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  • Madagaskar Teil IIDatum06.02.2015 23:34
    Thema von Anacoana im Forum Mercyships

    Der enge Kontakt zur jeweiligen Regierung, und sei sie politisch auch noch so umstritten, ist für Mercy Ships besonders wichtig. Denn dadurch sei die Sicherheit der Freiwilligen eher gewährleistet – und man könne auf die Unterstützung der Behörden vor Ort bauen. Außerdem erleichtere es die Einreise- und Zollformalitäten, was bei einem Schiff dieser Größenordnung und mehr als tausend Menschen, die dort während eines Jahres Dienst tun, keine Kleinigkeit sei, sagt Martin Dürrstein, der Vorsitzende von Mercy Ships Deutschland. „Wir gehen in kein Land, in dem wir nicht willkommen sind.“

    Dürrstein ist zugleich der Vorstandsvorsitzende von Dürr Dental, einem weltweit operierenden Medizingerätehersteller aus Bietigheim-Bissingen, der die Organisation mit Gerätespenden unterstützt und es schon einem Dutzend Mitarbeiter ermöglicht hat, auf dem Schiff zu helfen. „Ich war selbst fünf Tage auf der Africa Mercy“, sagt Martin Dürrstein, „das ist ein nachhaltiger Eindruck – und ich weiß seitdem, dass die Hilfe wirklich Hand und Fuß hat.“ Oder in der Sprache eines schwäbischen Firmenchefs: „Da kommt hinten was raus.“

    Auf Madagaskar beginnt im Herbst 2014 der medizinische Einsatz mit umfangreichen Voruntersuchungen. Informiert über Krankenstationen in Städten und auf dem Land, kommen potenzielle Patienten, die dann genauer angesehen werden. In Tamatave strömen 2000 Menschen zum ersten Termin, sie stehen in langen Warteschlagen um die Häuserblocks, 163 erhalten Patientenkarten für eine Behandlung an Bord. Diese Prozedur wiederholt sich in den nächsten Monaten noch mehrfach.

    „Das ist hart, aber notwendig“, sagt Annette Frick. Es sei nur sinnvoll, Menschen zu behandeln, die innerhalb der Zeit, in der das Schiff vor Ort sei, gesund werden könnten. Krebspatienten, die einer langjährigen Nachsorge bedürften, würden beispielsweise nicht aufgenommen. Dann klappt die Ärztin ihr Fotobuch auf und erzählt von ihrem letzten Einsatz in Westafrika.
    Das Mädchen mit dem Tumor im Gesicht

    Sie zeigt das Bild von Sahena, die einen fast fußballgroßen Tumor im Gesicht hat, der Augen, Nase, Mund zu überwuchern droht. Die junge Frau lebte in ihrem Dorf im sozialen Abseits, weil derartige Entstellungen als Fluch gelten. „Diese Menschen werden wie Ausgestoßene behandelt“, sagt Annette Frick. „Schon wenn wir sie ansehen, berühren und untersuchen, ist das für sie ein Zeichen, dass sie angenommen werden, so wie sie sind.“ Nach mehreren Operationen zeugt heute nur noch eine Narbe von dem Tumor. „Für Sahena ist das die Chance auf ein neues Leben.“

    Oder Francesca, ein junges Mädchen, dessen Kiefer versteift war und das kaum noch essen konnte. „Sie war dem Tod geweiht“, sagt Annette Frick. Dank einer speziellen Inkubationstechnik und sehr aufwendigen Eingriffen ist es gelungen, sie zu heilen. Einem jungen Mann, der am Grauen Star litt, erblindete und in seinem Heimatdorf als von Dämonen verflucht galt, gibt ein Routineeingriff die Sehkraft zurück. Annette Frick erzählt von jungen Frauen mit Blasen- und Scheidenfisteln so groß wie Kinderköpfe. Sie werden von der Gemeinschaft ausgestoßen. „Eine haben wir in einem Stall gefunden“, sagt sie.Und was bedeutet der Einsatz mit vielen Kollegen aus aller Herren Länder auf dem Schiff für die Ärztin selbst? „Fachlich ist das eine Zusammenarbeit nach standardisierten Verfahren“, meint Annette Frick, „von der Atmosphäre her ist es ein bisschen wie in einer Jugendherberge.“ Zum Tagesablauf gehören Andachten und Gebete, mitunter besucht sie einheimische christliche Gemeinden und ist begeistert, „mit wie viel Elan dort Gott gelebt wird“.

    Vieles in unserer westlich geordneten Gesellschaft sieht Annette Frick inzwischen gelassener, und für vieles ist sie dankbar. „Es ist ein Glück, dass ich hier geboren wurde und aufgewachsen bin, meinen Traumberuf ergreifen konnte und immer genug habe.“ Der Verdienstausfall, den der Einsatz mit sich bringt, das geplünderte Sparkonto für die Flugkosten, die wechselnden Mietwohnungen – „das kann ich mir leisten“, sagt sie. Die Ärztin bringt aus Afrika nicht nur die Dankbarkeit der vielen Patienten mit, sondern auch die Gewissheit, dass „ich vielen Herausforderungen gewachsen bin, dass ich meine Grenzen kenne und Gottes Liebe weitergeben kann“. Das sei ihr mehr wert als touristische Attraktionen, sagt Annette Frick und klappt das blaue Fotobuch zu.

  • Thema von Anacoana im Forum Mercyships

    Medizin für die Ärmsten Ein Schiff wird kommen

    Die Africa Mercy ist das größte private Hospitalschiff der Welt. Sie liegt jetzt vor Madagaskar. Die Balinger Ärztin Annette Frick hat auf dem Schiff gearbeitet – und viel gelernt bei der Hilfe für die Ärmsten der Armen.
    Die Africa Mercy ist 152 Meter lang und 24 Meter breit. Das ehemalige Fährschiff beherbergt jetzt fünf Operationssäle. Foto: Mercy Ships Die Africa Mercy ist 152 Meter lang und 24 Meter breit. Das ehemalige Fährschiff beherbergt jetzt fünf Operationssäle.Foto: Mercy Ships

    Balingen - Annette Frick legt das blau eingebundene Fotobuch behutsam auf den Tisch. Wie einen kleinen Schatz. „Ich war gerne in Afrika“, sagt sie. Sie schlägt das Buch auf. Keine Fotos von wilden Tieren, keine Bilder von atemraubenden Wüstenlandschaften, keine Aufnahmen von Sonnenuntergängen in der Serengeti. Was Annette Frick fotografiert hat, sind Menschen. Kranke Menschen, missgebildete Menschen, Erwachsene und Kinder, die von übergroßen Tumoren entstellt sind, die eingetrübte Augäpfel haben und unter großen Mund- und Gaumenspalten leiden. Urlaubsfotos sehen anders aus.

    Annette Frick im Einsatz Foto: Mercy Ships
    „Auch ich musste mich daran gewöhnen“, sagt die 43-Jährige, „so etwas sieht man in westlichen Ländern nicht.“ Die Anästhesistin hat viel gelernt und gesehen während ihrer Ausbildung zur Ärztin. Die gebürtige Balingerin war schon an vielen Kliniken – auch in Nagold und Stuttgart. Und doch war vieles neu für sie, als sie vor zehn Jahren zum ersten Mal auf der Africa Mercy, dem weltweit größten privaten Hospitalschiff, einen freiwilligen Dienst machte. Die schwimmende Klinik wird getragen von der christlich orientierten internationalen Hilfsorganisation Mercy Ships, die 1978 gegründet wurde. Seitdem war Annette Frick mehrfach auf der Africa Mercy – einmal ein halbes Jahr, oft mehrere Monate, dann wieder nur ein paar Wochen. Das blaue Fotobuch zeigt sie, wenn sie gefragt wird, was sie dort macht – und wenn sie Spenden für das Projekt sammelt. Warum macht sie es? „Ich habe schon als Kind davon geträumt, als Ärztin in der Dritten Welt zu arbeiten. Und ich will zeigen, dass Gott alle Menschen liebt.“

    Mittlerweile bieten viele Organisationen Hilfseinsätze für Ärzte an. Auch Annette Frick war mit anderen Hilfsvereinen wie Humedica unterwegs, etwa auf Haiti nach dem Erdbeben Anfang 2010. Die Operationen fanden unter freiem Himmel statt, sie selbst lebte in dem zerstörten Land unter einfachsten Bedingungen. Auf der Africa Mercy ist das anders. „Wir leisten mit modernen Geräten gute und hochqualifizierte Arbeit“, sagt Annette Frick, „aber wir sind auch in einer sicheren Umgebung und haben eine gute Ausstattung.“
    Das Schiff ist vollgestopft mit moderner Medizintechnik

    Das Konzept von Mercy Ships unterscheidet sich in diesen Punkten von dem anderer Hilfsorganisationen, die notgedrungen direkt vor Ort arbeiten und oft mit schwierigen Bedingungen und einer unsicheren Lage konfrontiert sind. Das Hospitalschiff dagegen ist voll gestopft mit moderner Technik, die spezialchirurgische Eingriffe ermöglicht: Es gibt sogar einen Computertomografen. Fünf Operationssäle mit Intensiv- und Aufwachstation und gut 80 Krankenbetten sind eingerichtet. Mercy Ships unterstützt am Einsatzort auch zahlreiche Bau- und Landwirtschaftsprojekte, bietet Schulungen für einheimische Ärzte und Krankenschwestern an. In erster Linie gehe es aber um „die Hilfe in Einzelfällen“, sagt Annette Frick. Ihren Patienten könnte sonst nicht geholfen werden – sei es, weil sie, vor allem aus finanziellen Gründen, keinen Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung haben oder weil diese erst gar nicht vorhanden ist.

    „Wir machen auf dem Schiff das, was vor Ort in den Kliniken nicht gemacht werden kann“, sagt Udo Kronester, der Geschäftsführer von Mercy Ships Deutschland, einem von 16 Landesverbänden weltweit. Kronester hat mehrere Jahre mit seiner Familie auf der Africa Mercy gelebt. Rund 1200 Freiwillige, vor allem Mediziner und Techniker, aus 35 Ländern machen jedes Jahr Dienst auf dem Schiff, das knapp 600 Helfer und Gäste aufnehmen kann. „Wir bieten den Patienten auf dem Schiff Sicherheit“, sagt Kronester, „und wir belasten dadurch das Gastgeberland nicht.“ Mercy Ships schickt das schwimmende Hospital nur in Länder, die darum bitten. „Wir machen keine Katastrophenhilfe“, sagt Kronester. Auch alle Krisenregionen sind tabu – um die Helfer zu schützen.

    So sagte Mercy Ships in diesem Winter einen Einsatz in den westafrikanischen Ländern Guinea und Benin wegen der Ebola-Epidemie ab und beorderte das Schiff nach Madagaskar. Ende Oktober kam es in der Hafenstadt Tamatave auf der Insel vor Ostafrika an, begrüßt vom Präsidenten Hery Rajaonarimampianina und dem Premierminister Roger Kolo. Dort liegt es jetzt bis zum Sommer, dann wird das Schiff im südafrikanischen Durban überholt, ehe es im Herbst wieder nach Madagaskar fährt.

    Seite 1: Ein Schiff wird kommen
    Seite 2: Die Politik spielt keine Rolle

  • Thema von Anacoana im Forum Senegal

    DATES ANNOUNCED FOR IDEA DAKAR 2015

    African Summit and 1st International Dental Exhibition in Africa (IDEA) will
    be held in Dakar, Senegal, from 17 to 19 October 2015. The event, originally
    scheduled from 8 to 10 November 2014, had to be postponed due to the Ebola
    outbreak in countries of the region.

    IDEA Dakar 2015 has two aims:

    * for FDI, to provide leadership training to 20 African National
    Dental Associations (NDAs) as part of the Strategy for Africa, developed at
    a previous African Summit in Cape Town;
    * for IDEA Dakar, the objective is to attract major international
    dental manufacturers wishing to expand their business on the African
    continent with an exhibition uniquely focused on Africa.

    It is the first of a series of three dental events in Dakar for the period
    2014-2016 inclusive. For the purposes of these events, FDI has entered into
    a three-year agreement with international and local partner IDEA Dakar. They
    will be developed in partnership with UNIDI, the Italian Dental
    Manufacturers Association.

    IDEA Dakar 2015 is expected to be one of the most important dental sector
    events on the African continent in 2015, attracting broad attendance from
    African businesses and professionals and the support of the major local
    professional associations and the Ministry of Health of Senegal.

    Key international dental businesses as well as numerous Italian dental
    industries have re-confirmed their participation.

    As far as social initiatives are concerned, the Italian foundation of ANDI
    (Association of Italian Dentists) will set up an education program entirely
    dedicated to prevention for children. The educating program will focus on
    local dentists and teachers of primary schools.



    USEFUL INFORMATION:

    1. Name: IDEA International Dental Exhibition Africa.

    2. Dates: October 17h to 19th, 2015

    3. Location: Centre International du Commerce Exterieur du Senegal
    (CICES) BP: 8166 Dakar-Yoff Senegal

    4. Exhibitors: Italian and international manufacturers of materials and
    equipment for dentists and dental technicians.

    5. Price for 1 completely furnished 9 mq module: 2.500 Euro (taxes
    included)

    6. Target: African operators in the dental industry, importers,
    distributors, dental professionals

    7. Registration for visitors is free of charge.For further information
    and to confirm your participation please visit
    www.ideadakar.com or write
    info@ideadakar.com



    SEE YOU IN DAKAR FROM OCTOBER 17th TO 29th, 2015!

  • Thema von Anacoana im Forum Nepal

    [Washington, DC - January 27, 2015] Health Volunteers Overseas (HVO) is pleased to announce the launch of a new oral health project in the Dhulikhel community, near Kathmandu, Nepal. HVO volunteers will work in conjunction with the Kathmandu University School of Medicine and Dhulikhel Hospital to improve the dental education for the students, dental assistants and hygienists at Dhulikhel Dental School.

    The Dhulikhel Dental School, established in 2012, is operated by Dhulikhel Hospital, an independent, not-for profit, non-governmental institution. The hospital serves a population of approximately 1.9 million people. The hospital is also the university hospital for all programs run in collaboration with Kathmandu University. There are currently eleven oral health faculty members, trained in Nepal and India, with specialty training in oral and maxillofacial surgery, periodontics, orthodontics, prosthodontics, pedodontics and endodontics.



    Working with Dhulikhel Dental School faculty, HVO volunteers will increase the number and quality of trained oral health care providers in Nepal, augmenting teaching and training for students and staff through lectures, bedside training, mentoring and more. Requested topics for instruction include ABO standards, oral medicine, and oral pathology. HVO volunteers will also collaborate with and mentor faculty about effective teaching methods and techniques.


    HVO will recruit dentists, specialists, and oral and maxillofacial surgeons. Oral and maxillofacial surgeons must be fully trained and hold a current license to practice and board certification. Final year residents paired with a licensed oral and maxillofacial surgeon may be considered for assignment. Assignments are a minimum of two weeks.



    HVO's oral health projects are supported by our sponsors - the ADA Foundation and the American Association of Oral and Maxillofacial Surgeons.


    Health Volunteers Overseas is a nonprofit organization that seeks to improve global health through education of the local health workforce in resource-scarce countries. HVO volunteers build local capacity by providing health care professionals in resource-scarce countries with the knowledge, skills and professional development they need to address the health care needs of their communities. HVO volunteers are trained health care professionals - physicians, nurses, dentists, physical therapists and others - willing to donate their time and expertise to work side-by-side with their colleagues overseas. Since 1986, HVO staff and volunteers have collaborated with a variety of health institutions to design, develop and implement each HVO project, working toward better patient care around the globe in trauma care, child and maternal health, essential surgery, cancer care, rehabilitation, and more. Visit www.hvousa.org to learn how you can become part of our global health community.

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  • Thema von Anacoana im Forum Haiti

    Story Number: NNS090428-17Release Date: 4/28/2009 5:08:00 PM
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    By Spec. Nashaunda Tilghman

    CITE SOLIEI, Haiti (NNS) -- A dentist from a small town in North Carolina was selected to volunteer with the crew of hospital ship USNS Comfort (T-AH 20) in support of Continuing Promise 2009 (CP09).

    Suzette Marie Stines, a Haitian-American, has donated her voluntary service to her native country 30 times over a seven year span.

    "I feel profoundly grateful that I was invited to work on this mission." says Stines. "Someone knew that I volunteer here and I got an email from someone with the invitation to help out."

    Continuing Promise 2009 combines U.S. military and interagency personnel, non-governmental organizations, academics and partner nations to provide medical, dental, veterinary, and engineering services afloat and ashore alongside host nation personnel.

    Stines' volunteer work began as a small undertaking while visiting family in the area.

    "I would come to see my family and look for any opportunity to help in the community," she said.

    Eventually the casual pastime became a personal calling. Stines said she has frequently returned to Haiti many times because she sees the need of the people and their lack of access to what so many take for granted.

    "I want to give my people hope, and remind them that people do care about them and what happens to them," said Stines.

    "For many of the people, being seen here is their only chance to be treated for medical care. They are not going to have another chance," she added.
    Comfort is on a four month humanitarian and civic assistance deployment to the Caribbean and Latin America.

    For more news from USNS Comfort (T-AH 20), visit www.navy.mil/local/tah20/.

  • Schmerztherapie ist zu wenig! Datum22.01.2015 10:19
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema Schmerztherapie ist zu wenig!
  • Schmerztherapie ist zu wenig! Datum22.01.2015 10:19
    Thema von Anacoana im Forum Hilfswerk deutscher Za...

    Zahnärztliche Hilfsmaßnahmen in Entwicklungsländern dienen in den meisten Fällen der Schmerzbeseitigung und der Erklärung einfacher zahnhygienischer Maßnahmen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt. Aber: Das reicht nicht aus. Ein Einsatzbericht.
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    Folgen der Globalisierung: In vielen Entwicklungsländern leiden Kinder und Jugendliche zunehmend unter irreparablen Schäden an den bleibenden Zähnen. Ein Grund dafür ist Globalisierung des Nahrungsangebotes. Auch in den Slums auf den Philippinen gibt es zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten. HDZ

    Während sich in Deutschland aufgrund zahlreicher prophylaktischer Maßnahmen der DMF-T Index von 1983 bis heute von 6,8 auf unter 1 verbessert hat, wird in den Entwicklungsländern eine gegenteilige Entwicklung beobachtet. Dies vor allem deshalb, weil mit zunehmendem Wohlstand und der damit verbundenen Globalisierung des Nahrungsangebots eine Abkehr von einer naturbelassenen Kost erfolgt, andererseits aber keinerlei Kenntnisse über zahnprophylaktische Maßnahmen vorhanden sind.

    Besonders bei Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern steigen die irreparablen Schäden an den bleibenden Zähnen zunehmend – ein Umdenken bei der Art der zahnärztlichen Hilfsleistungen ist dringend erforderlich. Präventive Maßnahmen müssen bereitgestellt werden mit dem Ziel, dass es gar nicht erst zu dieser Vielzahl und Schwere der Erkrankungen kommt.
    Volunteers demonstrieren Oral Health Care

    2009 entwickelte ich im Auftrag der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) ein englischsprachiges zahnärztliches Präventionsprogramm auf Basis der bekannten „4-Säulen-Theorie“ und erprobte dies erfolgreich in einem Pilotprojekt auf der philippinischen Insel Samar. 2011 wurde das Programm ausgeweitet, seitdem wurden über 50 Volunteers geschult.

    Nach dem Leitmotiv Hilfe zur Selbsthilfe sind diese Volunteers in der Lage, selbstständig Vorträge über die Notwendigkeit einer regelmäßigen Mundhygiene und die Supplementierung von Fluoriden sowie eine Ernährungsberatung abzuhalten. Außerdem informieren sie die Bevölkerung über die richtige Mundhygiene mithilfe der KAI-Technik sowie über lokale Fluoridierungsmaßnahmen.
    Fluoride: ein schwieriges Thema

    Bekanntlich haben Fluoride bei der Kariesprophylaxe eine zentrale Bedeutung. Diese Präventionsform ist, neben einem gesteigerten Mundhygienebewusstsein, auch der Hauptgrund dafür, dass in den letzten Jahrzehnten ein starker Rückgang der DMF-T Werte in den Industrieländern zu verzeichnen ist.

    Unterschieden wird generell in eine lokale und eine systemische Supplementierung. Während die lokale Verwendung zumindest eine befriedigende Mundhygiene und eine entsprechende Zeitdauer voraussetzt, wirkt die systemische auch bei den Kreisen, die nur unregelmäßig oder gar nicht reinigende Maßnahmen anwenden.

    Auf die systemische Zufuhr musste jedoch inzwischen verzichtet werden, da trotz jahrelanger Bemühungen es nicht gelungen ist, fluoridiertes Speisesalz im südostasiatischen Raum zu erwerben und ein ständiger Import dieses Salzes aus entfernteren Ländern die finanziellen Ressourcen sprengen würde. Die Zufuhr über Tabletten wird wegen großer Unsicherheiten bei der regelmäßigen korrekten Einnahme ebenso abgelehnt wie eine Supplementierung des Trinkwassers, welches neben vielfältigen Gegenargumenten auch rein technisch nur in größeren Städten möglich wäre.
    Aber Prophylaxe muss nicht teuer sein

    Zahnärztliche Hilfsmaßnahmen in Entwicklungsländern sollten sich nicht allein auf eine Schmerzbeseitigung durch Extraktionen, oder dauerhaftere therapeutische Handlungen wie Füllungen oder einfacher Zahnersatz beschränken, sondern müssen unbedingt auch präventive Programme beinhalten, um den Mundgesundheitszustand innerhalb der Bevölkerung dauerhaft zu verbessern.

    Langjährige Erfahrungen in Deutschland haben gezeigt, dass mit kostengünstigen prophylaktischen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung nicht nur der Mundgesundheit zu erreichen ist. Leider wirkt Prophylaxe nicht über Nacht - nur sollte dies kein Grund sein, in den Dritte-Welt-Ländern darauf zu verzichten.

    Dr. Klaus de Cassan
    Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ)

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  • Thema von Anacoana im Forum Haiti

    Natural disasters and other emergency events cause suffering to the affected population and generally disrupt the local health care system’s capacity to function. The negative impact on health services not only can undermine years of work toward improving the health system infrastructure but also introduce new barriers to the provision of primary care services, including dental and oral health. In previous disasters, oral health has been overlooked and has not been identified as a priority, even though it is an integral part of overall health that cannot be ignored.

    In order to make oral health an important factor within the provision of treatment and rehabilitation services during the post-disaster recovery and rebuilding process of the health care system, it is necessary to facilitate the joint and integrated disaster response actions of the many governmental and non-governmental humanitarian aid groups involved. The purpose of the guidelines is to provide technical assistance to humanitarian actors interested in restoring and rebuilding oral health services in countries and communities affected by disasters. The guidelines will serve five primary purposes:

    Assist local emergency response decision–makers to determine needs on a priority basis;
    Sustain the implementation of appropriate emergency response measures and plans;
    Support the appeal to local and international potential donors to consider making a contribution to oral health programs and services;
    Facilitate the procurement, shipment, storage, delivery, and monitoring of donations; and
    Strengthen the existing oral health system by integrating oral health with primary health services.

  • Thema von Anacoana im Forum Haiti

    International Partners In Health
    NYU Alum Assists Oral Health Coalition of Haiti in Addressing Post-Earthquake Disaster Relief Needs



    Dr. Christina Lafontant, Oral Health Coalition of Haiti Team Leader












    Dr. Samuel Prophete, President of the Haitian Dental Association, with local children.






    Since 2005, NYUCD and the University of Haiti School of Dentistry have been engaged in an informal collaboration, known as the NYUCD–University of Haiti Collaborative Research Program, which jointly researches oral health conditions in Haiti to collect the necessary oral health data needed to help the island nation's government plan effective oral health programs for the future. This has the added goal of building a cadre of epidemiologists who are qualified to conduct future oral health research on the island. Further strengthening this link is NYUCD's recent donation of 19 dental chairs to the University of Haiti School of Dentistry, bringing the number of dental chairs donated by NYUCD to Haiti in the past three years to a total of 46.

    In the immediate aftermath of the January 12, 2010, earthquake in Haiti, which killed 220,000 Haitians, chaos and fear on this island nation were tangible. Most severely hit was Haiti's capital and largest city, Port-au-Prince. Haiti's president appealed for international aid after dozens of aftershocks ensued, stating, "Parliament has collapsed. The tax office has collapsed. Schools have collapsed. Hospitals have collapsed."

    Although the University of Haiti School of Dentistry did not suffer damage, the Pan-American Health Organization (PAHO) recognized the need to immediately pursue disaster relief activities related to oral health, as well as intermediate-recovery range plans and long-term sustainability plans.

    To that end, PAHO's Regional Advisor for Oral Health, Dr. Saskia Estupiñán-Day, assembled the Oral Health Coalition of Haiti (OHOH) as a PAHO-led group. The coalition included PAHO, the PAHO Foundation, the University of Haiti School of Dentistry, the World Health Organization (WHO), the Federation Dentaire Internationale (FDI), the Centers for Disease Control (CDC), the National Institute of Dental and Craniofacial Research (NIDCR), the American Dental Association (ADA), the National Dental Association (NDA), the American Dental Education Association (ADEA), the International Association for Dental Research (IADR), the Latin American Dental Association (FOLA), the Haitian Dental Association, the US Public Health Service, Alpha Omega Foundation, Harvard School of Dental Medicine, the University of Maryland, and the Kornberg School of Dental Medicine at Temple University, among others.

    NYUCD's Dr. Walter Psoter, Associate Professor of Epidemiology & Health Promotion, who has spent years investigating the impact of early childhood malnutrition on the development and diseases of the permanent dentition of teenagers in rural Haiti (see related article), was chosen to lead the effort of an OHOH subcommittee to produce a written report laying out detailed plans to address post-earthquake disaster relief efforts. Over the course of a long weekend, the subcommittee - consisting of Dr. Psoter; Dr. Jean Lafond, Dean of the University of Haiti School of Dentistry; Dr. Samuel Prophete, President of the Haitian Dental Association, Vice Dean for Research Affairs at the University of Haiti School of Dentistry, and a former Visiting Professor at NYUCD; Dr. Christina Lafontant, a PAHO consultant in Haiti and a 2008 graduate of NYU's MPH in Global Public Health Program (oral health concentration); and Dr. Ralph V. Katz, Professor and Chair of NYUCD's Department of Epidemiology & Health Promotion, who organized the subcommittee - produced a comprehensive, 29-page report.

    Via weekly phone teleconferences, the subcommittee members and all OHOH members continue to focus on providing for the short-term, intermediate-term, and long-term sustainability of oral health needs in Port-au-Prince, as well as in the post-earthquake intra-Haiti diaspora, which resulted in 500,000 Haitians leaving Port-au-Prince and returning to their home villages across Haiti, as indicated on the map to the left of this article.

    Global Health Nexus recently spoke to Dr. Lafontant about her role in the disaster relief efforts. Dr. Lafontant, a native of Haiti, participated in epidemiological research in Haiti under Dr. Psoter's tutelage. That experience motivated her to apply to NYU's MPH in Global Public Health Program. Following the earthquake, Dr. Lafontant was appointed by PAHO as their on-site OHOH Team Leader.

    Interview with Dr. Christina Lafontant, Oral Health Coalition of Haiti Team Leader

    Global Health Nexus (GHN): When did you become a PAHO consultant?

    Dr. Lafontant: I first provided services as a PAHO consultant approximately one year ago, when I was invited to help coordinate Haiti's participation in the Oral Health Workshop for the Region of the Americas. My task was to design an oral health program for Haitian school children.

    Following the terrible earthquake of January 12, 2010, the most powerful to hit Haiti in 200 years, the PAHO oral health program felt the need to contribute to the overall emergency relief efforts in Haiti. At that time, the PAHO Bureau in Haiti had a very limited capacity to evaluate and address the oral health needs of the community. So I was brought back onboard to serve as the Oral Health Coalition of Haiti Team Leader because of my background both as a dentist and a public health specialist who had experience working with PAHO and had an understanding of the community's oral health needs following the earthquake.

    GHN: What are your duties as Oral Health Coalition of Haiti Team Leader?

    Dr. Lafontant: Essentially, I am the point person for helping to address oral health needs in post-earthquake Haiti. I assist in planning, implementing, and evaluating OHOH activities for aid relief to the oral health community and participate in meetings and discussions with key people on the ground in Haiti who have made an impact on the oral health system or have the potential to do so.

    GHN: What are some of the activities outlined in the OHOH subcommittee report regarding plans to address post-earthquake disaster relief needs?

    Dr. Lafontant: First, let me commend all the members with whom I collaborated to produce the report: Dr. Katz, Dr. Lafond, Dr. Prophete, and Dr. Psoter. Dr. Psoter's experience in disaster relief was particularly instrumental in devising plans to address the immediate and long-term population needs in oral health care and services in Haiti.

    Below are some of the activities we outlined:

    Immediate disaster relief activities, including emergency healthcare provisions for trauma and infections in locations hit by the earthquake, along with plans to quickly expand these activities to areas to which populations have migrated;
    Intermediate-recovery range plans, including recovery and rehabilitation plans such as sealants in the camps, institutional partnerships to strengthen the capacity of non-governmental organizations (NGOs) and other oral health sites to deliver oral health services though the work of volunteers;
    Long-term sustainability plans, including strengthening the University of Haiti School of Dentistry's curriculum in areas such as emergency and disaster training for dentists and creation of a dental auxiliary training program.

    GHN: What is the status of oral health needs assessment in Haiti?

    Dr. Lafontant: We have completed a needs assessment for NGOs providing oral health services in Port-au-Prince and will go on to conduct a similar assessment for both public and private dental health facilities in other areas of the country. This is important in order to allocate resources efficiently.

    GHN: What are some areas in which you hope to work with NYUCD in the future?

    Dr. Lafontant: I hope to be able to work with NYUCD in strengthening Haiti's ability to update the University of Haiti School of Dentistry's curriculum, broaden its clinical services provision, and build research capacity in areas including population-based research and social and behavioral research related to oral health.

  • Filling in the gaps OHCOHDatum21.01.2015 20:10
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema Filling in the gaps OHCOH
  • Filling in the gaps OHCOHDatum21.01.2015 20:09
    Thema von Anacoana im Forum Haiti

    Dental assistant from Forteau volunteers in Haiti to give dental service to locals

    I arrived in Haiti on January 14, 2012, along with ten other dental health care workers.

    © Submitted Photo

    Verna Roberts, a dental assistant originally from Forteau, travelled to Haiti with other dentists from Newofoundland and Labrador on January 14 for a week of providing free dental care to locals.

    My first impression of Haiti was the smell - the combination of diesel and burning garbage was not pleasant.

    Then you notice the friendly faces of the beautiful people of Haiti.

    We were there as volunteers with the George Stines Foundation location in Petionville, a suburb of Port-au-Prince.

    Dr. Alfred Stines, who is a Haitian by birth but now resides in the US, has built two dental clinics in Haiti, one attached to the home he grew up in and another in Bassin Blu in the mountains north of Jacmal.

    Dr. Stines, along with volunteers, returns to Haiti five or six times a year to provide free dental care to the locals.

    Working conditions were definitely a challenge.

    I think it's safe to say that for the first couple of days we were outside of our comfort zone.

    There were frequent power outages, hand pieces or suctions mal-functioning.

    The Haitian assistants and our own technician were kept busy ensuring the equipment was up and running.

    Infection control was questionable and sterilization limited.

    But we were there to offer our best to these people and we adapted quickly to the conditions and got the job done.

    Patients would start lining up by 8 a.m. and we would have to turn people away by the end of the day.

    Our day started at 9 a.m. and we would work through to 2 p.m.

    With such a high volume of patients we would take care of the most aggressive needs first and try to maintain the lesser need.

    Haitians need dental care desperately and they are so grateful and appreciative of our efforts.

    I think it's safe to say that for the first couple of days we were outside of our comfort zone.

    We even created a little history on this trip.

    Our dental technician, Dave Babcock of Henry Schein, installed the first panoramic x-ray machine at the dental school in Port-au-Prince, which was a very welcome piece of machinery!

    For one week we did fillings, extractions, root canals, prophys and fluoride applications at the clinic in Petionville and Bassin Bleu at an elementary school.

    We did dentistry working out of lawn chairs and two other schools.

    The people of Haiti are beautiful, proud, hard-working people.

    There is evidence of rebuilding and most of the rubble has been cleared, but Haiti still has a long way to go.

    They have suffered so much and need our help desperately.

    It was an honour to work alongside the Haitian people in providing this care.

    This was truly an amazing experience for me and I would highly recommend it to any health care worker.

    You leave feeling very humble and blessed; in spite of their hardships, they have a smile for you and move forward with their lives.

    What did I take away from Haiti? Don't sweat the small stuff!

    Verna Roberts is originally from Forteau and also has family in St. Anthony. She has worked as a dental assistant with Dr. Dan Price, a periodontist, in St. John's for the past ten years.

  • in cooperation with:

    http://www.hermanasjuanistas.net/Carisma.html



    Carisma

    Como el Apóstol San Juan, tenemos tal vida de íntima amistad con Jesús y de amor filial a la Santísima Virgen María, que se manifiesta en la vivencia del espíritu de familia, en sencillez y alegría como nuestro carácter distintivo.

    carismaRealizamos en la Iglesia la Misión Evangelizadora, mediante la Pastoral Social con el mundo del trabajo, preferentemente con la juventud, en un compromiso por la justicia según las exigencias del Evangelio y atentas a los signos de los tiempos.

    Nuestra norma fundamental AMOR E INMOLACION, es sello inconfundible de nuestra vida y misión.

    Espiritualidad de la Congregación

    En la Eucaristía, en la Palabra de Dios, en el Magisterio Social de la Iglesia, en la doctrina de San Juan Evangelista, en el espíritu del Fundador y en la realidad social, se sintetizan las exigencias de nuestra espiritualidad, para seguir a Jesús y "ser para el mundo del trabajo, una luz de verdad llena de amor".

  • Thema von Anacoana im Forum DIANO - Dental Interna...

    First Week of April: new Volunteercamp in the dominican republich

    more soon!

  • Thema von Anacoana im Forum Brasilien

    Freunde helfen einander in der Not, auch wenn einer gerade am anderen Ende der Welt arbeitet: Twistringens Unternehmer Frank Bellersen hat nicht gezögert. Er hat Dr. Gerhard Kanne spontan 1000 Euro überwiesen. „Doktor Geraldo“ – in Brasilien seit 2011 für das Zahnärztliche Hilfsprojekt unterwegs – brauchte dringend Geld für Waschbecken und Toiletten in einer Grundschule mit Kindergarten in Carpina, in der Nähe der 70000-Einwohner-Stadt Recife.

    Gerhard Kanne, Twistringer Unternehmer des Jahres 2014, kümmert sich ehrenamtlich in seinem Urlaub in der Grundschule Carpina, im gemieteten Nonnenkloster, um rund 250 Schulkinder sowie um die Kleinen im angrenzenden Kindergarten.

    Im Oktober erlebte Kanne, dass die Menschen mit Eimern Wasser in die Schule schleppen und bei der Hygiene improvisieren mussten. Es gab nur zwei Waschbecken. Und vernünftige Toiletten? Fehlanzeige.

    Gerhard Kanne besprach sich mit Fatima, der Leiterin der Einrichtung, besorgte über Nacht eine Liste aller benötigten Dinge: Waschbecken, Kloschüsseln, Rohre, Schläuche, WC-Sitze, Wasserhähne, Spülkästen und noch mehr.

    Am nächsten Tag fuhr Kanne mit Haushandwerker Cosmo in drei verschiedene Baumärkte. Einen Kostenvoranschlag von einem Handwerker zu bekommen, war gar nicht so leicht. Tage später musste der beauftragte Tischler zugeben, dass er nicht in der Lage war, eine Kostenübersicht zu schreiben.

    Es ging auch um besonders gelochte Leisten für die Aufbewahrung der Zahnputzbecher in den Schulklassen und Kitaräumen. Kanne: „Es ist ganz wichtig, dass die Zahnputzmittel der Kinder in der Schule und im Kindergarten bleiben.“

    Im Oktober 2015

    wieder nach Indien

    Unterm Strich sollten die Neuerungen rund 1000 Euro kosten. Woher sollte aber das Geld kommen? Kanne, Mitglied in der Twistringer Gemeinschaft der Unternehmen, hatte die Idee, seinen Freund und GUT-Vorstand Frank Bellersen (Heizung- und Sanitär) um Hilfe zu bitten. Und der reagierte sofort, überwies die benötigte Summe auf das deutsche Konto der Hilfsorganisation. Bellersen: „Ich habe Gerhard Kanne schon früher mal gesagt: Sprich mich an, wenn ich helfen kann.“

    Etwa eine Woche dauerte dann unter anderem die Installation der neuen Waschbecken und Kloschüsseln. Während Kanne weitere Jungen und Mädchen in der Zahnpflege unterrichtete, erhielten die Waschräume und Toiletten auch noch eine neue Wandfarbe.

    Zahnarzt Kanne hielt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal für drei Wochen ehrenamtlich in Südamerika auf – im Centro Social Madre Virginia Carpina im Bundesstaat Pernambuco. Es war sein inzwischen 17. Auslandseinsatz. In Olinda und Carpina kämpft er schon seit 2011 gegen schlechte Zähne und den enormen Zuckerkonsum „im süßesten Land Südamerikas“. Doktor Geraldo, wie ihn Kinder dort liebevoll nennen, unterrichtet Zahnpflege und sorgt auch dafür, dass das Umfeld stimmt.

    „Diese Auslandseinsätze für die Ärmsten der Armen sind heute eine meiner Lebensstationen.“ Ursprünglich hatte Kanne das nicht so geplant. Inzwischen ist er nach eigenen Angaben sogar süchtig danach. Und das sei echte nachhaltige Entwicklungshilfe.

    Für den Oktober 2015 hat sich Gerhard Kanne vorgenommen, seinen Urlaub für Kinder in Indien zu opfern. Dann wird er auch seine Patenkinder wieder sehen. An Indien hänge sein Herz ganz besonders, betont er.

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