HaitiCare – ein Projekt das bewegt

#1 von carlos , 26.02.2012 22:12

HaitiCare - ein Projekt das bewegtHaiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das verheerende Erdbeben im Jänner 2010 rückte das Land das vorher von den Medien kaum beachtet wurde in die internationalen Schlagzeilen. Die schockierenden Bilder lösten eine Welle der Hilfsbereitschaft aus und viele große wie auch kleine Hilfsorganisationen die auch schon vor dem Beben im Land tätig waren verstärkten ihren Einsatz.

Wiederaufbau der Schule - 1 Jahr nach dem Beben

So auch HaitiCare e. V. – ein kleiner, ehrenamtlich agierender Verein mit großem Herz und großem Engagement für die Menschen, vor allem aber für die Kinder in Haiti.

Mit dem Ziel, die Lebenssituation ärmster Kinder in Haiti zu verbessern, war der Verein in Haiti schon lange vor der großen Katastrophe tätig und betreibt mittlerweile eine Kinderkrippe, einen Montessori Kindergarten, eine Montessori Schule und ein Waisenhaus. Weitere Schwerpunkte von HaitiCare sind ein Ausbildungszentrum mit einer Lehrwerkstatt für Schneiderinnen, eine Computerschule zur Ausbildung von Internetspezialisten sowie die Ausbildung zu Optikergehilfen, Systemadministratoren und Gärtnern und die Aus- und Weiterbildung für Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen. Mit der Vergabe von Stipendien zum Studium in Haiti, der Dominikanischen Republik, Argentinien und Deutschland fördert der Verein den Weg in die Selbstständigkeit. Oberstes Ziel des Projektes ist die Hilfe zur Selbsthilfe, ist die Unabhängigkeit der Menschen von fremder Hilfe.

Nicht minder wichtige Ziele von HaitiCare sind die Gesundheitsvorsorge und -versorgung, Aufklärung sowie Schaffung von Arbeitsplätzen durch den projekteigenen CopyShop sowie die Computerschule die sich – ebenso wie das der Computerschule angeschlossene Cyber Café – mittlerweile weitgehend selbst tragen. Zusätzlich zu den Projekten für die Kinder wird auch Katastrophenhilfe für die Angehörigen der Kinder in den Projekten geboten.

Wie entstand HaitiCare?Michael und Barbara Kaasch mit Patentochter Natacha Marseille

1985 besuchte Michael Kaasch, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Vereins HaitiCare e. V. Haiti zum ersten Mal. Tief beeindruckt von Elend und Armut im Land, aber auch von der Würde, der unglaublichen Freundlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit der Menschen entstand der Wunsch zu helfen und so übernahm er eine SOS Patenschaft für die damals fünfjährige Natacha.

In den darauffolgenden Jahre lernte Familie aus Privatmitteln eine kleine Schule im Stadtteil Solini/Port-au-Prince aufzubauen, die seit 1992 auf ca. 350 Schülerinnen und Schüler herangewachsen. ist.

Patentochter Natacha erhielt die Möglichkeit als Sekretärin für Kommunikation und Patenschaften in dem Projekt zu arbeiten. Nach ihrer Ausbildung zur Montessori Direktrice, HaitiCare - ein Projekt das bewegtwelche ihr durch ein Stipendium ermöglicht wurde übernahm sie die Leitung der Schule und des Kindergartens im mittlerweile im Stadtteil Carrefour Feuilles/Caridad gekauften und nach dem Erdbeben wieder aufgebauten Gebäudes, und gründete das angegliederte Berufsausbildungszentrum. M.E.V.A. steht für das Gesamtprojekt als La Maison des Enfants du Village de l’Aveninir.

HaitiCare ist legt bei der Entwicklung von neuen Projekten besonderen Wert darauf, dass Ideen sowohl aus Haiti selbst wie auch aus Deutschland kommen, denn nur bei gleichberechtigter Partnerschaft können Ideen wachsen und umgesetzt werden.

Wer steht hinter HaitiCare – wer unterstützt den Verein

In Deutschland besteht der Verein, der sich ausschließlich ehrenamtlich engagiert aus 9 stimmberechtigten Mitgliedern, wovon 6 Mitglieder Familienangehörige der Familie Kaasch sind.

In Haiti ist es Natacha mit ihrem rd. 50 köpfigen, hoch motivierten Team, das sich zum Teil aus dem Umfeld ehemaliger SOS Kinderdörfer und Montessori Absolventen zusammensetzt. Junge Erwachsene die durch die Möglichkeit sich zu weiter zu bilden und Arbeit zu bekommen heute in der Lage sind selbst Kindern zu helfen ein unabhängiges Leben ohne fremde Hilfe zu führen.

Die gesamte Arbeit stützt sich auf privates Engagement und auf viele kleine Spender – große Spender sind bislang leider ausgeblieben.

HaitiCare ist der beste Beweis dafür, dass es keiner großen Organisation, und keines großen Verwaltungsapparates bedarf um effektive, übersichtliche und transparente Hilfe zu leisten.

Wie kann man HaitiCare unterstützen?
Durch persönliche Spenden, Patenschaften Ausbildungs- und Medizinpaket uvm.

Weitere Fotos rund um das Projekt HaitiCare - die Schule, der Wiederaufbau nach dem Beben finden Sie in unserer Fotogalerie

Wie erreichen Sie HaitiCare
Ausführliche Informationen zur Arbeit von HaitiCare, zu den einzelnen Projekten, Patenschaften und Spendenmöglichkeiten erhalten bei
HaitiCare

Michael und Barbara Kaasch – Vorstand und Gründer von HaitiCare e.V.

Enail: Michael.Kaasch@HaitiCare.de

Website: www.HaitiCare.de

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