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  • Thema von carlos im Forum Ruanda

    Zwischen dem ostafrikanischen Staat Ruanda und Rheinland-Pfalz besteht seit mehr als 30 Jahren eine sogenannte Graswurzelpartnerschaft, eine Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort. Die Aktion Zahnwurzel hatte sich zum Ziel gesetzt, durch ihren Einsatz zu einer Verbesserung der Lebens- und Gesundheitssituation in Ruanda beizutragen. Inzwischen sind an drei verschiedenen Standorten Behandlungsräume eingerichtet worden.

    "Jetzt müssen vor Ort noch weitere Einrichtungsgegenstände und Materialien zur vollen Funktionsfähigkeit der Behandlungsräume und für den Betrieb beschafft werden“, berichtet Dr. Jürgen Raven und bittet um Spenden für den neuen Verein. Auch für die Fortbildung der ruandischen Kollegen auf allen Gebieten der Zahnheilkunde seien weitere finanzielle Aufwendungen erforderlich.

    Spendenkonto:
    Apotheker-und Ärztebank
    IBAN DE80 3006 0601 0002 7658 37

    Ansprechpartner:
    Dr. F. J. Ratter (dr-ratter@gmx.de)
    Dr. J. Raven (dr.raven@web.de)

  • PFI Zahnarzt für Togo gesuchtDatum15.04.2015 11:05
    Foren-Beitrag von carlos im Thema PFI Zahnarzt für Togo gesucht

    ein Ausschnitt aus dem Bericht über die Lage in Togo:

    Togos Gefängnisse sind voll. Übervoll. So hoffnungslos überfüllt, dass die Häftlinge keinen Platz zum Liegen finden und in Schichten schlafen müssen. Das Tragische: Über 65 Prozent der Insassen sind nicht verurteilt und warten auf ihre Anklage. Oft jahrelang. Das Ergebnis sind Krankheiten, die durch zu viel Nähe, falsche Ernährung und verunreinigtes Wasser übertragen werden. Um die Insassen in ihrem Schicksal nicht alleine zu lassen schickte humedica ein Einsatzteam.

    Die ehemalige deutsche Kolonie Togo unterhält heute, nach 20 Jahren Unterbrechung, aufgrund gravierender Menschenrechtsverletzungen in den 1990er Jahren, wieder gute Beziehungen zu Deutschland. Trotz deutlicher Verbesserungen der Menschenrechte seit 2006 gibt es weiterhin starke Defizite.


    mehr dazu hier:

    http://www.humedica.org/berichte/2014/to.../index_ger.html

  • PFI Zahnarzt für Togo gesuchtDatum15.04.2015 10:24
    Thema von carlos im Forum Humedica

    humedica plant vom 18. Oktober bis zum 1. November einen Gefängniseinsatz in Togo mit dem Ziel der medizinischen Versorgung von Strafgefangenen. Hierzu haben wir bereits sehr viele Anmeldungen erhalten aber leider noch keine von einem Zahnarzt.

    Bestandteil der PF-Einsätze sind regelmäßige Gottesdienste und Andachten. Für die Teilnahme unerlässlich ist daher eine Identifikation mit dem christlichen Glauben.

    Hierzu nochmals die Daten:

    Togo:
    Zeitraum: 18. Oktober bis 01. November 2015
    Bitte plant 1 – 2 Tage mehr ein, da es je nach Verfügbarkeit der Flüge zu Verschiebungen kommen kann.
    Kosten: (inkl. Flug, Auslandskranken- und Unfallversicherung, Visumkosten)
    Teilnahmepreis: 950,00 Euro

    Für die Strafgefangenen ist ein Zahnarzt sehr wichtig und wir hoffen sehr wir können die Lücke noch füllen.
    Angehängt findet Ihr die Projektskizze vom letzten Jahr.

    Petra Berwanger
    Datenbankkoordinatorin
    Logistikabwicklung Einsatzkräfte IPP
    Spenderbetreuung und -administration

    humedica e. V.
    Goldstraße 8
    87600 Kaufbeuren
    Germany

    .Fon 0049 (0) 8341 966 148 31
    .Cell 0049 (0) 151 7131 1986
    .Fax 0049 (0) 8341 966 148 13

  • Thema von carlos im Forum Koordinierungskonferen...

    Freiwillige Einsätze weltweit – Ehrenamtliche koordinieren sich

    Berlin, 16. März 2015 – „Etliche hunderte Hilfseinsätze werden jährlich von Zahnmedizinern aus Deutschland in der ganzen Welt erbracht. Ehrenamtlich und oft unter immens erschwerten Bedingungen. Um gegenseitig von den Erfahrungen zu lernen und bürokratische wie auch logistische Hürden schneller überwinden zu können, organisiert die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zweijährlich eine Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich anlässlich der Konferenz am 13. März 2015 im Rahmen der 36. Internationalen Dentalschau (IDS) in Köln.

    „Neben kleineren Projekten von einzelnen Zahnärzten gibt es etliche groß angelegte Hilfsprojekte, in denen sich viele Zahnmediziner und Helfer engagieren“, erklärt der BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen, Dr. Wolfgang Schmiedel. „Die Kollegen helfen zahnmedizinisch oder beim Aufbau von Infrastruktur. Mit Fachwissen, Körpereinsatz und auch finanziell. Über 100 Millionen Euro Spendengelder wurden in den letzten Jahren 20 Jahren für Hilfsprojekte eingesetzt. Die Konferenz bündelt die Erfahrungen und vernetzt die einzelnen Initiativen.“

    Unterstützt wird die Koordinierungskonferenz vom Verband der Deutschen Dental-Industrie e. V. (VDDI). „Die Zahnmedizin hat ein tiefes humanitäres Anliegen, denn neben der täglichen Arbeit, die die Behandlung von Patienten ja bereits einschließt, leisten viele Zahnmediziner zusätzliche freiwillige Hilfsdienste in Deutschland und aller Welt für das Gemeinwohl“, so Dr. Martin Rickert, Vorsitzender des VDDI. „Dem zollen wir unseren Respekt und deshalb freuen wir uns, dass das Koordinierungstreffen zum dritten Mal auf der IDS stattfindet. Viele unserer Mitgliedsunternehmen unterstützen die karitative Arbeit der Zahnärzte weltweit.“

    Als Referenten der Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“ waren zudem Vertreter von Engagement Global, das im Auftrag der Bundesregierung arbeitet und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird, sowie „startsocial“, das unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel steht, vertreten.

    Die Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“ findet alle zwei Jahre auf dem Branchentreff Internationale Dentalschau (IDS) in Köln statt. Ergänzende Informationen sowie einen Auszug der Hilfsprojekte im Netzwerk der Bundeszahnärztekammer finden Sie hier:

    www.bzaek.de/wir-ueber-uns/soziale-verantwortung.html

  • Thema von carlos im Forum Somalia

    After the great success of Sudan international dental volunteer convoy-2013 , It gives us great pleasure and enthusiasm to welcome you again in Sudan international dental volunteer convoy-2015 , helping those in need knowledge , experience and developing is our aim .
    And for the first time in sudan we're delighted to host the third IADS training committee event; international training sessions (TNT,SRT)

    period : 7th of May to 21th of May 2015
    Khartoum - Sudan

  • Thema von carlos im Forum Haiti

    ichel Martelly findet, dass Deutschland ein schönes Land ist. Nur etwas kalt, scherzt der Präsident von Haiti, der am Mittwoch in Berlin ist und an der Seite von Angela Merkel im Bundeskanzleramt steht. Aber dafür habe die Kanzlerin ja Wärme im Herzen. Merkel ist es irgendwann in jüngster Zeit offenbar auch zu kalt gewesen, jedenfalls deutet ihre Stimme auf den Kampf mit einer Erkältung hin. Das warme Haiti mag da ein verlockendes Reiseziel sein, aber nüchtern, wie Merkel ist, verspricht sie erst gar nicht, in die Karibik zu reisen. Es fehlt mal wieder die liebe Zeit. Sie hat ja den Bericht ihres Gastes. Der dankt den Deutschen für alles, was sie nach dem Erdbeben vor vier Jahren getan hätten. Über den Bau von Schulen berichtet er, erzählt, dass von 1,7 Millionen Obdachlosen nach dem Beben 85 Prozent schon wieder eine Bleibe hätten. Er gibt sich selbstbewusst. Haiti wolle nicht nur Empfängerland sein, sondern auch Geschäftspartner.


    Gut zwei Stunden später, Martelly empfängt im Hotel Adlon zum Gespräch, folgt die Meta-Botschaft. „Straßen, Gebäude - Infrastruktur ist gar nicht meine Priorität“, sagt er dieser Zeitung. „Mir sind die Köpfe der Menschen wichtiger.“ Er wolle das Vertrauen der Menschen in die Politik wiederherstellen. Vor seiner Zeit hätte niemand den Politikern zugehört. Bei ihm sei das anders: „Die Menschen hören mir nicht nur zu, sie machen, was ich sage - wenn ich sage, ,geht nach rechts‘, dann gehen sie nach rechts.“

    Michel Martelly ist der Präsident der offenen Baustellen. An unzähligen Orten Haitis sind die Straßen aufgerissen. Zwar liegt das in den seltensten Fällen daran, dass gebaut wird. Aber doch prägen immer wieder Baustellen das Stadtbild der Hauptstadt. „Tôle rouge“ sei, was Martelly hervorbringe, heißt es in Port-au-Prince: rotes Blech zur Baustellenabsicherung - und nichts dahinter. Ob das für die entsprechenden Bauvorhaben notwendige Geld von Anfang an nicht ausreichte oder ob ein zu großer Teil davon in private Taschen wandert, darüber hört man unterschiedliche Einschätzungen. An den privaten Baustellen der Familie Martelly ist die Bautätigkeit jedenfalls nicht eingeschlafen. Der Präsident lässt sich am Strand vor der Hauptstadt ein neues Anwesen bauen.
    Als Sänger eine Wucht

    Haitis Botschaft in Berlin verteilt eine Broschüre, auf der Modelle mit glänzenden Fassaden öffentlicher Gebäude abgebildet sind. Gebaut wurde davon bislang keines. Als Sänger und Keyboarder sei „Sweet Mickey“ eine Wucht gewesen, heißt es aus Port-au-Prince. Aber als Präsident sei er eine Pleite.

    So sind etwa die Parlaments- und Regionalwahlen seit drei Jahren überfällig. Nicht zuletzt auf Druck der UN und der Vereinigten Staaten sollten sie nun endlich am vergangenen Sonntag stattfinden. Doch auch daraus wurde nichts. Haitis Präsidialamt kündigte eine Verschiebung der Wahl auf unbestimmte Zeit an. Eigentlich hätten zwanzig Senatoren und 102 Abgeordnete gewählt werden sollen. Doch dem präsidialen Dekret, die Wahl am 26. Oktober abzuhalten, folgte der Senat nicht. Vor allem sechs Senatoren sind es nach Lesart Martellys, die jede Entscheidung blockieren. Vielleicht, weil sie gern an ihrem nicht mehr rechtmäßigen Amt festhalten würden. Oder, wie einige der Senatoren immer wieder äußern, weil sie Martelly diktatorische Bestrebungen unterstellen. Sollten die Wahlen nicht bis zum Ende des Jahres abgehalten werden, würde das Parlament laut Verfassung im Januar aufgelöst, und der Präsident müsste per Dekreten regieren. Vor allem entzündet sich der Streit an der Benennung der Mitglieder einer Wahlkommission. Ohne dieses Gremium können offiziell keine Wahlen durchgeführt werden.

    Wird Haiti also bald unregierbar? Mit einem lässigen „Oh, come on“, verdeutlicht der Präsident Haitis, dass er sich vor einer solchen Lage wenig fürchtet. „Dann greift Verfassungsparagraph 136.“ Er habe kein Problem, per Dekret zu regieren. „Ein Land muss regiert werden.“ Martelly lässt wenig Zweifel daran, dass er der nach dem Ende der Duvalier-Diktatur geänderten Verfassung, die vielen Gremien Mitsprache zuspricht, eine Mitschuld an der Lage gibt: „Seit 1987 war jede Wahl eine Krise.“
    Wichtiger Drogenumschlagsplatz

    Als Martelly im Sommer per Dekret einen ihm genehmen Anwalt und früheren Freund der Duvaliers in die Wahlkommission berief, blockierte der Senat jeden Einigungsversuch. Familie Duvalier hat zwei der schrecklichsten Diktatoren des Landes hervorgebracht: François („Papa Doc“) und Jean-Claude („Baby Doc“). Martelly wiederum soll seinen damaligen Spitznamen „Sweet Mickey“ von einem der damaligen Polizeichefs bekommen haben - weil er den Eliten der Duvalier-Zeit so gute Unterhaltung bot: „Sweet Mickey“ trat dann und wann in Frauenkleidern oder Windeln auf.

    Nach den abgesagten Wahlen gingen am Wochenende Tausende sogenannter Regierungsgegner auf die Straße. Sie forderten den Rücktritt Martellys. Die Armut und Verzweiflung der Armen ist real: Drei Viertel der Haitianer sind arbeitslos, mehr als die Hälfte lebt von umgerechnet weniger als zwei Dollar am Tag, Mangelernährung grassiert. Und doch entstehen diese scheinbar spontanen Demonstrationen selten einfach so. Oft bezahlen die jeweiligen politischen Gegner Agitatoren dafür, dass diese das Volk aufwiegeln.

    Insbesondere seit der Rückkehr des einst demokratisch gewählten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide, dessen vorerst letzte Amtszeit zu einer Schreckensherrschaft wurde, wird im politischen Schnellkochtopf des völlig verarmten Landes gerührt. Noch immer unvergessen sind die „Chimères“, die Milizen des sich politisch links gebenden Populisten, die Tausende Regierungsgegner umgebracht haben sollen. Gegen Aristide, der 2011 aus dem erzwungenen Exil in Südafrika nach Haiti zurückkehrte, sind verschiedene Verfahren anhängig - eines wegen Beteiligung an dem weit verbreiteten Drogenumschlag. Manche sagen, Martelly versuche mit allen Mitteln, die Partei des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Haitis von einer Wahl fernzuhalten.

    Haiti gilt als einer der wichtigsten Drogenumschlagsplätze für südamerikanisches Rauschgift in der Region, die von dort aus den nordamerikanischen Markt bedient. Martelly findet, dass das ein Problem der Vergangenheit ist. „Haiti ist kein Narco-Staat mehr.“ Wenn die Probleme derart groß wären, „dann hätte mir das der Premierminister gesagt“.
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    Quelle: F.A.Z.

  • Thema von carlos im Forum Haiti

    haitis Präsident Michel Joseph Martelly wirbt in Deutschland um Partner – die Politik in Berlin reagiert kühl. Es gibt da ein paar Fragen zur Glaubwürdigkeit.

    Der rote Teppich vor dem Hoteleingang ist längst wieder eingerollt, die vereinbarte Zeit verstrichen. Die Entourage des haitianischen Präsidenten kann es nicht erklären. Ein Sicherheitsbeamter macht sich auf die Suche nach ihm. Schließlich erscheint Michel Martelly. Ein großer Presse-Tross ist schon da, baut Kameras auf. Klar werden die anderen während des Interviews gehen, es sei ja keine Pressekonferenz: „Die kontrolliere ich“, sagt Martelly. Die Begleiter ziehen sich zurück – in den hinteren Teil des Raums, aber gehen tun sie nicht. Später rücken sie bis auf Tuchfühlung wieder vor.Man könnte es als bizarre Begebenheit mit einem übermüdeten Gast aus einem anderen Kulturkreis nehmen, aber vielleicht erklärt die Szene etwas Grundsätzliches.
    Sind es solche Episoden, die es Diplomaten wie Experten schwer machen, in das zu vertrauen, was Martelly mit großer Geste ankündigt – und warum vieles in dem Karibikstaat nicht wirklich vorangeht?

    Martelly ist auf Staatsbesuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck, seine Leute twittern unermüdlich an die rund 96 000 Follower. „Historisch“ nennt der Ex-Musiker im eleganten Anzug und mit sorgsam rasiertem Schädel den Besuch, bedankt sich für die deutsche Hilfe besonders nach dem verheerenden Beben 2010. Doch seine Botschaft soll sein: Haiti bittet nicht länger um Geschenke, es wirbt um Partnerschaft. Kleine und mittlere Firmen sollen kommen – und auch Profit davontragen. Er schmeichelt der gelangweilt wirkenden Kanzlerin. „Sie haben ein sehr schönes Land, es ist ein bisschen kalt bei Ihnen, aber Ihr Herz ist warm.“
    Die Kanzlerin bleibt sehr zurückhaltend

    Merkel spricht zurückhaltend von einem „Stück Neuanfang intensiver Beziehungen“ zu Haiti, man werde weiter den Wiederaufbau stützen. Sie macht aber deutlich, dass die seit drei Jahren überfälligen Wahlen „notwendig“ seien. Für bessere Beziehungen seien mehr Strom, verlässliche Rahmenbedingungen für die Industrie und Rechtssicherheit nötig. Nicht zu vergessen: Bildung für alle. Sie lobt Martellys Bestrebungen in schwierigen Zeiten. Am Ende wundert es aber kaum, dass sie einen Gegenbesuch diplomatisch versöhnlich ins Reich der Träume verweist: keine Zeit. Die wollte sich Entwicklungsminister Gerd Müller offenbar schon in Berlin nicht nehmen.

    Im Interview verspricht Martelly, die Parlamentswahlen, die er per Dekret schon angesetzt hatte, mangels Wahlgesetz aber absagen musste, im Frühjahr durchzusetzen. Die Opposition wolle keine Wahlen, aber ab Mitte Januar sei das Parlament nicht mehr handlungsfähig. „Dann ist es meine Pflicht, die Ordnung wiederherzustellen.“ Er werde „definitiv“ sofort Wahlen anberaumen. Kritiker sagen jedoch, Martelly warte nur darauf, per präsidialer Dekrete allein zu bestimmen. Ende 2015 soll auch ein neuer Präsident gewählt werden. Martelly kann nicht wieder kandidieren, aber er hofft auf einen Nachfolger aus seiner Partei der Kahlköpfe, vielleicht Premier Laurent Lamothe. Dass die Wahlen unproblematisch laufen, glaubt wohl selbst er nicht. Merkel ist ausdrücklich für die Verlängerung der UN-Mission Minustah – das sei effektiver, als bei Unruhen noch ein weiteres Mal Truppen zu entsenden. Ihr scheint vor allem wichtig zu sein, dass das ärmste Land der westlichen Welt nicht wieder im Chaos versinkt.
    Eine mit deutschen Spenden gebaute Schule wurde abgerissen

    Sein politischer Widersacher, Ex-Machthaber Aristide, sagt Martelly, sei kein Problem: „Niemand ist ein Problem für mich. Hunger ist ein Problem, Arbeitslosigkeit ist ein Problem.“ Dass sein Land nicht mehr Erfolge vorzuweisen habe, liege daran, dass nur ein Bruchteil der versprochenen Milliardenhilfe ausgezahlt worden sei. Und: Es brauche Zeit, um die schwachen Institutionen zu stärken, die es wegen des langen „Erbes schlechter Regierungsführung“ gebe. Er wisse, dass es überall heiße „Oh, Haiti, immer schlechte Nachrichten, überall Korruption“. Aber nun arbeite „ein neues Team, eine neue Regierung, eine Menge Erfolgsmenschen“.

    Auch in der Frage ungeklärter Grundeigentumsrechte, die Haiti lähmt, gibt er sich als Macher. „Bei einem Projekt der spanischen Königin habe ich den Grund zu öffentlichem Land erklärt. Wer vor Gericht Recht bekommt, den zahlen wir aus“, sagt er stolz. „Wir werden das Projekt unterstützen, das dazu beiträgt, dass Haiti aufblüht.“ Solche Unterstützung hatte eine mit deutschen Spenden in Port-au-Prince aufgebaute Schule der Kindernothilfe bisher nicht. Nach dem Urteil im Bodenstreit kam überraschend ein Abrisskommando, präsentierte ein Papier mit Unterschrift des Premiers und zerstörte die Schule. Martelly sagt, er kenne den Fall nicht, könne sich den Vorgang nicht erklären. Aber er will sich erkundigen und sich melden – „ganz bestimmt“.

  • Thema von carlos im Forum Mission of Mercy

    The School of Dentistry at the University of Mississippi Medical Center will all but close down later this month when all of its 140 students and many faculty and staff members swap the school’s classrooms and clinics for a chance to provide free services to thousands of Mississippians who are living in pain from untreated dental conditions.

    The Mississippi Dental Association will host its second Mission of Mercy Project, cosponsored by the School of Dentistry and other groups, April 26-27 at the Clyde Muse Center on the Pearl campus of Hinds Community College.

    This year, the SOD, the School of Health Related Profession’s Dental Hygiene Program and the School of Pharmacy will play a much bigger role in the large-scale effort, offering fillings and extractions for adults and children with limited access to dental care.

    Dr. W. Mark Donald, former MDA president and project chair, said many in the state are going without dental care even when they are in pain and discomfort.

    “With the economy like it is, we’re finding parents are putting their money toward their kids’ dental care. And this is what we’re seeing across the nation,” said Donald, a 1988 graduate of the SOD. “The kids are seeing treatment, but the adults are not.”

    Donald spearheaded the state’s first MOM project in July 2011, when close to 1,800 people were treated in two days. The goal is to treat 2,000 this time.

    “Some of these people might not be in pain, but they know they have some problems,” said Dr. Harold Kolodney, professor in the Division of Oral Oncology in the Department of Oral Maxillofacial Surgery and Pathology and current MDA president. “And Medicaid only covers extractions for adults, so a lot of them put off seeing a dentist.

    “This is a unique opportunity for them to get immediate care.”

    2011 Mission of Mercy event
    2011 Mission of Mercy event
    It’s also a unique opportunity for UMMC students, faculty and staff to gain experience and put their skills and altruism to work on a grand scale.

    Since the first MOM clinic took place during the summer, it was more difficult to coordinate student volunteers, said Dr. Pia Chatterjee Kirk, assistant professor of care planning and restorative sciences. She said those who did volunteer were only able to assist the dentists.

    This year, all 35 fourth-year students will be assigned chairs to treat patients - with faculty supervision - or provide care in some capacity. And all three years of underclassmen will volunteer as well.

    “Number one, it’s such a great experience for the students to give back to the community,” Kirk said. “And No. 2, it gives them the opportunity to work alongside dental providers in the community and make those connections and build camaraderie with them.

    “If this is successful, then maybe it can be a precedent for future MOMs and can be a model for other volunteer clinics around the country.”

    2011 Mission of Mercy event
    2011 Mission of Mercy event

    Dental hygienists also will be on hand this year to provide comprehensive treatment for adult patients. Elizabeth Carr, assistant professor of dental hygiene in SHRP, assisted at the clinic in 2011 and said it was an eye-opening experience.

    “The first year, it was me, (instructor) Angie Garner and three students who volunteered, and they loved it. They assisted the dentists,” she said. “We got to see some really in-depth things the dentists did.

    “We saw a whole section of emergency patients who needed teeth pulled right then, and those people were there at the crack of dawn.”

    Carr and several other faculty members, including program chair Beckie Barry, will provide treatment this year, and all 18 senior dental hygiene students have volunteered as well.

    Dr. Lauren Bloodworth, clinical assistant professor of pharmacy practice and director of student affairs/student professional development, is organizing the on-site pharmacy as she did in 2011. This year, she expects 10-15 faculty members and approximately 40 pharmacy students to volunteer.

    “We’ll dispense things like antibiotics and non-narcotic pain medication,” she said. “We have pharmacists fill the prescriptions and the students counsel every patient that comes through, explaining their medications to them.”

    Most of those medical supplies were bought with funds raised by the MDA, although some were the result of donations to the pharmacy school.

    Donald said the MDA has raised approximately $115,000 for the project so far, a substantial increase from last time, which is used to rent the equipment - 120 chairs and units – and to purchase supplies and food for the volunteers and patients.

    “We want to give quality care, but we want to see as many patients as possible,” he said.

    “The success of a project this size would not be possible without the dedicated work behind the scenes done by Marla Martin and assisted by Agnes Triplett at the School of Dentistry and Michelle Aiken at the MDA Foundation,” Kolodney said. “Marla has managed logistics, including supplies, workspace and patient flow on a grand scale. Michelle has succeeded in securing grant support from organizations, including the Walmart Foundation, United Way, McRae Foundation and others.”

    Donald said the partnership with UMMC has been extremely positive.

    “We couldn’t do without them, that’s the bottom line,” he said. “And I have to thank the dean, Dr. Gary Reeves, because he’s the one who allowed it to happen.”

    For more information about volunteer opportunities, call Connie Lane at (601) 664-9691.

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