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  • Auslandsfamulatur Seychellen-MahéDatum06.12.2015 19:16
    Thema von carlos im Forum Seychellen

    08.08.2013-14.10.2013

    Vorbereitungen

    Zu empfehlen ist es, sich rechtzeitig um die Famulatur im Krankenhaus zu kümmern, da man oftmals ca. 3 Monate auf eine Antwort von Natasha Marie (Namarie@health.gov.sc) warten kann. Sie brauch einen Lebenslauf, ein Empfehlungsschreiben der deutschen Universität, sowie ein Motivationsschreiben. Sobald die Bestätigung von ihr zugesendet wurde, ist die restliche Organisation nicht besonders aufwendig, da man weder ein Visum, noch Impfungen braucht.

    Vor Beginn der Reise haben wir diverse deutsche Dentalfirmen angeschrieben und um Spenden gebeten. Gerne wurden uns um die 80kg Spendenmaterialien zugeschickt, die unter anderem Füllungsmaterialien, Desinfektionsmaterialen und rotierende, sowie Handinstrumente beinhalteten. Da Emirates uns kein zusätzliches Freigepäck gewähren wollte, haben wir den Ehrenkonsul der Seychellen, der in Frankfurt sitzt, kontaktiert, der jedem von uns 10kg Extragepäck ermöglicht hat, sodass wir immerhin einen Teil des Spendengepäcks mitbringen konnten. Vor Ort am Flughafen in Mahé konnten wir die Kartons beim Zoll deponieren, das Dental Department des Vicotria Hospitals hat sich dann darum gekümmert, die Spenden anzuholen.

    Unterkunft

    Wir haben bei Rene Durup (Tel : (248) 224773/ 711699, Email: seychambers@gmail.com) direkt nebenan vom Victoria Hospital gewohnt. Ein Doppelzimmer dort kostet einmalig eine Booking fee von 200€, die ersten 20 Nächte kosten pro Person und pro Nacht 15€, ab der 21.Nacht zahlt man dann nur noch 10€ die Nacht. Da wir fast 10 Wochen auf der Insel verbracht haben, war dies die günstigste Variante für uns. Unser klimatisiertes Doppelzimmer war relativ klein, dafür steht ein großes gemeinschaftliches Wohnzimmer mit Flatscreen, diversen DVDs, eine geräumige Küche, Waschmaschine, etc. zur Verfügung. Die Gemeinschaftsräume werden täglich gereinigt, das eigene Zimmer wird auch auf Anfrage mitgeputzt. Das Stadtzentrum von Victoria ist fußläufig in ca. 10-15 Minuten zu erreichen, wo sich einige Supermärkte und Läden befinden. Teilweise waren alles 5 Doppelzimmer bei Rene belegt, sodass wir viele andere nette Mitbewohner hatten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man vom Flughafen abgeholt und wieder hingebracht wird.

    Famulatur

    Am ersten Tag der Famulatur muss man sich bei Natasha Marie im Blue Roof Building melden. Dort bekommt man alle nötigen Informationen, bezahlt 350€ und wird zu seiner Abteilung geführt, was in unserem Fall die zahnmedizinische Abteilung im Yellow Roof Building war. Mit den Unterlagen, die man von Natasha erhalten hat, holt man sich im Independence House einen Stempel für seinen Reisepass, der bestätigt, dass man auf der Insel arbeitet. Den Stempel im Pass zeigt man dann im ID House vor, mit dem man dann eine Resident card erhält. Ab einer Famulaturzeit von 3 Monaten erhält man eine offizielle ID-Card mit Foto, unter 3 Monaten erhält man einen Zettel mit ID-Nummer, die aber ausreicht, um in Hotels, für Inlandflüge oder Fähren die Einheimischenpreise zahlen zu können.

    In der Zahnklinik haben wir uns bei Samantha, der Sekretärin von Dr. Wix Cupidon, dem Leiter aller Zahnkliniken auf Mahé gemeldet. Sie stellte uns Dr.Cupidon vor, der uns herzlich willkommen geheißen hat. Er hat sich sehr über die Spendenmaterialien gefreut. Samantha war für unsere Zeit an der Klinik verantwortlich. Für die ersten 2 Wochen haben wir von ihr einen Studenplan ausgehändigt bekommen, wo genau eingeteilt war, wann wir bei welchem Arzt im Yellow Roof Building zuschauen/assistieren sollten. Die ersten 2 Wochen haben wir also im Yellow roof Building bei Mund-,Kiefer-, und Gesichtschirurgen assistiert, im einzigen zahntechnischen Labor der Insel gearbeitet, sowie im Old Dental Building, einem ziemlich heruntergekommenen Gebäude auf dem Gelände des Victoria Hospitals, wo die Zahnärzte arbeiten, famuliert. Ab der dritten Woche hat Samantha uns dann zu verschiedenen Kliniken der Insel geschickt. So haben wir die Möglichkeit gehabt, vielen Zahnärzten, Dental Therapists, und Dental Hygienists aus verschiedenen Ländern über die Schulter zu gucken. Am liebsten haben wir im English River Hospital gearbeitet, da wir hier selbstständig behandeln durften. Außerdem waren wir im Health Centres in Beau Vallon, Anse Boileau und Baie Lazare. In Baie Lazare befindet sich eine Einrichtung (Verein zur Unterstützung der Zahnmedizinischen Versorgung in Ländern der 3.Welt e.V.), die von deutschen Zahnärzten, die jeweils 3 Monate dort in der Zahnklinik behandeln, geführt wird. Wobei man dazu sagen muss, dass die Lebensverhältnisse der Leute auf den Seychellen nicht mehr wirklich Verhältnissen in der 3.Welt entsprechen.

    Die Ärzteschaft setzt sich aus internationalen Leuten zusammen, die z.B. aus Kuba oder Indien stammen, oder zumindest in Australien, Neuseeland oder Indien studiert haben, da die Seychellen noch keine naturwissenschaftliche Fakultät an der Universität hat.

    Wenn wir mal nicht informiert wurden, in welche Klinik wir die kommende Woche gehen sollten, sind wir ins Yellow Roof Building gegangen. Dank eines Mund-,Kiefer-, Gesichtschirurgen aus Indien, durften wir mit ins Ward, der Bettenstation der Klinik. Außerdem nahm er uns mit in den OP, wo wir einer Tumorentfernung aus der Kieferhöhle und einen Kaiserschnitt von Zwillingen gesehen haben.

    Gegen Ende unserer Famulatur waren auch die Schulferien auf den Seychellen beendet, sodass wir die Gelegenheit hatten, in einem Caravan mit zahnärztlicher Behandlungseinheit auf einem Schulgelände einer Grundschule und einer weiterführenden Schule zu behandeln.

    Die Arbeitszeiten sind für Famulanten von 8-12 Uhr vormittags.

    Unterschiede zur deutschen Behandlung ließen sich beispielsweise im Röntgenschutz finden, denn teilweise diente eine Gardine zum Schutz gegen die Röntgenstrahlen für das nebenan gelegene Behandlungszimmer. Außerdem werden Verpackungsmaterialien penibel aufbewahrt da sie noch als Aufbewahrungsboxen Verwendung finden. Behandlungsstühle und Zimmer wurden ähnlich gründlich wie bei uns desinfiziert, ob die Sterilisation der Instrumente nach jedem Patienten stattgefunden haben oder ob diese nur mit Wasser und Seife gereinigt wurden, bin ich mir nicht sicher. Die hygienischen Verhältnisse im Operationssaal waren allerdings nicht so steril wie in Deutschland.

    Insgesamt hat mir die Zeit in den verschiedenen Kliniken sehr gut gefallen. Ich konnte viel lernen, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch am Patienten. Viele Ärzte waren bereit dazu, sich Zeit für einen zu nehmen, um Tipps und Erklärungen zu teilen.

    Freizeit

    Die Seychellen sind vor allem wegen der wunderschönen Strände bekannt. Aber davon abgesehen haben die Seychellen viel zu bieten durch eine atemberaubende Unterwasserwelt, sowie durch eine schöne Berglandschaft, vor allem auf Mahé. Oft haben wir Wandertouren unternommen, wobei es sehr hilfreich war, dass wir einheimische Freunde hatten, die die Wege durch den Regenwald gut kennen, da manche Routen nicht leicht zu finden sind. Zu empfehlen sind die Wanderung nach Anse Major, nach Ros Lepar, nach Anse Capucins, Trois Freres,... Am Strand von Beau Vallon kann man verschiedene Sportangebote nutzen, wie Tauchen (Underwater Center, Beau Vallon), Schnorcheln, Wasserski, Jetski, Wakeboard, etc.

    Mittwochs ab 17 Uhr findet immer ein kleiner Markt in Beau Vallon statt, wo man Souvenirs und Leckereien kaufen kann. Da dort allerdings ein Hotel gebaut wird, ist nicht klar, ob es den Markt weiterhin geben wird.

    Feiertechnisch ist freitags das Boardwalk zu empfehlen, eine Bar mit Tanzfläche auf Eden Island, was allerdings relativ touristisch ist. Außerdem kann man ins Tequila Boom gehen, wo sowohl Seychelloirs, als auch Touristen feiern gehen. Ein bisschen weiter im Süden, in der Nähe von Anse aux Pins befindet sich das Katiolo, eine Disco mit Außenbereich direkt am Wasser, wo die meisten Gäste Einheimische sind, was sehr interessant für Touristen ist, da der Tanzstil und die Musik doch recht anders ist. Ab ca. 19 Uhr fahren keine Busse mehr und Taxis sind relativ teuer, daher ist das Fortbewegen nach Untergang der Sonne schwierig.

    Ein Auto haben wir uns auf Mahé nicht gemietet, da wir genug Zeit hatten, alles mit dem Bus, der egal wie lange die Fahrt ist, immer 5 Rupien (30cent) kostet, zu erkunden. Ein sehr schöner Strand auf Mahé ist Anse Intendance und Baie Lazare im Süden. Von Victoria aus schnell zu erreichen ist Beau Vallon, was auch ein sehr schöner breiter weißer Sandstrand ist. Außerdem trifft man hier meist die anderen Famulanten, die in den Beach Cottages oder in Beau Vallon bei Bryan und Gina gewohnt haben.

    Ausflüge auf die Nachbarinseln Praslin und La Digue sind sehr lohnenswert. Mit der Residentcard sind die Tickets für Flüge nach Praslin, bzw. der Fähre nach Praslin günstig. Auf Praslin haben wir im Hotel Britannia gewohnt, was mittlerweile für Residents ca. 36€ pro Nacht kostet, aber der kleine Pool und das Frühstück sind es auch wert. Da die Busse hier stündlich und am Wochenende noch seltener fahren, haben wir uns einen Tag ein Auto gemietet, was 35€/Tag gekostet hat. Wenn man sich mal einen Tag in einem schönen Hotel am Pool gönnen möchte, kann man ins Raffles Hotel gehen und dort am Pool einen bezahlbaren Drink einnehmen und so den Tag am Infinity Pool verbringen. Wenn man den Strand Anse Georgette sehen möchte, muss man sich vorher telefonisch anmelden, da man durch ein Hotel laufen muss und nur eine begrenzte Personenzahl an den Strand darf.

    Auf La Digue haben wir bei Miss Jackie gewohnt, eine Frau, die privat (also bitte nicht im Reisebüro nachfragen) ein sehr gepflegtes Doppelzimmer mit großem Bad vermietet, was 200 Rupien die Nacht (14€) und pro Person kostet (Tel.:2577811).

    Hier ist das Hauptfortbewegungsmittel das Fahrrad, was Miss Jackie einem bei der Ankunft direkt besorgt hat. Es lassen sich die weltbesten weißen Sandstrände von den Postkarten finden.

    Mit Masons Travel habe ich einen Tagestrip nach Moyenne Island gemacht (800 Rupies mit Residentcard). Mit einem großen Katamaran wird man auf die Insel gebracht, zwischendurch steigt man in ein Glasbottomboot um und es gibt ein Mittagsbuffet. Auf der Insel laufen Riesenschildkröten herum und es gibt schöne Strände.

    tl_files/zad/Fotos/sey2.jpg

    Weitere Tips

    Am besten ist es viel Bargeld mitzunehmen und dort zu tauschen.

    Eine Taschenlampe mitnehmen v.a. für La Digue, da es keine Straßenbeleuchtung gibt. Am Flughafen haben wir ein kleines Paket erhalten, wo eine Infobroschüre(„Seygo“) drin war, die alle wichtigen Telefonnummern von Hotels/Tauchcentern/Restaurants,... enthielt. Außerdem war eine Simkarte in dem Paket, auf die bereits 25 Rupien geladen waren. Die Broschüre gibt es auch im Tourism Office. Spenden von deutschen Firmen zu sammeln ist auf jeden Fall sinnvoll, da Materialien, die leer sind, oft wochenlang nicht nachgeliefert werden. Die Chefin aller Dental Therapists hat außerdem erwähnt, dass es sinnvoll wäre, Zahnbürsten bzw. Einmalzahnbürsten mitzubringen, da das wohl in der Klinik Mangelware ist.

    Sollte das Internet sehr langsam sein und es ist so gut wie unmöglich zu skypen, kann man sich in die Lobby des Fisherman’s Cove Hotel in Beau Vallon setzen, wo es kostenloses schnelles WLAN gibt.

    Außerdem ist zu empfehlen, einen englischen Adapter und ein gutes altes Nokia für die seychelloir-SIM-Karte mitzunehmen.

    Abschließend ist zu sagen, dass ich wirklich eine unvergessliche Zeit hatte und dass ich mir keinen besseren Ort vorstellen kann, um Arbeit und Freizeit so zu kombinieren wie auf den Seychellen. Eine Famulatur in der Zahnklinik in Victoria ist jedem, der die Möglichkeit dazu hat, ans Herz zu legen.

    Friederike Wendisch

  • Leben retten mit neuen SpitalgerätenDatum11.11.2015 09:17
  • Leben retten mit neuen SpitalgerätenDatum11.11.2015 09:16
    Thema von carlos im Forum das aktuelle Thema

    Kaputte Spitalausrüstung kostet vielen Menschen in Entwicklungsländern das Leben. Schweizer Forscher wollen das ändern.

    Viele Spitäler spenden alte Geräte an Drittweltländer. Doch 70 Prozent der Apparate sind laut der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht lange in Gebrauch. Denn sie gehen schnell kaputt – wegen der Hitze, der Luftfeuchtigkeit und der unzuverlässigen Stromversorgung. Das kostet Menschenleben.

    «Deshalb braucht es Instrumente, die speziell auf die dortigen Bedingungen ausgerichtet sind», sagt David Haberthür, Forscher am Paul Scherrer Institut. Viele Schweizer Wissenschaftler forschen darum an besonders robusten Geräten.

    Haberthür selbst hat gemeinsam mit Kollegen ein Röntgengerät entwickelt. Dieses hält dank einer vereinfachten Bauweise Hitze und Erschütterungen stand. Zudem lässt es sich mit einfachen Mitteln reparieren. Im Notfall funktioniert das Gerät bis zu fünf Stunden ohne Stromversorgung. In den nächsten Monaten werden damit erste Tests in kamerunischen Spitälern durchgeführt.

    Stromsparend und sterilisierend

    Auch das Lausanner Start-up Sterilux möchte Spitälern in Entwicklungsländern helfen. Dort erkranken Patienten während des Spitalaufenthalts bis zu 20-mal häufiger an Infektionen. Ein Grund: Medizinische Instrumente sind nicht immer steril. Bei uns übliche Sterilisationsapparate sind für Länder wie Indien jedoch ungeeignet, da sie mit grosser Hitze arbeiten und darum viel Strom verbrauchen. Doch der ist in vielen Drittweltländern sehr teuer. Die Folge: Apparate stehen ungenutzt herum.

    Das Problem lösen soll die sogenannte Steribox, die Keime mit Ozon abtötet. Um dieses Gas aus Luft zu erzeugen, reicht eine fünfminütige Bestrahlung mit UV-Licht. Dadurch ist die Steribox extrem stromsparend. Sie wird ab nächstem Jahr in Krankenhäusern in Indien und Afrika getestet.

  • Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    The Dental Mission Manual is a comprehensive, practical guide for portable, short-term dental mission trips that is sprinkled with anecdotes. These field-tested hints by numerous dental missionary veterans will optimize the portable mission team experience from start to finish, summarizing information asked of the Christian Dental Society for fifty years. Garner knowledge and confidence to lead or to volunteer for mission trips to developing countries to help the neediest people while visiting different parts of the world. CDS volunteers agree that a dental mission trip is a precious, life-transforming outflow of compassion. The desire to make a difference energizes the spirit and restores smiles and hope to hurting people.

    About the Author

    The Christian Dental Society contributors to this manual are mission veterans who share their wisdom and their experiences while representing thousands of dental mission trips around the world over the last fifty years. This reference is a cumulative effort of dedicated dental providers who desire to encourage, assist, and equip dental mission participants in serving others and in furthering God’s Kingdom through their gift of dentistry.


    By clicking on the red sentence below; CDS receives a portion of your Amazon order:
    The manual is only $14 with $3.75 of that going back to the Christian Dental Society.

    It will be available on Kindle shortly.

  • Spendenaktion für KirgisistanDatum31.10.2015 14:52
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Spendenaktion für Kirgisistan

    und hier der Text zum downlowad als Anhang

  • Hoffnung und Not in Kirgistan Datum31.10.2015 14:51
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Hoffnung und Not in Kirgistan

    www.kirgistan-hilfe.de

    Wenn Sie an diesem Abend verhindert sind, die Kirgistan-Hilfe aber unterstützen
    möchten, hier sind die Daten unseres Spendenkontos:
    Bayerische Ostgesellschaft -
    Stichwort Kirgistan-Hilfe
    IBAN DE14 7015 0000 0908 2302 20
    Dr.Hanns-W. und Karla Hey
    Kirgistan-Hilfe der Bayerischen Ostgesellschaft e.V.
    Riedweg 5
    82541 Münsing

  • Hoffnung und Not in Kirgistan Datum31.10.2015 14:50
    Thema von carlos im Forum Kirgisistan

    von Hanns-W. Hey Oktober 2015

    Nachdem der letzte Autokrat Kirgistans, Präsident Bakijev, 2010 im Verlauf eines
    blutigen Volksaufstands emigrieren musste, wurde Rosa Otunbaeva, bis dahin mehrfach Außenministerin und Botschafterin in London und Washington, zur kommissarischen Regierungschefin ernannt, auf eigenen Wunsch begrenzt auf die Dauer eines Jahres. In dieser kurzen Zeit gelang es ihr, trotz heftiger Interessenkon¬ flikte eine an demokratischen Prinzipien orientierte Verfassungsreform mit Beschnei¬ dung der Machtbefugnisse des Präsidenten formulieren zu lassen und durch eine erfolgreiche Volksabstimmung zur Basis einer neuen parlamentarischen Demokratie zu machen. Auf dieser Grundlage wurden im Verlauf einer von der OSZE beobachteten und akzeptierten Wahl im Jahr 2011 Präsident Atambajew und eine Koalitionsregierung unter Führung der Sozialdemokraten gewählt, die jetzt, bei der aktuellen Neuwahl am 4. Oktober 2015, erneut vom Volk bestätigt wurde. Re¬ gie¬ rungs¬ chef Sarijew „sprach bei seiner Stimmabgabe in Bishkek von der transparente¬ sten Wahl seit der Unabhängigkeit des Landes (von der Sowjetunion) 1991“, für Atambajew ging mit dieser Abstimmung “der Traum der ersten freien Abstimmung in der Geschichte des Landes“ in Erfüllung (AHK Zentralasien v. 21.10.15).
    Dies alles erscheint deshalb bedeutsam, weil Kirgistan damit nicht nur von der einzigen demokratisch legitimierten Regierung in Zentralasien geführt wird – wenn man die autoritären Regierungen der Nachbarländer, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan betrachtet und auch China und Russland in den Ver¬ gleich einbezieht, dann bleibt Kirgistan sogar die einzige Demokratie Asiens. Dies und die Tatsache, dass das Land seine Veränderung einer Frau verdankt, die diese
    Wandlung initiiert und befördert hat, obwohl das Verhältnis der Geschlechter, die
    Strukturen von Familien und Clans der Halbnomaden eindeutig patriarchal orientiert
    sind, kann nicht hoch genug bewertet werden und verdient deshalb die Unterstüt¬ zung der entwickelten Länder.
    Natürlich gibt es nach wie vor erhebliche Probleme, Korruption und Vetternwirt¬ schaft, undurchsichtige Bereicherungen Privilegierter auf der einen Seite, anderer¬ seits eine große Zahl Armer und Bedürftiger, die von weniger als 2%) am Tag zu leben versuchen. Allerdings sind auch permanente Bemühungen der Regierung zu beobachten, selbst hohe Repräsentanten des Staatsapparates abzusetzen und zur Rechenschaft zu ziehen, wie z.B. “den Chef der Präsidialadministration Danijar Narimbajew, der am 22.7.2015 wegen des Verdachts von Korruption und Amtsmiss¬ brauch verhaftet wird.“ (ZA-Analysen Nr. 93 v. 18.9.2015). Verstärkt wird in Kirgistan auch gegen Mitglieder und Sympathisanten des IS vorgegangen. So sind am 16.Juli vier IS-Mitglieder getötet worden, die Anschläge in Bishkek und auf die russische Militärbasis in Kant geplant hatten, eine Woche später unterzeichnete Präsident Atambajew als Reaktion auf die Zunahme terroristischer Aktivitäten diverse Ver¬ schär¬ fungen des Strafrechts, und “Premier Sarijew sprach sich gegen Hidschabs und Kopftücher aus, da sie nicht der kirgisischen muslimischen Tradition entsprächen.“ Weiterhin berichtete Felix Kulow, der Führer der Ar-Namys Fraktion im Parlament, der Verteidigungsrat habe am 10.September beschlossen, Kirgisen, die sich dem IS angeschlossen haben, die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.
    Diese Informationen stammen ebenso aus der aktuellen Ausgabe Nr.93 der Zentral-
    Analysen (Herausgeber: Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und
    Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde) wie die bemerkenswerte Meldung, dass
    “nach den Ergebnissen einer Untersuchung der Geistlichen Verwaltung der Muslime
    Kirgistans 60% der Imame in den Gebieten des Landes nicht in der Lage sind, den
    Koran zu lesen“. Imame sollen deshalb künftig aus einer privat finanzierten Stiftung
    bezahlt werden.
    Mittel- und langfristig konsequent, vernünftig und nachhaltig ist in diesem Zu¬ sam¬ men¬ hang natürlich auch die Verdoppelung der Bildungsausgaben Kirgistans -
    von 189 Mill. auf 384 Mill. US-Dollar in den letzten 5 Jahren, die mit 23,4% fast ein
    Viertel der Staatsausgaben ausmachen, weltweit der höchste Anteil (auch dies eine
    Meldung der ZA-Analysen). Das Land hat ja ohnehin schon seit Jahren eine der
    niedrigsten Analphabeten-Raten. Nach Schul- und Hochschulausbildung stehen
    trotzdem viele ,junge Leute auf der Straße. Die wirtschaftliche Gesamtsituation ist
    prekär: Laut Statistik von 2013 waren über 40% der 14 bis 28-Jährigen ohne Arbeit.
    Manche Frauen müssen nach ihrem Universitätsabschluss als Putzfrau arbeiten,
    Männer als Taxifahrer - oder ins Ausland gehen. Das BIP pro Person betrug 3,2
    Dollar pro Tag, ohne die Überweisungen der 1,2 Millionen Kirgisen, die im Ausland
    (meist Russland, Kasachstan) arbeiten, können viele Familien nicht überleben - und
    diese Überweisungen sind in diesem Jahr noch einmal um ein Drittel zurück gegangen.
    So sehr die Bemühungen und Gesetzesinitiativen von Parlament und Administration
    anzuerkennen sind, so zögerlich wird deren mentale und praktische Umsetzung in
    den gesellschaftlichen Alltag realisiert. Am deutlichsten ist dies im Verhältnis der
    Geschlechter zueinander zu beobachten. Obwohl die neue Verfassung die Gleichheit
    von Mann und Frau gesetzlich fixiert, dominiert das Patriarchat nahezu jede Familie,
    ein Zustand, der sich nach der Unabhängigkeit vom areligiösen Sozialismus der
    Sowjetzeit durch das Wiederaufleben des Islam ebenso vertieft hat wie durch die
    Rückbesinnung vieler Kirgisen auf die Clanstrukturen der Halbnomaden. Die Folgen -
    Brautraub, Zwangsheirat und Verweigerung der Rechte der Ehefrau durch den Mann
    und seine Eltern führen bei Gegenwehr nicht selten zu sklavenähnlicher Unter¬ jo chung, physischer Gewaltanwendung und existentieller Bedrohung. Der Ombuds¬ mann der Regierung konstatierte für das Jahr 2014 erneut 3615 Straftaten gegen Frauen und Mädchen, darunter Mord, Körperverletzung, Vergewaltigung und Zwangs¬ verheiratung.
    Viele dieser Übergriffe entstehen entweder dadurch, dass Ehemänner gesetzwidri¬ ge, aber von einem Imam abgesegnete Eheverhältnisse mit einer Zweit- oder Dritt¬ frau eingehen, und die erste Frau, falls sie ihre Zustimmung verweigert, mit den Kindern ohne finanzielle Absicherung auf die Straße gesetzt wird. Oder die Frauen verlassen ihre Ehemänner, wenn diese durch Alkohol oder Spielsucht die Familie wirtschaftlich ruiniert haben.
    Die Gewalttätigkeiten gegen Frauen fühlten vor über 10 Jahren zur Gründung der
    Frauen-Schutzorganisation SEZIM durch die Sozial-Therapeutin Bubusara
    Ryskulova. lhre Organisation betreibt ein Shelter in Bishkek, wo misshandelte, exi¬ sten¬ tiell bedrohte und suizidgefährdete Frauen akut medizinisch und psychologisch behandelt werden. Vom Shelter, eine durch vergitterte Fenster, Videoüberwachung und eine kleine private Polizeieinheit gesicherte Abteilung des Krankenhauses Nr.4 in Bishkek, das die Frauen nur zur Erstversorgung aufnimmt, können die Frauen danach, auch mit ihren Kindern, für die Dauer von bis zu sechs Monaten in das Transithaus NUR wechseln, das vor vier Jahren nach einer Initiative von Eleonore von Rotenhan durch die Kirgistan-Hilfe der Bayerischen Ostgesellschaft gegründet und mit jährlich 8000 € Spendengeldern unterstützt wird (für Miete, Verpflegung, Energiekosten und 2 Sozialarbeiterinnen). In diesem Haus, das sich ebenfalls durch eine Mauer und vergitterte Fenster vor gewalttätigen Männern, die ihre Frauen zurückholen wollen, zu schützen versucht, können gleichzeitig bis zu acht Frauen mit einem oder mehreren Kindern leben und psychologisch und juristisch betreut wer¬ den, um eine evtl. Rückkehr in die Familie abzuklären oder sich auf ein selbst be¬ stimm¬ tes Leben mit der Suche nach einem Arbeitsplatz vorzubereiten.
    So konnten wir in den letzten Jahren mit dem Geld unserer Spender dazu beitragen,
    vielen, z.T. jahrelang schwer traumatisierten Frauen auf dem Weg in ein selbst
    bestimmtes Leben Hilfe zu leisten. Da ist z.B. Aynagul, deren Mann sie verließ, als
    sie mit dem vierten Kind, das-er sich gewünscht hatte, schwanger war. Im NUR-Haus
    bekam sie das Baby, mietete dann zwei kleine Nähräume und stellt seither mit drei
    angestellten Frauen Arzt- und Krankenhauskleidung her. Vor zwei Jahren habe ich
    bereits darüber berichtet. Der Erlös reichte gerade, um die Angestellten zu bezah¬ len, das Material zu kaufen und Essen für sich und die Kinder zu kaufen. Mit denen lebte sie in einem 9 m2 Nebenraum, auf einem Hocker stand ein Elektrokocher, in der Ecke lagen die zusammen gerollten Decken für die Nacht, die einzige Toilette war der Hof und Wasser gab es nur beim Nachbarn. Wegen dieser untragbaren Situation hat Aynagul inzwischen günstigere Räume mieten können und jetzt einen unserer Minikredite in Anspruch genommen, um zwei oder drei eigene Nähmaschi¬ nen kaufen zu können.
    Diese Minikredite über jeweils 500%), die nach Ablauf von zwei Jahren zurück gezahlt werden sollen, sind unser zweites Projekt, für diejenigen Frauen bestimmt, die sich nach ihrem Aufenthalt in unserem NUR-Haus dazu entschlossen haben, sich
    selbstständig eine Existenz aufzubauen. So Nurilja Kokejeva für einen Lehrgang für
    Buchführung und den Erwerb eines Computers, oder Rahad Mambetalieva, die von
    dem Geld einen Herd und einen Kühlschrank gekauft hat und damit Essen in einem
    kleinen Kiosk verkauft.
    Das dritte Hilfsprojekt, das wir mit dem Geld unserer Spender realisieren, besteht
    aktuell aus 19 monatlichen Minirenten über 20%) für besonders Bedürftige, meist
    allein stehende Alte, Frauen mit Kindern oder, noch immer seit drei Jahren, für eine
    Familie, die von etwas Geld "lebt", das der Vater für Gelegenheitsarbeiten und das
    Aufsammeln herabgestürzter Steine auf die benachbarten Gleise der Eisenbahnlinie
    erhält. Seit 17 Jahren liegt seine abgezehrte Frau bewegungslos auf dem Kranken¬ lager, von den beiden Kindern, die an der Autoimmunerkrankung Lupus Ery¬ the¬ ma¬ to¬ des leiden, lebt nur noch die 23-jährige Tochter, der 25-jährige Sohn starb letztes Jahr und hinterließ Frau und Kind.
    Für diese Projekte brauchen wir zusammen pro Jahr den Betrag von 13600%, den
    wir für das Jahr 2015 unserem Partnerverein in Kirgistan bereits übergeben konnten.
    Zur steuerfreien Verwendung der Spendengelder ist hier wie in Kirgistan die Abwick¬ lung über einen gemeinnützigen Verein gesetzlich vorgeschrieben, wofür hier die Kirgistan-Hilfe der Bayerischen Ostgesel/schaft e.\/., in Kirgistan die Kirgistan- Hilfe Kirgistan e. V. eingerichtet wurde. Vorsitzende in der Hauptstadt Bishkek ist seit Anfang an unsere vertraute Aijana Ibraimova, die zusammen mit ihrer Mutter die Spendengelder gewissenhaft verteilt und dokumentiert. Zur Einsparung teurer
    Überweisungen geben wir die Spendengelder jeweils dem kirgisischen Honorarkon¬ sul Reinhold Krämmel mit, der das Land regelmäßig bereist. Da wiraußerdem alle unsere Reisen und Ausgaben für die Kirgistan-Hilfe selbst bezahlen,entstehen außer Porto für die Verwaltung der Spenden-Gelder praktisch keine Kosten.
    Unsere Transporte von medizinischem Equipment, Krankenhausbetten, Rollstühlen,
    Gehhilfen, medizinischem Verbrauchsmaterial, Kleidung und Schuhen sind, wie
    bereits berichtet, nach acht Jahren eingestellt worden, einerseits deshalb, weil die
    hohen Transportkosten nicht mehr gesponsert werden konnten, und die Kliniken
    andererseits inzwischen von größeren ausländischen Organisationen Hilfe erhalten.
    Die fünfzehn von uns in verschiedenen Regionen des Landes eingerichteten
    Zahnbehandlungsstationen sind in Betrieb und funktionieren. Allerdings wird an
    manchen Orten in Kirgistan inzwischen mit chinesischen Geräten behandelt, die, da
    sie u.a. auf Absauganlage und Amalgamabscheider verzichten, neu weniger als
    4000 $ kosten und damit fast günstiger zu beschaffen sind als aus Deutschland trans¬ portierte Gebrauchtgeräte. Zudem gibt es für das chinesische Equipment
    landessprachliche Bedienungsanleitungen und Service-Möglichkeiten.
    Mit diesem Bericht möchten wir uns bei allen Spendern, die mit ihren Zuwendungen unsere Hilfsprojekte unterstützt haben, herzlich bedanken. Angesichts der drin¬ gen¬ den Hilfe für die vielen Flüchtlinge in Deutschland müssen wir natürlich dafür Ver¬ ständ¬ nis haben, wenn sich Manche(r) in diesem Jahr hier engagiert. Trotzdem bitten wir Sie, wenn irgend möglich, unsere Arbeit weiter zu unterstützen. Gerade dort, wo die Zuwendungen sich als so erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe erweisen, sind unsere Spenden eine wichtige und sinnvolle Investition, damit die Leute ihr Leben in ihrem Heimatland Kirgistan fortführen und im eigenen sozialen Umfeld bleiben können.
    Am Montag, 16.November um 19 Uhr werden meine Frau und ich erneut überunse¬ re Projekte in Kirgistan berichten, mit ein paar Bildern der von uns unterstützten Bedürftigen und der Frauen im NUR-Haus.
    Die Veranstaltung findet wieder im Haus des Deutschen Ostens statt, Am Lilienberg 5, gegenüber dem Gasteig-Kulturzentrum, S-Bahnhof Rosenheimer Platz, Ausgang Scheiblinger Straße.
    Im Haus des Deutschen Ostens finden Sie uns im 2.Stock links am Gang-Ende im
    letzten Raum.
    Weitere Informationen, Bilder und Filme auf unserer Website

    www.kirgistan-hilfe.de

    Wenn Sie an diesem Abend verhindert sind, die Kirgistan-Hilfe aber unterstützen
    möchten, hier sind die Daten unseres Spendenkontos:
    Bayerische Ostgesellschaft -
    Stichwort Kirgistan-Hilfe
    IBAN DE14 7015 0000 0908 2302 20
    Dr.Hanns-W. und Karla Hey
    Kirgistan-Hilfe der Bayerischen Ostgesellschaft e.V.
    Riedweg 5
    82541 Münsing

  • Thema von carlos im Forum Global Oral Health

    FDI President Dr Patrick Hescot

    Creating the building blocks for oral health strategy is a question of meeting and discussing issues of concern with local dental associations. This was my aim in meetings in Lebanon and Senegal in early and mid-October. The first took me to Beirut on 8 October.

    There I had the opportunity to meet and exchange views with presidents from dental associations in Egypt, Kuwait, Lebanon, Morocco, Oman, Saudi Arabia, Sudan, Syria, Tunisia, United Arab Emirates and Yemen as well as from the Palestinian Dental Association and the Union of Palestinian Dentists in Lebanon.


    In particular, I was able to outline various areas where we might work together in the future to re-position the dentist and oral health at the heart of general health within the context of the WHO definition “Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity”.

    Notably, I enumerated the key areas where FDI can provide support, i.e. in setting up prevention programmes, targeting groups at risk (children, adolescents, adults, the elderly); developing quality assurance in the dental practice, in particular continuing education programmes; creating an advocacy programme to promote dental health and the role of the national dental association and the dentist; and undertaking population-wide communication through the development of World Oral Health Day.

    I am confident that this same group will find a way to pursue this dialogue, hopefully through an exploratory workshop in the first half of 2016..

    Consolidating the FDI Strategy for Africa
    Just over a week later I was in Dakar, Senegal, to for two days of meetings with Presidents from nine National Dental Associations; Benin, Botswana, Mali, Nigeria, Senegal, Tanzania, Togo, Uganda and Zimbabwe. It was an opportunity for participants to share experience and update each other on the status of national projects underway within the context of FDI’s Strategy for Africa and, where necessary, resolve outstanding issues.

    For my part, I informed the group about the services that FDI can provide in support of NDA activities to ensure their success. I stressed the importance on the quality of the project and better understanding the perspective of the project funder. They should not, I emphasized, hesitate to propose a pilot project where a full-scale project is not feasible. I also outlined plans to set up as soon as possible a second training session in Geneva, with a focus on communication, fundraising and advocacy.

    Our group also had the opportunity of meeting with the Senegal Minister of Health, Professor Awa Marie Coll Seck, in support of the school oral health prevention initiative by the Senegal National Dental Association, l’Association Nationale des Chirurgiens-Dentistes Sénégalais (A.N.C.D.S).

    These meetings, held alongside the International Dental Exhibition Africa (IDEA, 17 to 19 October 2015), demonstrate once again the commitment of FDI leadership and members to the African continent and the consolidation of our Federation’s strategy for NDA capacity-building.
    - See more at: http://www.fdiworldental.org/media/lette...h.DZ2xfzvE.dpuf

  • Childrens Aid Tanzania”Datum27.10.2015 12:07
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Childrens Aid Tanzania”
  • Childrens Aid Tanzania”Datum27.10.2015 12:06
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Childrens Aid Tanzania”

    Volunteering opportunities in the Kilimanjaro region Tanzania, assisting with education for orphans and serving community health needs - that's what Children's Aid Tanzania is all about.


    When you volunteer with us we offer a service to connect you with local children's charities and health centers all of whom work with children in Moshi, supporting education and health within local communities.


    If you volunteer with us you may select a charity from our list partner organizations or from a charity of your choice working within reach of our community in Moshi.

  • Childrens Aid Tanzania”Datum27.10.2015 12:06
    Thema von carlos im Forum Tansania

    Childrens Aid Tanzania” in Moshi ist eine gemeinnuetzige Organisation, die es seit 2006 gibt. Childrens Aid Tanzania hilft Kindern, die Ihre Eltern durch HIV oder andere schreckliche Schicksale verloren haben. Wenn Sie ein paar Minuten Zeit haben, wuerden wir uns freuen, wenn Sie unsere Webseite www.childrensaidtz.org besuchen wuerden.


    Hier finden Sie zahlreiche Projekte im Bereich Gesundheit. Hier werden Stellen in verschiedenen Krankenhaeusern angeboten, in denen Zahnaerzte immer dringend benoetigt werden.

    Wir haben aber auch soziale Projekte, in denen Unterstuetzung immer dringend gebraucht wird wie unser Kilimanjaro Orphanage Center oder verschiedene Frauenprojekte.


    Childrens Aid Tanzania hat auch eine eigene Unterkunft, das” Nyota Bed and Breakfast”. Mehr Informationen finden Sie ebenfalls auf unsere Homepage www.nyotabedandbreakfast.com.

    Unser Hostel ist leicht zu finden und liegt sehr zentral vom Stadtkern entfernt. Nur wenige Minuten Gehweg erreicht man lokale Restaurants, Bars, Internetcafes sowie das Zentrum von Moshi.


    Besteht Interesse an einer Safari in einen unser beruehmten Nationalparks oder auch an das Besteigen des Kilimanjaros, koennen wir das ebenfalls organisieren durch unser Tour-Unternehm Tin Tin Tours. Weitere Informationen finden Sie unter www.tintintours.com.



    +255 785 269 196+255 785 269 196
    Childrens Aid Tanzania
    Rengua Road
    Moshi
    www.childrensaidtz.org
    Call
    Send SMS
    Call from mobile
    Add to Skype
    You'll need Skype CreditFree via Skype

  • Volunteercamps 2016Datum27.10.2015 12:01
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Volunteercamps 2016

    or go to the campsite direct:

    http://volunteercamp.jimdo.com/

  • Volunteercamps 2016Datum27.10.2015 11:59
    Thema von carlos im Forum DIANO - Dental Interna...

    The new dates are just released

    please check for further information:

    http://dentalaid-network.tk/

  • Thema von carlos im Forum FDI Federation Dentair...

    FDI President Dr Patrick Hescot

    Creating the building blocks for oral health strategy is a question of meeting and discussing issues of concern with local dental associations. This was my aim in meetings in Lebanon and Senegal in early and mid-October. The first took me to Beirut on 8 October.

    There I had the opportunity to meet and exchange views with presidents from dental associations in Egypt, Kuwait, Lebanon, Morocco, Oman, Saudi Arabia, Sudan, Syria, Tunisia, United Arab Emirates and Yemen as well as from the Palestinian Dental Association and the Union of Palestinian Dentists in Lebanon.


    In particular, I was able to outline various areas where we might work together in the future to re-position the dentist and oral health at the heart of general health within the context of the WHO definition “Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity”.

    Notably, I enumerated the key areas where FDI can provide support, i.e. in setting up prevention programmes, targeting groups at risk (children, adolescents, adults, the elderly); developing quality assurance in the dental practice, in particular continuing education programmes; creating an advocacy programme to promote dental health and the role of the national dental association and the dentist; and undertaking population-wide communication through the development of World Oral Health Day.

    I am confident that this same group will find a way to pursue this dialogue, hopefully through an exploratory workshop in the first half of 2016..

    Consolidating the FDI Strategy for Africa
    Just over a week later I was in Dakar, Senegal, to for two days of meetings with Presidents from nine National Dental Associations; Benin, Botswana, Mali, Nigeria, Senegal, Tanzania, Togo, Uganda and Zimbabwe. It was an opportunity for participants to share experience and update each other on the status of national projects underway within the context of FDI’s Strategy for Africa and, where necessary, resolve outstanding issues.

    For my part, I informed the group about the services that FDI can provide in support of NDA activities to ensure their success. I stressed the importance on the quality of the project and better understanding the perspective of the project funder. They should not, I emphasized, hesitate to propose a pilot project where a full-scale project is not feasible. I also outlined plans to set up as soon as possible a second training session in Geneva, with a focus on communication, fundraising and advocacy.

    Our group also had the opportunity of meeting with the Senegal Minister of Health, Professor Awa Marie Coll Seck, in support of the school oral health prevention initiative by the Senegal National Dental Association, l’Association Nationale des Chirurgiens-Dentistes Sénégalais (A.N.C.D.S).

    These meetings, held alongside the International Dental Exhibition Africa (IDEA, 17 to 19 October 2015), demonstrate once again the commitment of FDI leadership and members to the African continent and the consolidation of our Federation’s strategy for NDA capacity-building.
    - See more at: http://www.fdiworldental.org/media/lette...h.DZ2xfzvE.dpuf

  • attached you find the document which is described here as a pdf

  • The following supplies and equipment are needed (all equipment must run on 220 current):
    1. Acrylic denture resin heat cure powder and liquid
    Monomer
    2. Acrylics for individual spoon
    3. Acrylic self-curing liquid monomer and powder
    pink color
    4. Adhesive for silicone-based dental impression
    mat’l--$20 + shipping
    5. Alcohol ($2 for one pint in Gabú)
    6. Alcohol lamp, stainless steel--$20 + shipping
    7. Aluminum oxide
    8. Amalgam
    9. Articulating papers
    10. Articulator
    11. Autoclave sterilization
    12. Burs for High speed handpiece, medium FG 1.6m
    13. Burs of tungsten steel. Lab burs tooth drill—
    $19.98
    14. Burs, carbide for hand piece and universal cutters
    15. Burs, 10 Pc set Silicone Rubber Diamond
    Polishing--$9.88 + shipping
    16. Carborundum wheels
    17. Complete set acrylic anterior & posterior denture
    teeth shade A3, large and medium, colors 65 and
    66--$7.45 each set + shipping (need various sets)
    18. Dappen
    19. Dental base plate wax, all season set, 5 lbs 245-
    1125—$44.95 + shipping
    20. Dental flask--$55 + shipping
    21. Dental impression trays--$28.99 + shipping
    22. Dental Kerr Impression Compound
    Thermoplastic Material--$34 + shipping
    23. Dental lab Hanau articulator semi adjustable
    24. Dental lab knife
    25. Dental lab mixing bowls
    26. Dental lab model former
    27. Dental lab parallel surveyor tools holder
    28. Dental lab plastic mixing spatula for impression
    mat’l, alginate 4cc, assorted--$6.65
    29. Dental lab vibrator--$68 + shipping
    30. Dental laboratory centrifugal casting machine
    31. Dental polishing lathe--$180 + shipping
    32. Dental polishing strips—narrow 2.5mm polyester
    fine/med grit one-side 100/box--$6.95
    33. Dental press compress two flask bronze 3 pieces
    34. Dental stainless steel wire 50g 0.5mm WB--$8.98
    35. 3.5x Dental surgical binocular
    36. Dental universal light cure composite kit shade
    A1, A2, A3, 43.5, B1--$51.50

  • ASPECTS OF THE PROJECT:
    A. Remodeling a room (about 9 ft. X 8 ft.). Two walls, at least, need to be modified to create windows that let in more light and to install good iron frames for security, to sustain the top of the wall, and screens to keep out insects. Florescent lights need to be installed, too. One or two sinks with running water would make the room adequate for training three to six laboratory technicians. The room Augusto used previously was very small, and six students were cramped around a small table all at the same time. This remodeling should be done before we return, if possible.
    B. Installing the solar panel ($400, plus installation)
    C. Furnishing the classroom: a desk for each student, chairs, shelves, and cupboards for supplies
    are needed.
    D. Mobility to visit small communities called “tabancas” and to give training in oral hygiene to those who live there.
    E. Other needs of the clinic in general
    1. A large-screen television for showing the “Jesus Film” in Fula, the first language of the majority of
    people in Gabú.
    2. A new copy of the “Jesus Film” in Fula

  • Thema von carlos im Forum Guinea-Bissau

    ANTECEDENTS: Guinea Bissau in West Africa is the poorest country in the world, according to some reports. The inhabitants of the eastern region of Gabú are primarily Muslim. There are several mesquites along with churches in the town. The law in Guinea Bissau which permits freedom of religion is respected there, unlike in other Muslim countries. If a woman converts to Christianity, for example, her husband may prohibit her from going to church, but she is not killed.
    The main form of transportation in Gabú is walking, but there are also bicycles, motorbikes, taxis, and even a few cars and pickups. The only paved road from the capital ends at Gabú. The climate is very hot and humid. From February to April the temperature reaches 110°F almost every day. In October, the daily high is about 99°F. The rainy season is from May to November, and it rains hard.
    Building material for houses ranges from bricks (the nicest) to woven mats, cardboard, and plastic. Most houses have a curtain rather than a door. Houses often have a porch with large woven mats enclosing them. People sleep in this porch area due to the heat. The nicer homes, made of brick have doors, an enclosed porch of brick in front, and usually a brick wall around the entire house. There is no electricity in most houses.
    Many people cook over wood stoves. The staple is rice with few vegetables or fruits. Fish and beef are sold in the market.
    In Gabú there is a YWAM (Youth With A Mission) base with six families, five of whom have children. Four single missionaries live there, as well. All are from Brazil and Guinea Bissau, save one single nurse from the U.S. The base has houses made of brick, with nice front porches. It has a generator, which produces electricity two hours in the morning and three hours at night. It also has well that distributes water to all the houses on the base and to the clinic. People from the community are welcome to come and fill water containers, too, at another well.
    The clinic on the base is open Monday through Friday and has six divisions: 1) wounds, 2) children who are malnourished, 3) laboratory for diagnosing malaria, 4) dental clinic for those who need dental extractions, 5) pharmacy, where some prescription medicines are sold, and now 6) the dental lab for making prosthesis.
    There is also a school on the base (K-12) with about 200 students.
    THE PROBLEM: The YWAM base has prayed for many years that the Lord would provide for a dental lab. Recently Missionary Augusto Pecho, having heard of the great necessity, went from the U.S. with his wife, Carolyn, and daughter, Chaska, to train dental technicians. He took teeth, wax, and other materials, some of which were donated and some of which he bought in order to work for two months. The family stayed from February to April 2015. Most of the equipment available on the base had been borrowed from a missionary dentist in a neighboring region who does not yet have a dental lab.
    Many people had had their teeth extracted, but most had not been able to have prosthesis made, as there are NO DENTAL TECHNICIANS IN THAT REGION. Word began to spread and people began to come, so that the trainees worked as apprentices, receiving instruction and practical experience at the same time. One patient was a former administrator of the local bank, who said he had been to three countries trying to get a good prosthesis, and that the one Augusto made was the best he had found. Another was the “king” (political leader) of the Fula people, a man of considerable influence. Both were satisfied with the prosthesis made for them.
    Now that Augusto and his family have left, two of the trainees, Pastor Fona and Rui, continue to make prosthesis. The report they sent indicates that they are working steadily, at a rate they can handle. They are using the manual Augusto left them, but they need a lot more instruction.
    Augusto was impressed by the necessity of the humble people who do not have any option to replace the pulled teeth with dental plates or bridges. He also noticed the lack of dental hygiene. He observed the possibility getting a good dental lab up and running if he and his family are there on site for an extended time. Because of all these factors, Augusto has purposed to return with his family in 2016, Lord willing, for a year or more, if necessary, to prepare the two men who are working, along with some others, and to supervise them until they can do well independently. He also hopes to help improve the health of the population by educating children and adults in Gabú and surrounding communities.
    The equipment and materials needed are listed below. There is NO PLACE TO BUY THESE THINGS in Guinea Bissau. The only way to get them is to bring in. Most have been brought from the U.S. and Brazil, and some have been purchased from neighboring Senegal at about three times what they would cost in the U.S. or Brazil. Purchasing things in Senegal involves traveling by land, purchasing a visa, then going by river to Dakar, a 12-hour trip one-way.
    If a large quantity were provided, then a container would be needed to transport them. Two missionary families have shipped containers, so we know it can be done, but we need more information and, of course, our Lord’s generous provision.

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