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  • Thema von carlos im Forum Guinea

    Nordhessische Zahnmedizin am anderen Ende der Welt. Für zwei Wochen tauscht Zahnarzt Dr. Sören Linge aus Kassel den ruhigen Praxisalltag gegen das Leben an Bord von Mercy Ships in Afrika. Hier wird er den Hilfseinsatz der Organisation (siehe unten) in Conakry, der Hauptstadt Guineas, unterstützen. „Vor 20 Jahren, also nach meinem Zivildienst und vor meinem Studium, war ich schon einmal für Mercy Ships im Einsatz, damals allerdings noch als Helfer an Deck des Schiffes. Jetzt werde ich zwar an Bord schlafen und leben, die Zahnklinik ist jedoch vor Ort an Land aufgebaut. Dort geht es um die alltäglichen Dinge eines Zahnarztes wie Zähne ziehen und füllen, wobei wir auch viel aufklären und Prophylaxe durchführen werden. Auf 150.000 Bürger kommt dort vielleicht ein Zahnarzt. Daher werden die Leute vor Ort ausgebildet und wir sind auch für die Hilfe zur Selbsthilfe zuständig“, berichtet der 41-jährige Familienvater.

  • Zähne ziehen in der MongoleiDatum30.09.2018 20:16

    Die Radebeuler Zahnärztin Uta Vogt reiste für einen Hilfseinsatz in das Land nach Zentralasien.


    https://www.sz-online.de/nachrichten/zae...ei-4021986.html

  • Mission Zahnarzt-HeldenDatum24.09.2018 23:14
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Mission Zahnarzt-HeldenDatum24.09.2018 23:14

    Mission
    Mehr Zeit, um Zahnärzti| zu sein.

    Unsere Mission bei Zahnarzt-Helden ist gleichzeitig die wohl wertvollste Währung der Welt — nämlich Zeit.

    Wir glauben daran, dass Zahnärzte und Zahnärztinnen ebenso wie Fachberater/-innen gleichermaßen das Bedürfnis haben, ihre Zeit im Berufsleben so effizient wie möglich zu nutzen.

    Mit unserer Dienstleistung möchten wir deshalb dafür sorgen, dass beide Parteien einfacher und kostengünstiger zueinander finden.

    Das Internet ermöglicht es uns, solche Geschäftsbeziehungen ort- und zeitunabhängiger zu gestalten und dadurch auf beiden Seiten für große Zeiteinsparungen zu sorgen.

    Mit der Digitalisierung möchten wir den persönlichen Kontakt beim Kauf von erklärungsbedürftigen Medizinprodukten angenehmer und gleichzeitig vorteilhafter gestalten.

    So haben Zahnärzte und Zahnärztinnen mehr Zeit für Ihre Patientinnen und Patienten. Fachberater/-innen erzielen eine höhere Qualität ihrer Beratung.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Kambodscha

    It was so wonderful to have dental checkup and dental treatment for our children at Kandal Community Centre (KCC). Thank Mini Molars Cambodia our great partner and German Dentists so much for always be there and ready to support us. We just love to see these children smile happily and have a great future. Please help us invest in these children happiness and make a better Cambodia by donating via the link below:



    This project will help over 200 underprivileged children get the opportunity to go to class every day. This project aims to focus on English education, basic health & hygiene, sports, arts which lead these kids to fully develop and grow up with well-rounded capacity. With the proposed USD7,200 fundraising will help those over 200 children to go to class for a year for 2019.


    https://www.globalgiving.org/projects/he...community-kids/

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Madagaskar

    Wir freuen uns, dass unser vierter Einsatz in Madagaskar in diesem Jahr mit voller Kraft angelaufen ist. Ein Team aus fünf Studentinnen sowie drei Zahnärztinnen und einem Zahnarzt bringt zahnärztliche Hilfe in die Ausbildungsstätte Soltec/DMVE e.V. in Antananarivo und in die Schule Marillac im Süden des Landes in Fort Dauphin. Mit viel Material und Spannung auf das Bevorstehende im Gepäck hat sich das Einsatzteam vor gut einer Woche auf den Weg gemacht. Wir danken unserem Team für ihre Zeit, ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, zur Verbesserung der Mundgesundheit in Madagaskar beizutragen! Viel Spaß und Freude bei der Arbeit!

  • Heidenauer Zahnarzt auf HilfsurlaubDatum13.09.2018 23:08
    Thema von carlos im Forum Kambodscha

    Gambia, Kambodscha, Kenia, Thailand: Das liest sich wie neidisch machende Urlaubsziele. Frank Würfel wählt die Länder nach anderen Gesichtspunkten aus. Der Heidenauer Zahnarzt geht dort hin, wo er effektiv helfen kann. Effektiv heißt, wo er gebraucht wird, die Menschen etwas von seinem Aufenthalt haben und kein Geld in große Organisationen fließt. Er sucht und findet immer wieder andere kleine karitative Vereine und hat bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

    https://www.sz-online.de/nachrichten/hei...ub-3996965.html

  • Thema von carlos im Forum Deutschland

    Zahnschmerzen, Tuberkulose, Sucht, ein von Ratten zerfressener Fuß: In die Elisabeth-Straßenambulanz kommen Obdachlose, die bei der normalen Krankenversorgung durchs Raster fallen. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen. Und warnt: Es gibt eine gesellschaftliche Fehlentwicklung.


    Tadeusz B. hat seinen Humor nicht verloren. „Stillhalten“, sagt Krankenschwester Maria Förster und fängt an, das Bein des 62-Jährigen mit einem dicken, desinfizierenden Verband zu umwickeln. „Ich hab’ ja keine andere Wahl“, sagt der gebürtige Pole und grinst. Seit März lebt er wieder auf der Straße, nachdem er zuvor einige Monate in der Obdachlosenunterkunft im Ostpark untergekommen war.

    Der gelernte Elektriker hat schwache Venen und seit zwei Wochen ein offenes Geschwür am Knöchel. Mit einem ordentlichen Verband und drei Tagen Bettruhe eigentlich harmlos. Ohne Bett, ohne Krankenversicherung und mit ständig hohem Stresslevel hingegen ein richtiges Problem: „Wenn man das nicht behandelt, kommen erst die Fliegen und dann die Maden“, sagt Maria Goetzens.

    Die Ärztin leitet die Elisabeth Straßenambulanz (ESA) seit 1996 – und hat all das, von dem sie spricht, bereits gesehen: Den Mann mit den Maden in der Wunde. Oder den, dem die Ratten nachts die halbe Ferse abgebissen hatten. 1515 Patienten hat die ESA in der Klingerstraße im vergangenen Jahr behandelt, pro Tag zwischen 40 und 50 Menschen.

    Sie kommen mit akuten Verletzungen, aber immer häufiger auch mit psychischen oder chronischen Erkrankungen: Seit die ESA ihre Tätigkeit aufnahm, hat sich das Altersniveau der Patienten um zehn Jahre nach hinten verschoben. Und noch etwas hat sich verändert: Während die Patienten vor 25 Jahren vorwiegend deutsch waren, kommen heute 70 Prozent aus dem Ausland, vor allem aus Bulgarien, Rumänien und Polen. So wie Tadeusz B, der drei Kinder hat und von seiner Frau getrennt lebt.

    „Diese Menschen sind hier, um hier Geld für ihre Familien zu erwirtschaften“, sagt Goetzens. Meist mit Schwarzarbeit. Denn um legal arbeiten zu können, braucht man in Deutschland einen Wohnsitz. Und um eine einigermaßen bezahlbare Krankenversicherung zu bekommen, eine legale Arbeit. 84 Prozent der Patienten waren 2017 nicht krankenversichert. Ihnen bleiben die ESA oder andere Hilfsangebote, die ihre Mitarbeiter und Medikamente durch Spenden finanzieren.
    Wer bekommt Prothese?

    Das führe oft zu schwierigen ethischen Entscheidungen, sagt Goetzen. „Wir können zum Beispiel nicht für jeden, der keine Zähne mehr hat, eine Zahnprothese anfertigen.“ Mehr als zwölf pro Jahr könne sich die ESA, die seit 2009 auch Zahnarzt-Behandlungen anbietet, nicht leisten. Alkoholiker haben von vorne herein schlechtere Chancen, denn wenn der Notarzt sie mit einem Krampfanfall ins Krankenhaus bringt, achtet keiner auf die falschen Zähne – im schlimmsten Fall sind sie am Ende verschwunden. „Klar ärgert mich das dann, weil man ja viel Mühe reingesteckt hat“, sagt Goetzen. Aber manchmal wolle man eben daran glauben, dass ein Patient seine Sucht nun im Griff habe. „Manchmal hat man einen selektiven Blick.“

    Denn eines wollen die Ärztin und ihr Team aus zwölf Hauptamtlichen und 29 Ehrenamtlichen auf keinen Fall: auf die Patienten herabblicken. „Es geht um ganz kostbare Menschen, die alle ihre Geschichte haben.“

    Manchmal endeten die Geschichten dann auch positiv: Etwa die des schweren Alkoholikers, der jahrelang auf der Berger Straße gelebt habe, und mit Hilfe eines Anwohners am Ende wieder mit seiner Familie vereint werden konnte. Oder die des Mannes, der nach Jahren auf der Straße den Schritt zurück zur eigenen Wohnung gewagt hat – und irgendwann anfing, sie einzurichten.
    Obdachlose sterben jung

    Doch manchmal enden sie auch negativ. 14 ihrer Patienten seien im vergangenen Jahr mindestens gestorben, die Dunkelziffer sei aber wohl deutlich höher, sagt Goetzen. Zwar sind Krankenhäuser verpflichtet zu helfen, wenn ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt. Eine aufwendige, nicht lebensbedrohliche Operation oder teure Krebsmedikamente fallen nicht darunter. Und auch die ESA kann sie nicht bezahlen.

    53,5 Jahre alt seien die elf verstorbenen Patienten durchschnittlich geworden, 45,3 Jahre die drei Patientinnen. Das durchschnittliche Sterbealter in Deutschland liegt bei Männern 20 Jahre und bei Frauen 36 Jahre darüber. „In einem Land wie Deutschland“, sagt Goetzen, „muss das doch nicht sein.“

  • Behandlung auf 4.200 MeternDatum10.09.2018 09:05
    Thema von carlos im Forum Nepal

    Kompakte Prophylaxe hat Vorrang

    Das Behandlungsspektrum umfasst Chirurgie, konservierende Behandlung, Zahnreinigungen, inititale PA-Behandlungen, Fissurenversiegelungen und Fluoridierungen. Wert gelegt wird auf eine intensive Individual- und Gruppenprophylaxe, in die auch Lehrer und Eltern mit einbezogen werden. Ein nachhaltiges Behandlungsergebnis mit geringstmöglichem Nachsorgebedarf und Komplikationsrisiko hat Vorrang. Da keine durchgängige zahnärztliche Präsenz gewährleistet ist, müssen die Behandlungen der Volonteerzeit dauerhaft und risikoarm abgeschlossen sein.

    https://www.zm-online.de/soziales-engage..._preview%5D=177

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Eritrea

    Ein Zahn ist schnell gezogen. Der Schmerz hört dann auf. Der Fellbacher Zahnarzt Dr. Harald Jäckle und seine Mitstreiter ziehen in Eritrea nicht selbst eitrige Zähne. Stattdessen bilden sie Menschen in der zahnmedizinischen Kunst aus: „Hilfe zur Selbsthilfe ist unser oberstes Credo“, sagt Jäckle. Jedes Jahr verbringen er und andere Helfer aus Fellbach mindestens zehn Tage im Nordosten Afrikas.

    In Eritrea leben Menschen in extremer Armut, ein autoritäres Regime regiert dort mit harter Hand, man kann sich üble Krankheiten einfangen, im Sommer steigt die Temperatur an der Küste auf um die 50 Grad, und das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich vor Reisen etwa ins Grenzgebiet zu Äthiopien: Dr. Jäckle ist sich der Gefahren wohl bewusst.

    Trotzdem fliegt er hin, immer und immer wieder. „Ich fühle mich sicher in Eritrea. Man kann dort viel lernen“, sagt er. Tief berührt haben ihn Begegnungen mit Menschen, die fast gar nichts haben – und dennoch andere beschenken.
    Ehrgeiziges Ziel: Basisversorgung im ganzen Land

    Der Verein „Freie Fellbacher Zahnärzte“, dessen Vorsitzender Jäckle ist, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Ganz Eritrea soll auf eine zahnmedizinische Basisversorgung zurückgreifen können. Beeindruckend viel ist schon erreicht.

    Mehrere Zahnkliniken sind eingerichtet oder im Aufbau. Eine Vielzahl von versierten Assistenzkräften kann selbst Anästhesie-Spritzen setzen, Zähne ziehen oder Füllungen fachgerecht einsetzen. Seit 2016 arbeiten die Fellbacher zudem mit den ersten 17 frisch examinierten einheimischen Zahnärzten zusammen.

    Zu einem Schwerpunkt hat sich die Vorsorge bei Kindern entwickelt. Deren Gebiss ist heute sehr viel häufiger als früher von Karies befallen. Das liegt am Süßzeug aus dem Westen: Zuckerhaltige Getränke erfreuen sich auch in Eritrea großer Beliebtheit, und das hat Folgen – und zwar keine guten für die Zahngesundheit.



    Eine Million Zahnbürsten haben die Fellbacher im Lauf der Jahre schon nach Eritrea geschickt. Damit allein ist es aber nicht getan. Es nutzt auch nichts, betont Jäckle, allerlei Instrumente oder gar Behandlungsstühle in solch ein Land zu schicken – und dann die Menschen damit allein zu lassen.

    Das Fellbacher Team wartet die gespendeten Behandlungsstühle regelmäßig, schult die Assistenzkräfte dort unermüdlich und kümmert sich um all die Details, an welchen sonst Entwicklungshilfe leicht scheitert: Ein Behandlungsstuhl wird in Eritrea innerhalb weniger Tage kaputt, sämtliche Ventile werden verstopft sein, wenn solch ein Stuhl nicht fachgerecht an eine Versorgung mit sauberem Wasser angeschlossen ist, erklärt Jäckle.
    "Wir reden auch wirklich Tacheles“

    Mehrere moderne Zahnbehandlungsstühle haben die Fellbacher bereits per Schiffscontainer nach Eritrea geschickt. „Es wird Tag und Nacht geschraubt, wenn wir da sind“, erzählt der 57-Jährige. Mit einem Zahnmobil fahren eritreische Assistenzkräfte seit vielen Jahren übers Land, und in den Dörfern stehen die Kinder in langen Reihen an, um sich einem Gebiss-Check zu unterziehen.

    Es ist dort üblich, am Straßenrand erworbene Stöckchen zu zerkauen, die sich hernach als eine Art Pinsel zum Zähneputzen gut eignen. Das funktioniere aber nur dann gut, solange sich die Menschen traditionell ernähren.

    „Man kann nur in der Gemeinschaft so etwas stemmen“, betont der Zahnmediziner. Sein Kollege Dr. Jens-Peter Würfel hat vor knapp 20 Jahren das Hilfsprojekt initiiert; Jäckle ist seit fünf Jahren mit dabei. Mehrere Zahnärzte aus Fellbach, ein unermüdlicher Techniker und weitere Helfer bilden den harten Kern eines Teams, das in Eritrea mittlerweile beste Kontakte unterhält.

    Die Fellbacher holen hochrangige eritreische Politiker mit ins Boot; man kennt und trifft sich regelmäßig. „Wir fordern Hilfe von der Regierung. Wir reden auch wirklich Tacheles“, beschreibt Jäckle das Vorgehen. Im Gesundheitsministerium in Eritrea tragen die Fellbacher stets ihre Anliegen vor, und der inzwischen 75-jährigen eritreischen Zahnärztin Dr. Laynesh Gebrhiwet, die in ihrem Land höchstes Ansehen genießt, sind die Fellbacher seit langem freundschaftlich verbunden.
    Respekt: Hochkompetente Assistenzkräfte

    Mit größtem Respekt spricht Harald Jäckle von der Leistung und der Kompetenz der „dental therapists“ in Eritrea. Sie haben zwar kein Zahnmedizin-Studium absolviert, aber sie können vieles, was ein Zahnarzt kann. Jäckle und seine Kollegen schauen während der Behandlungen in den Kliniken in der eritreischen Hauptstadt Asmara oder in der Küstenstadt Massawa mittlerweile meist nur noch zu. Im Anschluss besprechen sie mit den „dental therapists“ die Abläufe: Ausbildung auf Augenhöhe findet hier statt.

    Einen Weisheitszahn herauszuoperieren – das ist eine knifflige Angelegenheit. Ganz besonders dann, wenn der Operateur nicht mal eben ein Röntgenbild anfertigen kann. Jäckle zog vor seinem Engagement in Eritrea nie die Maxime in Zweifel, dass bei solch einer OP unbedingt auch das allerletzte Fitzelchen des Zahns zu entfernen sei. Seine Kollegen in Eritrea haben ihn gelehrt: Es geht auch anders – weil es ohne Röntgengerät einfach anders gehen muss.
    Das Foto entstand im Sembel Hospital in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea. Der Fellbacher Kieferorthopäde Dr. Karl-Erich Stieven arbeitet mit Studenten der Zahnmedizin aus Eritrea zusammen.
    Das Foto entstand im Sembel Hospital in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea. Der Fellbacher Kieferorthopäde Dr. Karl-Erich Stieven arbeitet mit Studenten der Zahnmedizin aus Eritrea zusammen. Foto: Privat

    Jäckle hat auf seinem Laptop ungezählte Fotos gespeichert, die höchst widersprüchliche Eindrücke aus diesem Land widerspiegeln. Es sind lachende Kinder zu sehen, deren Gesichter unbändige Lebenslust ausdrücken. Andere Aufnahmen zeigen Menschen leblos auf der Straße liegend.

    Jäckle hat Kriegsversehrte und Obdachlose in fürchterlichem Zustand gesehen, und das Schicksal der Frauen, die mit ihren vielen Kindern allein und ohne jegliche staatliche Unterstützung zurückgeblieben sind, stimmt ihn mehr als nur nachdenklich. Das Pendeln zwischen den Welten strengt an. Die Sicht auf die Welt, aufs eigene Leben verändert sich nach solchen Erfahrungen.
    Im Umbruch: Hoffnung nach Friedensvertrag

    Eritrea befindet sich im Umbruch. Erst vor kurzem hat das Land einen Friedensvertrag mit Äthiopien unterzeichnet. Es besteht Hoffnung, weshalb Jäckle hin- und hergerissen ist, wenn das Land in westlichen Medien als „Hölle Afrikas“ tituliert wird. Die Lebenserwartung der Menschen ist deutlich höher als noch vor Jahren, die HIV-Quote rückläufig.

    Es sterben heute viel weniger Frauen bei der Geburt, und sie bringen nicht mehr so viele Kinder zur Welt als vor Jahren noch üblich. Christen und Muslime leben friedlich miteinander, diesen Eindruck hat Jäckle mehr als einmal gewonnen. Bereits Grundschulkinder sprechen englisch. An der Universität in der Hauptstadt begegnete Jäckle Zahnmedizin-Studenten, die voller Wissbegier die Inhalte aufsaugten, als wollten sie alles an einem Tag lernen.
    Erfolge: Beide Seiten profitieren

    Harald Jäckle mag die Menschen in dem Land am Roten Meer. Er schätzt ihre „offene, freundliche, verbindliche“ Art, ihre Ambitionen, ihr „Riesenpotenzial“. Das Land könnte sich nun, da der Krieg mit Äthiopien zu Ende ist, „hervorragend entwickeln“, daran zweifelt Jäckle nicht im Geringsten. „Die Frage ist, ob es die Politik dort will.“

    Der Zahnarzt und seine Fellbacher Mitstreiter werden am Ball bleiben. Im März 2019 steht die nächste Reise an, das steht jetzt schon fest: „Man sieht Erfolge. Diese Erfahrung möchte ich nie missen.“
    Fakten zum Land

    Im Zentralstaat Eritrea trifft der Präsident alle wesentlichen Entscheidungen. Das Auswärtige Amt schreibt in seinen Länderinformationen zu Eritrea: Es gibt keine Gewaltenteilung. Eritrea ist ein Einparteienstaat.
    Das Parlament tritt nur auf Anforderung des Präsidenten, zuletzt 2001, zusammen. Es ist damit faktisch inaktiv.
    Die Ausübung von Grundrechten wie Rede– und Meinungsfreiheit, Versammlungs- und Religionsfreiheit ist nicht oder nur extrem eingeschränkt möglich.
    Zahlreiche Regimekritiker wurden seit 2001 ohne rechtsstaatliches Verfahren verhaftet und sind seit Jahren ohne jeden Kontakt zur Außenwelt an geheimen Orten inhaftiert.
    Die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Lage in Eritrea wird seit Jahren in erster Linie durch den Grenzkonflikt mit Äthiopien bestimmt. Vor kurzem haben die beiden Länder einen Friedensvertrag unterzeichnet. Damit ist offiziell der Krieg beendet, der Zigtausende Tote gefordert und die ganze Region destabilisiert hatte.

    Spenden

    Im Verein „Freie Fellbacher Zahnärzte“ sind 25 Praxen engagiert – und damit fast alle Zahnarztpraxen in Fellbach.
    Der Verein unterstützt eine Vielzahl von Projekten. Die zahnmedizinische Hilfe für Eritrea ist das Hauptprojekt.
    Organisatorisch ist die Eritrea-Hilfe des Vereins in die „Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte“ eingegliedert.
    Das Spendenkonto der Stiftung: IBAN: DE28300606010004444000 / BIC: DAAEDEDDXXX

  • Thema von carlos im Forum Global Oral Health

    brings free dental care to impoverished children of Nepal, northern India, Vietnam, Guatemala, and Kenya. http://globaldentalrelief.org

    Helps International- Integrates its programs into the areas of healthcare, education, economic development, and home transformation. HELPS works together with other non-governmental organizations (NGOs), private enterprise, and cooperates with local and national governments to promote sustainability of its programs. http://www.helpsintl.org/programs/medical.php



    Health Volunteers Overseas (HVO) is recruiting dentists and oral surgeons to fulfill two week volunteer assignments at the Universidad Nacional Autonoma de Honduras in El Valle de Sula (UNAH-VS). Volunteers will assist the dental school faculty with clinical and didactic instruction by providing training to the dental students on new clinical techniques, infection control issues and the basic science behind evidence-based dentistry. Continuing education lectures and demonstrations are also requested for the local dentists and faculty at UNAH-VS.

    HVO is a private nonprofit organization committed to improving the quality and availability of health care in developing countries through the training and education of local health care providers. By emphasizing teaching and training rather than direct patient care, HVO aims to create a group of trained local health care providers who can teach others in their communities.

    HVO’s Oral Health Initiative programs are sponsored by the American Association of Oral & Maxillofacial Surgeons (AAOMS) and the American Dental Association (ADA). To learn more about this opportunity, contact:

    Barbara Edwards, Project Associate, Health Volunteers Overseas
    “Improving Global Health Through Education”
    Phone: 202-296-0928; Fax: 202-296-8018
    Web: http://www.hvousa.org/

  • Dipl.-Stom. Irina Fettin hat sich entschieden: für den Ruhestand und für mehr Zeit, um sich in Afrika sozial einzusetzen. Mit ihrem Mann will sie in ...


    https://www.zm-online.de/news/nachrichte...et-um-mithilfe/

  • Hilfseinsatz in Madagaskar Datum30.07.2018 17:32
    Thema von carlos im Forum Madagaskar

    De Idee von Planet Action entstand 2015, als die beiden Vorsitzenden, ZÄ Nina Sickenberger und Dr. Anja Biehler eine Auslandsfamulatur im Rahmen ihres Zahnmedizinstudiums ableisteten. Daraufhin wollten sie unbedingt weiter aktiv bleiben und gründeten den Verein. Seither wird er von ihnen ehrenamtlich geführt. Mehrmals jährlich entsenden sie Behandlerteams nach Madagaskar sowie Malawi.

    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...h-doch-getraut/

  • Was: Einsätze von ein, zwei oder mehrere Wochen, Hilfseinsätze, Kurse, Vorträge, technische Unterstützung, individuelle Einsätze

    An wen richtet sich das Angebot: Frisch approbierte Zahnmediziner, Studenten in höheren Semestern, Zahntechniker, Praxisteams, Reservisten, Pensionäre – alle zahnmedizinischen Berufsgruppen sind im Rahmen der Teamarbeit willkommen

    Wo: Dominikanische Republik, Haiti, Jamaika und Kuba

    Projektvorstellung: Dental Aid Network bietet eine strukturierten Einführung in Arbeitseinsätze in unterversorgten Regionen, Einsatzcamps in der Dominikanischen Republik und Haiti.

    Voraussetzung: Kollegen/innen mit langjähriger Berufserfahrung gute Sprachkenntnisse mindestens in Englisch, noch besser in Spanisch oder Französisch, gerne im Team mit Berufseinsteiger, studierenden und Assistenz; Zahntechniker/innen, die sich in Kunststofftechniken auskennen, gerne auch als Mentoren und Trainer

    Beschreibung: Vor allem die Dominikanische Republik bietet sich durch die gute Anbindung an Deutschland für ein- und mehrwöchige Einsätze an. Frisch approbierte Zahnmediziner, Studenten in höheren Semestern, Zahntechniker, Praxisteams, Reservisten, Pensionäre – alle zahnmedizinischen Berufsgruppen sind im Rahmen der Teamarbeit willkommen. Gearbeitet wird meist in Flüchtlingslagern, Schulen, abgelegenen Bergdörfern und mit Straßenkindern, wobei die Arbeitsschwerpunkte auf chirurgischer Notfallbehandlung und konservierender Zahnheilkunde liegen. Ebenso besteht die Möglichkeit, einen individuellen Hilfseinsatz zu organisieren. Dafür steht DIANO mit Rat zur Seite. Allgemein wird dies aber nur Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung und guten Sprachkenntnissen in Englisch oder noch besser in Spanisch oder Französisch empfohlen. Einsatzort in den abgelegenen Gegenden meist ohne Röntgenmöglichkeit, ist manchmal in einem Ambulatorium, oft sind es auch Schulen oder Gemeinschaftshäusern. Dort wird eine mobile Einheit nebst Stromgenerator und Kompressor aufgebaut.

    Hintergrund: Der Vorteil der Camps liegt in der Gruppe: meist sind ältere Kollegen dabei, die ihr Wissen gerne mit Jüngeren teilen. Aus vielen Berichten ist zu hören, dass beide Seiten diese Zusammenarbeit als sehr positiv empfinden: die älteren freuen sich, dass ihr Fachwissen geschätzt wird und die jüngeren, dass endlich mal jemand mit viel Erfahrung sich die Zeit nimmt, etwas zu zeigen und zu erklären. Denn, bei allem Arbeitsanfall: Stress wird so weit wie möglich vermieden, schließlich sollen die Einsätze möglichst in Ruhe ablaufen. Die Camps laufen immer gleich oder ähnlich ab. In der ersten Woche werden vor den zahnmedizinischen Behandlungseinsätzen im Team die Gerätschaften, Technik und verwendeten Materialien vorgestellt und besprochen. Weiter geht es um das Vorgehen in Notfällen und die Vorstellung der Einsatzgebiete.

    Für weitere Informationen:

    DIANO;
    Dental International Aid Networking Organisation
    Postfach 445 •
    D-78204 Singen
    Tel.: 07731/62212
    Fax: 07731/62282
    dental.aid.net@gmail.com
    http://dentaid.tk
    http://dentalaid.tk

  • new Website DIANO = http://dentaid.tk/Datum14.07.2018 00:40

    From Diano.ga to http://dentaid.tk/

  • Cook Inseln 2018Datum14.06.2018 12:34
    Thema von carlos im Forum Cook Inseln

    Von: Thomas Katzenberger & Mona Monzien (Universität Tübingen)
    Organisation: Te Marae Ora (Ministry of Health)
    Zeitraum : 20.02. - 28.03.2018

    Cook Inseln! Die Entscheidung war gefallen! Den Gedanken, eine Famulatur zu machen, hatten wir schon relativ lange. Mit der Umsetzung und Planung jedoch, haben wir effektiv drei Monate vorher begonnen. Sicher recht spät, aber wir haben alles geschafft.

    https://www.zad-online.com/famulaturberichte.html

  • Philippinen 2017Datum14.06.2018 12:32
    Thema von carlos im Forum Philippinen

    Christina Bachmann und Rebecka Scheele
    Zeitraum: 05. Januar 2017 bis 07. Februar 2017
    Ein kleiner uniinterner ZAD Vortrag hat uns in unserem
    Vorhaben, eine Auslandsfamulatur zu absolvieren, bestärkt. Die
    Erfahrungsberichte von anderen Studenten sprachen für sich.
    Unmittelbar nach unserem Staatsexamen an der Universitäts-
    medizin in Göttingen sollte es soweit sein. Wir schauten uns
    verschiedene Länder und Famulaturberichte
    an und schon bald wurde klar, dass uns die Philippinen am meisten reizen.

    http://www.dental-volunteers.com/docs/Be...ungsbericht.pdf

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