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  • Thema von carlos im Forum Cuba

    1

    , Angela Münch

    2011/2012
    , La Habana
    (Gyn, Innere, Pädiatrie)
    Kuba, ein Land im Umbruch, ein Land mit vielen Extremen
    und einer ungeheuren Dynamik

    man
    lernt es lieben oder man kommt nie wieder.
    „Wir sind ein Experiment, unter einer Glasglocke, das es
    sonst nirgends auf der Welt gibt, wir sind die einzigen“, beschreibt ein Kubaner sein Land.
    Tropische
    Langsamkeit und
    flammendes
    Temp
    e
    rament, eher schlechtes Essen, humorvolle herzliche
    Menschen, di
    rekte Ehrlichkeit, sozialistische Parolen und kapitalistisches Handeln, lärmende Straßen,
    Armut und Sozialstaat,
    herrliche Natur,
    natürlich Musik und Tanz, eine Gelassenheit und
    Emotionalität, die uns fremd sind

    es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Das
    Studium

    weit ab vom
    goldenen Käfig Europa

    ist das Gegenteil
    des unsrigen
    : „Bücher sind kalt, Patienten sind warm

    ,
    feuerte ein Profe uns an. Die Studenten sind
    den ganzen Tag im Krankenhaus
    und haben ihre festen
    Aufgaben im Klinikalltag. Wer die Praxis
    sucht ist hier richtig, eine
    äußerst
    sinnvolle Ergänzung zu
    unserem Studium. Der Lerneffekt ist gewaltig. Gewaltig
    sind auch
    die
    Kraft und vielleicht auch der
    Mut den man braucht, so dass ich schon fast raten würde vorher etwas Urlaub zu machen. Die
    Traum
    strände si
    nd im Klinikalltag dann doch
    sehr weit weg
    , das Stoffpensum ist riesig. Ein Abenteuer
    jagt das nächste

    alles dort ist anders als be
    i uns, das lässt sich kaum
    in Worte fassen. Die Zeit tickt
    anders. Man wartet oft ewig, was bei uns ewig ist, ist
    dort ein Augenschlag. Besonders wenn es um
    irgendwelche Dokumente und Papiere oder Transport geht
    -
    eine Geduldsübung die ihres Gleichen
    kaum findet
    . Doch mit unserem Geldbeutel, findet sich immer ein Weg, am Ende klappt immer alles

    manchmal muss man si
    ch das
    aber
    wie ein
    Mantra
    vor sich hinmurmeln...
    Das Spanisch ist „cubanol“,
    wie sie liebevoll sagen, die Hälfte der Buchstaben verschluckend
    erzählen sie rasant
    -
    und
    dann
    (aus)
    lachend
    ,
    wenn sie die Fragezeichen im Gesicht des Gegenübers
    entdecken.
    Trotzde
    m hat man
    den Dreh bald raus und begrüßt sich mit „Que bola?!?“. Menschlich, politisch, fachlich

    in jedem Fall
    war es für m
    ich eine einzigartige
    intensive
    Erfahrung.
    Großen Dank an die Hans
    -
    Böckler
    -
    Stiftung, die
    mir diese wertvolle Zeit durch finanzielle
    Unterstützung ermöglicht hat, ich fühle mich zu tiefst
    dankbar.
    D
    er tierische Aufwand und die blanken Nerven im Vorfeld

    es hat sich gelohnt.
    Ich kann
    alle nur kräftigst bestärken ähnliches zu tun.
    Universidad de Cienicas Médicas de
    La Habana
    ,
    Centro de Convenciones y Servicios Académicos
    Autofinanciados (CCSA)

    La Habana / Cojimar,
    Dirección de Relaciones I
    nternacionales
    Verantwortlicher für
    alle
    Auslandsstudenten
    aller Fakultäten

    an ihn die Bewerbung richten!
    (es gibt
    mehrere medizinisch
    e Fakultäten in H
    a
    vanna)
    ,
    der wichtigste Mann und eigentlich auch der einzige,
    der sich wirklich kümmert:
    Prof.
    Garbey
    Savigne
    , Bü
    ro im Manuel Faja
    r
    do Krankenhaus in Habana
    Vedado,
    egarbey@infomed.sld.cu
    und
    unimedestudios@infomed.sld.cu
    , Telnr. Büro
    (0537)
    Cu
    -
    Hav
    -
    832
    6559
    Einzureichende Unterlagen:
    Alles via Email hinschicken und selbst alles in 3
    -
    facher Kopie nochmal mitbringen! Dort findet man
    erst mal
    nur sehr schwer etwas zum Kopieren und wenn oft sehr teuer!!! Also, alles besser in Dt
    kopieren für mehrere Hände
    , wichtig
    !!!
    Alles auf Spanisch natürlich, evtl. übersetzen lassen:
    Motivationsschreiben
    Lebenslauf
    Letter of Transcription (aktueller Studie
    nstand u absolvierte Fächer mit Noten, schreibt das ZiBMed)
    2 Letter
    of
    Recomandation (von einem Prof und vom ZiBMed)
    Alle bisherigen Zeugnisse, auch praktische wie OSCE
    Sprachnachweis (hatte nur einen 4 wöchigen
    Anfängerkurs
    am Spanischinstitut besucht, r
    eichte aus!)
    Ärztliches A
    t
    test, dass man
    gesund ist,
    nachweisen, dass man
    keine
    ansteckenden
    Krankheiten hat
    bzw./
    und
    Impftiter bestimmen
    (Röteln, Hep
    A
    B
    C
    , Tuberkulintest, HIV
    -
    Test)
    . Macht evtl. auch der
    Betriebsarzt!
    Impfstatus ak
    tualisieren
    (Man braucht
    keine speziellen Impfungen, evtl. Tollwut)
    Kopie v
    Geburtsurkunde
    2
    Kopien von Reisepass und aktueller Studienbescheinigung
    6 Passfotos
    Nachweis einer
    Auslandsk
    rankenversicherung
    Sonstige email Adressen und Ansprech
    partner
    :
    Prof. Julio Cé
    sar
    Castellanos
    coordacademica@infomed.sld.cu
    und
    jcesarc@infomed.sld.cu
    Telnr. Cu
    -
    Hav
    -
    7667184
    , seine Sekretärin Elinor (Secretaria Docente):
    ielinor@infomed.sld.cu
    Telnr. Cu
    -
    Hav
    -
    7666123
    Dr.Esperanzita
    ist Vizedekanin am Calixto
    Garcí
    a Krankenhaus
    (größte Fakultät und größtes
    Krankenhaus in Havanna)
    und ist
    (auch)
    verantwortlich für die
    Auslandss
    tudenten direkt an
    ihrer
    Fakultät, hat ihr Büro im Studentenhaus auf dem Krankenhausgelände.
    Chef für St
    udis in der Pädiatrie
    (Hospital Pediátrico Universitario Centro Habana)
    ist Dr. Luis Solar,
    solar@infomed.sld.cu
    .
    Chef für Studis
    in der Gyn
    (Hospital Ginecobstétrico „América Arias“)
    ist Dr.
    Luis
    Salas,
    lsalas@infomed.sld.cu
    .
    Achtung: der Gebrauch des Internets ist
    vergleichbar mit dem Stand der 90er Jahre bei uns

    deswegen geht alles
    viel viel langsamer! Wenn man keine zuverlässigen Aussagen vorher bekommt:
    einfach hinfahren! Wer bezahlen kann, kann auch dort studieren
    , kein Problem
    !
    Uni fängt am ersten
    Montag im September an, Ende (etwa 20.) Juli bis einschl. August läuft nirgendwo et
    was, da sind
    Sommerferien

    in dieser Zeit ist kein Mensch da,
    es herrscht eine bollen Hitze
    -
    keine Chance
    irgendwas zu regeln!!! Außerdem gibt es Oster
    -
    und Weihnachtsferien.
    Die Kinderklinik ist hinsichtlich Unterricht, Arbeitszeiten, Klausuren, Bedsit
    eteaching am besten
    organisiert. Danach kommt die Innere im Manuel Fajardo, Schlußlicht ist die Gyn im America Arias,
    da ist es bisweilen sehr chaotisch

    dafür gibt es da mehr Freiheit für Eigeninitiative. Überall wird auf
    eigene Wünsche und Vorlieben ein
    gegangen, man darf sehr viel machen, man muß es sich nur
    organisieren und nachfragen.
    Visum
    Wenn alles gut läuft, schickt Prof.
    Garbey schon die Genehmigung für ein
    Studentenvisum, das man dann an der kubanischen Botschaft in Bonn oder
    Berlin beantragen
    bzw. abholen
    kann. Wenn nicht muss man mit einer
    Touristenkarte einreisen, die gibt es auch in der Botschaft

    aber auch, was
    viel leichter ist, am Frankfurter Flughafen. Aktuelle Infos auf der
    Botschaftsseite, im Reisebüro oder bei Prof.
    Garbey. Die Touri
    stenkarte muss
    man dann in Havanna gegen ein Studentenvisum eintauschen

    sonst darf
    man eigentlich keine öffentlichen Gebäude betreten. Dieses Procedere ist
    ziemlich nervig und unterumständen langwierig

    also besser
    versuchen das
    Studentenvisum vorher zu
    bekommen!
    Studiengebühren
    180 CUC (ca. 135 Euro) pro Studienwoche in Barzahlung
    .
    Tage ohne
    Un
    terricht wie Ferien,
    Unterrichtsausfall

    müssen nicht bezahlt werden!
    Es
    gibt dauernd neue Regeln dazu. Garbey und Cesar wissen Bescheid. Auf jeden
    Fall sehr genau gucken und alles
    selbst
    nachprüfen

    sehr wichtig.
    Bürokratie
    Viel Geduld ist gefragt. Am Ende klappt komischerweise immer alles.
    Vor Ort
    sind die Casa
    -
    Eltern
    sehr hilfsbereit und gehen auch gerne bei Amt
    -
    und
    Univerwaltungsgängen mit. Gut ist
    ,
    alle Namen
    mit Telefonnr.
    , Infos,
    Uhrzeiten
    etc.
    aufzuschreiben

    es wechseln öfters Verantwortliche, Büros
    und Gebäude. Gerade ist ALLES was die Einschreibung und Paßfor
    malitäten
    angeht in Cojimar

    eine kleine Stadt im Osten Havannas, etwa 20 km weit
    3
    weg. Es fahren Busse und Maquinas hin (man muss durch den Tunnel
    Richtung Playa del este)

    wie immer viel fragen
    , zur Not ein Taxi nehmen.
    Insgesamt: Kleine Wunder bewirkt
    manchmal ein „regalito“
    :
    Schokolade,
    irgendwas aus Dt

    das reicht meist
    ,
    in harten Fällen
    vielleicht mit einem
    kleinen Scheinchen (10 CUC) drin...
    Studieren
    Klinische
    Fächer sind alle möglich.
    „Normales“ Studieren und PJ

    das ist das
    gleiche Programm,
    bei PJ ́ler wird mehr vorausgesetzt und sie können v.a. in
    den „guardias“ (Bereitschaftsdienst
    in der Poliklinik oder Neuaufnahmen auf
    Station
    ) eigenständiger arbeiten.
    Im gesamten klinischen Abschnitt
    , also ab
    dem 3.Studienjahr
    -
    sind 15 bi
    s 20 Studenten i
    n einer „Brigada
    “ eingeteilt und
    rotieren in einer Klinik (Gyn, Kinder...) über alle Stationen. Man bekommt auf
    jeder Station 2 Patienten zugeteilt, die man jeden Morgen zu untersuchen
    hat, man schreibt einen Bericht darüber und trägt ihn in der Visite vor.
    Mittags folgt der Unterricht, idR von Ärzten der jeweiligen Station. Die
    mündliche Beteiligung wird streng beobachtet und eingefordert
    , was richtig
    anstrengend ist
    (in Visite und Klasse), einmal wöchentlich gibt es ein
    „Seminario“ (mündliche Abfrage) und e
    ine schriftliche Klausur mit etwa 3
    Fragen.
    Einmal wöchentlich ist man in „guardias“ eingeteilt.
    Das Programm
    ist ganz schön anspruchsvoll: Montag bis Samstag, 8 bis 16 Uhr.
    Als Ausländer
    hat man auch hier meist einen Sonderstatus und kann mit einer guten
    Entschuldigung auch mal ein

    längeres

    Wochenende nehmen, wird für
    gewöhnlich freundlich aufgenommen.
    Es lohnt sich ein Heft anzulegen für
    alle Abkürzungen, die einem begegnen und einigen Modelltexten, die man
    jeden Morgen für seine Patienten verfassen mus
    s.
    Die Basisversorgung ist
    allgemein gut und für jeden zugänglich, doch
    gibt
    es
    natürlich weder die
    diagnostischen noch die therapeutischen Möglichkeiten wie bei uns

    oft
    eine harte Erfahrung, die statistische niedrigere Lebenserwartung wird
    konkre
    t.
    Man
    kann und darf sehr viel! Man kann in alle Abteilungen
    schnuppern, aber auch Geburten alleine machen (d.h. das Kind entwickeln u
    auffangen) oder bei OPs dabei sein und nähen, in der Poliklinik die Patienten
    versorgen, diverse Sprechstunden begleiten usw.
    -
    Eigeninitiative ist gefragt
    und natürlich muss man sich auch oft erst mal beweisen...
    Unterkunft
    Studentenwohnheim auf Wunsch möglich (22 CUC pro Nacht, ca.17 Euro)
    .
    Empfehlenswerter sind die Casa praticulares,
    von Familien vermietete
    Zimmer als günstige und „volksnahe“
    Touristenunterkünfte, die für
    Studenten
    um die 15
    -
    25
    CUC kosten
    (oft incl. Essen und Waschmaschine)
    und durch blaue Anker an den Häusern gekennzeichnet sind. Preis wird an
    der Tür ausgehandelt, einfach durch die Stadt l
    aufen und verschiedene
    angucken. Uninahe Stadtteile: Vedado, Nuevo Vedado, Centro Habana,
    evt
    Plaza.
    Man findet schnell was.
    Vorher reservieren ist meistens nicht möglich

    keine Panik, regelt sich ganz leicht vor Ort. Vielleicht 3 Tage ein Hotel zum
    Ankom
    men buchen, länger ist nicht notwendig!!!
    Als erste Adresse kann ich empfehlen: Wilson und Familie, Calle 27
    , no. 858,
    entre 2 y 4 in Vedado
    , Telnr. 8316055, Handy 052838353
    . Man hat ein
    eigenes seperates Zimmer mit Kochnische und Bad. Nah an Calixto G
    arcía
    und Manuel Fajardo Krankenhaus gelegen, ruhiges Viertel mit Kino und
    Märkten in der Nähe.
    Die günstigste Möglichkeit ist bei Freunden zu wohnen. Das ist kein
    Problem!!! Man bekommt darüber kaum Infos, weil tlw. auch die Leute in der
    4
    Univerwaltung di
    e Studis lieber in „ihren“ empfohlenen Unterkünften
    unterbringen

    sie bekommen für die Vermittlung idR Geld! Also: Falls man in
    Dt einen Kubaner kennt, der Eltern oder Freunde in Havanna hat, bei denen
    man wohnen kann: Es geht. Aber es dauert. Du musst ei
    nen kurzen Brief
    aufsetzen, woher Du die Person kennst und was euch verbindet mit Datum
    ab und bis wann Du dort wohnen willst. Wichtig ist das drin steht, dass Du
    KEIN Geld an diese Leute zahlst, sondern
    zur FREUNDSCHAFT
    dort bist
    (das
    heißt auch so was wi
    e Antrag auf Wohnen zur Freundschaft)
    . Dann muss der
    Brief, eine Kopie Deiner Ausweise,
    die Eigentümerurkunde über das Haus der
    Leute, deren Kopie vom Ausweis und ca. 50 CUC

    zum
    Notar, der das
    abstempeln
    muss. Das Schreiben von ihm muss dann mit allen we
    iteren
    Dingen zur Uni oder nach Cojimar, die sich dann mi
    t dem Immigrations
    -
    Ministerium in Verbindung setzen
    . Das alles kann ein paar Wochen dauern

    kann sein, dass es schneller geht, wenn man das direkt von Anfang an so
    ankündigt. Bei mir hat es 6 Wochen
    gedauert...
    In den ersten Wochen schon muss man eine dauerhafte Wohnadresse
    angeben

    das ist sehr nervig, weil einem das Umziehen enorm schwer
    gemacht wird.
    Die Widerstände sind für uns völlig unerklärlich riesen groß.
    Man muss also am Anfang da viel Kraf
    t reinstecken, etwas Gutes zu finden. Es
    schimpfen alle

    Prof, Verwaltungstanten, Dekane...
    -
    wenn man seine
    Adresse ändern möchte.
    Sie haben Angst und wollen immer alles unter
    Kontrolle haben. Manche machen sich auch Sorgen. Jedenfalls
    schüchtert
    das
    ein u
    nd von Seiten der Ministerien bekommt man zu sp
    üren, dass man
    in
    einem sehr autoritären Staat
    lebt

    nicht schön. Trotzdem
    : Letztlich passiert
    dann
    doch nichts!!! Also Augen z
    u und durch, Eigenaktionen
    starten, seinen
    Dickkopf durchsetzen

    es lebt sich da
    nach wieder besser...
    Materialien für Uni
    das
    wichtigste:
    Stethoskop
    !!!
    und
    Blutdruckmanschette!!!
    ,
    Händedesinfektionsmittel
    !!!
    ,
    für Uniform ein
    blauer Rock
    knielang oder
    etwas kürzer
    u/o blaue lange
    Hose und kurzen weißen Kittel (Kasak)
    mit
    kurzen Ärmeln
    (beides möglichst leichter Stoff, es ist das ganze Jahr sehr
    warm!)
    . Ansonsten je nach Disziplin und Vorliebe:
    Handschuhe,
    Reflexhammer, Pupillenleuchte,
    Otoskop

    alle Untersuchungswerkzeuge
    selbst mitbringen
    ! In den Kliniken dort gibt es kaum etwas.
    Alle haben ihre
    Privat
    geräte
    dabei!
    Laptop mit Spanisch
    -
    Deutsch Lexikon und diversen
    ebooks sind sinnvoll
    und äußerst hilfreich

    es gibt kaum Internet!
    Für ́s Gepäck
    Reiseführer von Stefan Lose und Stadtplan (beides auf ebay), für Frauen:
    Tampons und Kos
    metika, kleine Gastgeschenke (wie weiße Schokolade,
    Kerzen, Memorysticks, Taschenlampe, Schwarzbrot...), Taschentücher,
    Mückenspray, Sonnenschutz (auch Brille und Kopfbedeckung)
    , Regenjacke
    .
    Grundsätzlich gibt es alles!!!
    Also keine Panik.
    Nur nicht immer so
    fort und
    nicht immer zu einem günstigen Preis (6
    Tampons für 4,50Euro
    oder
    Taschentücher vielleicht im
    Hotelshop
    -
    z.B.).
    Aktivitäten
    Geniale Tauchbasen! Vorher Tauchschein machen lohnt sich. Salsa! Diverse
    Konzerte.
    Kinos und Museen sind super günstig, f
    ür Studenten quasi
    umsonst.
    Es gibt viele Kursangebote wie Yoga, Fotografie, Schreiben

    man
    muss sich durchfragen wo, wie etc...
    Fahrkosten in Land und Stadt sind
    günstiger wie bei uns, wenn man das
    System und das Verhandeln raus hat,
    aber Hotel
    -
    und Leben
    shaltungskosten sind meistens mit unseren Preisen
    vergleichbar. Siehe Reiseführer.
    In Havanna kann man in den Hotels günstige
    5
    (kurze wie lange)
    Rundreisen buchen.
    Fahrradmitnahme im Flugzeug ist recht
    unproblematisch

    für längeren Aufenthalt zu empfehlen.
    Moped ausleihen
    kostet etwa 20 CUC pro Tag, Auto 60 CUC

    der Verkehr ist sehr stress
    frei
    ,
    weil es kaum Autos gibt!
    Traums
    trand: von Havanna eine halbe Stunde weit
    weg, mit Touritransport zu erreichen für 5 CUC. Alles rund um Mobilität
    :
    alle
    Kubaner löche
    rn, die einem begegnen, jeder hat andere Infos und
    andere
    Kontakte,
    die
    sich meist sehr lohnen
    !
    Flughafen
    In Havanna so groß wie evt
    l
    . der Fran
    k
    furt Hahn Flughafen, also sehr klein
    und überschaubar. Taxi in die Stadt ca. 25 CUC
    , eine sichere Sache
    .
    Geldta
    uschen am Flughafen ist etwas teurer als in der Stadt. Ausreisegebühr:
    25 CUC. Flüge nach Varadero sind oft günstiger als nach Havanna, von dort
    kann man z.B. mit dem Bus nach Havanna kommen.
    Geld
    Mit Visakarte kommt man super klar, fast überall gibt es
    Geldautomaten.
    Postbank und Dkb funktionierten problemlos. Euros bar tauschen ist
    günstiger.
    Eine kleine Euro
    -
    Notreserve ist sicher empfehlenswert.
    Reiseschecks sind nicht eintauschbar wegen Wirtschaftsboykott.
    Dort gibt es
    2 Währungen, Moneda National
    MN
    und CUC

    siehe Reiseführer.
    Man
    braucht erst mal CUCs. Es lohnt sich, sich im Laufe der Zeit mit MN
    auseinanderzusetzen, man bekommt vieles sehr sehr viel günstiger.
    1 CUC
    sind 25 MN. 1,35 CUC sind 1 Euro. CUC hat den US
    -
    Dollar abgelöst.
    In der
    Praxis ist das sehr verwirrend, es braucht eine Weile mit den Währungen
    jonglieren zu können.
    Mit 900 Euro im Monat kommt man sehr gut aus und
    kann während des Studierens in der Stadt auf sehr gutem Niveau leben (die
    Kommilitonen haben idR sehr vie
    l weniger). Aber große Hotelreisen sind da
    natürlich nicht drin.
    Krankenversorgung
    Die Kubaner haben keine Krankenkassen, alle werden versorgt, wenn sie zum
    Arzt gehen. Studenten werden wie Kubaner behandelt, also umsonst und mit
    evt
    l
    . langen Wartezeiten
    . Es gibt in den Krankenhäusern Polikliniken, die wie
    bei uns ihre Sektoren betreuen, also ins nächste wohnortnahe Krankenhaus
    gehen. Die internationalen Kliniken sind oft sehr teuer, vor der Behandlung
    fragen!!! Jeder Wohnblock hat auch seinen Hausarzt, d
    a kann man auch erst
    mal hin, bei den Leuten, bei denen man wohnt nach fragen. Für
    Medikamente ist eine Zuzahlung nötig, die für uns verschwindend gering ist.
    Die hier abgeschlossene Krankenversicherung musste ich zu keinem
    Zeitpunkt vorweisen, auch nicht
    bei der Einreise.
    Kriminalität
    Quaz
    i zero. Gibt ́s natürlich, aber zu ökonomisch vergleichbaren Ländern ist
    Kuba ein sehr sicheres Land. Mir ist in dem Jahr nichts geklaut worden, bin
    nicht überfallen worden und habe mich auch nachts sicher gefühlt
    , nach d
    em
    ich mich an die dortige Dunkelheit gewöhnt habe
    .
    Habe v.a. von
    Taschendieben gehört.
    Man sollte
    immer gut auf seine Dinge aufpassen und
    Wertsachen lieber im Bauchgurt tragen als in der Handtasche.
    Machos
    Ja, klar. Aber Grenzen werden viel mehr respekti
    ert wie in anderen
    südamerikanischen oder südeuropäischen Ländern. Sei es weil es für einen
    Kubaner bis vor fünf Jahren noch äußerst heikel war mit einer Ausländerin
    auszugehen oder seien es tatsächliche kulturelle Unterschiede: wenn man
    nein sagt, wird da
    s akzeptiert. Trotzdem sind die Sprüche auf der Straße oft
    sehr lästig und irgendwann anstrengend und nervig. Irgendwann konnte ich
    6
    aber gut damit umgehen.
    Zurück i
    n
    Deutschland spürt man dann
    , wie
    sehr
    wenig
    e
    Komplimente hier üblich sind...
    Internet
    In Ho
    tels für 10 CUC
    (7,50 Euro)
    pro Stunde (Habana libre in Vedado ist am
    besten), manchmal gibt es auch wlan,

    hier
    sind
    die Verbindung
    en am
    schnellsten und die Hotels
    sind oft am einfachsten
    zu
    erreic
    hen
    . Etecsa, die
    Telefongesellschaft dort, bietet in ihr
    en Läden Internet für 6 CUC pro Stunde
    an. Fast jeder Kubaner hat irgendwo einen Zugang („a la izquierda“), bei
    Nachbarn, selbst oder sonst wem

    einfach mal vorsichtig nachfragen...
    kostet dann etwa 2 bis 3 CUC

    ist aber meist
    eine echte Geduldsprobe

    seh
    r
    sehr langsam.
    Post
    Für mich bestimmte
    Briefpost aus Dt kam nie an. Mit DHL soll es aber möglich
    sein

    aber in jedem Fall dauert es viele Wochen und Monate... Ich hatte
    Briefmarken aus Dt dabei und habe Post Touristen aus Dt mitgegeben, die sie
    in Dt ei
    ngeschmissen haben. Das hat prima geklappt.
    Telefon
    Mit eplus Auslandstarif konnte ich mein Handy aus Dt weiter benutzen,
    smsen klappte einwandfrei. Über Skyp kann man aus Dt dort angerufen
    werden, ist das günstigste, was ich gefunden habe. Wenn man noch
    ein uralt
    Telefonanschluss hat, kann man sich auch günstige Vorwahlnummern
    heraussuchen. Für längeren Aufenthalt kann man sich dort ein Handyvertrag
    bei Etecsa machen. Dort kann man auch internationale Telefonkaten kaufen,
    die eine lange Nummer haben, man
    wählt sie (an jedem) Festnetztelefon und
    kann ins Ausland auf eigene Kosten telefonieren.
    Sprachkurs
    Tipp: nicht vorher über Internet buchen! Ist viel zu teuer und nicht gut! Die
    Uni bietet Kurse an: Anmeldung nur persönlich in der Universidad de La
    Habana (Räume der Sprachschule sind auf Unigelände
    (wo Historiker,
    Juristen, Philosophen sind)
    , danach fragen, die Leute wissen Bescheid)
    . Man
    macht einen Einstufungstest, jeden ersten Montag im Monat beginnt ein
    neuer Kurs. Kurse sind mit kleiner Klasse,
    Lehrer sind gut
    , in den Uniferien
    gibt es keine Kurse
    .
    Man
    kann
    nichts vorher buchen oder reservieren

    keine
    Sorge, das funktioniert dann alles vor Ort.
    220 CUC für 40 Stunden (sind 2
    Wochen).
    Sehr günstig sind privat angebotene Kurse von oft sehr guten
    L
    ehrern, oft kennen die Casa
    -
    Eltern jemanden.
    Eine Stunde sollte nicht mehr
    als 3 bis 10 CUC kosten (mehr wie 5 nur für echte Profis!
    Israel und Dulce
    Maria waren beide als Professoren an der Uni tätig, sehr kompetent: Telnr.
    Zu Hause: Cuba
    -
    Hav
    -
    2055020
    ).

    tedra Humboldt, direkt bei der Uni, Telnr.
    8785286, machen
    Kurse und
    auch diverse Aktionen wie Stadtführungen.
    Private Schulen sind total überteuert!!!
    Insgesamt kann ich es wenig
    empfehlen hier einen Sprachkurs zu machen

    es gibt kaum Material und die
    Me
    thoden scheinen aus den 50er Jahren zu sein. Lieber ein paar Wochen
    vorher in Spanien einen machen.
    Transport
    Der Öffentliche Nahverkehr ist in jeder neuen Stadt in Kuba eine neue
    Herausforderung, den Kubanern selbst geht es dabei nicht anders. Es hilft n
    ur
    eins: fragen, fragen, fragen. Wo der Bus hält, wie er fährt, was man bezahlt,
    welche Möglichkeiten es noch gibt... alles fragen. Der Bus kostet 20 MN
    -
    Centavos, also nichts. Sie sind fast immer total überfüllt. Sehr gut kommt
    man auch mit Maquinas voran: d
    as sind Chevrolet
    -
    Taxis, die festgelegte
    Routen fahren, eine Fahrt im Innenstadtbereich kostet 10 MN oder 50 CUC
    -
    Cent. Die normalen Taxis kosten etwa 3 CUC im Stadtgebiet. Zug (und Schiff)
    7
    fährt man auf Kuba eigentlich nicht. Es gibt 2 Reisebussysteme: Ast
    ro Busse
    für Kubaner und Viazul Busse für Touris. Mit einem Studenten
    -
    Carnet (wie
    kubanischer Personalausweis) kann man auch mit Astro Busse fahren: es gibt
    2 Astro Busstationen in Havanna, beim Hauptbahnhof und bei Plaza de la
    Revolucion (hier ist auch da
    s Viazul Büro). Bei dem am Hauptbahnhof
    bekommt man besser Fahrkarten auf dem Schwarzmarkt (idR für 10 CUC
    extra, einfach Leute ansprechen, sehr abenteuerlich...)

    anders kommt man
    nicht an Fahrkarten heran, sind schon Monate vorher ausverkauft! Es gibt
    auc
    h immer eine „lista de esperanza“

    kann man auch versuchen... Trampen
    geht gut, manchmal hält auch ein Reisebus; die Kubaner sind es gewohnt
    auch innerhalb der Stadt Mitfahrer mitzunehmen (das heißt „botella“), idR
    drückt man dann den Maquina
    -
    Preis (10 MN)
    dem Fahrer in die Hand. Sehr
    angenehm ist ein Fahrrad mit einem guten Schloss, man muss sich aber
    immer einen bewachten Parkplatz suchen, gibt es aber viele. In kleinen
    Städten und Dörfern gibt es eigentlich immer „Camiones“

    sie stehen nicht
    im Reiseführ
    er und fahren meist einmal am Tag oder mindestens einmal in
    der Woche, man muss fragen wo und wann, kosten zwischen 0 und 30 MN.
    Selbst ein Auto leihen ist echt eine gute Alternative, sehr unkompliziert, man
    ist wesentlich mobiler und freier.
    Literatur
    „K
    uba im 21.Jahrhundert

    Revolution und Reform auf der Insel der
    Extreme“, von Michael Zeuske (Professor an der Uni Köln, Philosophische
    Fakultät). „Che

    Die Biographie des Ernesto Guevara“, von Paco Ignacio
    Taibo II. „Die offenen Adern Lateinamerikas“ von
    Eduardo Galeano.
    Kuba
    -
    Reisführer von Stefan Loose.
    Film
    „Suite H
    abana”,

    Habana station“,
    “Buena vista social cl

  • Auslandssemester USADatum03.07.2016 19:48
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Auslandssemester USA
  • Auslandssemester USADatum03.07.2016 19:48
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Auslandssemester USA

    What is USMLE?

    The United States Medical Licensing Examination ® (USMLE®) is a three-step examination for medical licensure in the United States and is sponsored by the Federation of State Medical Boards (FSMB) and the National Board of Medical Examiners® (NBME®).

    The USMLE assesses a physician's ability to apply knowledge, concepts, and principles, and to demonstrate fundamental patient-centered skills, that are important in health and disease and that constitute the basis of safe and effective patient care. Each of the three Steps of the USMLE complements the others; no Step can stand alone in the assessment of readiness for medical licensure.

  • Auslandssemester USADatum03.07.2016 19:47
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Auslandssemester USA
  • Auslandssemester USADatum03.07.2016 19:47
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Auslandssemester USA

    n den USA: Hier werden weder die deutsche Approbation noch der deutsche Facharzttitel anerkannt. Es müssen zusätzliche Prüfungen abgelegt werden:
    Mehr zum Thema

    USMLE
    TOEFL-Test-Center
    ECFMG-Test-Center
    ECFMG > Information booklet 2016
    Examination Fees
    Clinical Skills Assessment Test (CSA)
    Amerikahäuser/-zentren

    Step 1 und Step 2 des United States Medical Licensing Examination (USMLE). Die Prüfungen können in den Amerika-Häusern / -Zentren abgelegt werden, ebenfalls der erforderliche TOEFL-Sprachtest. Nach bestandener Prüfung muss ein weiteres klinisch-praktisches Examen - Clinical Skills Assessment Test (CSA) - abgelegt werden. Dieses Examen (Kosten: $1.780,-) kann nur in den beiden Testzentren in den USA abgeleistet werden > Educational Commission for Foreign Medical Graduates (ECFMG) in Philadelphia und Atlanta.

  • Auslandssemester USADatum03.07.2016 19:46
    Thema von carlos im Forum USA

    Für Studierende der Medizin ist ein Auslandsaufenthalt insbesondere während der Praktischen Phasen sehr beliebt. Hier hat man die Chance andere Gesundheitssysteme und teilweise andere medizinische Standards kennen zu lernen.


    Inhalt

    Studienanfänger / Studienfortsetzer
    Famulatur und Praktisches Jahr
    Ärztliche Weiterbildung
    Anerkennung nach Rückkehr
    Literatur
    Links

    Studienanfänger und Fortsetzer

    Studienanfänger: Die Möglichkeiten ein Medizinstudium im Ausland aufzunehmen sind eingeschränkt. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass auch im Ausland die Zahl der Studienbewerber größer ist als die Zahl der verfügbaren Studienplätze. Da die Zulassungsvoraussetzungen in jedem Land verschieden sind, sind generelle Aussagen nicht möglich.
    Eine Auswahl deutsch- und englischsprachiger Studienangebote im Ausland:

    Studienfortsetzer: Die Möglichkeiten ein Medizinstudium im Ausland fortzusetzen sind durch die begrenzte Anzahl verfügbarer Plätze gering – aber es gibt sie! Zulassungsvoraussetzungen können Sie nur direkt bei den jeweiligen Hochschulen erfragen.

    Mehr zum Thema

  • Thema von carlos im Forum USA

    Bericht von einem Auslandssemester in Minnesota

    http://www.zahniportal.de/fileadmin/medi...0_22_24_usa.pdf

  • Thema von carlos im Forum Kambodscha

    Nach einem langen Flug mit neun Stunden Aufenthalt in
    Doha-Qatar, landeten wir am 16. April endlich in Phnom
    Penh, der Hauptstadt Kambodschas, wo wir die nächsten
    Wochen famulieren sollten. Im August 2015 gründete Dr.
    Ulf Zuschlag gemeinsam mit seiner kambodschanischen
    Frau Sombo Zuschlag eine Zahnklinik in der Angk Portinhean
    Pagode in Phnom Penh. In
    Zusammenarbeit mit den buddhistischen
    Mönchen leiten die beiden
    von Hamburg aus eine kleine Klinik,
    die bedürftige Kinder kostenfrei
    zahnmedizinisch versorgt. Wie
    wir in dem letzten Monat jedoch
    feststellen konnten, werden dort
    allerdings bedürftige Erwachsene
    auch nicht abgewiesen und ebenfalls
    behandelt.
    Nach Abschluss unseres zahnmedizinischen
    Studiums im Februar
    2016 haben wir drei Zahnärztinnen
    uns entschlossen, Dr.
    Zuschlags Hilfsorganisation mit
    Spenden und unserer Arbeitskraft
    einen Monat lang zu unterstützen
    und sind somit nach Phnom Penh
    gereist.
    Einige Wochen vor unserer
    Famulatur haben wir rund 50kg
    Spendenmaterial per Post in die
    Angk Portinhean Pagode in Phnom
    Penh geschickt. Jedoch mussten
    wir herausfinden, dass das
    postalische System Kambodschas
    nicht so reibungslos funktioniert,
    wie das Deutsche. Nach langer
    Nachforschung und mithilfe des
    dortigen Zahnarztes kamen zwei
    Wochen nach unserer Ankunft
    endlich die Spendenpakete in der
    Pagode beim Mönchdirektor an.
    Zum Glück war die Klinik schon
    ohne unsere Spendenmaterialien
    noch von den Spenden unserer
    freiwilligen Vorgänger relativ gut
    ausgestattet und die essentiellen
    Dinge waren alle vorhanden.
    Angekommen in unserer temporären
    neuen Heimat brauchten
    wir jedoch einige Zeit um uns zu
    akklimatisieren, da wir zur heißesten
    Zeit in Kambodscha unsere
    Famulatur absolvierten. Es herrschten
    über 40 Grad Celsius und die Sonne brannte in der
    Hauptstadt vom wolkenlosen Himmel.
    Die Behandlung begann jeden Tag von Montag bis Freitag
    um 8 Uhr und als wir morgens ankamen, standen immer
    schon Patienten vor der Tür, die sehnlichst auf ihre Behandlung
    warteten.
    Eines der kambodschanischen Nationalgetränke ist der
    Zuckerrohrsaft, der direkt mithilfe von zwei Walzen aus den
    Zuckerrohrstangen gepresst wird. Dementsprechend kann
    man sich auch gut vorstellen wie die Zähne, vor allem die
    der Kinder, aussehen. Generell mögen die Kambodschaner
    sehr gerne zuckerhaltige Getränke und Speisen aller Art.
    Die Hauptmahlzeiten der Khmer, so werden die Einwohner
    Kambodschas genannt, sind relativ
    gesund: meist Fisch oder Fleisch
    mit Gemüse und Reis, oder aber
    auch Suppen. Allerdings trinken sie
    dazu Soft Drinks, wie Fanta, das
    dort in allen Regenbogenfarben
    erhältlich ist und nochmal doppelt
    so süß schmeckt wie bei uns.
    In der Klinik der Pagode arbeiteten
    wir mit einer Zahnarzthelferin und
    einem Zahnarzt zusammen, die uns
    tatkräftig vor allem beim Übersetzen
    behilflich waren. Meistens
    kamen die Patienten mit einem
    schmerzverzerrten Gesichtsausdruck
    zu uns und deuteten mit
    dem Finger auf den schmerzenden
    Zahn und wiederholten mehrmals
    das Wort „TSCHU“. Das bedeutet
    Schmerzen. Wir versuchten also
    daraufhin selber die Patienten
    zu fragen wo sie denn „TSCHU“
    verspüren, hatten aber noch einige
    Probleme mit der Aussprache,
    sodass nur circa die Hälfte der
    Patienten unsere Frage verstanden
    haben. Nach einer Woche konnten
    wir uns schon relativ gut mit den
    Patienten verständigen: „ha“ für
    „Mund öffnen“, „cam“ für „zubeißen“
    und natürlich unser Lieblingswort
    „tschu“.
    Mit den Kindern hatten wir es
    etwas leichter, da sie meistens auf
    internationale Schulen gingen und
    wir somit auf Englisch kommunizieren
    konnten.Jedoch war vor allem
    die Behandlung der Kinder sehr
    schwer für uns, da meist schon die
    Milchzähne komplett zerstört und
    kariös waren, sodass eigentlich jeder
    Milchzahn eine endodontische
    Behandlung benötigt hätte. Leider
    fehlten uns die Mittel dazu und wir
    begnügten uns damit, zumindest
    die bleibenden Zähne vor Karies zu
    bewahren. Unsere Hauptaufgabe
    war somit die Prophylaxe, welche beinhaltete mit Ihnen das
    Zähneputzen zu üben und eventuell Fissurenversiegelungen
    oder Füllungen an den ersten Molaren durchzuführen.
    Danach schenkten wir ihnen Zahnbürsten und Kinderzahnpasten
    und ein Spielzeug, beispielsweise ein Stofftier und
    ließen sie uns versprechen jeden Tag zwei Mal die Zähne zu
    putzen und in einem Jahr zur Kontrolle wiederzukommen.
    Meistens holten wir auch die Eltern dazu, um Ihnen die
    Wichtigkeit des Zähneputzens zu erklären, und beim Blick
    auf ihre Zähne schenkten wir ihnen auch gleich eine Zahnbürste
    und übten auch mit ihnen das Putzen.
    Bei der Behandlung der erwachsenen Patienten fiel unser
    Augenmerk auf den am meisten schmerzenden Zahn, da
    die Patienten meist eine Behandlung aller kariösen Zähne
    ablehnten. Mit Zahnfüllungen konnten wir oft eine Extraktion
    gerade noch verhindern. In manchen Fällen kam der
    allererste Zahnarztbesuch in ihrem Leben jedoch einfach zu
    spät und der Zahn musste gezogen werden.
    In der Mittagszeit wurden wir von den Köchen der Pagode
    ausreichend mit kambodschanischen Gerichten versorgt
    und wir konnten uns mit den Mönchen und den Einheimischen
    austauschen. Unser Mönchdirektor hat sich rührend
    um unser Wohlbefinden gesorgt, indem er uns täglich bei
    der Arbeit besucht und uns mit Getränken versorgt hat. Die
    Hitze, besonders während der Behandlung hat uns doch
    mehr zu schaffen gemacht als gedacht, und somit mussten
    wir stets darauf achten genügend zu trinken.
    An den Wochenenden hatten wir Zeit, uns das restliche
    Land anzusehen und so reisten wir erst nach Siem Reap zu
    den Tempeln und an den anderen Wochenenden einmal an
    den Strand nach Sihanoukville und auf die Insel Koh Rong
    Sanloem. Kambodscha ist ein sehr schönes und abwechslungsreiches
    Land mit viel Kultur und Geschichte. Wir
    haben bei unserem Aufenthalt viel gelernt, tolle Menschen
    getroffen und möchten diese Erfahrungen nicht mehr
    missen.

  • “Mini Molars Cambodia e.V.”Datum30.06.2016 22:37
    Foren-Beitrag von carlos im Thema “Mini Molars Cambodia e.V.”
  • “Mini Molars Cambodia e.V.”Datum30.06.2016 22:37
    Thema von carlos im Forum Kambodscha

    das zahnärztliches Hilfsprojekt “Mini Molars Cambodia e.V.” wurde im August 2015 eröffnet und wir können bedürftigen Kindern in Kambodscha helfen.

    Wir versorgen in Phnom Penh auf dem Gelände der “Angk Portinhean Pagode” Kinder des angrenzenden Hilfsprojekts "Buddhist association and development" und die Kinder aus der näheren Umgebung der Pagode.

    Der Zustand der Zähne dieser Kinder ist sehr schlecht und daher werden wir in Zukunft das Projekt um weitere Behandlungsstühle erweitern, um hier ausreichend Kapazitäten zu schaffen.

    Tel: +49 176 / 219 323 71

    smile@minimolars.de

  • Neun Tage als Retter kranker ZähneDatum25.06.2016 10:35
    Foren-Beitrag von carlos im Thema Neun Tage als Retter kranker Zähne
  • Neun Tage als Retter kranker ZähneDatum25.06.2016 10:35
    Thema von carlos im Forum Kapverden, Kapverdisch...

    „Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen!“ Dieser Spruch ist den meisten bekannt und der Griff zur Zahnbürste schon fast ein Reflex. Doch der Oberhausener Zahnarzt Wolfgang Pehl weiß nur zu gut, dass es Länder gibt, in denen es ganz anders ist – mit fatalen Folgen für das Gebiss, insbesondere bei den Kleinsten.
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    Im April reiste er ehrenamtlich für die Stiftung „Zahnärzte ohne Grenzen“ auf die kapverdische Insel Santiago vor der westafrikanischen Küste und verlegte für zwei Wochen seine Praxis in das Krankenhaus „Centro de Saude“ in Sao Domingos. Die Reisekosten trägt der Oberhausener selbst – so können Spendengelder in die medizinische Ausstattung fließen.

    „Es gibt in der Kleinstadt, die auf der größten der kapverdischen Inseln liegt, keinen einzigen Zahnarzt“, erzählt Pehl über die Situation vor Ort. Bei Beschwerden müssen die Einheimischen bis in die Hauptstadt Praia fahren, knapp 20 Kilometer entfernt. „Für die meisten ist das einfach unmöglich“, sagt der Zahnarzt. Denn viele Inselbewohner verdienten gerade mal 250 Dollar im Monat. Sie würden ihre Schmerzen lieber ertragen, so lange es irgend geht, als einen Arzt aufzusuchen. Kein Wunder also, dass die Patienten jeden Tag vor der Klinik in Sao Domingos Schlange standen.

    Nach einer zwölfstündigen Anreise über Lissabon endlich die ersehnte Ankunft in Praia: „Eigentlich sollten wir dort auch behandeln, wurden dann aber kurzfristig in Sao Domingos eingesetzt“, berichtet der Zahnarzt. Nahe dem örtlichen Klinikum waren die Helfer in einem Apartment untergebracht.

    Am ersten Arbeitstag konnten die deutschen Ärzte das provisorische Behandlungszimmer einrichten. Zwei mobile Praxis-Sets haben sie aus der Heimat mitgebracht. Inhalt: Bohrer, Absauger und Liege. Das Vorzimmer nutzte das Team als Lagerraum für restliche Materialien und zur Sterilisation der Instrumente. Gearbeitet wurde mit Stirnlampen. „Bei 35 Grad im Raum haben wir unter erschwerten Bedingungen gearbeitet“, berichtet der Zahnarzt.
    Täglich fast 30 Zähne gezogen

    Neun Tage behandelte Pehl mit seinem Team vom Morgen bis zum frühen Abend täglich etwa 25 Patienten – insgesamt 299 Personen im Alter von zwei bis 80 Jahren, darunter hauptsächlich Kinder. „Erschreckend viele litten unter starkem Karies, Frontalzahn-Traumata oder enormen Zahnstein“, so der Arzt. In dem behelfsmäßig eingerichteten Krankenzimmer zogen die Mediziner 267 Zähne, füllten 144 Zähne auf und entfernten bei 49 Patienten Zahnstein.
    Kapverden
    Reiseziel und Entwicklungsland

    Die Kapverdischen Inseln liegen im Atlantik vor der Küste Westafrikas in Höhe des Senegal. Knapp eine halbe Million Menschen leben auf den 15 Inseln des seit 41 Jahren von Portugal unabhängigen Staates.

    Vor der Entdeckung durch die Portugiesen war die Inselgruppe unbewohnt. Aus der Durchmischung der Kulturen europäischer Siedler und afrikanischer Sklaven bildete sich die kreolische Kultur. „Krioulo“ unterscheidet sich stark vom Portugiesischen des Festlandes: Selbst zwischen den einzelnen Inseldialekten kann die Verständigung schwierig werden.

    Der Tourismus entwickelt sich als Wirtschaftszweig – neben den Devisen, die viele Auswanderer ihren Familien schicken. Als zweites afrikanisches Land nach Bots­wana wurde Kap Verde vom wenig entwickelten Land zum Land mittlerer Einkommen hochgestuft.

    Zwei Jungen wurden ausgeschlagene Zähne wiederhergestellt und drei Operationen durchgeführt. „Es ist erstaunlich, wie ruhig die Kinder die Behandlung über sich ergehen lassen“, sagt Pehl. In der kleinen Klinik nahmen die Zahnärzte Behandlungen im Wert von insgesamt rund 25 000 Euro vor.

    Um schon die Kleinsten über die richtige Mundhygiene aufzuklären, besuchte das Ärzteteam am letzten Behandlungstag die Schule „O Meu Futuro“ weit ab der Hauptstadt Praia. 80 Kinder der ersten bis fünften Klasse wurde der richtige Umgang mit der Zahnbürste gezeigt. „Viele haben sowas zum ersten Mal gesehen. Keines der Kinder war vorher schon mal bei einem Zahnarzt – Vorsorge gibt es hier einfach nicht.“

    Warum zieht es den Zahnarzt zu einem derartigen Einsatz in einem entlegenen Winkel der Welt? „Die Menschen sind unheimlich dankbar und schon mit kleinen Dingen zufrieden. Außerdem lernt man das Land von einer ganz anderen Seite kennen.“ Und der nächste Einsatz ist bereits ins Auge gefasst: Nach Ecuador oder Peru soll es gehen.

  • 312 Patienten in 14 TagenDatum25.06.2016 10:34
    Foren-Beitrag von carlos im Thema 312 Patienten in 14 Tagen
  • 312 Patienten in 14 TagenDatum25.06.2016 10:34
    Thema von carlos im Forum Kapverden, Kapverdisch...

    Wieder war die Urfelder Zahnärztin Dr. Christa Wagener mit ihrer Assistentin Ines Paufler für "Dentists without limits" (DWLF, zu deutsch "Zahnärzte ohne Grenzen") im Einsatz, diesmal führte die Reise auf die Hauptinsel der Capverden, Santiago, in die Hauptstadt Praia.

    Weitab der bekannten Urlaubsziele wirkt Praia wenig einladend, es gibt viele unfertige Häuser, die Straßen sind schlecht und staubig, überall gibt es in der Sonne dösende Hunde, die nachts ununterbrochen bellen.

    Zusammen mit Dr. Detlev Nies aus Köln, der ins Portugiesische übersetzen konnte, und der zahnmedizinischen Assistentin Mona Hettmann aus Hamburg war das Team im "Centro Saude Tita Chapeu", einem sozialen Behandlungszentrum der Regierung der Capverden. Sie richteten sich dort einen Behandlungsraum mit zwei mobilen Einheiten, einer Absauganlage und einem Topfdrucktopf zum Sterilisieren ein.

    Begleitet von der örtlichen Zahnärztin Dr. Elisabeth Rodriges wurden rund 30 Patienten täglich behandelt. Für die medizinische Versorgung stehen in Praia für rund 30 000 Einwohner fünf medizinisch soziale Behandlungszentren zur Verfügung, in dreien gibt es einen Zahnarzt. Dieser kann aber nur Zähne extrahieren, weil die Zahnärzte keine Behandlungseinheiten und Füllungsmaterialien haben.

    Die wenigen privaten Zahnärzte seien für den Großteil der Bevölkerung bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 250 Euro nicht bezahlbar. "Die Lebenshaltungskosten sind fast so hoch wie bei uns", erklärt Dr. Wagener.

    Bis aus dem Landesinneren kamen die Männer, Frauen und Kinder, und warteten geduldig auf ihre Behandlung: In zwei Wochen wurden 312 Patienten behandelt, 106 mal mussten Zähne gezogen werden, 195 Füllungen wurden gemacht. In der Schule wurde eine Gruppenprophylaxe durchgeführt.

    "Die Zähne der Kinder sind nicht so gut, an jeder Ecke steht eine Bude mit Lollies und Bonbons", erklärt Paufler, die erläutert, dass es einen großen Aufklärungs- und Behandlungsbedarf gerade bei den Kindern gäbe.

    Mit Spendengeldern von heimischen Patienten konnten Paufler und Wagener eine große Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten an das örtliche Kinderheim machen.

    Das "Institutio Caboverdense da Crianca e do Adelescente" (Capverdisches Institut für Kinder und Heranwachsende) kümmert sich im Regierungsauftrag um verwaiste, vernachlässigte und behinderte Kinder.

    "Durch die großzügigen Spenden unserer Patienten konnten wir dieses Kinderheim mit sehr vielen Lebensmitteln und Medikamenten versorgen. Nebst Spielzeug gab es auch einen Lederfußball für die Jungen", so Paufels. In dem Heim werden 60 Kinder betreut. Die Institution kümmert sich um insgesamt 2000 Kinder, Jugendliche und Behinderte zwischen 0 und 18 Jahren.

    "Wir danken unseren Patienten, Familien und Dentalfirmen für die gute Unterstützung und freuen uns schon auf den nächsten Einsatz in einem anderen Land", sagt Christa Wagener.
    Den kompletten Einsatz finanzierten beide Frauen aus eigener Tasche.

  • Thema von carlos im Forum Kambodscha

    zoomFreiwilligendienst für Zahnmediziner in Kambodscha

    Du bist Zahnarzt oder Zahnärztin und möchtest im Ausland tätig werden? Dann kannst du über uns nach Kambodscha reisen. Voraussetzungen für den Einsatz als Zahnarzt /-ärztin im Ausland ist ein abgeschlossenes Zahnmedizin - Studium und eine Approbation. Solltest du noch studieren oder noch keine Vorkenntnisse haben, kannst du alternativ ein Zahnmedizin – Praktikum im Ausland über uns absolvieren.
    Dein Einsatz als Zahnarzt /-ärztin in Kambodscha

    In Kambodscha kooperieren wir mit der zahnärztlichen Abteilung eines Krankenhauses in der Hauptstadt Phnom Penh. Diagnose und Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen stehen hier im Mittelpunkt. Da die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten Kambodschas nicht dem westlichen Standard entspricht, reisen viele Kambodschaner zur Behandlung von ernsthaften Zahnbeschwerden in die Hauptstadt. Dementsprechend überlaufen sind viele zahnärztliche Versorgungsstellen in Phnom Penh.
    Deine Aufgaben als Zahnarzt /-ärztin in Kambodscha

    Bei diesem Freiwilligendienst in Kambodscha arbeitest du Hand in Hand mit dem Personal vor Ort. Du erhebst Mundbefunde, besprichst Therapiemöglichkeiten mit den Patienten und Patientinnen und führst alle nötigen Behandlungen durch. Außerdem kannst du an so genannten "Outreach - Projekten" teilnehmen, die mit einer mobilen Ambulanz zu vergleichen sind. In diesen Rahmen besuchst du auch Kindergärten um dort, und in den Gemeinden vor Ort zahnärztliche Kontrollen durchzuführen.
    Deine Qualifikationen für den Einsatz als Zahnarzt /-ärztin im Ausland

    zoomAls Zahnmediziner nach Kambodscha

    Für den Einsatz als Zahnarzt oder Zahnärztin im Ausland solltest du über eine Approbation verfügen. Im Idealfall hast du mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Im Umgang mit den Patient-/innen solltest du freundlich und geduldig sein und sich gut in ein neues Umfeld eingliedern können. Weiterhin kannst du dich auf Englisch verständigen. Neben dem Sammeln von professioneller Erfahrung sollte das Interesse an einem interkulturellen Austausch die Motivation für deinen Auslandsaufenthalt sein.
    Organisatorisches

    Dieser Freiwilligendienst in Kambodscha ist jederzeit möglich, das Startdatum und die Dauer des Aufenthalts bestimmst du selbst.

  • Thema von carlos im Forum Togo

    Neues DWLF-Projekt in Afrika braucht Unterstützung

    Ab September 2016 werden freiwillige Zahnärzte für Afrika gesucht. Einsatzort ist Togo. Was die Voraussetzungen sind.

    Die Stiftung "Dentists Without Limits" (DWLF) sucht freiwillige Zahnmediziner für einen Hilfseinsatz in der Stadt Aneho im afrikanischen Staat Togo. Laut eigenen Angaben bietet sich für interessierte Einsatzteilnehmer ein effektives Betätigungsfeld. Die Hilfe ist für die Patienten kostenlos, die Zahnärzte arbeiten auf ehrenamtlicher Basis.

    Arbeit in gemischten 4er-Gruppen

    Die Stiftung sieht vor, dass ab September 2016 monatlich eine gemischte 4er-Gruppe nach Togo fliegt. Das Verbesserungsbedürfnis in dem westafrikanischen Staat, der am Golf von Guinea liegt, sei groß.

    Standards einführen

    Aus diesem Grund will der DWLF helfen, Standards für eine Basismedizin einzuführen. Die gemischten Gruppen sollen laut Angaben der Stiftung möglichst eingespielte Praxisteams sein. Von Aneho aus werden sie mit mobilen Zahnkliniken arbeiten. Wie DWLF weiter mitteilt, sei die Unterbringung vor Ort günstig. Darüber hinaus werde ein einheimischer Zahnarzt die Arbeit begleiten. Interessenten sollen sich direkt an die Stiftung wenden.

    Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen
    Waechterstr. 28, D-90489 Nürnberg,
    Tel : +49(0)911-5309 545,
    Fax:+49(0)911-5309 547
    dwlf.org

    E-Mail: info@dwlf.org

    Auch ein Spendenkonto ist bereits eingerichtet.

    Evangelische Bank
    IBAN: DE83 5206 0410 0005 3024 71
    BIC: GENODEF1EK1 dzw

  • Hilfseinsatz in PeruDatum16.06.2016 23:05
    Thema von carlos im Forum Peru

    Auch im Jahr 2014 fand im November wieder ein humanitärer Einsatz in Peru/Lima mit PD Dr. Dr. Kristian Würzler statt, bei dem Kinder mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten operativ versorgt werden.

    http://www.wuerzler-will.de/hilfsprojekte/peru.html

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