Griechenland

RE: Hilfe in Griechenland:Zähne ziehen im Flüchtlingscamp

 von carlos , 09.03.2018 19:14

Ohne einen weißen Kittel geht in dem Flüchtlingscamp nicht. Der Münsteraner Dr. Claus Westerberg wird dort nur als Arzt akzeptiert, wenn er einen Kittel an hat. Und in dem behandelt er Hunderte – und das kostenlos. Von Tobias Vieth
Die Hilfe vor Ort

Vieles an der Hilfe im Lager im griechischen Veria ist mittlerweile informell organisiert. Die Kölner „Refugees Foundation“ schickt regelmäßig Freiwillige mit Hilfsgütern dorthin. Vor Ort, erzählt Zahnarzt Dr. Claus Westerberg, gibt es eine inoffizielle Camp-Managerin der Organisation „Bridge 2“. „Sie ist das ganze Jahr dort, finanziert von einer privaten Sponsorin“, so Westerberg. Von der offiziellen Camp-Leitung, dem Militär, werde sie geduldet. Im Lager hat sie ein Kleidungsgeschäft und eines für Nahrungsmittel eingerichtet, erklärt der Münsteraner. Diese funktionieren auf Basis eines selbst erdachten Gutscheinsystems jenseits der Währung.

Mit dem zugewiesenen Geld in Form von Guthabenkarten, hat Westerberg erfahren, kommen die Menschen nämlich kaum über die Runden. Die griechischen Supermärkte sind teuer, und auf den Märkten werden die Guthabenkarten nicht akzeptiert.

Die Familien wohnen am Rand des griechischen Skigebiets nahe Thessaloniki in acht bis zehn Quadratmeter großen Räumen. -vie-

carlos
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