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  • Präsentation beim StudententagDatum05.10.2016 12:25
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema Präsentation beim Studententag
  • Präsentation beim StudententagDatum05.10.2016 12:25
    Thema von Anacoana im Forum DIANO - Dental Interna...

    DTZT: Famulatur und Auslandseinsatz sind Thema beim Studententag
    03.10.2016

    Der Studententag zum Deutschen Zahnärztetag im Congress Centrum Frankfurt (Main) findet in diesem Jahr am 12. November, ab 10 Uhr im Raum Spektrum statt und spricht in diesem Jahr auch gestandene Zahnmediziner, Zahntechniker wie auch Assistenzpersonal an. Denn mit dem Programm der diesjährigen Veranstaltung, das unter „Famulatur und Auslandseinsatz – Herausforderungen, Möglichkeiten und Realität“ firmiert, bietet sich die umfassende Möglichkeit, mehr über Auslandseinsätze und zahnmedizinische Hilfsorganisationen zu erfahren.
    Reihenuntersuchung auf indisch, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

    Reihenuntersuchung auf indisch, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

    „Famulatur und Auslandseinsatz – Herausforderungen, Möglichkeiten und Realität“

    Studierende erhalten in der von BdZM, DGZMK und dem Gemeinschaftsprojekt mit dem FVDZ, Young Dentists (yd2), organisierten Veranstaltung wie sie ihre Famulatur mit einem Sinn spendenden Auslandseinsatz verbinden können. Aber genauso dürfen sich auch junge Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Orientierungsphase oder Senioren und Pensionäre angesprochen fühlen.

    Studententag kurz und knapp:

    Wann: 12. November 2016, 10 bis 17.15 Uhr
    Wo: Messe Frankfurt (Main), Congress Centrum, Raum Spektrum
    Kosten: Studenten können einen Reisekostenzuschuss bei der DGZMK beantragen und für 15 Euro den Studententag und den Deutschen Zahnärztetag besuchen.
    Infos: Weitere Infos gibt es auf www.dtzt.de.

    Hygieneinfos im Klassensaal, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

    Hygieneinfos im Klassensaal, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

    Fünf Organisationen, die im Ausland zahnmedizinisch helfen, stellen sich vor

    In Deutschland gibt es verschiedene Organisationen, die im Ausland zahnmedizinisch helfen. Gleich fünf dieser Vereinigungen werden sich am 12. November 2016 in Kurzvorträgen und anschließendem Dialog mit den Teilnehmern vorstellen. Außerdem kann man sich an ihren Ständen vor dem Vortragssaal über ihre Arbeit informieren.
    Nach der Begrüßung durch die DGZMK-Präsidentin, Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke, den Vizepräsidenten der BZÄK, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, sowie Maximilian Voss vom BdZM geht es gleich ans Eingemachte. Zunächst gibt der langjährige Berliner Kammerpräsident, Dr. Wolfgang Schmiedel, in seiner Keynote Einblicke in die Grundprinzipien der Entwicklungshilfe und zu den Global Facts.
    Dentomobil unter dem Dorfbaum (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Dentomobil unter dem Dorfbaum (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Übersichtsvortrag des Zahnmedizinischen Austauschdienstes für Studenten

    Tiefer steigt anschließend Tobias Bauer, Gründer von DIANO (Dental International Aid Networking Organisation), in die Materie ein. Er ist davon überzeugt, dass die Übernahme sozialer Verantwortung ein hohes Gut des akademischen Berufsstandes Zahnarzt sei. In seinem Vortrag „Global oral care“ wird es um Hintergründe und eine kritische Betrachtung des Themas gehen. Ein Übersichtsvortrag durch den Zahnmedizinischen Austauschdienst (ZAD) führt anschließend – speziell für Studenten – in die Thematik Famulaturen ein.
    Screening mit Beobachtern (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Screening mit Beobachtern (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Dental Roots – Racines Dentaires – Aktion Zahnwurzel e.V. : Hilfe für Ruanda

    Nach der Mittagspause präsentieren sich dann die beteiligten Organisationen. Den Auftakt macht „Dental Roots – Racines Dentaires – Aktion Zahnwurzel e.V.“, die eine Graswurzelpartnerschaft mit Ruanda verbindet. In einer Selbsthilfe vor Ort arbeiten Zahnärzte aus Rheinland-Pfalz seit mehr als 30 Jahren mit dem ostafrikanischen Land zusammen, der Verein „Dental Roots“ wurde dann 2014 gegründet.
    Stilleben dental (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Stilleben dental (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    German Dental Carehood International hilft in Südindien

    Als lose, eng mit der Kindernothilfe (KNH) Duisburg assoziierte Gruppe von Zahnärzten (Zahnärzte für Indien) führt der daraus entstandene Verein GDCI (German Dental Carehood International) seit Mitte der 80er Jahre dentale Hilfseinsätze in Südindien durch. Zurzeit werden in von GDCI eingerichteten Zahnstationen in Missionskrankenhäusern der christlichen „Church of South India“ ( CSI) in Chennai, Ranipet, Neyyoor, Nazareth und Mysore Kinder und Jugendliche aus den unterprivilegiertesten Schichten, die in Heimen und Tagesstätten untergebracht sind, kostenlos zahnärztlich betreut.
    Warteschlange vor dem Dentomobil (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    Warteschlange vor dem Dentomobil (Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI)

    In Brasilien vor Ort: das zahnärztliche Hilfsprogramm Bayern

    Das Zahnärztliche Hilfsprogramm Bayern legt seinen Schwerpunkt auf die Arbeit in Brasilien. Als einmaliges Beispiel für eine internationale Hilfsmission stellen sich die Mercy Ships vor. Darunter die Africa Mercy, das weltgrößte schwimmende zivile Krankenhaus, das international großes Ansehen genießt, derzeit vor Tamatave, Madagaskar, liegend.

    Moderierte Fragerunde

    Im Anschluss an diese Präsentationen können die Vertreter dieser Hilfsorganisationen in einer moderierten Fragerunde zu weiteren Einzelheiten befragt werden. Daran schließen sich Famulatur- und Projektberichte des BdZM an, in der konkrete Auslandseinsätze auf dieser Basis vorgestellt werden.

    Tischpräsentation Dentists for Africa

    Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Informationen für einen Auslandseinsatz präsentiert abschließend Tobias Bauer. In den Tischpräsentationen wird sich zusätzlich die Organisation „Dentists for Africa“ vorstellen.

    Info:
    Studierende können für die Fahrt nach Frankfurt Reisekostenzuschüsse bei der DGZMK beantragen und haben die Möglichkeit, für 15 Euro Registriergebühr den Studententag und das Programm des Deutschen Zahnärztetages zu besuchen.
    Weitere Informationen, auch zur für Studierende kostenfreien Mitgliedschaft in der DGZMK, finden sich auf der Homepage www.dgzmk.de.

  • Thema von Anacoana im Forum Company activities

    Lateinamerikanisches Temperament trifft Schweizer Präzision

    Den Schweizern sagt man vor allem Präzision, Zuverlässigkeit und eine akribische Liebe zum Detail nach. Beim aktuellen Gipfeltreffen der lateinamerikanischen „Líderes de Opinión“ des Schweizer Dentalspezialisten COLTENE hingegen ging es ausgesprochen leidenschaftlich zu: Bei der Zusammenkunft von sage und schreibe 380 Professoren aus 25 verschiedenen Ländern wurde gestaunt, gejubelt und sogar aus Ergriffenheit geweint. Nicht nur von den hochkarätigen Fachreferenten ließ sich daher an den vier Kongresstagen jede Menge lernen. Seit fast 20 Jahren wächst auf der anderen Seite der Erde ein gigantisches Netzwerk an Dental-Experten aus Praxis und Forschung heran, von deren Engagement und exzellenter interdisziplinärer Vernetzung heimische Universitäten und Zahnärzte durchaus profitieren können.

    Hoher Vernetzungsgrad

    Für ganze vier Tage wurde die malerische Küstenregion Riviera Maya zum Dreh- und Angelpunkt der lateinamerikanischen Dentalwelt. Von Guatemala über Costa Rica und Kolumbien bis nach Argentinien strömten die Kongressteilnehmer in den Südosten Mexikos, um die neuesten Erkenntnisse der internationalen zahnmedizinischen Elite zu ergründen. Ein derart umfangreicher Erfahrungsaustausch im Bereich Restaurative Zahnheilkunde und Endodontie sucht weltweit seines gleichen: 110 Universitäten und Schulen entsandten ihre interessierten Zuhörer.

    Über die sozialen Netzwerke trugen die teilnehmenden Professoren und Dozenten ihr neu erworbenes Wissen binnen kürzester Zeit in die entlegensten Winkel der Welt. Im Internet diskutieren die Experten weiterhin fleißig aktuelle Studienergebnisse und Neuerungen im Bereich der Materialforschung. Somit helfen sie sich gegenseitig mit ihrem Knowhow und profitieren über Landesgrenzen hinweg vom persönlichen Erfahrungsschatz ihrer Kollegen.

    Bereits vor Jahren rief COLTENE sein einzigartiges E-School Forum ins Leben: Auf der interaktiven Plattform präsentieren sich teilweise sechs oder sieben Universitäten gleichzeitig in einem gemeinsamen Webinar. „Der Wissenstransfer funktioniert bei uns einwandfrei“, freut sich Nicolas Zottola, Director Latin America and Caribbean bei COLTENE. „Wir sind sehr stolz, dass unsere professionelle Zusammenarbeit mittlerweile zum Vorbild für ähnlich ambitionierte Programme in Europa und den USA geworden ist.“ Aus diesem Grunde nahmen an dem renommierten KOL-Meeting in diesem Jahr erstmals auch Lehrbeauftragte aus Peking oder Seoul teil, um sich von ihren lateinamerikanischen „Nachbarn“ inspirieren zu lassen.

    Die Pioniere der ästhetischen Füllungstherapie hautnah erleben

    Für die Präsentation aktueller Entwicklungen im Bereich der Hochleistungskomposite flog an den ersten zwei Kongresstagen die Crème de la crème der europäischen Komposit-Elite ein. Passend dazu lautete der vielversprechende Titel von Prof. Dr. Ivo Krejcis Eröffnungsvortrag „Was Sie immer schon über Adhäsion wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“. Der Leiter der Klinik für Kariologie und Endodontologie sowie Präsident der Ecole de Mèdecine Dentaire der Universität Genf erläuterte äußerst anschaulich die Grundprinzipien der adhäsiven Befestigung und gab wertvolle Tipps, wie ein zuverlässiger adhäsiver Verbund zwischen Kompositrestauration, Befestigungsmaterial und Zahnsubstanz hergestellt werden kann. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hierbei laut Professor Krejci in der Verwendung optimal aufeinander abgestimmter Dentalwerkstoffe zur Schaffung einer belastbaren mechanischen und chemischen Bindung.

    Sein italienischer Kollege Dr. Walter Devoto, gefragter Dozent an den Universitäten von Siena, Marsella und Barcelona sowie Mitbegründer der international renommierten Expertengruppe „Style Italiano“, veranschaulichte im Anschluss die praktischen Vorteileeiner permanenten Kompositrestauration. Die vier hands-on Kurse des versierten Komposit-Anwenders waren mit 160 Teilnehmern alle bis auf den letzten Platz gefüllt. Hierbei konnten sich Zahnärzte selbst von den ausgezeichneten Eigenschaften, wie z.B. der geschmeidigen Konsistenz und den besonderen Poliereigenschaften der neuesten Komposit-Generation aus dem Hause COLTENE überzeugen. Dank seiner raffinierten Zusammensetzung mit speziellen Füllern verfügt das Submicron Universalkomposit BRILLIANT EverGlow über eine hervorragende Glanzbeständigkeit, die natürlich erst im klinischen Alltag voll zum Tragen kommt.

    Implantologiespezialist Dr. Nicolás Gutiérrez Robledo von der Universität Santiago de Compostela in Spanien gab als zertifizierter Cerec-Referent einen Einblick in die Zukunft der Komposit-Technologie. Dabei regte er das Publikum an, den vielseitigen Werkstoff Komposit künftig auch zur Chairside-Herstellung von definitiven Inlays, Onlays, vollanatomischen Kronen und Veneers zu nutzen. Er erwähnte, dass erst kürzlich, die als sehr streng geltende Japanische Regulierungsbehörde PMDA (Pharmaceuticals and Medical Devices Agency), erstmals CAD/CAM-Kompositblöcke für die Kronenherstellung im Bereich der Prämolaren freigegeben hatte. Mit den neuartigen BRILLIANT Crios Reinforced Composite Blöcken lassen sich im CAD/CAM-Verfahren schnell dauerhafte Restaurationen ohne separaten Brennvorgang anfertigen. Aufgrund seines dentinähnlichen E-Moduls ist das leistungsfähige Material teilweise sogar klassischer Keramik überlegen.

    Den krönenden Abschluss des ersten Teils bildete schließlich der Vortrag von Resto-Legende Dr. Roberto Spreafico, Italien.Sein mitreißender Vortrag über Kompositrestaurationen packte die versammelte Zuhörerschaft von der ersten Minute an. Nach der finalen Fallpräsentation einer Komplettsanierung von 28 Zähnen mittels Komposit im Non-Prep-Verfahren bei einer jungen, mittellosen Bulimie-Patientin riss es die Anwesenden buchstäblich von den Sitzen. Die selbstfinanzierte, handwerklich äußerst beeindruckende Ausarbeitung trieb so manchem Kollegen Tränen der Rührung in die Augen. Am Ende des Vortrages wurde der Grand-Seigneur vom ganzen Saal mit Standing Ovations bedacht. Danach bildeten sich riesige Warteschlangen von begeisterten Zuhörern, die den persönlichen Kontakt suchten, um ein Selfie mit Dr. Spreafico zu ergattern.
    Endodontie – keine Angst vor scharfen Kurven

    Auch die Königsdisziplin der Zahnerhaltung kam auf dem umfangreichen Symposium nicht zu kurz. Der deutschstämmige Endo-Spezialist Dr. Hanjo Hecker von der Klinik für Parodontologie, Endodontie und Kariologie, Universität Basel, Schweiz, stellte in seinem kurzweiligen Fachvortrag mit integriertem hands-on Training „Klinische Herausforderungen bei der Reinigung, Aufbereitung und Obturation von Wurzelkanälen“ vor, wie hochmoderne bioaktive Füllungsmaterialien die Arbeit des Zahnarztes deutlich erleichtern. Innovative 3-in-1-Obturationsmaterialien kombinieren bei Zimmertemperatur fließfähige Guttapercha mit entsprechendem Sealer und Biokeramik. Beim Kontakt mit Körperflüssigkeiten stellt der Werkstoff natürliche Reparaturbausteine wie Kalzium und Silikate zur Verfügung. Die in Gang gesetzten, biochemischen Prozesse unterstützen nicht nur die Regeneration von Knochen- und Dentingewebe, sondern verbessern gleichzeitig deutlich die Adhäsion.

    Zu guter Letzt warf Dr. Eugenio Pedullà von der Universität in Katanien, Italien, gemeinsam mit den Kongressteilnehmern einen Blick auf die neuesten Trends in der Endodontie. So nahm er den Zuhörern die Angst vor ungewöhnlichen Kanalanatomien. Modular konzipierte NiTi-Systeme wie die HyFlex EDM erlauben Endo-Einsteigern wie –Experten souveränes Arbeiten, egal ob J-förmiger, C-förmiger oder S-förmiger Kanalverlauf. Das Kürzel EDM steht für das Herstellverfahren Electrical Discharge Machining. Mittels Funkenerosion wird eine einzigartige, gehärtete Oberfläche geschaffen, welche die Schneidleistung verbessert und die Feilen besonders bruchsicher macht – selbst bei extrem gekrümmten Wurzelkanälen. Verschiedene Fallbeispiele illustrierten eindrucksvoll die Flexibilität der jüngsten Nickel-Titan-Instrumente und bauten effektiv Berührungsängste ab. Dank der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung in der modernen Endodontie können Behandler heutzutage auf eine Vielzahl cleverer Arbeitshilfen und zuverlässiger High-Tech-Instrumente zurückgreifen. Die Kollegen aus Lateinamerika überzeugte der charmante Sizilianer jedenfalls sehr schnell.

    Inspirierender Blick über den Tellerrand

    Lateinamerika ist für COLTENE in mehrfacher Hinsicht attraktiv. Bereits auf der letzten IDS wurde die Bedeutung des kontinuierlich wachsenden Marktes deutlich. Unter den internationalen Gästen stammte ein Großteil aus der Region Lateinamerika und Asien. Ein prüfender Blick gen Süden lohnt sich für Zahnärzte also nicht nur bei der Auswahl der nächsten Urlaubsdestination. Von der Leidenschaft für ansprechende Restaurationen und der lateinamerikanischen Großzügigkeit, aktuelle Forschungsergebnisse miteinander zu teilen, lassen sich manchmal sogar minutiös arbeitende Schweizer gerne mitreißen. Die Ausweitung des erfolgreichen Kongressmodells auf andere Regionen ist bei COLTENE jedenfalls bereits im vollen Gange: Für Juni 2017 ist bereits das europäische Key Opinion Leader-Meeting geplant, zu dem der Innovationsführer die europäische Wissenschafts-Elite wieder in einen der heimischen Kantone einlädt.

    Über COLTENE
    COLTENE ist ein international tätiges Unternehmen für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von zahnmedizinischen Verbrauchsgütern und Kleingeräten in den Bereichen Restauration, Endodontie, Abformung und Behandlungshilfen. COLTENE verfügt in den USA, Deutschland, Brasilien und der Schweiz über modernste Produktionsstätten sowie über eigene Vertriebsorganisationen in den Hauptmärkten sowie in China und Indien. Weltweit vertrauen Zahnärzte und Dentallabors auf die qualitativ hochwertigen Produkte von COLTENE. Die Namenaktien (CLTN) werden an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Weitere Informationen zu COLTENE und unseren Produkte finden Sie auf der Webseite www.coltene.com.

    Weitere Informationen:
    Coltène/Whaledent GmbH + Co.KG
    Raiffeisenstr. 30, 89129 Langenau
    Tel.: +49 (0)7345 805 0
    Fax: +49 (0)7345 805 201
    info.de@coltene.com

  • Thema von Anacoana im Forum Nepal

    Smile – It’s the boldest statement you can make without saying a word”. Das ist der Leitspruch von Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez. Die drei Zahnmedizinstudenten der Uni Würzburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Notlagen wieder ein Lächeln zu schenken.
    Anderen ein Lächeln schenken: Die drei Zahnmedizinstudenten (v.l.) Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez gründeten das Hilfsprojekt „The United Smile“. (Foto: Sascha Wendt)

    Anderen ein Lächeln schenken: Die drei Zahnmedizinstudenten (v.l.) Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez gründeten das Hilfsprojekt „The United Smile“. (Foto: Sascha Wendt)

    Die drei Studenten wollen speziell den Menschen helfen, die keinen Zugang zu einer geregelten zahnmedizinischen Vorsorge haben. Auslöser für diese Idee war eine Infoveranstaltung für Zahnmedizinstudenten im zweiten Semester. Hier berichteten Kommilitonen über ihre Famulaturen im Ausland und teilten den Zuhörern ihre Erfahrungen mit. Sebastian, Jens und Robin wussten daraufhin, dass auch sie eine solche freiwillige Famulatur im Ausland starten wollen. Das ist jedoch erst frühestens nach dem siebten Semester möglich.
    Hier geht es zur Website von United Smile.

    Die drei Studenten wollen speziell den Menschen helfen, die keinen Zugang zu einer geregelten zahnmedizinischen Vorsorge haben. Auslöser für diese Idee war eine Infoveranstaltung für Zahnmedizinstudenten im zweiten Semester. Hier berichteten Kommilitonen über ihre Famulaturen im Ausland und teilten den Zuhörern ihre Erfahrungen mit. Sebastian, Jens und Robin wussten daraufhin, dass auch sie eine solche freiwillige Famulatur im Ausland starten wollen. Das ist jedoch erst frühestens nach dem siebten Semester möglich.

    Zusammen mit Dental Volunteers e.V. stellen sie Schritt für Schritt ihr eigenes Projekt „The United Smile“ auf die Beine. Als Zielort wählten die angehenden Zahnmediziner Nepal, das Land, das im Jahr 2015 Opfer eines schweren Erdbebens wurde. Dieses Erdbeben zerstörte mit voller Wucht ein schon vorher strukturschwaches Land. Viele Menschen verloren dabei ihr ganzes Hab und Gut. Ein Überleben ohne fremde Unterstützung ist für viele Betroffene heute noch undenkbar. Gerade ärztliche Hilfe ist in solchen Zeiten grundlegend.Das Hauptanliegen der Studenten ist dabei, einer möglichst großen Gruppe von Kindern und Erwachsenen in unterschiedlichen Ortschaften der ausgewählten Region einen kostenlosen Zugang zu einer zahnärztlichen Behandlung mit besten Hygiene- und Behandlungsbedingungen zu gewährleisten.

    Vier grundlegende Maximen

    Aufklärungsarbeit, optimale Versorgung, interkultureller Austausch und Nachhaltigkeit. Das sind die vier Maximen, an denen sich die angehenden Studierenden orientieren.Unter den Bereich Aufklärungsarbeit fällt vor allem die Prophylaxe, ein extrem wichtiger Aspekt der Zahnmedizin. In gemeinsamen Gruppenübungen demonstrieren Sebastian, Jens und Robin die Grundlagen der alltäglichen Mundhygiene. Falls notwendig, behandeln die drei unter der Aufsicht eines approbierten Zahnarztes oder einer approbierten Zahnärztin kariöse Zähne, versorgen diese oder ziehen sie, falls sie nicht mehr erhaltungswürdig sind.Das Ganze – angelehnt an westliche Standards – soll einen verständnisvollen Umgang zwischen den Beteiligten fördern.Semesterferien ganz im Zeichen der NächstenliebeIn den Semesterferien Anfang 2017 werden die Nachwuchsmediziner circa sechs Wochen lang in Nepal bleiben. Doch nach den sechs Wochen ist ihre Hilfe noch lange nicht vorbei. Unter der vierten Säule – der Nachhaltigkeit – verstehen die drei ein längerfristiges Engagement. Sebastian, Jens und Robin wollen ein Netzwerk aufbauen, sodass der Kontakt vor Ort erhalten bleibt. Nur so sei es möglich, eine anhaltende Versorgung zu ermöglichen.Ziel ist es, ein Behandlungszimmer an einem für jeden zugänglichen Ort einzurichten, um dadurch sicher gehen zu können, dass die Patienten auch eine Chance auf Nachsorgeuntersuchungen haben.SpendenUm ihr Vorhaben realisieren zu können, sind die Studenten auf Unterstützung angewiesen. Neben Geldspenden werden auch Sachspenden, wie beispielsweise Handschuhe, Füllungsmaterialien, Anästhetika, ausrangierte Instrumente benötigt. Gerade Zahnarztpraxen, die ihr Behandlungsmaterial aussortieren müssen, seien eine große Hilfe.

    Für Sachspenden wenden Sie sich direkt an webmaster@theunitedsmile.net

    Geldspendengehen an folgendes Konto:

    The United Smile; IBAN: DE84300606010103587371; Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG Würzburg

  • Thema von Anacoana im Forum Philippinen

    Zu ihrem vierten Hilfseinsatz auf den Philippinen fliegen an diesem Freitag Doris und Carsten Hansen. Im September 2012 war der Wildeshauser Zahnarzt zum ersten Mal mit seiner Ehefrau nach Bugko gereist, um in dem kleinen Dorf im Norden der Insel Samar zahnmedizinische Hilfe für den Verein „Mabuhay – Hilfe zum Leben“ zu leisten.

    Die Hansens sind über ihren Bekannten Kalle kleine Holthaus, der sich seit langem auf den Philippinen engagiert, auf die Idee gekommen, im Medical-Center zu helfen. Konkret behandelt das Ehepaar in den nächsten drei Wochen Patienten, die sich sonst keine zahnärztliche Behandlung leisten können. „Meist ist es so, dass die Menschen ab 6 Uhr morgens in einer langen Schlange vor dem Eingangstor warten“, erzählt Doris Hansen von den vergangenen Einsätzen. Erfreulicherweise müsste ihr Mann inzwischen nicht mehr so viele völlig kaputte Zähne ziehen wie in den ersten Jahren. „Wir merken, dass die zahnmedizinische Prophylaxe inklusive Fluoridierung erste Erfolge hat“, freut sich die Wildeshauserin.

    Dass sie auch diesmal wieder nicht mit leeren Händen nach Bugko kommen, haben die Hansens den zahlreichen Spendern zu verdanken, die sie mit Geld oder Arbeitsmaterial versorgen. „Besonders großzügig zeigt sich der Inner Wheel Club Wildeshausen, der uns bislang mit mehr als 2000 Euro in Form von Sach- und Geldspenden unterstützt hat“, erzählt Doris Hansen. Diesmal brachten Schatzmeisterin Ute Schweers und Präsidentin Barbara Anthonsen einen großen Korb mit Zahnpasta, Bürsten, Desinfektionsmittel und Füllungsmaterial vorbei.

  • Thema von Anacoana im Forum Cuba

    Global Nach den beiden 20-Fuß Containern, die 2003 und 2004 in die Provinz Holguin verschickt wurden, fassten wir den Beschluss, jedes Jahr einen weiteren Container „auf die Beine zu stellen". Wir, das ist eine kleine, aber gut eingespielte Gruppe, die von erprobten ÖKGIern, Kubareisenden und vielen solidaritätsbewegten Leuten tatkräftig unterstützt wird.

    Die finanzielle Basis wurde durch die Linzer Gewerkschaftsschule 38, die ihren 2-jährigen Lehrgang mit einer Studienreise nach Kuba abschloss, gebildet (CUBA Sl berichtete). Die Kolleginnen und Kollegen stellten ihre Kaution (rd. 15.000 ATS) zur Verfügung und brachten von Fachgewerkschaften, Arbeiterkammer und Betriebsratskörperschaften namhafte Spenden auf.

    Der nicht unerhebliche Rest, eingezahlt von Freunden Kubas, Kolleginnen und Genossinnen, reichte beinahe aus, um einen weiteren Container zu finanzieren. Zahlreiche Spenden, in erster Linie Medikamente, Schul- und Kindergartensachen, Verbandmaterial, Krankenhausuniformen u.v.a.m., aufgebracht durch langjährige persönliche Kontakte, durch gezielte Anfragen bei Firmen und glückliche Zufälle, füllten nun diesen Container 04 bis zum letzten Winkel. Ein kleiner Teil -Rollstühle, 2 Paletten Windeln und ein paar hundert Euro Spenden - bildeten den Anfang für den Container 05.

    Durch Zufall erfuhr ich von der Schließung der chirurgischen Abteilung des LKH Enns und nahm sofort mit den zuständigen Stellen Kontakt auf. Die anschließende Zusage war überwältigend.

    Wir erhielten 20 hydraulisch gesteuerte Betten samt den dazugehörigen Kästchen, eine Großsterilisationsanlage mit eigener Dampferzeugung, einige OP-Tische, die dazugehörige OP-Beleuchtung, etliche andere wichtige Maschinen und zum Abschluss nochmals eine kleinere Sterilisation. Es wäre noch mehr "zu holen" gewesen, aber diese Menge stellte uns vor große logistische Probleme, die letztlich der Bürgermeister von Eberschwang, Josef Bleckenwenger lösen konnte, indem er uns eine aufgelassene Fabrikhalle zur Verfügung stellte.

    Als nächster Schritt ging ein Brief mit der Bitte um Finanzierung an bewährte Spender. Bedingt durch die Flutkatastrophe in Süd-Ost Asien blieb das Spendenaufkommen unter den Erwartungen (wer will, kann das immer noch nachholen: die Kontonummer befinden sich am Ende des Artikels). Der Vorschlag, dem "120er Club" beizutreten, fiel nur bei wenigen auf fruchtbaren Boden (10 Euro monatlich auf das Konto ergibt über das Jahr gerechnet 120 Euro. Bei nur 30 Teilnehmern wäre die Finanzierung eines Containers abgesichert).

    Dann wurden Firmenkontakte aktiviert und das Echo war überaus erfreulich: 5 m3 Rollstühle, 4 Paletten Verbandmaterial, 2 Paletten Antibiotika, 1 Palette Wundsalbe, Nahtmaterial. Zahnärzte und -ausrüster, Ärzte und Apotheken stellten Material und Medikamente zur Verfügung, viel Computer, Kindergartensachen und Kinderkleidung wurden gebracht, Sportvereine aus Attnang und Vöcklabruck spendeten etliche Garnituren Jugenddressen, Fußballschuhe und Bälle. Einzelne Fachgewerkschaften aus Oberösterreich und Salzburg stellten sich mit Büromaterial ein (namentlich möchte ich die Spender nicht anführen, um einer Intervention seitens der US-Botschaft vorzubeugen).

    Die Spenden sind so umfangreich, dass wir statt des 20 Fuß Containers einen doppelt so großen (40 Fuß) beladen können. Das größte Problem stellen die recht sperrigen Krankenhausbetten dar und es könnte sein, dass wir sogar mit diesem Großcontainer nicht alles transportieren können; aber anders gesagt, die materielle Basis für eine folgende Solidaritätsaktion ist geschaffen.

    Was noch fehlt, sind die finanziellen Mittel für die Transportkosten in Höhe von ca. 3.600 Euro. Durch die große Breite (die politischen Zugänge reichen von der KPÖ über SPÖ und Grüne, Gewerkschaften, Arbeiterkammer bis zu den zahlreichen Spendern, denen an dieser Stelle unser Dank ausgesprochen werden soll) sind wir unserem Ziel, jedes Jahr einen Container für Kuba oder 40 Fuß Solidarität, einen wichtigen Schritt näher gekommen. Wenn der Container 05 auf der Reise ist, werden wir Rechnung legen und gemeinsam mit der ÖKG unsere Arbeit fortsetzen.

    Durch unsere guten Verbindungen und die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen (besonders hervorzuheben ist "Energy for Cuba" und gewerkschaftliche Zugänge) verfügen wir über eine solide Basis. Wir laden alle Solidaritäts-Bewegten ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Sei es durch aktive Mitarbeit, Organisierung dringend benötigter Güter, den Beitritt zum "120er Club" oder die Aufbringung von finanziellen Mitteln.

    Kontaktadressen:
    - ÖKG OÖ, 4040 Linz, Linke Brückenstraße 20
    - "Energy for Cuba", Gery Senzenberger 0664/4269794
    - Stefan Krenn, Mail kreste@everyday.com
    - Bankverbindung: SPARDA Linz, BLZ 49460, Kontonummer 000423411

  • Thema von Anacoana im Forum Dentists for Africa

    Mit der thüringischen Organisation Dentists for Africa e.V. fuhren im Februar und März vier Zahnärzte für einen sechswöchigen Hilfseinsatz nach Nyabondo, Kenia. Der Verein ist eine Aktionsgemeinschaft, der nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" mit den Franziskaner Schwestern die Aus- und Weiterbildung einheimischer Zahnmedizinstudenten, Oral Health-Officers, Zahntechniker und Medical Engineers fördert. Zahnmedizinisches Personal aus Afrika und Europa organisiert dabei die zahnmedizinische Aufklärung, Reihenuntersuchungen und die anschließende Behandlung von Schulkindern.

    Zusätzlich werden individuelle Patenschaften für kenianische Waisenkinder und Witwen vermittelt. In dem Witwendorf haben sich Aids-infizierte Frauen zusammengetan und betreiben dort ein Selbsthilfeprojekt.
    Aus dem Hörsaal nach Afrika

    Jutta Wilkens-Schaper leitete den Einsatz. Sie war bereits zum dritten Mal in Nyabondo. Begleitet wurde sie von Felix Zimmermann, Simon Schmitt und Franziska Sitter. Alle drei sind junge Zahnärzte aus Göttingen, die im November 2013 ihr Studium erfolgreich beendeten.

    Im Durchschnitt entsendet die Organisation alle zwei Monate Helfer nach Kenia. Darunter sind neben Zahnärzten auch Zahnarzthelfer, Zahntechniker, Arzthelfer sowie andere mit medizinischen Qualifikationen. Auch Nichtmediziner können sich durch einen Hilfseinsatz im Patenschafts- und Witwenprojekt beteiligen.
    Behandlung nur gegen Bargeld

    Die Dichte der zahnmedizinischen Versorgung in Kenia ist sehr gering, der Versorgungsgrad der Bevölkerung schlecht. Oft müssen die Patienten einen weiten Weg auf sich nehmen, um zu einem Zahnarzt zu kommen. Alle Behandlungen müssen komplett privat bezahlt werden, da es keine gesetzlich-verpflichtende Krankenversicherung gibt. Und Zahnbehandlungen sind für die Bevölkerung teuer.
    Meistens kommen die Patienten erst, wenn die Schmerzen schon sehr stark und die Zähne nicht mehr erhaltungswürdig sind. Oft wird sich daher für die günstigste Variante - eine Extraktion - entschieden.

    Die Organisation betreibt insgesamt elf Zahnstationen in den Slums der Großstädte Nairobi, Nakuru und Kisumu sowie in den ländlichen Regionen Westkenias - unter anderem in Asumbi, Kisii, Kamplomboi und Nyabondo, wo auch die erste Zahnstation der Organisation steht.
    Die Station ist an das St. Josephs Hospital angegliedert. Das Dorf liegt etwa 40 Kilometer südöstlich vom Viktoriasee im Westen Kenias. Alle Zahnstationen sind an Krankenhäuser oder Konvente angegliedert, die von Schwestern des Franziskanerordens betrieben werden.
    Absauganlage aus einem Kärcher-Sauger

    Alle Zahnstationen sind mit neuen luftgesteuerten Behandlungseinheiten brasilianischer Herkunft ausgestattet. Die Zahnstation in Nyabondo besteht aus zwei Einheiten. Die Helfer bringen regelmäßig neue Materialien mit, so dass zum Beispiel Instrumente, Füllungs- und Naht-, und Verbrauchsmaterialien immer auf dem neusten Stand sind. Trotzdem fehlt es regelmäßig an Kanülen und Articain.

    Da bis dato in einer der beiden Einheiten keine Absauganlage integriert war, bauten die Helfer aus einer Rohrkonstruktion und einem Kärcher-Sauger eine einfache und gut funktionierende Variante. Diese selbst gebaute Konstruktion soll nun für die übrigen Zahnstationen nachgerüstet werden, die nicht über eine integrierte Absauganlage verfügen.
    Ein Meister der Extraktion

    In Nyabondo arbeiten Nicolas (Oral Health-Officer), Caren (Helferin) und Dominic (Zahntechniker). Die Ausbildung zum Oral Health-Officer dauert in Kenia drei Jahre und erlaubt es, alle Behandlungen durchzuführen, die auch ein Zahnarzt macht. Auch wenn die Ausbildung in vielen Belangen deutlich weniger fundiert ist als ein Zahnmedizinstudium, war Nicolas ein Meister der Extraktion. Die Zahnärzte unterstützten ihn, indem sie ihm Hilfestellungen und Tipps bei der Anästhesie, Wurzelkanalbehandlungen und Kunststofffüllungen gaben.

    Nicolas ist eins der Waisenkinder aus dem Waisenprojekt von Dentists for Africa. Seine Ausbildung zum Oral Health-Officer wurde vom Verein bezahlt. Als Gegenleistung verpflichtete sich Nicolas für fünf Jahre in der Zahnstation im St. Josephs Hospital zu arbeiten. Ein Problem in Kenia ist, dass in staatlichen Einrichtungen bis zu 50 Prozent mehr Gehalt bei kürzeren Arbeitszeiten gezahlt wird. Auf diese Weise geht den nichtstaatlichen Einrichtungen qualifiziertes Personal verloren.

    Wenige Meter hinter der Zahnstation liegt das Zahntechniklabor, in dem Dominic arbeitet. Er ist etwa 40 Jahre alt, hat vier Kinder und ist in der Einrichtung seit Gründung der Station. In seinem luftig-hellen Labor mit den nötigsten Gerätschaften ist er neben der Herstellung von Total- und Klammerprothesen auch für die Entwicklung der Röntgenfilme zuständig. Dazu dient eine schwarze Holzbox mit lichtdichten Eingriffen für die Hände. Die Entwicklung der Filme erfolgt blind.
    Prophylaxe-Vortrag in vier Sprachen

    Eine der Hauptaufgaben des Aufenthaltes war die Untersuchung der Schüler an den Primary Schools in der näheren Umgebung. Das Team besuchte fünf Schulen. Pro Schule mussten knapp 300 Schüler untersucht werden. Die assistierenden Krankenschwestern notierten die Namen der Schüler und die jeweilige Behandlungsbedürftigkeit. Die Kosten für die Behandlung der Schüler und der Lehrer trug der Verein.

    Bevor die Untersuchung der Schüler und Lehrer stattfand, hielt Dominic einen 20-minütigen Vortrag zum Thema Zahnpflege. Da die Kinder der Schulen meist verschiedenen Stämmen angehören, war der Vortrag eine Mischung aus vier verschieden Sprachen.
    Das Beste für die Gäste

    Während des Einsatzes war es den Helfern möglich, die Menschen und ihre Kultur in Kenia hautnah kennenzulernen. Mitarbeiter des Krankenhauses sowie der Zahnstation luden das deutsche Team in ihre bescheidenen Häuser ein. Die Gastfreundschaft der Kenianer ist sehr groß. Selbst diejenigen, die selbst nicht viel haben, versuchen ihren Gästen das Beste zu bieten.

    Trotz der vielen Fortschritte, die in den vergangenen Jahren mit Hilfe der Zahnärzte und Laien erzielt wurden, gibt es noch viel zu tun. Vor allem im Bereich des unternehmerischen Denkens und langfristiger Planung sind Verbesserungen nötig. Die Hilfsmöglichkeiten sind vielfältig: Interessierte können an Hilfseinsätzen teilnehmen, Sach- oder Geldspenden leisten, eine Waisenpatenschaft übernehmen oder dem Verein beitreten.

    Die Organisation ist ausschließlich gemeinnützig, finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge und lebt vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Helfer, die sich der Verbesserung der zahnmedizinischen Situation in Kenia verschrieben haben.

  • Seminar TropenmedizinDatum12.12.2015 19:36
    Thema von Anacoana im Forum das aktuelle Thema

    23. und 24.01.2016:


    #

    Vom 23. bis 24. Januar 2016 veranstaltet die Missionsärztliche Klinik Würzburg wieder ein Fortbildungsprogramm für medizinische Fachkräfte zur Vorbereitung von Kurzzeiteinsätzen im Ausland.
    Klinische Themen sowie relevante Aspekte der öffentlichen Gesundheit bilden inhaltliche Schwerpunkte dieses Seminars:

    Infektionskrankheiten: Malaria, Tuberkulose, HIV, Parasitosen
    Kindergesundheit
    Projektmanagement
    Gesunderhaltung im Einsatz
    Im Spannungsfeld zwischen Tropenmedizin und Global Health


    Hier finden Sie das Anmeldeformular
    Hier finden Sie das aktuelle Programm
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  • Seminar TropenmedizinDatum12.12.2015 19:35
    Thema von Anacoana im Forum German-Rotary Voluntee...

    23. und 24.01.2016:
    Seminar Tropenmedizin
    Vom 23. bis 24. Januar 2016 veranstaltet die Missionsärztliche Klinik Würzburg wieder ein Fortbildungsprogramm für medizinische Fachkräfte zur Vorbereitung von Kurzzeiteinsätzen im Ausland.

  • Thema von Anacoana im Forum German-Rotary Voluntee...

    Die zweistühlige Zahnstation ist gut ausgerüstet, alle erforderlichen Behandlungen konnten mit etwas Improvisation erfolgreich durchgeführt werden. Mit dem Kompressor gab es häufig Probleme, einer neuer ist jedoch bereits angeliefert und wird demnächst eingebaut.
    Der Zahnarzthelfer Prince Zaato und die Zahnarzthelferin und Nurse Rose Akowuah arbeiten sorgfältig und fachgerecht.

    weiter
    http://www.grvd.de/einsaetze/berichte/2012/474sorg.php

  • Ruanda: Land der fehlenden Zahnärzte Datum12.12.2015 19:27
    Thema von Anacoana im Forum Ruanda

    Zwölf Zahnärzte für rund elf Millionen Einwohner: die zahnmedizinische Versorgung in Ruanda ist alles andere als flächendeckend. Grund genug für zwei rheinland-pfälzische Zahnärzte sich auf den Weg zu machen - 6.175 Kilometer entfernt der Heimat. mehr hier:

    http://www.zm-online.de/hilfsaktionen/hi...nsaetze&seite=1

  • Thema von Anacoana im Forum Marokko

    Eine Gruppe von fünf Freunden, vier Zahnärztinnen und einem Unternehmer, haben vor Kurzem den gemeinnützigen Verein „ArganiaSmiles e.V.“ gegründet. „ArganiaSmiles e.V.“ unterstützt das eigens konzipierte zahnmedizinische Hilfsprojekt im marokkanischen Bergdorf, Village Aït Hussaïne im Südwesten Marokkos.

    Diese Region ist geprägt von Arganbaumplantagen, die unter UNESCO- Weltkulturerbe stehen. Das sowohl als Speiseöl verwendete als auch in der Naturkosmetik verarbeitete Arganöl wird hier in mühevoller Handarbeit von einheimischen Frauen der Landbevölkerung produziert. Diese Frauen und ihre Familien leben in z. T. kleinen abgeschiedenen Bergdörfern. Für sie ist, vor allem aus infrastrukturellen, aber auch finanziellen Gründen, der Zugang zur zahnmedizinischen, wie auch allgemeinmedizinische Versorgung, bisher nur sehr erschwert möglich.

    Das Anliegen des Vereins ist es, genau diesen Menschen zu helfen und ihnen den Zugang zur zahnmedizinischen Grundversorgung und langfristig währenden Prophylaxeprogram-men zu ermöglichen, um auf diese Weise zu einer besseren Le-bensqualität beitragen zu können.

    Wunsch des Vereins ist es, im Village aït Hussaïne, im Mai 2015 eine Zahnstation zu errichten.

    Um diesem Wunsch nachkommen zu können, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung sowie Unterstützung in Form von Sachspenden, sprich zahnmedizinischem Praxisinventar, angewiesen.

    Da das Projekt noch im Aufbau steckt, ist jegliches zahnmedizinisches Inventar von Interesse und von Nöten.

    Alle Informationen und Kontaktdaten gibt es in Kürze auf der Website (http://www.arganiasmiles.de/) des Vereins. Per E- Mail ist der Verein unter dieser Adresse info@argania-smiles.de bereits erreichbar.

    Den Text habe ich aus einer Mitteilung an die Zahnärztekammer Hamburg entnommen, et.

  • Thema von Anacoana im Forum Haiti

    Erneuerbare Energien – eine Alternative für Haiti

    Von der Vorstellung, möglichst viel Geld in die Länder des Südens zu pumpen, um drängende Probleme wie Armut, Hunger und Krankheiten zu bekämpfen, hat sich die Weltgemeinschaft schon länger verabschiedet. Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sollen effizient und nachhaltig sein, ausgerichtet auf die Hilfe zur Selbsthilfe. Doch oft fehlt es an überzeugenden Konzepten. Nicht beim Kinderhilfswerk Nuestros Pequeños Hermanos (NPH). Die Organisation setzt auf Nachhaltigkeit – im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich. Ein Leuchtturmprojekt von NPH ist die Nutzung von Solarenergie und der Aufbau eines Solar Smart Grids in Haiti.

    Nutzung regenerativer Energiequellen als Alternative für Haiti

    In Haiti sind nur rund 25 Prozent der Haushalte an das elektrische Netz angeschlossen. Elektrizität gibt es vor allem in Ballungszentren wie der Hauptstadt Port-au-Prince, Cap-Haïtien im Norden oder Le Cayes im Südwesten. Die Energieversorgung in Haiti hängt aber bis heute fast ausschließlich an Schwerölkraftwerken und Dieselgeneratoren. Rund sieben Prozent ihres Bruttoinlandproduktes muss die Regierung jährlich für den Import fossiler Brennstoffe ausgeben - Geld, das dann im Land fehlt, um zukunftsfähige soziale und ökologische Projekte zu verwirklichen. Das schlecht ausgebaute und unzuverlässige Stromnetz ist für Haiti ein Hemmschuh, in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht und auch für das Gesundheitswesen und im Bildungsbereich.

    Haiti hat jedoch die besten Voraussetzungen, um regenerative Energien effizient nutzen zu können. Sonne, Wind und Biomasse sind kostenlos. Nur die Technologie muss aufgebaut und nachhaltig im Land verankert werden. Zielsetzung des Strategieplans der haitianischen Regierung ist es, das elektrische Netz auszubauen, die Energiesicherheit zu erhöhen, die Strompreise, das Handelsdefizit des Landes sowie die Umweltverschmutzung zu senken und Arbeitsplätze zu schaffen.

    Solar Smart Grid stößt auf weltweites Interesse

    Ein sehr fortschrittliches Pilotprojekt für Haiti ist der Bau eines Solar Smart Grids, eines intelligenten Stromnetzes, bei NPH Haiti. „Dieses Projekt ist auch für die Spezialisten in den entwickelten Ländern ein zukunftsweisendes, in seiner Art neues Projekt, das weltweit auf viel Interesse stößt“, sagt Hans-Joachim Olfs, Diplom-Ingenieur mit Schwerpunkt Solartechnik. Olfs arbeitet derzeit als Entwicklungshelfer bei NPH Haiti, unterrichtet an der Berufsschule der Organisation die künftigen Elektro- und Solartechniker und schult die lokalen Lehrkräfte. Bereits 2013 begannen in Haiti die Arbeiten am Solar Smart Grid. Als erster Schritt wurde auf dem größten Stromverbraucher der Organisation, dem Kinderkrankenhaus, eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 85 Kilowatt Peak (kWp) aufgebaut. Beim Aufbau der Anlage verzichteten die Experten zunächst auf Stromspeichersysteme. Stattdessen koppelt ein so genannter Solar Fuel Save Controller die PV-Anlage mit den Dieselgeneratoren. Video über den Aufbau, die Ausbildung der Solartechniker und die nächsten Schritte.

    Im nächsten Schritt werden auf den weiteren Gebäuden von NPH Haiti und der Partnerorganisation, der St. Luc Stiftung, weitere zentrale und dezentrale Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 500 kWp aufgebaut, Hurrikan-sicher montiert und miteinander vernetzt. Das Solar Smart Grid wird um einen Stromspeicher erweitert. Die geplante Batterie-Speichergröße liegt bei 400 Kilowattstunden (kWh). Dadurch lässt sich der Anteil von Solarstrom am Gesamtverbrauch der NPH-Einrichtungen auf über 50 Prozent erhöhen. Die Einsparung von rund 40 Prozent Diesel bewirkt, dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen um rund 1.000 Tonnen und die Treibhausgase um knapp 50 Tonnen reduziert werden. Eine Einbindung des Smart Solar Grid-Systems in das haitianische Stromnetz ist grundsätzlich jederzeit realisierbar.

    Nachhaltigkeit setzt Wissenstransfer voraus

    Die beste Technologie nutzt wenig, wenn es im Land keine Experten gibt, die Solaranlagen warten und reparieren können. Ein Schwerpunkt von NPH liegt deshalb in allen Projektländern auf dem Thema Ausbildung. Im Falle des Solarprojektes etabliert NPH Haiti momentan den Beruf des Solartechnikers in dem Karibikstaat. An der Berufsschule der Organisation wurde der Bereich Elektrotechnik um den Ausbildungsberuf des Solartechnikers erweitert. Mit dem Ingenieur Hans-Joachim Olfs konnte ein Experte gewonnen werden, der für drei Jahre die Ausbildung der künftigen Solartechniker und die Weiterbildung der Berufsschullehrer übernommen hat. Später soll diese Aufgabe in haitianische Hand übergeben werden. Olfs unterrichtet derzeit 30 Elektriker mit Schwerpunkt Solartechnik. Die theoretische Ausbildung wird dadurch erweitert, dass die Berufsschüler das Solar Smart Grid mitbetreuen. Ihre Ausbildung dauert zwei Jahre.

    Die Chancen seiner Berufsschüler auf dem schwierigen Arbeitsmarkt in Haiti, der durch hohe Arbeitslosigkeit geprägt ist, sieht Hans-Joachim Olfs durchaus optimistisch: „Trotz bekannter Probleme in Ländern wie Haiti, z. B. der Armutsfalle, glaube ich fest daran, dass Menschen, die sich ein Ziel stecken und dran bleiben, auch unter diesen Bedingungen eine Chance haben. Auch hier gib es Geld, das gern in die zukunftsweisende Solartechnik investiert werden will. Auch hier spielen Mut und die Zuversicht eine große Rolle.“ Link Interview mit Solar-Berufsschulabsolventen.

    NPH setzt in allen Projektländern auf Nachhaltigkeit

    Teilziele des 2015 auslaufenden Millenniumsziels zur ökologischen Nachhaltigkeit sind die deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von Slumbewohnern und der Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Auch auf diesen Gebieten engagiert sich NPH in seinen Projektländern, insbesondere in Haiti. In den Slums von Port-au-Prince bauen NPH Haiti und die St. Luc Stiftung Wohnhäuser für die Menschen. 256 Familien konnten bereits in ihr neues Zuhause einziehen. Beim Bau und der Verteilung der Gebäude sind die Slumbewohner eng einbezogen, so dass das Projekt eine hohe Akzeptanz hat. Die Häuser verfügen über zwei Zimmer, eine Kochecke, ein Badezimmer und zwei kleine Verandas. Außerdem beinhalten die Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro pro Haus einen Stromanschluss.

    Seit 2007 liefert die St. Luc Stiftung, die Partnerorganisation von NPH Haiti, sauberes Wasser in die Armenviertel der Hauptstadt Port-au-Prince. 2013 konnte ein eigener Brunnen fertiggestellt und zur Wasserstation ausgebaut werden. Zwei Wasserlastwagen der St. Luc Stiftung können nun rund 80.000 Liter pro Tag an die Bewohner der Slums liefern. Darüber hinaus ist die Wasserstation auch für andere Hilfsorganisationen, die UN oder private Unternehmen zugänglich. Sie müssen allerdings für die Befüllung bezahlen, wodurch sich das Projekt zu 75 Prozent selbst trägt. Ziel soll sein, dass die Wasserstation sich künftig zu 100 Prozent trägt.

    Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit funktioniert langfristig nur, wenn Projektträger die Bedingungen vor Ort kennen und in ihre Planung einbeziehen. Genauso müssen die Menschen in den Entwicklungsländern eingebunden werden. Sie sollen durch Wissenstransfer unabhängig von Hilfe werden und in Folge zur Fortentwicklung ihres Landes beitragen. Nuestros Pequeños Hermanos (NPH) arbeitet seit mehr als 60 Jahren erfolgreich nach diesem Prinzip.

  • Thema von Anacoana im Forum Sri Lanka

    KaVo unterstützt Future for Children:
    Seit dem 26. Dezember ist das Leben in Ahungulla und Kosgoda im Südwesten Sri Lankas nicht mehr dasselbe: Die beiden Gemeinden waren besonders stark vom Tsunami betroffen. Bereits kurz nach der Naturkatastrophe engagierte sich der gemeinnützige deutsche Verein Future for Children vor Ort und errichtete innerhalb weniger Monate ein UNESCO Village.
    KaVo Dental GmbH, seit über 100 Jahren einer der führenden Dentalhersteller, sorgt jetzt mit der Spende einer Behandlungseinheit an Future for Children dafür, dass die Kinder und Erwachsene im Medical Center des Village zukünftig zahnärztlich optimal versorgt werden können. Im Dezember 2014 besuchten der Mönch Wimaladhamma Tissa Nayaka vom UNESCO Village und Elfriede Süß von Future for Children den Firmensitz von KaVo, um die Spende entgegen zu nehmen. Die gebrauchte ESTETICA Comfort 1065, der Klassiker unter den Behandlungseinheiten, wurde vom KaVo Serviceteam komplett aufbereitet und wird in Kürze über den Handelspartner Pluradent vor Ort installiert und in Betrieb genommen.
    „Wir freuen uns sehr, mit unserer Spende einen Beitrag zur besseren medizinischen Versorgung im UNESCO Village leisten zu können“, sagt Edwin Fieseler, Leiter Marketing Deutschland. „Mit der neu aufbereiteten ESTETICA Comfort 1065 können die Einwohner des Dorfes und aus der näheren Umgebung zukünftig nach modernen zahnmedizinischen Standards behandelt werden.“


    Bildunterschrift: Edwin Fieseler, KaVo Dental GmbH, begrüßt Mönch Wimaladhamma Tissa Nayaka vom UNESCO Village und Elfriede Süß von Future for Children am Firmensitz zur Übergabe der Behandlungseinheit.

  • mercy ships auf youtubeDatum06.02.2015 23:36
    Thema von Anacoana im Forum Mercyships
  • Madagaskar Teil IIDatum06.02.2015 23:34
    Foren-Beitrag von Anacoana im Thema Madagaskar Teil II
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