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  • Zahnärzte und Ärzte dringend gesuchtDatum10.05.2012 20:31
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Zahnärzte und Ärzte dringend gesuchtDatum10.05.2012 20:31
    Thema von carlos im Forum Dentists and Friends

    Je eher, desto besser – die Hilfsorganisation „dentists and friends – helping hands“ e.V. (d&f) sucht ehrenamtliche Helfer für zahnmedizinisch humanitäre Einsätze in Entwicklungsländern und entlegenen Regionen – momentan besonders dringend für ein Dentalcamp im ostindischen Bundesstaat Bihar.

    Die zahnmedizinische Versorgung der rund 400 Schulkinder der „little angel school“ in Shanzu soll fortgeführt werden.

    Das Dentalcamp wird vom 7. bis 20. Dezember 2012 in Bodhgaya in Zusammenarbeit mit „KHCP – Karmapas Healthcare Project“ e.V. (Kiel) stattfinden. Das Team wird aus etwa 20 Personen bestehen und setzt sich aus Zahnärzten und Ärzten verschiedener Fachrichtungen, ihren Helfern, einer Gerontologin, einem Hörgeräteakustiker und wahrscheinlich einem Optikerteam zusammen. Da das Team bis Ende Mai stehen muss, sind interessierte Zahnmediziner und Helferinnen aufgerufen, sich so bald wie möglich bei „dentists and friends“ zu melden.

    In Zeiten von Hungersnöten, Naturkatastrophen und Kriegen reißt die Nachfrage nach medizinischer Unterstützung aus allen Teilen der Erde nicht ab. Wöchentlich erreichen „d&f“ Anfragen von anderen humanitären Vereinen und Organisationen, die die „d&f“-Ärzteteams für medizinische Einsätze ordern. „Wir suchen händeringend Zahnärzte und Ärzte für unsere Projekte. Da wir es nicht übers Herz bringen, die Anfragen von anderen humanitär arbeitenden Vereinen einfach abzuweisen, gehen uns einfach die Zahnärzte aus, um alle Anfragen mit einem Team zu besetzen“, sagt Carmen Zeiler, 2. Vorsitzende von „dentist & friends“. „Unsere Kapazität ist derzeit voll ausgeschöpft, wir wollen es aber bei keiner Anfrage unversucht lassen, einen Einsatz auf die Beine zu stellen. Bitte unterstützen Sie uns. Helfen Sie uns helfen. Informieren Sie sich auf unserer Website. Fragen Sie bei uns nach, wir freuen uns über jede Anfrage.“

    Hier sind die nächsten „d&f“-Projekte aufgeführt, für die der Verein dringend Zahnärzte, Ärzte aller Fachrichtungen und Helferinnen sucht.

    Für die Dauer von zehn bis 14 Tagen sucht „d&f“ Zahnärzte für einen Einsatz im Regierungshospital in Ratnangar (Nepal), nicht weit vom wunderschön gelegenen Chitwan Nationalpark. Eine komplett eingerichtete Praxis mit Behandlungsstuhl, Röntgengerät, Instrumenten, Steri und Notstromaggregat ist vorhanden.

    In der Nähe von Mukono (Uganda) ist im August 2012 im „African Village“ ein erneuter Einsatz geplant. Hierfür werden Zahnärzte sowie Zahnarzthelferinnen gesucht. Einsätze sind dort aber auch zu anderen Zeiten möglich, da die Klinik das ganze Jahr über in Betrieb ist. Im Krankenhaus von „Vision for Africa“ stehen den Zahnärzten zwei Behandlungszimmer mit Geräten und Instrumenten zur Verfügung.

    In den ersten beiden Septemberwochen 2012 wird „d&f“ wieder die Kinder der „little angel school“ in Shanzu, nahe Mombasa (Kenia), besuchen. In dieser Zeit soll die zahnmedizinische Versorgung der rund 400 Kinder fortgeführt und klassenweise über Mundhygiene aufgeklärt werden. Wünschenswert wäre die zusätzliche Fluoridierung aller Kinderzähne. Dazu sucht die Hilfsorganisation noch einen Zahnarzt und Helferinnen.

    Im Zentrum von Amhara (Äthiopien), 600 Kilometer von Addis Abeba entfernt, liegt Lalibela. Der kleine aus Rundhütten bestehende Ort gilt als religiöses Zentrum von Äthiopien. Hier wird vom 14. bis 27. Oktober 2012 ein Hilfseinsatz stattfinden. Das örtliche Krankenhaus stellt zwei Behandlungsräume für die Zahnärzte zur Verfügung. Gesucht werden noch ein bis zwei Zahnärzte und Helferinnen für diesen Zeitraum.

    Für einen Einsatz im Dorf Sankhe im Bezirk Tanahum, etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Pokhara (Nepal), sucht der Verein noch drei Zahnärzte, die im dortigen kleinen Hospital die Menschen der Umgebung behandeln. In Zusammenarbeit mit „Poolbaari Nepal“ ist für diese Region mit etwa 40.000 Einwohnern ein zahnmedizinischer Einsatz geplant, der das ganze Jahr über möglich ist. In diesem Jahr ist eine Anreise im Oktober vorgesehen.

    Der Ort Port Salut an der Südküste Haitis ist das Ziel eines zahnmedizinischen Einsatzes im Dezember 2012 oder im Januar 2013. Er wird gemeinsam mit der drei Autostunden von der Hauptstadt Port Au Prince entfernten Gemeinde (5.000 Einwohner) und einer Schule geplant. Für zwei bis drei Wochen werden noch Zahnärzte und Ärzte gebraucht. Eine mobile Einheit, Instrumente und Materialien werden von „d&f“ zur Verfügung gestellt.

    Für das Einsatzgebiet Asuncion (Paraguay) hat sich bislang ein Tandem aus zwei Zahnärzten bewährt. Dank der Unterstützung der Vollmer-Dentaltechnik (Hameln) kann dort jetzt sogar einfacher Zahnersatz angefertigt werden. Gesucht werden für 2012 noch zwei Kollegen, die die zahnmedizinische Arbeit dort fortführen wollen. Ihr Einsatz ist bis zu einem Jahr möglich. Transport, Kost und Logis sind frei. Zusätzlich wäre auch noch Platz für eine Sozialarbeiterin. Spanischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Bedingung.

    Im März 2013 plant „d&f“ gemeinsam mit „Help Liberia-Kpon Ma“ e.V. in Bong Mine (Liberia) einen dentalen Basiseinsatz. Die Anreise findet gemeinsam statt, über die Dauer seines Aufenthalts kann jeder Teilnehmer individuell entscheiden.

  • Thema von carlos im Forum Cuba
  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Cuba

    Brigada médica de Amércia Latina. Estudiantes de medicina formados en la ELAM, Cuba. Foto de Archivo

    Brigada médica de Amércia Latina. Estudiantes de medicina formados en la ELAM, Cuba. Foto de Archivo

    La Escuela Latinoamericana de Ciencias Médicas (ELAM) de Cuba cumplió diez años y cuenta con una matrícula de 10.000 estudiantes de decenas de países, que reciben la preparación académica sin costo alguno para sus familiares.

    “Nuestra matrícula actual es cercana a los 10.000 jóvenes. Hemos tenido ya cinco promociones (que concluyeron el programa de seis años) con 7.248 egresados de 28 países”, comentó la vicerrectora académica, Midalys Castilla.

    En la actualidad estudian muchachos de 55 países -pues se incorporaron de países africanos y hasta de pequeñas islas del pacífico- y el 75% de ellos son hijos de obreros y campesinos; además de estar representadas con becarios 104 comunidades originarias de América Latina.

    Lo único que se les exige a los jóvenes (de entre 17 y 25 años) es que una vez recibidos regresen a sus localidades o barriadas humildes a ejercer allí y devolver lo aprendido.

    Tal fue la situación creada a partir de los 34 graduados estadounidenses - actualmente hay 113- que obligó a la institución a obtener una acreditación de la Junta Médica de California.

    En Cuba hay además 11.000 becarios del proyecto ALBA, el acuerdo de integración del Acuerdo Bolivariano de las Américas formado por Venezuela, Bolivia y Ecuador entre otros.

    Inicialmente “hubo una gran resistencia en algunos países por parte de los Colegios Médicos”, dijo la vicerrectora académica, durante un recorrido por las instalaciones de la ELAM en las afueras de la capital.

    Señaló que la preocupación de las asociaciones de galenos fue disminuyendo en la medida en que descubrieron que estos colegas regresaban a sus poblados a donde realmente no les interesaba ir a los otros especialistas.

    Incluso gobiernos de la región que miraron con desconfianza -solapada o no- el proyecto luego modificaron su percepción, dijo Castilla.

    En lugares como Honduras, México, Brasil y Argentina los propios jóvenes tienen que batallar para que sus títulos sean revalidados. Sin embargo, poco a poco las universidades, las asociaciones médicas y los gobiernos fueron cediendo. En cambio, en España el reconocimiento del diploma es automático.

    “Estamos en un momento importante en cuanto a la validación del programa”, dijo Castilla.

    Las clases iniciaron en febrero de 1999 con unos 1.900 jóvenes, especialmente de Centroamérica. En ese entonces el paso de dos ciclones golpeó duramente a las poblados pobres de los países de esa región.

    El entonces presidente Fidel Castro aseguró que había llegado la hora de que se formaran profesionales “humanistas” comprometidos con sus comunidades, un verdadero “ejército de batas blancas”.

    Actualmente los estudiantes y graduados trabajan para formar una asociación internacional que los agrupe.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Zähne ziehen in NairobiDatum06.05.2012 22:48
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Zähne ziehen in NairobiDatum06.05.2012 22:48
    Thema von carlos im Forum Kenia

    Rohrbach. Es gibt Tage, an denen behandelt der Rohrbacher Zahnarzt Dr. Alexander Becker etwa 100 Patienten. Die nehmen dafür auch mal acht bis zehn Stunden Wartezeit in Kauf, damit der 36-Jährige sie von ihren Schmerzen befreit. Das bedeutet meistens: raus mit dem Zahn (Veröffentlicht am 05.05.2012)

    Rohrbach. Es gibt Tage, an denen behandelt der Rohrbacher Zahnarzt Dr. Alexander Becker etwa 100 Patienten. Die nehmen dafür auch mal acht bis zehn Stunden Wartezeit in Kauf, damit der 36-Jährige sie von ihren Schmerzen befreit. Das bedeutet meistens: raus mit dem Zahn.

    Es gibt nämlich Tage, da behandelt Alexander Becker gar keine Rohrbacher Patienten in seiner Gemeinschaftspraxis, sondern kenianische - und das vor Ort. Zwei, maximal dreimal pro Jahr fliegt Becker in das Land an der afrikanischen Ostküste. In einem Kinderheim vor den Toren der Hauptstadt Nairobi lässt er sich dann für etwa vier Tage nieder und arbeitet im Akkord - und zwar ehrenamtlich. Hinter dieser Aktion verbirgt sich der von Lufthansa-Piloten gegründete Cargo-Human-Care-Verein, der ein humanitäres und medizinisches Hilfsprojekt ins Leben gerufen hat. "Ich bin über einen meiner Patienten praktisch in diese Sache hereingerutscht", erinnert sich Becker. Dieser Patient, ein Berufspilot, fragte Becker, ob er nicht auch mal mit nach Kenia fliegen könne. Er konnte. Als wäre es erst gestern passiert, schildert Becker seine Erinnerungen von der Premiere im Dezember 2007. "Es war damals das erste Mal überhaupt, dass ich nach Schwarzafrika gereist bin. Und das pünktlich zur Hitzezeit. Gearbeitet haben wir in einer Wellblechhütte in einem Kinderheim für Aids-Waisen bei 45 Grad Außentemperatur." Etwas Flugangst nahm Becker ebenfalls mit auf die Reise. "Anfangs war ein leicht ungutes Gefühl da", gibt er zu. Schnell lernte er aber auch die Vorzüge eines Fluges mit einer Cargo-Maschine kennten. "Wenn die Piloten gut gelaunt sind, dürfen wir auch schon mal vorne im Cockpit fliegen." Mit wir meint Becker sich und seine Assistentin. Vier der fünf Zahnarzthelferinnen aus seiner Praxis haben ihn schon begleitet. Dieses Privileg genießen nur Zahnärzte. Die Hütte ist inzwischen dank Spendengeldern einem massiven Haus gewichen, das eine medizinische Abteilung erhalten hat.

    Alexander Becker ist einer von fast 40 Ärzten, die diese ehrenamtliche Tätigkeit für Cargo-Human-Care ausüben. Neben ihm kümmern sich noch fünf weitere Zahnärzte um die Menschen. Sie werden von denselben Zahnkrankheiten geplagt wie die Menschen in Europa. "Sie leiden unter Karies, Paradontose oder zerstörten Backenzähnen weil sie sich meist nur mit Zahnhölzern die Zähne putzen und damit nicht in die Ecken kommen." Eine Zahnfüllung ist bei der Behandlung schon das höchste der Gefühle, Brücken, Kronen oder Prothesen werden nicht gesetzt. "Es ist auch schon vorgekommen, dass ein Patient mit 20 zerstörten Zähnen zu uns gekommen ist und ohne wieder nach Hause musste - auf eigenen Wunsch." Hier gilt die Maxime: Hauptsache, die Schmerzen sind weg. "Wir haben häufig gar keine andere Wahl als die Zähne zu ziehen, weil wie den Patienten ja nicht sagen können, dass sie in drei, vier Tagen noch einmal wieder kommen sollen."

    Weil nicht täglich ein deutscher Arzt vor Ort ist, greifen die Kenianer häufig zur Selbsthilfe. Dann ist die Rohrzange gefragt. "Wir müssen anschließend die Wurzeln von den abgebrochenen Zähnen entfernen", erklärt Becker. Das ist für ihn und seine Kollegen eine gefährliche Angelegenheit. "Grundsätzlich gehen wir zunächst davon aus, dass jeder Patient HIV-positiv ist." Deshalb arbeiten Becker und seine Kollegen mit speziellen Handschuhen Mundschutz und Kunststoff-Visier, befreien große und kleine, junge und alte Patienten von ihren fiesen Schmerzen. Aber nur bis zum Einbruch der Dunkelheit. "Dann müssen wir ins Hotel, weil die Kriminalitätsrate dort immer noch sehr hoch ist." Bis jetzt ist Alexander Becker aber stets gesund und sicher wieder auf deutschem Boden gelandet. Und mit ihm das Gefühl, armen Menschen geholfen zu haben.

    Den Tipp für den Artikel bekamen wir von Leser-Reporter Lothar Becker aus Oberwürzbach. Haben auch Sie Spannendes zu erzählen und Fotos gemacht? Melden Sie sich als Leser-Reporter per E-Mail an leser-reporter@sol.de.

    "Grundsätzlich gehen wir zunächst davon aus, dass jeder Patient HIV-positiv ist."

    Dr. Alexander Becker, Zahnarzt

  • Thema von carlos im Forum Tansania

    Grazer Mediziner bauen in dem armen ostafrikanischen Land Tansania am Fuß des Kilimandscharo eine Grundversorgung für Zahnbehandlungen für die Bevölkerung auf.
    "Das Land ist medizinisch auf Hilfsprojekte angewiesen. Doch fällt das Thema Zahn oft durch." Professor Norbert Jakse, Medizin -Uni Graz

    Foto © Marija Kanizaj"Das Land ist medizinisch auf Hilfsprojekte angewiesen. Doch fällt das Thema Zahn oft durch." Professor Norbert Jakse, Medizin -Uni Graz

    Wie so oft, begann auch dieses Projekt durch einen Zufall. Nämlich als Professor Norbert Jakse, Leiter der Abteilung für Oralchirurgie an der Uni-Zahnklinik in Graz, von einer Studentin gefragt wurde, ob sie nach Tansania gehen dürfe, um dort ein Praktikum zu absolvieren. Dahinter stehe das Projekt ihres Vaters Wolfgang Mikschofsky, Zahnarzt in Hermagor (Kärnten), eine zahnärztliche Versorgung in Zusammenarbeit mit einer katholischen Missionsstation aufzubauen. Jakse ließ sich von dem Projekt "Zähne für Afrika" sofort begeistern und sorgte dafür, dass das Projekt auf eine nachhaltigere Basis gestellt wurde. "Wir haben im Rahmen des freiwilligen Praktikums das Wahlfach ,Zahnmedizinische Versorgung in einem Entwicklungsland' ausgeschrieben." Ende Jänner waren dann die ersten drei Studenten und zwei Lehrbeauftragte in Tansania.
    "Das Land ist völlig unterversorgt, und bei Hilfsprojekten fällt das Thema ,Zahn' oft durch", sagt Jakse. "Tanzania in Ostafrika ist dreimal so groß wie Deutschland und es werden dort nur 14 Zahnärzte pro Jahr ausgebildet", verdeutlicht der Mediziner.

    Künftig soll es zwei Praktikums-Termine pro Jahr geben. Die Studenten nehmen zwei Wochen an dem Praktikum teil, Lehrbeauftragte bilden vor Ort auch einheimische Kräfte aus und kontrollieren die Einrichtung und die Qualitätsstandards. Ansonsten betreut das große Gebiet ein dortiger Zahnarzt mit. Verschiedene Firmen, die Medizin-Uni und die Gesellschaft für Zahn-/Mund- und Kieferheilkunde sowie der Rotary Club Graz unterstützen die Aktion durch Spenden und durch Geräte. Ein junger Afrikaner wurde in Österreich im Bereich Zahnersatz ausgebildet.

    "Es ist sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber es hilft nicht nur den Menschen dort, sondern es ist auch für uns eine Horizonterweiterung."

  • Thema von carlos im Forum Nigeria

    ich grüße Sie herzlich aus dem Dienstleistungsbüro „Peter4People“ in Bad Wörishofen.

    Wir suchen für unser Projekt in Nigeria 1 Allgemeinmediziner und 1 OP-Pfleger.

    Doch zunächst möchte ich Ihnen das Projekt gerne vorstellen.

    Auf dem Gelände eines vorhandenen Krankenhauses wurde ein Diagnostic Centre aus in Deutschland gefertigten Gebäudemodulen mit zwei OP-Räumen (1 x asept, 1 x sept) und einem Diagnosebereich (Röntgen, Gipsraum, Mammographie, Sonographie, Ergometrie) errichtet und mit deutscher Medizintechnik ausgestattet. Direkt neben diesem Gebäude wurde ein konventionell gebautes Laborgebäude erstellt. Hier werden allgemeine Laboruntersuchungen stattfinden (Haematologie, Immunologie, Clinische Chemie, Mikrobiologie u.w.). Das Centre wird auch durch ein drittes Gebäude mit einem CT und einem offenen MRT 0,35T ergänzt.


    Das Konzept des MoH sieht vor, dass das Diagnostic Centre mit einem neuen nigerianischen Mitarbeiterteam als komplett eigenständige Organisationseinheit arbeitet, unabhängig von den Strukturen des bestehenden Krankenhauses. Ein Team aus Deutschland (Ärzte, Pfleger und Medizintechniker) soll beim Aufbau der neuen Organisation unterstützen und die nigerianischen Mitarbeiter mindestens 24 Monate ausbilden.


    Aus der Aufgabenstellung des Konzeptes heraus werden entsprechende Fachkräfte gesucht, die das Projekt mit viel Engagement und Begeisterungsfähigkeit bei der Umsetzung unterstützen.


    Wichtig ist das fachliche Know-how ebenso wie Organisationstalent, Freude am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und darüber hinaus sehr gute kommunikative Fähigkeiten und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft.


    Neben einem Allgemeinmediziner (m/w) wird auch ein OP-Pfleger/ eine OP-Schwester, die wesentlich den medizinischen Betrieb im Diagnostic Centre mitstrukturieren (siehe Ausschreibung im Anhang, die zwar auf einen Anästhesisten ausgelegt ist, aber das Projekt kurz vorstellt).


    Wesentliche Aufgaben des Allgemeinmediziners (m/w):

    • Durchführung des medizinischen Leistungsspektrums im Diagnostic Centre.
    • Schulung der nigerianischen Ärzte und Pfleger
    • Aus- und Fortbildungspläne erstellen und durchführen

    Wesentliche Aufgaben einer OP-Pflegers:

    • Schulung des einheimischen Personals
    • Koordinierung des Operationsbetriebes
    • Assistenz des vor Ort tätigen Chirurgen

    Eine entsprechende Vergütung ist vorgesehen.

    Gesucht wird ein Allgemeinmediziner(in) und ein OP-Pfleger/ eine OP-Schwester, der/ die sich ein solches Engagement für einen Zeitraum von ein bis zwölf Monaten vorstellen können.

    Ich bin für MMM als Dienstleister tätig und würde den Kontakt zum Projektmanager herstellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Böttcher
    -----------------------------------------------
    Dienstleistungsbüro Peter4People

    Allgäuer Str. 37
    86825 Bad Wörishofen

    Fon: 0049-8247-992907
    Fax: 0049-8247-992908
    e-mail : peter.boettcher@Peter4People.org
    Internet: www.Peter4People.org

  • Thema von carlos im Forum Deutschland

    Es fährt – das Zahnmobil Hannover ist ab sofort im Einsatz
    und wird auf seinen Touren durch die Stadt von Henry Schein unterstützt. Initiatoren
    dieses Projekts sind die Eheleute Dr. Ingeburg Mannherz (Zahnärztin in Ruhestand)
    und Werner Mannherz (Ingenieur und Arbeitswissenschaftler). Carsten Brüning,
    Henry Schein Depotleitung Region Niedersachsen/OWL kennt Herrn Dr. Mannherz
    schon seit vielen Jahren. So ließ sich Brüning nicht lang bitten, zum Hörer zu greifen,
    Herstellerfirmen zu motivieren, das Projekt zu unterstützen und auch selbst Hilfe für
    sofort und für die Zukunft zuzusagen. Henry Schein stellte direkt Materialspenden im
    Wert von ca. 10.000 € für das Zahnmobil zur Verfügung.

    Mit der Einrichtung des Zahnmobils sollen Wohnungslose, Erwachsene ohne Papiere
    oder auch Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten erreicht werden. „Wir
    freuen uns, dass wir ein so tolles Projekt langfristig unterstützen können. Es geht ja
    nicht nur darum, Menschen, die nur schwierig Zugang zum Gesundheitssystem finden,
    zu versorgen, sondern ihnen auch ein wenig Würde zurückzugeben. Der Gang zum
    Zahnarzt fällt ja so schon vielen schwer, aber Wohnungslosen zu helfen, Barrieren
    abzubauen, das ist eine wichtige und sinnvolle Aufgabe“, so Brüning.

    Das Zahnmobil ist eingebunden in die Angebote der Wohnungslosenhilfe des
    Diakonischen Werkes Hannover. 21 ehrenamtliche Zahnärztinnen und Zahnärzte
    begleiten den Start des Zahnmobils und werden in den nächsten Wochen und Monaten
    verschiedene Einrichtungen und Plätze in der Stadt anfahren, an denen sich die
    Zielgruppe aufhält. In diesem Rahmen werden die Patientinnen und Patienten zusätzlich
    von sozialpädagogischem Personal über soziale Beratungs- und Unterstützungs-
    möglichkeiten informiert, um auch eine Perspektive für den Weg ins Gesundheitssystem
    zu erhalten.

    Das Wirtschaftsmagazin Fortune hat das Unternehmen Henry Schein zum wiederholten
    Mal in der Rangliste der „World´s Most Admired Companies“ mit dem ersten Platz
    seiner Branche in der Kategorie „Soziale Verantwortung“ ausgezeichnet. Die jährlich
    veröffentlichte Rangliste wird von der Zeitschrift Fortune in Zusammenarbeit mit der
    Unternehmensberatung Hay Group auf der Basis von weltweiten Umfragen erstellt.
    Henry Schein unterstützt auch in Zukunft Projekte in Deutschland und der ganzen
    Welt, um benachteiligten Menschen weltweit einen besseren Zugang zu medizinischer
    Versorgung zu ermöglichen.

    Henry Schein Dental Deutschland GmbH – Monzastraße 2a – 63225 Langen – Deutschland

    Über Henry Schein

    Henry Schein ist der führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen in den
    Bereichen Human-, Zahn- und Veterinärmedizin. Das Unternehmen versorgt über
    700.000 Kunden in fast 200 Ländern weltweit, darunter Zahnärzte und Labore,
    Arztpraxen, Tierärzte und -kliniken und ist für seinen hervorragenden Kundendienst
    und seine äußerst wettbewerbsfähigen Preise bekannt. Henry Schein bietet ein
    umfassendes Sortiment von mehr als 190.000 Produkten führender Hersteller sowie
    exklusive, innovative Technologielösungen für den Einsatz in der Zahnarzt-, Arzt- und
    Tierarztpraxis. Seine Kunden wissen die Zuverlässigkeit, die Kompetenz und die breite
    Service- und Produktpalette des Unternehmens zu schätzen.

    In Deutschland ist das Unternehmen mit Henry Schein Dental, Henry Schein Vet und
    Henry Schein Medical in allen drei Branchen vertreten und beschäftigt insgesamt über
    1.700 Mitarbeiter an fast 40 Standorten bundesweit. Henry Schein ist ein Fortune-500®-
    Unternehmen und wird im NASDAQ-100®-Index gelistet. Das Unternehmen hat seinen
    Hauptsitz in Melville, New York, beschäftigt fast 15.000 Mitarbeiter weltweit und verfügt
    über Niederlassungen in 25 Ländern. Henry Schein steht auch für gesellschaftliches
    Engagement. Der weltweite Einsatz des Unternehmens für soziale Projekte wird in dem
    Programm Henry Schein Cares gebündelt.

    Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte www.henryschein-dental.de.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema

    Dr. G's First Day of School



    When I got to the school today there were 30 second year dental students anxiously awaiting my arrival. They were jammed into the small portable classroom that had been made available for us. There were even a couple of first year students that managed to sneak into the classroom. They explained that they wanted to learn new things from The Canadian Endodontist!!!! I started off by giving an entertaining Introduction lecture. I then followed that by a Pulp Biology lecture and finally wrapped the day up with an intense Diagnosis lecture and Case Presentation.

    The students were friendly, keen, excited, and ready to learn. Day one turned out to be a big success.

    The gave them a few tasks for homework for the the week. They are to gather extracted teeth and mount them to get ready for the practical session next weekend, to review my manual, to brush up on my videos and to psyche themselves up to learn how to save teeth.........one root at a time!!!!!

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum Jamaica

    For many years now, I have been providing volunteer dentistry in Jamaica, in addition to teaching the local dentists there how to provide proper endodontic care to their patients. Recently a new dental school was constructed at the University ofTechnology, in Jamaica and I was appointed Adjunct Professor of Dentistry, a non paying position. I strongly believe in paying it forward and that doing hands-on charitable work can often be more effective than just writing a check. The School of Oral Health Sciences is a new institution that was established in September 2010 in a response to the overwhelming burden of Oral and Dental Diseases in Jamaica. The Current Dental Workforce is approximately one dentist to seventeen thousand of the population. Despite their best efforts, all previous scholarship to the USA and Canada has not yielded the expected results as many of the new graduates prefer to not to return to Jamaica. In collaboration with Dalhousie University, Health Canada and the Pan American Health Organization / WHO, the University of Technology, Jamaica has worked on a Human Resources in Health module. With the participation of an Economist from the University of Toronto, a mathematical model was created and when it was populated with the appropriate data the results were astonishing. They indicated that in the South East Region of Jamaica some 900 dentists were needed. Using the epidemiological profile of the Country, only 15% of Jamaicans have health insurance and about half of that amount have adequate dental insurance. The Public system therefore provides care for the majority of the Nation. There are only 45 Dental Surgeons in the Public Health to a population of over two million people. Jamaica still has a high prevalence of oral and pharyngeal cancers with a five year survival rate less that 20%. Jamaica is experiencing severe challenges in terms of reducing the overall burden of diseases due to dental conditions. Over the years my colleagues and I have been providing care to countless numbers ofthe Jamaican people. I also have been involved in capacity building and knowledge transfer activities to empower local dentists to do more endodontics. The University of Technology, Jamaica is a very young school with low resources. They have emulated the Canadain module and are working on conformance with the CDAC standards. The University of Technology has also written for help and has been in exploratory talks with the CDAC. It is been a long time coming to provide the Jamaican population proper dental care as oral health is directly related to General Health.

    The dental school has approached me about putting together the University's Undergrad Endodontic Program. After giving it some considerable thought, I have decided to move forward and commit my time to this cause. I feel that it is very important. I invite you to follow my journey over the next couple weeks as I share my stories and attempt to make a difference in endodontics amongst the Jamaican population. I hope you will also spread the word and help me bring awareness to what is going on with the local people in one of everyone's top vacation spots.

  • Creighton ILAC Fluoride FundDatum16.04.2012 18:35
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Creighton ILAC Fluoride FundDatum16.04.2012 18:35
    Thema von carlos im Forum Supply

    Dr. Stephen Shroeder, Chair of the School of Dentistry Alumni Advisory Board, has been instrumental in establishing a special fund to help support the Creighton University Institute for Latin American Concern (ILAC) program in the Dominican Republic.
    The ILAC program has been an integral part of the health professions schools at Creighton for more than 30 years. The humanitarian and clinical skills that this program instills in Creighton dental students is invaluable. The dental component of ILAC lasts approximately six weeks and services five to six villages, or campos, annually.
    The extreme dental needs are seen most graphically in the children. Many have extensively decayed six-year molars before their 10th birthday. The pain and long-term health consequences these children must endure is truly distressing.
    “The effectiveness of flouride in American society has been nearly miraculous,” Dr. Schroeder said. “This tool should now be implemented regularly through the ILAC program. Recent developments with fluoride varnishes have eliminated some of the logistical and clinical problems encountered in the DR. Each ILAC campo has a trained cooperador or health promoter. They could be instructed in the easy biannual application of the fluoride varnish.”
    Dr. Schroeder’s interest in improving preventive care in the DR has led to developing gift funds to support this activity.
    Interested alumni who wish to help fund this effort can contact Dr. Terry Wilwerding (TERRYWILWERDING@creighton.edu, 402.280.5081) or Dr. Jim O’Meara (JamesOmeara@creighton.edu, 402.280.3420) for more information. Checks made out to the “ILAC Fluoride Fund” can be sent to Creighton University School of Dentistry, c/o Kristi Freese, Senior Director of Operations and Finance.

  • Vor dem Zähneziehen wurde getrommeltDatum14.04.2012 23:55
    Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Vor dem Zähneziehen wurde getrommeltDatum14.04.2012 23:54
    Thema von carlos im Forum Mercyships

    Alexander Amberg führt zusammen mit seinem Bruder Georg in Oberentfelden eine Zahnarztpraxis. Angela Santoro ist seine Assistentin. Als Zahnärzteteam waren Amberg und Santoro denn auch nach Lomé in Westafrika gereist, um dort Patienten zu behandeln.
    Ein Unbehagen habe sie beschlichen. Das Gewühl von Menschen, das sie in Lomé, der Hauptstadt von Togo, erwartete, machte sie unsicher. Zahnarzt Alexander Amberg aus Oberentfelden und seine Assistentin Angela Santoro waren in der Nacht gelandet, und nachts sind die Strassen und Gassen in der westafrikanischen Stadt dunkel und nicht taghell erleuchtet wie bei uns. Alexander Amberg und Angela Santoro waren unterwegs zum Spitalschiff «Africa Mercy», wo sie zwei Wochen im karitativen Einsatz arbeiten wollten.

    Es dauerte nur wenige Tage, bis sie beruhigt feststellten, dass sie sich im Gedränge nicht zu ängstigen brauchten. Im Gegenteil, sie bekamen sehr viel Wärme zu spüren, ansteckende Lebensfreude und Frohsinn. Und bevor sie sich jeweils an die Arbeit machten, wurde getrommelt und getanzt, ein Ritual, das auch das Schweizer Zahnärzteteam ansteckte.

    Ein Schiff mit Operationssälen

    Alexander Amberg führt zusammen mit seinem Bruder Georg in Oberentfelden eine Zahnarztpraxis. Angela Santoro ist seine Assistentin. Als Zahnärzteteam waren Amberg und Santoro denn auch nach Lomé gereist. Sie gehörten der 400 köpfigen Crew der «Africa Mercy» an, einem 200 Meter langen Spitalschiff, das mit Operationsräumen und einer Pflegestation mit 80 Betten ausgerüstet im Hafen angelegt hatte.

    Zur Crew gehörte nicht nur medizinisches Personal, das etwa die Hälfte ausmachte. Damit das schwimmende Spital betrieben werden kann, braucht es Elektriker, Haushälterinnen, Sanitärinstallateure, Bäcker, Arzthelferinnen, Patientenbetreuer genauso wie Maschinisten und andere Berufsleute mehr.

    Internationale Hilfsorganisation

    Mercy Ships (siehe Box) ist eine internationale, christlich motivierte Hilfsorganisation, die seit 1978 Krankenhausschiffe in Entwicklungsländern betreibt. Die freiwilligen Mitarbeiter, die für Reise, Unterkunft und Verpflegung selber aufkommen, leisten Hilfe in Form von Operationen, Zahnbehandlungen, Bau- und Landwirtschaftsprojekten sowie Ausbildungsprogrammen.

    Es sind alles Freiwillige, über tausend, die jedes Jahr eine gewisse Zeit an Bord des Spitalschiffs verbringen.

    Das Schiff ist bewacht von indischen Gurkha-Soldaten. Die Gurkhas erlangten als Söldner in britischen Diensten Bekanntheit, und sind offensichtlich noch heute loyale Wachleute.

    Insbesondere Menschen mit grossflächigen Gesichtstumoren, Fehlbildungen wie Gaumenspalten und Entstellungen erhalten an Bord kostenlose Operationen von Fachchirurgen aus der ganzen Welt. «Zum medizinischen Spektrum gehören Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie, plastische Chirurgie, Augenchirurgie und Gynäkologie», berichtet Alexander Amberg.

    Für Kinder besonders schlimm

    In vielen afrikanischen Ländern stossen Menschen mit Missbildungen wie Gaumenspalten auf Ablehnung, werden oft verstossen, was für Kinder besonders schlimm ist. «Erblindung und Schielen stigmatisieren Menschen in einem Land, in dem Aberglaube, Woodoo und Geisterglaube noch gang und gäbe sind», sagt Angela Santoro. Umso wichtiger sei, dass solche Missbildungen frühzeitig behoben würden.

    Die Zahnarztklinik befand sich nicht auf dem Schiff, sondern an Land. Nebst Alexander Amberg gehörten drei weitere Ärzte zum Team, ein Brite und zwei Iraner. Sechs afrikanische Assistenten, Day-Workers, nahmen auch schon mal ein Baby huckepack, während dessen Mutter ein Zahn gezogen wurde, dienten als Dolmetscher, machten Handreichungen und sorgten für gute Stimmung.

    Täglich 90 Patienten

    «Bei uns, hier in der Schweiz, hat ein Patient vielleicht zwei, drei Tage Zahnweh, in Entwicklungsländern wie Togo kann es Monate dauern, bis geplagte Menschen von ihren Schmerzen befreit werden», sagt Zahnarzt Amberg.

    Bei Temperaturen knapp unter 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit behandelten er und seine Kollegen täglich rund 90 Patienten. Meist ging es um Abszess- und Infektionsbehandlungen und das Ziehen von Zähnen. «Im wahrsten Sinn des Wortes Knochenarbeit», erklärt Amberg. «Die Kieferknochen der Afrikaner sind härter, die Zahnwurzeln länger.»

    Sechs Monate zum Voraus war in der Bevölkerung bekannt gemacht worden, dass ein Spitalschiff anlegen würde. Das Rote Kreuz leistete aufwendige Informationsarbeit. Auch entlegene Gebiete sollten erreicht werden. Am Empfangstag wurden die Patienten, ganze 5000, in einem Fussballstadion empfangen und nach Schwere und Art der Beschwerden eingeteilt. Sie bekamen versiegelte Armbänder, mit denen sie sich beim Eintritt ins Spital auswiesen. Versiegelt, damit sie nicht in Versuchung kamen, ihre Behandlung zu verkaufen., weil sie die Armut vielleicht mehr belastet als die Krankheit.

    Dankbarkeit und Lebensfreude

    Morgen für Morgen versammelten sich die Patienten vor der ambulanten Zahnarztklinik – trommelten und tanzten. «Man kann nicht anders als mitzutanzen», sagt Angela Santoro. Sie ist beeindruckt von der Dankbarkeit, die sie erfahren durfte. «Es ist eine Dankbarkeit ohne Hintergedanke und Berechnung», bestätigt Amberg.

    Angela Santoro hatte auf dem Heimflug eine afrikanische Trommel im Gepäck. Sie übe nun zu Hause. Und trommelt vielleicht bei ihrem nächsten Freiwilligeneinsatz auf dem «Mercy Ship», dem «Schiff des Erbarmens». Alexander Amberg ist sich sicher: «Ich war nicht zum letzten Mal mit.» Auch 2013 soll ein Schiff an der westafrikanischen Küste vor Anker gehen, in Ghana.

  • Foren-Beitrag von carlos im Thema
  • Thema von carlos im Forum medico International

    Das Unbehagen in der Globalisierung
    Symposium der Stiftung medico international (Frankfurt; 11.5.2012)

    Freitag, 11. Mai 2012 10:30-17:30 Uhr

    im Bürgerhaus Gutleutviertel (Saalbau Gutleut)
    Rottweiler Str. 32
    60326 Frankfurt/Main
    Ein Austausch über Ursachen psychischen Leids und emanzipatorisches Handeln

    Zu den kaum thematisierten Begleiterscheinungen der ökonomischen Globalisierung gehört die Zunahme von psychischen Erkrankungen. Depression, so belegen es Studien der WHO, hat sich zu einer führenden Weltkrankheit ausgebreitet, die längst auch Afrika, Asien und Lateinamerika erfasst hat. Es scheint, als ob die Deregulierung der politischen und ökonomischen Verhältnisse auch zur Deregulierung dessen geführt hat, was die „psychische Repräsentanz“ der Verhältnisse im Inneren der Menschen genannt wird.

    Diesen gesellschaftlichen Ursachen des heutigen seelischen Leidens will das Symposium in seinen globalen Dimensionen mit einer kritischen Bestandsaufnahme nachspüren und die Folgen für eine emanzipatorische Arbeit, wie medico sie zu leisten sucht, erörtern. Dazu gehört auch die Beschäftigung mit der Frage nach der Pathologisierung sozialer Missstände.

    Zugleich gilt es über angemessene Formen psychosozialer Unterstützung nachzudenken. Das Symposium geht deshalb der Frage nach, wie Menschen in diesen Verhältnissen Anerkennung, Ermächtigung und Würde zurückgewinnen können.
    Programm

    10.30 - 11.00 Uhr:
    - Kurze Begrüßung
    - Einführung ins Thema
    Thomas Gebauer, Geschäftsführer, medico international

    11.00 - 13.00 Uhr:
    Depression, Trauma, ADHS
    Pathologien und Pathologisierungen

    Depression – am Beispiel der Nutzung von Psychopharmaka in Indien
    Stefan Ecks, Medizinethnologe, School of Social and Political Science, University of Edinburgh
    Trauma – biomedizinische Krankheitsbilder im Kontext struktureller Gewalt
    Ariane Brenssell, Psychologin und Politikwissenschaftlerin, Hochschule Ludwigshafen und Lara e.V., Verein gegen sexuelle Gewalt
    ADHS – Normalitätskonstruktionen und kulturelle Abwehrmechanismen
    Yvonne Brandl, Psychologin, wiss. Mitarbeiterin Projekt Kinderschutzportal, Universität Münster
    Psychosoziale Hilfe – Professionalisierung als Empathievermeidung
    Usche Merk, Fachreferentin für psychosoziale Arbeit, medico international

    13.00 - 14.00 Uhr:
    Mittagspause

    14.00 - 15.30 Uhr:
    Hilfe zwischen Kritik und Verteidigung Arbeitsgruppen zur Vertiefung mit Beteiligung der Referentinnen und Referenten

    15.30 - 16.00 Uhr:
    Kaffeepause

    16.00 - 17.30 Uhr:
    Anerkennung, Ermächtigung, Würde
    Was sind angemessene Strategien in der Praxis?

    Das Subjekt im Fokus – psychosoziale Arbeit mit sozialen Organisationen in Nicaragua
    Martha Cabrera, Psychologin, ehem. Leiterin Centro Ecuménico Valdivieso, Managua
    Der Kampf um Anerkennung – die Anfal-Frauen in Kurdistan Nord-Irak
    Karin Mlodoch, Psychologin, wiss. Mitarbeiterin Zentrum Moderner Orient und Haukari e.V., Berlin
    Kriminalisiert, brutalisiert, stigmatisiert – wie aus Deutschland abgeschobene Asylbewerber in Sierra Leone um ein öffentliches Sprechen ringen
    Tejan Lamboi, Sozialwissenschaftler und Journalist, Berlin

    Ausklang
    Um Anmeldung bitten wir bis Montag, den 7. Mai 2012.

    Teilnahmebeitrag: 15,- €, ermäßigt: 5,- €

    Bitte senden Sie uns das Anmeldeformular zum Ausdruck für Fax- oder Briefübermittlung. Gern können Sie die entsprechenden Angaben auch formlos an die Email-Adresse info@medico.de senden.

    Den Teilnahmebeitrag überweisen Sie mit dem Stichwort "Anmeldung Symposium" auf das Konto der stiftung medico international:

    Kontonr. 200 101 196
    Frankfurter Sparkasse
    BLZ 500 502 01
    Dokumente

    Programmflyer zum Download
    (PDF, 286 KB)
    Anmeldeformular
    Anmeldeformular zum Ausdruck für Fax- oder Briefübermittlung (PDF, 60 KB)

    Links

    Anfahrt zum Saalbau Gutleut

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