Die Deutsch-Afghanische Initiativ

#1 von carlos , 19.02.2011 08:32

edizinische Hilfe
Gesundheitsstation in Mirabadi

In einem medizinisch bislang völlig unterversorgten Gebiet in der abgelegenen Bergregion südlich von Herat, in der wir schon Nothilfe geleistet und eine Schule gebaut haben, wurde eine Gesundheitsstation gebaut. Hier leben überwiegend Nomaden und Halbnomaden.


Da wir uns zum Ziel gesetzt haben, besonders in Regionen, in die große Hilfsorganisationen nicht vordringen, aktiv zu werden, war auf Grund der schlechten Infrastruktur und der sehr weit entfernten nächsten Krankenstation diese Gegend besonders geeignet für unsere Planung.


Leider konnte nach Fertigstellung des Baus die von den Behörden versprochene ärztliche Versorgung nicht verwirklicht werden. Die DAI hat daher die Gesundheitsstation an eine skandinavische NGO weitergegeben, die jetztdie Gesundheitsversorgung gewährleisten will.

Warmwasserversorgung in Krankenhäusern

Die DAI hat inzwischen das Indira-Gandhi-Kinderkrankenhaus in Kabul mit Schefflerspiegeln (s. Abschnitte über regenerative Energien) ausgestattet und dadurch eine ständige Warmwasserver- sorgung ermöglicht. Gerade für ein Kinderkrankenhaus ist dies aus hygienischen Gründen von eminenter Bedeutung.


Eine vergleichbare Anlage ist inzwischen im benachbarten Wazir-Akbar-Khan Krankenhaus in Kabul durch unsere Solarspezialisten Frau Hoedt und Herrn Achtari gebaut worden. Das Interesse an solchen Warmwasseranlagen, die mit regenerativer Energie betrieben werden, wächst weiter. Durch die vorhandene Werkstatt von Herrn Ing. Achtari, in der ausgebildete und damit kundige Afghanen arbeiten, ist eine fachliche Dauerbetreuung gesichert. Eine regelmäßige Wartung und Reinigung ist gesichert.

carlos  
carlos
Beiträge: 1.806
Registriert am: 08.06.2010


RE: Die Deutsch-Afghanische Initiativ

#2 von carlos , 19.02.2011 08:32

Deutsche und Afghanen helfen gemeinsam
Ausgangssituation

Im Oktober 2001 hatte Afghanistan 23 Jahre lang Fremdherrschaft, Krieg, Bürgerkrieg und die brutale Herrschaft der Taliban durchlitten. Millionen Menschen waren geflohen, verstümmelt, geschändet, verhungert, getötet. Nach Jahren der Dürre stand ein eisiger Winter bevor. Als die US-Amerikaner das Land von den Taliban befreien wollen, fallen wieder Bomben, fliehen wieder Hunderttausende.


Die DAI

Die Deutsch-Afghanische Initiative, inzwischen längst ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein mit einem kleinen Büro in Freiburg, ist aus einer Gruppe aktiver Menschen hervorgegangen, die sich im Oktober 2001 erstmals trafen, um gemeinsam humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Afghanistan zu leisten. Aus Nothilfeaktionen, die von Deutschen und in Deutschland lebenden Afghanen aus Freiburg und Umgebung organisiert und durchgeführt wurden, entwickelten sich Projekte des Wiederaufbaus und der Selbsthilfe.

Die Vereinsmitglieder sind ehrenamtlich tätig; auch die Fahrten nach Afghanistan werden zumeist aus eigener Tasche bezahlt. Die Projekte werden aus Spendengeldern und mit Hilfe von Caritas international und anderen Trägern finanziert.


Unsere Aufgaben und Ziele heute

Inzwischen scheint das Überleben der Menschen in Afghanistan, wenn auch auf niedrigem Niveau, weitgehend gesichert. Das zerstörte Land muss nunmehr wieder aufgebaut werden, die Menschen brauchen eine Perspektive. Bildung, vor allem auch für Mädchen, ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.

Also haben wir Schulen gebaut oder renoviert und fördern jetzt ihre Weiterentwicklung.



Eine Zukunftsperspektive haben nur Jungen und Mädchen, die nicht arbeiten müssen, um zum Unterhalt der Familie beizutragen.


Also begründen wir Patenschaften für Schülerinnen und Schüler, inzwischen auch für Studentinnen.



Die Erwerbsstruktur in ländlichen Gegenden ist schlecht, die Landflucht deshalb groß. Mangelnde Infrastruktur und fehlende Information kennzeichnen die Lebensverhältnisse der afghanischen Bevölkerung.


Also fördern wir die Dorfentwicklung und schaffen Arbeitsplätze auf dem Land. Wir zeigen neue Wege über Solarenergie und Windkraft.



Frauen sind die am schlimmsten betroffenen Opfer der letzen 25 Jahre.



Also gründen wir Frauenzentren, vor allem für Witwen und versuchen durch besonders für Frauen bestimmte Projekte, deren Stellung in der afghanischen Gesellschaft zu stärken.

http://www.deutsch-afghanische-initiative.de/ueber_uns/

carlos  
carlos
Beiträge: 1.806
Registriert am: 08.06.2010


   

ZAHNPFLEGE FÜR FEYZABAD Ein Beitrag zur Mundgesundheit in Dadakshan
Shelter Now: Täglich bis zu 70 Patienten - Ausbildung für Ärzte - Labor wird neu aufgebaut

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen