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  • für Menschen in AfrikaDatum16.11.2017 11:24

    Wenn Wolfgang Lapp von Afrika erzählt, spielen die Armut und das Leid, das er dort gesehen hat, eine untergeordnete Rolle. Der 65-Jährige berichtet von Lebensfreude und einer scheinbar unzerstörbaren positiven Einstellung. Lapp ist Oralchirurg und seit vielen Jahren für Hilfsorganisationen im Einsatz – auf Mercy-Ships oder mit „Zahnärzte ohne Grenzen“, in Madagaskar, Indien oder Benin.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/...-144543384.html

  • WAS IST DAKTARI FOR MAASAI?Datum16.11.2017 11:16
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • WAS IST DAKTARI FOR MAASAI?Datum16.11.2017 11:16
    Thema von Anacoana im Forum Tansania

    Das Vorhaben

    Geprägt ist das Projekt von dem Grundgedanken der mobilen, zahnärztlichen Hilfe für Menschen in den Randregionen Tansanias, die dort praktisch ohne zahnmedizinische Versorgung leben - auf einen Zahnarzt kommen 100.000 Patienten. Das bedeutet, dass Zehntausende von dringend behandlungsbedürftigen Patienten im Laufe ihres Lebens niemals einen Zahnarzt zu Gesicht bekommen und mit schwer erkrankten Zähnen, Schmerzen und den sich daraus ergebenden Folgen für ihre Gesundheit leben müssen. Daher besucht „Daktari for Maasai“ regelmäßig die abgelegensten Regionen Tansanias, um insbesondere diese Menschen zahnmedizinisch zu versorgen.

    Die Erfolge

    In der winzigen Klinik gibt es zum Start des Projektes weder fließendes Wasser, noch Strom und nur wenig medizinische Ausrüstung. Zusammen mit Dr. Axel Roschker und verschiedenen Partnern konnte Dr. Martin Jörgens, Profesor Invitado der Universität Sevilla, mit seinem Team in den vergangenen Jahren eine überaus effektive, mobile Zahnklinik aufbauen und die entsprechende Infrastruktur schaffen. Mittlerweile können die Patienten auf mobilen Stühlen mit moderner Ausrüstung behandelt werden. In den letzten Jahren konnte so mehr als 2000 Patienten geholfen werden, die teilweise vorher noch nie beim Zahnarzt waren.

  • „Daktari for Maasai“ Datum16.11.2017 11:15
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • „Daktari for Maasai“ Datum16.11.2017 11:15
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • „Daktari for Maasai“ Datum16.11.2017 11:15
    Thema von Anacoana im Forum Tansania

    Hilfe leisten, die dort ankommt wo sie gebraucht wird. Basierend auf dieser Idee beschloss der Düsseldorfer Zahnarzt Dr. Martin Jörgens vor sieben Jahren, die Initiative „Daktari for Maasai“ ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit weiteren Medizinern versucht er, die unterversorgte Grenzregion im Norden Tansanias medizinisch zu bereichern.

    Hauptberuflich betreibt er die Zahnarztpraxis „Dental Specialists“ in Kaiserswerth. „Daktari for Maasai ist Suaheli und bedeutet übersetzt Doktoren für die Maasai. Dabei betreiben wir mobile medizinische Basisarbeit. In ganz Tansania gibt es auf 53 Millionen Einwohner nur 250 Zahnärzte“, erklärt Jörgens im Interview mit der WZ.
    Die Ärzte von „Daktari for Maasai“ sind im Norden Tansanias mit mobilem medizinischen Gerät unterwegs. Da häufig eine Stromversorgung fehlt, haben sie zur Sicherheit sogar eigene Generatoren dabei. „Die Arbeit kann eigentlich nur bei Tageslicht praktiziert werden, weil die Stromversorgung nicht ausreicht. Außerdem kann ohne ausreichendes Tageslicht nicht die Grundsicherheit der Anwesenden gewährleistet werden. Dafür laufen zu viele wilde Tiere herum. Schon häufiger sind wir nachts auf der Fahrbahn Büffeln, Elefanten und Löwen begegnet und dann kann es sehr schnell sehr gefährlich werden.“

    Der Verein versorgt in Tansania drei Regionen westlich von Arusha: Den Hauptstandort Ololosokwan und die Standorte Mayoka und Ngorongoro. Diese befinden sich in oder an den Rändern der Nationalparks. Für nächstes Jahr ist bereits ein mobiles Zeltcamp geplant, „Serengeti under Canvas“. Dabei geht es in erster Linie um die Behandlung der Menschen in den nahgelegenen Dörfern. Mobile medizinische Geräte wie Röntgen, Laser und Chirurgie-Instrumente müssen transportsicher sein für die extremen Offroad-Fahrten mit dem Geländewagen. Bereitgestellt wird das medizinische Equipment teilweise vom europäischen Medikamentenhilfswerk Medeor. „Manchmal fanden wir Ortschaften mit 2000 Einwohnern und keinem einzigen Arzt vor. Und die Hauptstadt ist etwa 1000 Kilometer weit weg. Das sind sicher Verhältnisse, die wir uns hier in Europa nicht vorstellen können.“

    Ganze Schulklassen sahen durch „Daktari for Maasai“ zum ersten Mal in ihrem Leben einen Zahnarzt. Das zweite große Ziel, das sich Dr. Jörgens und sein Team vorgenommen haben, ist, die aufgebauten Strukturen für Schulungszwecke den einheimischen Ärzten und Studenten zur Verfügung zu stellen.

  • In Namibia der Karies auf der SpurDatum16.11.2017 11:13
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • In Namibia der Karies auf der SpurDatum16.11.2017 11:13
    Thema von Anacoana im Forum Namibia

    Karl Haushofer, Zahnarzt, und seine Gattin Karin, Zahnarzthelferin, treten die weite Reise nämlich in erster Linie an, um für die Organisation „Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen“ (DWLF) tätig zu werden. In der Stadt Grootfontain (von den Einwohnern her etwa so groß wie die Gemeinde Vaterstetten) sowie in der im Nordosten des Landes gelegenen Region Buschmannland werden sie, begleitet von Haushofers Hamburger Studienkollegen Jörg-Christian Ribbe und ihrer langjährigen Mitarbeiterin Silvana Freund, vermutlich reihenweise Zähne ziehen bzw. Füllungen dort anbringen, wo es nötig ist. Bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen.

    Für die Haushofers ist es das erste Mal, dass sie ihre Dienste für diese caritative Organisation zur Verfügung stellen und konkret medizinische Behandlungen anbieten werden. Anbieten für Patienten, die sich solche Dienstleistungen ansonsten nicht leisten könnten bzw. in ihrem Land solche Versorgungsangebote überhaupt nicht existieren. Der Entschluss, als Zahnarzt und Helferin weit weg von daheim zu arbeiten, sei in den letzten drei, vier Jahren gereift, berichtet Karin Haushofer. Die Grundvoraussetzungen dafür haben beide. Die Haushofers erfüllen die durchaus strengen Eingangsbedingungen, verfügen also über eine entsprechende Approbation und weitere Qualifikationsnachweise. Ihr Einsatzgebiet, das steht schon fest, wird im Norden des afrikanischen Landes sein, das einst eine deutsche Kolonie war.

    Was sie dort erwartet, wissen die Schwabener bereits aus Berichten anderer Zahnärzte, die schon dort tätig waren. Die Haushofers stellen sich jedenfalls auf ganz viel Arbeit ein. Ob es die 450 Behandlungen in zehn Tagen werden, wie andere Teams vor ihnen schon absolviert haben, wird sich noch zeigen. Das jedenfalls war ein unvorstellbar gewaltiges Pensum. Dass die Eheleute aber mit Krankheitsbildern konfrontiert sein werden, die ihnen aus ihrer langjährigen Zeit in der eigenen Markt Schwabener Praxis bekannt sein dürften, steht indes schon vor Reiseantritt fest.

    Die Zivilisationskrankheit Karies, erwarten die beiden, hat nach ihrem Kenntnisstand längst in einem Umfang Einzug verhalten in Namibia (früher Deutsch-Südwestafrika), den man sich vor Jahrzehnten noch nicht vorstellen konnte. Karin Haushofer: „Je weiter man weg von den großen Städten und je näher man in die Randregionen wie Buschmannland kommt, umso besser werden die Zähne.“ Anders gesagt: In Namibia hat, wie in Europa längst normal, eine zu zuckerhaltige Ernährung ihre Spuren hinterlassen.

    Darin unterscheidet sich der dentale Gesundheitszustand vieler Namibier kaum noch von dem hierzulande. Wohl auch deshalb wird Aufklärung ein nicht wesentlicher, aber durchaus sinnvoller Bestandteil ihrer Mission sein. Ob sie dann nachhaltiger wirken wird als hierzulande?

    Sicher ist, dass die Arbeitsbedingungen bei 35 Grad ohne Klimaanlage mit nicht immer sichergestellter Stromversorgung von besonderer Art sein dürften – und daher für die Schwabener eine ganz spezielle Herausforderung. Karl Haushofer: „Ich erwarte, dass wir ziemlich geerdet wieder nach Hause kommen werden.“

    Der Wunsch nach ein wenig Abstand zum beruflichen Alltag in Deutschland haben die Eheleute am Sonntag ebenso im Gepäck. Zurzeit schlägt sich Karl Haushofer mehr, als ihm lieb sein könnte, mit einer als überfrachtet empfundenen deutschen Bürokratie, mit den steten Überprüfungen und mit teils als übertrieben angesehenem Qualitätsmanagement im hiesigen Gesundheitswesen herum. Vieles sei davon sicherlich berechtigt, wie er sagt, aber nicht, wenn es grenzenlos daherzukommen scheine.

    Karl Haushofer hatte Ende 2015 seine Praxis in der Färbergasse an eine Kollegin übergeben und befasst sich seither als zertifizierter Zahnarzt von der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) mit zahnärztlich-schlafmedizinischen Therapien. Zum Beispiel Zahnschienen gegen Schnarchen und nächtliche Atempausen. Therapien, die von den Kassen bislang nur in Ausnahmefällen bezahlt werden. Es geht also um Problem- und Fragestellungen, die ihm bis zu seiner Rückkehr Anfang Dezember wohl im namibischen Alltag nicht begegnen werden.

  • Ein Zahnarztstuhl für TansaniaDatum16.11.2017 11:07
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • Ein Zahnarztstuhl für TansaniaDatum16.11.2017 11:07
    Thema von Anacoana im Forum Tansania

    Ich habe gelernt, was relevant und wichtig für das Leben ist. Mit dieser Erfahrung kehrt Josepha Walter von einer Reise zurück, an der sie mehr durch Zufall teilnehmen konnte. Die Daubitzerin war für zwei Wochen in Tansania. Nicht allein und auch nicht mit leeren Händen. Die Abiturientin ist Teil des Hospitalprojektes, das in dem zentralafrikanischen Staat wächst.

    Der Verein Lahfa, die Abkürzung steht für Love and help for Afrika (Liebe und Hilfe für Afrika), engagiert sich seit Jahren für dieses Projekt, das in der Stadt Singida verwirklicht wird. Nun galt es, zur Komplettierung des Hospitals einen Zahnarztstuhl in das Land zu bringen. „Er ist für die Zahnstation vorgesehen, die vom einheimischen Personal betreut wird“, erzählt Josepha.

    Schon Tage vor dem Abflug der Helfer wurde der Stuhl nach Afrika als Luftfracht geschickt. Dafür sorgten Torsten Roschk und Ralf Dewart. Beide Männer sind schon seit Jahren in das Hilfsprojekt involviert. Torsten Roschk gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, der seit elf Jahren in Afrika hilft. Helfen ließen sich die beiden Vereinsmitglieder von dem Görlitzer Zahnarzt Dr. Rüdiger Pfeifer, als es um das Beschaffen des Stuhles ging. Torsten Roschk sagt: „Dr. Pfeifer engagiert sich selbst für Afrika, und seine Erfahrungen sind für uns sehr wertvoll. So konnte er uns genau sagen, was vor Ort gebraucht wird und welche Technik sinnvoll ist.“

    Kein Patientenstuhl der Hochtechnologien war gefragt, sondern einer, der den afrikanischen Verhältnissen gerecht wird. Diesen fanden die Männer über den Kontakt mit einer Marburger Firma für Medizintechnik in Brasilien. Nun galt es, den Stuhl nach Deutschland zu holen und noch zu komplettieren, bevor er nach Afrika weiterreist. Insgesamt hat der Stuhl mit seinem Transport und der Umrüstung rund 10 000 Euro gekostet. Eine Summe, die der Verein aus Spendengeldern bezahlte.

    In Tansania angekommen, galt es für das Vereinstrio zunächst den Stuhl vom Zoll in Empfang zu nehmen und in die Hospitalstation zu bringen. Dort wurde er von den drei Deutschen und Helfern vor Ort aufgebaut und in Betrieb genommen. Josepha Walter erzählt: „Das Besondere an dem Zahnarztstuhl ist, dass er mit einem Wassertank und einem Luftkompressor ausgerüstet ist. Damit kann mit ihm gearbeitet werden, ohne auf Wasser und Pressluft aus der Leitung angewiesen zu sein.

    Wenn auch Josephas Auftrag war, mit ihren Sprachkenntnissen in Englisch für Verständigung zu sorgen, so brachte die 18-Jährige sich in das Geschehen ein. Sie sortierte medizinische Instrumente und Medikamente, testete das Wasser auf seine Qualität und half beim Stuhlaufbau mit.

    Das Wertvolle für sie wurden die Begegnungen mit den Einheimischen, die Besuche in ihren Dörfern und Hütten. „Das war für mich sehr intensiv und wertvoll“, sagt die junge Frau und ergänzt: „Trotz Armut erlebte ich zufriedene Menschen mit einer großen Gastfreundschaft. Einmal bekamen wir sogar ein Huhn geschenkt, als Zeichen ihrer Dankbarkeit für unsere Hilfe.“

    Natürlich musste sich Josepha auch daran gewöhnen, ständig beobachtet und angeschaut zu werden. „Als blondes Mädchen mit weißer Haut ist man für die Afrikaner schon eine Exotin“, sagt sie lachend. Vor allem in den Dörfern ist ihr das passiert, wo „Weiße“ selten anzutreffen sind. Auf einen Afrikaner ist sie besonders stolz, dass sie ihn kennenlernen durfte. Die Rede ist von Bischof John Mawfimbo. Er war nicht nur ihr Chauffeur, sondern ist von tansanischer Seite zuständig für das Hospital-Projekt.

    Obwohl es nur zwei Wochen in Tansania waren, strömten viele Erlebnisse und Ereignisse auf Josepha ein, die sie alle für immer in ihrem Gedächtnis aufbewahren möchte. Dazu kam die Erkenntnis, die sie ihrer Mutter verriet, als sie wieder zu Hause war: „Mutti, was wir hier für Probleme haben, das sind eigentlich keine.“ Auch die Sache mit der Trainingsjacke erzählte sie: „Ich hatte meine Jacke vom SSV Stahl Rietschen mitgenommen und schenkte sie einem afrikanischen Jungen. Jetzt hat mein Sportverein auch einen Fußballer in Tansania, der für Rietschen Werbung macht.“

    Ihr Einsatz in Singida ist für sie eine Bereicherung für Kommendes. Denn Josepha hat ihre Lehre zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Emmaus in Niesky begonnen. Das ist eine gute fachliche Voraussetzung, um am Hospital-Projekt dranzubleiben. Denn zu tun bleibt für den Verein Lahfa noch einiges, damit das medizinische Zentrum zum Leuchtturm für die Menschen in und um Singida werden kann.

  • Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • Thema von Anacoana im Forum Haiti

    Die Minustah-Truppe zieht aus dem Karibikstaat ab. Viele Ziele wurden in dem bitterarmen Land verfehlt. Die Mission kostete 7,3 Milliarden Dollar, die Bilanz ist gemischt.

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    [UN-Soldaten aus Kamerun verlassen in d...che die haitianische Stadt Tabarre. | Foto: AFP]

    UN-Soldaten aus Kamerun verlassen in der vergangenen Woche die haitianische Stadt Tabarre. Foto: AFP
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    [UN-Soldaten aus Kamerun verlassen in d...che die haitianische Stadt Tabarre. | Foto: AFP]

    UN-Soldaten aus Kamerun verlassen in der vergangenen Woche die haitianische Stadt Tabarre. Foto: AFP

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    PUEBLA. Nach 13 Jahren auf Haiti hat die UNO am Wochenende ihre Flagge eingezogen. Von den 18 Ländern, die sich ursprünglich an der Stabilisierungsmission für Haiti (Minustah) beteiligten, sind nur noch ein paar mit Soldaten vor Ort. Insgesamt kostete die Mission 7,3 Milliarden Dollar, doch die Bilanz ist gemischt.
    Jetzt wird es still um die internationale Containerstadt, die nach dem schweren Beben im Jahr 2010 provisorisch direkt am Flughafen errichtet wurde. Bis zum kommenden Sonntag wird der letzte Blauhelm-Soldat Haiti verlassen haben; danach wird dann eine 1200 Mann starke UN-Polizeitruppe den haitianischen Sicherheitskräften unter die Arme greifen. 350 zivile Berater sollen in Sachen Justizreform und Menschenrechte tätig sein.

    Es ist das stille Ende einer Mission, die 2004 – unter den Augen von TV-Kamerateams aus aller Welt – begonnen hatte, um dem politischen Chaos, den Umstürzen und Militärputschen in Haiti ein Ende zu bereiten. Wirbelstürme, Krisen, Erdbeben, eine Choleraepidemie und mehrere turbulente Wahlen hat die UN-Truppe Minustah in den 13 Jahren ihres Bestehens auf der Karibikinsel überstehen müssen. Die Bilanz ist mager; der versprochene Quantensprung in eine bessere Zukunft ist ausgeblieben. Haiti steht nun vor der Herausforderung zu beweisen, ob es das Land alleine besser schafft – so wie es rechte Nationalisten und linke Populisten immer behaupten, die beiden politischen Lager, deren Konfrontation das Land seit der Demokratisierung Ende der 80er Jahre immer wieder in Krisen stürzt.

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    Vor einigen Wochen kam hoher Besuch aus New York nach Port-au-Prince. UN-Delegierte, Vertreter der haitianischen Regierung und der Zivilgesellschaft wollten einen möglichst sanften Übergang vorbereiten. Doch dann kam es wie so oft: Regierungsmitglieder ergingen sich in warmen Reden. Die UNO forderte, die Haitianer müssten selbst mehr in die Bildung und die Gesundheit investieren, in eine unabhängige Justiz, ein glaubwürdiges Wahlsystem. Vertreter der Zivilgesellschaft in Haiti wiederum forderten Entschädigungen für die von UN-Soldaten eingeschleppte Cholera, an der bislang mehr als 9000 Menschen starben und für die die UNO erst voriges Jahr die Verantwortung übernahm, sowie die Verstrickung von UN-Soldaten in Kinderprostitution im Schutze ihrer Immunität.

    "Wenn sie uns nur ein Pflästerchen bringen, können sie gleich wieder verschwinden", sagte die frühere Premierministerin Michele Pierre-Louis erbost. Was für die Geldgeber undankbar klingen mag, ist nicht ganz unberechtigt. Von der nach dem verheerenden Beben im Jahr 2010 zugesagten Hilfe in Höhe von 13 Milliarden Dollar wurden nur sechs Milliarden ausgezahlt. Viele Aufträge gingen an internationale Bau- und Beratungskonzerne. Über die haitianische Regierung wurden nicht einmal zehn Prozent der Hilfe abgewickelt.

    Letztlich scheiterte selbst der Wohnungsbau für die 1,5 Millionen Erdbebenopfer an der in Haiti grassierenden Korruption. Die bremst auch die wirtschaftliche Entwicklung des bitterarmen Landes. Haiti lebt hauptsächlich von der Textil- und Fertigungsindustrie und ein wenig Tourismus sowie von Überweisungen ausgewanderter Landsleute an ihre Familien. Die Landwirtschaft ist gegen die billigen US-Importe nicht konkurrenzfähig; daher kann sich die Insel nicht mehr selbst ernähren. Mehr als 60 Prozent der Haitianer sind arm. 86 Prozent der Menschen mit einem mittleren und höheren Bildungsabschluss verlassen das Land.

    Verbessert hat die UN-Truppe vor allem die Sicherheit

    "Große Herausforderungen liegen vor uns, aber Haiti ist glücklicherweise in einer neuen Phase der Stabilität, was uns Chancen bietet", erklärte der bolivianische UN-Delegationsleiter Sacha Llorenty jüngst. Zweifel daran bleiben. Schuld ist auch die Geopolitik der USA und Frankreichs, die sich bis heute als inoffizielle Schutzmächte des Landes begreifen und bei allen wichtigen Entscheidungen ein Wort mitreden. Ihr Hauptziel ist, die Migration und den Drogenhandel einzudämmen und ihnen genehme Regierungen an die Macht zu bringen.

    Das rote Tuch ist vor allem Jean-Bertrand Aristide, der ehemalige, linkspopulistische Armenpriester und zweimal gestürzte Präsident, der noch immer über Strohmänner und -frauen politisch ein Wörtchen mitredet. Aber auch zahlreiche andere Politiker sind in Drogen- und Schmuggelgeschäfte verwickelt und vertreten eigene Interessen.

    Ein drittes Problem ist, dass die Kriterien der Weltgemeinschaft von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in dem von Clan-Denken bestimmten Land an ihre Grenzen stoßen. Millionen steckten vor allem die USA, Europa und Kanada nach der Rückkehr zur Demokratie in den 90er Jahren in den Aufbau einer professionellen Polizei – nur um zu sehen, wie sie sich unter Aristide politisierte und zerrieb. Machtkämpfe stürzen das Land immer wieder ins Chaos. Auch als nach den jüngsten Wahlen der Gewinner, der politisch unbeleckte Bananenkönig Jovenel Moise, feststand, eröffnete die Staatsanwaltschaft gleich Ermittlungen wegen Geldwäsche.

    Freilich brachte die Minustah auch Fortschritte, sie verhinderte, dass politische Konflikte eskalierten und beförderte die Sicherheit. Nach erstem Zögern griff sie gegen kriminelle Gangs durch. Entführungen und Überfälle gingen zurück. Mit zehn Morden auf 100 000 Einwohner gehört Haiti heute zu den friedlicheren Ländern Lateinamerikas.

  • Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • Developing an Ethic of Access to Care in Dentistry

    Professional Promises: Hopes and Gaps in Access to Oral Health Care

    © 2006 American Dental Education Association


    Developing an Ethic of Access to Care in Dentistry

    Phyllis L. Beemsterboer, M.S., Ed.D.

    +
    Author Affiliations

    School of Dentistry, Oregon Health & Science University

    Direct correspondence and requests for reprints to her at School of Dentistry, Oregon Health & Science University, 611 SW Campus Drive, Portland, OR 97239; 503-494-8801 phone; beemster@ohsu.edu.


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    Abstract

    The ethical responsibility to provide access to care as part of professionalism is explored. Several suggestions for positioning dental education to enhance the public service side of professionalism are presented prior to admission to dental school, during dental school, and after dental school. All three areas hold possibilities for dental education to instill and advocate for the public service aspect of professionalism.
    Keywords:

    dental education ethics professionalism integrity

    At graduation each year, prior to the awarding of the degrees in medicine and dentistry, the president of my university officially proclaims that he will confer the degrees “with all the appropriate rights, honors, and opportunities for public service.”1 It is important that we emphasize to those who are beginning the practice of dentistry that their responsibilities are ranked equally with “rights and honors” because of the special stature awarded to health care providers as professionals. This professional ethos is a valued tradition in the healing sciences and is something to cherish and cultivate.

    A number of medical groups have recently focused on how to recapture the essence of such professionalism in health care. The Institute of Medicine has produced two reports,2,3 and a project by a consortium of internal medicine groups has published a document titled “Medical Professionalism in the New Millennium: A Physician Charter.”4 The authors hope that everyone “involved in health care” will use the charter to engage in discussions to strengthen the ethical underpinning of professional relationships. The Physician Charter sets out three fundamental principles that are not new but reinforce the foundation of the medical profession as one of service to others. The ethical principles of the primacy of patient welfare (beneficence and nonmaleficence) and patient autonomy are listed first, and the principle of social justice is the third main tenet. Clearly, the goal is to reinvigorate the value of a professionalism that includes social responsibility: the ethic of care, and access to that care, for all members of society.

    Professionalism is rooted in a relationship or contract with society. Ministry, medicine, and law grew from medieval guilds that were established in universities. Entrance into these fields was controlled through the awarding of educational credentials. Early dental practitioners were itinerant barbers, and the road to professional status moved from apprenticeship to education through the establishment of professional schools.5 Developing an educational process gave the members control over entry into the occupation and the size of the labor force. Because of the smaller number and their education, professionals became trustees of the community and took leadership positions in their societies.6 This led to the public understanding that the professional person’s knowledge is linked with service in the interest of the local community. Ultimately, the professional came to be defined as someone learned, publicly licensed, and supported by a collegial organization of peers committed to an ethic of service to clients and the public.7 The professions then are much like universities in this sense: given a unique charter that grants autonomy and special status for a public purpose.

    Over time, there has been a general disaffection and skepticism with the professions and a tarnishing of the general esteem once held by the public. Today, health care providers may readily list the rights and responsibilities that they accept as part of their privileged status in society. Yet what is often missing is the ethical commitment to access to care. There has been an erosion of social consciousness in our professionalism. We must consider how a dental education may instill a sense of public purpose in our graduates. Medical school programs are trying to accomplish this with a renewed focus on the idealism inherent in the mission of medicine.8,9 One school has recently dedicated a center to preserve the “altruism, idealism, and patient-centeredness” that students enter with but that erode during the training years.10 This center’s programs will promote communication, ethics, and accountability for professionals to address attitudes and behavior towards health disparities and health access.

    Graham in his article suggested targeting three areas for positioning dental education to enhance the public service side of professionalism: 1) prior to admission to dental school, 2) during dental school, and 3) after dental school.11 All three stages hold possibilities for dental educators to instill and advocate for the public service aspect of professionalism. I would like to comment on some of these suggestions.
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    Prior to Admission to Dental School

    In an ideal world, dental school admissions committees would admit only those individuals who have an altruistic predisposition toward service: those who are motivated by more than just the autonomy and financial rewards found in dentistry. How do we seek out those more inclined to perform public service? Perhaps dental schools may rank volunteer work like working in a community health center or mobile dental van as part of the acceptance criteria. High school and undergraduate college students often look for opportunities to experience different fields as they determine their career path. A dental clinic serving certain target groups or a rural community clinic would be an ideal learning laboratory for those with an interest in the dental fields and might encourage a desire to work in a community dental health center as an employee or volunteer. For dental schools that are already considering volunteer service history as part of the admissions criteria, they might also consider increasing the emphasis or percentage of credit given to community-minded activities. Increasing the number of underrepresented minorities (URM) will hopefully result in more of these graduates returning to their communities to provide dental care. This is one strategy that holds promise but cannot solve the maldistribution or all of the gaps in patients’ access to dental care because so few practitioners are focused on finding a way to meet the needs of underserved communities.

    Dental schools state in their mission and goals the desire to train and educate competent professionals who exhibit professional traits such as empathy, compassion, and respect. An emphasis on the social contract that we have with society must be acknowledged in our mission statements and when we outline our educational goals. All literature and verbal communication should reflect this, from our recruiting brochures to our classroom lectures to our administrative focus; all members of the academic enterprise should share this vision as they impart the desire for clinical excellence. Perhaps there are other media approaches that would also carry this message in an effective manner.

    Prior to the start of dental school, should we be cultivating an “introspective orientation to professional life” as Bertolami12 advocated? His premise of developing a precurriculum between acceptance and matriculation when students are fundamentally idealistic has merit and is worth pursuing. Values clarification is an excellent vehicle to start a discussion on ethics and self-awareness. A tool that is gaining greater application in higher education is the written portfolio. These are journals of professional experience and practice that document individual progress, learning, and reflection. The use of a portfolio to document professional development and self-directed learning is recognized as a valid instrument for evaluating and documenting learning in medical education and by the Accreditation Council for Graduate Medical Education.13 Adapting such a mechanism could allow educators to monitor the learning process and professional assimilation as a dental student moves through the preclinical to clinical years.
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    Training in Dental Schools

    The Commission on Dental Accreditation requires content in ethical reasoning and professional responsibility.14 A survey published in 2000 stated that 91 percent of dental schools offer a course in dental ethics.15 Awareness of ethical issues in dentistry and the use of an ethical decision making model are taught in most dental programs. What must also be emphasized are social justice issues and the uniqueness of various dental care delivery systems such as Medicare and Medicaid. Introducing the problems identified in the surgeon general’s report on oral health can help students and faculty grapple with the realities of oral health care discrepancies.16 More discussion and understanding around the professional contract that dentistry has with society in didactic and clinical courses might help sustain that message throughout the dental education program. Dental public health courses usually address health policy and advocacy for oral health issues such as fluoridation. Exposure to stronger and more diverse attitudes and perceptions, perhaps outside the dental school walls, may also provide an avenue to heighten an interest in state or national health politics and policies. We need advocacy for oral care policies in many arenas, and students must be engaged with the issues so that they may become successful advocates. Offering dental students electives with medical students or public health students could be one way to increase exposure to larger health care policy for the interested student, but we would have to consider how a schedule might accommodate such electives in an already demanding and time-intensive dental curriculum. Additional measures or benchmarks will need to be established to monitor our success or failure in any of these approaches.

    Another facet of our predoctoral programs that we could examine is the grading practices in the comprehensive clinics when students are applying and refining their clinical skills, traditionally in the last two years of dental school. Students should be evaluated for exhibiting traits such as caring and compassion in the clinical setting, along with displaying competency in technical procedures. Clinical faculty members are mentors who have a powerful influence on students. These faculty members have many “teachable moments” on a day-to-day basis, where the ethical obligations that are part of the acceptance of a professional degree may be reinforced and modeled. Similarly, if clinical faculty observe inappropriate or unethical actions such as breaches in confidentiality or selecting certain types of patients over others, the teachable opportunity exists to open a critical discussion with the student and to continually refer that discussion back to the ethical obligations of a health care professional. Are these things addressed or ignored? Faculty must acknowledge the students who excel in demonstrating ideal care provider traits. It is also our obligation to challenge the students who demonstrate ethically perilous behaviors and attitudes.

    Students who are given honors and awards at graduation are shining examples of what the professional dental health provider should be from all views of the educational experience. Honor students are well attuned to what counts towards a grade and eventually to graduation. We must then offer a curriculum that awards points or credit for the student who travels to a foreign country on a dental mission or the student who leaves clinic to volunteer in a dental mobile van or other such activity. Awarding credit is a powerful tool and underscores a message of importance. In law schools, the expectation for pro bono service is stated, reinforced throughout the curriculum, and in some states, mandated for each member of the bar. Many undergraduate colleges are now doing this, and some medical schools are following suit. We may instill this ethic by requiring a certain number of community service hours over the four years of dental school.

    The number of extramural clinical rotations for predoctoral dental students has grown in the last few years. The annual ADEA senior survey results indicate that dental students’ extramural experience positively affected their ability to provide care to racially and ethnically diverse groups. This same survey also reported that 77 percent of the group agreed that access to oral health care was a “societal good and right” and 81 percent agreed that ensuring and providing care to all segments of society is an ethical and professional obligation.17 This is good news and gives reassurance that exposure to populations not seen in the general dental school clinics will result in a willingness to treat these underserved URM populations after graduation.

    Faculty role models who demonstrate a commitment to service can influence students’ outlook on their profession. Clinical faculty may assume a lead role in organizing volunteer activities. Dental schools should support the faculty in material and other ways such as publicizing and recruiting students. Give Kids A Smile (GKAS) is a great example of a public service event usually based in dental schools and aimed at helping those children who do not have other means of receiving care. But this is an annual day of service that may be staffed only by pediatric dentistry departments. There is also Senior Smile or similar programs aimed at providing oral health care for senior citizens who have very limited incomes and no dental insurance. Someone at the dental school may further explore the array of volunteer opportunities: health programs for migrant workers, HIV-positive persons, the homeless, family violence victims, workers in transition, and other disenfranchised groups. Schools may publish profiles of faculty members who participate in such endeavors as mobile dental vans, rural medical teams, or church and fraternal organizations who do missions in the United States and abroad. Our students will remember that what we do speaks volumes over what we say should be done.

    The American Dental Education Association (ADEA) position paper that addresses improving the oral health status of all Americans stresses that academic dental institutions are the fundamental underpinning of the nation’s oral health.18 Understanding and accepting this role demands that we teach and exhibit values that prepare students to commit to delivering oral health care to all populations. This message should be part of our teaching mission and carried out in words and actions. This is not easy to do in today’s resource-challenged educational environment, but is critically important to maintaining our professional role.
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    After Graduation from Dental School

    The Principles of Ethics and Code of Professional Conduct for dentistry are reviewed and housed by the American Dental Association. This code is a principle-based code that includes justice. A description of the justice principle instructs the members to “actively seek allies throughout society on specific activities that will help improve access to care for all.”19 The code goes on to provide guidance on patient selection, patients with bloodborne pathogens, emergency service, justifiable criticism, expert testimony, and fees. No social justice discussion or further advisement on improving access to care is provided except for the mention of the quality of charity in the preamble. This contrasts starkly with the American Medical Association’s code of ethics, which provides a thoughtful discussion regarding society’s obligation to ensure adequate health care to all, regardless of ability to pay and of the physician’s role in working to achieve that goal.20 The profession of dentistry needs to examine and enhance the social consciousness aspect in the code, our contract with society. We should review and clarify our role in improving the oral health status of all Americans.

    One approach would be to initiate dialogue with the people we serve, not just other dentists or health care providers. This may call for a look at the relationship of the dental profession to society. We are aware that all citizens have the ability to comment upon the ethics that govern the relationship between the professional and society. These citizens can also participate in a dialogue that would result in an understanding among the members—a look at the social contract among the dental profession and the public we serve. Robert Veatch advocated this course of action over twenty years ago as he wrote about the shift toward a more interactive and reciprocal relationship between the profession and lay people.21 Ozar and Sokol articulated this idea again in both of their editions of Dental Ethics at Chairside.22 The dental profession by its very nature is a social enterprise, and its norms are the product of an ongoing dialogue between dentists and the larger community. It is time that we ask the lay public to be an active participant in the articulation of the norms of the dental public-professional relationship.

    We must consider our obligations as a group, and not just as individuals who are members of a group. Jong warned in 1988 that “professions exist only at the pleasure of society; if professionals fail to promote the good of society, they will cease to exist because society can regulate and thus limit the autonomy of professions at will.”23 Our responsibility to promote the good of the greater society needs to be cherished because it is an essential part of being a professional group. It is worth cultivating in dental education because it is the right thing to do. Our existence and society’s welfare depend upon us honoring our ethical obligations as professionals.
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    Acknowledgments

    The author thanks Dr. Gary Chiodo and Dr. Denice Stewart for their advice and comments on this manuscript.
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    Footnotes

    Dr. Beemsterboer is Associate Dean for Academic Affairs, School of Dentistry, Oregon Health & Science University. Direct correspondence and requests for reprints to her at School of Dentistry, Oregon Health & Science University, 611 SW Campus Drive, Portland, OR 97239; 503-494-8801 phone; beemster@ohsu.edu.

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    REFERENCES

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    Articles citing this article

    Cultivating Professional Responsibility in a Dental Hygiene Curriculum
    J Dent Educ 2013 77:1042-1051
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    Rethinking the Role of Community-Based Clinical Education in Pediatric Dentistry
    J Dent Educ 2008 72:662-668
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    When Will We Be Ready for Academic Integrity?
    J Dent Educ 2008 72:359-363
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    Serving the Public Good: Challenges of Dental Education in the Twenty-First Century
    J Dent Educ 2007 71:1009-1019
    AbstractFull TextFull Text (PDF)
    The Need for Dental Ethicists and the Promise of Universal Patient Acceptance: Response to Richard Masella's "Renewing Professionalism in Dental Education"
    J Dent Educ 2007 71:222-226
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    Journal of Dental Education November 1, 2006 vol. 70 no. 11 1212-1216

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  • Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • Thema von Anacoana im Forum Tansania

    Jahrzehntelang behandelte er als spezialisierter Oralchirurg in seiner Stanser Zahnarztpraxis Patienten aus der Innerschweiz. Vor zwei Jahren hat der 67-jährige Adrian Balbi seine Zahnarztpraxis in Stans altershalber geschlossen. Den Zahnarztkittel hat er deswegen aber noch nicht an den Nagel gehängt. Schon viermal flog er ins rund 7000 Kilometer entfernte Tansania. In dem ostafrikanischen Land unterstützt er in vier- bis sechswöchigen Einsätzen das Team in der Zahnklinik von Ndanda, einem weit abseits von Städten gelegenen Dorf. Beim letzten Besuch machte er zusätzlich im Auftrag des Senior Experten Service (SES, Bonn) auch eine Abklärung zum künftigen Investitionsbedarf in der Zahnklinik im Spital von Nyangao.

    Der Samen für sein Afrika-Engagement wurde schon in seiner Jugend gelegt. «Schon während meiner Kollegizeit interessierte ich mich für Afrika, ich las Abenteuerromane und Reisebeschreibungen darüber», erzählt er. Kurz nach seinem Staatsexamen als Zahnarzt leistete er 1978 einen mehrmonatigen Einsatz im Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene im westafrikanischen Gabun. Es folgten weitere Afrika-Aufenthalte, Reisen und Besuche bei afrikanischen Bekannten.

    Nach der Pensionierung vor zwei Jahren begleitete er einen Berufskollegen zu einem ersten Einsatz in Ndanda. Was Adrian Balbi in dieser sehr ländlich gelegenen Klinik antraf, überraschte selbst ihn als erfahrenen Berufsmann. «Ich wurde mit Fällen konfrontiert, wie man sie bei uns kaum mehr sieht: verschleppte Abszesse, ausgedehnte Tumore oder auch Missbildungen. Auch Kieferbrüche kommen häufig vor, weil die Leute mit den sehr verbreiteten Tuk-tuks oder auf Töffs im gefährlichen Strassenverkehr verunfallen oder weil sie beim Ernten von Bäumen herunterfallen.» Zwischen 30 und 50 Patienten behandelt das Team täglich in der Zahnklinik des Spitals.

    Bei allem Idealismus sei ihm bewusst, dass sein Engagement wohl bloss ein Tropfen auf den heissen Stein sei. Ein wesentlicher Beweggrund sei für ihn aber der Fachaustausch mit der Klinikleiterin und ihrem Team, das sich mit einfachster Infrastruktur bestmöglich für das Wohl ihrer Patienten einsetze.
    Es geht oft um Lebensbedrohliches

    Luxusprobleme wie Korrekturen von Zahnstellungen oder das Einsetzen von Kronen oder Brücken, wie man sie bei uns kenne, seien im Süden von Tansania kein Thema. «Hier geht es in erster Linie um Schmerzbehandlungen und um Lebensbedrohliches. Der ­Patient kann sterben, wenn eine Kieferinfektion unbehandelt bleibt», weiss Adrian Balbi. Da er früher schon in Afrika gearbeitet habe, sei der Schock ausgeblieben, als er das erste Mal im Spital in Ndanda war. «Im Spital sind Krankensäle von 50 Betten der Normalfall. Die Angehörigen versorgen die Patienten mit Essen, das sie auf dem Spitalareal zubereiten. Vielen von unserem Standard verwöhnten Schweizern täte ein solcher Anblick auch mal gut.» Viele Leute liessen sich auch nicht behandeln, weil sie es sich nicht leisten könnten. Nur schon die Eintrittsgebühren ins Spital kosteten umgerechnet zwei Franken – und dies bei minimalen Monatslöhnen von 40 bis 50 Franken.

    Reich wird er bei seinen Einsätzen nicht. Kost und Logis stehen ihm zur Verfügung, die Reise nach Ndanda zahlt er selber. Für den kürzlichen Auftrag der SES hat er einen Anteil an die Reisekosten bekommen. Sein Lohn ist nicht Geld. «Nach einer Zahnbehandlung strahlen die Patienten über das ganze Gesicht.» Unvergessen bleibt ihm ein Mädchen, dessen rechte Gesichtshälfte wegen einer aussergewöhnlichen Bindegewebeerkrankung massiv deformiert war. «Nach der erfolgreichen Operation kann das Mädchen wieder unbeschwert durchs Leben gehen.»
    Er sieht sich nicht als Entwicklungshelfer

    Auch die Kommunikation klappt. «Mit den Mitarbeitern der Zahnklinik spreche ich Englisch. Sie übersetzen dann bei Bedarf für die Patienten in Suaheli.» Er beherrscht mittlerweile ein paar Ausdrücke Suaheli, wendet sie aber nur sehr zurückhaltend an, da es sonst schnell zu Missverständnissen kommen könne. Er sieht sich nicht als Entwicklungshelfer, sondern als Fachkollege eines motivierten, einheimischen Teams. Nicht nur in zahnmedizinischer Sicht unterscheidet sich seine Arbeit von jener in der Schweiz. Auch der Mentalitätsunterschied sei unübersehbar. «Die Menschen im Süden von Tansania lassen sich nicht hetzen, sind geduldige Leute. Ihnen macht es nichts aus, wenn sie länger als geplant auf ihren Termin warten müssen.»

  • Zahnarztmobil der Grünhelme in syrienDatum20.07.2017 12:37
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema
  • Zahnarztmobil der Grünhelme in syrienDatum20.07.2017 12:37
    Thema von Anacoana im Forum Syrien

    2011 begann der Bürgerkrieg in Syrien, der seitdem ununterbrochen tobt. Viele Städte sind dem Erdboden nahezu gleichgemacht, ganze Landstriche unbewohnbar – Metropolen wie Aleppo bestehen nur noch aus Schutt und Asche.Auch wenn in den Nachrichten kaum noch etwas über den Bürgerkrieg zu erfahren ist, wird er mit unverminderter Härte fortgeführt, wodurch sich die Notlage der Menschen immer weiter zuspitzt.

    Seit Oktober 2016 ist das Zahnarztmobil der Grünhelme mit dem IDA (Independent Doctors Association), unserem Partner vor Ort, ständig im Einsatz. Regelmäßig erreichen uns die Behandlungsberichte, welche eine stetig steigende Zahl an Patienten zeigen.
    Nur auf den ersten Blick ist es eine erfreuliche Nachricht, dass wir Grünhelme mit dem Zahnarztmobil helfen können. Auf den zweiten Blick spiegeln die steigenden Patientenzahlen eine traurige Realität wider: Städte wie Al Wa’ar, das Governorate Homs und die östlichen Gebiete von Aleppo sind weiterhin stark umkämpft und immer wieder kommen geflüchtete Familien in den vom IDA angefahrenen Camps an.

    Selbstverständlich ist in einer solchen Situation, dass wir Grünhelme weiterhin die Medikamente und das medizinische Material für die Behandlung der Menschen bezahlen sowie zusätzlich das Gehalt für einen Zahnarzt und seine Helferin stellen. So hat das IDA kaum weitere Kosten mit dem Einsatz des Mobiles.

    Auf Grund der katastrophalen medizinischen Versorgung vor Ort, der immer steigenden Patientenzahlen und der positiven Resonanz der Behandelten wollen wir Grünhelme die Hilfe für Menschen aus Syrien weiter ausbauen. Zusätzlich zu der Versorgung mit dem Zahnarztmobil loten wir aus, ob wir weitere Krankenwagen oder ein weiteres Zahnarztmobil nach Syrien schicken können. Dazu benötigen wir erneut ihre Hilfe in Form von Spenden.

    Die Berichte des IDA von Januar, Februar, Mai und Juni 2017 finden sie als Download an diesem Bericht. Vorweg, es wurden 3.299 Patienten Seit Oktober behandelt. Von Anfangs wenigen hundert sind es im April schon fast 1.000 Patienten in einem Monat gewesen.

    Unser Team freut sich wie immer über die Unterstützung von erfahrenen Handwerker*innen und Bautechniker*innen, die vor Ort mit anpacken wollen. Der Dank gilt unseren Unterstützer*innen für die vielen großzügigen Spenden.

  • Nach der Mongolei und Namibia war Schimmel-Grafe in diesem Jahr nach Praia, Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates, geflogen und hatte mit einer Kollegin und zwei Zahnarzthelferinnen im Gesundheitszentrum von Assomada erst einmal Behandlungsstühle und -einheiten aufgebaut und die Instrumente mittels Abkochen sterilisiert. Von da an standen an jedem Werktag siebeneinhalb Stunden lang je nach Andrang der bedürftigen Bevölkerung bis zu 49 Check-ups mit Feststellung des Allgemeinzustandes und des Gebissbefunds sowie Therapieplanung, 29 Extraktionen, elf Füllungen und 23 Zahnsteinentfernungen auf dem Plan.

    mehr dazu
    http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales...ka_18014472.htm

  • Am 2. Dezember hob eine Boeing 767 von Condor mit 4000 Einheiten Ringer Laktat am Flughafen Frankfurt in Richtung Karibik ab. Mit der Hilfslieferung von Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG) in Kooperation mit dem Ferienflieger Condor, dem International Medical Corps, Leisure Cargo und der Fraport AG können über 1.000 Menschen vor den tödlichen Folgen der Krankheit Cholera geschützt werden.

    „Wir sind sehr froh, mit diesem Hilfstransport die Opfer des Hurrikans in Haiti zu unterstützen“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. „Mit Hilfe unseres langjährigen Partners Luftfahrt ohne Grenzen und ihren guten Verbindungen im Krisengebiet können wir unkompliziert und schnell in solchen Notlagen reagieren.“

    Der Hurrikan „Matthew“ hat im Oktober das Land, das bis heute die Folgen des Erdbebens von 2010 mit mehr als 230000 Toten noch nicht überwunden hat, erneut in eine humanitäre Notlage gebracht. Noch immer wohnen viele Menschen in armseligen, provisorischen Hütten, von denen zahlreiche zerstört wurden.

    „Hilfe wird dringend und vor allem schnell benötigt. Es ist toll, dass der Ferienflieger Condor auch dieses Mal wieder mit dem Transport der Lieferung hilft“, so Frank Franke, Präsident Luftfahrt ohne Grenzen e.V.. „Das Medikament wird bei vielen Menschen in Haiti lebensrettend wirken.“

    Die Partnerschaft zwischen der Airline und LOG besteht bereits seit dem Jahr 2010. In dieser Zeit konnten zahlreiche Hilfsmissionen über das Condor Programm für soziale Verantwortung „ConTribute“ durchgeführt werden. Dazu zählen Hilfsprojekte im Nordirak (Kurdistan) sowie Projekte zur Errichtung von festen Unterkünften in Nepal. Besonders gefordert waren die beiden Partner nach dem verheerenden Erdbeben 2010 auf Haiti. Mit einer Hilfslieferung konnten mit dem Sonderflug einer Condor Boeing 767-300 medizinische Helfer und ca. 25 Tonnen Hilfsgüter in das Krisengebiet geflogen werden.

    Luftfahrt ohne Grenzen e.V. / Wings of Help breitet weltweit seine Flügel aus, um Menschen in Not zu helfen. Die Aufgabengebiete sind die Versorgung notleidender Menschen nach Natur- und humanitären Katastrophen sowie der Transport medizinischer Notfälle aus aller Welt zur ärztlichen Behandlung nach Deutschland. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. stellt selbstverständlich Spendenquittungen aus.

    Spendenkonto: Frankfurter Sparkasse IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44 SWIFT-BIC: HELADEF1822

    http://www.frankfurt-live.com/front_cont...idcatart=183086

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