse

    Der Begriff “Aversion” kommt von dem lateinischen Begriff “avertere” und heißt “umdrehen, abwenden”. Er hat im psychologischen Zusammenhang die Bedeutung, dass sich die Liebe in Hass verdreht und ein Partner sich vom anderen ab- oder gegen ihn wendet.

    viele Erkenntnisse kommen aus der Paartherapie

    Häufig handelt es sich um ältere Paare, deren Bedürfnisse gegenseitig längere Zeit nicht erfüllt wurden. Doch auch junge Paare haben mit Aversionen zu kämpfen. Die Aversion zeigt sich, indem ein Partner hartnäckig ein bestimmtes Verhaltensmuster des anderen thematisiert, auf das sich sein ganzer Hass bündelt. Meist geht es um eine Verhaltensweise, die dem Partner wichtig ist und die er keinesfalls abstellen möchte. Diese Verhaltensweise hat häufig Sucht-Charakter wie Alkoholismus, Nikotin-Sucht, Arbeitswut und Ähnliches.

    Die Aversion und das sie auslösende Verhalten können beide als Symptom für tiefer liegende Probleme gewertet werden. Es handelt sich in der Regel um die Unfähigkeit der Partner, sich abzugrenzen, gemeinsam Abmachungen zu treffen, die Rücksicht auf die eigenen und gegenseitigen Bedürfnisse nehmen, sowie anfallende Aufgaben in gegenseitiger Absprache zu verteilen. Noch größere Bedeutung messen wir der Enttäuschung bei, die sich bei Partnern einstellt, wenn sie nach der ersten Liebe vom Partner für Gewohnheiten und Eigenschaften kritisiert werden, die vorher keinen Anlass zur Kritik boten.

    Auch Defizite aus der Kindheit können eine Ursache sein, wenn vom Partner die annehmende Liebe erwartet wird, die die Eltern nicht gegeben haben. Zu der Enttäuschung über unerfüllte Bedürfnisse kommt in diesem Fall die unterdrückte Aggression gegen die eigenen Eltern hinzu, die damals elementare Bedürfnisse nicht erfüllen konnten. All diese Gefühle können sich hinter einer Aversion verbergen, was dazu führt, dass die emotionalen Äußerungen von großer Heftigkeit sein können.

  • Umgang mit Aversionen und HassDatum25.02.2021 12:28
    Thema von carlos im Forum International Medical...

    Aversionen sind immer wieder Thema bei Gruppen, wenn ein Teamer oder mehrere voller Hass gegen den anderen ist oder eine Aversion gegen bestimmte Verhaltensweisen entwickelt hat. Betroffene bemerken oft lange Zeit nicht, dass sie sich im Kreis drehen; sie haben das vage Gefühl, dass alles immer schlimmer wird – die Liebe nimmt ab oder hat sich bereits in Hass verwandelt. Wie kann eine Aversion geheilt, wie Hass in produktives verwandelt werden?

  • Reisen nur nach Piks?Datum22.02.2021 22:16
    Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    Wer geimpft ist, sollte ohne Auflagen wieder Hotels und Flugzeuge betreten können – richtig so? Ein Veranstalter legt vor. Und die Branche diskutiert, ob das ein sinnvoller Schritt ist.

    https://www.spiegel.de/reise/urlaub-nur-...51-175d079cb22f

    der Text bezieht sich zwar direkt auf Urlauber, aber trifft auf Volunteers in ähnlichem Umfang zu

  • Thema von carlos im Forum Haiti

    Erdbeben, Hurrikane, Aids, Cholera und nun Corona: Haiti bleibt von kaum einem Unheil dieser Welt verschont. Leider gibt es keine Politik, die dem entgegenträte. Es grassieren Gewalt und Anarchie, Misswirtschaft und Korruption. Das Land ist deutlicher gescheitert denn je.


    https://www.nzz.ch/meinung/blutiger-karn...umel-ld.1601282

  • Thema von carlos im Forum WHO

    Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen. Die neuen Vorwürfe sind ein weiterer Schlag für Hilfsorganisationen. Mehr als 50 Frauen beschuldigten Helfer der WHO und führende Wohltätigkeitsorganisationen, Sex im Austausch für Jobs zu fordern. Von Bosnien bis Haiti haben Berichte über sexuellen Missbrauch und Ausbeutungsskandale den Hilfssektor seit Jahrzehnten erschüttert. Sex für Hilfe, eigentlich waren sie gekommen, um den Menschen zu helfen, doch die aufgedeckten Sex-Skandale bei der Hilfsorganisation Oxfam erschütterten 2018 die Welt. Aber Oxfam war nur der Anfang, von den schweren Missbrauchsvorwürfen waren 23 humanitäre Organisationen, Friedens- und Sicherheitsorganisationen während ihrer Operationen in Haiti, der Elfenbeinküste und dem damaligen Südsudan betroffen. Es betraf „jede Form sexuellen Kindesmissbrauchs, die man sich vorstellen kann“, einschließlich Vergewaltigung, Prostitution, Pornographie, sexueller Sklaverei und Menschenhandel. Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Auch die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, wurden sie freigesprochen. Solche Skandale verschwinden relativ schnell aus den Medien, doch einem neuen Bericht von „The New Humanitarian“ und der Thomson Reuters Foundation zufolge, wird den DR Kongo Ebola-Helfern von der WHO sowie von NGOs, wie Oxfam, sexuelle Ausbeutung und Missbrauch zwischen 2018 und 2020 vorgeworfen.

    – netzfrauen

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    16. Oktober 2020
    1 Kommentar

    Schockierender Bericht über sexuellen Missbrauch durch WHO und führende Wohltätigkeitsorganisationen in DR Kongo – ‚Jobs-for-sex‘ -women accuse WHO & NGO Ebola Aid Workers of sex abuse in Congo during Ebola outbreak

    zur englischen Version Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen. Die neuen Vorwürfe sind ein weiterer Schlag für Hilfsorganisationen. Mehr als 50 Frauen beschuldigten Helfer der WHO und führende Wohltätigkeitsorganisationen, Sex im Austausch für Jobs zu fordern. Von Bosnien bis Haiti haben Berichte über sexuellen Missbrauch und Ausbeutungsskandale den Hilfssektor seit Jahrzehnten erschüttert. Sex für Hilfe, eigentlich waren sie gekommen, um den Menschen zu helfen, doch die aufgedeckten Sex-Skandale bei der Hilfsorganisation Oxfam erschütterten 2018 die Welt. Aber Oxfam war nur der Anfang, von den schweren Missbrauchsvorwürfen waren 23 humanitäre Organisationen, Friedens- und Sicherheitsorganisationen während ihrer Operationen in Haiti, der Elfenbeinküste und dem damaligen Südsudan betroffen. Es betraf „jede Form sexuellen Kindesmissbrauchs, die man sich vorstellen kann“, einschließlich Vergewaltigung, Prostitution, Pornographie, sexueller Sklaverei und Menschenhandel. Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Auch die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, wurden sie freigesprochen. Solche Skandale verschwinden relativ schnell aus den Medien, doch einem neuen Bericht von „The New Humanitarian“ und der Thomson Reuters Foundation zufolge, wird den DR Kongo Ebola-Helfern von der WHO sowie von NGOs, wie Oxfam, sexuelle Ausbeutung und Missbrauch zwischen 2018 und 2020 vorgeworfen.
    Sex für Hilfe – große Hilfsorganisationen erneut betroffen!

    Siehe auch:Menschenrechtsverteidiger sind entsetzt! Ausgerechnet China in den UN-Menschenrechtsrat gewählt! – Serial rights abusers China win seats on UN rights council!

    Thomson Reuters Foundation

    Nachdem „The New Humanitarian“ mit der Thomson Reuters Foundation am 30. September 2020 einen Bericht veröffentlichten, wonach 51 Frauen in der DR Kongo Ebola-Helfern von der WHO sowie von NGOs sexuelle Ausbeutung und Missbrauch zwischen 2018 und 2020 vorgeworfen haben, kündigten die WHO und die Hilfsorganisationen World Vision, Ärzte ohne Grenzen sowie die UNO-Kinderhilfsorganisation (UNICEF) Überprüfungen an. Am 15. Oktober 2020 benannte die WHO eine unabhängige Stelle zur Untersuchung von Behauptungen über sexuellen Missbrauch im Kongo an.

    „Die Aufgabe der unabhängigen Kommission wird es sein, die Fakten schnell zu ermitteln, Überlebende zu identifizieren und zu unterstützen, sicherzustellen, dass jeglicher andauernde Missbrauch gestoppt wird, und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, in einem Briefing an die Mitgliedstaaten.

    Wir torkeln von einem Skandal zum anderen und hören immer wieder, dass ‚Lehren gezogen wurden‘. Das haben sie nicht“, sagte Sarah Champion, Vorsitzende des Internationalen Entwicklungsausschusses des britischen Parlaments, in einer Erklärung.

    Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Erst im Dezember 2019 wurde ein schockierender Bericht über UN-Friedenssoldaten veröffentlicht, sie zeugten Hunderte Kinder mit Kindern in Haiti.

    Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, haben französische Richter einen Fall gegen eine Gruppe französischer Soldaten abgewiesen, die beschuldigt wurden, während ihres Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik 2013-2014 Kinder sexuell missbraucht zu haben.

    Und es ist gerade mal zwei Jahre her, als die Skandale – Sex für Hilfe – aufgedeckt wurden. Fast alle großen Hilfsorganisationen waren betroffen! Mehrere Länder stellten darauf hin sofort die Hilfsgelder für diese Organisationen ein. Im Juni 2018 berichtete die BBC, dass die Whistleblowerinnen dem Sender Victoria Derbyshire mitgeteilt hätten, dass Entwicklungshelfer gemeinnütziger Organisationen während ihrer Arbeit in Afrika Prostituierte vor Ort aufgesucht hatten, und sogar Medikamente soll es gegen Sex gegeben haben. Dass Oxfam nur der Anfang war, darüber berichteten wir bereits im Februar 2018 in unserem Beitrag: Sex für Hilfe – Oxfam war nur der Anfang – fast alle großen Hilfsorganisationen betroffen!


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    16. Oktober 2020
    1 Kommentar

    Schockierender Bericht über sexuellen Missbrauch durch WHO und führende Wohltätigkeitsorganisationen in DR Kongo – ‚Jobs-for-sex‘ -women accuse WHO & NGO Ebola Aid Workers of sex abuse in Congo during Ebola outbreak

    zur englischen Version Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen. Die neuen Vorwürfe sind ein weiterer Schlag für Hilfsorganisationen. Mehr als 50 Frauen beschuldigten Helfer der WHO und führende Wohltätigkeitsorganisationen, Sex im Austausch für Jobs zu fordern. Von Bosnien bis Haiti haben Berichte über sexuellen Missbrauch und Ausbeutungsskandale den Hilfssektor seit Jahrzehnten erschüttert. Sex für Hilfe, eigentlich waren sie gekommen, um den Menschen zu helfen, doch die aufgedeckten Sex-Skandale bei der Hilfsorganisation Oxfam erschütterten 2018 die Welt. Aber Oxfam war nur der Anfang, von den schweren Missbrauchsvorwürfen waren 23 humanitäre Organisationen, Friedens- und Sicherheitsorganisationen während ihrer Operationen in Haiti, der Elfenbeinküste und dem damaligen Südsudan betroffen. Es betraf „jede Form sexuellen Kindesmissbrauchs, die man sich vorstellen kann“, einschließlich Vergewaltigung, Prostitution, Pornographie, sexueller Sklaverei und Menschenhandel. Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Auch die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, wurden sie freigesprochen. Solche Skandale verschwinden relativ schnell aus den Medien, doch einem neuen Bericht von „The New Humanitarian“ und der Thomson Reuters Foundation zufolge, wird den DR Kongo Ebola-Helfern von der WHO sowie von NGOs, wie Oxfam, sexuelle Ausbeutung und Missbrauch zwischen 2018 und 2020 vorgeworfen.
    Sex für Hilfe – große Hilfsorganisationen erneut betroffen!

    Siehe auch:Menschenrechtsverteidiger sind entsetzt! Ausgerechnet China in den UN-Menschenrechtsrat gewählt! – Serial rights abusers China win seats on UN rights council!

    Thomson Reuters Foundation

    Nachdem „The New Humanitarian“ mit der Thomson Reuters Foundation am 30. September 2020 einen Bericht veröffentlichten, wonach 51 Frauen in der DR Kongo Ebola-Helfern von der WHO sowie von NGOs sexuelle Ausbeutung und Missbrauch zwischen 2018 und 2020 vorgeworfen haben, kündigten die WHO und die Hilfsorganisationen World Vision, Ärzte ohne Grenzen sowie die UNO-Kinderhilfsorganisation (UNICEF) Überprüfungen an. Am 15. Oktober 2020 benannte die WHO eine unabhängige Stelle zur Untersuchung von Behauptungen über sexuellen Missbrauch im Kongo an.

    „Die Aufgabe der unabhängigen Kommission wird es sein, die Fakten schnell zu ermitteln, Überlebende zu identifizieren und zu unterstützen, sicherzustellen, dass jeglicher andauernde Missbrauch gestoppt wird, und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, in einem Briefing an die Mitgliedstaaten.

    In einer im letzten Monat von der Thomson Reuters Foundation und The New Humanitarian veröffentlichten Untersuchung beschuldigten mehr als 50 Frauen Helferinnen der WHO und führender Wohltätigkeitsorganisationen, während der Krise 2018-2020 Sex im Austausch für Jobs zu fordern. Fünf von sieben der in der Enthüllung genannten Organisationen haben sich verpflichtet, Ermittlungen einzuleiten , ebenso wie das Gesundheitsministerium des Kongo.

    Die Untersuchung der Regierung wird zusammen mit internen Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der UN-Kinderagentur UNICEF, der Internationalen Organisation für Migration (IOM), World Vision und der medizinischen Wohltätigkeitsorganisation ALIMA durchgeführt.

    Andere von Frauen im Bericht genannte Gruppen waren Medecins Sans Frontieres und Oxfam.

    „Wir torkeln von einem Skandal zum anderen und hören immer wieder, dass ‚Lehren gezogen wurden‘. Das haben sie nicht“, sagte Sarah Champion, Vorsitzende des Internationalen Entwicklungsausschusses des britischen Parlaments, in einer Erklärung.

    Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Erst im Dezember 2019 wurde ein schockierender Bericht über UN-Friedenssoldaten veröffentlicht, sie zeugten Hunderte Kinder mit Kindern in Haiti.

    „Mädchen im Alter von 11 Jahren wurden von Friedenstruppen, die von 2004 bis 2017 in Haiti stationiert waren, sexuell missbraucht und geschwängert“, und einige der Frauen wurden später „im Elend gelassen“, um ihre Kinder allein groß zu ziehen, so die Studie von zwei Akademikern, Forscher, die von The Conversation , einer von einem Universitätskonsortium unterstützten akademischen Website, veröffentlicht wurde. Siehe Schockierender Bericht über UN-Friedenssoldaten, sie zeugten Hunderte Kinder mit Kindern in Haiti – The dark side of humanitarian aid workers – U.N. peacekeepers fathered, then abandoned, hundreds of children in Haiti, report says

    Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, haben französische Richter einen Fall gegen eine Gruppe französischer Soldaten abgewiesen, die beschuldigt wurden, während ihres Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik 2013-2014 Kinder sexuell missbraucht zu haben.

    Und es ist gerade mal zwei Jahre her, als die Skandale – Sex für Hilfe – aufgedeckt wurden. Fast alle großen Hilfsorganisationen waren betroffen! Mehrere Länder stellten darauf hin sofort die Hilfsgelder für diese Organisationen ein. Im Juni 2018 berichtete die BBC, dass die Whistleblowerinnen dem Sender Victoria Derbyshire mitgeteilt hätten, dass Entwicklungshelfer gemeinnütziger Organisationen während ihrer Arbeit in Afrika Prostituierte vor Ort aufgesucht hatten, und sogar Medikamente soll es gegen Sex gegeben haben. Dass Oxfam nur der Anfang war, darüber berichteten wir bereits im Februar 2018 in unserem Beitrag: Sex für Hilfe – Oxfam war nur der Anfang – fast alle großen Hilfsorganisationen betroffen!

    „Ich bin nicht überrascht, dass die Helfer Prostituierte bezahlten. Das ist sehr häufig der Fall, wo Hilfsorganisationen arbeiten, wie in Haiti, Somalia, im Sudan und in der Zentralafrikanischen Republik, und es war eine Orgie“, sagt eine Quelle aus einer NGO der elpais.com.

    Der Vorwurf, die NGOs hätten nicht ausreichend auf Missstände reagiert, wiegt schwer, und das zu Recht. Obwohl Fälle bekannt sind, wird lieber geschwiegen, denn sickert etwas an die Öffentlichkeit, so könnten Spendengelder wegfallen, was bei Oxfam der Fall war. Das haben wir bereits bei der UNO erleben dürfen, nachdem bekannt wurde, dass UN-Blauhelme sogar Kinder vergewaltigten, und obwohl die UNO informiert wurde, hüllte sie sich lieber in Schweigen.

    WHO – Missbrauchsvorwürfe in der DR Kongo

    Die WHO nimmt die Missbrauchsvorwürfe gegen Ebola-Helfer in der Demokratischen Republik (DR) Kongo nach eigenen Angaben sehr ernst. „Den Opfern muss geglaubt werden, und es ist unsere Aufgabe, die nötigen Untersuchungen durchzuführen“, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan nach dem „The New Humanitarian“ und die Thomson Reuters Foundation einen neuen Skandal aufdeckten, diesmal im DR-Kongo, wo Ebola ausgebrochen war.

    Die meisten Anschuldigungen – von 30 Frauen erhoben – richteten sich gegen Männer, die sich als Mitarbeiter der WHO ausgaben, während acht Frauen Männer beschuldigten, sie seien beim Gesundheitsministerium des Kongo.

    Laut dem Bericht, gaben Frauen an, dass man ihnen Getränke gegeben hätte, andere seien in Büros und Krankenhäusern überfallen worden, und einige seien von Männern in Räumen eingesperrt worden, die Jobs versprochen oder gedroht hätten, sie zu entlassen, wenn sie sich nicht daran hielten.

    https://netzfrauen.org/2020/10/16/congo-4/

  • Famulatur KanadaDatum12.02.2021 22:52
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Famulatur Kanada

    Von: Theresa Volk, Therese Heßler, Dominique Haase, Ronja Dietrich (Technische Universität Dresden)
    Organisation: University of Alberta, Edmonton, Kanada
    Zeitraum: 08.06.19 - 12.07.19

    Bereits seit 2001 gibt es den Austausch zwischen der kanadischen Universität in Edmonton und der TU Dresden. Auch in diesem Jahr hatten 12 deutsche Studenten die Chance, 5 Wochen an dem Programm in Alberta teilzunehmen. Von kanadischer Seite besuchten 3 Studenten die sächsische Hauptstadt für 3 Wochen und bekamen einen Einblick in den deutschen Uni- und Klinikalltag.

    ZAD-Famulatur-Kanada-2019

    Während in Deutschland allgemein der theoretische Anteil der zahnmedizinischen Ausbildung überwiegt, freuten wir uns besonders darüber, dass wir in Kanada hauptsächlich praktisch arbeiten dürfen.

    Im November 2018 fanden die ersten Informationstreffen zum Austausch statt mit den verantwortlichen Professoren und den Studenten, die im Vorjahr bereits an dem Austausch teilgenommen haben. Nach erfolgreichem Auswahlgespräch im Dezember freuten wir uns sehr über die Zusage noch vor Weihnachten und konnten bereits die Flüge buchen.

    Angefangen hat der Austausch schon in Deutschland mit der Ankunft der drei kanadischen Studenten im April 2019. Sie bekamen einen guten Einblick in den deutschen Unialltag. Die eigens für sie konzipierte Vorlesungen, Workshops und Seminare wurden in Englisch gehalten und sie bekamen die Möglichkeit in OPs und im klinischen Behandlungskurs den Studenten und Ärzten über die Schulter zu schauen. In der freien Zeit nach der Uni haben wir auch viel mit den Kanadiern unternommen. So konnten wir sie besser kennenlernen und sogar neue Freundschaften schließen.



    ZAD-Famulatur-Kanada-2019Ebenso herzlich wurden wir von den Studenten in Edmonton empfangen. Der Aufenthalt in Edmonton begann mit einer Einführungswoche in der University of Alberta. Hier wurden wir sehr freundlich aufgenommen und durften den kanadischen Studenten bei ihren Behandlungen assistieren. Jeder Student hat seine eigene Behandlungseinheit und behandelt die ganze Woche über vormittags und nachmittags jeweils einen Patienten. Wir hospitierten bei Komposit- und Amalgamfüllungen, Zahnextraktionen und sogar beim chirurgischen Einbringen von Implantaten.

    Außerdem hörten wir einige Vorlesungen zu den Hygienevorschriften, die sich doch ein wenig von den deutschen unterscheiden. Als kleine Auffrischung nahmen wir am Spritzenkurs des zweiten Studienjahres teil und übten verschiedene Röntgentechniken am Phantomkopf. Sehr viel Spaß hat uns die Übung im Phantomraum mit Dr. Kilistoff gemacht, der uns viel über Ergonomie und das Arbeiten mit einer Lupenbrille beigebracht hat, welche uns für die Behandlung in der Satellitenklinik zur Verfügung gestellt wurde.

    Bevor es jedoch richtig losging mieteten wir ein Auto und fuhren in die nahe gelegenen Nationalparks Jasper und Banff in den Rocky Mountains. Wir waren beeindruckt von der Natur, den hohen Bergen, den türkisfarbenen Flüssen und Seen sowie der atemberaubenden Tierwelt. Nach diesem traumhaften Wochenende fuhren wir in den Norden zur Satelliten Klinik in Mclennan, das für 4 Wochen unser Zuhause war: Normalerweise sind jeweils zwei deutsche und zwei kanadische Studenten zusammen in McLennan und in High Level. In diesem Sommer gab es sehr schlimme Waldbrände in HighLevel und die Satellitenklinik musste bereits evakuiert werden. Daraufhin hat die University of Alberta beschlossen alle 4 Deutschen Studenten zusammen nach McLennan zu senden.

    Betreut werden die Gruppen von Zahnärzten, die meistens schon pensioniert sind oder sich 1-2 Wochen frei nehmen, um die Studenten zu unterstützen. Die zahnmedizinischen Fachangestellten betreuen das Programm das ganze Jahr über.

    McLennan

    ZAD-Famulatur-Kanada-2019McLennan ist ein sehr kleines Dorf, weitab von großen Städten. Hier lebten wir mit rund 800 Einwohnern für 4 Wochen. Neben der Klinik, in der wir arbeiteten, gibt es hier auch eine Kirche einen kleinen Supermarkt, eine Schule und ein Fitnessstudio, in dem wir öfter nach der Arbeit trainierten. Wir wurden herzlich und freudig empfangen von 3 Zahnarzthelferinnen und einem Zahnarzt. Sogar die Patienten wirkten begeistert, wenn man sich als „deutscher Student“ vorstellt. Jeder von uns erhielt seinen eigenen Behandlungsplatz und die Schwestern unterstützten uns, wo sie nur konnten. Über die 4 Wochen hatten wir 4 verschiedene Zahnärzte – sogenannte „Instructor“. Jeder von ihnen mit unterschiedlichen Ansichten, was sich für uns jedes Mal als eine kleine Umstellung, aber auch jedes Mal neue Erfahrungen bedeutete. Die ersten Tage musste man sich erstmal an den kompletten Ablauf und die Freiheiten gewöhnen, da die Zahnärzte und Patienten viel mehr Vertrauen hatten, als wir es aus Deutschland gewöhnt waren. Somit lernte man sehr schnell viele neue Techniken und sammelte praktische Erfahrungen. Auch die Patienten sahen einen weniger als Student, sondern vielmehr als Arzt an.

    Pro Tag standen 4 Behandlungen auf dem Plan, welche von Schmerz- bis Wurzelkanalbehandlung die komplette Bandbreite des zahnmedizinischen Behandlungsspektrums abdeckte. Auch Fachtermini in englischer Sprache anzuwenden, stellte eine große Herausforderung dar, die es zu meistern galt.

    Neben der Behandlung und dem Arbeitsalltag haben wir auch privat mit den Zahnärzten und Zahnarzthelferinnen viele schöne Dinge unternommen wie zum Beispiel ein gemeinsames Barbeque, Abendessen oder ein Besuch auf der Farm.

    In diesem Sinne, vielen Dank nochmal für Ihre Unterstützung!

  • Famulatur KanadaDatum12.02.2021 22:51
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Famulatur Kanada
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