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  • gaslighting ist eine Form der Manipulation und des emotionalen Missbrauchs und führt meist dazu, dass Betroffene ihre Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und womöglich sogar ihren Verstand in Frage stellen. Das Phänomen ist nach einem Theaterstück des Dramatikers Patrick Hamilton benannt, Gas Light, in dem ein Mann seine Ehefrau in den Wahnsinn zu treiben versucht, indem er beispielsweise Gaslampen in ihrem Haus installiert und anschließend leugnet, es getan zu haben. In der Realität spielt sich Gaslighting meist jedoch subtiler und unbewusster ab als in diesem fiktiven, namensgebenden Vorbild.

    In den seltensten Fällen entscheidet sich ein Mensch bewusst, ein Energievampir zu sein, eine andere Person emotional zu missbrauchen, zu erpressen oder zu gaslighten. Die meisten, die solch ein Verhalten an den Tag legen, kompensieren damit eigene Unsicherheiten, Probleme, Selbstwertstörungen oder Traumata. Und vielen ist gar nicht klar, dass sie ihren Mitmenschen damit schaden. Doch das macht es nicht harmloser.

    Insbesondere in intimen Beziehungen, bei denen Vertrauen und Nähe wichtige Bestandteile sind, kann Gaslighting bei den davon Betroffenen ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Bindungsverhalten und weitere Eigenschaften ihrer Psyche und Persönlichkeit erheblich und nachhaltig schädigen. Umso wichtiger, dass wir Gaslighting erkennen, wenn wir damit in Berührung kommen, damit wir uns von dem Umfeld, in dem es uns begegnet, distanzieren können – oder damit wir uns selbst dabei ertappen, wenn wir versehentlich zum:r Gaslightenden werden. Denn wie gesagt: Nur in seltenen Fällen entscheiden sich Menschen, ihre Liebsten zu manipulieren oder zu verunsichern.

    So mögen folgende Sätze dem einen oder der anderen von uns tatsächlich selbst schon über die Lippen gekommen sein oder zumindest auf der Zunge gelegen haben. Oder wir haben sie gehört und uns nichts dabei gedacht. Und vielleicht haben sie auch gar keine sonderlich große Wirkung, wenn sie einmal oder gelegentlich in einer Beziehung fallen. Doch Vorsicht ist bei diesen Sätzen auf jeden Fall geboten. Denn wer sie immer wieder zu hören bekommt – von Freund:in, Partner:in, Eltern, Geschwistern oder anderen nahestehenden Personen –, kann einen psychischen Schaden davon tragen.

    7 unscheinbare Sätze, an denen du Gaslighting erkennst
    1. "Du bist zu emotional."

    Aus der Distanz oder aus einer anderen Perspektive mag es manchmal schwer sein, zu verstehen, wie andere Menschen fühlen und reagieren, und so lassen sich einige Personen in gewissen Situationen zu dieser oder einer vergleichbaren Aussage hinreißen. Doch was wir nicht verstehen, können wir nicht be- oder verurteilen, und jemandem vorzuschreiben, wie er:sie zu fühlen hat, ist sowieso ein No-Go. Wenn wir nämlich kritisiert oder abgelehnt werden für die Art, wie wir fühlen, kann daraus eine Ablehnung in uns selbst gegenüber unseren Emotionen erwachsen und Scham und tiefgreifende Selbstzweifel. Von daher bitte Abstand nehmen von diesem Satz – sowohl wenn er uns in unseren Gedanken begegnet als auch wenn jemand anders ihn von sich gibt.
    2. "Du übertreibst mal wieder."

    Es gibt immer unterschiedliche Sichtweisen und Interpretationen, doch Menschen, die in ihrer Perspektive eingeschränkt oder in ihrem Standpunkt verunsichert sind, neigen dazu, abweichende Ansichten zu diskriminieren. So mögen sie sich selbst mit Aussagen wie dieser stärken und bestätigen – doch andere Personen können sie damit schwächen und verunsichern. Es gilt Ähnliches wie beim Thema Gefühle: Niemand hat zu verurteilen oder uns vorzuschreiben, wie wir etwas wahrnehmen und einordnen. Und Menschen, denen wir etwas bedeuten, nehmen unsere Sichtweise ernst und bemühen sich um Verständnis, statt sie einfach als übertrieben abzutun.
    3. "So meinte ich es nicht, du verdrehst mir die Worte im Mund."

    Missverständnisse passieren, und manchmal kommt etwas bei anderen Menschen nicht so an, wie es gemeint war. Doch es allein der:m Zuhörenden anzulasten, ist manipulativ und sicher nicht der einzige oder beste Weg, die Angelegenheit aufzuklären. Während die eine Seite an ihrer Kommunikationsfähigkeit zweifeln soll, zieht sich die andere mit diesem Vorwurf aus der Affäre.
    4. "Wärst du nicht so kompliziert/dumm/anstrengend/ ... , hätten wir gar kein Problem."

    Ähnliches Prinzip wie beim letzten Beispiel: Gaslightende benutzen Vorwürfe und Schuldzuweisungen, um sich selbst zu entlasten und aus der Verantwortung zu ziehen. Was sie mit Aussagen wie diesen bei ihren Liebsten auslösen – von Selbstzweifeln bis hin zu Selbsthass – ist ihnen meist gar nicht klar oder es kümmert sie nicht.
    5. "Das bildest du dir bloß ein."

    Wieder ein Beispiel für einen Satz, der, wenn ihn jemand an uns richtet, explizit unsere Wahrnehmung infrage stellt. Und die Person, die ihn ausspricht, sagt sich damit von der Pflicht oder Aufgabe los, sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Doch dass wir die Dinge sehen, wie wir sie sehen, und dass uns etwas beschäftigt, hat Gründe, die weder wir noch jemand anders einfach übergehen darf.
    6. "Das ist alles deine Schuld."
    Müssen wir hierzu noch etwas sagen? Eine solche Schuldzuweisung ist eine offensichtliche Manipulation und nahezu immer falsch und ungerecht. Leider kann es aber manchmal schwer sein, das zu erkennen. Und so gibt es Menschen, die daran zerbrechen oder sehr darunter leiden, dass ihnen eine Person, der sie vertrauen, wieder und wieder einredet, dass sie die alleinige Schuld für Streit, Konflikte, Unglück oder Krisen tragen. Von daher: Alarmglocken an, wenn dieser Satz fällt.

    7. "Wenn ich dir wirklich etwas bedeuten würde, ..."

    Mit dieser Aussage bringen Gaslightende ihre Liebsten dazu, an ihren Gefühlen und ihrer Einstellung zu ihrer Beziehung zu zweifeln sowie ihr Verhalten und ihre Grenzen in Frage zu stellen. Sie begehen damit indirekt eine emotionale Erpressung, denn meist wird die andere Person sich verpflichtet fühlen, zu beweisen, was sie ihr bedeuten. Doch wie wir einem Menschen zeigen, dass er uns etwas bedeutet, ist unsere Sache. Und uns zu vertrauen, dass er es tut, selbst wenn es wirklich anders aussehen sollte als in seiner Fantasie, seine.

    Verwendete Quelle: healthline.com

  • 7 unscheinbare Sätze, an denen du Gaslighting erkennst
    1. "Du bist zu emotional."
    2. "Du übertreibst mal wieder."
    3. "So meinte ich es nicht, du verdrehst mir die Worte im Mund."
    4. "Wärst du nicht so kompliziert/dumm/anstrengend/ ... , hätten wir gar kein Problem."
    5. "Das bildest du dir bloß ein."
    6. "Das ist alles deine Schuld."
    7. "Wenn ich dir wirklich etwas bedeuten würde, ..."

  • Thema von carlos im Forum Forum - Archiv

    Psychische Manipulation ist oft gar nicht so leicht zu erkennen, wie einige vielleicht glauben. Welche Sätze zum Beispiel typisch für Gaslighting sind, ist hier zusammengefasst.



    Gaslighting ist eine Form der Manipulation und des emotionalen Missbrauchs und führt meist dazu, dass Betroffene ihre Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und womöglich sogar ihren Verstand in Frage stellen. Das Phänomen ist nach einem Theaterstück des Dramatikers Patrick Hamilton benannt, Gas Light, in dem ein Mann seine Ehefrau in den Wahnsinn zu treiben versucht, indem er beispielsweise Gaslampen in ihrem Haus installiert und anschließend leugnet, es getan zu haben. In der Realität spielt sich Gaslighting meist jedoch subtiler und unbewusster ab als in diesem fiktiven, namensgebenden Vorbild.

  • Thema von carlos im Forum Forum - Archiv

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung galt lange als kaum behandelbar. Zahlreiche neurowissenschaftliche Befunde sprechen inzwischen dagegen. Sie offenbaren bei den Betroffenen Besonderheiten in der Informationsverarbeitung des Gehirns, die sich verändern lassen.

  • Gaslighting ist eine Form der Manipulation und des emotionalen Missbrauchs und führt meist dazu, dass Betroffene ihre Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und womöglich sogar ihren Verstand in Frage stellen.

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  • Übersetzungstypen
    Textübersetzung
    Ausgangstext
    Was harmlose Narzissten von pathologischen unterscheidet
    »Ihre Lieblingsposition ist die von oben herab«: Der Psychiater Marc Walter erklärt, wie man selbstverliebte Menschen erkennt, wie ihre Opfer oft jahrelang leiden – und welche Form von Narzissmus gesund ist.
    Ein Interview von Bettina Musall • 24.11.2021, 00.28 Uhr • aus SPIEGEL Wissen 2/2021

    SPIEGEL: Herr Walter, in der griechischen Mythologie steht der selbstverliebte Jüngling Narziss für zweierlei: eine überhöhte Selbstliebe und die Unfähigkeit, andere zu lieben. Ist diese Definition heute noch gültig?

    Walter: Nein. Das Bild des selbstverliebten Jünglings von Caravaggio, das uns aus der Kunst präsent ist, symbolisiert einen überholten Begriff von Narzissmus.

    SPIEGEL: Was hat sich verändert?

    Walter: Die Selbstverliebtheit hat heute ein anderes Image als vor 50 oder 100 Jahren. Wenn Ronaldo in Unterhosen für Instagram posiert, bekommt er so viele Likes, dass kaum noch jemand seine Pose übertrieben findet. Es ist ein gesellschaftlich akzeptiertes oder sogar bewundertes Verhalten, sich so zu präsentieren. Dieser mediale Narzissmus, wie wir das nennen, ist aber etwas anderes als der pathologische Narzissmus.


    Walter: Beobachten Sie andere, am besten in verschiedenen Situationen. Pathologische Narzissten können nicht zuhören, sind nur präsent, wenn sie reden. Selbstkritikfähigkeit ist nicht ausgebildet. Das zeigt sich gerade in Beziehungskrisen. Ist ein Gespräch oder Streit möglich oder nicht? Kann die Person sagen, das habe ich nicht richtig gemacht oder gesagt? Oder gibt es gleich einen Beziehungsabbruch? Die Lieblingsposition von Narzissten ist die von oben herab, wenn andere hilflos sind, und sie sind souverän. Ihre eigene Hilflosigkeit können sie nicht ertragen. Die passive Rolle ist nichts für Narzissten.

    SPIEGEL: Gibt es noch weitere Kennzeichen?

    Walter: Großartigkeit, übersteigertes Bewunderungsbedürfnis, Empathielosigkeit. In unterschiedlichen Abstufungen, aber meistens sind alle drei beteiligt.

    SPIEGEL: Können Sie diese Abstufungen beschreiben?

    Walter: An der Empathie und am Empathiemangel kann man das gut zeigen. Es gibt Menschen, denen fehlt es an Einfühlungsvermögen. Manche interessieren sich sehr für sich, aber teilweise auch für andere. Dann gibt es die, die überhaupt keinen Anteil am Schicksal anderer nehmen. Und ins Antisoziale, wir nennen das auch das Maligne, also Bösartige, kippt es, wenn jemand andere nicht nur ignoriert, sondern kaputt machen will. Das wäre dann eine antisoziale Persönlichkeitsstörung.
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    Übersetzungsergebnisse
    ¿Qué distingue a los narcisistas inofensivos de los patológicos?
    "Su posición favorita es la de arriba": el psiquiatra Marc Walter explica cómo reconocer a las personas que están enamoradas de sí mismas, cómo sus víctimas sufren a menudo durante años y qué forma de narcisismo es saludable.

    SPIEGEL: Sr. Walter, en la mitología griega, el joven Narciso que se ama a sí mismo representa dos cosas: el amor propio excesivo y la incapacidad de amar a los demás. ¿Sigue siendo válida esta definición hoy en día?

    Walter: No. La imagen de la juventud enamorada de Caravaggio, que se nos presenta desde el arte, simboliza un concepto anticuado del narcisismo.

    SPIEGEL: ¿Qué ha cambiado?

    Walter: Estar enamorado de uno mismo tiene hoy una imagen diferente a la de hace 50 o 100 años. Cuando Ronaldo posa para Instagram en calzoncillos, obtiene tantos me gusta que casi nadie piensa que su pose es excesiva. Es un comportamiento socialmente aceptado o incluso admirado presentarse de esta manera. Este narcisismo medial, como lo llamamos, es algo diferente al narcisismo patológico.


    Walter: Observa a los demás, preferiblemente en diferentes situaciones. Los narcisistas patológicos no pueden escuchar, solo están presentes cuando hablan. No se desarrolla la autocrítica. Esto es particularmente evidente en las crisis de relaciones. ¿Es posible o no tener una conversación o una pelea? ¿Puede la persona decir que no lo hice bien o decirlo? ¿O hay una ruptura en la relación? La posición favorita de los narcisistas es la de arriba, cuando los demás están indefensos y son soberanos. No pueden soportar su propia impotencia. El papel pasivo no es para narcisistas.

    SPIEGEL: ¿Hay otras características?

    Walter: Grandeza, excesiva necesidad de admiración, falta de empatía. En diferentes grados, pero en su mayoría los tres están involucrados.

    SPIEGEL: ¿Puede describir estas gradaciones?

    Walter: Puedes demostrar eso con empatía y la falta de empatía. Hay personas que carecen de empatía. Algunos están muy interesados ​​en sí mismos, pero a veces también en otros. Luego están aquellos que no participan en absoluto en el destino de los demás. Y en lo antisocial, también lo llamamos maligno, es decir, malicioso, se inclina cuando alguien no solo ignora a los demás, sino que quiere destruirlos. Eso sería un trastorno de personalidad antisocial.

    SPIEGEL: ¿Las personas con trastornos narcisistas encuentran su camino hacia su práctica?

    Walter: No. Crees que eres tan bueno que no necesitas ayuda. Tampoco esperan que nadie les ayude. La mayoría de ellos presentan diferentes síntomas, muchos de ellos con depresión. Entonces notas durante el tratamiento que la depresión no mejora y te das cuenta de que hay una patología narcisista detrás de ella.

    SPIEGEL: ¿Cómo puede transmitirle a un paciente así que una de las causas del problema es presumiblemente un trastorno narcisista?

    Walter: Generas confianza, eres muy comprensivo, de alguna manera te conviertes en la contraparte ideal. Luego, aborde el tema con cuidado, no necesita el término narcisismo, que tiene el efecto de empujar al paciente a un cajón.

    SPIEGEL: ¿Cómo diagnostica el narcisismo?

    Walter: Desarrollamos cuestionarios para entrevistas con clientes que se relacionan con las tres áreas principales.

    SPIEGEL: ¿Por ejemplo?

    Walter: Por ejemplo: ¿Suele tener la sensación de que es superior a los demás? Construimos algo como esto en una conversación con el cliente. Y casi todos los narcisistas grandiosos dicen: sí, por supuesto.

    SPIEGEL: ¿La gente inteligente no ve a través de eso?

    Walter: También hay preguntas más sutiles para los inteligentes y vulnerables. Por ejemplo: ¿Tiene la impresión de que los demás suelen estar celosos de usted? Los narcisistas piensan que son geniales, por lo que es natural que los demás estén celosos de ellos. O: ¿otros te acusan de comportarte con arrogancia? ¿O que no los escuchas?
    "Los padres narcisistas ven a sus hijos no como independientes, sino como una autoexpansión".

    SPIEGEL: ¿Se puede curar el narcisismo?

    Walter: Cuando se trata de la psique, no hablamos de curable, sino de cambiante. Con los trastornos narcisistas, las drogas no ayudan, por eso siempre hacemos psicoterapia. Y si el trastorno no es antisocial, es muy probable que los pacientes experimenten una mejoría. Que sus relaciones con los demás puedan mejorar. Que luchen menos por su propia autoestima. Obtenga más alegría de vivir.

    SPIEGEL: ¿Sabemos hoy cómo surge el narcisismo?

    Walter: La teoría del médico y psicoanalista estadounidense Heinz Kohut se basa en muchos casos en el trauma de padres narcisistas. Entonces, los padres que no perciben a sus hijos como independientes, no ven que otra persona se está desarrollando, sino que ven a los hijos como una autoexpansión, como un objeto propio de su propia persona.
    "Los padres deben encontrar el equilibrio entre elogios apropiados y establecer límites claros".

    SPIEGEL: ¿Hay otras teorías?

    Walter: El psiquiatra estadounidense Otto Kernberg asume que la disposición de un niño a la agresividad también dificulta que el entorno se acerque al niño y establezca una buena relación. Y según el psicólogo inglés Peter Fonagy, con una psicopatología correspondiente del cuidador, surge un trastorno de apego por una mentalización defectuosa.

    SPIEGEL: Explique el término.

    Walter: La mentalización significa poder leer en el comportamiento de los demás lo que está sucediendo en ellos. Si esta capacidad se ve afectada, no se desarrolla una relación realista y estable en la que se integran las buenas y las malas cualidades entre el niño pequeño y el cuidador, pero todo se cruza en la superficie.

    SPIEGEL: Para decirlo sin rodeos: ¿los narcisistas nacen como narcisistas?

    Walter: No.

    SPIEGEL: ¿Te conviertes en eso en el transcurso de tu vida?

    Walter: Sí. La vulnerabilidad genética de los narcisistas no es muy alta.

    SPIEGEL: Aquellos que tienen un sentido equilibrado de autoestima no tienen que buscar constantemente una confirmación. ¿Qué está perturbando este desarrollo?

    Walter: También el mimo absoluto de un niño, una recompensa exagerada de fortalezas: ¡Eres el más grande! O cuando también se elogia demasiado el rendimiento medio. A menudo, esto va de la mano con la devaluación de todos los demás. Tal asociación puede echar raíces para una patología narcisista tanto como los padres que son narcisistas.

    SPIEGEL: ¿Cualquiera que sea utilizado como príncipe o princesa tiene buenas calificaciones para desarrollar un carácter narcisista?

    Walter: Desafortunadamente, sí. Hay estudios que lo demuestran empíricamente.

    SPIEGEL: ¿Puede suceder eso en cualquier período de vida, o hay fases particularmente vulnerables?

    Walter: Desde la edad de un niño pequeño hasta la edad escolar, cuando se desarrolla un sentimiento por uno mismo y por los demás, es particularmente propenso a tomar tales decisiones. Y eso vuelve a ser importante en la pubertad.

    SPIEGEL: ¿Qué pueden hacer los padres para promover una autoestima saludable?

    Walter: Encontrar el equilibrio entre elogio apropiado, alegría, admiración y establecer límites claros.

    SPIEGEL: Antes dijiste que también era agresivo

  • Herr Walter, in der griechischen Mythologie steht der selbstverliebte Jüngling Narziss für zweierlei: eine überhöhte Selbstliebe und die Unfähigkeit, andere zu lieben. Ist diese Definition heute noch gültig?

    Walter: Nein. Das Bild des selbstverliebten Jünglings von Caravaggio, das uns aus der Kunst präsent ist, symbolisiert einen überholten Begriff von Narzissmus.
    Was hat sich verändert?

    Walter: Die Selbstverliebtheit hat heute ein anderes Image als vor 50 oder 100 Jahren. Wenn Ronaldo in Unterhosen für Instagram posiert, bekommt er so viele Likes, dass kaum noch jemand seine Pose übertrieben findet. Es ist ein gesellschaftlich akzeptiertes oder sogar bewundertes Verhalten, sich so zu präsentieren. Dieser mediale Narzissmus, wie wir das nennen, ist aber etwas anderes als der pathologische Narzissmus.

  • Thema von carlos im Forum Forum - Archiv

    Ihre Lieblingsposition ist die von oben herab«: Der Psychiater Marc Walter erklärt, wie man selbstverliebte Menschen erkennt, wie ihre Opfer oft jahrelang leiden – und welche Form von Narzissmus gesund ist.

  • https://www.dwlf.org/

    Zahnärzte ohne Grenzen e.V

    Bayreuther Str. 28a 90489 Nürnberg, de
    +49 (911) 59752211
    info@dwlf.org
    http://www.dwlf.org

  • Thema von carlos im Forum Zahnärzte ohne Grenzen

    Dr. Sybille Keller aus Waltenhofen übernimmt den Vorsitz
    (lifePR) ( Nürnberg, 06.12.21 ) Nach knapp vier Jahren im Amt, bat DWLF-Präsident Dr. Stefan Rohr aus privaten Gründen darum, auf der Jahreshauptversammlung von seinen Aufgaben entbunden zu werden und schlug vor, die Zahnärztin, Frau Dr. Sybille Keller, aus Waltenhofen, zu seiner Nachfolgerin zu wählen.

    Frau Dr. Keller ist eine Mitstreiterin der ersten Stunde. Zusammen mit dem Stifter Dr. Claus Macher hob sie 2004 die Dr.-Claus-Macher-Stiftung, nach außen als Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen bekannt, aus der Taufe. Sie engagierte sich von Beginn an und seither kontinuierlich in humanitären Hilfseinsätzen in Nepal, das auch zum ersten Einsatzland der ehemaligen Stif-tung wurde.

    Auch Dr. Rohr war bereits als Vizepräsident der inzwischen erloschenen Vorgängerorganisa-tion, neben Stifter und Präsident Dr. Claus Macher, in Verantwortung und übernahm 2018 als Gründungspräsident die Verantwortung für Zahnärzte ohne Grenzen e.V. (DWLF), welche die humanitäre Arbeit der vormaligen Stiftung seither weiterführt. Erfreulich: Dr. Rohr wird DWLF als erfahrener Projektmanager für das Einsatzland Namibia erhalten bleiben.

    Das Bedauern über den Rückzug Dr. Rohrs war unter den DWLF-Mitgliedern groß, doch die vorgetragenen, privaten Gründe waren überaus nachvollziehbar und gewichtig. So entspra-chen die Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 20.11.2021 dem Wunsch Dr. Rohrs und wählten Frau Dr. Sybille Keller einstimmig zu seiner Nachfolgerin. Diese bedankte sich bei allen Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen und wünschte sich eine gute, un-komplizierte Zusammenarbeit des offenen und direkten Wortes. Bei Dr. Rohr bedankte sie sich für sein unermüdliches Engagement als Präsident des 2018 gegründeten Vereins. Sie trete diese Nachfolge gerne an, weil ihr dieses humanitäre Wirken immer überaus wichtig war und ist - sowohl zu Zeiten der Stiftung wie heute.

    Kolmann Deuerlein, Verwaltungsleiter der DWLF-Geschäftsstelle, fasste in Worte an den scheidenden Präsidenten zusammen, was der Gesamtvorstand, die Mitglieder und das Team der Geschäftsstelle wohl durchgehend empfanden:

    "Lieber Stefan, was für eine überragende Zusammenarbeit während der Jahre Deiner Präsident-schaft für DWLF! Effizient, fruchtbar, freundlich. Was haben wir unter Deiner Führung zusam-men alles für DWLF erreicht! Auf ein einziges und das wichtigste Ergebnis zusammengefasst: Un-ter Deiner Führung haben wir DWLFler zehntausende Patienten zahnmedizinisch versorgt. Und was Dir immer ganz besonders wichtig ist: Den Patienten und deren Familien zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Stefan, wir sind Dir aufrichtig überaus dankbar. Hoffentlich können wir als-bald Deinen nächsten Hilfseinsatz vorbereiten."

    Vizepräsident Dr. Sebastian Holzinger trug im Weiteren den Rechenschaftsbericht des Präsi-diums vor. Im Mittelpunkt stand die weltweite Corona-Pandemie, die aufgrund der damit ver-bundenen Reisebeschränkungen das operative Engagement von DWLF massiv einschränkte. In den beiden Jahren seit Ausbruch waren nur acht Hilfseinsätze - in Sambia, Namibia, Togo und auf den Kapverden - möglich. Davon sechs Einsätze 2020. Ersatzweise hat DWLF 2020/2021 örtliche Zahnärzte in den Gastländern mit Anästhetika und zahnärztlicher Ausrüs-tung im Wert von ca. 20.000 EUR unterstützt.

    Einen Ausblick auf das Einsatzjahr 2022 gab die Einsatzkoordinatorin der Geschäftsstelle, Franka Selz. Es bereite sich aktuell ein zwölfköpfiges Team für einen Einsatz in Togo vor, der für Februar 2022 geplant sei, so wegen der Pandemie nicht auch diese Planung obsolet werde.

    Berichten konnte Frau Selz auch, dass sich zunehmend neue Einsatzinteressierte, Studenten und frisch Approbierte, für eine Mitarbeit in Einsätzen bei der Geschäftsstelle melden.

    Kolmann Deuerlein berichtete im Management-Report, dass die finanzielle Ausstattung des Vereins gut sei, wenn auch die Menge des gesammelten Edelmetalls tendenziell zurückgehe, weil immer weniger Edelmetall in der Zahnmedizin eingesetzt werde. Der Rückgang habe aber aufgrund der Metallpreisentwicklung mehr als ausgeglichen werden können.

    Deuerlein konnte auch berichten, dass nach einer Außenprüfung durch das Zentralfinanzamt, die ohne jegliche Beanstandung erfolgte, die Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit von DWLF erneut bestätigt wurde.

    Im Weiteren wurden aus formalen Gründen zwei Satzungsänderungen beschlossen, die Reise-kostenordnung wurde für ein weiteres Jahr verlängert und dabei die Zuschüsse für zahnärztli-che Assistenzen und Zahntechniker auf 1.000 EUR/Einsatz angehoben.

  • Thema von carlos im Forum Dominikanische Republik

    República Dominicana ha logrado avances en el aprendizaje en los niveles primarios, pero continúa por debajo del promedio de la región, y el país mantiene una alta proporción de estudiantes en el nivel más bajo de desempeño.

    Así lo establecen los resultados del Estudio Regional Comparativo y Explicativo (ERCE) 2019, dados a conocer este martes por la UNESCO, y que incluyó evaluaciones a estudiantes de tercer y sexto grado de 16 países de América Latina.

    República Dominicana presenta mejoras en todas las áreas evaluadas, tanto en tercer como sexto grado, respecto del anterior estudio, realizado en 2013, principalmente en matemáticas en tercer grado.

    Sin embargo, los resultados alcanzados continúan por debajo del promedio de la región y el país mantiene una alta proporción de estudiantes en el nivel más bajo de desempeño.

  • IACHR fordert die Dominikanische Republik auf, haitianische Frauen medizinisch zu versorgen

    Santo Domingo, 1. Dezember – Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) hat am Mittwoch ihre Besorgnis über die Berichte über die Abschiebung schwangerer haitianischer Frauen aus der Dominikanischen Republik geäußert. In einer Erklärung aus Washington bekräftigt die IACHR, dass die Abschiebung schwangerer Frauen sie "schweren Verletzungen ihres Rechts auf Gesundheit, insbesondere auf reproduktive Gesundheit" aussetzt.

    Seit Anfang November hat die dominikanische Einwanderungsbehörde schwangere haitianische Einwanderer in der Nähe von Krankenhäusern und öffentlichen medizinischen Zentren bei Arztbesuchen festgenommen und sofort nach Haiti abgeschoben.

    Die Abschiebungen sind Teil einer Verschärfung der Einwanderungspolitik, die von der dominikanischen Regierung als Reaktion auf die schwere politische Instabilität Haitis angekündigt wurde. Die dominikanische Regierung begründet dies auch mit den steigenden Gesundheitsausgaben, die das Land in die medizinische Versorgung der eingewanderten Bevölkerung investiert, die überwiegend aus dem Nachbarland stammt.
    Angesichts der Abschiebungen schwangerer Frauen forderte die IACHR die dominikanischen Behörden auf, den universellen Zugang zu Gesundheitsdiensten unabhängig vom Einwanderungsstatus der Menschen zu gewährleisten.

    Daher sollten die Staaten den Zugang zu Gesundheitsdiensten aufgrund des Einwanderungsstatus oder des Fehlens von Ausweisdokumenten nicht verhindern, weshalb es „verboten“ ist, den Einwanderungsstatus von Patienten zu melden, sowie Einwanderungskontrollen durchzuführen ihrer Umgebung, betont die IACHR. Die Kommission forderte die Dominikanische Republik außerdem nachdrücklich auf, den Grundsatz der Nichtrückkehr von Migranten in Länder zu respektieren, in denen ihr Leben gefährdet ist. Dieser Punkt ist in den Interamerikanischen Prinzipien zu den Menschenrechten aller Migranten, Flüchtlinge, Staatenlosen und Opfer von Menschenhandel enthalten, einer Resolution, die 2019 von der IACHR angenommen wurde.

    Die Abschiebungen schwangerer haitianischer Frauen wurden auch von den Vereinten Nationen kritisiert, die die Dominikanische Republik in einer Erklärung am 16. November aufgefordert haben, diese Praktiken einzustellen.

    Die dominikanischen Behörden schätzen die Zahl der Abschiebungen von Haitianern in diesem Jahr auf 31.764, wie aus Daten hervorgeht, die Efe vom 25. November von der Generaldirektion für Migration (DGM) zur Verfügung gestellt wurden. Im Oktober wurden 6.137 Abschiebungen registriert, 3.192 in den ersten Novemberwochen. Der Direktor für Migration, Enrique García, bestätigte, dass in der ersten Woche „Hunderte“ schwangerer Frauen nach Haiti ausgewiesen wurden

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