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  • auf nach Tonga!Datum15.06.2016 22:58
    Foren-Beitrag von carlos im Thema auf nach Tonga!
  • auf nach Tonga!Datum15.06.2016 22:57
    Thema von carlos im Forum Tonga

    Wieso gerade Tonga?

    Diese Frage wurde uns schon vor der Reise des Öfteren gestellt, dabei handelt es sich entgegen der Annahmen vieler, (doch) nicht um ein armes, gefährliches Land in Afrika, sondern um eine Insel in der Südsee, auf der Captain Cook einst die freundlichsten Leute traf und ihr demnach den Namen „The Friendly Island“ gab.

    Natürlich war die Neugier groß, wie es wohl am anderen Ende der Welt (im Paradies?) aussehe, wo¬bei uns auch die Tatsache (gemäß alter Famulaturberichte) überzeugte, absolut eigenständig behan¬deln zu dürfen und auf viele (!) wartende Patienten zu treffen.


    Reiseplanung und Vorbereitungen

    Ursprünglich wollten wir unser Projekt schon im Sommer 2008 starten und bewarben uns ein Jahr im Voraus per Post, Fax und eMail an den Kliniken auf Samoa, Tonga und den Cook Islands, die aber alle unbeantwortet blieben, bis von Tonga ein halbes Jahr später per eMail eine Absage eintraf (leider wurde unser Fax unter einem Aktenstapel „vergessen“ und tauchte erst so spät wieder auf…).

    Somit war zumindest für Tonga der eMail-Kontakt geschaffen und die Anfrage nach einer Famulatur im Winter 2009 wurde sofort positiv beantwortet. Dennoch wollten wir unser Glück auch nochmals mit Samoa und den Cook Islands versuchen, erfuhren aber telefonisch, dass Samoa zur Zeit keine Stu¬denten annimmt („no supervision!“) und von den Cook Islands traf sogar eine Zusage per eMail ein, wobei wir uns schon für Tonga entschieden hatten.

    Um Euch den Aufwand zu ersparen, hier die „heißen“ eMail-Kontakte für Bewerbungen:

    TONGA: afakakovikaetau@health.gov.to

    (= Dr. ‘Amanaki Fakakovikaetau; principal dental officer)

    COOK ISLANDS: m.pierre@health.gov.ck

    (= Dr. Miriama Pierre; director of dental services)

    Unsere Flüge buchten wir online über www.airnz.com, für Spenden wendeten wir uns an die verschie¬densten Firmen und die praktischsten Tipps für die Reise lasen wir im Lonely Planet „Samoan Islands and Tonga“ nach. Hieraus und aus früheren Famulaturberichten erfuhren wir auch von Toni’s Guesthouse (http://www.geocities.com/tmatthias2000/), das wir selbst nur bestens empfehlen können. Es liegt 15-20 Minuten zu Fuß von der Klinik entfernt, gilt als preisgünstigstes Gästehaus und gerade das gelbe Haus (20 TOP pro Person pro Nacht, entsprach 7 EUR) ist bei Medizin- und Zahnmedizin¬studenten sehr beliebt. Wir fragten im Voraus per eMail (tonigh2@yahoo.co.uk) für eine ungewisse Zahl an Nächten an und nahmen auch Toni’s Flughafen-Shuttle (10 TOP p.P.) in Anspruch, was sich gelohnt hat.

    Besonderer Dank für die großzügige Unterstützung an Spendenmaterialien geht an:

    3M ESPE, Coltène Whaledent, Dentinox, Gebr. Brasseler, Hager & Meisinger, Harvard, Henry Schein, Heraeus Kulzer, Hu-Friedy, Jean Bausch, Kettenbach, Keutzler-Kaschner, Lege artis, Ratiopharm, Transcoject, Voco.

    Vor Ort… endlich angekommen!

    Bei strömendem Regen kamen wir in Nuku’alofa, der Hauptstadt Tongas an und erreichten nach einer ca. 45-minütigen Fahrt Toni’s Guesthouse.

    Noch am selben Tag stellten wir uns im Vaiola Hospital vor, wo Dr. ’Amanaki recht überrascht war, dass wir nach solch einem langen Flug schon am nächsten Tag mit der Arbeit beginnen wollten. Nach einem kurzen Rundgang bot er uns an, auch andere Kliniken auf Nachbarinseln zu besuchen, was wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten.

    Im Laufe der nächsten Tage trafen noch sechs weitere Famulanten (alle aus Deutschland!) ein; glück¬licherweise sind die Zeiten vorbei, in denen die Klinik über 20 Studenten zuließ, die sich dann ihre Be¬handlungszeiten untereinander aufteilen mussten.

    Die Arbeit am Vaiola Hospital

    Eigentlich wurde man ins kalte Wasser geworfen, nachdem einem einer der sechs Behandlungsstühle zugewiesen und auf den Stapel der Patientenkarte gezeigt wurde; dass man definitiv selbstständig ar¬beiten durfte und es recht hektisch zuging, merkte man schnell. Wenn das selbstständige Arbeiten al¬lerdings unsere Kompetenz überforderte, konnte man sich Hilfe suchend an das Klinik-Personal wen¬den.

    Nachdem wir uns etwas eingearbeitet hatten, fiel uns vieles leichter. Vorwiegend standen Extraktio¬nen, aber auch Trepanationen und Füllungen auf dem Behandlungsplan, wobei es meist keine Ab¬saugung gab, was beispielsweise das Legen einer Kunststofffüllung sehr erschwerte.

    Ein „school team“ besucht täglich mit einem Klein¬bus Schulen und Kindergärten zum gemeinsamen Zähneputzen; für manche Schulen bleibt dies die einzige Mundhygiene für eine ganze Woche. Trau¬rig ist auch, dass das Team sämtliche als Spen¬den erhaltene Zahnbürsten an die Kinder verkauft statt verschenkt, so dass man sich erstmal ein Bild von der Situation machen sollte, bevor man seine eigenen Spenden auspackt.

    Außerdem kursieren die Gerüchte, dass die ande¬ren Kliniken vom Vaiola Hospital mitversorgt wer¬den, was aber laut Aussagen der Zahnärzte der anderen Kliniken nur selten funktioniert, so dass wir dazu raten, nicht gleich alle Spenden dem Vai¬ola Hospital zu überlassen, sondern jeder Klinik etwas mitzubringen; die freuen sich auf jeden Fall.

    Eine „mobile Einheit“ (in einem Wohnwagen) ist für das einstige „pits and fissures“-Programm vorhan¬den aber momentan wegen Personalmangels nicht in Betrieb.

    Freitags stehen MKG-Operationen mit Dr. ’Amanaki auf dem Programm. Entgegen unseren Erwartungen handelt es sich um einen recht modernen, hygienischen OP-Saal im neuen Gebäudetrackt.

    Tongatapu

    Die Hauptinsel mit den meisten Einwohnern Tongas gibt zwar nicht gerade das Bild einer typischen Südseeinsel ab, aber gerade, wenn man die anderen Inseln besucht, weiß man das Leben und die Möglichkeiten dort zu schätzen.

    Für einen ersten Überblick und das Besuchen einiger Sehenswürdigkeiten ist Toni’s Island Tour empfehlenswert; außerdem würden wir immer wieder die Möglichkeit wahrnehmen, auch Zahnkliniken der Nachbarinseln kennen zu lernen, die wir im Folgenden vorstellen:

    ’Eua

    'Eua ist die ursprünglichste und urigste Insel Tongas, die von ihrer Landschaft an Irland erinnert und vor allem Wanderer begeistert.

    An der dortigen Klinik wird mit fünf bis zehn Patienten pro Tag gerechnet, wobei der ansässige Zahn¬arzt (Peni) die Wartezeiten dazwischen gut mit praktischen Tipps zu überbrücken weiß. Diese Klinik wird nur selten von Famulanten besucht, so dass Peni besonders engagiert erschien.

    Wir nahmen vom Hafen Nuku’alofas das Boot (zweistündige Fahrt; 25 TOP p.P.); alternativ gelangt man via Flugzeug nach ’Eua und erlebt mit acht Minuten einen der kürzesten Flüge.

    Zu empfehlen: Taina’s Guesthouse.

    Vava’u

    Von der 24-stündigen Fährfahrt mit dem in die Jahre gekommenen, unzuverlässigen Rheindampfer „Olovaha“ wurde uns schnell abgeraten, so dass wir unseren Flug mit „Chatham’s Pacific“ über das „Air New Zealand Travel Center“ buchten; die besten Preise erhält man meist, wenn dies eher als zehn Tage im Voraus vonstatten geht.

    Vor Ort sind zwei Zahnärzte, wobei einer allein (Afa) für die viel zu vielen Patienten zuständig ist, die demnach zum Teil schon morgens wieder heimgeschickt werden. Salote, die zweite Zahnärztin auf Vava’u besucht Schulen und Kindergärten.

    Afa freut sich stets sehr über die Unterstützung von Famulanten und ist auch sehr hilfsbereit. Es ste¬hen zwei Behandlungsstühle zur Verfügung; für uns die einzigen Tongas, die nach jedem Patienten desinfiziert wurden.

    Übernachtungsmöglichkeiten bieten „Backpackers“ sowie „Portwine’s Guesthouse“. Wir folgten dem Rat australischer Medizinstudenten, einfach mal bei den Nonnen des St. Joseph’s Cathedral nachzu¬fragen und kamen tatsächlich bei ihnen im oberen Stockwerk mit „one-million-dollar-view“ unter.

    Ha’apai

    Schon vorab war uns der Ruf bekannt, dass es dort mehr Wildschweine, -kühe, -pferde, -hühner, -hunde als Menschen gebe, was sich natürlich bestätigte.

    Aufgrund eines Erdbebens vor zwei Jahren zeigt sich die Zahnklinik allerdings recht neu und renoviert, wobei die tägliche Patientenzahl dort auch ca. zehn nicht überschreitet. Somit ließ es die Zeit der dort ansässigen Zahnärztin (Louisa) zu, uns an einem Nachmittag den schönsten Strand der Insel (Sandy Beach) zu zeigen.

    Eine wirkliche Unterkunftsempfehlungen können wir nicht aussprechen; wir nächtigten in „Evaloni’s Guesthouse“.

    Must-Do: Uoleva, eine „einsame Insel“, ca. 15 Minuten Bootsfahrt von Ha’apais Hauptinsel entfernt (bei Ebbe kann man auch laufen; ca. 500 Meter), auf der man fast einzigartig auf Tonga das wirkliche Südseeparadies genießen kann! Es wohnen lediglich fünf Personen auf der Insel, nämlich die Besitzer der drei dortigen Resorts. Wir empfehlen Taiana’s Place.

    FAZIT: Wir können eine Famulatur auf Tonga nur weiterempfehlen!

  • Wieso gerade Tonga?Datum15.06.2016 22:57
    Thema von carlos im Forum Cook Inseln

    Diese Frage wurde uns schon vor der Reise des Öfteren gestellt, dabei handelt es sich entgegen der Annahmen vieler, (doch) nicht um ein armes, gefährliches Land in Afrika, sondern um eine Insel in der Südsee, auf der Captain Cook einst die freundlichsten Leute traf und ihr demnach den Namen „The Friendly Island“ gab.

    Natürlich war die Neugier groß, wie es wohl am anderen Ende der Welt (im Paradies?) aussehe, wo¬bei uns auch die Tatsache (gemäß alter Famulaturberichte) überzeugte, absolut eigenständig behan¬deln zu dürfen und auf viele (!) wartende Patienten zu treffen.



    Reiseplanung und Vorbereitungen

    Ursprünglich wollten wir unser Projekt schon im Sommer 2008 starten und bewarben uns ein Jahr im Voraus per Post, Fax und eMail an den Kliniken auf Samoa, Tonga und den Cook Islands, die aber alle unbeantwortet blieben, bis von Tonga ein halbes Jahr später per eMail eine Absage eintraf (leider wurde unser Fax unter einem Aktenstapel „vergessen“ und tauchte erst so spät wieder auf…).

    Somit war zumindest für Tonga der eMail-Kontakt geschaffen und die Anfrage nach einer Famulatur im Winter 2009 wurde sofort positiv beantwortet. Dennoch wollten wir unser Glück auch nochmals mit Samoa und den Cook Islands versuchen, erfuhren aber telefonisch, dass Samoa zur Zeit keine Stu¬denten annimmt („no supervision!“) und von den Cook Islands traf sogar eine Zusage per eMail ein, wobei wir uns schon für Tonga entschieden hatten.

    Um Euch den Aufwand zu ersparen, hier die „heißen“ eMail-Kontakte für Bewerbungen:

    TONGA: afakakovikaetau@health.gov.to

    (= Dr. ‘Amanaki Fakakovikaetau; principal dental officer)

    COOK ISLANDS: m.pierre@health.gov.ck

    (= Dr. Miriama Pierre; director of dental services)

    Unsere Flüge buchten wir online über www.airnz.com, für Spenden wendeten wir uns an die verschie¬densten Firmen und die praktischsten Tipps für die Reise lasen wir im Lonely Planet „Samoan Islands and Tonga“ nach. Hieraus und aus früheren Famulaturberichten erfuhren wir auch von Toni’s Guesthouse (http://www.geocities.com/tmatthias2000/), das wir selbst nur bestens empfehlen können. Es liegt 15-20 Minuten zu Fuß von der Klinik entfernt, gilt als preisgünstigstes Gästehaus und gerade das gelbe Haus (20 TOP pro Person pro Nacht, entsprach 7 EUR) ist bei Medizin- und Zahnmedizin¬studenten sehr beliebt. Wir fragten im Voraus per eMail (tonigh2@yahoo.co.uk) für eine ungewisse Zahl an Nächten an und nahmen auch Toni’s Flughafen-Shuttle (10 TOP p.P.) in Anspruch, was sich gelohnt hat.

    Besonderer Dank für die großzügige Unterstützung an Spendenmaterialien geht an:

    3M ESPE, Coltène Whaledent, Dentinox, Gebr. Brasseler, Hager & Meisinger, Harvard, Henry Schein, Heraeus Kulzer, Hu-Friedy, Jean Bausch, Kettenbach, Keutzler-Kaschner, Lege artis, Ratiopharm, Transcoject, Voco.

    Vor Ort… endlich angekommen!

    Bei strömendem Regen kamen wir in Nuku’alofa, der Hauptstadt Tongas an und erreichten nach einer ca. 45-minütigen Fahrt Toni’s Guesthouse.

    Noch am selben Tag stellten wir uns im Vaiola Hospital vor, wo Dr. ’Amanaki recht überrascht war, dass wir nach solch einem langen Flug schon am nächsten Tag mit der Arbeit beginnen wollten. Nach einem kurzen Rundgang bot er uns an, auch andere Kliniken auf Nachbarinseln zu besuchen, was wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten.

    Im Laufe der nächsten Tage trafen noch sechs weitere Famulanten (alle aus Deutschland!) ein; glück¬licherweise sind die Zeiten vorbei, in denen die Klinik über 20 Studenten zuließ, die sich dann ihre Be¬handlungszeiten untereinander aufteilen mussten.

    Die Arbeit am Vaiola Hospital

    Eigentlich wurde man ins kalte Wasser geworfen, nachdem einem einer der sechs Behandlungsstühle zugewiesen und auf den Stapel der Patientenkarte gezeigt wurde; dass man definitiv selbstständig ar¬beiten durfte und es recht hektisch zuging, merkte man schnell. Wenn das selbstständige Arbeiten al¬lerdings unsere Kompetenz überforderte, konnte man sich Hilfe suchend an das Klinik-Personal wen¬den.

    Nachdem wir uns etwas eingearbeitet hatten, fiel uns vieles leichter. Vorwiegend standen Extraktio¬nen, aber auch Trepanationen und Füllungen auf dem Behandlungsplan, wobei es meist keine Ab¬saugung gab, was beispielsweise das Legen einer Kunststofffüllung sehr erschwerte.

    Ein „school team“ besucht täglich mit einem Klein¬bus Schulen und Kindergärten zum gemeinsamen Zähneputzen; für manche Schulen bleibt dies die einzige Mundhygiene für eine ganze Woche. Trau¬rig ist auch, dass das Team sämtliche als Spen¬den erhaltene Zahnbürsten an die Kinder verkauft statt verschenkt, so dass man sich erstmal ein Bild von der Situation machen sollte, bevor man seine eigenen Spenden auspackt.

    Außerdem kursieren die Gerüchte, dass die ande¬ren Kliniken vom Vaiola Hospital mitversorgt wer¬den, was aber laut Aussagen der Zahnärzte der anderen Kliniken nur selten funktioniert, so dass wir dazu raten, nicht gleich alle Spenden dem Vai¬ola Hospital zu überlassen, sondern jeder Klinik etwas mitzubringen; die freuen sich auf jeden Fall.

    Eine „mobile Einheit“ (in einem Wohnwagen) ist für das einstige „pits and fissures“-Programm vorhan¬den aber momentan wegen Personalmangels nicht in Betrieb.

    Freitags stehen MKG-Operationen mit Dr. ’Amanaki auf dem Programm. Entgegen unseren Erwartungen handelt es sich um einen recht modernen, hygienischen OP-Saal im neuen Gebäudetrackt.

    Tongatapu

    Die Hauptinsel mit den meisten Einwohnern Tongas gibt zwar nicht gerade das Bild einer typischen Südseeinsel ab, aber gerade, wenn man die anderen Inseln besucht, weiß man das Leben und die Möglichkeiten dort zu schätzen.

    Für einen ersten Überblick und das Besuchen einiger Sehenswürdigkeiten ist Toni’s Island Tour empfehlenswert; außerdem würden wir immer wieder die Möglichkeit wahrnehmen, auch Zahnkliniken der Nachbarinseln kennen zu lernen, die wir im Folgenden vorstellen:

    ’Eua

    'Eua ist die ursprünglichste und urigste Insel Tongas, die von ihrer Landschaft an Irland erinnert und vor allem Wanderer begeistert.

    An der dortigen Klinik wird mit fünf bis zehn Patienten pro Tag gerechnet, wobei der ansässige Zahn¬arzt (Peni) die Wartezeiten dazwischen gut mit praktischen Tipps zu überbrücken weiß. Diese Klinik wird nur selten von Famulanten besucht, so dass Peni besonders engagiert erschien.

    Wir nahmen vom Hafen Nuku’alofas das Boot (zweistündige Fahrt; 25 TOP p.P.); alternativ gelangt man via Flugzeug nach ’Eua und erlebt mit acht Minuten einen der kürzesten Flüge.

    Zu empfehlen: Taina’s Guesthouse.

    Vava’u

    Von der 24-stündigen Fährfahrt mit dem in die Jahre gekommenen, unzuverlässigen Rheindampfer „Olovaha“ wurde uns schnell abgeraten, so dass wir unseren Flug mit „Chatham’s Pacific“ über das „Air New Zealand Travel Center“ buchten; die besten Preise erhält man meist, wenn dies eher als zehn Tage im Voraus vonstatten geht.

    Vor Ort sind zwei Zahnärzte, wobei einer allein (Afa) für die viel zu vielen Patienten zuständig ist, die demnach zum Teil schon morgens wieder heimgeschickt werden. Salote, die zweite Zahnärztin auf Vava’u besucht Schulen und Kindergärten.

    Afa freut sich stets sehr über die Unterstützung von Famulanten und ist auch sehr hilfsbereit. Es ste¬hen zwei Behandlungsstühle zur Verfügung; für uns die einzigen Tongas, die nach jedem Patienten desinfiziert wurden.

    Übernachtungsmöglichkeiten bieten „Backpackers“ sowie „Portwine’s Guesthouse“. Wir folgten dem Rat australischer Medizinstudenten, einfach mal bei den Nonnen des St. Joseph’s Cathedral nachzu¬fragen und kamen tatsächlich bei ihnen im oberen Stockwerk mit „one-million-dollar-view“ unter.

    Ha’apai

    Schon vorab war uns der Ruf bekannt, dass es dort mehr Wildschweine, -kühe, -pferde, -hühner, -hunde als Menschen gebe, was sich natürlich bestätigte.

    Aufgrund eines Erdbebens vor zwei Jahren zeigt sich die Zahnklinik allerdings recht neu und renoviert, wobei die tägliche Patientenzahl dort auch ca. zehn nicht überschreitet. Somit ließ es die Zeit der dort ansässigen Zahnärztin (Louisa) zu, uns an einem Nachmittag den schönsten Strand der Insel (Sandy Beach) zu zeigen.

    Eine wirkliche Unterkunftsempfehlungen können wir nicht aussprechen; wir nächtigten in „Evaloni’s Guesthouse“.

    Must-Do: Uoleva, eine „einsame Insel“, ca. 15 Minuten Bootsfahrt von Ha’apais Hauptinsel entfernt (bei Ebbe kann man auch laufen; ca. 500 Meter), auf der man fast einzigartig auf Tonga das wirkliche Südseeparadies genießen kann! Es wohnen lediglich fünf Personen auf der Insel, nämlich die Besitzer der drei dortigen Resorts. Wir empfehlen Taiana’s Place.

    FAZIT: Wir können eine Famulatur auf Tonga nur weiterempfehlen!

  • Famulatur auf den Cook IslandsDatum15.06.2016 22:56
    Thema von carlos im Forum Cook Inseln

    Für uns war von Anfang an klar, dass wir auf eine Insel im Südpazifik fliegen wollen. Der Grund dafür war ganz einfach: wir wollten selbständig arbeiten. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass man nur im Südpazifik, Brasilien und Indien eigenständig tätig werden könne. Also bewarben wir uns auf verschiedenen Inseln, aber nur von Cook Islands erhielten wir eine Antwort und unser Famulaturziel stand fest.
    Textfeld: Als nächstes mussten die nötigen Unterlagen für die Bewerbung um den Reisekostenzuschuss des ZAD besorgt werden. Als nächstes war der Flug dran. Wir suchten uns einen Flug ab Frankfurt über Los Angeles raus und buchten bei STA Travel jeder für 1300 €. Die Organisation von Spendenmaterial war recht zeitaufwendig. Erst suchten wir Firmen aus, welche uns Material spenden, das wir gebrauchen und auch ohne Probleme transportieren konnten. Nachdem der Serienbrief an alle interessanten Firmen erstellt war, wurde der Briefstapel zur Post getragen. Die Reaktion war sehr unterschiedlich. Einige Firmen schickten sofort ein kleines Päckchen, andere unterstützten uns mit Geldspenden und zum Teil wurden noch lange Telefonate geführt um genau die Materialien auszusuchen, welche für unser Unternehmung optimal waren. Aber es gab auch Firmen, die sich gar nicht meldeten, nicht mal eine Absage. Dann stand fast jeden Tag mindestens ein Päckchen vor unserer Tür. Leider mussten wir einige Spenden in Deutschland zurücklassen, weil es zu viel war bzw. nicht ohne weiteres im Flieger transportiert werden durfte.
    Geregelt werden mussten noch Versicherungen und Impfungen. Die Versicherung haben wir bei der Deutsche Ärzteversicherung, wie vom ZAD empfohlen, abgeschlossen. Es war das beste Angebot. An Impfungen haben wir uns nur einer Typhus – Prophylaxe unterzogen, denn Hepatitis A + B und Polio hatten wir ja schon. Übers Internet suchten wir uns eine Unterkunft für die erste Woche, ein Zimmer im Tiare Village. Jetzt konnte unsere Reise losgehen.
    Nach einem 8 - stündigen Aufenthalt in Los Angeles und einer kleinen unfreiwilligen Zwischenlandung auf Tahiti kamen wir mit 6 Stunden Verspätung auf Rarotonga an. Wir wurden von Lilli vom Tiare Village abgeholt. Jetzt genossen wir erst mal Land und Leute und mieteten uns einen Roller bei Budget. Um mit diesem auch fahren zu dürfen, legte wir eine Führerscheinprüfung ab (15 NZ$). Hauptziel bestand darin links zu fahren und nicht umzufallen, dann hatte man auch schon bestanden. Die 9000 Bewohner und der mit 31 km doch recht überschaubare Inselumfang machen es leicht, sich auf der Insel schnell zurechtzufinden, zumal es nur eine Straße gibt, welche um die gesamte Insel führt. In den kleinen Nebenstraßen ist Vorsicht geboten, da hier allerlei Haustiere rumlaufen. Man muss für Ziegen halten, dann kommen ein paar kleine Schweine angelaufen und einmal stand uns sogar eine Kuh gegenüber. Überall auf der Insel sind Hunde, welche im Rudel wohl auch recht gefährlich werden können, aber die Einheimischen erklärten uns, man müsse sich nur bücken und so tun als hebe man einen Stein auf und schon suchen sie das Weite. Am Strand bekommt man auch des Öfteren Gesellschaft und teilt sich dann das Handtuch mit den Hunden. Also uns kam nie ein böses Tier entgegen. Man muss halt mit ihnen leben.
    Am dritten Tag auf Cook - Island begannen wir unsere Arbeit im Dental Services. Leider waren wir schon 6 Studenten und es sollten noch weitere kommen. Also machten wir uns einen Plan, wer wann arbeitet. Schon eine Woche später gingen die ersten auf Außeninseln und wir konnten regelmäßig arbeiten.
    Nach einer Woche verlegten wir unser Quartier ins KiiKii Motel, welches uns ein Zimmer zum ½ Preis vermieteten. Die Hotelinhaberin bot ebenfalls an für alle weiteren Studenten, die kommen würden, ebenfalls den gleichen Preisnachlass zu geben. Wir hatten ein Zimmer mit Küche und Bad. Es gab einen großen Pool und das Meer lag direkt vor der Tür und uns entging kein Sonnenuntergang am Meer, was auf der kleinen Insel auch so nicht schwer ist, da man immer irgendwie am Meer ist. George Hosking nahm unsere Spenden in Empfang und ließ uns dann unsere Arbeit machen. Es interessierte ihn eigentlich gar nicht was wir machten, aber wenn es Probleme gab, war er zur Stelle, wenn auch manchmal etwas missmutig und immer mit dem Motto: DON’T PANIC. Zur gleichen Zeit wurde in der „Klinik“ gebaut und später auch gestrichen. Es ging einige Male ziemlich drunter und trüber. Man war ständig am Materialien suchen, wobei ich bezweifle, das es irgendwann anders war oder sein wird. Es war nur ärgerlich, das wir genau wussten, was wir mitgebracht hatten und diese Materialien auch verwenden wollten, aber sie waren meist nicht aufzufinden. Daraufhin mussten wir dann improvisieren.
    Hauptsächlich legten wir Füllungen und extrahierten, wobei nicht immer wirklich eine Indikation für die Extraktion vorlag, aber für viele Patienten waren die Füllungen zu teuer und sie ließen sich lieber den Zahn ziehen. Zum Teil machten wir aber „Sozialfüllungen“. Dieses Wort haben wir erfunden, denn wir rechneten einfach nicht alle Füllungen ab, um den Menschen wenigstens ein bisschen entgegenkommen zu können. Nur durfte George dies nicht mitbekommen.
    Wir fanden und finden es einfach nicht gut, dass die Patienten unsere Arbeit bezahlen mussten. George kassiert die Spenden und zusätzlich lässt er sich noch die Behandlung der Patienten, welche ausschließlich mit Spendenmaterial erfolgt, bezahlen. Ein weiterer Punkt, welcher uns missfällt, ist der Verkauf von Spendenmaterial durch George an andere Zahnärzte. Er schlägt überall Profit raus. Dies sollte geändert werden. Wir haben uns mit den anderen zusammengesetzt und uns überlegt, dass die folgenden Studenten ihre Spenden nicht mehr bei George abliefern sollten, sondern lieber im Gesundheitsministerium gleich nebenan abgeben. Dort werden die Materialien dann auch auf Außeninseln verteilt, welche meist ziemlich schlecht ausgestattet sind. Wir haben unsere Materialien auch noch versucht aufzuteilen; ein Teil für George, ein Teil für Aitutaki und alle Zahnbürsten und Zahncremes fürs Gesundheitsministerium zum Verteilen an den Schulen. Leider war es uns bei unserem Aufenthalt auf Rarotonga nicht möglich in die Schulen zu gehen, weil sie gerade wegen Dengue – Fieber geschlossen wurden. A propro Dengue: ihr solltet euch ein Moskitonetz mitnehmen und auch eine große Packung Autan. Es gibt auf Cook „Coils“ zu kaufen, welche auch ganz gut wirken. Also auch zu empfehlen.
    Nach 30 Tagen läuft das Visum ab und man muss es verlängern lassen. Am besten redet ihr mit dem Gesundheitsministerium darüber. Die stellen euch ein Schreiben aus, welches euren Aufenthalt erklärt. So wird es ein wenig billiger (nur noch 20 NZ$ pro Person).
    Wir buchten uns später einen Flug nach Aitutaki. Auch hier ist es günstiger mit George zu reden, denn auch dann kann man etwas Geld sparen. Der Flug nach Aitutaki kostete jeden von uns 236 NZ$, aber es lohnt sich. Wir waren für 10 Tage auf Aitutaki und eigentlich fanden wir es fast zu kurz. Vormittags gingen wir immer in die Schulen und kontrollierten die Schulkinder. Es war sehr lustig. Die Kinder kamen rein, meist immer schon zu mehreren, setzten sich auf den Behandlungsstuhl und der Mund ging sofort auf. Es gibt keine Angst bei ihnen, eher im Gegenteil sie sind zum Teil Stolz gewesen, wenn sie ihren Kameraden zeigen konnten, das wir ihnen einen Milchzahn gezogen hatten. Auch das Putzen wurde kontrolliert. Nach der Mittagspause wurden Zähne geputzt und zum Teil unter Aufsicht. Diese Arbeit in den Schulen ist sehr zu empfehlen und macht unheimlichen Spaß.
    Auf Aitutaki sollte man sich die Lagoonen – Rundfahrt auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist einfach nur paradiesisch. Man findet nicht die richtigen Worte um diese andere Welt zu beschreiben: Bilderbuchstrände mit weißem Sand und türkisfarbenes Wasser, eine Dschungelähnliche Vegetation und einen völlig anderen Menschenschlag. Zu empfehlen sind auch die Island Nights. Am Ende müssen auch die Touristen mit ran. Zur Erklärung wird immer gesagt, dass die Männer gut mit den Beinen wackeln sollen und die Frauen sollten sich vorstellen, sie wären eine Waschmaschine im Schleudergang. Ihr glaubt nicht wie anstrengend das sein kann und wie lang diese Lieder sind. Aber Spaß gibt es ohne Ende. Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit, aber leider ging sie zu schnell vorbei. Zum Thema Lerneffekt ist noch zu sagen, dass man auf Cook nicht unbedingt seine zahnärztlichen Fahrigkeiten verbessern kann, da viele Behandlungsabläufe anders sind, als man sie in Deutschland erlernt hat, geschweige denn je wieder so tun würde. Was man aber lernt, ist der Umgang mit Patienten und die Selbstsicherheit bei Therapieentscheidungen. Diese Erfahrungen rechtfertigen unserer Meinung nach die ganze Reise und Kosten von rund 3.500,- € auf jeden Fall.
    Die Zeit auf Cook wird uns in unserem ganzen Leben immer im Gedächtnis bleiben und früher oder später werden wir sie ganz bestimmt noch mal besuchen.

    Links: ZAD, Firmen, KiiKii Motel & Aitutaki

  • Dentistry in ParadiseDatum15.06.2016 22:53
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Dentistry in Paradise
  • Dentistry in ParadiseDatum15.06.2016 22:53
    Thema von carlos im Forum Cook Inseln

    iona McDonnell (BDS Ncl) writes about her voluntary dentistry in the Cook Islands which she discovered was an extremely worthwhile experience.

    She found the children were especially willing and co-operative in having their teeth checked.

    Rarotonga, Cook Islands in the South Pacific – a world away from Newcastle-Upon-Tyne in the United Kingdom. I was lucky enough to visit and work abroad as dentist volunteer in this fantastic place in 2010. In total we were ten dentists who travelled from the UK and made the 24-hour journey across the world to volunteer at the local dental clinic and schools across the island.

    Landing at 6am on Monday morning, we were given the first day off to recuperate and get our bearings around the 32km island. As day-two began the Chief Dental Officer of the Cook Islands, George, greeted us at the local and only dental clinic on the island. The clinic compromised four chairs in an open room - a similar set-up to the UK dental hospitals! Two dentists, one doubling up as a technician, worked regularly at the clinic; but to look after the entire Cook Islands population, the majority of whom live on Rarotonga, George relies heavily on outside assistance. Volunteers and their generous donations have helped build the clinic over a number of years; we tried to improve on this by supplying gloves, masks, local anaesthetic, dental materials and oral hygiene aids.

    While my colleagues worked at the clinic, I was posted to a local primary school on the island – Ati tu. Probably the best 'commute' I have experienced, the journey to the school took only ten minutes by moped – the most population form of transport on the island.

    I worked for two weeks at the primary school, along with the school nurse. Within this time it was our duty to see and treat every single child in the school and nursery. The school had its own dedicated dental chair. Treatments mainly compromised of: check-ups, oral hygiene advice, fillings and extractions. Unlike in the United Kingdom, caries rates in the Cook Islands are on the increase; primarily due to high-sugar processed foods being imported from the mainland therefore fillings and extractions were numerous. Oral hygiene instruction also played a big part in my visit, the children bring their own toothbrushes to school to brush their teeth every lunchtime – a local government initiative, therefore I was able to help and advise the children on how to brush properly; the tell-show-do method of teaching was particularly useful in this case.

    One of the most insightful aspects of my visit was spending time with the children and realising how fearless they are; visiting the school dentist was very exciting to them and the children were desperate to get their teeth looked at! This also meant that use of local anaesthetic was rare, the children sat still and did not even flinch – something I have never experienced before. Initially I did feel uncomfortable not anaesthetising them, especially for an extraction, however after two or three children returned with large, swollen and infected lips, it was more sensible to treat them without anaesthetic; they had not experienced anything like this before and did not fully understand what the feeling of being anesthetised was therefore their curiosity often got the better of them!

    As my work came to an end, the school held a party to say ‘thank you’. I was able to try all the local island delicacies that the Mothers brought in with them: fresh coconut, paw-paw (or papaya as we know it) and, of course, fried chicken! It was a very emotional good bye as I left the school for the final time; I had got to know some of the children quite well, as some of them liked to get their teeth checked every day!

    My work as a dentist volunteer in the Cook Islands was something I will never forget, it was by far the most exciting and fulfilling experience I have ever had and would recommend it to everyone; it's also a bonus when you can finish work, cross the road and go scuba diving in the beautiful coral reefs of the South Pacific!

    Meitaki!

    Aere ra!

    Fiona McDonnell

    fiona.mcdonnell@yahoo.co.uk

  • Thema von carlos im Forum Tools for Volunteers

    Jessica Scott studied at The University of Bristol and graduated in July 2014. Jessica is starting her dental foundation training in September, at a practice in Amesbury. Jessica wrote this article to share some of her experiences of volunteering abroad, whilst volunteering in Cambodia and to highlight some of the difficulties she encountered.

    This article shares some of my reflections about my time volunteering at a children's hospital in Siem Reap, Cambodia last summer (2013). It highlights some of the difficulties I encountered with communication and differences in behaviour management (namely the use of physical restraint on children), and how I overcame these obstacles.

    I hope to encourage other readers to volunteer abroad, in impoverished and resource poor settings, as it is such a brilliant eye opener and a great opportunity to help less fortunate communities.
    Dental Volunteering Abroad

    The opportunity to volunteer abroad was what I looked forward to most at university. I wanted to experience dentistry in a foreign country and learn different approaches to dental care provided in an impoverished, resource poor setting. Primarily I wanted to help other people but I didn't expect to benefit so much from the experience as well!

    Last summer, I spent three weeks volunteering at a children's hospital in Siem Reap, Cambodia. I carried out a range of dental treatments including extractions, fillings, pulpotomies and check-ups. I also attended outreach clinics at schools in rural Cambodia, where it was difficult for children to access dental care. Here, extractions were the sole treatment, for children in pain.

    This was honestly the best experience of my life so far and allowed me to develop my clinical and communication skills in ways very different to the UK. It was a steep learning curve, delivering dental care in an unfamiliar country and learning how to work as a team with the local hospital staff, and there were many times where frustration kicked in due to the language barrier. However I would highly recommend volunteering abroad, to enhance your perception of health care worldwide and to experience that feeling of immense satisfaction that comes with helping people from a less privileged area.
    Reflection

    From the early stages of planning, it was evident that communication difficulties would arise. Although the hospital staff spoke English, they often misunderstood some of my queries. During my placement the supervisor spoke to the patient in Khmer to determine their primary complaint and most appropriate treatment. However, I often found it difficult to confirm the diagnosis as the supervisor would sometimes not fully understand me and just answer "yes" to all my questions. In these situations I had to rely on their judgement as to what the diagnosis and appropriate treatment was; which occasionally conflicted with my views. I sometimes felt like I was working 'blind', not knowing why I was doing the procedure, which was irritating particularly from a learning perspective. To improve teamwork and avoid confusion in the future, I think it is important to establish exactly how translation will take place. For example it might have been beneficial to ask questions before the supervisor spoke to the patient, allowing more accurate translation.

    I did however embrace the opportunity to practise communicating with patients in an unfamiliar language, using verbal and non-verbal techniques. At first I relied on my body language and tone of voice, for example pointing to the ceiling to get a child to look up, or speaking softly to calm a child down. However learning some useful Khmer phrases allowed me to ask questions and give instructions directly to the patient, rather than through the translator. This was a particularly satisfying learning outcome that I achieved and it sped up appointments.

    Nevertheless, I felt frustrated when frantic children did not listen or pay attention to me. I occasionally felt like giving up and getting the child to come back another time, as my attempts to calm them down and find out the problem were useless. After this happened a few times, I paused to reassess the situation and imagine being in the child's position. This helped me become more patient with everyone, including the assistant who was able to gather information from the child whilst calming them down. On reflection, I might have been too selfish and hasty; I needed to accept that I could not manage the child on my own, but had to rely on the assistant to communicate in a language that the child understood. I therefore learned to respect each team member and their individual assets. This experience highlighted how crucial verbal language is in the management of children, and I realised I take it for granted in the UK. As a result, I will endeavour to communicate with my patients in a way they can understand, to provide efficient whole patient care.

    Throughout my placement, I learned different approaches to dealing with uncooperative children. Many patients cried, screamed and were restless throughout their appointment. As a result, physical restraint was used, to prevent incidents such as needle stick injuries (general anaesthetic was not an option for dental patients). When I first witnessed this I was shocked, as this method of behaviour management is not used in the UK (Scottish Intercollegiate Guideline Network, 2004). This presented a problem for me, as I was not familiar or comfortable with treating patients under these circumstances. My instinct was to calm them down before attempting any treatment. However, due to the high number of patients arriving each day and the need to undertake treatment as quickly as possible, there was little time to acclimatise the child to the dental environment. Consequently, my personal values were challenged as I believe every effort should be made to help patients feel at ease before attempting treatment. I was also pressured by the supervisor to do the treatment as quickly as possible, so all the children could be seen. Having to work within a tight time schedule helped me speed up my clinical work, but also made me realise that the reason I was there was not to produce perfect dentistry, but to help as many children as possible get out of pain and treat their illnesses. Thus put the patients' interests first.

    Whilst treating a screaming restrained child, I felt overwhelmed with sadness and guilt as I could foresee the negative impact the experience would have on them. This consolidated my learning and experiences at dental school: if a child has a distressing time at the dentist, they are likely to develop anxiety (Fayle and Tahmassebi, 2003) and may not return for follow up appointments. Therefore this experience reinforced the importance of effective behaviour management in children. As a result, I will strive to acclimatise my patients before attempting treatment, as I have encountered the traumatic experiences some go through.outreach_2_xla

    Nevertheless, as time progressed I learned to deal with the screaming children and use of restraint, by adapting my way of thinking. I started to focus on the need for treatment to be completed quickly rather than quietly; thus taking into account the priorities of the clinic. I learned to remain calm and confident in stressful situations and developed my skills in a pressured environment, which will prove useful when working in general practice.

    I believe my volunteering experience has changed my perspective on paediatric dental care. I have learned to be more patient with fearful children, and respect and work efficiently with colleagues despite communication limitations. I very much look forward to volunteering abroad again in the future.

    Top tips for dental volunteering abroad

    • Plan well. Keep regular contact with the charity and find out if there's anything in particular you need to bring. Contact companies for donations of dental materials and equipment, many are very willing to help out. Request extra luggage allowance from your airline, for all those tubes of toothpaste that have been donated!

    • Keep yourself safe. Visit the travel clinic at your GP. Make sure you have the necessary vaccinations, malaria tablets, HIV PEP (post exposure prophylaxis) etc

    • Immerse yourself in the culture and make an effort to learn some of the local language. A few simple phrases can go a long way!

    • Take the opportunity to learn the values and beliefs of the culture, get involved with the local community, visit other charities and make connections

    • Don't be afraid to get stuck in! Your help will be much appreciated, speed up clinics, and give the local dentists a rest from all the extractions!



    Jessica Scott
    jessica_316@hotmail.co.uk

  • Thema von carlos im Forum Tools for Volunteers

    Laura Daly is a final year dental student studying at Peninsula Dental School. She has written this article to give other dental students considering volunteering an insight into what it can be like working in a less developed country, and how valuable the experience can be.


    My first experience of working alone as a dentist, without help, was on my elective this summer. This article summarises the experience and my reactions to the limited facilities; and explains why, in my opinion, an elective is one of the most valuable experiences a dental student can gain before qualifying.

    Don’t Panic! The immortal words of Douglas Adams flash neon in my mind as I face a rather daunting task: caries removal and composite placement without supervision, water spray, suction, moisture control, appropriate hand instruments, or even a working dental chair. Although the private clinic in Tanzania in which I was working has very little in the way of equipment, the care they provide is still patient-centred and of a much higher standard than you might expect on first walking into the run-down little clinic, and I was determined to live up to their expectations.

    With both the qualified dentists and nurse occupied in the next room dealing with rusty forceps, thick bone, and an anxious patient, I was left to work things out for myself. My patient speaks very little English, and I very little Swahili, but we manage. We stumble our way through options and consent before beginning treatment: caries removal and composite restoration of an UR6. No problem. Simple procedure. Local anaesthetic in, and let us begin.

    Knowing there is no suction, I start with the closest thing to an excavator I can find. Sadly, that pesky caries has done what all caries love to do, and has begun burrowing its way along the CEJ. Smiling and reassuring the patient in my broken Swahili, I find a bur and check the handpiece. No water spray. The tooth is vital and already causing some intermittent pain; using my Sherlockian powers of deduction, I decide burning an already compromised tooth with a hot bur may exacerbate the problem somewhat.

    My eyes drift over the equipment as sounds of discomfort and terror emanate from the room next door. No help from there. I smile reassuringly at my patient and pick up the 3-in-1. With much gesturing and a few mutually understood words, the patient gets the gist of what I need him to do. It’s not the perfect solution, it’s not even a good solution, but at least it gets the job done. I drill and spray water from the 3-in-1 on to the bur and tooth at the same time, stopping every few seconds for a spit-break.

    I thank whichever deity happened to be paying attention, that the caries had not gone far and that I was using composite. After a few minutes the decay was gone and it was time to restore the tooth. Hard part over? My subconscious asks. Not quite yet.

    I’ll spare you the details, but rinsing off etchant without suction is quite difficult and potentially messy if you don’t keep an eye on how full your patient’s mouth is getting. We got through prime and bond without much incident; the light-cure startling both me and the patient somewhat due to its vocal impression of a hairdryer. Then came the composite. No suction and only small pieces of gauze available as moisture control.

    I isolate the tooth as well as I can and reach for my flat plastic. Only there is no flat plastic. Or any other instrument of use. I have an amalgam plugger, a ball-ended burnisher, the excavator from earlier, and a plethora of different hand scalers. Fine! My subconscious’ eye twitches as it watches me use my fingers to apply the composite and shape the restoration. I grab the light-cure, this time prepared for its hairdryer impression, and set the restoration. I check the occlusion and my heart sinks. It’s too high. I grab the excavator, and pray.

    As the instrument carves away the excess composite, my subconscious passes out with relief. It turns out that 30 seconds curing isn’t quite long enough. It takes me almost three minutes to cure the restoration with the hairdryer, and only when the patient bites down and gives me a smile and thumbs up do I relax.

    When I first decided to volunteer, my main goal had been to gain more experience with extractions and oral surgery. Although I managed this, it was not the most valuable lesson I learnt. The scenario above was the first of many – taking me out of my comfort zone and learning to adapt. In dental school we are given the best equipment to use and excellent facilities in which to work; our nurses are our fellow dental students, giving us a safety net of knowledge. This was the first time I was truly by myself, and I loved it. Yes, it was scary; yes, I wanted someone to assure me I was doing the right thing; but it forced me to use my own knowledge and skills, and most importantly, to trust myself.

    Working on clinic as a dental student, it is very easy to lose all self-confidence and mistrust your own judgement. You have supervisors telling you different things (10 different dentists, 10 different treatment plans); your are surrounded by all those self-assured dental students who always seem to ace exams and exude confidence in their abilities; it seems like everyone else knows ten times more than you do, and it gets disheartening.

    Being thrown into the deep end without a life-jacket forces you to sink or swim. That is the most valuable experience I got from my dental volunteering experience, and it is the reason I would urge dental students in their penultimate year to take the plunge and volunteer abroad. You will learn to trust yourself, and that will be invaluable in the career ahead of you.

    So to all dental students, I say: Bon Voyage. You’ll never complain about a blunt luxator again.



    Laura Daly

    Laura.Daly@students.pcmd.ac.uk

  • Thema von carlos im Forum Tools for Volunteers

    atalie studied at The University of Newcastle and qualified June 2014. Natalie say's “I wanted to share my experience volunteering as a dentist abroad and to encourage others to consider doing so”

    It is common for students to volunteer during their summers before entering final year as part of their electives, but volunteering as part of a gap year or sabbatical is also popular. There are many different experiences in various different locations out there: from rural village hospitals and schools in Peru, to hospital work in Cambodia, to private clinics in Dubai. You can even do your elective in the UK or choose to shadow at veterinary practices! Whichever option you may choose, there are lots of ways you can assist those who would really appreciate your expertise.
    Electives and working abroad

    When I was deciding where to go for my elective, I was overwhelmed by the choices available on sites such as Bridge 2 Aid, Work the World and Dentaid. A group of friends and I found a company called Zanzibar Placement which runs a two week mixed placement of educational visits and screening children in schools.

    Our placement included accommodation, food and travel (excluding our flights) for the two weeks of volunteering. There are some packages out there that include flights and you can also change the length of the placement.

    We also secured a discounted rate as there were four of us in our group: the cost of the placement was around £1000 each plus our flights, which we booked through Skyscanner.

    The structure of my elective did change however because of the time that we chose to go. We arrived into Zanzibar, a predominantly Islamic region of Tanzania, during the fasting period of Ramadan when all the schools are closed. So in the end, we spent the two weeks treating patients in Kivunge village hospital.

    The placement broadened my dental experience and my extraction technique was really put to the test! Primarily we carried out extractions, but we also provided fillings (when our portable compressor wasn't playing up), endodontics, dentures and trauma management.

    My friend also helped to deliver a baby on one of our quieter mornings - dentists in Tanzania train with doctors for three years so can be called upon in all sorts of medical situations!

    Treating patients was very different to what we were used to especially since we were trying to communicate with very basic Swahili.

    The patients were often very scared and in a lot of pain and would try to pull your hand out of their mouth mid treatment.

    To our amazement there wasn't any radiographic facility, even for endodontics and every patient was given antibiotics post treatment. A group of ladies, who were school teachers and all wore matching uniforms, came in complaining of ‘black spots’ between their front teeth. After providing them with hand-mixed GIC fillings, they all expected and insisted upon dawa, the swahili word for medicine. It felt counterintuitive to give antibiotics for this kind of treatment, but our supervisor explained that the women would think that something was wrong if we didn’t.

    We acted as both dentist and technician, making a denture from scratch chair side in less than an hour. Before going to Africa, I had never seen occlusal calculus!

    All the treatment we provided was free of charge (they would've normally have had to pay) and we had brought toothpaste and brushes to give out so by the end of our second week, there was always a long queue outside our room as word spread of the 'English Doctors'.

    These two weeks were extremely fulfilling and an incredible experience that reminded me that our profession is a global one which varies not only according to wealth, but to culture as well.

    I would definitely recommend this type of experience not only to students planning their electives but to all dentists no matter what stage their career is at.

    And of course you can make the most out of visiting the area of the world you are in - we went on a safari after our placement was over!
    A Masai welcoming dance in Ngorogoro National Park
    A Masai welcoming dance in Ngorogoro National Park

    When I had finally decided where I wanted to go for my elective, I found that there was a lot to organise.


    Check-list for Volunteering Abroad


    Double check your itinerary - flights, other transport and hotel bookings. Take print outs with you and keep them somewhere safe
    Passport - or else you're not going anywhere!
    Insurance - you'll need travel insurance for when you're volunteering
    If you are a member of Dental Protection then your indemnity can travel with you.
    Make sure you have the appropriate vaccinations before flying out and take enough anti-malarials if you require them. See NHS choices for what precautions you may need to take. For my elective in Tanzania I needed a yellow fever vaccination and hepatitis A and typhoid boosters as well as anti-malarials.
    Organise your visa if you require one - make sure this is a working or volunteer visa not a tourist visa. If you have used a company to organise your elective, they may arrange some of this for you.
    Find out if you need PEP - this is Post-exposure Prophylaxis for HIV. Some placements there will be PEP available if you need it but if you're working in an at risk rural environment you may have to take your own. Your local occupational health should provide you with it but you may have to pay.
    Ask around for donations of dental equipment and supplies- ask local practices, hospitals and companies such as Glaxosmithkline. Rural hospitals are always grateful for equipment and you can hand out products such as toothbrushes to patients


    Electives and education programmes in the UK

    Volunteering abroad is very popular but it can be expensive and it isn't the only option.

    Some people choose to do their electives in the UK, usually in the form of shadowing with varying degrees of practical experience and commonly in a hospital setting - one of my friends did a maxillofacial placement.

    You could also try getting in touch with professionals with more unusual interests such as equine or forensic dentists, those who are brave enough to work on Harley Street or one of the dental corporates such as IDH.

    There are also other ways to help out in the community. Some dental practices run educational outreach schemes to promote oral health and I was involved in a similar project at dental school.

    The project initially just involved arranging visits to schools and after school clubs such as brownies and scouts to teach children about oral health. However, it soon expanded to include lecturing at career events, running workshops at science fairs and promoting oral health at care homes.

    We recruited fellow dental students to help run events and raise donations from local dental practices and dental companies such as Dental Protection and GlaxoSmithKline.

    This shows that you don't have to travel hundreds of miles to a different country in order to share your expertise and help others. You also gain some valuable experience and develop skills which all add to your CV.


    Other ways to help

    Don't forget there are more conventional ways to help others.

    You can always fund raise - sponsored runs or challenges, a bake off, own-clothes days at work, jumble sales, anything you can think of!

    You can also donate equipment and consumables to be sent abroad or you can donate money directly to charities such as Dentaid who help provide the resources for dental care in the developing world.

    So what experience do you have in volunteering or fundraising? Had a particularly fun, interesting or unusual elective? Let me know in the comments section below!

    A reminder of sites to visit if you're thinking of volunteering or fundraising



    Bridge 2 Aid

    Work the World

    Dentaid

    Zanzibar Placement

    Projects Abroad

    The Young Dentist

    Heart your Smile

    British Dental Health Foundation

    Dental Protection

  • Thema von carlos im Forum Dentists for Africa

    Der Full-Service Anbieter spendet 8.840 Euro und leistet einen Beitrag zur Selbsthilfetätigkeit

    Kenia – für viele Touristen ein Traumurlaubsziel, für soziale Organisationen meist ein Brennpunkt, wenn es um die medizinische Versorgung geht. Die rund 45 Millionen Einwohner leben teils unter prekären Bedingungen, der Gang zum Arzt ist für viele ein Luxus, den sie sich nicht leisten können. Dentists for Africa e.V. leistet seit vielen Jahren einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der zahnmedizinischen Situation für benachteiligte Menschen vor Ort. Dabei bleibt der Verein seinem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ stets treu. Zum Unterstützerkreis von Dentists for Africa gehört auch die Henry Schein Dental Deutschland GmbH. Das Unternehmen hat im Rahmen seines Programms „Henry Schein Cares – Helping Health Happen“ in diesem Jahr wieder einen Scheck im Wert von 8.840 Euro übergeben.

    Den Verein Dentists for Africa e.V. gibt es bereits seit über 15 Jahren. 1999 engagierte sich Dr. Hans-Joachim Schinkel, erster Vorsitzender und Gründer des Vereins, zusammen mit Kollegen aus der Region für den Aufbau der ersten Zahnstation in Nyabondo, circa 40 km östlich des Victoriasees. Das Ziel: Konsequent die zahnmedizinische Versorgung der mittellosen Bevölkerung Afrikas durch die Einrichtung von Zahnarztpraxen und die Organisation von Hilfseinsätzen zu ermöglichen. Seither hat der Verein 13 Zahnstationen eingerichtet, die von kenianischen Oral Health Officers, Zahntechnikern, Medical Engineers und Zahnmedizinstudenten betreut werden. Dabei liegt der Fokus auf der kompetenten Aus- und Weiterbildung von einheimischem Fachpersonal. Neben der zahnärztlichen Unterstützung vor Ort gehört auch ein Patenschaftsprogamm zur Ausbildungsförderung für Waisenkinder zu den Projekten. Kinder und Jugendliche erhalten in diesem Rahmen eine ganzheitliche Schulausbildung und leben sehr gut betreut in einem Internat. Mit dem erfolgreichen Schulabschluss stehen ihnen dann individuelle Berufsausbildungen offen. Viele der jungen Menschen werden aktiv in die zahnmedizinischen Projekte des Vereins integriert und stellen ihre Fähigkeiten in den Dienst der benachteiligten Bevölkerung. Darüber hinaus kümmert sich der Verein um HIV-positive Witwen, die in der Nähe von Nyabondo in einem „Witwendorf“ als Gemeinschaft zusammen arbeiten, um sich gegenseitig zu unterstützen.



    Dr. Peter Dierck, Generalsekretär bei Dentists for Africa, freut sich über die Spende: „Durch die großzügige Unterstützung können wir unsere Projekte am Leben halten und langfristig die Selbsthilfetätigkeit in Kenia sicherstellen.“



    Dentists for Africa sind ausschließlich gemeinnützig tätig und finanzieren sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Ein Großteil der Arbeit wird ehrenamtlich bestritten. Dadurch kann ein vergleichsweise sehr niedriger Verwaltungskostenanteil realisiert werden.



    Sie möchten den Verein unterstützen? Unter www.dentists-for-africa.de können Sie sich über die Möglichkeiten informieren.



    Über Henry Schein

    Henry Schein versorgt seine Kunden aus Zahnarztpraxis und Labor mit einem breiten Sortiment an Materialien und Instrumenten führender Hersteller sowie beratungsintensiven Investitionsgütern und innovativen Technologielösungen. Als Komplettanbieter steht Henry Schein Zahnärzten und Zahntechnikern mit einem umfassenden Beratungs- und Dienstleistungskonzept zur Seite. Hochqualifizierte Fachberater, Spezialisten und Mitarbeiter des technischen Dienstes unterstützen die Kunden individuell auf ihrem Weg zum Erfolg. Die Henry Schein Dental Deutschland GmbH beschäftigt knapp 1.200 Mitarbeiter, ist an fast 40 Standorten bundesweit vertreten und steht für Kundennähe und persönlichen Service vor Ort. In acht Dental Information Centern (DIC) präsentiert Henry Schein großzügig konzipierte dentale Erlebniswelten mit einer umfassenden Auswahl an modernen Einrichtungskonzepten und einem Auditorium für Fortbildungen und Veranstaltungen auf höchstem Niveau. Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.henryschein-dental.de.

  • Dental Volunteering OverseasDatum15.06.2016 22:39
    Thema von carlos im Forum ***news***news***news*...

    For many, volunteering provides an unforgettable experience. Volunteering is an opportunity to travel and live in different communities making new friends and learning exciting things along the way.

    Whether you are thinking about taking a career break or are a dental graduate looking to boost your skills and experience, this article will highlight all the details you need to consider prior to volunteering and how to approach a volunteering placement overseas. It also features snippets from other dental volunteers who share their stories and it will provide you with useful contacts should you wish to take the challenge yourself.
    Why YOU should volunteer

    There are many different types of reasons why dentists choose to volunteer their time and help provide oral healthcare around the UK and abroad. For some dentists it's simply the satisfaction of helping others in need of treatment and making a real difference to the local community. However, others consider volunteering as an opportunity for a change, and a chance to have a new working environment from the usual scenery. Volunteering is often thought as a positive learning experience which presents challenging dental problems that you might not necessarily come by in your normal dental practice or hospital enhancing your experience.

    • Dental work abroad gives you the opportunity to encounter different cultures and explore a new country

    • Dental volunteering has the added benefit of learning new skills and developing your clinical experience

    • Dental volunteering enables you to view how other dental professionals practice dentistry around the world and you can also examine the techniques/procedures used
    Before you volunteer

    It is important to do your research and find out as much information as you can before you go:

    • Speak to volunteering organisations and charities directly, as they will be able to answer your queries and offer information about how to go about organising your volunteering placement. Have a look at our useful contacts page

    • Ask your friends and dental colleagues for personal recommendations or information on volunteering organisations/charities

    • Consider your budget and the costs involved eg flights, visas, accommodation, medical screening etc.

    • Check out our useful links page
    Preparing for your volunteering placement

    It's really important to get as much practical information and knowledge before you go on your volunteer placement:

    • Establish the main dental requirements of the patients that you will be treating where you are situated

    • Research accommodation and transport links in the local area

    • Try to determine the availability of dental equipment so that you can select any additional equipment from your dental kit to take with you

    • Find out the local language spoken and buy a language dictionary

    • Be sure to take any prescription medications which you will need or any other personal medication. Often travellers seem to be prone to catching flu or diarrhoea so make sure you visit a pharmacy for some essentials prior to going

    • Ensure you have access to appropriate indemnity. Don't forget if you are a member of Dental Protection your indemnity can travel with you during your volunteering so you can seek assistance from Dental Protection in the event of a claim for clinical negligence, damages and associated legal costs.
    During your volunteering placement

    • Take any personal items that you may not be able to buy elsewhere such as toiletries and recreational belongings like an iPod, phone charger and camera etc.

    • Your personal safety in a foreign country is crucial, so when travelling be mindful not to carry too many valuable items or large amounts of cash

    • Stick to public transportation routes when you're on the road and carry a mobile phone

    • Write a blog, update on social media to let everyone know what you are doing.
    After your volunteering placement

    • Tell theyoungdentist.com about your dental volunteering experience and we can publish it on our website

    • Update your CV to boost your career in dentistry and demonstrate your new skills and experiences.

  • Thema von carlos im Forum Global Brigades

    Joshua Brian Scaife is a fourth year dental student at Cardiff University. Joshua was elected to lead the annual volunteer trip working with the Global Brigades charity. This role involved organising and administrating a trip for twenty, fourth year students to Honduras to provide free dental care. Joshua has written this article to share his experiences and hopefully to inspire other dental students to take opportunities to use their valuable skills to help those in need across the world.

    For the past four years, Cardiff University has sent a group of fourth year dental students abroad over Easter to provide a free dental clinic alongside the Global Brigades charity. This year, instead of our usual destination to Ghana, we chose to travel to Honduras! There we spent an intensive and exciting time treating hundreds of people with very serious dental needs. The Honduran people have a beautiful culture and temperament. It was our privilege to care for them and we have returned with a greater appreciation for the challenges some people face in the world and how dentists can be a vital aspect to caring for these wonderful people.

    In March 2015, twenty enthusiastic dental students travelled to Honduras in Central America. Our purpose: to run a dental clinic and provide free dental care to the people of Honduras, people in dire need of healthcare and aid.

    We have recently returned and have taken some time to reflect, now we would like to share a brief glimpse of what we got up to; we hope you find it inspiring...

    Our trip began with a journey across land and sea which took in Cardiff, London, Washington, Houston and Tegucigalpa - a total of 40 hours and thousands of miles - the first milestone successfully reached. When we finally arrived in Honduras we were met with a warm welcome from our supporting charity workers at Global Brigades. Brief introductions informed us that these new friends would act as our coordinators, translators and guides for our time there. We also had the chance to meet our dental colleagues who would be supervising our work in Honduras and there was an instant connection and appreciation between us. The Honduran people are a humble, kind-hearted and passionate community and they welcomed us as friends.

    After navigating the bustling airport in Tegucigalpa we were whisked away to our convoy of minibus and pickups and travelled to our accommodation at El Censo. Situated approximately an hour from the airport El Censo is an ex-holiday home of a rich Honduran businessman and totally surpassed our expectations! We were equally awestruck by the beauty of the country: a mix of mountains and forests under a blazing sunlight caught the eye at every turn in the road. Most journeys were spent with eyes gazing through the windows.

    On arriving at the compound we were given a tour which took in the swimming pool, volleyball court and balcony overlooking the Honduran countryside that could have featured in a tourist magazine. Needless to say we were pleasantly surprised even on our first day!

    Day two arrived at 5 a.m. with the wakeup call to load our trucks with clinical equipment and provisions ready for our first taste of dentistry in Honduras! We were given advance notice that we should expect about 300 patients to be attending for a dental check-up and screening - a slight increase on a usual day's treatment in the UK! We stocked the trucks and enjoyed a hearty healthy breakfast and took the 2.5 hour journey over dusty, ditched roads to arrive in El Chichicastes' village primary school where we would spend the next five days running our dental clinic.

    To say conditions were basic by comparison with your local dental practice on a high street in Britain would be understating things somewhat. We essentially cleared a classroom of the usual furnishing and placed ten primary school sized chairs against a wall ready for the queues of patients to file in. Each of the students donned their matching tunics and head torches, Spanish phrase book in hand and called for a patient 'Siguiente!'. So began a morning to remember: temperatures rising and humidity stifling, we developed a routine of broken Spanish and rapid assessment. With a 15 minute lunch stop and increasingly regular water breaks we managed to assess and plan treatments for 298 patients by 2 p.m. That may sound relatively impressive, but looking at our appointment list for the next day and seeing 75 patients needing extractions and 60 needing fillings certainly brought home just how much this trip would challenge us – but the response from the team was excitement and anticipation.

    Over the following four days we found our rhythm: loading supplies before sunrise, a quick breakfast and off we went to the clinic. Mornings and afternoons involved rotating students through extraction clinic, filling clinic and educational workshops for the children on oral and general health. Increasingly military style pack downs preceded a journey back as the sun set before a well-earned dinner and feedback meetings in the evening. Needless to say people slept soundly after a hefty 18 hour schedule! The team worked efficiently but maintained compassion and care for every patient even when limited by a significant language barrier.jbs6.JPG

    From a statistical point of view, in four days of treatment we saw a total of 322 patients, 376 extractions, 299 fillings and 361 children attending our education workshops and receiving fluoride treatment. Every student managed to see a minimum of 10 patients for extractions and 5 patients for fillings. When faced with new equipment, a difficult working environment and an unknown patient, each of us was forced to adapt, to persevere and ultimately to provide good quality dental treatment to many individuals in great need of it. Needless to say, we all came away with greater confidence and skills that will be really valuable to our working careers as dentists; but not only that, we have seen the impact our vocation can have when put to good use in areas of lack across the world.

    The patients the students saw over these days will be remembered with happiness; the lessons we learned about their country, their daily life and the struggles they face will be recalled with humility and determination to continue helping those with such need. To see teenagers, for example, that have such a poor diet, such a lack of education in personal health that they required extractions of all molar teeth and fillings on every remaining front tooth, is difficult to consolidate with the knowledge that simple measures could have prevented it.jbs3.JPG

    Similarly, to be faced with elderly patients who had nothing left of their teeth but the remnants of decayed roots, presenting the risk of imminent infection, and to see their appreciation when we removed all these rotten teeth! Or a child, visibly malnourished, who was so excited and inspired by a simple 15 minute lesson on brushing their teeth that they returned the next day and the day after so they could join in again. These are the moments which inspired.

    Each member of our team worked hard, adapted to their challenges and came away with a changed perspective – we see that as a successful brigade. We hope we made a positive impact in the lives of those we met and cared for, and equally in a country in serious need of positive input. All the students would like to take this opportunity to thank all our generous sponsors and donors who made this trip possible by contributing finance, dental supplies and good wishes, we are indebted to you.jbs5.JPG

    If you are interested in establishing a similar brigade where you are, or if you would like to support the Global brigades charity, then please contact me at joshuascaife@cardiffdentalbrigade.org.uk

    Joshua Brian Scaife
    joshuascaife@cardiffdentalbrigade.org.uk

  • Ein Zahnarzt ohne GrenzenDatum13.06.2016 21:42
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Ein Zahnarzt ohne Grenzen
  • Ein Zahnarzt ohne GrenzenDatum13.06.2016 21:42
    Thema von carlos im Forum Ghana

    Neben seinem politischen Engagement lernt der 69-jährige Peter Wunderer gerne von fremden Kulturen. Doch er hilft auch Armen in Afrika. Von Sandra Liermann

    Auf die Frage, was man über den Menschen Peter Wunderer wissen muss, antwortet er: „Ich streite sehr, sehr ungern“. Nun könnte man meinen, dass jemand der ungern streitet, im Gemeinderat nicht gut aufgehoben ist. Wunderer, der von 1996 bis 2008 und seit 2014 wieder Mitglied im Fischacher Marktgemeinderat ist, verneint dies jedoch: „Es geht bei uns sehr harmonisch zu. Wir bekämpfen uns nicht gegenseitig.“ Seine Intention, sich politisch zu engagieren, begründet er – mit einem Augenzwinkern – folgendermaßen: „Irgendwer muss ja die Entscheidungen treffen. Warum nicht ich?“.

    Die größte politische Herausforderung, der er sich als Gemeinderatsmitglied gestellt hat, könnte leichzeitig der größte Erfolg des gebürtigen Fischachers werden: die Neugestaltung des Marktplatzes als Herzstück des Ortes. Auf Wunderers Anstoß hin ist Fischach in das Programm der Städtebausanierung aufgenommen worden. Mit Fördergeldern von Bund und Ländern soll die Ortsmitte in den kommenden Jahren neu gestaltet werden. „Das wird nochmal richtig spannend“, sagt er.



    Obwohl der ehemalige Zahnarzt seit zwei Jahren im Ruhestand ist, gibt es also genug für ihn zu tun. Neben seinem Engagement im Gemeinderat genießt er die freie Zeit mit seinen fünf Enkelkindern, vier Mädchen und ein Bub. Ein jeder sieht, wie wichtig die Kinder dem Familienmenschen Wunderer sind: Im heimischen Wohnzimmer steht ein kleiner Spiel-Kaufladen, an der Wand hängen Fotos, Kinderzeichnungen und ein selbst gebastelter Papier-Schneemann mit oranger Nase.

    Ob die Kleinen sich wohl einmal der Familientradition anschließen und als Zahnmediziner arbeiten werden? Die Familie Wunderer, sie ist eine wahre Zahnarztfamilie: Nicht nur die Väter von Peter Wunderer und seiner Ehefrau Sigrid waren als solche tätig. Auch der Sohn und die älteste Tochter treten in die zahnmedizinischen Fußstapfen des Vaters. Ehefrau Sigrid arbeitete als Zahntechnikerin. „Und sogar der Schwiegersohn und der Vater der Schwiegertochter sind Zahnärzte“, erzählt der 69-jährige Fischacher lachend. Alles Zufall, wie er sagt. „Weder hat mein Vater mir diesen Weg vorgeschrieben, noch habe ich das von meinen Kindern gefordert“. Während seines Studiums in München lernte Peter Wunderer auch seine Ehefrau Sigrid kennen. „Am 14. Februar 1972“, erinnert er sich. „Valentinstag und Rosenmontag sind in jenem Jahr auf den gleichen Tag gefallen. Ich steckte mitten in der Examensvorbereitung und hatte keine Lust mehr, zu lernen. Da bin ich zum Faschingsball gegangen, wo ich Sigrid getroffen habe.“

    Auf die Frage, ob er gerne noch einmal jünger wäre, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Nee.“ Er sei „voll zufrieden“ und froh, dass das „Rumgespringe bei der Partnersuche“ hinter ihm liegt, wie er grinsend erzählt.

    1974 heiraten die beiden. 1976 wird die erste Tochter geboren, 1978 der Sohn. 1981 folgt die zweite Tochter. Gleichzeitig geht die Karriere voran. Nach Assistenzarztstellen in München und Augsburg übernimmt Peter Wunderer im Jahr 1976 die Zahnarztpraxis seines Vaters. Wo er als Kind schon spielerisch seine Schwester untersucht hatte, war er nun der Chef. Im Laufe der Jahre bildete Wunderer in der Praxis in der ehemaligen Synagoge am Judenhof über 20 Assistenten aus. 2009 trat Sohn Dominikus in die Praxis ein. Nach fünf Jahren gemeinsamer Arbeit verabschiedete Wunderer sich dann 2014 in den Ruhestand.

    Heuer steht noch ein besonderer Termin für ihn an: das 50-jährige Abiturjubiläum. „Bei unserer Abschlussfeier war damals auch die ’goldene Absolventia’ da, also die Abschlussklasse von 1916. Wir dachten damals ’Mensch, das sind richtig alte Knacker’. Jetzt sind wir selber an dem Punkt angelangt“, erinnert er sich schmunzelnd.

    Die Schulzeit war eine ganz besondere Zeit für Wunderer. Er besuchte nicht nur neun Jahre den Unterricht am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg, sondern lebte dort im Internat. „Das Leben im Internat schweißt schnell zusammen“, erklärt er. „Da bilden sich Freundschaften fürs Leben“, sagt er. Noch heute pflegt er den Kontakt zu seinen ehemaligen Klassenkameraden – und lässt sich von ihnen für spontane Ideen begeistern. So auch vor drei Jahren: „Ein Klassenkamerad, der als Chirurg arbeitet, hat mir erzählt, dass er für einige Wochen als Arzt in Ghana arbeiten wird.“ Kurzerhand beschließt Wunderer, den Freund zu begleiten und einen Monat lang als Zahnarzt in einem Krankenhaus zu behandeln.

    Während viele wohl nur den eigenen Beitrag sähen, den sie mit einem solchen Engagement leisten, bleibt Wunderer bescheiden und erklärt, dass er selber viel gelernt hat in dieser Zeit: „Wer hat mehr davon? Die Menschen in Ghana oder derjenige, der zu ihnen fährt?“, fragt er rhetorisch.

    In Ghana gibt es eine deutlich geringere Zahnarztdichte als in Deutschland. „Viele kommen von weit her, und oftmals, wenn es schon zu spät ist“, erklärt der Fischacher. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die große Dankbarkeit der Ghanaer: „Mütter haben geweint, wenn ich ihre Kinder behandelt habe und sind mir danach um den Hals gefallen“ Im November will Wunderer nun erneut nach Ghana reisen, um dort zu behandeln. Fremde Kulturen haben den 69-jährigen schon immer begeistert. Das Reisen ist eine seiner Leidenschaften. In Tibet, Nepal, Mexiko, Südamerika, den USA, Israel, Alaska, Kreta und dem Baltikum war er schon unterwegs. Und auch das nächste Ziel steht schon fest: Kuba.

    Neben unzähligen neuen Eindrücken hat er vor allem eine Erkenntnis von seinen zahlreichen Reisen mitgenommen: „Je ärmer die Menschen sind, desto freundlicher sind sie“. Woran das liegt? Hinter den Brillengläsern blickt er nachdenklich in die Ferne. „Ich glaube, wir wollen mehr und mehr, weil wir stets die Gelegenheit dazu haben. Ein größerer Kühlschrank muss her, teurer Schmuck, ein neues Auto.“ Er erinnert sich an seine Reise nach Tibet, wo er den Berg Kailash umrundet hat, der den Buddhisten und Hinduisten als heiliger Berg gilt.„Der Glaube und die Religion bestimmen dort das Leben, in einer Form, die es bei uns gar nicht mehr gibt. Dort habe ich eine unglaubliche Entschleunigung gefunden“, sagt er. Und auch wenn Wunderer über sich selbst sagt, dass dieses Gefühl der Entschleunigung zwei Wochen nach seiner Rückkehr schon wieder verschwunden war, liegt in seinen blauen Augen eine tiefe Ruhe, fernab von Stress und Hektik.

  • Volunteercamps 2016Datum06.06.2016 00:13
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Volunteercamps 2016

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  • Advancing the ProfessionDatum04.06.2016 00:36
    Thema von carlos im Forum Global Oral Health

    Advancing the profession of dental hygiene requires new initiatives and ways of thinking that are focused on key areas that can be effectively researched with the resources available. In doing so, the profession may realize a growth in the profession while simultaneously discovering methods that significantly improve the health of the public.

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