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  • Dodi Papase braucht ZahnärzteDatum01.05.2016 16:30
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Dodi Papase braucht Zahnärzte
  • Dodi Papase braucht ZahnärzteDatum01.05.2016 16:26
    Thema von carlos im Forum Ghana

    im mittleren Osten Ghanas, nahe der Grenze
    zu Togo, liegt Dodi Papase. Eine Kleinstadt
    mit ca. 6.000 Einwohnern, ländlich geprägt,
    von der Landflucht bedroht, denn ein Schäd-
    ling hat den ehemals florierenden Kakaoan-
    bau weitgehend zum Erliegen gebracht.
    Die Bevölkerung dort ist arm und häufig
    arbeitslos, lebt in einfachen Hütten und ist
    organisiert in traditionellen Clanstrukturen.
    In weitem Umkreis gibt es nur ein einziges
    medizinisches Versorgungszentrum. Selbst-
    hilfe, Aberglaube und Naturmedizin spielen

  • Thema von carlos im Forum Nepal

    Von wegen Ruhestand: Zahnarzt Dr. Klaus Prinz (70) war auch heuer wieder in Nepal, um in diesem armen Land von Zahnschmerzen geplagten Menschen zu helfen. Mit von der nunmehr dritten humanitären Partie: Allgemeinarzt Dr. Eckstein aus Dischingen, ein Anästhesist und ein Chirurg.
    Vermittelt wurde der dreiwöchige Einsatz von der Organisation German Rotary Volunteer Doctors. Einsatzort war wieder das Krankenhaus in Manthali im Bezirk Ramechap, etwa 80 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu. Die Aufgabe von Dr. Prinz bestand dort in der Behandlung von schwierigeren Fällen und in der Weiterbildung der Dental Assistents. Die meisten seiner Patienten aus dem Umkreis nahmen für den Weg zu ihm Tagesmärsche oder lange Busfahrten in Kauf. Hier sein Bericht:
    Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 18 US-Dollar. Geographisch liegt das Land auf dem Breitengrad wie Nordägypten. Es liegt zu Füssen der Gebirgskette des Himalayas und erstreckt sich in ost-westlicher Richtung über 800 km, von Norden nach Süden über 200 km. Der Süden liegt auf 60 m Meereshöhe, das Mittelland geht bis auf 3000 m, acht Berge im Norden gehen über 8000 m, der bekannteste darunter ist der Mount Everest. Durch diese Lage gibt es in Nepal alle Klima- und Vegetationszonen.

    Im Süden tropisches Klima, im Mittelland ist es gemäßigt und eisig in der Hochgebirgsregion. Nepal ist flächenmäßig halb so groß wie die Bundesrepublik bei 30 Mill. Einwohnern. Diese setzen sich zusammen aus über hundert Ethnien mit ebenso viel Sprachen und Dialekten, 80% sind Hindus, etwa 10% Buddhisten. Nur 1.5% der Staatsausgaben wird für die medizinische Versorgung aufgewendet. 25 Tsd. Menschen kommen auf einen Arzt (BRD 335), die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%, Erkrankungen in Folge von Mangelernährung und schlechten hygienischen Verhältnissen sind hoch.

    Dennoch ist die mittlere Lebenserwartung in den letzten zwanzig Jahren von 40 auf 62 Jahre gestiegen. Vermittelt wurde mir der Einsatz von GRVD (German Rotary Volunteer Doctors), eine humanitäre Organisation, die von Rotary Deutschland getragen wird. GRVD entsendet Ärzte/-innen und medizinische Fachkräfte hauptsächlich nach Ghana und Nepal, damit sie in medizinisch unterversorgten Gebieten helfen können. GRVD steht auch Nicht-Rotariern offen. Zusammen mit mir flogen der Allgemeinarzt Dr. Eckstein aus Dischingen, ein Anästhesist und ein Chirurg für 3 Wochen im November. Unser Einsatzort war, wie für mich schon vor zwei Jahren, Manthali im Bezirk Ramechap, etwa 80 km östlich von Kathmandu.

    Durch eine neue Straße hat sich die Wegstrecke fast halbiert, so daß wir nach 5 Stunden Fahrt am Einsatzort waren. Lediglich die noch nicht fertiggestellten Straßenabschnitte waren abenteuerlich steil und nah am Abhang auf sandig- steiniger Piste, was ein Geländefahrzeug erforderlich machte. In Manthali wurden wir herzlich im Tamakoshi Co-operative Hospital empfangen. Der Ort liegt auf 500 m Meereshöhe, hat etwa 5000 Einwohner und ist Einzugsgebiet für 100 000 Menschen. Die Temperatur betrug mittags um 25°, es war Zeit für die Reisernte.

    Das Krankenhaus wurde1986 mit Hilfe von „World Neighbors“ (USA), einer örtlichen Interessen-gemeinschaft (Tamakoshi Sewa Samiti) und der örtlichen Sparkasse gegründet. Aus einer einfachen Gesundheitsstation entwickelte es sich bis 2007 zu einem 15 Betten Krankenhaus. Neben der Bettenstation gibt es Untersuchungs- und Behandlungsräume für ambulante Patienten, eine Entbindungsstation, ein Zahnbehandlungsraum und einen Operationssaal.

    Es werden folgende Gesundheitsleistungen angeboten: 24 Stunden Notfallbereitschaft allgemeinärztliche Untersuchung und Behandlung Geburtshilfe Familienplanung Mutter und Kind Gesundheitsfürsorge Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche Zahnbehandlung Augenuntersuchungen Medikamente aus der krankenhauseigenen Apotheke In regelmäßigen Abständen werden sog. Camps durchgeführt, d.h. es kommt aus Kathmandu ein einheimisches Ärzteteam das in wenigen Tagen 50-70 Kataraktoperationen durchführt, ein Gynäkologenteam operiert Uterusvorfälle, die sehr häufig sind, da die Frauen oft mehr als fünf Kinder gebären. Ausländische Chirurgen, wie unser Team, operieren vorwiegend Leistenbrüche, Hämorrhoiden, Zysten, Hautgeschwülste und führen Sterilitätseingriffe durch.

    Ein großer Mangel ist, daß nur sporadisch ein Chirurg dem Krankenhaus zur Verfügung steht. So müssen Unfälle mit Knochenbrüchen auf dem sehr holperigen Weg nach Kathmandu verlegt werden. Eine schwangere Frau, bei der ein Kaiserschnitt erforderlich wird, stirbt, wenn sie nicht den Transport nach Kathmandu übersteht. Das Krankenhaus beschäftigt 25 Personen, darunter 2 einheimische Ärzte, 2 Medical Assistents (nichtakademische Ärzte die eine dreijährige Ausbildung haben), 4 Hebammen, einen Augenassistent, 2 Dental Assistent, Krankenschwestern und weitere Hilfskräfte. Der Haushalt des Krankenhauses wird laut Aussage des ärztlichen Leiters Dr. Suman inzwischen durch die Einnahmen gedeckt. Lediglich für Neuanschaffungen oder Erweiterungen ist man auf Spenden angewiesen.

    Dies ist auch erklärtes Ziel von GRVD: Hilfe zur Selbsthilfe. Meine Aufgabe als Zahnarzt bestand neben der Behandlung von schwierigeren Fällen in der Weiterbildung der Dental Assistents. Die Mundgesundheit der Bevölkerung im Ort ist recht ordentlich, so wurden auch zahnerhaltende Maßnahmen wie Füllungen erbracht. Die meisten Patienten kamen jedoch aus dem Umkreis mit Tagesmärschen oder langen Busfahrten. Diese Patienten kamen jedoch nur wegen Schmerzen und entsprechend war deren Zustand: abgefaulte Zähne und Abszesse. Untergebracht waren wir im Wohnheim der Genossenschaft, ca.70 m über dem Krankenhaus gelegen.

    Dies bedeutete im Lauf des Tages 350 – 400 Höhenmeter Fußmarsch. Die Betten bestanden aus einem harten Holzbrett, die sanitäre Einrichtung mit kalter Dusche war einfach. Anstatt Fensterglas gab es nur Fliegengitter. Die Wäsche mussten wir selber waschen. Zum Frühstück gab es Bohnen und harte Eier, zum Mittag- und Abendessen das Nationalgericht „Dhaal Bhaat“, Reis mit Linsensoße und Gemüse. Es schmeckte zwar, wurde aber bald sehr eintönig. Vor zwei Jahren hatte ich locker 5 kg abgenommen. Diesmal, etwas gewiefter, hatten wir Würste mitgebracht, um das Essen anzureichern. Diese schmeckten auch unseren nepalesischen Mitarbeitern.

    Der Aufenthalt war anstrengend und entbehrungsreich. Befriedigend jedoch war, daß ich meine berufliche Erfahrung sinnvoll einbringen konnte. Eine große Bereicherung ist die Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung. Trotz harter Lebensbedingungen waren sie stets liebenswürdig und freundlich. Die Umgebung mit den tiefzerklüfteten Tälern und den hoch terrassierten Reisfeldern ist grandios. Dank Firmenspenden konnte ich vielen Kindern mit Kugelschreibern, Luftballons und Zahnbürsten eine große Freude machen. Ihre strahlenden Gesichter sind Dank für manche Beschwernis dieser Reise.

  • Thema von carlos im Forum Cuba

    Más de 700 delegados de una veintena de naciones, de ellos 400 cubanos harán una puesta al día de los últimos adelantos en el campo de la estomatología, en un Congreso Internacional de esa especialidad que se extenderá hasta el viernes en la capital, informó AIN.

    Entre los países se encuentran México, España, Italia, Alemania, Argentina, y Estados Unidos, anunció el comité organizador de la cita que este lunes y martes sesionó en cursos pre congreso en la Escuela de Estomatología de la Universidad de La Habana, de referencia nacional en esa rama de la medicina.

    Los autores presentarán los resultados de sus investigaciones mediante mesas redondas, conferencias, temas libres y póster, entre otras modalidades, en el Palacio de Convenciones de La Habana y se aspira que el debate científico permita alcanzar mayores metas en la praxis y en la enseñanza universitaria de esta profesión, aspectos que deben redundar en el mejoramiento del estado de salud bucal de los pueblos.

    El Doctor en Ciencias Luis Soto Cantero, miembro del comité organizador del foro destacó a la AIN que las temáticas del evento versarán sobre la estética dental, implantología, prótesis, la Atención Primaria en Odontología, nuevas tecnologías y biomateriales en los tratamientos dentales, el papel de la Universidad y la práctica odontológica en la integración latinoamericana y el cáncer bucal: un problema de salud.

    En el contexto de este evento se desarrollarán el Simposio de la Sociedad Cubana de Periodontología, el III Simposio Internacional de Gerodontología, el III Encuentro Cuba- Alemania de Odontología, y la V Reunión del Grupo Latinoamericano de Aplicaciones e Investigaciones clínicas en Biomateriales.

    También incluye un Encuentro Iberolatinomericano de Estudiantes de Odontología, otro de la Academia Italiana de Implantoprótesis, la X Reunión de la Sociedad de Implantología Oral Latinoamericana, un Simposio sobre Atención Temprana a las malformaciones dento máxilo faciales, y el de la Sociedad Cubana de Cirugía Máxilo Facial, precisa la fuente.

    Asimismo, se realizará una feria expositiva en la cual una docena de firmas comerciales en el propio Palacio de Convenciones presentarán sus productos y equipos, y se desarrollarán también cursos, intracongreso y postcongreso que impartirán renombrados expertos nacionales y foráneos, enfatizó el científico.

    El foro está dedicado a celebrar el aniversario 115 de la Escuela de Odontología de la Universidad de La Habana, fundada el 19 de noviembre de 1900, concluyó el profesor de la Facultad de Estomatología de la Universidad de Ciencias Médicas de La Habana.

  • Zahnbehandlung mitten auf dem DorfplatzDatum25.04.2016 18:04
  • Zahnbehandlung mitten auf dem DorfplatzDatum25.04.2016 18:03
    Thema von carlos im Forum Brasilien

    Einmal ist nicht genug. Nach ihrem ehrenamtlichen Einsatz in Cabedelo haben sich die Zahnärztinnen Dr. Katja Thoma und Dr. Conny Sonnenberg zusammen mit Susanne Müller und Birgit Downar wieder auf den Weg nach Brasilien gemacht. Dieses Mal auf die Insel Boipeba und mit männlicher Unterstützung.

    Schon nach ihrem ersten Hilfseinsatz in der brasilianischen Provinz war für die vier Frauen aus Sindelfingen und Stuttgart klar: „Wir helfen wieder.“ Und so ging es dieses Mal, auch wieder im Namen der Aktionsgemeinschaft Zahnarzthilfe Brasilien (AZB), nach Boipeba. Auf der Insel südlich von Salvador leben 2000 Menschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Brasilien gibt es auf Boipeba wenigstens eine Zahnärztin, doch die ist auf Monate ausgebucht.

    Genau an den Orten, wo es keine Zahnmediziner gibt und wo sich die Menschen eine Behandlung auch nicht leisten können, setzt die Unterstützung der Zahnarzthilfe an. Vor 25 Jahren gründeten zwölf Zahnärzte in Baden-Baden die AZB. Über den ehrenamtlichen Verein werden die Hilfseinsätze in Brasilien, inzwischen aber auch in Afrika, koordiniert.

    Finanziert wird die Arbeit über Spenden, die Zahnärzte tragen ihre Reisekosten selbst. Seit Beginn des Engagements haben rund 300 Ärzteteams über 500 000 Patienten behandelt. Vor Ort unterstützt ein in Brasilien lebender deutscher Zahnarzt die Arbeit seiner Kollegen.

    Ein Hilfseinsatz im Ausland war für Katja Thoma und Conny Sonnenberg schon während des Studiums ein Traum. Und nach dem ersten Engagement vor über einem Jahr in der 50 000-Einwohner-Stadt Cabedelo machten sich die Zahnärztinnen wieder auf den Weg nach Brasilien. Und wieder zusammen mit der zahnmedizinischen Fachassistentin Susanne Müller aus der Sindelfinger Praxis von Dr. Thoma und der Zahntechnikerin und selbstständigen Fotografin Birgit Downar.

    Ein Mann hat sich in diesem Jahr unter das Frauen-Quartett gemischt. Katja Thoma und Birgit Downar haben ihren Vater, den Sindelfinger Zahnarzt Dr. Olaf Pommerencke, motiviert, mit auf die Reise zu gehen. Wie schon in Cabedelo konnte man jede helfende Hand brauchen. „Wir haben zwei Wochen volle Pulle gearbeitet“, sagt Katja Thoma. Unter erschwerten Arbeitsbedingungen. Es war heiß und die mobile Praxis ohne Klimaanlage stand mitten auf dem Dorfplatz.

  • Zahnarzteinsatz in Kambodscha Datum15.04.2016 10:39
    Thema von carlos im Forum Kambodscha

    Dr. med. dent., Dr. MU (Olom.) Frank Würfel berichtet von seinem Einsatz in Kambodscha in Form eines Tagebuchs


    http://www.zahnarztpraxis-dr-wuerfel.de/...hatagebuch.html

  • Thema von carlos im Forum Gambia

    Dr. med. dent., Dr. MU (Olom.) Frank Würfel berichtet von seinem Einsatz


    http://www.zahnarztpraxis-dr-wuerfel.de/...iatagebuch.html

  • Tagebuch eines KeniaeinsatzesDatum15.04.2016 10:36
    Thema von carlos im Forum Kenia

    Dr. med. dent., Dr. MU (Olom.) Frank Würfel berichtet von seinem Keniaeinsatz:

    http://www.zahnarztpraxis-dr-wuerfel.de/...iatagebuch.html

  • Hilfsprojekt in BolivienDatum10.04.2016 16:42
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Hilfsprojekt in Bolivien
  • Hilfsprojekt in BolivienDatum10.04.2016 16:41
    Thema von carlos im Forum Bolivien

    Der Andenstaat Bolivien zählt trotz verstärkter staatlicher Anstrengungen um wirtschaftlichen Aufschwung und sozialen Ausgleich immer noch zu den ärmsten Ländern Südamerikas und zeigt eine starke Ungleichverteilung des gesellschaftlichen Einkommens. Die Mehrheit der Bevölkerung, vor allem in den ländlichen Gebieten, lebt in Armut und hat keinen Zugang zum Gesundheitswesen. Gerade auch die zahnmedizinische Versorgung kommt zu kurz, wobei sich die Auswirkungen dessen bereits bei Kindern und Jugendlichen sehr deutlich zeigen. Um hier Abhilfe zu leisten, engagieren sich bereits seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätige Zahnärzte aus Deutschland, etwa im 2008 gegründeten Verein „dentists and friends - helping hands e.V.“. Dieser organisiert zusammen mit örtlichen Initiativen die Auslandseinsätze der Mediziner und Helfer. In Bolivien arbeitet der Verein mit der Stiftung „Hostelling International Bolivia“ zusammen und unterstützt damit das Projekt „Raton Perez“. Dieses Projekt finanziert Kindern und Jugendlichen Zahnarztbehandlungen und sorgt dafür, dass diese mit Zahnbürsten und Zahnpasta ausgestattet und fachgerecht über Zahnpflege aufgeklärt werden.

  • Dental aid mission in NamibiaDatum10.04.2016 13:59
    Thema von carlos im Forum Namibia

    ”Dental Safari“ in south-western Africa


    Namibia in the south-west of Africa is a popular travel destination for tourists wishing to go on safari, be it armed with a rifle or with a camera. With its diverse flora and species-rich fauna, the endless expanse of desert, savannah and scrublands, as well as rugged mountains and ravines, this sparsely populated country offers exactly what adventure-seeking visitors from all over the world appreciate most about Africa. But there are also those who focus their attention, beyond these attractions, towards something entirely different, and who make best use of their stay for the benefit of the local inhabitants. They include, for example, the dentists volunteering for aid missions to ensure that dental care is made available, especially in those regions where there is no – or only limited – provision being made by a state-run healthcare system.

    Given the major urban-rural divide, the increase in extreme poverty and growing social problems, large parts of the population have no access to medical services, and a nationwide healthcare network simply does not exist. To name but one example, the whole of the country with its 2.4 million inhabitants is served by just 120 dentists, almost half of which have their practice in the capital Windhoek. Whereas wealthy patients in the few urban conglomerations are offered high-quality dental treatments, the rural and difficult-to-access areas lack adequate dental care. Those in need either have no local points of contact or are not able to afford even the bare necessities when it comes to treatment. The teeth of those affected are mostly in a correspondingly poor state. Help is thus needed – and comes in the shape of aid workers from abroad.
    DWLF on duty in Namibia since 2012

    Founded in 2004 and meanwhile providing services in nine countries worldwide, the German charity ”Zahnärzte ohne Grenzen“ (Dentists Without Limits Foundation, DWLF) has been organising aid missions to Namibia since 2012. Since then, and true to its motto ”Manpower is more important than Moneypower“, it has sent several groups of dental professionals both to the north and to the south of the country. Their tasks for the usually two to three weeks of their stay are clearly defined: to provide basic dental care free of charge to those in need, as well as dental health and dental hygiene education at village schools, and to carry out fluoridation treatment. The charitable foundation works in close cooperation with the Namibian Ministry of Health and Social Services, and with the local authorities. Whereas at first, the relief workers from DWLF only looked after Grootfontein and the surrounding area in the Northern region of Otjozondjupa, they have also been working in Bethany and in the area surrounding Ketmanshoop in the southern region of Karas since 2013. Both in Grootfontein and in Bethany, permanent dental stations have been established at local hospitals.

    For their work in the surrounding outreach areas, the teams of relief workers use mobile treatment units which are transported by off-road pickup trucks to the respective locations where they are set up for a few days. This is hard work, alongside the actual tasks of the aid mission, which usually focus on patients who have never before been seen by a dentist as it was not possible for them. Conservative treatment may be the main focus, but the relief workers often reach their limits, as they frequently diagnose deeply destroyed teeth, which leave them with no option but to extract. A further problem that many patients have is that of malaligned teeth, which would really need to be treated urgently by an orthodontist. In addition, the quality of the water in some areas results in the teeth of many patients being affected by pronounced fluorosis. Due to the immense demand for treatment, DWLF is looking to increase its activities in Namibia during the anniversary year 2014.
    Outreach service travelling in mobile dental station

    One relief team working in the north of the country in July / August 2013 using material donated by VOCO was also confronted with the particular challenges of a dental aid mission in Namibia. Dr. Anne Kempf (from Dettingen), Dr. Isabel Maier (from Illertissen), Dr. Christian Krawitz (from Bremen) and dental assistant Bianca Roth (from Neu-Ulm) started their assignment at the Grootfontein State Hospital and found themselves faced with a true rush of patients on their very first day. With treatment in progress at the local hospital, preparations for the first mobile mission to the backcountry were made, which would lead the aid workers to the Berg Aukas primary school, where mainly pupils from the people of the San are taught. The German dentists found considerable need for treatment amongst their patients there. The diagnosis for almost all of the children included caries-ridden six-year molars, which often left no option other than extraction. Due to the large crowds of patients and the extent of the need for treatment, it was agreed to come back for a further visit the next week. The first step was again an assignment at Grootfontein State Hospital, where the necessary provisions and equipment were also collected for the new outreach visit. The second Berg Aukas mission was just as successful as the previous treatment day they had spent there.

    Next stop of the dental safari was St. Isidor Primary School at Maria Bronn near Grootfontein. Thanks to the active support from the school’s director and teaching staff it was possible to examine and treat all first-year pupils. ”What was remarkable here was how patiently many of these children endured even long treatment sessions. Treating up to four teeth in one go was usually no problem at all“, Dr. Christian Krawitz reports about his brave patients in Africa. The last backcountry assignment led the team to a small school called ”New Hope“, approximately 150 kilometers east of Grootfontein and in close proximity to the land of the Bushmen. All 80 pupils here had to go through a check-up, which found that the children’s teeth on the whole were in noticeably better condition than those of the patients treated previously. This is largely due to the fact that simple means are used under the teachers‘ supervision to provide good dental hygiene for these pupils. ”During the breaks, children of all age groups can be seen regularly frequenting the tap to clean their teeth. This is reflected in the good teeth almost all of these children have“, notes Dr. Christian Krawitz.

    For the time being, it is unlikely that nationwide dental care will be made available equally to all sections of the population of Namibia, particularly as this is additionally complicated by some characteristics of the country. ”On the one hand, this is due to the size and low population density of this country. On the other hand, it requires academic training in dentistry, which to date cannot be offered. In addition, the increasing influence of civilisation on nutritional issues will continue to make the problems and tasks in regard to prevention of dental disease and provision of dental care very demanding“, explains Dr. Anne Kempf. The teams of the DWLF will continue to be faced with the particular challenges of this country, but will thus also be given the chance to experience and develop a completely new perspective with regard to their work and the appreciation given to it by the local patients.

  • haiticare.de/Datum06.04.2016 21:06
    Thema von carlos im Forum Haiti

    http://haiticare.de/

    Die Gründer des kleinen Vereins sind Haiti seit 1985 verbunden. Seit 1989 helfen Barbara und Michael Kaasch privat. HaitiCare e.V. besteht offiziell seit 1992 und blickt auf eine langjährige, ehrenamtliche Erfahrung im Land zurück! Darauf dürfen wir stolz sein!

  • Thema von carlos im Forum Haiti

    Von: Laura Beemelmanns

    Stolberg. Als Hubert Nadenow einmal im Wartezimmer der Zahnarztpraxis von Christina Håkansson in Stolberg saß, und darauf wartete aufgerufen zu werden, schaute er sich dort ein bisschen um. Sein Blick fiel auf diesen Aushang an der Pinnwand.
    https://www.aachener-zeitung.de/lokales/...haiti-1.1332136

  • Hilfseinsatz in KeniaDatum03.04.2016 00:43
    Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Zahnbehandlung unter freiem Himmel: Der Honnefer Christoph Herzog hatte nach seinem Studium der Zahnmedizin an der Universität in Bonn eine neue Herausforderung gesucht und sie in Afrika gefunden.

    In Kenia, in Nyabondo im Westen des Landes, arbeitete er in Begleitung zweier erfahrener Zahnärzte für Projekte von Dentists for Africa. Zwei seiner Kommilitoninnen hatten von ihren Einsätzen für die Hilfsorganisation berichtet und ihn „angesteckt“.

    Nun berichtet Christoph Herzog dem GA: „Der Einsatz in Kenia hat mich in beruflicher Hinsicht sehr bereichert. Auch wenn die Arbeitsbedingungen ganz andere sind als in unserer Bonner Zahnklinik.“

    „Not macht erfinderisch“ und „back to the roots“ seien Grundsätze der Arbeit gewesen. „Wir haben viele Methoden gefunden, wie man auch ohne optimale Voraussetzungen gute Ergebnisse schaffen kann. Besonders hilfreich waren dabei die Tipps unserer kenianischen Kollegen.“

    Herzog wohnte in Nyabondo in einem Gästehaus auf dem Gelände des St. Joseph Hospitals, in dem sich eine der Zahnstationen befindet. Herzog und seine Kollegen untersuchten auch Kinder direkt an Schulen, unterrichteten sie in Zahnpflege und schenkten ihnen Zahnbürsten.

    Bei den mobilen Einsätzen in der näheren ländlichen Umgebung wurde die Behandlung unter den freien Himmel verlegt. Der Andrang sei groß gewesen: Zum Zahnarzt geht die arme Bevölkerung erst, wenn die Schmerzen unerträglich sind.

    Viele können sich weder eine Behandlung noch die Fahrt zur Zahnstation leisten. So hatten die Dentists for Africa 208 Patienten an einem Tag. Fasziniert habe ihn die große Lebensfreude der Bevölkerung, trotz vieler Probleme wie Armut und einer hoher HIV-Rate, so Christoph Herzog.

    Die Hilfsorganisation Dentists for Africa hat bis heute 13 Zahnstationen in Kenia aufgebaut und betreut daneben soziale Projekte wie die Schul- und Berufsausbildung von Waisenkindern.

    Weitere Informationen unter www.dentists-for-africa.org (Alexander Hertel)

  • Buxtehuder Zahnärzte im Afrika-EinsatzDatum03.04.2016 00:36
    Thema von carlos im Forum Gambia

    Bereits zum fünften Mal waren der Buxtehuder Zahnarzt Dr. Martin Christiansen und seine Kollegin Dr. Henrike Rolf in Gambia.

    Eigentlich war dieser Einsatz in Gambia schon viel früher geplant, doch wegen der Ebola-Gefahr setzten die beiden Buxtehuder Zahnärzte ihre Afrika-Hilfe zwei Jahre aus. „Dabei hat es in Gambia bisher keinen Ebola-Fall gegeben“, sagt Martin Christiansen jetzt.

    Die Folgen für ihre Klinik in Serrekunda, einer Industriestadt mit 400 000 Einwohnern in Gambi waren aber gewaltig: Während in der Vergangenheit jährlich immer 18 bis 20 Ärzte regelmäßig aus Deutschland anreisten sind es jetzt nach den Ebola-Ängsten nur noch vier Zahnmediziner, die in die Klinik nach Afrika reisen

    Achtzehn Tage arbeiteten die beiden Buxtehuder Mediziner gemeinsam mit ihrer Praxis-Managerin Nadine Chales de Beaulieu in dem kleinen Krankenhaus, das der Arbeiter Samariter Bund (ASB) unter deutscher Leitung in Gambia betreibt. 80 bis 100 Patienten wurden täglich in der Zahnmedizin behandelt.

  • DWLF auf den Kapverdischen InselnDatum03.04.2016 00:34
    Thema von carlos im Forum Zahnärzte ohne Grenzen

    Der Zahnarzt Johannes Bivort war für die Organisation im Gesundheitszentrum Praia auf den Kapverdischen Inseln eingesetzt. Das deutsche Team behandelt dort große und kleine Patienten für die der Gang zum Zahnarzt unerschwinglich ist. Die Mentalität und Freundlichkeit der Einwohner beeindruckten den Furtwanger sehr.
    Bild: alimyakubov – Fotolia/Privat

    Seine Furtwanger Praxis tauschte Zahnarzt Johannes Bivort für zwei Wochen Arbeit im Gesundheitszentrum Praia ein, der Hauptstadt der Kapverdischen Inseln. Bivort hatte sich für einen Einsatz der Zahnärzte ohne Grenzen (Dentists without Limits Foundation, Sitz Nürnberg, DWLF) zur Verfügung gestellt.

    Den Inselstaat zwischen den Kanaren und der Küste des Senegal kannte er bereits als Urlaubsziel. Die ehrenamtliche Zahnarztarbeit war ein echtes Abenteuer, betont Bivort im Rückblick auf eine stressige, aber erfüllte Zeit.

    Morgens um acht war das Wartezimmer bereits rappelvoll. Die Patienten warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Da waren Karies oder Entzündungen zu behandeln, und abgebrochene Zähne zu reparieren. So mancher Zahn war nicht mehr zu retten, musste gezogen werden, was in vielen Fällen mit schwierigen Eingriffen verbunden war. 30 bis 40 Patienten waren täglich zu behandeln.

    Das Team von Zahnärzte ohne Grenzen bestand aus drei Zahnärzten und zwei Zahnarzt-Helferinnen. Hinzu kam Senhora Elisabeth, eine einheimische Zahnärztin, die auch übersetzte. Amtssprache ist portugiesisch, daneben wird noch die einheimische Sprache Kreol verwendet. Johannes Bivort hatte sich vor seiner Reise portugiesische Sprachkenntnisse angeeignet.

    Die Regierung unterstützt das Engagement von Zahnärzte ohne Grenzen, kaufte mobile Behandlungseinheiten und Instrumente, stellte Räumlichkeiten in den Gesundheitszentren zur Verfügung. Die Gerätschaften aus chinesischer Produktion hatten freilich ihre Tücken, berichtet Johannes Bivort. Immer wieder mussten Störungen und technische Probleme behoben werden.

    Mitgebracht hatten die Zahnärzte „kofferweise gespendetes Material, Spritzen und Medikamente“. Die Patienten waren angenehm überrascht, dass so manche Behandlung Dank der Betäubungsspritzen schmerzlos ablief. Der gute Ruf des deutschen Teams verbreitete sich rasch, was daran abzulesen war, dass auch Schwestern und Pfleger des Zentrums auf dem Stuhl Platz nahmen.

    Die Palette der Patienten reichte von Kindern bis zu Insassen der örtlichen Strafanstalt. Die Kinder wurden für ihre Tapferkeit mit kleinen Geschenken belohnt wie Zahnspiegel, Zahnbürsten und Zahnpasta. Einen Tag lang wurde eine Schule besucht, um die Kinder mit der richtigen Zahnpflege vertraut zu machen.

    Jeweils zwei Wochen im Monat ist ein deutsches Team vor Ort. „Ich würde sofort wieder hinfliegen“, zeigt sich Johannes Bivort von seinem Einsatz sehr angetan. „Die Menschen sind freundlich, aufgeschlossen, dankbar, wenn ihnen geholfen wird.“ Er hat Freunde auf den Kapverden gefunden, der Kontakt zu dem Inselstaat wird nicht abreißen.

    Das Land
    Die Kapverden sind ein selbständiger Staat, dessen Kultur stark von der portugiesischen Kolonialzeit geprägt ist. Das Land hat nur knapp eine halbe Million Einwohner, von denen 54 Prozent jünger als 25 Jahre sind. Mangels Industrie und Bodenschätzen ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Kapverden. Staatliche Gesundheitszentren sichern die kostenlose Grundversorgung. Zahnärztliche Leistungen gehören jedoch nicht dazu, die müssen die Patienten selbst bezahlen. Der Gang zu einem der wenigen Zahnärzte ist für die meisten Menschen jedoch schlicht nicht bezahlbar.

  • Thema von carlos im Forum Kapverden, Kapverdisch...

    Kapverdischen Inseln

    Der Zahnarzt Johannes Bivort war für die Organisation im Gesundheitszentrum Praia auf den Kapverdischen Inseln eingesetzt. Das deutsche Team behandelt dort große und kleine Patienten für die der Gang zum Zahnarzt unerschwinglich ist. Die Mentalität und Freundlichkeit der Einwohner beeindruckten den Furtwanger sehr.
    Bild: alimyakubov – Fotolia/Privat

    Seine Furtwanger Praxis tauschte Zahnarzt Johannes Bivort für zwei Wochen Arbeit im Gesundheitszentrum Praia ein, der Hauptstadt der Kapverdischen Inseln. Bivort hatte sich für einen Einsatz der Zahnärzte ohne Grenzen (Dentists without Limits Foundation, Sitz Nürnberg, DWLF) zur Verfügung gestellt.

    Den Inselstaat zwischen den Kanaren und der Küste des Senegal kannte er bereits als Urlaubsziel. Die ehrenamtliche Zahnarztarbeit war ein echtes Abenteuer, betont Bivort im Rückblick auf eine stressige, aber erfüllte Zeit.

    Morgens um acht war das Wartezimmer bereits rappelvoll. Die Patienten warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Da waren Karies oder Entzündungen zu behandeln, und abgebrochene Zähne zu reparieren. So mancher Zahn war nicht mehr zu retten, musste gezogen werden, was in vielen Fällen mit schwierigen Eingriffen verbunden war. 30 bis 40 Patienten waren täglich zu behandeln.

    Das Team von Zahnärzte ohne Grenzen bestand aus drei Zahnärzten und zwei Zahnarzt-Helferinnen. Hinzu kam Senhora Elisabeth, eine einheimische Zahnärztin, die auch übersetzte. Amtssprache ist portugiesisch, daneben wird noch die einheimische Sprache Kreol verwendet. Johannes Bivort hatte sich vor seiner Reise portugiesische Sprachkenntnisse angeeignet.

    Die Regierung unterstützt das Engagement von Zahnärzte ohne Grenzen, kaufte mobile Behandlungseinheiten und Instrumente, stellte Räumlichkeiten in den Gesundheitszentren zur Verfügung. Die Gerätschaften aus chinesischer Produktion hatten freilich ihre Tücken, berichtet Johannes Bivort. Immer wieder mussten Störungen und technische Probleme behoben werden.

    Mitgebracht hatten die Zahnärzte „kofferweise gespendetes Material, Spritzen und Medikamente“. Die Patienten waren angenehm überrascht, dass so manche Behandlung Dank der Betäubungsspritzen schmerzlos ablief. Der gute Ruf des deutschen Teams verbreitete sich rasch, was daran abzulesen war, dass auch Schwestern und Pfleger des Zentrums auf dem Stuhl Platz nahmen.

    Die Palette der Patienten reichte von Kindern bis zu Insassen der örtlichen Strafanstalt. Die Kinder wurden für ihre Tapferkeit mit kleinen Geschenken belohnt wie Zahnspiegel, Zahnbürsten und Zahnpasta. Einen Tag lang wurde eine Schule besucht, um die Kinder mit der richtigen Zahnpflege vertraut zu machen.

    Jeweils zwei Wochen im Monat ist ein deutsches Team vor Ort. „Ich würde sofort wieder hinfliegen“, zeigt sich Johannes Bivort von seinem Einsatz sehr angetan. „Die Menschen sind freundlich, aufgeschlossen, dankbar, wenn ihnen geholfen wird.“ Er hat Freunde auf den Kapverden gefunden, der Kontakt zu dem Inselstaat wird nicht abreißen.

    Das Land
    Die Kapverden sind ein selbständiger Staat, dessen Kultur stark von der portugiesischen Kolonialzeit geprägt ist. Das Land hat nur knapp eine halbe Million Einwohner, von denen 54 Prozent jünger als 25 Jahre sind. Mangels Industrie und Bodenschätzen ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Kapverden. Staatliche Gesundheitszentren sichern die kostenlose Grundversorgung. Zahnärztliche Leistungen gehören jedoch nicht dazu, die müssen die Patienten selbst bezahlen. Der Gang zu einem der wenigen Zahnärzte ist für die meisten Menschen jedoch schlicht nicht bezahlbar.

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