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  • Famulatur in Santo DomingoDatum07.10.2017 22:20
    Thema von carlos im Forum Dominikanische Republik

    sehr gut geschriebener Bericht einer Medizinstudentin, auch wenn Innere, trotzdem supergut!


    https://www.bvmd.de/unsere-arbeit/austau...6b1d7b26c629a7a

  • Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Auch in diesem Jahr zeigt Henry Schein gesellschaftliches Engagement und konnte gerade wieder ein Scheck über 8.535 Euro an den Verein Dentists for Africa e.V. übergeben. „Nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, mag man vielleicht denken, angesichts der großen Herausforderungen. Haupteinsatzgebiet des Vereins ist Kenia, unzählige Menschen haben hier gerade in den ländlichen Gebieten kaum Zugang zu ärztlicher Versorgung. Gemeinsam mit kenianischen Projektpartnern baut Dentists for Africa e.V. verlässliche Strukturen auf und legt dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit.

    Neben dem Aufbau von Zahnstationen und dem Einsatz von ehrenamtlichen Zahnärzten, Helfern und Technikern aus Deutschland vor Ort legt Dentists for Africa e.V. viel Wert auf die Ausbildung von lokalen Fachkräften. Inzwischen arbeiten – neben anderen kenianischen Zahnärzten – bereits zwei Zahnärztinnen und fünf Oral Health Officer in den dreizehn Zahnstationen des Vereins, deren Ausbildung erst durch Dentists for Africa ermöglicht wurde.

    Auch die Instandhaltung des gespendeten Equipments ist durch lokale Fachkräfte weitestgehend sichergestellt. Die beiden Medical Engineers Felix und Kevin, ehemalige Patenkinder des Patenschaftsprogramms von Dentists for Africa e.V., haben im vergangenen Jahr die Wartung der zahnmedizinischen Geräte der Stationen übernommen. Thorsten Rauch, Techniker bei Henry Schein und freiwilliger Helfer der ersten Stunde, war im vergangenen Jahr erneut in Kenia, um die beiden Mitarbeiter weiter zu schulen. „Es gibt natürlich immer Dinge, die ich zeigen kann. Im Grunde arbeite ich aber daran, mich überflüssig zu machen“, so Rauch.

    „Ein Sprichwort sagt: Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben. Dieses Prinzip verfolgt der Verein in seiner täglichen Arbeit. Unsere zahnärztlichen Projekte sind erfolgreich und sorgen für Veränderungen vor Ort. Die Mundgesundheit hat sich in den Regionen, in denen wir oder unsere Kooperationspartner tätig waren, sehr gebessert.“, freut sich Dr. Peter Dierck, Generalsekretär bei Dentists for Africa e.V. „Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Auswahlkriterium für die Projekte, die wir im Rahmen von Henry Schein Cares unterstützen. Nur wenigen Organisationen gelingt das in der Umsetzung so konsequent wie Dentists for Africa e.V. Das dauerhafte Engagement des Vereins ist beispiellos und leistet einen wertvollen Beitrag zu einem selbstbestimmteren Leben der Menschen in Afrika“, ergänzt Joachim Feldmer, Geschäftsführer & Vice President Marketing bei Henry Schein Dental Deutschland.



    Über Dentists for Africa e.V.
    Der 1999 gegründete Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, durch den Aufbau von Zahnarztpraxen, Prophylaxemaßnahmen und Ausbildungsförderung die zahnmedizinische Versorgung in Kenia nachhaltig zu verbessern. Bislang wurden dreizehn Zahnstationen aufgebaut und unterstützt. Ehrenamtliche Zahnärzte, Zahnarzthelferinnen, Zahntechniker und Zahnmedizinstudenten aus Deutschland und auch anderen europäischen Ländern reisen jedes Jahr in die Projektgebiete, um in den Zahnstationen zu helfen und die lokalen Fachkräfte weiter zu schulen – häufig wird dazu der eigene Jahresurlaub geopfert.

    Zusätzlich zur zahnmedizinischen Hilfe hat der Verein ein Patenschaftsprojekt aufgebaut. Mit einem monatlichen Beitrag unterstützen die Spender aus Deutschland einzelne Waisenkinder und finanzieren ihnen den Schulbesuch oder eine Ausbildung und damit die Aussicht auf eine bessere Zukunft. Die meisten der mehr als 850 Patenkinder haben ihre Eltern durch AIDS verloren und hätten ohne die Unterstützung durch die Paten keine Perspektive für ihr Leben. Über 150 der Kinder haben das Programm bereits bis zum Berufsabschluss durchlaufen. Auch hier setzt der Verein auf ein System, das sich langfristig zumindest teilweise selbst tragen wird. Nach Abschluss der Ausbildung zahlen die Patenkinder einen Teil ihrer Einkünfte in einen Bildungsfonds ein, aus dem nun die Ausbildung von drei weiteren Kindern finanziert werden kann.

  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Seit zwei Jahren bestanden die Kontakte und der Austausch mit Prof. Rumstadt, dem chirurgischen Chefarzt des Freiburger Diakonie KH und Martin Schwarz. Seit über zehn Jahren fährt Prof. Rumstadt nach Burkina Faso um dort medizinische Hilfe zu leisten. Ein Kontakt mit dem Architekten Cerre und ein Geschenk des lokalen Häuptlinges zur Landüberlassung auf 99Jahre erwies sich als Glücksfall. Der Architekt, der mit Schlingensief schon das Operndorf in Ouagadougu entwarf entwickelte eine Idee einer Krankenstation die mit einfachen Mitteln die Seele und operativer Hilfe den Körper gesund werden lässt.
    http://www.interplast-germany.de/categor...zberichte-2017/


    Teilnehmer

    Dr. Martin Schwarz Plastischer Chirurg

    Dr. Pius Weisser Zahn, Mund, Kieferchirurg

    Dr. Tim Delbeck Anaesthesist

    Dagmar Große Wilde Anaesthesie-Pflege

  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Zum 4. mal fuhr in einem gemeinschaftlich von den Sektionen München, Südbayern und Stuttgart-Münster organisierten und finanzierten Projekt ein Interplastteam zu einem Einsatz in die Hafenstadt Sittwe im Nordwesten Myanmars. Begleitet wurde dieses Team von Danilo Hackner, einem überaus engagierten und interessierten Medizinstudenten der TU-München. Dieser hat in einer beachtenswerten Fleißarbeit den Einsatz statistisch ausgewertet und dokumentiert.


    http://www.interplast-germany.de/categor...zberichte-2017/

  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Erdenet Mongolei vom 20.08.2017 – 03.09.2017
    Montag, 11. September 2017

    Erdenet Mongolei
    vom 20.08.2017 – 03.09.2017 # 52/2017

    Teilnehmer:
    Dr. M.Schwarz Plast.Chir.
    Dr.P. Weisser MKG Chir.
    Bilgee Battsogt Dolmetscherin


    http://www.interplast-germany.de/categor...zberichte-2017/

  • INTERPLAST GermanyDatum30.09.2017 22:32
    Thema von carlos im Forum Interplast

    e hilft INTERPLAST-Germany ?

    Die Mitglieder von INTERPLAST-Germany e.V. führen unentgeltlich plastisch-chirurgische Operationen in Entwicklungsländern durch.

    Die behandelten Patienten leiden unter Gesichtsfehlbildungen, Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, Handfehlbildungen, schweren Verbrennungsnarben, Tumoren der Haut und des Kopfes, Defekten durch Unfälle oder Kriegsfolgen und sonstigen Erkrankungen, die in das Fachgebiet der Plastischen Chirugie fallen.

    Ziel ist es die Patienten in die Lage zu versetzen ein sozial integrierter Teil ihrer Gesellschaft zu werden. Denn leider werden angeborene Fehlbildungen oder Erkrankungen häufig als Strafe für Fehlverhalten durch göttliche Mächte verstanden und die Betroffenen sozial nicht akzeptiert. Unbehandelte Verbrennungsnarben können zu Entstellungen oder erheblichen Funktionseinbußen besonders der Arme und Beine führen. Die betroffenen Patienten sind dann oft nicht in der Lage für Ihre Lieben oder sich selbst zu sorgen.

    Die Operationsteams fahren in ihrem Urlaub auf Einladung eines Krankenhauses oder eines Amtes für ca zwei Wochen in das jeweilige Gastgeberland. Es versteht sich von selbst, daß sie sich dort auch wie Gäste verhalten.
    Sowohl die Ärzte als auch die Pflegekräfte vor Ort werden soweit möglich in die Arbeit eingebunden und angelernt. Im Idealfall können unsere gastgebenden Kollegen nach unserer Abreise die Arbeit vor Ort selbständig weiterführen.

    Um dies gewährleisten zu können ist das Einverständnis der Kollegen vor Ort mit unserem Kommen unbedingte Vorraussetzung. Um in der Kürze eines Operationseinsatzes von meist nur zwei Wochen möglichst vielen Patienten helfen zu können treffen die Kollegen im Gastgeberland bereits vor unserem Kommen eine Vorauswahl von Patienten die sie uns dann am Ankunftstag vorstellen. Es wird bei der Patientenauswahl besonders darauf geachtet, daß solche Patienten operiert werden, die sich eine Behandlung ihrer Erkrankung sonst nicht leisten könnten.


    Die Organisation von INTERPLAST Germany

    Die Arbeit von INTERPLAST Germany e.V. basiert auf freiwilligem unentgeltlichem Engagement der Mitglieder. Die entstehenden Kosten werden durch Spendengelder sowie den Jahresbeitrag der Mitglieder finanziert.

    INTERPLAST-Germany e.V. ist durch einen Vorstand in Deutschland repräsentiert.
    Dieser ist für die Belange des Gesamtvereins zuständig. Die eigentlichen Handlungsträger sind die Mitglieder des Vereins. Besondere Bedeutung kommt dabei den Vorsitzenden der einzelnen Sektionen bzw. der jeweiligen Projekte zu.
    Diese sind für die Projektplanung, -durchführung und -finanzierung verantwortlich.

    Zusätzlich gibt es 12 Sektionen


    http://www.interplast-germany.de/

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Interplast

    Henry Schein leistet Beitrag zur nachhaltigen Selbsthilfe

    Henry Schein kooperiert mit Interplast e.V., um besonders Kindern und Jugendlichen medizinische Hilfe zu ermöglichen, die keinen oder nur sehr schlechten Zugang zu medizinischer Versorgung bekommen

    In diesem Jahr brach ein 14 köpfiges Ärzteteam von Interplast Germany nach Sittwe in Myanmar auf, um Menschen medizinisch zu versorgen, die sonst keine Hilfe bekommen würden. Das Team, unter der Leitung von Dr. Caius Radu, Plastischer Chirurg aus Nürnberg, bestand aus drei plastischen Chirurgen, drei Narkoseärzten, einem Narkosehelfer, zwei Schwestern sowie einer Studentin. Monatelang hatte sich das Team auf den Einsatz vorbereitet. Das gesamte medizinische Gerät, das Verbandsmaterial, die Medikamente, die für den Einsatz benötigt wurden, konnten durch Spenden finanziert werden.

    Dr. Dr. Michael Bergermann, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg aus Hamm in Westfalen, engagiert sich seit über 15 Jahren ehrenamtlich für Patienten mit angeborenen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in der ganzen Welt. Er ist mit seinem Team Teil von Interplast-Germany und hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Partnerschaft mit Krankenhäusern und Ärzten vor Ort Menschen auf dem Weg in ein „lebenswertes“ Leben zu helfen.
    Myanmar ist flächenmäßig etwa doppelt so groß wie die Bundesrepublik und mit seinen ca. 50 Millionen Einwohnern eher dünn besiedelt. Ungefähr Dreiviertel der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und sehr viele davon zur Eigenversorgung. Das Gesundheitssystem befindet sich in einem unterdurchschnittlichem Zustand. Die staatlichen Gesundheitseinrichtungen arbeiten mit kaum funktionstüchtigen Geräten. Medizinische Materialien und Medikamente fehlen allerorts. Die ländlichen oder schwer zugänglichen Gebiete werden vom Gesundheitssystem fast gar nicht versorgt.

  • Thema von carlos im Forum Myanmar

    Henry Schein kooperiert mit Interplast e.V., um besonders Kindern und Jugendlichen medizinische Hilfe zu ermöglichen, die keinen oder nur sehr schlechten Zugang zu medizinischer Versorgung bekommen

    In diesem Jahr brach ein 14 köpfiges Ärzteteam von Interplast Germany nach Sittwe in Myanmar auf, um Menschen medizinisch zu versorgen, die sonst keine Hilfe bekommen würden. Das Team, unter der Leitung von Dr. Caius Radu, Plastischer Chirurg aus Nürnberg, bestand aus drei plastischen Chirurgen, drei Narkoseärzten, einem Narkosehelfer, zwei Schwestern sowie einer Studentin. Monatelang hatte sich das Team auf den Einsatz vorbereitet. Das gesamte medizinische Gerät, das Verbandsmaterial, die Medikamente, die für den Einsatz benötigt wurden, konnten durch Spenden finanziert werden.

    https://www.henryschein-dental.de/dental...ng=de-de&hssc=1

  • Ein Lächeln für AfrikaDatum30.09.2017 22:25
    Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Die meisten Menschen, die Kenia bereisen, möchten die atemberaubende Natur- und Tierwelt des Landes erleben. Dr. Peter Dierck, Zahnarzt aus Blomberg (Ostwestfalen-Lippe) bereist Kenia seit Jahren mit einem ganz anderen Anliegen: Er will die zahnmedizinische Versorgung der Kenianer verbessern. Zusammen mit Kollegen aus seinem Verein Dentists for Africa e.V. setzt sich Dierck dafür ein, das Leben benachteiligter Menschen in ländlichen Regionen Kenias durch langfristige und nachhaltige zahnmedizinische und soziale Projekte zu verbessern.

    https://www.henryschein-dental.de/dental...ng=de-de&hssc=1

  • Zahnarztmobil der Grünhelme in syrienDatum30.09.2017 22:24
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Zahnarztmobil der Grünhelme in syrienDatum30.09.2017 22:24
    Foren-Beitrag von carlos im Thema

    Mobile Zahnarztpraxis auf dem Weg nach Syrien

    Noch immer tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Das öffentliche Leben und die medizinische Versorgung sind längst zusammengebrochen. Während viele Menschen das Land bereits verlassen haben, fehlen vielen anderen Syrern sowohl die finanziellen Mittel als auch die Kraft für eine Flucht nach Europa. Daher haben die Grünhelme e.V. im Herbst 2015 damit begonnen, ein gespendetes Wohnmobil zu einer mobilen Zahnarztpraxis auszubauen, um für eine bessere medizinische Versorgung in den umkämpften Gebieten zu sorgen. Ausgerüstet mit einem neuen Zahnarztstuhl und einer Photovoltaikanlage, wird das Zahnarztmobil seit Herbst 2016 im Großraum Aleppo und in verschiedenen Flüchtlingscamps entlang der syrisch-türkischen Grenze eingesetzt. Henry Schein unterstützte das Projekt im Rahmen seiner „Gesund beginnt im Mund“ Kampagne mit Prophylaxe-Materialien.

    Im Interview erzählt David Leitz, Projektleiter bei Grünhelme e.V., über die Entstehung des Dentalmobils und der Situation vor Ort.

  • Engagement für FlüchtlingeDatum30.09.2017 22:22
    Thema von carlos im Forum Deutschland

    Henry Schein unterstützt das große Engagement der deutschen Zahnärzteschaft in der Flüchtlingshilfe.

    Zahnärzte in ganz Deutschland leisten in ihren Praxen und durch ehrenamtliche Arbeit einen wichtigen Betrag zur zahnärztlichen Versorgung von geflüchteten Menschen. Um dieses Engagement zu fördern, hat Henry Schein das Projekt „Gesund beginnt im Mund“ ins Leben gerufen. Zahnärztliche Initiativen wurden mit mehr als 100.000 Prophylaxe-Materialien im Wert von insgesamt über 50.000 EUR unterstützt. Bei der Umsetzung dieser Aktion arbeitete Henry Schein mit der Bundeszahnärztekammer zusammen und bekam großzügige Unterstützung durch die Spendenpartner CP GABA GmbH und Sunstar Deutschland GmbH.

    Der Malteser Hilfsdienst in Stuttgart ist einer der Empfänger der Prophylaxe-Materialien. Die Hilfsorganisation betreut geflüchtete Menschen in mehreren Unterkünften der Stadt. Zusammen mit Zahnarzt Dr. Gerd Hase wurde hier ein Projekt ins Leben gerufen, um in den Unterkünften kleine Prophylaxe-Schulungen durchzuführen und die Bewohner mit Zahnbürsten und anderen Produkten zu versorgen.

    https://www.henryschein-dental.de/dental...ng=de-de&hssc=1

  • Der Jahreskongress des Weltverbands der Zahnärzte, der World Dental Federation (FDI), tagte vom 24. August bis 01. September in Madrid. Auch die deutsche Delegation unter der Leitung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) brachte sich in die Beratungen und Diskussionen ein. Die FDI verabschiedete ihren Strategieplan für 2018 bis 2021, in dem die Aspekte weltweite Flucht und Migration eine zentrale Rolle spielen, sowie neun politische Stellungnahmen.

    Als Reaktion auf die Abschlusserklärung der G20-Staaten in Hamburg mit dem Tenor „Gesundheit global gestalten“, in der der weltweite Abbau von Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit gefordert wurde, sieht der Weltzahnärzteverband sich in der Pflicht, auch seitens der Zahnmedizin Maßnahmen zu ergreifen, die weltweit mehr gesundheitliche Chancengleichheit erwirken sollen. So soll zum Beispiel kein zahnärztliches Hilfspersonal aus Drittstaaten abgeworben werden, um qualifizierte Berufe genau dort zu belassen, wo medizinische Hilfe besonders nötig ist. Zudem sollen strategische Unterstützungsmaßnahmen initiiert werden, um die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Und auch die Versorgung bei (Mund-)Gesundheitsproblemen von Geflüchteten muss besser geregelt werden.

    „Den strategischen Plan des Weltzahnärzteverbands begrüßt die Zahnärzteschaft Deutschlands ausdrücklich“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. „Bei Erkrankungen qualifizierte (zahn-)medizinische Hilfe zu bekommen, sollte für alle Menschen ein Grundrecht sein, aber auch die Vorbeugung von Erkrankungen hat einen hohen Stellenwert. Beides hilft, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Hier gibt es Handlungsbedarf – die Weltgemeinschaft der Zahnärzte will dies aktiv angehen, die deutsche Delegation hat dafür in Madrid bedeutende Impulse gegeben.“Die FDI verabschiedete zudem neun Stellungsnahmen, unter anderem zu den Themen „Qualität in der Zahnmedizin“, „Nachhaltigkeit“ sowie „Kontinuierliche zahnmedizinische Fortbildung“, damit wollen die Mitgliedsländer der FDI sich zu einer stetig hohen Qualität in der Zahnmedizin verpflichten.

  • Thema von carlos im Forum das aktuelle Thema

    Weltzahnärzteverband FDI verabschiedet Strategiepapier


    Der Jahreskongress des Weltverbands der Zahnärzte, der World Dental Federation (FDI), tagte vom 24. August bis 01. September in Madrid. Auch die deutsche Delegation unter der Leitung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) brachte sich in die Beratungen und Diskussionen ein. Die FDI verabschiedete ihren Strategieplan für 2018 bis 2021, in dem die Aspekte weltweite Flucht und Migration eine zentrale Rolle spielen, sowie neun politische Stellungnahmen.

    Als Reaktion auf die Abschlusserklärung der G20-Staaten in Hamburg mit dem Tenor „Gesundheit global gestalten“, in der der weltweite Abbau von Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit gefordert wurde, sieht der Weltzahnärzteverband sich in der Pflicht, auch seitens der Zahnmedizin Maßnahmen zu ergreifen, die weltweit mehr gesundheitliche Chancengleichheit erwirken sollen. So soll zum Beispiel kein zahnärztliches Hilfspersonal aus Drittstaaten abgeworben werden, um qualifizierte Berufe genau dort zu belassen, wo medizinische Hilfe besonders nötig ist. Zudem sollen strategische Unterstützungsmaßnahmen initiiert werden, um die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Und auch die Versorgung bei (Mund-)Gesundheitsproblemen von Geflüchteten muss besser geregelt werden.

    „Den strategischen Plan des Weltzahnärzteverbands begrüßt die Zahnärzteschaft Deutschlands ausdrücklich“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. „Bei Erkrankungen qualifizierte (zahn-)medizinische Hilfe zu bekommen, sollte für alle Menschen ein Grundrecht sein, aber auch die Vorbeugung von Erkrankungen hat einen hohen Stellenwert. Beides hilft, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Hier gibt es Handlungsbedarf – die Weltgemeinschaft der Zahnärzte will dies aktiv angehen, die deutsche Delegation hat dafür in Madrid bedeutende Impulse gegeben.“

    Die FDI verabschiedete zudem neun Stellungsnahmen, unter anderem zu den Themen „Qualität in der Zahnmedizin“, „Nachhaltigkeit“ sowie „Kontinuierliche zahnmedizinische Fortbildung“, damit wollen die Mitgliedsländer der FDI sich zu einer stetig hohen Qualität in der Zahnmedizin verpflichten.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Seit über 35 Jahren gibt es schon die Institution „Hilfe zur Selbsthilfe“.



    Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens: Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz will das HDZ eine mobile Gesundheitsstation in Kolumbien realisieren.

    Alles begann mit einer ganz normalen Urlaubsreise, die den Göttinger Zahnarzt Carl Heinz Bartels 1981 nach Thailand führte. Bei Chiang Mai im Norden Thailands besuchte er ein Lepradorf. Dieser Besuch veränderte sein Leben. Nach seiner Rückkehr war er von dem Erlebten, von den katastrophalen, unmenschlichen Verhältnissen der Leprösen so bewegt, dass er unverzüglich beschloss, wenigstens die zahnärztliche Versorgung dort zu verbessern. Er gründete die Patenschaft Niedersächsischer Zahnärzte für Lepragebiete. Bereits sechs Jahre später rief Bartels die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) ins Leben. Und schon damals ging es ihm um viel mehr als „nur“ um Leprahilfe: In den folgenden Jahren erweiterte sich das Aufgabengebiet der Stiftung dann immer mehr.

    Weltweites Engagement

    Das weltweite Engagement der Stiftung HDZ ist so vielfältig wie die Länder, in denen Hilfe geleistet wird: umfangreiche Soforthilfemaßnahmen für Katastrophengebiete wie Haiti, Pakistan, Myanmar und Japan, der Bau von Schulen, Waisenhäusern, Kranken- und Sozialstationen, Ausbildungsstätten und medizinischen sowie zahnmedizinischen Einrichtungen, der Bau von Wasseraufbereitungsanlagen oder die Organisation von Hilfstransporten und medizinischen Geräten. Bis heute kämpft die Stiftung auch gegen Armut und Hunger und Vertreibung. Nach dem Tod des Gründers leitete der Weggefährte und Freund Carl Heinz Bartels‘, der Göttinger Zahnarzt Dr. Klaus Winter, als Vorsteher der Stiftung das HDZ. Erst kürzlich hat er die Leitung an den Zahnarzt Dr. Klaus Sürmann, der ebenfalls in Göttingen lebt, abgegeben. „Es ist nicht schwer, Gutes zu tun, wenn es viele Helfer gibt“, betont Dr. Winter bescheiden. Und tatsächlich kann das HDZ in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung vorzeigen. Menschen, die Hilfe brauchen, neue Hoffnung und neue Würde schenken, ein Gefühl der Verbundenheit zeigen, Hilfe zur Selbsthilfe bringen und besonders denen Hilfe bringen, die verlassen sind oder in ihrer Existenznot um Hilfe rufen – mit diesen Zielen ist die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepraund Notgebiete vor 36 Jahren gegründet worden und hat seitdem weltweit im Wert von 33 Millionen Euro menschliche Not lindern können.

    Zum Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete gehört ein kleines, aber hoch motiviertes Team, das in den vergangenen Jahrzehnten durch zahlreiche Gleichgesinnte besonders aus dem zahnärztlichen Berufsstand großartige, selbstlose Unterstützung fand. Alle Helfer zusammen – ob Patienten, Zahnärzte, Firmen, Banken oder die Projektträger vor Ort – haben das Hilfswerk schließlich weltweit zu einem karitativen, anerkannten Netzwerk geformt. Seit 1987 hat die Landeszahnärztekammer Niedersachsen das Patronat für das HDZ übernommen und seit 2010 ist die Bundeszahnärztekammer Schirmherrin dieser Stiftung. Insgesamt agiert das HDZ übrigens seit seinem Bestehen vertrauensvoll mit 25 Partnern. Allen voran die Salesianer Don Boscos, mit rund 16 000 Mitgliedern die zweitgrößte katholische Ordensgemeinschaft der Welt.

    Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz will das HDZ anlässlich seines 30-jährigen Bestehens eine mobile Gesundheitsstation in der Region Choco in Kolumbien auf den Weg bringen und so den Menschen eine medizinische Grundversorgung ermöglichen.

  • Tonga. Famulatur in Polynesien Datum20.09.2017 23:46
    Thema von carlos im Forum Tonga

    In einem vierteiligen Bericht geht es um die Famulatur auf Tonga Die nächsten zwei Wochen helfen wir im Prince Ngu Hospital in Neiafu aus. Das ist die Hauptstadt von Vava’u, einer Hafenstadt, in der über 500 Yachten und Segelboote über das Jahr ihren Standort haben.
    Alles ist hier viel kleiner und einfacher

    Im Dental Department des Krankenhauses angekommen, werden wir wieder super herzlich empfangen und herumgeführt. Der Behandlungsraum besteht aus vier Behandlungseinheiten, wobei an zweien ausschließlich Extraktionen durchgeführt werden.

    Es sind die einfach ausgestatteten Einheiten, diejenigen ohne Absauganlage, ohne Licht, ohne Speibecken, ohne jegliche Verstellfunktionen beziehungsweise die Funktionen sind einfach defekt. Der Rundgang ist schnell gemacht, alles ist hier viel kleiner und einfacher, es gibt einen Sterilisationsraum, einen Aufenthaltsraum und den Behandlungsraum, wo auch ein mobiles Röntgengerät steht, welches in den zwei Wochen unseres Einsatzes nicht einmal genutzt wird.

    https://www.zm-online.de/news/gesellscha...Mailing_6907618

  • von Wesel nach UgandaDatum07.08.2017 23:03
    Thema von carlos im Forum Uganda

    Demnächst wird ein Container voller Hilfsmittel von Deutschland aus in Richtung Uganda verschifft. Darunter sind auch Teile der früheren Zahnarztpraxis von Panna Eva Kemeny-Hesse aus Wesel, die für ein zahnärztliches Camp in Uganda bestimmt sind. "Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass diese Dinge in die richtigen Hände kommen und dort wirklich benötigt werden", sagt sie.

    Vor zehn Jahren übernahm die 43-Jährige die Praxis von Dr. Georg Mees an der Brückstraße. Mittlerweile ist der Mietvertrag ausgelaufen - und die aus Ungarn stammende Medizinerin legt großen Wert auf Barrierefreiheit. Deshalb sah sie sich nach neuen Räumen um und fand diese im Hanseviertel an der Lübecker Straße gegenüber der Kreishandwerkerschaft. Die meisten Geräte und Einrichtungsgestände kommen natürlich mit - aber eben nicht alle. Doch was tun mit zwei einwandfreien Röntgengeräten, mehreren hochwertigen Metallschränken für ein Behandlungszimmer und allerlei zahnärztlichen Instrumenten - wegwerfen? "Das geht nicht, dafür ist das alles viel zu schade", sagt die Mutter zweier Kinder. Der Versuch, die Sachen unter anderem der Hilfsorganisation Zahnärzte ohne Grenzen zur Verfügung zu stellen, blieben ohne Erfolg.

    Während der Planung des Praxisumzugs bekam das dann aber Friedhelm Heinzen vom Weseler Umzugsunternehmen Ridder mit und brachte seinen Schwager Anton Drähne aus Bonn ins Spiel, der ehrenamtlich in Ländern der Dritten Welt aktiv ist. Drähne wiederum gab Kemeny-Hesse den Tipp, sich mit dem Essener Zahnarzt Reinhard Klages in Verbindung zu setzen, der die Geräte und Möbel in Uganda sehr gut gebrauchen könne. Ein Teil der Praxiseinrichtung, die beim ersten Transport nicht in den Lieferwagen gepasst hat, wird bei Ridder kostenlos eingelagert. Später werden die Stücke dann vom Essener Zahnarzt abgeholt - und nach Uganda verschifft.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wese...e-aid-1.6971455

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
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