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  • Thema von carlos im Forum Madagaskar

    Sarah Pohl und Linda Müller studieren Zahnmedizin an der Universität in Münster. Mit dem Verein "Planet Action" waren sie zum vierwöchigen Hilfseinsatz in Madagaskar. Hier ihr Einsatzbericht.

    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...m-hilfseinsatz/

  • Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...

    Was du trägst, trägt dich" – das ist das Thema des 21. anderen Gottesdienstes Caminando va heute, Samstag, ab 18.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Niederhof. Tragen und getragen werden – die Grundlage des Zusammenlebens wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Gemeindediakon Sven Holtkamp aus Waldshut-Tiengen predigt, die Vocal Group Murg singt. Caminando va will Menschen über alle Religionen und Konfessionen hinweg ansprechen.

    Die Kollekte kommt Hilfsprojekten von Klaus de Cassan auf den Philippinen zu gute. De Cassan, bis 2012 Zahnarzt mit Praxis in Murg und bis diesen Januar in Laufenburg tätig, ist seit Jahrzehnten in Sachen Zahn- und Mundhygiene weltweit tätig. Über das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) und seine Aktivitäten im Senior-Experten-Service in Bonn hat er beispielhafte Präventionsprogramme zu nachhaltiger Zahn- und Mundhygiene in Südamerika, Afrika und vor allem auf den Philippinen entwickelt und etabliert.

  • Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...

    Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand helfen weltweit – ehrenamtlich.
    Gesundheit nimmt einen immer breiteren Raum in der Diskussion um eine effektive Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und anderen unterprivilegierten Regionen der Welt ein. So fordern drei der acht Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bis 2015 Fortschritte im Gesundheitsbereich: die Senkung der Kindersterblichkeit, die Verbesserung der Müttergesundheit und eine wirkungsvolle Bekämpfung von hochgefährlichen Erkrankungen wie HIV/Aids und Malaria.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/74650/...Zukunft-sichert

  • Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...

    Foto: WAZ FotoPool
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    Bochum. Der Zahnarzt Gustav-Adolf Haarmann hat mit 65 eine zweite Karriere gestartet. Er war in Kasachstan im Auslandseinsatz.

    In Dr. Dr. Gustav-Adolf Haarmann steckt die Erfahrung aus 65 Lebensjahren. Ein enormes Potenzial, das auch durch die Jahrzehnte lange Praxis in einer Praxis zustande gekommen ist. Haarmann hat als Zahnarzt, Spezialgebiet: Mund-, Gesichts- und Kiefernchirurgie, gearbeitet. Jetzt ist der Bochumer pensioniert und steckt wieder mitten drin im Berufsleben. Zumindest zeitweise. Der Rentner ist als Seniorexperte ein gefragter Mann. Zuletzt war er drei Wochen lang in Kasachstan im Einsatz.

    Ein Gehalt bekam er dafür nicht, dafür aber die Gewissheit, etwas Gutes getan zu haben. „Ich habe dort Lehr-Operationen gemacht und Workshops an Schweineköpfen. Viel Theorie gehörte dazu”, sagt der Bochumer Zahnarzt. Er war in der kasachischen Hauptstadt Astana unterwegs, in einem Verbund von einigen zahnärztlichen Privatpraxen. Und er hat festgestellt: „Das Know-How ist schon da. Was fehlt, sind das Feinequipment, die Übung und das Management.” Im Gegensatz zu den Dörfern sei die Hauptstadt medizinisch schon ganz versorgt, zumindest in den Privatpraxen. „Auffallend ist zum Beispiel die gute Hygiene.” Aber den Zahnärzten dort fehle oftmals eine ordentliche Struktur. Ein OP-Plan oder ein richtiges Bestellsystem. Es war ein Abenteuer, auf das sich der Dentist eingelassen hatte. „Ich kannte nur meinen Einsatzort und mehr nicht.”

    Über Presseberichte hatte er von der Bonner gemeinnützigen Gesellschaft „Senior Experten Service” (SES) erfahren. „Ich möchte in meinem Alter noch nicht die Hände in den Schoß legen und habe Interesse daran, mein Wissen weiterzugeben”, sagt Haarmann, der übrigens auch in einem Obdachlosen-Projekt in Hagen aktiv ist. Von SES wurde der Bochumer mit Kusshand in die Kartei aufgenommen. In allen möglichen Ländern weltweit halten sich SES-Repräsentanten auf, die Anfragen von dort ansässigen Firmen nach Bonn weiterleiten und so die Senior-Experten engagieren. Die jeweilige Organsiation zahlt Flug, Versicherung und Unterkunft – dafür bekommt sie deutsche Wertarbeit.

    Gustav-Adolf Haarmann ist bereit für den nächsten Auslandseinsatz: „Mal sehen, was kommt.” In Kasachstan standen ihm zur Verständigung zwei Dolmetscher zur Seite. „In dem Land tut sich was, ich habe eine große Aufbruchstimmung erlebt”, sagt der Bochumer. „Allerdings stürmen sie dort häufiger auch los, ohne Regeln zu haben.” Senior-Experten müssen also nicht nur fachliches Know-How haben, sondern auch menschliches.
    Weitere Einsätze

    Die Bonner Organisation „Senior Experten Service” vermittelt ihre Experten nicht nur ins Ausland, auch deutsche Firmen und Einrichtungen sollen von dem Wissen der älteren Generation profitieren. Zurzeit ist beispielsweise ein Bochumer an einer Schule in Herne im Einsatz, andere Experten werden in der Wirtschaft eingesetzt. Weitere Infos im Internet: www.ses-bonn.de

  • Online-Registrierung für ExpertenDatum06.05.2019 00:05
    Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...
  • SES-Experte|in werdenDatum06.05.2019 00:04
    Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...
  • Zahnärzte händeringend gesuchtDatum06.05.2019 00:04
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Zahnärzte händeringend gesucht
  • Zahnärzte händeringend gesuchtDatum06.05.2019 00:03
    Thema von carlos im Forum SES - Senior Expert -...

    Nachfolge geregelt, Praxis verkauft, Arbeitsplatz geräumt? Dann hätten Sie doch jetzt Zeit für einen Einsatz mit dem Senior Experten Service! Die Organisation sucht dringend erfahrende Praktiker kurz vor oder bereits im Ruhestand. Und – neuerdings – auch junge Zahnmediziner mit mindesten acht Jahren Erfahrung.
    Der Senior Experten Service (SES) sucht Spezialisten aus der Zahnmedizin/Dentalbranche. Aus aller Welt fragen Kliniken, Praxen, Universitäten und Labore auf diesem Gebiet nach Unterstützung.

    Besonders viele Anfragen zu dentalem Know-how gehen aus Asien ein. Chinesische Lehrkrankenhäuser etwa interessieren sich für moderne Therapieansätze zur Behandlung von Kiefergelenkschäden oder brauchen Unterstützung bei der Integration der Volumentomografie in ihren Workflow. Kasachische Privatkliniken fragen nach Weiterbildungen in den Bereichen Endodontie, Prothetik und Parodontologie, Dentallabore in der Mongolei und in Tadschikistan nach Zahntechniker-Handwerk „auf Westniveau“.

    Bisher sind beim SES 80 Experten aus der Zahnmedizin/Dentalbranche registriert. Verglichen mit den mehr als 700 Fachleuten für Fahrzeugbau, die dem SES ihr Wissen zur Verfügung stellen, ist die Zahnmedizin/Dentalbranche in der Expertendatenbank des SES damit recht schwach vertreten. Entsprechend willkommen ist jeder Neuzugang, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und der Schweiz.
    Weltdienst 30+ für junge Zahnärzte

    Übrigens bietet der SES mit seinem neuen Programm „Weltdienst 30+“ auch jüngeren Zahnärzten die Möglichkeit, professionelles Wissen in Entwicklungs- und Schwellenländer weiterzutragen. Zahnärzte, die sich im Rahmen dieses Programms engagieren möchten, sollten Folgendes mitbringen:

    • mindestens acht Jahre Berufserfahrung
    • interkulturelle Kompetenz
    • zeitliche Flexibilität
    • Freistellung des Arbeitgebers
    • Kranken- und Sozialversicherung

    Bei Einsätzen im kinder- und jugendnahen Bereich muss zusätzlich ein erweitertes Führungszeugnis vorliegen. Die Registrierung ist kostenfrei. Auch im Einsatz entstehen den Experten keine Kosten. Die Einsätze dauern dann im Schnitt vier bis sechs Wochen und maximal ein halbes Jahr. Sie folgen den Kriterien aller SES-Einsätze im Ausland und werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

    Kontakt:
    Bettina Hartmann (Leiterin Experten),
    b.hartmann@ses-bonn.de

  • NamCare e.V.Datum12.04.2019 09:53
    Foren-Beitrag von carlos im Thema NamCare e.V.

    „Da kommt Miele nicht zur Wartung vorbei“

    „Die größte Herausforderung ist die Hygiene“, sagt Sylvia Gabel, die schon im vorigen Jahr täglich für die dzw auf Facebook über ihren Hilfseinsatz mit NamCare e.V. in Sesfontain (Namibia) berichtete. Mit ihren Posts hatte sie uns schon einen sehr lebendigen Einblick verschafft und ein gewaltiges Echo der Community erzeugt, aber wir wollten es noch genauer wissen. Darum besuchte Silvia Gabel uns in der Redaktion in Bonn, und wir erlebten mit ihr einen spannenden Nachmittag, bei dem sich Mitgefühl und Lachen abwechselten und an dem wir einiges mehr über ihren Einsatz erfahren haben. Vom 7. bis 29. April 2019 hilft sie wieder in Sesfontain und postet für uns – vielen Dank schon einmal dafür! Nachstehend einige Erinnerungen von ihrem vorigen Aufenthalt."

    https://www.dzw.de/da-kommt-miele-nicht-zur-wartung-vorbei

  • NamCare e.V.Datum12.04.2019 09:52
    Foren-Beitrag von carlos im Thema NamCare e.V.
  • NamCare e.V.Datum12.04.2019 09:52
    Thema von carlos im Forum Namibia

    „Bei der zahnmedizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen Namibias besteht im Speziellen für die unterprivilegierten Randgruppen eine eklatante Unterversorgung.
    Es fehlt an Behandlern ebenso, wie an zahnärztlichen Behandlungseinheiten, Instrumenten, Material und Instrumenten.
    Auch findet eine zwingend erforderliche dentale Prophylaxe und Prävention nicht statt.“

  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Zum dauerhaften Unterrichtserfolg sollen die von Zahnarzt Roland Fürst gespendeten Zahnbürsten, Zahnpasten und Zahnputzuhren beitragen.

    https://www.onetz.de/oberpfalz/hirschau/...-id2689027.html

  • Thema von carlos im Forum Äthiopien

    2 Südtiroler Zahnärzte sind nur wenige Stunden vor dem tödlichen Flugzeugabsturz in Äthiopien ebenfalls in eine Maschine der Ethiopian Airlines 737 MAX 8 von Addis Abeba nach Nairobi gestiegen. Dies erzählt Andreas Ploner, Zahnarzt und Koordinator eines Zahnarztprojektes der Südtiroler Ärzte für die Welt, der mit den beiden bis vor wenigen Tagen im äthiopischen Krankenhaus Attat zusammen arbeitete.

    Die beiden Südtiroler Zahnärzte Peter Santoro (32) und Franziska Widmann (30) waren zum ersten Mal in Attat im Einsatz und zeigten sich begeistert, erzählt der Bozner Zahnarzt, Andreas Ploner, gegenüber STOL. Seit 5 Jahren leitet und koordiniert er das Zahnarztprojekt der Südtiroler Ärzte für die Welt. Er selbst fliegt 2 Mal im Jahr nach Äthiopien, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Sein langfristiges Ziel ist es, den Menschen vor Ort mit Hilfe anderer Zahnärzte einen kontinuierlichen zahnärztlichen Dienst anbieten zu können.

    Gleiche Strecke, gleiche Airline, gleicher Typ

    Der letzte Hilfseinsatz liegt nur wenige Tage zurück. Nachdem die Mediziner am 27. Februar nach Äthiopien gekommen waren, begaben sich die 3 Südtiroler Ärzte nach 12 Tagen intensiven, medizinischem Einsatz im Krankenhaus dann am vergangenen Freitag gemeinsam zum Bole International Airport von Addis Abeba. Während Ploner zurück nach Europa flog, wollten Santoro und Widmann noch einige Tage Urlaub in Kenia verbringen. Und stiegen um 23.15 Uhr in ein Ethiopian Airlines-Flugzeug des selben Typs, das zwei Tage später abstürzte und 158 Menschen das Leben kostete. (STOL hat berichtet) Ob es exakt dieselbe Maschine war, ist nicht klar.

    „Ich bekam einen Schrecken, als ich davon hörte“

    Wie Ploner erzählt, stockte ihm, als er vom schrecklichen Unglück hörte, der Atem. „Ich bekam schon einen riesen Schrecken und Gänsehaut. Solange ich nicht sicher war, dass alle wohlauf sind und keiner von uns an Bord der Maschine, war ich in großer Sorge. Doch mittlerweile hatte ich kurz Kontakt mit Peter und Franziska, wenn auch nur per What's App. Es geht ihnen gut, vielleicht haben sie auch noch gar nichts vom Absturz mitbekommen, da sie sich auf Safari befinden und kaum Internet haben“, so Ploner. „Wir sind jedenfalls alle erleichtert. Das Unglück an sich ist natürlich trotzdem eine Katastrophe und macht mich betroffen, auch wenn ich niemanden der Opfer persönlich kannte.“

    Zum Projekt

    Seit Jahren unterstützen die Südtiroler Ärzte für die Welt, dessen Präsident Dr. Toni Pizecco ist, das Krankenhaus Attat in Äthiopien. Es befindet sich in ländlicher Gegend 180 Kilometer südwestlich von Addis Abeba in der Region Gurage. In einem Einzugsgebiet von 1.000.000 Einwohnern ist es das einzige Spital weit und breit. Das Krankenhaus verfügt über 65 Betten, eine Erste-Hilfe Abteilung, einen Operationssaal, einen Kreissaal, ein Labor, eine Apotheke, eine Abteilung für AIDS Patienten und eine Mutter-Kind Abteilung. Kranke kommen aus entlegenen Dörfern und laufen viele Stunden, wenn nicht sogar Tage zu Fuß, um medizinische Hilfe zu erhalten. Probleme während der Schwangerschaft und bei der Geburt, Malaria, HIV, Tuberkulose, Bronchialinfekte und Unterernährung sind die häufigsten Krankheitsbilder.

  • Entwicklungsprojekt auf den Cook InselnDatum05.04.2019 12:35
  • Entwicklungsprojekt auf den Cook InselnDatum05.04.2019 12:35

    COOK INSELN

    DAS LAND Die 15 Cook Inseln sind ein Staat im Pazifik. Die Hauptstadt Avarua befindet sich auf der größten Insel Rarotonga. Bis auf die Hauptinsel, die 67 Quadratkilometer groß ist, haben die meisten Inseln nur 150 bis maximal 400 Einwohner. Die Amtssprachen sind Englisch und Maori.

  • Entwicklungsprojekt auf den Cook InselnDatum05.04.2019 12:35
    Thema von carlos im Forum Cook Inseln

    oralchirurg Dr. Felix Nolzen und seine Frau Dr. Veronika Nolzen haben in Zusammenarbeit mit dem Zahnmedizinischen Austauschdienst ein Entwicklungshilfeprojekt auf den Cook Inseln aufgezogen. Vor fünf Jahren lernte Dr. Felix Nolzen die Inseln Rarotonga, Aitutaki und Atiu auf einer Auslandsfamulatur während seines Zahnarztstudiums kennen. Zusammen mit zwei Freunden blieb der Oralchirurg für sechs Wochen.

    „Das hat mich alles total fasziniert. Die Landschaft hat es mir echt angetan“, sagt der 29-Jährige. Für ihn sei sofort klar gewesen, nach dem Studium wieder auf die Inseln zu kommen. Fünf Jahre später, nach seiner Facharztausbildung zum Oralchirurgen, entstand das Entwicklungshilfeprojekt, um die Cookies – so nennen sich die Einheimischen selber – zahnmedizinisch zu unterstützen.

    Neben einem Traumstrand mit 26 Grad warmer Lagune liegt die kleine Zahnklinik Rarotongas. „Die Ausstattung ist rudimentär. Vergleichbar mit der deutschen Zahnmedizin um 1970“, musste der 29-Jährige feststellen. Wenn man Glück habe, funktionieren drei von sechs Zahnarztstühlen, denen aus allen Öffnungen Wasser und Luft entweiche. „Zudem ist es eine Lotterie, Bohrer zu finden, die gut funktionieren“, musste Dr. Felix Nolzen bei seinem Aufenthalt feststellen.

    „Wir haben einiges runter gebracht“, berichtet der Oralchirurg. Mit der Hilfe regionaler Firmen, der eigenen Zahntechniker und Sachspenden aus der bergischen Zahnärzteschaft konnte ein gutes „Care Paket“ auf die Insel geschafft werden. Außer Füllungsmaterialien und Zangen wurden sogar ein Gussofen und ein generalüberholter Sterilisator gespendet.

    Die Aufgaben eines Zahntechnikers oder Zahnmechanikers übernehme dort der Zahnarzt. Außer dem technischen Verständnis sei so auch handwerkliches Geschick gefragt.
    Spenden sorgen bei Cookies für Begeisterung

    „Unsere neuen Materialien fanden großen Anklang bei den einheimischen Zahnärzten“, erklärt der 29-Jährige. Die Einheimischen seien Feuer und Flamme über die neuen Sachen gewesen, und besonders der Gussofen habe für Begeisterung gesorgt. Den Zahnersatz, beispielsweise Goldkronen, habe es vorher auf den Cook Inseln nicht gegeben.

    Dass der Oralchirurg in Deutschland vor allem Implantate setze, sei für die Cookies unvorstellbar gewesen. „Wenn überhaupt kannten sie die Möglichkeiten nur aus einem Lehrbuch“, stellte Dr. Felix Nolzen fest.

    In den vier Wochen Aufenthalt unterstütze das Ehepaar die einheimischen Zahnärzte und schulte sie in den neuen Methoden. „Oft werden extra Patienten einbestellt, um sie direkt von der neuen Technik profitieren zu lassen“, erklärt der Oralchirurg. Die deutsche Zahnmedizin sei dort sehr hoch angesehen.

    Was für Dr. Felix Nolzen zum klinischen Alltag gehört, stellt die einheimischen Zahnärzte vor eine große Herausforderung. Der 29-Jährige erfährt bei seinem Aufenthalt, dass die Patienten bei Beschwerden oder Abszessen sogar nach Neuseeland ausgeflogen werden.



    „Die meisten Außeninseln verfügen über keinerlei zahnmedizinische Versorgung“, stellte Dr. Felix Nolzen fest. Aufgrund dessen hat das dortige Gesundheitsministerium ein Programm entwickelt, bei dem Schüler auf die Hauptinsel kommen, um dort in einer zweijährigen Ausbildung die zahnmedizinischen Grundzüge zu erlernen. Nach abgeschlossener Prüfung können die Absolventen die Bevölkerung ihrer Heimatinsel zahnmedizinisch versorgen. Außer der Hilfe, die Oralchirurg Dr. Felix Nolzen leistet, habe er auch viel profitiert, betonte der Mediziner. „Was man auch einfach persönlich von den Menschen bekommt. Es ist einfach eine ganze tolle Erfahrung“, sagt Dr. Felix Nolzen stolz.

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