Zahnarzt-Einsatz in Rumänien

#1 von carlos , 15.02.2013 20:19

Rehauer und Hofer helfen in Rumänien krankenbMenschen. Sie unterstützen dort Zahnärzte und übergeben eine Rollstuhlrampe des Rotary Clubs Hof-Bayerisches Vogtland.
Mit Rehauer und Hofer Unterstützung fahren deutsche Zahnärzte seit drei Jahren nach Badacin in Rumänien. Die evangelische Kirchengemeinde Rehau unterstützt dort - gemeinsam mit Dozenten und Studierenden der Hofer Fachakademien für Sozial- und Heilpädagogik - die Einrichtung "Citoph". Dort sind 126 Menschen mit geistigen, körperlichen, psychischen und sozialen Problemen und Einschränkungen untergebracht. Bis zum ersten Einsatz der Zahnärzte aus Deutschland mussten sie völlig ohne zahnärztliche Hilfe auskommen, heißt es in einer Mitteilung.

Vor Kurzem waren wieder einige Vertreter aus der Region in Rumänien: Nanne Wienands, Franziska Bauer, Jenny Riese und Valentina Ambros. Sie bereiteten den Einsatz der Zahnärzte vor. Sie hatten außerdem einen Bus voller Hilfsgüter dabei. An Bord war auch eine Rollstuhlrampe, eine Spende des Rotary Clubs Hof-Bayerisches Vogtland.

Zahnärztin Annette Kirchner-Schröder hatte schon vor der Abreise für die Menschen in Rumänien Kleidung und für die Frauen Wolle und Stoffreste organisiert. Ihre Freunde und ihre Patienten in Deutschland haben viel gespendet: "Ich hatte nicht mit diesem überwältigenden Ansturm gerechnet. Bald stapelten sich Kisten über Kisten, anfangs in der Praxis, später in den Kellerräumen unseres Hauses. Kleider, Schuhe, Bettwäsche, Stoffe, Wolle, Spielzeug, ein Toilettenstuhl, Gehhilfen, Schmierseife und vieles mehr wurde gespendet."

Sie fuhr mit ihrer Kollegin Anne Meurer von den "Zahnärzten ohne Grenzen Heidelberg" zwei Tage nach Badacin. "Wie immer war die Freude über unser Erscheinen bei den Bewohnern riesig und im Triumphzug führten sie uns zu Nanne Wienands", berichtet die Ärztin.

Am nächsten Morgen begannen die Behandlungen. "Der junge rumänische Zahnarzt, der normalerweise in der Praxis arbeitet, sah sich selbst auf Nachfrage nicht genötigt, uns zu helfen", erzählt Annette Kirchner-Schröder. "Für ihn ist die Arbeit mit beeinträchtigten Menschen, die nichts bezahlen können, eher eine Last und er genoss lieber die zwei freien Tage bei hochsommerlichen Temperaturen."

So entging ihm laut der Mitteilung die Dankbarkeit der Menschen, ihr Stolz und ihre Euphorie. Die Ärztinnen legten in zwei Tagen 50 Füllungen und entfernten 30 Mal Zahnstein. 75 Zähne mussten sie ziehen; das waren weniger als bei früheren Einsätzen. Alle Patienten bekamen eine Zahnbürste und Zahnpasta.
Spendenkonto

Evangelische Kirchengemeinde Rehau, VR-Bank, Konto 460 826, BLZ 780 608 96.

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RE: Zahnarzt-Einsatz in Rumänien

#2 von carlos , 15.02.2013 20:20

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Zahnärztliche Hilfe im rumänischen Badacin
Das treibt einem Tränen in die Augen

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