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  • Diagnosen aus NamibiaDatum07.03.2018 21:14
    Thema von carlos im Forum Namibia

    zm online
    In Namibia gibt es aber noch keine im Land ausgebildeten Zahnärzte. Die in der Klinik in Keetmanshoop arbeitenden Kollegen haben in Russland, Südafrika, Kuba oder Zimbabwe studiert. Allerdings wird die neu gegründete medizinische Fakultät in Windhoek demnächst auch Zahnärzte ausbilden.

    https://www.zm-online.de/soziales-engage...-aus-namibia-1/

  • Thema von carlos im Forum Indien

    Erst Urlaub in Goa

    Die Stollhammer Zahnärztin und ihr Ehemann besuchten 2003 zum ersten Mal Indien. Damals für einen Urlaub im touristisch geprägten Goa. Aufgerüttelt von der bitteren Not fassten Dagmar und Ingolf Strauß den Entschluss, zu helfen.

    https://nord24.de/wesermarsch/zahnarzt-e...inder-in-indien

  • Thema von carlos im Forum Brasilien

    Eberhard Ritzi macht das, indem er auch im Rentenalter seiner angestammten Arbeit nachgeht. Er tut das, indem er seit 2012 er einmal im Jahr für rund zwei Wochen nach Brasilien reist, um dort den Ärmsten der Armen mit Bohrer und Zange bei pochenden Zahnschmerzen und Kariesbefall zu helfen.

    https://www.suedkurier.de/region/kreis-k...t372455,9640277

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Sansibar

    Sabrina Himmelsbach aus Bad Dürrheim hilft mit kostenlosen Zahnbehandlungen in Sansibar
    Nach neun Semestern Zahnmedizinstudium steht die Bad Dürrheimerin Sabrina Himmelsbach bald vor dem Examen. Davor will sie noch im afrikanischen Sansibar arme Bewohner kostenlos behandeln. Das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt 250 US-Dollar. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

    Die Kindersterblichkeit in Sansibar ist hoch. Man schätzt, dass etwa zwölf Prozent der Kinder unter akuter Mangelernährung leiden. Die 24 Jahre alte Bad Dürrheimerin Sabrina Himmelsbach schreckt dies nicht ab. Zusammen mit weiteren Studenten und Zahnärzten will sie auf der afrikanischen Insel Menschen helfen, die sich einen Zahnarztbesuch nicht leisten können – ohne Bezahlung.
    Dafür benötigt sie jedoch Unterstützung. Im März bricht die Studentin auf. Sabrina Himmelsbach studiert im neunten Semester Zahnmedizin an der Uni Freiburg. Sie und eine Kommilitonin nehmen an einem dreiwöchigen Hilfseinsatz teil. „Mit der Organisation Planet Action reisen wir dorthin und behandeln dort die Menschen, die sich eine zahnärztliche Behandlung normalerweise nicht leisten können“, berichtet die Studentin.
    Auf Spendensuche
    Ihr achtköpfiges Team hilft dort in zwei verschiedenen Krankenhäusern „Hierfür haben wir schon einige Materialspenden gesammelt und benötigen nun dringend noch Geldspenden, um den Einsatz und das Instrumentarium finanzieren zu können. Im August geht die Studentin aus Bad Dürrheim ins zweite Staatsexamen, im Dezember wird sie ihre Ausbildung beenden. Doch zuvor will sie noch ins Ausland. Zwar behandelt sie schon seit dem siebten Semester an der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Patienten wie in einer normalen Zahnarztpraxis, dennoch glaubt sie, dass sie auch in Afrika noch etwas dazulernen kann, etwa „wie man mit Notfallsituationen umgeht“. Dass ziemlich viel improvisiert werden muss, ist ihr klar: „Wir wissen zum Beispiel nicht, ob man dort absaugen kann.“ Bei entzündlichen Zahnerkrankungen bei Bewohnern, die wahrscheinlich keine Möglichkeit haben, zur Nachbehandlung eine örtliche Praxis aufzusuchen, wird der betroffene Zahn gezogen. Das Team besteht aus zwei Studenten, zwei Zahnärzten und zwei Helferinnen. Neben den zwei Krankenhäusern, wo sie ihre Behandlungszimmer aufschlagen, werden die Teams auch auf der Insel herumfahren und in den kleineren Dörfern und Schulen eine Behandlung anbieten, wobei sie insbesondere die Kinder im Blick haben.
    Sabrina Himmelsbach ist in Bad Dürrheim aufgewachsen und hat 2012 am Villinger Romäusgymnasium ihr Abitur gemacht. Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt begann sie 2013 dann ihr Zahnmedizinstudium. Nach dem Examen will sie sich noch auf Oralchirurgie spezialisieren und eine dreijährige Fortbildung dranhängen. In diesem Zweig der Chirurgie werden kleinere Operationen im Mundraum vorgenommen, etwa an Weisheitszähnen oder beim Einsetzen von Implantaten. Während ihrer Schulzeit in Bad Dürrheim war Sabrina eine begeisterte Rhönradturnerin bei der FSV Schwenningen.
    Die Organisation „Planet Action – helfende Hände“ ist ein gemeinnütziger Verein für zahnärztliche Hilfe in Entwicklungsländern. Seine Mitglieder wollen von Zahnschmerzen geplagten Kindern und Erwachsenen in der Dritten Welt einen Besuch beim Zahnarzt ermöglichen – sei es durch Einsätze der Mitglieder vor Ort oder durch eine finanzielle Unterstützung von Deutschland aus, die den Besuch bei einem einheimischen Zahnarzt ermöglicht. Die ländlichen Bewohner in Sansibar müssen oft einen tagelangen Fußmarsch bis zur nächsten Zahnarztpraxis in der nächsten Stadt auf sich nehmen, wenn sie sich eine Behandlung überhaupt leisten können.
    Durch Zahnputz-Demonstrationen und Prophylaxe soll langfristig die Zahngesundheit bei den Menschen vor Ort verbessert werden. Schulen und Dörfer werden mit Zahnbürsten und Zahnpasten versorgt. Der Verein hat seinen Sitz in Heidelberg, die stellvertretende Vorsitzende ist die Zahnärztin Dr. Anja Biehler, die in Villingen aufgewachsen ist.
    Um Geld für die Instrumente und den Einsatz in Sansibar aufzutreiben, hat Sabrina Himmelsbach auch Verwandte und Bekannte angeschrieben. Materialspenden (Bohrer, Zangen, Anästhetika, Skalpellklingen) erhofft sie sich von Firmen und Zahnärzten. Instrumente und Material lassen sie nach ihrem Einsatz dort. Die IBAN-Bankverbindung für Spenden: DE26 7956 2514 0007 5301 88. Bitte den Namen von Sabrina Himmelsbach unter „Verwendungszweck“ vermerken.

    Benötigt werden folgende Instrumente: Zylinderampullen mit Lokalanästhetika, Oberflächenanästhetika, Injektionskanülen, Karpulenspritzen, Watterollen, Gazetuper, Wattepallets, resorbierbares Nahtmaterial, Skalpellgriffe, Skalpellklingen, Glasionomerzement, Roenbohrer, OK-Zangen, UU-Zangen, Wurzelheber, Hebel, Spiegel, Pinzetten, Sonden, Sharpsafes, Kanülenabwurfbehälter, Mundschutz, Hände- und Flächendesinfektion, große Zahnputzdemo-Modelle, Kasacks und Hosen.

  • Zahnbehandlung im fernen Asien Datum24.02.2018 18:56
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Zahnbehandlung im fernen Asien Datum24.02.2018 18:56
    Thema von carlos im Forum Usbekistan

    Mathias Rasch – ein Global Player in Sachen Zahngesundheit war 2017 in Usbekistan, der Mongolei und in China unterwegs.
    ass er im April 2017 erstmals in Usbekistan landete, ist weder Zufall noch feste Planung. Der dreiwöchige Aufenthalt kam – wie die acht vorherigen – über den deutschen Senior Experten Service (SES) zustande. Bei diesem gehen regelmäßig Anfragen von Medizinischen Zentren, Krankenhäusern und Universitäten aus aller Welt ein, die Wünsche nach ganz bestimmten Fachkräften – nicht nur medizinischen – äußern. Über die beim SES geführte Namensliste ging erneut der Ruf an Mathias Rasch, in der 200 000 Einwohnerstadt Farg´ona im östlichen Usbekistan für drei Wochen an einer Privatklinik zu lehren und zu praktizieren, um damit in fachlich-medizinischer wie auch in planerisch-organisatorischer Hinsicht aktuelle Standards zu vermitteln.

    Dank des Engagements einer Germanistik studierenden Uni-Fachkraft gab es so gut wie keine Verständigungsprobleme, die im islamisch geprägten und usbekisch sprechenden Land gelegentlich auch mit Englisch kompensiert werden, vor allem in Podiumsrunden oder Workshops mit mehreren Fachkollegen, sagt Mathias Rasch. Schwerpunkte seiner zahnmedizinischen Arbeit waren Implantationen und Wurzelbehandlungen. Als positiv empfand der Mediziner aus Europa den durchaus modernen Stand der Zahn- und Klinikhygiene, die auf dem technischen Stand des Nachbarlandes China beruhen. In Diskussionsrunden mit den Fachkollegen konnten beiderseitige wertvolle Erfahrungen ausgetauscht und Vergleiche zur eigenen Arbeit gezogen werden, berichtet Mathias Rasch.

    Neben oft vielstündigen Arbeitstagen blieb aber auch noch "Luft" für Freizeit, für Natur und Kultur in einem großen innerasiatischen Land mit einem Viertel mehr Fläche als Deutschland aber nur gut 30 Millionen Einwohnern. Geradezu fasziniert war Mathias Rasch vom Restaurierungs-Boom, der nach dem Zerfall der Sowjetunion in Usbekistan eingesetzt und zahlreiche historische Baudenkmale in den Zentren entlang der Seidenstraße (Taschkent, Buchara, Samarkand) vor dem Zerfall gerettet hat.

    Der Global Player aus Mitteleuropa sieht Land, Natur und Menschen der Republik Usbekistan als durchaus sehens- und besuchenswertes Reiseziel an, das sich als reiseoffenes, ausgesprochen freundliches Land präsentiert.

    Nicht zum ersten Mal war Mathias Rasch in der Mongolei. Schon 2011 tat er im Auftrag der Organisation "Zahnärzte ohne Grenzen" einige Wochen zahnmedizinischen Dienst unweit der Landeshauptstadt Ulan-Bator. Für den SES half er 2016 der jungen Zahnarztkollegin Doktor Onon Disdaabazar, die ihre Ausbildung an der Charité in Berlin genossen hatte, beim Aufbau ihrer zahnärztlichen Privatpraxis in Ulan-Bator. Bei seinem dritten Besuch in Ulan-Bator im August 2017 fand Mathias Rasch alles, wie erwartet, in bester Ordnung vor. Für zwei Wochen unterstützte er seine Kollegin Onon in der Praxis, speziell im Bereich der Zahnimplantation. Ein mehrere tausend Kilometer weiter Umweg über Beijing führte ihn anschließend Anfang September für zwei Wochen (bereits zum fünften Mal) nach China in die zentral-chinesische Millionenstadt Jiaozuo, wo er in der Klinik eines Kohlebergbau-Konzerns im Laufe von neun Tagen 30 Implantate setzte.

    Der nächste Weltentrip ist für Mathias Rasch bereits terminiert. Im Mai dieses Jahres wird er Indonesien aufsuchen, den weltgrößten Inselstaat mit über 255 Millionen Einwohnern. Dort – für uns Europäer im fernen asiatischen Osten – gibt es auf der Zentralinsel Java die Millionenstadt Jogjakarta, deren Universität Gadja Mada, die größte und älteste des Landes, einen erfahrenen Experten für Lehre und Praxis in Zahnmedizin sucht. Mathias Rasch will das Projekt wagen – und damit das Dutzend seiner weltweiten Einsätze vollmachen.

    Zur Person: Dr. Mathias Rasch, 67 Jahre, in den 70er Jahren zahnmedizinisches Studium in Hannover, seit 1979 Zahnarztpraxis in Neuenburg am Rhein, seit 1981 wohnhaft in Münstertal, verheiratet mit der Ärztin Dr. Linda Rosales-Rasch.

  • Als ZFA im HilfseinsatzDatum24.02.2018 18:53
    Thema von carlos im Forum Mercyships

    "Es ist eine Bereicherung für das ganze Leben"

    Wenn Michaela Groschke von ihrer Zeit auf der Africa Mercy in Kamerun berichtet, gerät sie ins Schwärmen. Die ZFA schätzt den Teamgeist und die Sinnhaftigkeit vor Ort - nicht zu vergessen ihre neue Gelassenheit im Alltag.


    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...as-ganze-leben/

  • Zum Hilfseinsatz ins GeburtslandDatum24.02.2018 18:52

    Für Jargalmaa Kleister sind es die letzten Semesterferien: "Ich fahre mit Zahnärzte ohne Grenzen in die Mongolei - und kehet damit nach 20 Jahren erstmals zurück in mein Geburtsland!"


    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...ns-geburtsland/

  • Unterstützung hat nun das Kinder-Hilfsprojekt des Vereins „Zahnärzte helfen“ in Peru sowie die Gruppe „Vergiss-mein-nicht“ der Diakoniestation Groß-Bieberau erfahren. Hans-Joachim Köck, der erneut im Dezember ein Konzert mit alpenländischer Musik in der evangelischen Kirche organisiert hatte, ...


    http://www.echo-online.de/lokales/darmst...en_18521110.htm

  • Traditionell ehrt der SPD Ortsverein Harlaching-Untergiesing verdiente Bürger aus dem Stadtteil. So auch in diesem Jahr. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Michael Sporrer, hatte ins ASZ Harlaching eingeladen, und viele Bürger waren seiner Einladung gefolgt.
    Ausgezeichnet wurde an diesem Abend die Harlachinger Zahnärztin Dr. Cordula Albers, die sich im Projekt »Zahnärzte ohne Grenzen« engagiert (wir berichteten). Ihr letzter Einsatz war auf den kapverdischen Inseln. Meist verbindet man die Kapverden mit einem Urlaubsparadies, nicht jedoch mit einem Entwicklungsland, das zahnärztliche Unterstützung aus anderen Ländern benötigen würde. Doch genau das ist Realität. Viele Menschen dort sind sehr arm, die Ernährung ist schlecht und einseitig. Während ihres Einsatzes habe sie rund 300 Zähne gezogen und 170 Füllungen vorgenommen, würdigte Florian Post das Engagement der Zahnärztin. Diese bedankte sich herzlich für den Preis und berichtete, dass die Dankbarkeit der Menschen dort für den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Zahnärzte groß sei und die viele Arbeit fast vergessen lasse.

    http://www.wochenanzeiger.de/article/200355.html

  • Aktion pro Humanität: Hilfe in BeninDatum19.02.2018 20:12
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Aktion pro Humanität: Hilfe in BeninDatum19.02.2018 20:12
    Thema von carlos im Forum Benin

    Das Ehepaar Klein war erstmals in Benin dabei und unterstützte die Arbeit von Aktion pro Humanität ganz praktisch als Ärzte. Mit ihren Fotografien sammeln sie Geld, damit Projekte weiter ausgebaut werden können. Von Bianca Mokwa

    Auf den ersten Blick ist es überraschend, der Besucher erwartet Bilder von Zahn-OPs und afrikanischer Steppe. Denn der Erlös der Fotografien, die aktuell die Wände des Marienhospitals Kevelaer zieren, geht an die Aktion pro Humanität. So wollen es die Fotografen Dr. Roland Klein und seine Frau Angelika.

    Der Blick trifft aber auf weite, niederrheinische Landschaft, anmutig dahinziehende Schwäne und bunte Blüten, aufgenommen im heimischen Wintergarten der Familie Klein. Das liegt daran, dass dem Ehepaar nach ihrem ersten Besuch in Benin nicht viel Zeit blieb. "Wir hatten auch nicht so schrecklich viel Zeit zum Fotografieren in Benin", sagt Angelika Klein. Ihr Mann, Zahnarzt Dr. Roland Klein, nickt.

    "Das Ziel war ein anderes." Für beide Ärzte war es die erste Reise nach Benin und zum Hospital, das die Kevelaererin Dr. Elke Kleuren-Schryvers im Laufe der Jahre aufgebaut hat. Alles fing mit einer Ausstellung in ihrer Praxis an und der Idee, den Erlös der Bilder der Aktion pro Humanität zu spenden.

    "Weil es ein gut etabliertes Projekt ist und das Geld dort eingesetzt wird, wo es gebraucht wird", sagt Dr. Roland Klein. Der Kontakt zur Kevelaererin Dr. Elke Kleuren-Schryvers, dem Motor von Aktion pro Humanität, kam zustande. "Zahnärzte bräuchten wir auch noch", hieß es, und Dr. Roland Klein und seine Frau Angelika Klein, Hausärztin in Kevelaer, machten sich mit auf den Weg.

    Es sollte eigentlich eine Sondierungsreise sein. "Haben die Beniner überhaupt Lust, zum Zahnarzt zu gehen?", lautete der Ansatz. Das Ehepaar wurde dann mehr oder weniger vom Bedarf überrollt. Kein Wunder. "Ich habe gehört, auf 300.000 Einwohner kommt in Benin ein Zahnarzt", sagt Dr. Klein. "Für unsere Verhältnisse ist das eine gigantische Zahl." Der Schwerpunkt lag dann während ihrer Zeit in Benin in der akuten Schmerzbehandlung. "Hauptsächlich Zähne ziehen", erklärt seine Frau, die ihm assistierte. "Als Hausärztin war sie ein bisschen überqualifiziert", sagt ihr Mann schmunzelnd.

    Sie habe dafür jede Menge zahnmedizinische Sachen gelernt, sagt Angelika Klein und erzählt in ruhigem Ton, wie ein Zahnarztbesuch in Benin üblicherweise abläuft, wenn ein Zahn nicht mehr zu retten ist. "Man muss vier Leute mitnehmen, die einen festhalten, wenn der Zahn rausgerissen wird. Gerade junge Leute mit schwer zerstörten Zähnen haben ja noch einen gut erhaltenen Halteapparat." Anästhesie gibt es dort nicht. "Wir hatten aber Anästhesie dabei", erklärt Dr. Klein. "Die Anästhesie war der Türöffner schlechthin", sagt seine Frau und fügt bedauernd an: "Wir konnten nur einen Bruchteil der Patienten behandeln, die dort standen."

    Es war die erste Reise. Das langfristige Ziel ist, eine Infrastruktur zu schaffen, damit sich auf Dauer ein beninischer Zahnarzt dort niederlässt und immer Hilfe da ist. Das Ehepaar sieht nämlich gesundheitliche Probleme auf die Bevölkerung zurollen. Ein großes Problem ist schon jetzt Karies. "Das Essen ist zwar traditionell", sagt Angelika Klein. Aber riesige Plakate werben an den Hauptstraßen mit zuckerhaltigen Getränken. Prophylaxe, Aufklärung und Zahnpflege sind die nächsten dringenden Aufgaben.

    Zurück in Deutschland. Die stimmungsvollen Fotos sind im Marienhospital Kevelaer noch einige Zeit zu sehen. Löwen und Elefanten sind auch abgebildet, die sind aber nicht in Benin fotografiert. Die großen, gerahmten Bilder kosten zwischen 250 und 350 Euro. Sie gibt es auch als günstigeren Hinter-Glas-Druck. Der eigne sich sogar für den Garten.

    Wer Interesse hat, meldet sich am besten bei Dr. Roland Klein, Telefon 02832 50028.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Indien

    Die Zahnärztin und ihr Mann investieren viel Zeit und Geld, um junge Inder zahnmedizinisch zu versorgen. Für sie ist das eine Herzensangelegenheit.

    Stollhamm Indien ist laut, hektisch, arm. Auf der andere Seite sind da die prächtigen Farben, die große Herzlichkeit der Menschen, das köstliche Essen. „Entweder man liebt das Land oder man hasst es“, sagt Dagmar Strauß. Die Stollhammer Zahnärztin und ihr Mann Ingolf haben sich längst für Lieben entschieden. Deshalb fliegen sie auch seit vielen Jahren regelmäßig nach Indien. Allerdings sind das keine Urlaubsreisen.

    2003 besuchten Dagmar und Ingolf Strauß erstmals Indien. Sie sahen dort so viel Not und Elend, dass sie mit dem dringenden Wunsch nach Hause zurückkehrten, etwas zu tun, zu helfen. 2007 hatten die Stollhammer ihren ersten Auslandseinsatz – allerdings nicht in Indien. Über die Organisation Zahnärzte ohne Grenzen arbeiteten sie in einer Urwaldklinik in 1800 Metern Höhe in Nepal.

    Erst dann folgte Indien. Seit 2008 sind Dagmar und Ingolf Strauß jedes Jahr für knapp drei Wochen auf dem Subkontinent. Mehr als die Hälfte dieser Zeit nutzen sie, um Kinderdörfer zu besuchen und die jungen Bewohner zahnärztlich zu versorgen.
    Einen Vortrag

    über ihr Engagement in Indien halten Dagmar und Ingolf Strauß am Mittwoch, 21. Februar, auf Einladung der Butjadingen Grünen im Kachelstübchen an der Strandallee in Burhave. ab 19.30 Uhr sind dazu alle interessierten Gäste willkommen; der Eintritt ist frei. Dagmar und Ingolf Strauß werden auch zahlreiche Bilder aus Indien zeigen.

    Die Stollhammer berichten von Gegenden, in denen die Menschen sechs Stunden mit dem Bus zur nächstgelegenen Klinik fahren müssen, wenn sie Zahnschmerzen haben. Im vergangenen Jahr waren sie unter anderem in Serapattu im Südosten Indiens. Dort hat es seit über zehn Jahren nicht mehr geregnet. Entsprechend groß ist der Wassermangel. Für die Butjadinger glich es einem Kulturschock, als man ihnen für ihren gesamten Aufenthalt zwei Eimer Wasser hinstellte. Solche Erlebnisse bringen einen auf den Boden der Tatsache, sie erden, machen den Blick frei für das, was wirklich wichtig ist, sagen die Butjadinger.

    Im August vergangenen Jahres haben Dagmar Strauß und ihr Mann, der daheim in Stollhamm als Praxis-Manager tätig ist, vier Kinderdörfer angesteuert und dort mehr als 600 Kinder zahnärztlich versorgt. Unzählige kariöse Zähne mussten gefüllt, viele gezogen werden. Dafür steht keine moderne Praxis zur Verfügung. Dagmar Strauß, die die Behandlungen gemeinsam mit einer indischen Kollegin vornimmt, nutzt eine kleine mobile Behandlungseinheit, die die wichtigsten Geräte enthält. In Ermangelung eines Zahnarztstuhls werden zwei Plastikhocker übereinander gestellt. Ingolf Strauß oder eine Helferin halten dabei den Kopf des jeweiligen Patienten.

    Indes bringen Dagmar und Ingolf Strauß nicht nur zahnmedizinische Hilfe in Gegenden, in denen diese Hilfe bitter nötig ist. Sie bringen auch kleine Stofftiere mit, Luftballons, Schokolade, Strickmützen und andere Geschenke.

    Die Mützen strickt der Bastelclub von Dagmar Strauß’ Mutter. Alles andere finanzieren die Stollhammer aus der eigenen Tasche. Zu Geburtstagen wünschen sie sich keine Sachgeschenke, sondern lieber Geld, das dann für die Arbeit in Indien bestimmt ist.

    Ein wichtiger Partner bei ihrer Arbeit in Indien ist den Butjadingern das Kinderhilfswerk des Christlichen Missionsdienstes. Zum Beispiel hilft die Organisation, wenn es vor oder während einer Reise Schwierigkeiten mit den indischen Behörden gibt.

    Das geschieht häufig, denn Indien ist ein kompliziertes Land. Erklären lässt es sich genau so wenig wie der Wunsch des Ehepaares Strauß, in diesem Land zu helfen. „Das ist wie ein Virus“, sagt Dagmar Strauß, „es lässt einen einfach nicht mehr los“.

  • ZM Bericht zu Kuba - AktivitätenDatum18.02.2018 22:52

    hier der Link zu unseren aktuellen Kuba-Aktivitäten:

    https://www.zm-online.de/archiv/2018/4/g...n-statt-bohren/

  • Die Würde der Tagelöhner im BlickDatum26.01.2018 18:34
    Thema von carlos im Forum Indien

    Der Zahnarzt Manhardt Barthelmie zeigt in seinem Kunstraum Arbeiten der Fotokünstlerin Anja Bohnhof

    Dr. Manhardt Barthelmie und die Fotokünstlerin Anja Bohnhof sind unabhängig voneinander und mit einem Zeitabstand von einigen Monaten ins indische Kalkutta (heute auch Kolkata genannt) gereist. Manhardt Barthelmie war dort, um im Rahmen einer Aktion von Ärzten ohne Grenzen als Zahnarzt ehrenamtlich armen Menschen zu helfen

    weiter:
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duis...k-aid-1.7327462

  • Zurück aus der Hurricanzone Datum21.01.2018 22:59

    Zurück aus der Hurrikan-Zone von Team I, die Teams 2 und 3 sind noch bis Ende September/Anfang Oktober in der Karibik in Sachen zahnärztliche Hilfe unterwegs, möchten wir uns bei Ihnen allen für die großzügige Unterstützung und freundliche Hilfe in vielen Sachfragen bedanken. Soweit man das bis einschließlich heute sagen kann, haben unsere Teams den Naturgewalten widerstanden, auch diese Phase immer noch nicht ausgestanden ist. Nach unserem Kenntnisstand waren, beziehungsweise sind in diesem Sommer mindestens 25 Gruppen oder Einzelpersonen in Sachen Hilfsmissionen weltweit unterwegs. Ein sehr große Hilfe waren selbstredend die Materialspenden, persönlich gefreut hat uns, dass wir immer sehr zügig Antwort auf Fragen zur Technik und Materialien bekommen haben. Gerade aktuell haben uns die prompten Antworten hinsichtlich der HS-Codes für den Zoll oder die Umschaltung Europäischer Stromnormen auf die amerikanischen Spannungen sehr geholfen.

    Eine große Auswahl an Fotos finden Sie auf den Social-Media-Seiten wie zum Beispiel bei Facebookhttps://www.facebook.com/Diano-Dental-International-Aid-Networking-Organisation-321451597915246/

    Auch die ZM berichtete vor einigen Wochen über die Einsätze während des Hurrikans

    DIANO konnte im Zeitraum Mai bis August gut 6 Tonnen an Spenden verschicken. Die Schwergewichte wie Kompressoren und Sterilisatoren stammten aus Praxisauflösungen, die kleinen und feinen Dinge kamen von der Industrie und in der Summe ergab sich die perfekte Mischung. Damit konnten sowohl die Teams, die gerade unterwegs sind ausgestattet werden, ein großer Teil kommt jedoch verschiedenen Universitätszahnkliniken zugute. Unterstützt werden vor allem die Universitäten in Port au Prince in Haiti, Kingston, Jamaika, sowie Santiago in der Dominikanischen Republik als auch Manzanillo in Kuba. Des Weiteren wurden und werden Gesundheitsposten in abgelegenen Regionen von Haiti und der Dominikanischen Republik ausgerüstet. Ebenso unterstützt werden mobile Kliniken in beiden Ländern genauso wie in Jamaika. Da diese Art von Aktionen nicht ohne Spuren zu hinterlassen ablaufen, konnten wir eine Vielzahl von Fotos machen, die sich auf unserer Facebookseite finden.

    Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an der Operación Smile in Santiago. Bei diesem Einsatz wurden 50 Spaltkinder behandelt – dabei kamen 50 Freiwillige zum Einsatz. Genauso umfangreich sind die derzeit noch laufenden Einsätze im Rahmen der Great-Shape-Mission in Jamaica, bei der pro Woche 60 Freiwillige in abgelegene Regionen ziehen, wobei hier etwa 1000 Patienten behandelt werden – pro Woche. Auch hier waren zum ersten Male Studierende aus Deutschland beteiligt. Viele kleinere Projekte, wie etwa im Norden von Haiti wurden von uns erst angestoßen und werden nach und nach ausgebaut. Andere, wie etwa di eMonkey Jungle Clinic im Norden der Dominikanischen Republik sind im Rahmen des langfristigen Erhalts sehr froh über die Unterstützung aus Deutschland. Gerade hier wäre es sehr hilfreich, wenn wir Techniker finden würden, die uns bei der Wartung der Einheiten zur Hand gehen könnten.

    DIANO versteht sich als Netzwerk und unterhält gute Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen, die sich auf andere Regionen spezialisiert haben, in denen es ebenso großen Bedarf für Hilfseinsätze gibt. Auch von diesen Seiten haben wir nur Positives hinsichtlich der Unterstützung aus Deutschland erfahren. Anlässlich des Zahnärztetags am 11. November in Frankfurt wird es eine von uns initiierte Austauschrunde der dentalen Hilfsorganisationen geben. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieser Erfahrungsaustausch allen beteiligten Organisationen zugutekommt.

    Für mich sind die Erfahrungen eine win-win-Situation: an erster Stelle steht die soziale Verantwortung des zahnärztlichen Fachbereichs, die zunehmend wahrgenommen wird. Die Zusammenarbeit zwischen jungen Kolleginnen und Kollegen mit erfahrenen älteren, nicht selten bereits im Ruhestand stehende Persönlichkeiten wird von allen Seiten als sehr angenehm empfunden. Die Älteren freuen sich über die Wertschätzung des Erfahrungsschatzes, die Jungen über deren Weitergabe und von beidem profitieren Patienten, die sonst kaum in den Genuss einer zahnärztlichen Behandlung kommen würden. Einen Zugewinn an Lebenserfahrung in einem anderen Kulturkreis haben alle Beteiligten. Zudem hat man die Gelegenheit, mit Materialien und Instrumenten zu arbeiten, die man von zu Hause aus nicht unbedingt kennt, was sicherlich ebenfalls eine nicht zu vernachlässigende Option ist. Gleichzeitig werden Bestände aufgebraucht, die von der Qualität her noch einwandfrei sind, aber aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in den Verkauf kommen. Auch dies trägt letztlich wieder zum guten Ruf der qualitativ hochwertigen Produkte bei und so sind wir nicht zuletzt wegen der Mitbringsel immer und überall gerne gesehene Gäste ;-)

    DIANO steht für Dental International Aid Networking Organisation und ist hauptsächlich in Haiti, Jamaika, der Dominikanischen Republik und Kuba tätig. Dabei steht die Entsendung von Freiwilligenteams genauso im Vordergrund wie die Unterstützung der Ausbildung im jeweiligen Land. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Expertenwissen („Senior Expert Service“) als auch die Unterstützung mit Materialien. Dies gilt zum Beispiel besonders für Kuba. In diesem stark unterversorgten Land war schon manche Lieferung die Rettung in letzter Minute. Ein besonderes Anliegen von DIANO ist es, die verschiedenen Hilfswerke stärker zu vernetzen. Es zeigte sich immer wieder, dass überall auf der Welt ähnliche Erfahrungen gemacht werden. Sich über diesen Erfahrungsschatz auszutauschen ist deshalb ein ganz besonderes Anliegen, schließlich profitieren alle davon, und dies trägt wesentlich dazu bei, unsere Einsätze effektiver zu gestalten. Denn Bedarf gibt es auch weiterhin noch genug und nicht zuletzt deshalb ist es uns ein Anliegen, dass dieses Thema weiterhin ganz oben auf der Agenda steht.

  • Kontaktliste von Organisationen/Universitäten/Kliniken für Famulaturen im außereuropäischen Ausland Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sowie Aktualität. Gerne können Kontakte auf Anfrage hinzugefügt/geändert werden.

  • DAADDatum17.01.2018 20:29

    Der DAAD ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Was uns antreibt und wofür wir stehen, erfahren Sie hier.

    Seit seiner Gründung im Jahr 1925 hat der DAAD rund zwei Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Er wird als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen. Seine Tätigkeit geht weit über die Vergabe von Stipendien hinaus: Der DAAD fördert die Internationalisierung der deutschen Hochschulen, stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulen und berät die Entscheider in der Bildungs-, Außenwissenschafts- und Entwicklungspolitik.

    https://www.daad.de/de/

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