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  • Thema von carlos im Forum Mosambik

    Zur Zahnbehandlung in einem kleinen, karg ausgestatteten Raum ohne Strom und Licht auf einem Bürostuhl Platz nehmen, das ist keine Wunschvorstellung und auch für den Zahnarzt kein Vergnügen. Dr. Wolfgang Henke aus Zellingen hat kürzlich unter diesen Bedingungen zwei Wochen lang in Mosambik gearbeitet, ehrenamtlich.

    Vor drei Jahren übergab der heute 63-jährige Henke seine Zahnarztpraxis an einen Nachfolger. "Seitdem habe ich Zeit", sagt er. Deshalb nahm er im vergangenen Jahr mit seiner Frau Margarete als Arzthelferin an einem Projekt der Organisation "Zahnärzte ohne Grenzen" in Sambia teil. In Afrika waren beide schon vorher, "im Urlaub in Kenia und Südafrika". Schon damals hatten sie erkannt, dass zahnärztliche Hilfe an vielen Orten in Afrika nötig wäre. Nach dem Einsatz in Sambia kam ihnen der Gedanke, in Mosambik zu helfen.
    Eine Kollegin kam mit

    "Schon lange unterstützen wir die Arbeit der aus Retzbach stammenden Schwester Elisabeth Heßdörfer, die seit 31 Jahren in Mosambik lebt und dort als Oberin ein Kloster leitet", erzählen die Henkes. Organisiert wird die Hilfe für Mosambik von Schwester Elisabeths Bruder, Pater Richard, der in Kloster Engelberg im Landkreis Miltenberg lebt. Er war auch Ansprechpartner der Henkes bei der Reiseplanung. In Sambia hatten die Zellinger die Unterschleißheimer Zahnärztin Dr. Tina Killian und deren zahnmedizinische Fachangestellte Hanne Kälbli kennengelernt. Henkes fragten die beiden, ob sie auch in Mosambik helfen wollten.
    Die Klosterbewohner und die Hilfskräfte: Margarete Henke (vorne links), Wolfgang Henke (stehend, Dritter von links) und Oberin Schwester Elisabeth, die aus Retzbach stammt (stehend, Zweite von rechts). Foto: Familie Henke

    "Ihre Zusage hat uns sehr geholfen. Tina Killian war schon in der Mongolei und auf den Kapverden tätig", erzählt Wolfgang Henke. "Sie war in der Lage, eine Menge Material zu organisieren." Drei 20-Kilo-Pakete mit Medikamenten, Anästhesiemitteln, Antibiotika, Füllungsmaterial und vielem mehr schickte das Team vorneweg. "Und jeder von uns brachte nochmal zehn Kilo mit auf den Flug."
    Viel Lebensfreude im Kloster

    In Malehice in Mosambik angekommen, erlebte das deutsche Team die überwältigende Gastfreundschaft Schwester Elisabeths und aller Menschen im Kloster, deren Gäste sie waren. "Wir wurden dort sehr verwöhnt", erzählt Henke. Die Klosterbewohner sangen und tanzten für die europäischen Gäste und gaben Einblick in ihre Kultur. "Im Vorfeld dachte ich, dass zwei Wochen im Kloster womöglich sehr ruhig sein könnten", berichtet Margarete Henke. "Aber das Gegenteil war der Fall." Die Gottesdienste seien sehr lebendig gewesen und "die Menschen waren außerordentlich freundlich und herzlich."
    Unterhaltung im Kloster: Tanzvorführung im Baströckchen. Foto: Familie Henke

    Außerhalb des Klosters aber waren die Zustände bedrückend. Die Menschen leben dort in einfachen Ziegel- oder Bambushütten, fließendes Wasser gibt's nur selten, ebenso wie Decken, die vor der nächtlichen Kälte schützen. Zahnpflege ist da keine Priorität. "Nicht jeder hat eine Zahnbürste, Mundhygiene ist weitgehend unbekannt", sagt Wolfgang Henke.

    Deswegen war der Andrang groß, nachdem das europäische Zahnarztteam im Sonntagsgottesdienst vorgestellt worden war. "Wir haben jeden Tag von 8 bis 17 Uhr gearbeitet mit nur einer kleinen Pause zum Essen", erzählt Henke. Rund 80 Patienten pro Tag hat er behandelt, in einer deutschen Praxis komme er vielleicht auf 30 im Durchschnitt. Mit einer deutschen Praxis aber hatten schon die Räumlichkeiten nichts gemein.

    In einem kleinen Nebenzimmer einer Krankenstation gab es außer einem defekten Zahnarztstuhl kein Equipment, nur die vom Team verschickten und mitgebrachten Kartons mit Material. Die Ärzte organisierten noch einen Bürostuhl und behandelten immer zwei Leute gleichzeitig. "Zu 90 Prozent bestand meine Arbeit aus Extraktionen", so Henke. Weil mit dem vorhandenen Material und unter den Bedingungen keine Wurzelbehandlungen und kaum erhaltende Maßnahmen möglich waren, hatte er meistens keine andere Wahl. "In den zwei Wochen habe ich mehr Zähne gezogen als sonst in einem Jahr in Deutschland."

    "Frauen und Männer, deren Zähne wir retten konnten, waren überglücklich", sagt Wolfgang Henke. "Die anderen waren froh, als die für sie ungewohnte Behandlung vorbei war", ergänzt seine Frau. Das Zellinger Ehepaar plant bereits den nächsten Besuch in Malehice im kommenden Jahr. "Vielleicht ist es dann möglich, einen Zahntechniker mitzunehmen, der provisorischen Zahnersatz herstellen kann", überlegt Wolfgang Henke. Er arbeitet bereits daran, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten.

  • Thema von carlos im Forum Madagaskar

    Der Zahnarzt André Halstenbach reiste mit seinem Team ans andere Ende der Welt.
    Organisiert hat diese Aktion der von Studenten 2015 gegründete Verein „Planet Action“.
    Bei der Einrichtung der Praxis war allerdings großes Improvisationstalent gefragt.


    Am Rande eines kleinen Dorfes sitzen Dutzende Menschen, mit ausdrucksstarker Mimik diskutierend. Daneben sonnen sich auf dem rotgoldenen Sand ein paar Lemuren, die hier vor allem durch die Madagascar-Trickfilme bekannt geworden sind. Diese Szene könnte ein Idyll sein, wäre es nicht der Bereich vor einer provisorisch eingerichteten Zahnarztpraxis – wo die Gruppe auf die Behandlung ihrer großenteils zerstörten Zähne wartet.

    https://www.ksta.de/region/oberberg-ks/z...shilfe-33362194

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  • Thema von carlos im Forum Senegal

    Regelmässig reist der Zahnarzt Niels Hörnö nach Afrika, um mit seinem medizinischen Know-how helfen zu können.
    Mauren-Schaanwald.

    «Wie in Alwar hatten sie Listen mit Patientennamen gemacht. An beiden Tagen waren mehr als 130 Patienten eingetragen. Eine Anzahl, wo auch wir an unsere Grenzen kommen, aber wir haben uns bis zum letzten Patienten durchgearbeitet», schreibt Niels Hörnö in seinem Reisebericht vom März dieses Jahres. Bereits zum fünften Mal reiste er für knapp zwei Wochen nach Senegal. Nicht aber etwa, um Ferien zu machen – Niels Hörnö stellt sich dabei vielmehr in den Dienst des Vereins der Zahnärzte für Afrika, der in Liechtenstein 2016 auf seine Initiative gegründet wurde.

    Eine ähnliche Organisation habe er bereits aus seiner Heimat Dänemark gekannt: «Ich sagte mir immer: so etwas möchte ich auch einmal machen.» Nicht zuletzt waren es auch die spannenden Erzählungen von Egon Matt und Pepo Frick über Afrika-Einsätze. Ausschlaggebend war dann aber die Patientin Ute Wild: «Als sie von ihrer Arbeit in Senegal erzählte, kam ich immer mehr zur Überzeugung, selbst etwas auf die Beine stellen zu wollen.» Niels Hörnö bat seine Patientin, bei ihrer nächsten Senegal-Reise abzuklären, inwiefern zahnärztliche Hilfe gefragt ist. «Nicht nur gefragt – dringend notwendig», habe sie ihm schliesslich geantwortet. Somit war für den gelernten Zahnarzt klar: «Ich möchte meinen Traum verwirklichen.»

    Ein herzliches «Merci» aus Senegal

    2015 reiste Niels Hörnö zum ersten Mal zusammen mit Ute Wild nach Senegal. Mittlerweile zählt der Verein Zahnärzte für Afrika sechs Mitglieder, die schon fünf Mal nach Senegal gereist sind, um zu helfen. «Vielen Kindern musste ich Zähne ziehen, weil sie einfach schon total abgestorben waren», erzählt er den Kindern der Primarschule Nendeln. In der Schulaula zeigt er ihnen auf einer Leinwand Bilder von seinem letzten Hilfseinsatz. Auf dem letzten Bild sind Kinder zu sehen, die ein Plakat in die Höhe halten, auf dem in Grossbuchstaben geschrieben steht: MERCI!

    Dieser Dank gilt nicht nur den Zahnärzten, die vor Ort geholfen haben. Er gilt auch den Primarschulkindern von Mauren und Schaanwald. Denn sie haben mit ihrer Ostereier-Aktion eine stolze Summe in der Höhe von 6900 Franken für einen Schulbau in Senegal gesammelt. «Die Primarschule Mauren hatte mich angefragt, ob ich von einem Hillfsprojekt wisse, das die Kinder im Rahmen ihrer Sammelaktion unterstützen könnten», erzählt Niels Hörnö. Über seinen Vorschlag musste er natürlich nicht lange nachdenken. Und auch die Schüler und Lehrer waren von seiner Idee angetan und haben gesammelt, was das Zeug hält.

    Dass sie so viel zusammenbringen, hätten sie nie gedacht – und schon gar nicht, dass mittels privater Spenden sogar so viel Geld zusammengekommen ist, dass es für mehr als für einen Schulbau reicht. «Was könnten wir den Kindern für die übrigen 600 Franken noch schenken?», fragte Niels bei seinem Besuch in die Runde der Schaanwälder Schul­kinder. «Noch ein Haus!», rufen die Kinder euphorisch. Doch dafür würde dann das Geld auch in Senegal nicht reichen. Kurzerhand macht Niels Hörnö einen Vorschlag: «Wir schenken ihnen Zahnbürsten und für jedes Klassenzimmer einen Schrank, wo sie die Zahnbürsten verstauen können.» Und beim nächsten Besuch zeige er den Kindern dann auch gleich, wie man richtig Zähne putzt. Die Schulkinder sind begeistert von der Idee.

    Ziel: Den Menschen nachhaltig zu helfen

    Während der zwei Wochen, die Niels Hörnö in Senegal vor Ort ist, zieht er Kindern Zähne, die herausmüssen, behandelt Entzündungen und unterrichtet ihnen Mundhygiene. «Afrika durchlief in zehn Jahren eine Entwicklung, wie wir sie bei uns in 100 Jahren erlebten», sagt Niels Hörnö. Dazu gehöre auch eine Verbreitung westlicher Ernährung – unter anderem mit viel mehr Zucker. «Ziel ist es deshalb, den Menschen bei dieser Umstellung mit Informa­tionen, Zahnprophylaxe und Zahnbehandlungen nachhaltig zu helfen.»

    Den nächsten Einsatz in Senegal hat Niels Hörnö für März geplant. «Die ersten zwei Jahre waren wir im Norden Senegals und haben in dem kleinen Dorf Alwar und in der Stadt Ndioum Prophylaxearbeit und im zweiten Jahr auch Behandlungen gemacht.» Nach zwei Jahren, wo sie sich auf die Arbeit in den südlicher gelegenen Dörfern Mbetite und Diohine konzentriert hatten, beschloss die Helfer-Crew auch den Norden mit Ndioum und Alwar einzuschliessen. Im März geht es nochmals in den Norden. Arbeiten werden die Zahnärzte in Diohine, wo sie auch das neue Klassenzimmer besichtigen werden. In der Nähe von Mbour werden die Helfer die Prophylaxearbeit an einer Schule für gehörlose Kinder weiterführen.

    Niels Hörnö freut sich, «diesen Menschen zu helfen. Dies ist eine Bereicherung für mein Leben.» Zu sehen, wie die Menschen auch ohne jeglichen Luxus glücklich sein können, werte seinen Alltag auf, sagt Niels Hörnö. «Ich helfe ihnen medizinisch, sie erwärmen immer wieder mein Herz mit einer unbändigen Dankbarkeit, die sie mir schenken.» (bfs)

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  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Ehrenamtliches Engagement in Nepal: Die Würzburger Zahnärzte (Oliver Heilmann und Katharina Kretzer sowie Nursen Tekin aus Heilbronn behandelten Kinder in Malekhu.


    Die Armut ist groß in dem südasiatischen Land, das zwischen Indien und Tibet liegt, Hilfe wird dringend benötigt: Auch dieses Jahr reiste der Würzburger Zahnarzt Oliver Heilmann wieder nach Nepal, um in dem Städtchen Malekhu - etwa 70 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu - Kindern die Zähne zu reparieren und sie über Zahngesundheit aufzuklären. Es ist bereits das vierte Mal seit 2012, dass er zwei Wochen seines Jahresurlaubs nahm, um sich ehrenamtlich zu engagieren.
    Mittagessen in der Schule in Malekhu. Foto: Heilmann

    Zum ersten Mal waren nun die jungen Zahnärztinnen Katharina Kretzer aus Würzburg und Nursen Tekin aus Heilbronn mit dabei. Menschen unterstützen und einen kleinen Beitrag zur Entwicklungshilfe leisten – das sind die Beweggründe des Teams. „Mit diesem Einsatz habe ich die Möglichkeit zu helfen und sehe, dass die Hilfe direkt ankommt“, so die 24-jährige Kretzer. Es sei eine tolle Erfahrung gewesen und bestimmt nicht das letzte Mal, dass sie sich ehrenamtlich engagiere.

    Gesundheitsstation im Schulgebäude

    Unterwegs waren die Zahnärzte im Dienste der Hilfsorganisation Nepalhilfe Kulmbach e.V., die sich seit vielen Jahren in Malekhu engagiert. Der Verein baute dort eine Schule auf, die 2006 eröffnet wurde. Etwa 400 Grund- und 800 Hauptschüler werden heute dort unterrichtet. Neben Zahnärzten waren dank der Nepalhilfe auch schon Ärzte sowie Augenoptiker und Akustiker vor Ort.
    Herzliche Begrüßung der Zahnärzte vor Ort. Foto: Heilmann

    Im Schulgebäude selbst befindet sich auch die Gesundheitsstation, in der die Zahn-Behandlungen stattfinden. „Wir konnten etwa 300 Kinder behandeln“, erzählt Heilmann. Füllungen und das Ziehen von Zähnen standen dabei auf der Tagesordnung. „Die Anzahl der Zähne, die mit Füllungen versorgt werden konnten, ist inzwischen viel höher als die derjenigen, die gezogen werden mussten“, freut sich der 54-Jährige. Erfolge seien deutlich erkennbar, seit die Kinder durch die Einsätze der Zahnärzte regelmäßige Kontrollen haben "und auch selbst ihre Zähne regelmäßig putzen". Da tauche Karies nicht mehr so oft auf wie zuvor.
    Begeistert von der Herzlichkeit der Menschen

    Dennoch ist ein allgemein schlechter Gebisszustand vor allem bei den neuen Schulkindern erkennbar, die bisher keine Aufklärung im Bereich der Zahnpflege erhalten haben. „Da müssen wir dranbleiben“, sagt die 24-jährige Nursen Tekin.

    Heilmann und seine Kolleginnen sind begeistert von Land und Leuten und der Herzlichkeit der Menschen dort – trotz ihrer oft großen Armut. „Wir wurden sehr herzlich empfangen und waren von der Gastfreundschaft überwältigt. Vor allem die Kinder haben sich sehr über unseren Besuch gefreut. Das gibt soviel zurück“, so Kretzer.

    Spendenkonto: Mitglied der Nepalhilfe Kulmbach kann jeder werden oder eine Patenschaft übernehmen. Nepalhilfe Kulmbach, BIC: BYLADEM1KUB, IBAN: DE48 77150000 0000 110130, Info: www.nepalhilfe-kulmbach.de

  • Wenn neue Zähne Luxus sindDatum16.11.2019 23:12
    Foren-Beitrag von carlos im Thema

    ein Vorbild: Albert Schweitzer. „Es ist ein Jugendtraum von mir, medizinische Hilfe in den ärmsten Ländern der Welt leisten zu dürfen“, sagt der Münchner Zahnarzt Stefan Rohr. Und diesen Traum hat er sich erfüllt. Seit 2010 ist der 59-Jährige aktives Mitglied der Hilfsorganisation Zahnärzte ohne Grenzen. Seit 2018 ist er sogar der Präsident des Vereins, der derzeit rund 2400 Mitglieder zählt.

    Zweimal im Jahr packt Rohr seine fünf Koffer und fliegt nach Afrika, um die Bevölkerung zahnmedizinisch zu behandeln. „Mein erster Einsatz war 2011 in Sambia“, erzählt der Mediziner. Es war das erste afrikanische Land, in dem Zahnärzte ohne Grenzen arbeiteten. „Wir mussten viel improvisieren.“ Seitdem geht es für Zahnarzt Rohr regelmäßig nach Namibia. Die Einsätze organisiert und finanziert er selbst. Lediglich Zahnhelferinnen und Zahntechniker werden vom Verein mit Zuschüssen unterstützt.

    In den fünf Koffern: unter anderem Luftballons, Buntstifte, Fußbälle und natürlich auch Zahnbürsten für die Kinder. „Ich verzichte lieber auf persönliche Dinge“, sagt Rohr. Für mehr Platz für die Mitbringsel in seinen Reisetaschen. Der Zahnmediziner ist mit Zahnarzthelferinnen und Zahntechnikern oft über 14 Stunden unterwegs. Von Windhoek geht es mit einem Leihwagen zu den jeweiligen Einsatzorten. Die Routen sind nicht immer einfach, über Schotterpisten zu fahren sei anstrengend, sagt der Zahnmediziner. Reifenschäden gehörten zur Tagesordnung.

    Und auch am Einsatzort kann es Probleme geben: „Da es nicht überall Wasser gibt, müssen wir unterwegs abgepacktes Nass kaufen und den fehlenden Strom mit einem mitgebrachten Generator erzeugen. Nichts darf fehlen, was dringend benötigt wird. Das setzt eine akribische logistische Planung voraus“, erklärt Rohr. Seine vorübergehenden Arbeitsplätze sind abgeschiedene kleine Dörfer mit ihren Krankenstationen – bis zu 950 Kilometer von Windhoek entfernt. Und diese sind meist nur notdürftig eingerichtet: „Es gibt keinen Arzt vor Ort, nur eine Krankenschwester oder einen Krankenpfleger“, so Rohr. In der Provinz Karas zum Beispiel versorgen drei staatliche Zahnärzte 92 000 Einwohner.
    Mit Zahnlücke bekommen Namibier keinen guten Job

    Bei ihren Einsätzen werden Rohr und sein Team stets von einheimischen Krankenschwestern begleitet. Während des Aufenthalts behandeln sie bis zu 1000 Patienten. Und sie besuchen auch Schulen, um den Kindern die richtige Zahnpflege zu zeigen – mit Erfolg. „Die Karies ist signifikant zurückgegangen“, freut sich Rohr.

    Medizinische Geräte wie mobile zahnärztliche Arbeitsstühle und Sterilisatoren müssen aus Deutschland mitgebracht werden. Ebenso Medikamente, Füllungsmaterialien und Ersatzteile. Das Gastland stellt eine Arbeitserlaubnis und Zollbefreiung aus, sodass alle Materialien gebührenfrei eingeführt werden können.

    Aber nicht nur Füllungen oder das Ziehen von Zähnen stehen bei Rohrs Reise nach Namibia auf dem Programm. „Seit vier Jahren können wir auch Prothesen herstellen. Wir haben ein komplettes mobiles Labor vor Ort“, sagt er. Besonders wichtig sei das, weil Patienten mit Frontlücken in Namibia große Mühe hätten, einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden. Zahnlücken passen einfach nicht zu einem gepflegten Erscheinungsbild – gerade im Tourismus-Bereich. Die mitreisenden Zahntechniker stellen Kunststoffprothesen her und ersetzen damit die fehlenden Zähne. „Dabei ist es für uns immer wieder berührend, beobachten zu können, wie Patienten erstmals im Spiegel ihr lückenloses, strahlendes Lachen betrachten“, erzählt Rohr. Oft hören er und sein Team dann die Worte: „May I hug you – darf ich Sie umarmen?“

    Für einen Zahnarztbesuch legen manche Patienten Gewaltmärsche zurück. Viele von ihnen sind tagelang unterwegs, um sich von Zahnarzt Rohr behandeln zu lassen. Die Verständigung klappt meistens auf Anhieb ganz gut. Die jungen Patienten lernen schon in der Schule Englisch. Die ältere Bevölkerung spricht überwiegend Afrikaans oder eine der elf Stammessprachen in Namibia, für die sich meist ohne Probleme ein Dolmetscher findet.

    Zahnbürsten sind bei allen Patienten heiß begehrt, aber leider nicht immer in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Namibier wissen sich aber zu helfen, beobachtet Rohr. „Von einem bestimmten Busch werden kleine Zweige abgebrochen, auf denen so lange herumgekaut wird, bis ein bürstenähnliches Gebilde entsteht – ideal zum Zähneputzen.“

    Gerne übernachtet der Münchner Zahnarzt auf kleinen Gästefarmen, denn hier bekomme er einen anderen Blick auf das Land – er lerne die Probleme und Sorgen der Farmer kennen. „Jeden Morgen stieg zum Beispiel ein alter Farmer auf eine Sanddüne und betete vor einem Kreuz um Regen. Denn die Regenzeit ist in den letzten Jahren ausgeblieben und das für die Tierherden so wichtige Gras wächst nicht mehr. Das hat mich sehr berührt.“
    Für die Einsätze opfert Rohr seinen Jahresurlaub

    Ebenfalls ein berührendes Erlebnis für Rohr und sein Team: Die Jungen und Mädchen der vier Schulen von Karasburg haben für sie gesungen, getanzt und sogar ein kleines Theaterstück aufgeführt. „Der Schuldirektor sagte uns, dass man sich auf diesem Wege sehr gerne bei uns bedanken möchte, denn niemand von ihnen hat Geld und kann unsere Leistungen bezahlen.“

    Auch in diesem Jahr war Rohr schon zweimal in Namibia: im Februar und Juni. Dafür „opfert“ er gerne – wie seine Kollegen auch – seinen Jahresurlaub. Von seinen Auslandseinsätzen können sich auch seine Münchner Patienten überzeugen. Im Wartezimmer seiner Praxis in der Nähe des Rotkreuzplatzes liegen Fotobücher aus, in denen die Arbeit des Zahnarztes in Namibia genau beschrieben wird. Auch eine Altgoldsammeldose mit der Aufschrift „Ihre alten Kronen für ein neues Kinderlachen“ steht bereit. Mit altem Zahngold können Rohrs Patienten die Zahnärzte ohne Grenzen unterstützen. „Wir sind aber nicht nur auf Zahngold- oder Geldspenden angewiesen“, sagt Rohr. „Wir freuen uns auch über zahnärztliche Instrumente, die aus Praxisauflösungen stammen.“
    (Sabine Neumann)

  • Wenn neue Zähne Luxus sindDatum16.11.2019 23:12
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Wenn neue Zähne Luxus sindDatum16.11.2019 23:12
    Thema von carlos im Forum Namibia

    Zweimal im Jahr fliegt der Münchner Zahnarzt Stefan Rohr nach Namibia, um die Menschen dort kostenlos zu behandeln

    Wenn Stefan Rohr für seine Reisen nach Namibia seine fünf Koffer packt, kommen Medikamente, zahnärztliche Instrumente und jede Menge Zahnbürsten ins Gepäck. Der Münchner, aktiv bei den Zahnärzten ohne Grenzen, legt in Afrika aber nicht nur Füllungen oder zieht Zähne. Mit seinem Team stellt er vor Ort sogar Zahnprothesen her. Er macht die Menschen damit glücklich. Und erhöht auch ihre Chance auf eine gut bezahlte Arbeit.

    S

  • Thema von carlos im Forum Kenia

    Nachhaltige Hilfe leisten – das war von Anfang an das Ziel von Zahnarzt Dr. Hans-Joachim Schinkel aus Schallenburg in Thüringen. Die Partner dazu fand er vor 20 Jahren in Kenia - er gründete Dentists for Africa (DfA).
    Vor 20 Jahren reiste Schinkel zum ersten Mal nach Kenia und baute den Kontakt zu zwei Franziskanerinnenorden auf. Anfangs führte er dort Patientenbehandlungen durch, selbst wenn dazu kaum Geräte zur Hand waren. Bald folgte ein erster Containertransport. Inzwischen wurden durch Dentists for Africa 14 Zahnstationen errichtet, die an örtliche Krankenhäuser oder Gesundheitszentren angegliedert sind und von kenianischem Personal mit Unterstützung deutscher Einsatzleistender geführt werden.

    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...ement-in-kenia/

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Ruanda

    Zur Vorbereitung eines Hilfseinsatzes im nächsten Jahr reiste Dr. Franz-Josef Ratter aus Deidesheim vom 12. bis 20. Oktober nach Ruanda. Eine Inspektionsreise durch das Land der tausend Hügel.

    Das Wetter macht dem Regenwald alle Ehre: Nebelschwaden ziehen sich über den Nationalpark Nyjungwe. Es ist trüb und nass und für ein Land knapp südlich des Äquators mit 16 Grad sehr kühl. Regenzeit in Ruanda, dem Land der 1.000 Hügel. Die gut asphaltierte Straße schlängelt sich bergauf bergab bis auf knapp 2.700 Meter Höhe im äußersten Südwesten des Landes nach Osten in Richtung Butare, dem heutigen Huye.
    Alle 200 bis 300 Meter steht ein schwer bewaffneter Soldat

    Anfang Oktober hatte es unweit der Grenze zum Kongo acht Tote und 18 Verletzte gegeben. Unser Weg führt uns bis an diese Grenze im Westen und nahe Burundi im Süden. Alle 200 bis 300 Meter steht ein schwer bewaffneter Soldat des ruandischen Militärs, um die Straße zu sichern. Für uns Europäer eine gespenstische Situation.

    Mit drei Zahnärzten und einem Unfallchirurgen sind wir für Dental Roots – raçines dentaires, Aktion Zahnwurzel e.V. – unterwegs. Wir wollen unsere Standorte in Ruanda besuchen und dabei einen größeren Arbeitseinsatz mit bis zu zehn Kolleginnen und Kollegen im Frühjahr 2020 vorbereiten. Außerdem sollen neue mögliche Standorte abgeklärt und, wenn möglich, eine Partnerschule für eine Schule in Rheinland-Pfalz gesucht werden. Rheinland-Pfalz unterhält seit 32 Jahren eine Partnerschaft mit dem Staat Ruanda und unterstützt jedes Jahr viele Projekte von Initiativen und Vereinen in diesem Land, auch unsere Projekte werden gefördert. Die Suche nach einer Partnerschule steht dabei noch ganz am Anfang. Zwar gibt es auf ruandischer Seite viele Schulen, die an einer Partnerschaft interessiert sind, aber bislang ist noch keine Entscheidung gefallen.
    Zahnarztdichte: Seit 2016 von 17 auf 34

    Besucht hatten wir unter anderem das Universitätskrankenhaus (CHUK) in Kigali. Dort haben wir 2014 ein komplettes Behandlungszimmer mit Kompressor, Röntgengerät, Behandlungseinheit, Behandlungsschränken einrichten können. Wir lernten bei dieser Gelegenheit den neuen Leiter der zahnmedizinischen Abteilung, Dr. Achilles, kennen. Er ersetzt seinen Vorgänger, der uns bei unserem Besuch im Frühjahr 2018 begrüßt hatte. Die Fluktuation in den medizinischen Funktionsstellen scheint in Ruanda extrem hoch zu sein, dabei gab es bis vor drei Jahren lediglich 17 akademisch ausgebildete Zahnärzte im ganzen Land. Inzwischen gibt es eine akademische Ausbildung, die auch zu einer international anerkannten Approbation führt, so dass die Zahl auf inzwischen 34 Kollegen gewachsen ist und auch in Zukunft mit einem weiteren Anstieg zu rechnen sein wird.
    Frisch ausgepackt: die Phantomkopfausstattung

    Nach dem Besuch des CHUK stand der Besuch der Universität Ruanda auf dem Programm. Dr. Crispinus, der Leiter der zahnmedizinischen Abteilung, war stolz, dass er uns die neuen Ausbildungs- und Vorlesungsräume zeigen konnte. Frisch ausgepackt und gerade im Aufbau war die von der Universität Marburg gestiftete und durch das Ehepaar Martin und Kerstin Klingelhöfer vermittelte Phantomkopfausstattung.

    Am zweiten Tag stand der Besuch unseres Standortes Ruhengeri – heute Musanze – ganz im Norden an der Grenze zu Uganda gelegen auf dem Programm. Auch hier hatte zwischenzeitlich die Leitung der Klinik gewechselt, sodass vor allem das Kennenlernen im Mittelpunkt der Gespräche stand. Auf dem Rückweg nach Kigali ging es dann circa 60 km über befestigte Pisten durch eine hügelige Landschaft zum Distriktkrankenhaus Ruli, mit dem wir eine enge Partnerschaft pflegen.

    Im Mittelpunkt stand hier der Anschluss eines im letzten Jahr mitgebrachten Quattrocare-Geräts an, da es der Klinik nicht gelungen war, einen Druckluftverteiler zu besorgen. Die strahlenden Gesichter, als alles funktionierte, bleiben uns in besonderer Erinnerung.

    Der zweite Teil unserer Reise führte uns in den Süden des Landes, konkreter: ins Distriktkrankenhaus Mibilizi, das wir das erste Mal auf dem Programm hatten. Hier beabsichtigt die Diözese Speyer einen Erweiterungsbau für die Mutter-Kind-Abteilung herzustellen. Der Zustand dieser Klinik ist im zahnmedizinischen Bereich – gelinde gesagt – „basic“. Unsere Gespräche mit dem stellvertretenden Direktor und dem Dentalverantwortlichen waren herzlich, aber auch mit hohen Erwartungen ihrerseits verknüpft. Inwieweit wir hier eine Kooperation eingehen können, werden wir erst nach intensiver Analyse entscheiden können.

  • Thema von carlos im Forum Costa Rica

    Hospital San Juan De Dios Servicio De Cirugia Oral y Maxilofacial y ortodoncia
    Jefe de Servicio: Dr. Jairo Vargas Martinez
    Apartado No 1475-1000 San José, COSTA RICA
    Tel: 00506 - 257 - 6282


    DR. JAIRO VARGAS MARTINEZ
    Dirección: San Pedro De Montes de Oca, San José. Frente al Banco Popular.

    Teléfonos: 2280-1518 y 8864-02020

    Email: dentaldoctorcr@gmail.com

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Costa Rica

    Schon seit der Schulzeit reizt es mich in andere Länder zu reisen und andere Kulturen näher kennen zu lernen. Also stand auch schon länger für mich fest, dass ich einen Teil meiner Famulaturzeit gerne im Ausland verbringen möchte. Durch Infoabende und auch als aktives Mitglied der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudenten Deutschland) erschien es mir am einfachsten eine von der bvmd organisierte Famulatur zu machen und ich bewarb mich für meine zweite Famulatur, nach dem 6. Semester, für verschiedene Länder. Ein Land in Mittelamerika schien mir geeignet, da ich Spanisch spreche und mit der südamerikanischen Kultur, durch ein Soziales Jahr in Ecuador, schon vertraut war. Über Costa Rica hatte ich von Freunden und Bekannten sehr viel Positives gehört und daher war es auch meine erste Wahl.

    Wie hast du dich vorab über den Aufenthalt informiert, ihn anschließend organisiert und finanziert?

    Insgesamt ging die Vorbereitung ziemlich reibungslos vonstatten, da das meiste von der bvmd geregelt wird. Für die Bewerbung werden Standarddokumente, wie Impfpass, Reisepass, Motivationsschreiben benötigt. Ein Spanisch-Sprachzertfikat ich kostenlos über die Uni erhalten. Durch die lokale Austauscharbeit wusste ich welche Dokumente ich stempeln und ausfüllen lassen muss, was aber auch prinzipiell einfach zu regeln ist. Die Flugkosten wurden durch den Fahrtkostenzuschuss, den man eigentlich immer über die bvmd erhält, abgedeckt. Als Unterkunft werden in Costa Rica immer Gastfamilien ausgewählt. Dies hat den Vorteil, dass einem nichts passieren kann. Hat aber ebenfalls den Nachteil, dass man sich nach ein paar Wochen danach sehnt sich mal einen Meter alleine bewegen zu dürfen.

    Gab es bei der Vorbereitung Schwierigkeiten oder Hindernisse, auf die du gestoßen bist?

    Nein, die ganzen Dokumente für die Bewerbung beim bvmd und dann nach der Zusage für Costa Rica zu besorgen war etwas nervig, aber direkt Hindernisse gab es nicht.

    Wurdest du von einem Programm oder einer Organisation unterstützt? Falls ja: Welche Unterstützung hast du bekommen und wie hilfreich war sie?

    Über die bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudenten Deutschland) bekommt man einen Famulaturplatz und eine Unterkunft organisiert. Ein Fahrtkostenzuschuss (für den man sich extra bewerben muss) erhält man eigentlich auch immer. Insgesamt ist das natürlich sehr hilfreich!

    Vor Ort: In Costa Rica

    Was ist dir über Land & Leute in Erinnerung geblieben?

    Auch wenn es für mich nicht die erste Reise nach Lateinamerika war, gab es für mich einige neue Seiten zu sehen. Es war das erste Mal, dass ich das Land aus der Sicht der Oberschicht kennengelernt habe. Alle Medizinstudenten haben eher etwas mehr Geld. Wir wohnten in einem abgesperrten und bewachten Viertel, das mehr an die Staaten erinnerte als an ein Entwicklungsland. So hatte ich ein großes Haus und ein eigenes Zimmer. Andererseits musste ich mich an das Leben mit Hausmädchen gewöhnen und daran dass wir jeden Weg mit dem Auto gefahren sind und ich immer auf irgendwen angewiesen war, der mich mitnehmen oder abholen konnte um das Haus zu verlassen. Vom Bus fahren wurde mir abgeraten, da dies zu gefährlich sei. Dies hat mich nach vier Wochen durchaus ein wenig genervt. Unter der Woche habe ich daher einige Nachmittage zu Hause verbracht, die ich lieber rausgegangen wäre.

    Was hat dich überrascht?

    Positiv überrascht war ich vom Aufbau des Medizinstudiums in Costa Rica. Die Studenten werden aus meiner Sicht sowohl in der Theorie als auch in der Praxis sehr gut ausgebildet.


    Wie sind die Leute vor Ort auf dich zugegangen bzw. wie hast du die Lebensart dort empfunden?

    Die Menschen in Costa Rica waren sehr gastfreundlich und der Kontakt zu den lokalen Studenten war klasse.
    Fazit: Sprachkenntnis

    Welche Tipps kannst du für ein solches Vorhaben geben?

    Es ist auf jeden Fall sehr hilfreich wenn man die Sprache gut beherrscht, am besten schon einige medizinischen Fachbegriffe und wenn man von dem Fach in dem man die Famulatur macht schon Ahnung hat.

    Würdest du im Nachhinein etwas anders machen, wenn du könntest? Wenn ja was?

    Nein 🙂

    Wie würdest du deinen Aufenthalt in einem Satz beschreiben?

    Insgesamt bin ich total glücklich, dass ich die Möglichkeit des Auslandsaufenthaltes hatte, viele tolle Menschen kennengelernt habe, viele neue Eindrücke gewonnen habe und würde jederzeit nochmal dorthin fliegen.

  • Dental MavericksDatum20.10.2019 22:32
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Dental MavericksDatum20.10.2019 22:32
    Thema von carlos im Forum Marokko

    Dental Mavericks (DM) is a charitable dental relief organisation registered in the United Kingdom with ongoing operations in Morocco and Lebanon, supporting vulnerable communities. Since 2010, the central mandate of Dental Mavericks has focused on promoting oral hygiene education and practice, and more broadly, making dental care accessible to vulnerable populations. Our priority is to address root causes and take people out of dental pain. Dental Mavericks also participates in cutting-edge medical research in collaboration with leading dental institutions. In all areas of Dental Mavericks activities, we champion an ethos of high-quality care that is patient-led and dignified.

    Our core programmes form the basis for this mission:

    Volunteer programme
    Outreach programme
    DM Clinics programme

    As of April 2019, we have reached approximately 59,000 beneficiaries in 93 locations through 61 successful outreach projects with the support of 698 volunteers. This is all achieved on a shoe-string budget with the help of volunteer professionals and a carefully nurtured network of dental supplies donors that enables us to provide care to a high standard.

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